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Meler Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

flnstioei

Dienstag, 19. Juli 1927

Das Ausland achtet scharf auf Wien

Der Zauberlehrling. Men löscht die Ausruhrflammen.

Siegt die Vernunft in Wien? AuSgestorbene Straße« , Ein blutiger Maffensturm auf die Wache

Es ist nicht so, daß der Aufruhr in Wien

i

weggerisscn. Die Erregung der Bevölkerung ist auf das Aeußerste gestiegen. Das Wasser sinkt langsam. Die Gefahr einer Epidemie be­steht nirgends. Alle erforderlichen Maßnahmen sind getroffen. DaS sogenannte Chlor-Kom­mando ist zum Teil unter Bergiftungsersckei- nungen erkrankt. Eine Anzahl von ihnen be­findet sich bereits im Krankenhause.

deS DerfehrsstreikS. Die Streikenden wollen jedoch den Verkehr nicht eher aufnehmen, als bis genügend politische Maßnahmen von der Regierung getroffen seien, die nach Ansicht der Sozialdemokraten die Wiederholung solcher Ka­tastrophen verhindern.

Im ganze» lausend Opfer / Bewaffnete Gemeindepolizei der Sozial demokraten / Die Kommunisten fischen im Trüben.

Italien auf der Wacht.

Gegen den Bolschewismus und ... Berlin.

Rom, 18. Juli.

Rach Pressekommentaren bilden die Vorfälle in Wien eine nicht zu unterschätzende Gefahr für Europa. Wie Italien, so hätten alle Länder

Wien, 18. Juli. Drei Berliner Flugzeuge mit zwei deutschen und ausländischen Journalisten landeten gestern abend in Preßburg und fuhren nach Wien weiter. Die Stadt ist tote auSge» storben. Fünf Wachleute gaben, von der Menge bedrängt, zumeist Hochschüsse ab. Im­merhin wurden drei Personen verletzt. Auf an« derc Ansammlungen gab eine Wache scharfe Schüsse ab, die aber niemand verletzten. Darauf setzte die Menge zu einem neuen Sturm auf die Wachtstube an. Die Wachtstube gab abermals Feuer. Zwischen 3 und X 4 Uhr toiderhallte die Straße von Schüssen. Sechs Personen wurden getötet und etwa zehn schwer ver­letzt. Ein Wachtinspektor wurde von der Menge, die hauptsächlich aus kommuni st ischen Ju­gendlichen bestand, erstochen. Im ganzen beläuft sich die Zahl der Toten auf fünsundsech- zia, die Zahl der Verwundeten auf über neun­hundert, sodaß man insgesamt mit etwa über tausend Opfern der Unruhen rechnen muß. Bür­germeister Seitz bildet eine bewaffnete Gemeindepolizei aus Angehörigen des Republikanischen Schutzbundes. Es sind bereits fünftausend ausgesuchte Leute vorgemerkt. Der Ausschank von geistigen Getränken wurde^erbo- ten. Die Führer der Sozialdemokratie sind be­strebt, die Bewegung wieder in die normale Lage hinüberzuleiten. Auch die Streikparolen sollten diesem Zwecke dienen. Man befürchtet aber von kommunistischer Seite starke Quertrei­bereien. Der deutsche Kommunistenführer Pieck ist gestern nach Wien geflogen.

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Schüsse In 6rr GonntogsnaHt.

Abermals Tote und Verwundete.

Prag, 18. Juli.

Um 1 Uhr nachts war es heute in verschiede­nen Stadtvierteln hier und da zu Zusammen­rottungen gekommen. Bei vielen Rnhestörungs- versuchen hätte es an einigen Stellen Zusam­menstöße mit der bewaffneten Staatsmacht gege­ben, wobei auch von der Schußwaffe Gebrauch gemacht worden sei. Man spricht von vier To­ten und mehreren Verletzten.

Dresden, 18. Juli. (Privattelegramm.) Ge­stern abend ist über Berggießhübel ein neues heftiges Gewitter, verbunden mit heftigem Wol­kenbruch niedergegangen. Innerhalb weniger Minuten flieg bie GottSleuba von 55 Zentimeter auf 1.30 Meter. Die gesamte inne­re Stadt war wieder überschwemmt. Notbrücken und Rotbauten wurden jum-$eil

Innsbruck, 18. Juli. Die Tiroler Landes­regierung hat heute zwischen zwei und vier Uhr morgens sämtliche Bahnhöfe in ganz Tirol durch Militär, Gendarmerie und Heimatwehr besetzen lassen. Ueberall sind die von den Eisenbahnern ausgestellten Streikwachen, die mit roten Armbinden versehen, die Bahnhöfe abgesperrt hielten, ohne Widerstand zu leisten, abgezogen, ebenso sämt­liche Eisenbahner. Es ist nirgends $u einer Gewaltanwendung gekommen. Heute wird ein neuer Verkehr eingerichtet.

