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Kasseler Neueste Nachrichten

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Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

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Stammet 178. Amtliches Organ der Stadt Kassel.

Dienstag, 2. August 1927

Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrgang

Amerika bekennt sich zum Imperialismus.

Jedem seine Arbeit.

Wichtige Ergebnisse des deutschen Fürsorgelags

Ms die Vertreter der deutschen Fürsorge- Verbände und WohlfahrtSorganisationen sick kürzlich in Hamburg zur Abhaltung des 40. deutschen Fürsorgetages versammelten, war man sich von vornherein darüber einig, daß das Verhandlungsthema .Arbeitssürsorge", das man sich diesmal zur Beratung erwählt hatte, an sich kein eigentlich neues Problem sei, son­dern daß sich auch die Armenpflege früherer Zeiten ständig damit beschäftigt habe, hilfsbe­dürftigen Personen, die arbeitslos waren, Be­schäftigung zu verschaffen. Benutzte aber die Armenpflege die Beschäftigungsverschaffung für Unterstützte im wesentlichen als Zuchtmittel, später als Erziehungsmittel, so tritt uns die Arbeitsfürsorge heute als Ausdruck des Stre­bens entgegen, auch den Hilfsbedürftigen die GÄegenheit zum Arbeiten zu geben, um ihm damit die nutzbringende Verwertung seiner geistigen und körperlichen Kräfte zu ermög­lichen. Wenn auch der wirtschaftliche Wert der so erzielten Arbeitsleistung keineswegs bedeu­tungslos ist, so wird der Arbeitssürsorge ihr Charakter doch eigentlich in dem Wert gege­ben, den sie für die einzelne Persnölichkeit da­durch erhält, daß ihr aus diese Weise daS be­drückende Gefühl erspart wird, mit gesunden Kräften auf fremde Unterstützung angewiesen gu fei«. Auch der Hilfsbedürftige Hai auf Arbeit ein Äureckt und dieses ist nicht ein Recht, das mit Geldzahlung abgegolten werden kann, sondern ist ein Recht auf Entwick lung der natürlichen körperlichen und geistigen Fähi^eiten und ein Recht, vor dem Verfall der Arbeitskraft bewahrt zu werden. Um dieser Anschauung die allgemeine Zustimmung zu der schaffen, dazu bedurfte es erst der nachhaltigen Eindrücke der Massenarbeitslosigkeit der letzten Jahre. Dies haben ja auch Reichstag und Reichsregierung in dem iS24 erlassenen Reichs- grundsäetzn für die Fürsorge bestätigt, denn es he: i im Paragraph 6, daß zum notwendigen Lebensbedarf auch .Krankenhilfe, sowie Hilfe zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit" ge­höre.

Das wichtigste Ergebnis der Hamburger Ta­gung ist nun, zweifellos die Feststellung der Anerkennung der Arbeitsfürsorge im Sinne einer aufbauenden Fürsorge, welche für ganz oder teilweise arbeitsfähige Hilfsbedürftige die ?sorm der Geldunterstützung oder Raturalver- orgung durch Arbeitsbeschaffung oder Beschäf­tigung ergänzt oder ersetzt, womit wirtschaft­liche Werte geschaffen, noch mehr aber dem Unterstützten ein äußerer und innerer Halt ge­geben wird.

Frellich war man sich darüber auch klar, daß den Trägern des Fürsorgewesens nur enge Grenzen wirksamer Hilfe gezogen sind und die Lösung in erster Linie auf dem Gebiet der Wirtschaftspolitik, der Arbeitsmarktpolitik und der Erwerbslosenfiirsorge zu sichern ist. Da man aber mit der Möglichkeit rechnen muß, daß die Massenarbeitslosigkeit noch anhält und die ZaU derer, die aus längere Zeit vieleicht sogar dauernd aus dem Arbeitsprozeß ausge­schieden werben, beträchtlich bleibt, werden die Träger der allgemeinen Fürsorge sich auch wei­terhin mit den verschiedenen Aufgaben der Ar­beitsfürsorge befassen müssen. Es ist die Auf­gabe der Arbeits- und Wohlfahrtsämter in Städten und Landkreisen, die Wandlung in der Zusammensetzung der Erwerbslosen sorg­fältig zu beobachten, um festzustellen, oh etwa durch Struckturwandlungen in den örtlichen Gewerbezweigen ein bestimmter Kreis von Ar­beitslosen auf lange Zeit aus dem normalen Arbeitsprozeß ausscheidet und nur durch be­sondere Maßnahmen der Arbeitsfürsorge vor dem Verfall ihrer Arbeitskraft bewahrt bleiben können. Die Arbeitsfürsorge für langfristige Erwerbslose muß bei fortschreitender Senkung der Arbritslosenziffer unter den Gesichtspunk­ten der örtlichen und zwischenörüichen Arbeits- Märkte in Angriff genommen Werden. Daß trotz der wertvollen' Leistungen, die in Werk­stätten und Arbeitsbetrieben für Erwerbsbe- schränkte erzielt werden, der offenen Fürsorge stelz der Vorrang einzeräumt wird, entspricht der richtigen Auffassung, paß es das Hauptziel sein muß, dem Erwerbsbeschränkten einen für rhn geeigneten Arbeitsplatz auf dem freien Ar­beitsmarkt zu vermitteln. Es ist ein großes Verdienst der Kreditorganisation für gemein­nützige Selbsthilfe, da* sie bei der Finanzie­rung solcher Werkstätten auf dieses Ziel hinar­beitet und damit zur Sanierung der in den letzten Jahren vielfach vortzekommone« Fehl­gründung beiträgt.

