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Mckr NeUste Nachrichtm

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Mittwoch, 13. Juli 1927

bände mit der Wohnung des Feld mar

Ein fürchterlicher Guß.

Berlin nach dem gestrigen Wolkenbruch.

Berlin, 12. Juli.

Mr möchten es laut hören.

Belgiens Mißverständnis. Der Geist von 1914.

Moskau lernt Ärieafpielen.

London, 12. Juli. (Eigene Drahtmeldung.) Sin Blatt meldet aus Moskau: Hier, sind gestern drei Freiwilligen-Regimen- ter nach Ostasien verladen worden. Fünf Sonderzüge waren bereitgestellt.

Die Räumung noch nicht spruchreif.

London, 12. Juli. In der Chamberlain- Debatte teilte der Unterstaatssekretär u. a. mit, daß die Frage der Räumung des Rheinlandes in Genf bei der letzten Sitzung des Völkerbund-

<Setottteraben6 in der Lichistodt.

Paris, 12. Juli. (Eigene Drahtmeldung.) Gestern abend ging über Paris wiederum ein hefttges Gewitter nieder. In mehreren Vierteln drohen zahlreiche Häuser infolge der Ueber- schwemmungen einzuMrzen. DaS Wasser stand bis zu siebzig Zenttmeter hoch.

Schreckenstage auch in Stankreich.

Paris, 12. Juli. (Eigene Drahtmeldung.) Auch die Provinz hatte gestern unter schwerem Unwetter zu leiden. Infolge der Regengüsse stürzte ein Teil von Beauvais ein. Die Bienne ist stark gestiegen. Auf dem flachen Lan­de überschwemmten ihre Wassrrmaffen weite Flächen. Bei Limoges mußte die Feuerwehr den Uferanwohnern beistehen. In das Elektrizi- tätswerk eines Dorfes schlug der Blitz ein. Es entstanden fünf Brände. An der M a r n e besteht ebenfalls Hochwassergefahr.

s ch a l l s Lord Plummer.

London, 12. Juli. (Eigener Trahtbericht.) Kairo wurde gestern nachmittag von einem kürzeren Erdbeben hetmgesucht.

Breußen macht Feiertag.

Flaggen und Beamte am 11. August.

Berlin, 12. Juli

Laut Pressenotiz wird das vreußische Staats« Ministerium anordnen: Zur Feier des Berfas- sungstages am 11 August haben sämtliche staallichen Dienstgebäude in den Reichs- und Landessarben zu flaggen. Bon den staat­lichen Beamten wird erwartet, daß sie stch an den Feiern beteiligen. Für den Dienst am Berfaffungstag gelten die Vorschriften wie für den Sonntagsdienst.

26 Tote in Lerufalem.

Erdbebenpanik int Orient.

Jerusalem, 12. Juli. Ein Erdbeben hat sich über Palästina und Transjordanien ausgedehnt.

Beamtengchälter als Dfiinifterfnfe

Eröbebenschrecken im Heiligen Land / Drei Weltstädte im Wolkenbruch.

Endlich überstanden.

Frankreich wählt neu. Poincars noch bedrängt.

Paris, 12. Juli. Die Kammer hat in einer Rachrfitzung das Gesetz über die Rückkehr zu de»

Rümmer 161. Amtliches Organ der Stadt Kassel.

Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrgang

Boten faßt scharf zu.

Moskaus Spionennetze zerrissen.

Warschau, 12. Juli.

Im Wilnaer Land wurde eine ausgebreitete Spionageorganisation aufgedeckt, die zu Gunsten Sowjetrußlands arbeitete. Die Spionage- bände soll in einer Reihe von Städten und On- chaften der Provinz Zweigstellen unterhalten haben. Zahlreiche Personen wurden verhaftet.

sie stch in der Hauptsache um die Wahlkreisein- teilung drehte, wobei örtlicheJnteressen stark in die Erscheinung treten. (Damit dürfte die akute Poineare-Krise jedoch noch nicht beho­ben fein, wie die obige Meldung bezeugt.

