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Kasseler Abendzeitung äfife Hessische Abendzeitung
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Nummer 163. Amtliches Organ der Stadt Kaffel.
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Voincare steht wieder fester als je.
Kutisker tot.
Das Ende einer Jnflationsgrötze.
Berli*. 14. Juli. Iwan ikutisker »t ee- trn Mittaa in der Charit«, wo er KL al» Un-
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warten. Bei der Unterhaltung über das wahr- iLeinliche Ausmah des Urteils geriet er »lSb- lick in sriihte Erregung und erlitt mitten im
Unter tausend anderen Nachrichten schleudert der Draht heute die Kunde „Kutisker ist tot" in die Welt. Es bedurfte sicher keiner gro- ß«n Aufregung über diesen Todesfall, wenn nicht der Name dieses Mannes unlösbar verknüpft wäre, mit einer der traurigsten Epochen, die das deutsche Boll je durchleb! und durchlitten hat. mit der deutschen Jnsla- tion. Dieser Iwan KutiSker, der inmitten seines ewigen Prozesses starb, war eine typische Jnslationserscheinung. Aus fremdem Lande kommend, ein Staatenloser, der die deutsche Sprache nur mühsam beherrschte, hatte er es verstanden, Millionen dem deutschen Bollsvei- mögen wbzujagen. Keinen Psenntg hatte er in den Taschen als er begann, dafür aber besaß er jene ungeheure Portion von „Geschäftstüch- tigkeit", die Leuten seiner Herkunft eigen ist. Das deutsche Boll hungerte und darbte, uns zerfloß das @eüb unter den Händen, wir wühl- ten in wertlosem Papier. Kutisker und die Seinen aber verdienten und verdienten. Gold und Devisen waren ihre Losung. Sie zu gewinnen. dazu waren alle Wege recht. Man schob und betrog, man fälschte und log, man arbeitete mit Bestechungen, mit großen Warenlagern, die nicht vorhanden waren, man war auf der Höhe, man kam überall schnell hinein und, wenn es schief zu gehen drohte, auch prompt wieder hinaus. Die Cliquenwirtschaft triumphierte. Die G. m. b. H. zur Aussaugung des deutschen Volles florierte. Kutisker spann überall hin seine Fäden, er hatte überall seine Leute. Er war wie die große Kreuzspinne, die überall bin ihre Fäden zteht und die die arme, dumme Fliege in ihren Netzen sängt.
Produktive Arbeit? Was ist das? Ein paar Unterschriften, ein paar Telephonge- spräche, ein paar Konferenzen, ein kleines Gelage, ein niedlicher Bestechungscheck und das Geschäft war gemacht. Wieder waren ein paar Hunderttausend verdient. Was macht es, daß auf der Straße die Menschen vor Hunger umsielen. Hundertanseude gerieten ins Elend, weil Herr Kutisker seine Finger in unseren Angelegenheiten hatte. Wer mit Idealismus lassen sich eben keine Geschäfte machen. Solche Fremdwörter standen nicht im Wörterbuch des radebrechenden Herrn Kutisker, der nebst Familie in der bitterernsten Zeit des deutschen Volke- lebte, wie ein Gott in Frankreich. Villen und Autos standen dem AWmächtigen zur Verfügung, der einst auf zerrissenen Sohlen gebückt durch die Straßen schlürfte. Größere und Gerissenere schoben mit und neben ihm. Ueber einen von ihnen, Holzmann, der sich aus unbekannten Gründen mit dem Titel General zu schmücken beliebte, ist er dann auch glücklich gestolpert. Auf dem Umwege über das Berliner Fremdenamt wollte Iwan den ihm unangenehm gewordenen Freund Holzmann auS dem so ertragreichen Deutschland ausweisen lassen, indem er sich an den RegierungSrat Bartels heranmachte. Da platzte die Bombe. Jäher Sturz in die Tiefe folgte. Die goldene Zeit der Inflation endete und der große Schieber wurde ein ganz Keiner AngeKagter in Moabit, wo ihn dann nach alles irdisch-- Leid und schwere Gebrechen ereilten.
Nun hat ihn ein höherer Richter gerichtet. Wie er, werden alle die, die in der Inflation so groß geworden sind und die in der Deflation, weil nichts Gesunde? in ihnen wohnt:, zum Debavle verurteilt waren, allmählich wieder in den Hintergrund treten. Die Solidität der deutschen Wirtschaft beginnt sich wieder durchzusetzen und über all daS, was in jenen schweren Jahren war und über jene, die glaubten, immer den Honig aus den Blüten zu Ö;en, wird sich der Schleier der Vergessenheit
en. Nun der versöhnende Tod sein Schuldkonto auS dem Buch der Lebenden ausgeläschi hat wird man nun freilich auch dem menschlichen Mitleid über einen Gestrauchelten Raum geben müssen, für dessen Sturz zweifellos hie Zeitumstände und... die Vertrauensseligkeit der Bankbehörden in hohem Maße mitverantwortlich sind. Auch kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß die strenge Untersuchungshaft den geschwächten Körper des freilich als Simulanten von den Aerzten charakterisierten zermürbt und ihn vielleicht früher der irdischen Sühne entzogen hat, als nötig gewesen wäre.
