Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
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Dienstag, 12. Juli 1927.
Nummer 160. Amtliches Organ der Stadt Kassel.
Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrgang
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Srauflge Ziffern im Hochwasser-6haos.
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ÖHniftermorb vor der Nrchenliir
London, 11. Juli.
ander von Heule als ein Gegeneinander
reit ist, für den Frieden Opfer zu bringen.
amtlicher Feststellung beträgt die Zahl der Toten im Bereich der Amtshauptmannschaft Pirna
I und beantragt die Ladung einer Reihe ier Zeugen, um zu widerlegen, was damals ieuge Kutzig als Protokoll ausgenommen
Reichewehr mit Feldküchen als Sanitäter und Rothelfer im Erzgebirgschaos Einhundertfünfundvierzig als letzte Todeszahl?
!fi.en und Gottl
e^'l Dresden, 11. Juli. (Privattelegramm.) Nach
Berlin, 11. Juli. 1113 und im Bereich der AmtShauptmannschafk
Wie aus Pirma gemeldet wird, find im DippoldsWalde 32. Insgesamt find dem. Berggießhübel und in Gottleuba je eine nach dem Unwetter des vergangenen ftreitaa Schwadron Artillerie eingesetzt worden, j im Gottslcuba- und Müglitzialel45 Men
Sin Verwüstens Meinparadies.
Paris, 11. Juli. (Eigene Drahtmeldung.) Die Sturme haben im Weingcbiet von Bordeaux großen Schaden angerichtet. In mehreren Gemeinden gilt mehr als die Hälfte der Weinernte für v e r l o r e n. Auch die Obstgärten haben stark durch die Unwetter gelitten
sten Willen zum Frieden. Der ist aber nur dort vorhanden, wo über die Abrüstung zu Wasser, zu Lande und in der Lust nicht nur geredet wird, sondern nur da, wo man auch be-
Die Deutschvolksparteiler stimmten den Ta- Tote aus den übrigen Orten des Müglitz S seinem trockenen und einem nassen uttb Gottleuba-Tales Auge zu und das Zentrum gab in seiner M< heit der Vorlage seine Zustimmung nur mit innerem Widerstreben. Die Massen der Arbei- terzentrumswähler Rheinlands und Westfalens, die infolge der Tariferhöhungen ihr Schweinefleisch teurer bezahlen müssen und den erhöh-! len Kartoffelzoll bei den aus Holland eingeführten Kartoffeln in seiner ganzen Auswirkung zu tragen haben, werden der Fraktionsführung für ihre neueste Zollpolitik schwerlich
Dank wissen. Dazu kommt, daß die Sozialde- Blutrache irischer Freischärler / Zu gestohlenen Autos / Acht Schüsse aus entgehen lassen Me"!ine?zK°aus KostensIbett Außenminister / Sein letzter Wille / O'Higgins vergibt seinen Mördern.
mit de: Abrüstung der . ....... —„ ... ... schlecht bestellt ist. Müßig, ein Wort über as Weltmächte, der Großmächte und auch her fiel» Scheitern der Völkerbundsbestrebungen zur all- neren Staaten, so weitergehen, wie wir eS seit gemeinen Abrüstung zu verlieren. Ueberslüssig Kriegsende erleben. Diese Rüstungen zeigen auch, die Schwierigkeiten der Dreimächte - dem Politker die ganze Unsicherheit ün- konserenz in Genf erneut herauszustellen.sterer weltpolitischen Lage. Sie beweisen über-
Prinz Domela muß sich verantworten
Der Vorhang über der großen Zeitkomödie geht hoch.
nicht weniger als siebenundsiebzig Aufständische hingerichtet wurden. Der Stab der republikanischen Armee bestreitet nachträglich jede Kenntnis von dem Anschlug und lehnt jeoe Verantwortung dafür ab.
London, 11. Juli. Der tätlich Verwundete gab klar und deutlich seinen letzten Willen bezüglich seiner Familie und seines Eigentums kund. Ms er aus der Erde lag äußerte er: Ich fühle, daß ich sterbe. Ich habe mich immer um das Wohl Irlands bemüht und ich vergebe denen, die diese Tat begangen haben. Nack einem Blatt ist sestgestellt, daß Sonnabend abend in Dublin drei Autombile gestohlen wurden und daß das bei dem Attentat benutzte Auto eine falsche Nummer trug.
schenzum Opfer gefallen. Es ist zu hoffen, daß diese Verlustliste keine wesentliche Erhöhung mehr erfahren wird.