* * *

Die Mehrheit hinter ßhamberlain.

London, 12. Juli. (Eigene Drahtmeldung) Ein Oppositionsantrag gegen die Außenpolitik wurde vom Unterhaus mit 222 gegen 105 Stimmen ab gelehnt.

Rotterdam, 12. Juli.

Ein Blatt meldet aus Brüssel: Das deutsch­belgische Mißverständnis ist seit gestern beige­legt. Der Außenminister war gestern beim deut­schen Gesandten und Hal ihm entsprechende Mitteilungen gegeben.. Inzwischen betonte aber Bandervelde in Lüttich, es fei Belgiens Pflicht wachsam zu fein, damit sich nicht einmal die Tag, vom August 1914 wiederholten.

Arn Gelbe hängt..

Fast zwei Milliarden gibt die Erde her.

Ärifenfteber um Boincare.

Die höheren Beamtengehälter schassen ihm Pein.

Paris» 12. Juli. Der Finanzausschußbeschluh der Kammer, die Beamtengehälter rückwirkend ab 1. August 1926 zu erhöhen, erfordert eine Mehrausgabe von 425 Millionen. Finanz­minister Poincars hat sich entschieden gewei­gert, über den Regierungsvorschlag hinans- zugehen. Die Lage ist also kritisch. Abg. Blum schreibt, wenn ein Teil der durch ihre Liederlage in der Wahlvorlage v e r st i m m t en Opposition stch den Linksparteien in der Frage der Erhöhung der Beamtengehälter an­schließen sollte, so wäre eine bedenllichc M i n i - sterkrise wahrscheinlich.

Nach den bisher eingegangenen Berichten wur­den im Jerusalemer Bezirk sechs- Arrondiffementswahlen mit 320 gegen 234tim. \ f1!."'" flötet und

men angenommen. Artikel 2 des Gesetzes, dreißig verletzt. Viele Häuser sind schwer be- der die Zahl der Abgeordnetcn auf 611 schädigt, darunter das Regierungsge- scstgesetzt, wurde durch HandaushebLn t»gt> - --- -

nommen. Die Beratung war tongroieriq, da

Stlirmorchefter über der Themse.

Blitz, Wolkenbruch und tote Kinder in London.

London, 12. Juli.

Bei einem heftigen Gewittersturm wurden hier viele Häuser vom Blitz getroffen. Ueberall traten erhebliche Ueberschwemmungen von Straßen und Plätzen ein. Der Verkehr wurde erheblich gestört. Bisher find zwei Todesfälle von Kindern gemeldet, die ertranken. Trotz des Gewitters flogen die deutsche Fliegerin Rasche und die englische Fliegerin Lynn in ihren kleinen Flugzeugen von Croydon nach Sotou, wo sie glatt landeten.

Der letzte wolkenbruchartige Regen hat z. B. an den Kanalböfchungen sich mehrere breite Oeff- nungen gegraben. Alle Bretterzäune und Traht- gitter sind niedergelegt. Im Schacht der neuen Untergrundbahnstrecke stand das Wasser etwa einen Meter hoch. Die Siedlungen in der Nähe von Tempelhos stehen fast ganz unter Wasser Hier find auch viele Bäume niedergerissen wor­den. Am Teltowkanal lockerte der ununterbro­chene Regen an mehreren Stellen die Erbmassen der Dämme des Kanals, die lawinenartig ins Wasser stürzten. Zwei Arbeiter, die am Ufer

rates nicht aufgeworfen wurde und die bri- tische Regierung glaubt nicht, daß es einen nützlichen Zweck dienen würde, wenn diese Frage jetzt erörtert werden würde.