Die mehr als 10CO Delegierten der Taguna stimmten darin überein, daß man von dem

Sie Union pocht auf ihren Reichtum.

Dle Vollkonserenz in Genf auf drei Tage verschoben.

Genf, 1. August. (Eigene Drahtmeldung.) Auf Verlangen der amerikanischen Delegation wurde die Vollsitzung der SeeabrüstungSkonfe- renz auf zwei bis drei Tage verschoben, da fle noch in Men Einzelheiten vorbereitet werden mutz. Die amerikanische Delegmion hat eine politische Sicherheitsklausel für den Fall, datz ein Abkommen zum Abschluß kommen sollte, veröffentlicht. Die Klausel hat wenig Aussicht auf Annahme, dagegen wird ein englischer Vorschlag günstig diskutiert, der für ein Ab­kommen eintritt, das die Beteiligten verpflich­ten würde, während einer bestimmten Periode keinerlei neue Marinebauprogramme aufzustel­len. Der Hauptpunkt dieses Abkommens würde sein, für eine bestimmte Periode eine Grenze festzusetzen, über die hinaus der Neubau gro­ßer Kreuzer nicht gehn darf. Die britische Re­gierung würde sich verpflichten, während der betreffenden Zeit keine weiteren Zehntausend- Tonnenkreuzer auf Stapel zu legen im Aus­tausch gegen eine amerikanische Zusage, nicht über die britische Stärke hinauszubauen und eine entsprerhentze Zusage der Japaner, die Zahl ihrer Kreuzer nicht über das Verhältnis von zu Großbritannien bezw. Amerika Hin­auszugehe». Wenn sich die Amerikaner hierauf

Bukarest, 1. August. (Eigener Drahtbericht) Der Regentschaftsrat hat dir Veröffentlichung und den Abdruck einer Erklärung des Exkron prtnzen Carol in Rumänien verboten. In der Erklärung, die Prinz Carol in Paris veröffent­licht hat, heißt eS:Mir liegt der Gedanke fern ht meinem Lande irgendeine Aktion zu ent­fachen. Ich habe auf meine Rechte verzichtet, weil ich durch Personen und Mittel dazu ge> zwungen wurde. Heute hat sich die Lage geän­dert, denn heute erweckt die Zukunft Rumä- nßens ernste Besorgnisse. Mein Vater hat

eine ernste Erbschaft hinterlassen, die fruchtbare Arbeit vieler Gene­rationen darf nicht in Gefahr gebracht werden. Ich habe als Rumäne und Vater die Pflicht, über die Nation zu wachen, damit kein Staats- intereff« beeinträchtigt wird und datz mein Sohn ein unantastbares Erbe erhält, wenn seine Zeit gekommen ist. Diese Lage gibt mir das Recht,

einlaffen sollten, werde ein neuer Versuch ge> macht, eine MarineabrüstungSkonferenz zustan- dezubringen.

* * * Amerikanische Folgerungen.

,Wir haben Geld genug für den Flottenbau."

Newyork, 1. August.

Marinesekretär Davids sagte in Washington in einer Rede vor der Jndustriekammer, Ame­rikas Handel beherrsche heute drei Viertel der Erde. Es dürfe kein Stillstand eintreten. Ame­rika müsse nicht nur wirtschaftlich, sondern auch militärisch und maritim die Führung der Welt übernehmen.