Wien, 18. Juli. (Privattelegramm.) In einer Entschließung der Vertrauensmänner wurde die Mitwirkung von Vertrauensmän­nern der sozialdemokratischen Arbeiterschaft an dem Strafverfahren gegen Schutzleute gefordert.

Amtliche» Organ der Stadt Raffel. 17. Jahrgang

ein Interesse daran, Oesterreich nicht zu einem Herde des Bolschewismus werden zu lassem Italien sehe gespannt den aus diesem Anläße wieder aktuell werdenden Anschlußverhandlungen entgegen. Ein Blatt will in gewissem Sinne Deutschland für die Ereignisse verantwortlich machem

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Vrvpaganba gegen Moskau.'

England nützt die Lage aus.

London, 18. Juli.

Die englische Presse erklärt» daß die blutigen Ereignisse von den Kommunisten provoziert worden seien. Ein Blatt wirst den verschiede­nen österreichischen Regierungen unent­schuldbare Nachsicht gegen die Kommu­nisten vor. Ein anderes Blatt gibt der Hoff­nung Ausdruck, daß Oesterreich die Wiederho­lung solcher Ereignisse verhindern werde. Die Ereignisse bewiesen, wie leicht Wien das Opfer bolschewistischer Machinationen von Moskau fein könne. Ein anderes Blatt erklärt jedoch, daß es sich in Wien nicht um ein Kom­plott von russischen Bolschewisten handele.

Nvmmer 166. Amtliches Organ der Stadt Raffel.

Ungarn mischt sich n'cht ein.

Budapest, 18 Juli. Ungarn wird erst zu po­lizeilichen Maßnahmen gegen Wien greifen,roenn die Flüchtlinge in größeren Mengen über die Grenze strömten, womit aber kaum zu rechnen ist. Ungarn, das so oft gezwungen war, gegen Einmischungen in seine inneren Angelegenheiten zu protestieren, ist ent­schlossen, sich n i ch t in die Sache eines fremden Landes einzumischen

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vcrössentlicht werden. Im Kriege ging dann noch als Verbindungsoffizier Generalleutnant Freiherr von Freytag-Loringhoven nach Wien, der dann im Januar 1915, als er Generalquartiermeister wurde, vom General von Cramon abgelöst wurde. Beide Generäle haben über ihre diplomatisch-militärischen Er- fahrungen im Kaiserlichen Hoflager ausführlich berichtet. Einer der wichtigsten

Posten war natürlich der Pariser.

Hatte doch fein Inhaber die schwierige Aufgabe, dem Kaiser, vor allem auch dem Generallfab, ein möglichst lückenloses Bild über Sie franzest.

scheu militärischen Zustände zu geben, yhne sich

Eine Katastrophe nach der andem

Sachsens Todestat zu« zweitenmal heimgesucht.

am Freitag spontan entstanden wäre. Er war vielmehr von den kommunistischen Zellen in den Betrieben systematisch vorbereitet und gründlich organisiert worden. Als es dar­um ging, die Arbeiter aus den Betrieben her­auszuholen, die Züge zu formieren, den Justiz­palast in Brand zu setzen, die Feuerwehr am Löschen zu verhindern, die Beschwichtigungs­versuche der sozialdemokrattschen Führer zu ver­eiteln, waren die Kommunisten stets in Front. Sie sanden dabei freilich auch vielfache Unter­stützung seitens radikaler Elemente anderer Art. So vorteilhaft es auch parteipolitisch für die öster­reichische Sozialdemokratie sein mag, die radi­kalen Elemente der Arbeiterschaft an sich zu fesseln und nicht ins kommunistische Lager abzu­stoßen, so verhängnisvoll wirkte sich der Radi­kalismus innerhalb der sozialdemokratischen Organisationen am Freitag aus. Die Führer hatten einfach die Macht über die Massen ver­loren. Die Ausrufung eines vierundzwanzig- stündigen Generalstreiks seitens der sozialdemo­kratischen Gewerkschaften und der Partei war nur ein Akt der Verlegenheit, um wiederum die Führung der entfesselten Volks­elemente in die Hand zu bekommen. Nicht aus innerem Triebe, sondern aus Not schrit­ten sie zu diesem Schritte. Dabei waren sie stch Wohl bewußt, ein zweischneidiges Schwert aus der Scheide zu ziehen. Was soll auch ein poli­tischer Generalstreik in dieser Situation?