arbeiten hunderttausende Bergarbeiter, meist Reger, nicht nur auf den Diamantenfel­dern, sondern auch in den Goldbergwerken. Es ind die Nachkommen der hier einmal als Vieh­bauern lebenden Hottentotten, die jetzt in die Bergwerke hineinkriechen. Sebr wenig neger- haft nach unseren Begriffen. Dieser Reger ver­fügen über etn sehr hochentwickeltes, recht radi­kales Gewerkschaftswesen, das infolge des Krieges viel selbstbewußter als man jemals vermuten konnte, geworden ist, und von teils vorzüglich gebildeten schwarzen Führern immer bober entwickelt wird, sodaß es sehr bald auch kräftigen, politischen Einfluß in der Sndafrika- nlschen Union geltend machen kann. In Süd­afrika wird viel mehr Gold hervorgebracht als m allen anderen Ländern zusammen. In ganz Amerika wird dann wiederum ungefähr ein weiteres Drittel der Welterzeugtmg' an Gold gewonnen. Südamerika war daran 1926 nur mit zwanzigtausend Kilogramm beteiligt; ei­nige tausend Kilogramm mehr stammten aus Meriko. Die Vereinigten Staaten halten mit Mühe ihren amerikanischen Erzeugungsrekord mit achtundseckzigtausend Kilogramm gegen das auf vierundfünfzigtausend Kilogramm' die bald dreifache Friedenserzeugung vorgerückte Kanada. Die nordamerikanischen G o l d v o r- räteerschöpfensich zweifellos. Trotz ver- beffcrter Gewinnungsverfahren bringen die Vereinigten Staaten nicht einmal mehr die Hälfte ihrer Friedensaewinnung an Gold zu­sammen: ebenso erlebte auch Meriko ei- 'en Abfall an fast einem Drittel seiner ^'olderreugung. An Erschöpfung siechen aber «och stärker die Goldvorräte Austra­liens dahin; in diesem Erdteil holt man nur noch den viertenTeil rund zwanzigtausend Kilooramm des im Frieden erzielten Goldes aus der Erde. Auch in Asien, das knapp vier-

Goldgräber«. - Amerikas nu- Australiens Schätze idtwinbe«.

Von der Golderzeugung Deutschlands haben die meisten Deutschen nicht einmal eine Ahnung, weil sie kaum zweihundert Kilogramm, also immerhin doch den Wert von einer halben Million Goldmark, erreicht. Erst um die Mitte des vorigen Jahrhunderts kam es zu den großen Goldfunden in Amerika und Afri­ka. Erst damals wurde die Goldwährung über­haupt praktisch möglich, weil 1855 die Golder­zeugung sich plötzlich vervierfachte und zweihunderttausend Kilogramm jährlich über- stieg. Dieser Erzeugungsanstieg gestaltete sich im Verlaus von weniger als fünf Jahren so stürmisch. Seit jener Zeit bis heute hat dann wieder eine Verdreifachung der Erzeugung statt­gefunden. Im Jahre 1926 überstieg die Gold­erzeugung der Erde zum ersten Male wie­der sechshutnderttausend Kilogramm und er­reichte einen Wert

von nahezu 1,8 Milliarden

Mark. Sie näherte sich damit der Höchster;-'!-- gungsziffer von 1915, nach einem Tiefstand von nur 480 000 Kilogramm (1922). E? wäre falsch, diesen starken Absturz der Goldgewin­nung aus dem Weltkrieg allein zu erklä­ren. Der große Krieg kürzte allerdings auch in den Goldgebieten der Erde die Arbeiterzahl, verhinderte die Ausbildung verbesserter Goldge­winnungstechniken und warf damit die Golder­zeugung erheblich zurück. Der riesenhafte Ab­sturz auf die niedrigste Ziffer im Jahre 1922, bie etwa der Erzeugungsziffer von 1900 ent­spricht, erklärt sich dennoch fast ausschließlich aus den Massenstreiks in den südafrikani­schen Goldminen durch die die dortige Goldge­winnung um fast 80000 Kilogramm allein zu- ruckgeworfen wurde. Afrika ist der ausschlag­gebende Erdteil für die Goldgewinnung. Afri­ka ist nicht der »dunkle* sondern vielmehr der goldene Erdteil. Mehr als.die Hälfte der ge­samten jährlichen Goldgewinnung der Erde kommt aus Afrika. In diesem Erdteil konzen­triert sich die Goldgewinnung ttotz der beach­tenswerten Ausbeute des Kongostaates und Britisch-Westafrika wieder so gut wie ausschließ­lich im Süden. Rbodesia bringt schon an iwanzigtausend Kilograknm hervor, aber die üdafrikanische Union gelangte im letzten Jahre auf deihunderttausend Kilogramm. Dieser über eine Milliarde hinaussteigende Goldwert stammt wieder fast ausschließlich aus dem kleinen Ge- biet der ProvinzTransvaal Hier