Gegen weitere Zugeständnisse Amerikas in der Seeabrüstungsfrage hat eine lebhafte Agitation in den Vereinigten Staaten eingesetzt. Es fanden in mehr als vierzig Städten der Union Versammlungen und Demonstrationen für eine starke amerikanische Kraiegsflotte statt. In Chicago hielt Senator Borah eine große Rede, in der er sagte, daß Amerika den Frie­den der Welt verbürgen müsse durch das stärk­ste Heer und die stärkste Flotte.

persönlich zu intervenieren. Ich habe den leb­haften Wunsch, meinem Lande nützlich zu sein. Ich werde es niemals ablehnen können, dem Wunsche meines Volles zu gehorchen und sei­nem Ruse zu entsprechen, wenn er an mich ge räkstet wird." In Bukarest will man noch nicht am den offiziellen Widerruf des Thron- verzichtvs des Erkronprinzen glauben.

* * *

Tllarmmeldullgen aus Rumänien.

Wien, 1, August. (Eigener Drahtbericht.) Dir Budapester Blätter bringen von der rumä- nisch-jugoslavischen Grenze Meldungen, wonach zahlreiche Linkspolitiker Rumänien verlassen Im Lande werde durch Bratianu die militä­rische Kontrolle des privaten und wirtschaft­lichen Lebens mit unerhörter Schärfe durchge­führt. Bei Demonstrationen in Bukarest soll es mehr als 20 Verletzte gegeben haben.

Ehrendoktoren.

Kassel unter den Marburger Promotione«. ]

Marburg, 31. Juli.

Von den beim Festakt der Jubiläums« feier verlesenen 56 Ehrenpromotionen seien hier die wichtigsten genannt, verdiente Männer aus vielen Ländern Europas und der neuen Welt. Allein sechs Titel fielen auf Kasseler Bürger. Ehrendoktoren der medizinischen Fakultät wurden u. a- der preußische Kultus­minister Professor Becker,

Präsident Dr. Schröder aus Kassel, Minister Saemisch au- Potsdam und Professor Dr. Gysi aus Zürich. Ehrendoktoren der The v« logischen Fakultät wurden Psarrer und Kirchenrat Lic. Wilhelm Lueken-Franksurt am Main, Professor Dr. Anton Fridrichsen-Oslo, Professor Dr. Jacob Wackernagel-Basel, Pro­fessor Dr. William Mitchell Ramsay-Edinburgh, Dr. Walter Simons, Präsident des Reichsge­richts, Leipzig, Dr. Carl Duisberg-L-verkuscn, Studienrat Walter Classen-Hamburg,

Oberpräsident Dr. Schwander-Kaffel.

Unter den Ehrendoktoren der juristischen Fakul­tät befindet sich u. a.

Landeshauptmann von Gehren-Kassel und Oberbürgermeister Schüler-Marburg. Un­gleich größer als bei den anderen drei Fakul­täten ist die Zahl der Diszipline, die in der Philosophischen Fakultät vereinigt sind. Um­faßt sie doch nicÄ nur das philosophisch-philo« logisch-historische Gebiet, sondern auch das­jenige der Mathematik und der Naturwissen­schaften. sowie endlich die staats- und wirr- schaftswiffenschafllichen Fächer. Entsprechend groß ist deshalb auch die Zahl der philosophi­schen Ehrendoktoren, von denen folgende Na­men zu nennen sind: Der Maler Professor Paul Baum in Marburg, der ordenfliche Professor der Archäologie an der Universität Oxford John Davidson Beazley, M. A., Studienrat Oskar Bethge-Frankfurt, der italienische Philosoph Benedetta Croce, der Dastur, Schams-ull-ullema Herrn Darab Peshotan Sanjana B. A. in Bom­bay, der angesehene Oberpriester und Lehrer der Parsen, der Professor der Physiologie an der Universität Würzburg Dr. med. Max von Frey, Professor der Universität Oxford Gode- frey Harold Hardy, der preußische Finanz- Minister Staatsminister Dr. jur. Hermann Höpker-Äschoff, der Bildhauer Professor Georg Kolbe in Berlin, der Landgraf Alexander Friedrich von Hessen auf Schloß Pan­ker in ScAeswig-Holstein, der MusUer von Rang und erlesener Bildung, dem im Geiste einer großen musikalischen Ueherlieferung selbständig schaffende Tonkünstler, dem würdigen Nachfah­ren des Gründers der Marburger Hochschule, der Erste Kapellmeister der Staatlichen Oper in Kassel,

Robert LaugS,

Bratianu gegen Prinj Karol.

Unterdrückung eines Aufrufs des rnmänischen Ex-Kronprinzen / Scharfe Militarkontrolle im ganzen Lande.

Thea Rosches Szeanflug in 3 Etappen.

Die 17jährige Edith Jensen schwimmt von Schweden nach Dänemark

Newyork, 1. August. (Funkspruch.) Die deutsche Fliegerin Thea Rasche teilt mit, daß ihre Vorbereitungen zu dem Transozeanflug fast beendet sind. Sie beabsichtigt den Flug Rew- yorkBerlin in drei Etappen durchzuführen und zwar NewyorkNeufundland, Neufund­landIrland und IrlandBerlin.