* * *
Wie am jüngsten Tag.
Umgeworfene Züge. — Die TodeS-Konditorei. Berlin, 11. Juli.
. In Glashütte find in einer Uhrenfabrik drei- viertel Meter starke Mauern geborsten. Im Bahnhof Glashütte ist die Wasserwoge anscheinend zwischen zwei Züge geraten. Der eme wurde nach links, der andere nach rechts um geworfen. Drei Wagen stürzten in die Müglitz. In einer Konditorei find alle Bewohner des Erdgeschosses ertrunken. In einem anderen Hause wurde eine ganze Familie durch Wasser und Schlamm er- stickt. Der Bahnhof Lauenstein wurde vollkommen zerstört. Ein Güterzug wurde viele Meter weit auf die Straße gedrückt.
Drunter und drüber.
Wenn der Reichstag in die Ferien möchte. ’ Von unserem parlamentarischen Berichterstatter, reife ble,bt. - Die g^merfrau als ... eiferner
Wenn der Reichstag in di« Ferien möchte.
;ung der Leute, - -—TT—, -,-Jeitauf, hallenab
marschieren, rascher und rascher wird, wenn sie immer längere Schritte und längere Gesichter machen und sich und die Journalisten in irgend eine Riesengefahr htneinreden. Tas Schlimmste, was dem Parlamentarier heute geschehen könnte, wäre doch der früher schon sehr unbeliebt gewesene Sommerwahlkamvs. Und wenn matt vielleicht angesichts des eiumnti- aen Interesses von ganz links bis ganz reckts an einer ungestörten Benutzung der so lieben Freifahrtkarte gerade während des Sommers vor einer Auflösung sicher sein darf und selbst die Gerüchte von einer
Eine neue Belastung der Massen ist da. Die erhöhten Zölle treten mit Ablauf dieses Monats in Kraft und werden sich auswirken. Wie! Köln, 11. Juli.
!»'»-,.»" '«"m Md-.-, « wta bevorstehende Generalrevision unseres Presse protestiert im Prozeß gegen den falschen gesamten Zolltarifs. Daß diese notwendig ist, Hohenzollernprinzen Harry Domela der Vertei- steht außer Frage. Fraglich will uns nur schei- diger gegen die Vernehmung des Polizeirates nen, daß der Reichsernährungsminister Schiele Kutzig und beantragt die Ladung einer Reihe große Eile haben wird, seine Agrarzölle einer adeliger Zeugen, um zu widerlegen, was damals Ueberprüfung mit der Tendenz ans ihre Herab- der Zeuge Kutzig als Protokoll ausgenommen sehung tu unterstreichen. Schwerlich kann je- hat. Vorsitzender: Wir wissen ja noch garnicht, manb die Ansicht verübelt werden, die unser was der Zeuge heute sagen wird. Der Dertet- großer Dichte: in die Worte kleidete: „Die Bot- diger widersetzt sich erneut dem Vorhaben, daß schast hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!" die Staatsanwaltschaft einen Zeugen -erbringt.
* * * Seitens des Staatsanwalts wird hierauf er-
Endlich hat das letzte Schnüfflertrio nun auch klärt, daß auf die Vernehmung des Zeugen die Zerstörung der Ostfestungen anerkannt, wo- Kutzig Verzicht geleistet wird. Der Verteidi-
Regierungskrise nicht so ernst
zu nehmen braucht, wird man doch nervös allein schon von der Tatsache, daß man nicht weiß, an welchem Tage man seinen Koffer packen kastn. In jedem Sommer fangen ja um den Ferientermin herum die Gesetzentwürfe verdächtig zu rascheln an, die jeder groß« und kleine . Referent schon beratungsreif in seiner Schub- . lade aufzubewahren pflegt. Der Referent oder ' Mintsterialrat oder etwas noch feineres mit dem dazu gehörigen Gehalt fängt den Ent-. Wurf aus seiner Tischschublade ein und macht ftch damit zu seinem Staatssekretär oder gor >u dem Minister auf den Weg. Ueberzeugt, mir oem Entwurf einem dringlichen Bedürfnis «bzuhelfen, das am besten kurz vor Toresschluß, , in der Aufräumestimmung der letzten Tage vor oer Sommerpause des Parlaments unter Dach : und Fach gebracht werden kann. Und siehe da!