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beschäftigt waren wurden dabei verschüttet, aber von der Feuerwehr befreit. Der regelmäßige Bahnverkehr wurde auf mmefähr zwei Stunden völlig lahmgrlegt. Der Bahnverkehr Berlin- Halle wird umgeleitet. In 118 Fällen war das Eingreifen der Feuerwehr notwendig.

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Der Flugplatz als See.

Berlin, 12. Juli. Die am Montag nachmit­tag nievevgegangenen Wassermassen haben aus dem Flughafen Tempelhof das betonierte Roll- söld vierzig Zentimeter hoch überschwemmt, so­daß die Flugzeuge bis an die Achsen int Wa ser standen. Das Ein- und Absetzen der Flug­gäste konnte nur dadurch ermöglicht werden, daß die Omnibusse der Luschansa dis cm die Kabinen der Flugzeuge heraitsuhren und Lurch Laufstege mit diesen verbunden wurden.

Das heiße Eifen.

Wirerfüllen", die anderen nicht.

(Eigener Informationsdienst.)

Berlin, 12. Juli.

In der letzten Woche ist nun auch die letzte Verpflichtung aus dem Versailler Vertrag mit der Anerkennung der zerstötten Ostfeftungen aus der Welt geschafft worden. Damit ist die Ent­waffnung Deutschlands restlos durchgesührt. Es war bezeichnend, daß selbst sozialdemokratische Redner bei den Beratungen über das Kriegs- gerätegesetz, das uns verbietet, Werkzeuge her­zustellen, die auch nur mittelbar für eine Krieg­führung verwendbar wären, deutlich zum Aus­druck brachten, wie schwer es ihnen fiel, diesem Vormundschaftsgesetz ihre Zustimmung zu geben. Gewiß haben alle Parteien, die dem Gesetz unter dem Zwang eiserner Notwendigkeit ihre Zustimmung gaben, dies nur schweren Herzens getan. Gewiß muß man auch Ver­ständnis für den Standpunkt der fünfzig deutschnationalen Abgeordneten haben, die es nicht übers Herz brachten, dies Gesetz mit ihrem Namen zu decken und vor der Abstimmung den Saal verließen. Aber man muß nun doch die Frage aufwerfen, ob auch diese Opfer wieder vergeblich gedracht fein sollen oder ob Deutschland jetzt endlich die Gegengabe empfangen wird, die kein Geschenk mehr ist, son­dern auf die wir einen Rechtsanspruch haben. Im Artikel.431 heißt es, daß die Besatzung deutschen Landes rückgängig gemacht wer­den solle, wenn Deutschland seine Verpflichtun­gen erfüllt hat.