Glücklich gelandet.

Edith Jensen überquert beit Oeresund.

Kopenhagen, 1. August.

Der 17jährigen Schwimmerin Edith Jensen die unter Leitung des deutschen Schwimmers

Kemmerich schon lange Zeit zu einer Kanal- Überquerung trainierte, gelang es gestern, bett Oeresunb von Schweden aus zu überqueren. Die etwa 25 Kilometer lange Strecke wurde unter sehr ungünstige« Umständen in- elf Stun­den fünfzig Minuten zurückgelegt. Mehrere «onkurremen hatten in der letzten Zeit densel- bn Versuch erfolglos unternommen. Die Schwimmroute Edith Jensens lag auf der Linie Barsebäck (zwischen LandSkrona und Malmö) «ach Slampenborg bei Kopenhagen.

Beginn einer neuen Entwicklung int Fürsorge- Wesen sprechen könne, die sich an den Gedanken knüpfe, die Pflege, Erhaltung und Wiederher­stellung der ArbeitAraft von hilfsbedürftigen Personen als einen besonderen Weg der Für- sorgetütigkeit auszugestalten.

Wer Shlna-KonfliN.

«eine Fluß-Pässe für deuffch« Schiffe.

(Eigener Drahtbericht.)

Schanghai, 1. August.

Ter deutsche Konflikt mit der Nanking-Regie­rung hat sich nicht entspannt. Die in Schanghai und Wusung festgehalte-en dentschen Schiffe sind zwar inzwischen freiergeben worden, doch will die Nankinger Regierung keinerlei Bindung ein­

gehen für die generelle Erteilung von Mutz-Päs. sen an deutsche Schiffe.

Mehr Ottatertai über Orchie«.

Berlin, 1. August. (Drahtbericht.) Nach In­formationen im Auswärtigen Amt stehen weitere Dokumenten-Veröffentlichungeu über dieKriegS- Vorgänge in Rordfrankreich bevor. Im AuSwär. tigert Amt ist matt mit der Sichtung des um­fangreichen AktenmaterialS beschäftigt, das auS dem Reichsarchiv angefordert worden ist.

Jstatfeldofle Maffknvergistungen

Moskau, 1. August. (Drahtbericht.) In dem Moskauer Arbeiter-RuhehauS erkrankten nach dem Abendessen 20 Personen unter BergiftungS- erscheinuagen. Jetzt sind erneut 196 Personen in dem gleichen Hause erkrankt. Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen.

Wegen seiner Verdienste um das Musikleben der Kurhessischen Landeshauptstadt,

Karl Ludwig Pfeiffer-Kassel

wegen seiner hervorragenden Leistungen al- langjähriger Teilhaber an einem altangesehene« Bankhause, als kluger und tatkräftiger Präsi­dent der Industrie« und Handelskammer in Kassel sowte als Freund der bildenden Künste, der Schriftsteller Wilhelm Schaefer in Ludwigs­hafen, der Oberforstmeister Professor Ludolf Schilling, ehemals Direktor der Forstakademie ftt Hannoversch-Münden und Direktor bei Forstlichen Versuchswesens in Preußen, bet außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Vereinigten Staate« von Amerika Jacob Gould Schurmann in Berlin, der vielseitig« Förderer wissenschaftlicher Bestrebungen, Ken­ner und Freund deutschen Geisteslebens und Vermittler zwischen veuffcher und amerikanischer Kultur. Die Philosophische Fakultät verlteh bie Würde eines Doktor- der StaatSwissen» schasten: dem Oberbürgermeister der Stadt Fulda, Vorsitzenden des ProvinzialMusschusse- ker Provinz Hessen-Nassau, Mitglied deS Preu­ßischen StaatSratS, Dr. jur. Georg Antoni,

dem Oberbürgermeister Kassel-

Herb. Stadler, dem von Kind auf mit aka- demifchen Leben vertrauten warmherzigen För­derer deS Marburger Kunstinstitttts, zugleich als Ausdruck herzlichen Tankes an die Landes­hauptstadt, die im Gefühle jahrhundertelange^ innerer Verbundenheit mit bet Landesuniversi­tät in hervorragender Weise zur Verwirk­lichung de- JnstitutsÄanes beitrug, dem ®e* beimen Oberregierungsrat Dr. Ernst von Hül­sen, Kurator der Pbilipps-Univerfität zu Mar­burg wurde ehrenhalber Titel, Rechte und Wür­den eines Doktors der Philosophie und der Staatswissenschaften verliehen. Unter betf ncuernannten Ehrensenatoren der Universität befindet sich Dr. L. Pfeiffer-Kassel. Sani«