Die Gesetzentwürfe klopfen an die Türen des Reichsrates, wandern in di« Drucksachen des Reichstages, bereiten dem Aeltestenrat sckoit Kopfschmerzen, weil er sieht, daß di« Reiselust der Kollegenschaft doch nicht mehr zu bändigen -st und man das an und für sich schon reiche Programm unter unerfrsulicher Bctzfleitmustt! der öffentlichen Meinung durchpeitschen muß und verlangen dann noch, von der Vollversammlung nach genügender Vorarbeit durch die geplagten Ausschüsse verspeist und damit rechts- kräftig zu werden. Alles scheint in schönster Ordnung zu gehen!
Bums! Da kommt ein Einwand.
Zunächst sieht er bescheiden, niedlich und lebensunfähig aus; aber über Nacht schießt er auf wie Spargel in der Orerrheinischen Tiefebene unter der vollen Kraft der Sonne und dann bedarf es im günstigsten Fall einiger Tage, um ihn umzubringen. Dann jagen einander die Fraktionsberatungen und die interfraktionellen Besprechungen. Dann sprießen die dicksten Ueberschriften aus den Setzerkästen und der Abreisetag wird immer wieder nm vierundzwanzig Stunden hinausgeschoben. Wer fantt einen bestimmten Wreisetermin sagen?! Niemand! Und es sind da doch nicht nur die 485 Abgeordneten, Ne das wissen möchten Da sind die Familienangehörigen, die zuweilen schon in Reise- a n; u g und entschiedener Reisestimmung in der Wandelhalle auftauchen. sich immer wieder Stunden über Stunden im Speisesaal verstauen lassen müssen und dann ebensoklug aus dem Reichstag herausgehen, wie sie hineingekommen sind. Aber ebenso gespannt sind die Journalisten und die Beamten des Reichstages. Werb und Kind sind schon in den blauen Bergen oder tummeln sich an der blauen See. Schicken lange Briefe und schrecklich bunte Ansichtskarten, ob denn das. Familienoberhaupt noch immer nicht .. . und die Ferien würden ja durch Warten und Harren auch nicht länger, sondern jeden Tag um einmal vierundzwanzig Stunden kurzer ... und es sei doch ein Skandal, daß
ihm im Staube liege. Der Vorsitzende unterbricht den Verteidiger mit dem Ersuchen, nicht jetzt zu playdieren. Der Einspruch wird zurück- gestellt. Dem Angeklagten werden sechs Beim g s s ä l l e zur Last gelegt. Domela hat einen kleinen Zungenfehler und spricht schnell und nervös, manchmal auch beinahe stockend. Als Sohn eines deutschen Gutsbesitzers in Lettland geboren, wurde er während des Krieges von seiner Familie getrennt und kam in ein russisches Kinderheim in Riga, wo die Behandlung hart und grausam gewesen sei. Bei den späteren Kämpfen wurde sein Bruder von den Bolschewisten ermordet. Domela betätigte sich bann in der Abwehr-Organisation, die schließlich zur Vertreibung der Bolschewisten führte. 1919 kam er mit Baltikumeru nach Deutschland. Frhr. von Brandes verschaffte ihm eine Stelle als landwirtschaftlicher Arbeiter. Hier hielt es Domela aber nur drei oder vier Monate aus.