Deutschlands Erfüllung haben die Vertrau­ensleute der Entente mit ihrer Unterschrift be­stätigt, sie wurde selbst von der Kontrollkommis- sion niemals ernstlich abgestritten. An den Westmächten ist es jetzt, die Verpflichtung zu er­füllen, die sie tm Versailler Frieden auf sich ge­nommen haben, und das besetzte Gebiet endlich zu räumen. In politischen Kreisen wurde in den letzten Tagen lebhaft die Frage diskutiert, ob die deutsche Regierung jetzt zu dieser Frage offizielle Schritte unternehmen würde. Aus Grund besonderer Jnformattonen glauben wir mitteilen zu können, daß die Reichsregie­rung den Zeitpunkt doch noch nicht für ge- kommen erachtet, um das Räumungsproblem in seiner Gesamtheit mit Erfolg anschneiden zu können. Man hält es vielmehr für opportun, die sicher in Aussicht stehende Besatzungsver­minderung nicht durch eine Aufrollung der Räumungsfrage überhaupt noch länger hinaus­zuzögern. Maßgebend für diesen Standpunkt der Reichsregierung dürtfen, wie wir erfahren, nicht so sehr die letzten Erklärungen Chamber­lains im Unterhaus sein, die llar erkennen las­sen, daß Deutschland in diesem Augenblick von England auch nicht die geringste mora-»^ lische Unterstützung zu erwarten hat, als vielmehr die Ansicht, daß die ftanzösische Re­gierung, die augenblicklich stch in einer derart schwierigen Situation befindet, daß sie sich hüten wird, das heiße Eisen der Räumungs- frage anzurühren, um ihre Stellung bei den 1 Rationalisten, ohne die sie keine Mehrheit hat, 1 nicht gänzlich zu erschüttern.

Es ist nicht zu verkennen, daß diese Auffas­sung berechtigt ist. Von B r i a n d, dem vorläu­fig immerhin noch verantwortlichen Leiter der französischen Außenpolittk hört man über­haupt nichts mehr; die übrigen Minister des famosen Kabinetts Poincarö werden in der Kammer nieberaebrftHt. wenn sie auch nur den Mund auzutun wagen, selbst Poineares Stellung scheint nicht mehr die alte zu sein, und daß gerade T a r d i e u, der einzige Minister, ' der vor der Kammer noch etwas gilt, sich für die vorzeitige Räumung einsetzen und so seine Aussichten auf den Posten deS Ministerpräsiden- i len gefährden sollte, ist wohl kaum anzunehmen. Deutschland hat das Recht auf seiner Seite, das ist gewiß, ebenso gewiß ist aber, daß trotz Genf und Locarno die Macht auf Seiten des Staa­tes ist, der über die stärksten Bataillone verfügt

Dte Kasseler Reuekien Nachrichten atoetwn wöchentlich lechSmal nachmittags. Der Abotmementspret« beträgt für kn Monat 1 X bet tretet Zustellung mS Hau,, tn bet BefMftefteBe rtartolt IJO X. Durch bte Poft Monat»» V- X ausschließlich ZuftelluugSaebübr vertag nn» Redaktion Schlachtbokftraße 38/80. ^entfnretbei »51 und 9M. ASt unverlangt etngrtanbfe Bet tröge kann btt Re­daktion eine Berantivormna ober (BeroSbr tu keinem Halle übernehmen. Rück» "Mnna he» «etng»eefM ober Htrftrrfl*e wegen etmirfger nWt ort",mgSmSßiaer 9'rternng ftt <tn»neWM»en Postscheckkonto Wwnffnrt am Wahr Rümmer 8390.

SS ist so helft daß es brennt.

Belgrad, 12. Juli. (Eigene Drahtmeldung.) Hier herrscht seit einigen Tagen große Hitze. Es wurden im Schatten sechsundvierzig Grad fest- gestellt. In Serajewo brach infolge großer Trockenheit an mehreren Stellen Feuer ans.

England gibt nicht nach.

Moskau soll erst abschwören. Pflaster für Gens

London, 12. Juli.

Im Unterhaus erklärte Lacker-Lampfon: Be­vor nicht die Sowjetregierung auf ihre eng­landfeindliche Propaganda verzichtet, ist die Wiederaufnahme der Beziehungen unmöglich. Jur Drvimächtekonferenz bemerkte der Unter taatssekretör nur: Wir werden unfer Bestes tun und es wird uns kein Gefühl bloßen Stol­zes dabei hindernd in den Weg treten.

Die W2lder brennen von selbst.

Belgrad, 12. Juli. (Eigene Drahtmeldung.! In Bosnien find infolge der Hitze große Wald bvände ausgebrochen. Die notwendigen Hilfs" kräfte find unterwegs.

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