©trefemann als Kuliurkämpfer
Doppelter Minister-Einspruch beim Reichsschulgesetz / Ke ne Bekenntnis schulen im Südwesten / Poinearß hat Frankreich wieder in der Hand.
Berlin, 14. Juli.
Das Reichskabinett hat gestern den Reichs schulgesetzentwurf einstimmig verabschiedet, schreibt das Parteiblatt Dtresemanns: Bei den Bestimmungen über die Simultanschule, denen gegenüber die Minister Dr. Stresemann und Dr. Cnrtius ihren Standpunkt aufrecht erhalten haben, handelt e8 sich um einen der wichtigsten Teile deS ganzen Gesetzes. Laut Verfassung sind die Reichsgebiete, in denen die Simultanschule, d. h. die nach Bekenntnissen nicht getrennte Schule gesetzlich besteht „besonders zu berücksichtigen". Danach dürfen die Bestimmungen des Reichsschulgesetzes aus B a d e n, H e s s e n und R a s s a u, in denen die Simultanschule gesetzlich eingefülsrt sei nicht di^elbe Anwendung finden wie auf die übrigen Landesteile. Das Zentrum habe aber stets die Auffassung vertreten, daß das Antragsrecht der Eltern amh der Simultanschule gegenüber gelten soll. Nach dieser Auffassung hätten die Eltern auch in Baden, Hessen und Nassau di« Möglichkeit, die Errichtung von Bekenntnisschulen zu beantragen. Es sei anzunehmen, daß stch die Anträge der Minister Dr. Strosemann uitb Dr. Curttus gegen diese Auffassung des Zentrums gerichtet^ haben.
Was dos «obinett noch schaffen will.
Berlin 14. Juli. (Privattelegramm.) Das Reichskabinett hat stch gestern u. a. auch noch beschäftigt mit der Entschädigung für die A u s landsdeutschen, mit dem Steuervercin- heitlichungsqesetz und der Regelung der stan- desherrlichen Ansprüche, weiter mit dem Plan, eine Hundertmillionenanleihe für Wohnungszwecke aufzunehmen. Der Ab- schluß der Beratungen soll heute erfolgen.
Dle Kammer tritt ab.
Poinrars schmunzelt zufrieden.
(Eigene Drahtmeldung.)
Paris, 14. Juli.
Die Kammersttzuchg war heute Nacht um 1,40 Uhr beendet und damit gleichzeitig die gegenwärtige Session abgeschlossen. Zuvor hatte die Kammer u. a. eine Vorlage übe das Zollregime erledigt, dem die deutschen Sachleistungen unterworfen find. Pvincark drückte in einem Schluß-Dekret seine Befriedigung über die Disziplin der Kammer ans.
2a und Amen zu den «Sefrtzen Voinearss
Paris, 14. Juli. (Eigene Drahtmekduna.) Der Senat hat in seiner Nachtsitzung die Erhöhung der Beamtengehälter nach dem Vorschlag der Kammer genehmigt, ebenso den Gesetzentwurf betreffend die auf drei Monate beschränkte Ermächtigung zum Abschluß von Handelsverträgen und zur Abänderung der Zölle.
Krisen bringen kein SMS.
Poinvark als Stehaus-Männchen.
Berlin, 14. Juli.
PoincarSs Stellung hat sich über Rächt gefestigt. Man mutz aber nicht glauben, datz der Nimbus des alten Lothringens und . .. Frankretters allein die durch die Wahlreform erbitterte Rechte davon abgehalten hat. mit allen Mitteln auf einen Ministerwechsel hinzuarbel- ten. Viel wichtiger war vielmehr die alte Btn- senweisheit, daß man nie auf einen neuen König beten solle. In der Tat, geht PoinearL
jetzt weg, so können sich die Rechtsparteien an allen fünf Fingern abzählen, daß er mit dem Bluff der nationalen Einigung zu- ende wäre, und der Nachfolger Poincarss sich wieder auf die Linksmrhrheit der Kammer stützen werde. Die Zeit Andre Tardieu's ist eben doch nicht gekommen. Der wird viel- leicht nach den nächsten Wahlen der kommende Mann fei«. Dieses Mal aber hat man ihn als Ministerpräsident garnicht ernsthaft In Erwägung gezogen. Das ist auch ganz erklärlich, denn in der jetzigen Kammer gibt es für ein Kabinett Tardieu keine Mehrheit. Hätte man Poincare gestürzt, so wäre aller Voraussicht nach Briand fein Nachfolger geworden, und das hätte 6e6 Tutet, daß die Ministerherrlichkeit der Barthou und Marin, also grade der Vertrauensleute der Rechtsparteien, zuende gewesen wäre. Die andere Schwierigkeit hätte darin bestanden, datz man keinen geeigneten Finanzminister gehabt hätte, denn zu keinem hatte man das Vertrauen, datz er das Sanierungsprogramm mit der nötigen Energie durchführen würde.