Auch in den Kreisen der deutschen Sozial- demokratte ist man, wie es scheint, außer Stan­de, die Taktik der österreichischen Genossen gut­zuheißen. Ja, der Vorwärts spricht sogar sehr offen und deutlich von derpolitischen Sinn- losiglcit" der Vorgänge in Wien, von der Sinnlosigkeit des Angriffs auf den Ju- stizpalast und seine Zerstörung, von der Sinn­losigkeit der Revolte überhaupt, die nach der Auffassung des Zentralorgans der deutschen Sozialdemokratie jeder Berechtigung entbehre, da in Oesterreich, dessen Hauptstadt unter einer rein sozialdemokratischen Verwaltung stehe, kei­ne aktuelle faschistische Gefahr be­stehe. Wohl aber, so meint der Vorwärts, könnte durch solche Vorgänge, wie sie Wien in diesen Tagen erlebt hat, eine solche Gefahr künstlich erzeugt werden. Tatsächlich fehlt zu­dem, tote auch die deutsche Sozialdemokratie feststellen muß, der Aktton in Wien jedes positive politische Ziel. Die Demon­stration ist wild, ist absolut unorganisteret und daher sehr schnell ein Tummelplatz all der fin­steren Elemente geworden, die nichts, aber auch nichts, zu verlieren haben und als echte Despe­rados in der Vernichtung des Bestehenden ihr letztes Ziel sehen.

Immerhin dürste es der sozialdemokratischen Parteileitung gelungen sein, die Masten wieder in die Hand zu bekommen und vom radikalen Umsturzplan abzubringen. Man weiß, tote außerordentlich schwierig die Regierungsbildung in Wien gewesen ist, um mit Recht befürchten zu müssen, daß ein Rücktritt der jetzigen Regie­rung nur der Beginn neuer Auseinandersetzun­gen und politischer Kämpfe fein würde. Auch wäre der Versuch, einfach mit Gewalt den bür­gerlichen Kreisen eine sozialistische Regierung auzuzwingen, nicht weniger verwerflich, als die in aller Welt verschrieene Faschisten- ober Bol­schewistendiktatur und eine Versündigung an der Idee der Demokratie, die ja ihre Hauptvor­aussetzung in der Möglichkeit einer freien und ungehinderten Wahl sehen muß. Es bleibt zu hoffen, daß die österreichische Sozialdemokratie sich des Ernstes der Lage bewußt wird und nicht nur für den Augenblick, weitere Gewalttaten verhindert, sondern auch in der späteren Zu­kunft mehr als bisher staatspolitischen Erwä­gungen Raum gibt als rein parteipolitischen Wünschen. Nur so kann eine Entwicklung im Sinne der demokratischen Idee gewährleistet werden.

Die Stadt arbeitet wieder.

Druck auf die Regierung.

toten, 18 Juli.

Der Generalstreik ist beendet. Die Straßen­bahn verkehrt. Die kommunistischen Störun­gen waren unerheblich. Auch die Stadtbahn, Autobusse u. Autodroschken fahren wieder. Da­gegen geht der Fernverkehrsstreik wei­ter. Nach einer Sitzung des sozialdemokrati­schen Parteivorstandes begaben sich Bürgermei­ster Dr. Seitz und Abg. Bauer zum Bundes­kanzler Seipel, um die Bedingungen für die Einstellung des Fernverkehrsstretkes zu erkun­den. Auch sollen sie bestimmte Wünsche der Polizei auf Abänderung des bisherigen Re­gimes geäußert baden. Entfernung hervorra­gender Persönlichkeiten wurde nicht gefordert. Man will so schnell wie Mötzlich normale Zu stände schaffen. Die Gemeideschutzwache ist bereits feierlich aus die Republik vereidigt worden. Sie soll etwa zehn Tage bestehen bleiben. Die Stadtbahn hat für die Hinter­bliebenen der Getöteten 10000 Schilling zur Verfügung gestellt.

Tirols Bahnhöfe besetz«!

Abzug der Eisenbahnerstreikwachen / Verkehren heute, die Züge wieder?

Der Herr Attachtz.

Was haben sie vor dem Kriege geleistet?

BekauMliL verweigeri uns «ar noch Frank­reich bte Wiedercnticn-uag von Militaratta- chees, wenn es auch fraglich ist. ob wir von dieser kostivielisea Einrichtung im jetzige» Eni- maff»tttt«eftabtttttt Gebrauch mache» würde». F? bereu Attachers knüpfe» stch manche i«ieresta«fe Erinnernnge».