Es bleibt also dabei, datz für die Besol- vungsroforrn drei Milliarden zur Verfügung gestellt werden. Man spürte eben in Paris wie auch anderswo keine grafte Lust, unmittelbar vor bew Parlamentsferien eine Ministerkrise heraufzubeschwöven. Die ausfällige Nachgiebigkeit oer Rechten ist aber auch damit zu er- 'laren. daß man rechts Neuwahlen überhaupt olaitge wie möglich vermeiden will, da man befürchtet, daß die Linkspartei bei dem neuen Wahlrecht, das sie sich direkt auf den Leib zu geschnitten haben, sehr gut abschneiden würden Dieses Wahlrecht, das mit den Keinen Wahlkreisen auch wieder das System der Stichwahl »ringt, ermöglicht es den Liiüsparteien, auch ohne Listen Verbindung, die ja nach dem Eiu- iritt der Radikalen in die Regierung Poincarss kaum möglich gewesen wäre, die notige Anzahl Kandidaten durchzubrjsgen, um in der nächsten Kammer dem Linkskartell die Mehrheit zu sichern.
Basel, 14. Juli. (Privattelegramm.) Ein Blatt meldet aus Parts: Die Sozialisten haben zum Teil für Poincars gestimmt Poincarö wurde von allen Seiten lebhaft beglückwünscht Für die nächsten Wochen ist Poincarts Politik frei und von Mißtrauen unbehindert.
(Starter als Waffen
. . . soll das moralische UrteÜ von Genf sein. (Eigener Drahtbericht.)
London, 14. Juli.
Chamberlain bekannte sich gestern abend auf einem Essen zum Bölkerbundgedanken und fügte u. tut Ich habe gehört, wie Briand und Dr. Stresemann im BölkerbundSrat Scherze ausgetauscht haben, deren Süße zuweilen mit ein wenig Bitterkeit durchsetzt war, und das ist ein Zeichen des Fortschritts. Bei kluger Führung und rechtem Verständnis wird der Völkerbund einen immer größeren Platz bei den Führern der politischen Angelegenheiten de» ganzen Welt einnehmen. Was heute dem Völkerbund als Schwäche auSgelegt wird, nämlich, datz et keine Gewaltmittel zur Verfügung hat, wird später einen Fortschritt bedeuten, denn es wird keiner phystschen Gewalt bedürfen, da keine Macht der Welt stch wird leisten können, das moralische Urteil, wie es in den Genfer Versammlungen zum Ausdruck kommt, aufttr Acht zu lassen.
Am Sonnabend Flug nach Rewyork.
Ein Irländer kommt allen Rivale» zuvor.
London, 14. Juli.
Fliegerhauptmann Courty beabsichtigt am Sonntag in Balenzia an der Westküste von Irland aufzusteigen und den Flug Irland— Rewyork zu versuchen. Der Flieger will auf dem Luftwege wieder nach Irland zurück kehren. Sein Flugzeug hat Radio an Bord und landet aus dem Wasser wie auf dem Lande.
O •
Gleich zwei Franzosen starten.
Paris, 14. Jilli. (Eigene DrahtmeÜmng.) Die Flugzeugwerke Fährmann haben au stelle von Drvuhin, der zu Lewine übergegangen ist, den Welttriegsflteger G i v o n zum Piloten des
Oisebu-Clu ernannt, der wahrscheinlich noch in diesem Monat »ach Rewyork starten Wird.
Ma« Jtegm und Gewitter anrichten
Berlin, 14. Juli (Prirattelegramm.) Die alkmärkischen Elbcvorfluter zeigen ein starkes Anschwellen. In Salzwedel steht das Wasser über einen Dieter hoch in den Kellern. Die Ernte ist über fünfzig Prozent vernichtet.
Prag, 14. Juli. (Eigene Drahtmeldung ) Der durch die Hochwaflerkaiastrophe im Xetsche ner Außiger und Teplitzer Bezirk angerichtete Schaden beträgt mindestens fünfundzwanzig Millionen Kronen.
Das Geschäft blüht.