Vor dem Kriege berichteten meist Militär- attachees unmittelbar an den Kaiser, : freilich durch die Hand des Botschafters, der die Berichte als Durehgangsstation, das heißt zu feiner Information erhielt und sie nur auf­halten durfte, wenn er glaubte, daß der betref­fende Militärattachee über fein Ressort hinaus berichtet habe. Da nun ehrgeizige, volilisch 'in­teressierte Militär- und natürlich auch manch­mal Marineattachees häufig politische Fragen , berührten, kam es dann zu Differenzen mit , ihren Missionschefs, die die Weiterleitung der Berichte ablehnten. Ein stark politisierender Militärattachee war zum Beispiel der Major ,Herwarth von Bittenfeld (1910-13 , in Washington). Politisch sehr begabt und vor- = züglich englisch sprechend und schreibend verös- - sentlichle er häufig Artikel und Eingesandts in i amerikanischen Zeitungen, mit denen fein Bot- - schafter, Graf Bernstorfs ebenso wenig einver- : standen war wie mit den mancherlei politischen - Betrachtungen in seinen Berichten an den Kai- > fer. von Hintze, der im Sommer 1918 eint» . ge Monate Staatssekretär des Auswärtigen ' Amts war, beschäftigte stch als Petersburger : Marineattachee, später als Bevollmächtigter bei 1 dem Zaren Nikolaus II. sogar so eingehend mit 1 Außenpolitik, daß sein Botschafter, um ihn los- zuwerden, seinen

Uebertritt in die diplomatische Karriere bewirkte. Er war später Gesandter in Mexiko, Peking und Oslo. Ein politischer Militäratta­chee war auch der bis zum Kriegsausbruch bei , der Botschaft in London tätige Korvettenkap-tän Erich von Müller (später Konstantinopel und Haag). Von ihm finden wir zahlreiche, po­litisch gefärbte Berichte in den beiden Bänden. Politische Dokumente, die der Großadmiral von T i r p i tz seinenErinnerungen" hat sol- gen lassen. Sie alle richten stch scharf gegen die Politik des damaligen Reichskanzlers von Beth- mann-Hollweg. In Petersburg gab es außer den Militär- und Marineattachees den soge­nanntenMilitärbevollmächtigten am Kaiserlich russischen Hose" mit einem ellenlangen Titel. Die besondere Stellung, die natürlich russischer­seits beim Deutschen Kaiserhofe bestand, stamm­te noch aus der Zeit.der innigen Beziehungen zwischen den nahverwandten Höfen in Peters­burg und Berlin. Erst später wurde daraus eine bedeutungslose, rein höfische Stellung. In- ' dessen hat noch Graf von Schweinitz von 1 1865 bis 1869 beim Zaren eine große Rolle ge- spielt. Tasselb gilt für seinen Nachfolger, Ge­neral von Werder. Beide sind übrigens später deutsche Botschafter in Petersburg gewesen. Der letzte deutsche Militärbevollmächtigte am Zarenhose war der Komponist Generalltn. Osk. von Chelius, ein persönlicher Freund Wil­helms des Zweiten, ein Umstand, der indessen Nikolaus den Zweiten nicht hinderte, dem Ge­neral auf Veranlassung seiner Umgebung am letzten Tage vor Kriegsausbruch

ein falsches Ehrenwort über Mobilisierung russischer Truppen zu geben. Fast ebenso wich- tig wie die Petersburger Stellung des Militär- bevollmächtigten war der Posten des deutschen Militärattachees in Wien. Hatte er doch die verantwortungsvolle Aufgabe, den Kaiser und den Großen Generalstab über den Zustand des Oesterreichisch-ungarischen Heeres auf dem Laufenden zu halten. Der letzte deutsche Mili­tärattachee in Wien war Graf Kageneck. Viele meinen, daß er das verbündete Heer in seinen Berichten zu optimistisch beurteilt habe. Indessen läßt sich hierüber ein abschlie­ßendes Urteil ust fällen, wenn seine Berichte, die zurzeit noch im, Reichsarchiv liegen, einmal

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ein ruhiger Sonntag.

Roch fern Fernverkehr. Verschärfte Konflikte.

Prag, 18. Juli.

Der gestrige Sonntag ist in toien ruhig ver­laufen. Die Regierung verharrt mtf dem Stand­punkt, dM die politischen Ausschreitungen vor den RaKomalrat gehören, am dessen Einberu- fung aber nicht eher zu denken sei, als die voll­kommene Freiheit der Tagung sicher gestellt sei. Darunter verstehe bk Regierung das Aufhören