Alle Achtung vor unserer Reichsbahn.
In den ersten drei Ferientagen sind aus Berlin nicht Weniger als fünf Hunderttaus end Reisende mit der Eisenbahn befördert Worben, ohne daß die geringste Unregelmäßigkeit zu verzeichnen war. Trotzdem Hunderte von Vor« und Nachzügen umgelegt Werden mußten, gingen alle Züge pünktlich ab, jeder Reisende erhielt seinen Platz und der ganze Verkehr Wickelte stch wie am Schnürchen ab, ein Zeichen für die hervorragende Leistungsfähigkeit unserer Eisenbahnen, für die glänzende Führung und die über jedes Lob erhabene Pflichterfüllung aller beteiligten Beamten vom G e- neralbtreltor bis zum Weichensteller. Die deutsche Eisenbahn hat sich wieder als ein Musterbetrieb bewährt, um den uns die anderen Völker mit Recht beneiden. Gewiß, es gibt auch hier noch manches Verbesserungswürdige, aber im Großen und Ganzen muß ein Betrieb, der ohne jede Verzögerung einem so gewaltigen Anwachsen des Verkehrs an bestimmten Tagen gewachsen ist, schon darum als gut bezeichnet werden, weil zu dieser tadellosen Abwicklung des gewaltigen Verkehrs eine ungeheure, bis in die entferntesten Winkel des Reichs fehlerlos arbeiten de Organisation notwendig ist. Der deut- sche Eisenbahnverkehr ist aber auch an gewöhnlichen Tagen ein Riesenunternehmen, von dessen Ausdehnung sich nur Wenige eine richtige Vorstellung machen. Welche Strecke die deutschen Eisenbahnen an einem einzigen Tage zurücklegen, geht daraus hervor, daß die gesamte Strecke nicht Weniger als
38mal um den ganzen Erdball
führt. Wer also den vierzigsten Teil der deutschen Eisenbahnsahrten an einem einzigen Tage unternehmen konnte, würde bereits eine so gewaltige Strecke zurückgelegt haben, wie der Erdaequator bedeutet. Auch nach fernen Gestirnen würde er mit der deutschen Eisenbahn ^gelangen können, Wenn es einen Schienenweg durch den Aether geben würde. Um bis zum Monde zu gelangen, brauchte der kühne Weltreisende nicht einmal die Gesamtstrecke aller vierundzwanzig Stunden zurück- zulegen. Es würden schon die Fahrten genügen, die die deutsche Eisenbahn in acht Stunden macht, um den Begleiter der Erde zu erreichen. Mit der gesamten von deutschen Eisenbahnen an einem Tage durchfahrenden Strecke konnte man zum Monde und zurückfahren und endlich noch zum zweiten M al e zum Monde gelangen. Ein derartiges Riesenunternehmen hat natürlich eine gewaltige Wirtschaftliche Bedeutung. Die Tatsache, daß bei der deutschen Reichsbahn mehr als siebenhunderttausend Singe« stellte beschäftigt sind, ermöglicht schon einen kleinen Einblick in ihren Wirtschaftlichen Wert. Rund der zwanzigste Teil der gesamten Berliner Bevölkerung Wird durch den Eisenbahnbetrieb ernährt, auch wenn man nicht die ungeheuren Anforderungen In Rechnung stellt, die an Kohle, Maschinen ufw. täglich von der Eisenbahn gestellt Werden. Dadurch werden wieder viel Industriezweige in Nahrung gesetzt und mit ihnen viele hunderttausend Beamte und Arbeiter. Es ist kein Zufall, daß die Aktien einer Waggonfabrik an der Börse im Kurse steigen, wenn die Eisenbahn bei der Fabrik Bestellungen macht oder wenn nur Bestellungen in Aussicht sind. Daraus geht die Bedeutung der
Reichsbahn als Arbeitgeberin
klar hervor. Die Reichsbahn ist stets bestrebt, den vorhandenen Bestand von Lokomottven und Waggons zu verbessern und zu vervoll» kommnen. Die weitere Einführung besonderer Luxuswagen, sogenannter Pullmann« wagen, Wird, Wie bereits berichtet, eine kleine, aber angenehme Bereicherung des bestehenden Wagenparks darstellen. Das beste Zeugnis stellt aber bie große Sicherheit des Verkehrs unserer Reichsbahn aus. Heut wirb jeder, der eine Reise antritt, mit Recht zuerst danach fragen, ob für die Sicherheit von Leib und Leben auch so gesorgt ist. Wie es ein mustergültig genannter Betrieb tun muß. In dieser Beziehung kann man jeden Erholungs- r-ifehben beruhigen, soweit überhaupt nach menschlichem Ermessen unb mit menschlichen Kräften bei derartigen Reisemaschinen Sicher-