dies, daß alle rüstenden Länder das Rebenein«
dann turnten sich noch in jedem Jahr die Schwierigkeiten. In jedem Jahr spricht man dann m den Wandelhallen plötzlich von Regierungskrise und Reichstagsauf. I ö s u n g. Vor zwei Jahren waren es die Zölle. Im vorigen Jahr schuf das Fürstenabfindungs- gesetz die Auflösungsangst und in diesem Jahre Aren es wieder die Zölle und das Reichs- fchulgesetz, die eine plötzliche Bewegung in den Wandelhallen brachten, obwohl kein Platz in Berlin so zur Ruhernnd Zurückgezogenheit einladt wie diese hohe, lustige und immer so angenehm kühle große Wandelhalle im Reich stage. Die Parlamentarier wissen ihre Vorzüge zu schätzen. Aber wer kann in irgend einem Klubsessel ruhig seine Zigarette rauchen und Betrachtungen über die Ziele der Sommer, reise anstellen, wenn die Bew die auf den roten Tevvicb ha
Agrarprodukte erhöhten Jndustriezölle sollten nur als Verhandlungsunterlagen dienen und in, den abzuschließenden Handelsverträgen selbst 3” Dublin wurde gestern der Vizepräsident ihre Korrektur erfahren. Das ist so wenig ge- des irischen Freistomtes und Justizminrster schehen, daß wir vielmehr auf der Mehrzahl der O'Higglns von Unbekannten ermordet, als et Tarifposten zum Schaden der Jnlandsverbrau- J* seiner »rau zur Kirche begeben cher und unserer dentschen Ausfuhr sitzen blie- wollte. Drei Individuen, die im Auto gekom- ben. Infolgedessen herrscht sowohl in den .El waren eroflneten das Feuer mit acht Reihen der wissenschaftlichen Volkswirte wie der! Zlhussen. . Ein Schutz traf O'Higglns m den praktischen Wirtschaftspolitiker darüber Einig- ^"dst drei in dw Herzgegend. Dw GemMin keit, daß die Jndustriezölle herabge- setzt werden und den A g r a r z ö l l e n a n g e-
glichen iverben müssen. In her gleichen Rich- ater OHigginS wurde
tung haben sich die Beschlüsse der Genfer Welt- 1923 das Opfer eines Verbrechens.
wirtschastskonferenz, die sich das gegenwärtige London, 11. Juli. Ein Blatt erinnert dar- Reichskabinett zu eigen machte, auszuwirken, an, daß unter O'Higgins als Justizminister Trotzdem hat die gleiche Reichsregierung in dem vorliegenden Zollgesetz den umgekehrten Weg betreten und durch Heraufsetzung mehrerer agrarischer Zollposttionen die Agrarzölle den Jndustriezöllen anzupassen versucht. j
mit nm: unsere Entwasfnung sanktioniertlger protestiert gegen die Vernehmung der Sachsein durfte. Was übrig bleibt, ist eine Be- verständigen. Die Verteidigung habe beantragt, scheiniaung hierüber durch die alliierten daß ein Psychiater von w i s s e n s ch a f t l i ch e m und associierien Regierungen. Auf sie dürfte Ruf vernommen werde und nicht die Einstel- natürllcb end: Dr. Stresemann den größten lung eines so funaen Menschen, wenn alles vor
Wert legen. Er will schwarz auf weiß in Hän-i «■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■* den haben, daß Deutschland vertragsgemäß voll- Es genügt heute, auf die m o r a l i f ch e n V e r- ftänbig abrüstete. Dieses Abriistungspro-Pflichtungen der anderen hinzuweisen und______ .... _____.... .
toten ist von umso größerem Werte, als es zu erklären, daß der Völkerbund ein völliger von Morgen betrachten Statt Kriegskalku anderen außerordentlich Fiasko erleidet, wenn die Ausrüstungen der lationen braucht die Welt aber heute den ern- “•6t ft cm ftA Oil Ai« S.«..X V - - ff.l ri cm •«..... . < —. 7 .
Die am Sonnabend vom Reichstag mit 278 gegen 134 Stimmen angenommene Zollvorlage laßt unser Ernte- und Wetterelend nicht gerade in rosigerem Lichte erscheinen. Die Kariossel- preise werden steigen, der Zucker wird teurer und das Schweinefleisch hat schon im Preise an- llezogen. Die Berliner Fleischer entschuldigten
••• dem erhöhten Bedarf von desgleichen Kavallerie,Infanterie und Pioniere, buna^berhnnnI9hlta *ur SBe6rün’'.®on Dresden werden weitere Abteilungen Ier dleserZolltarifpositlonenan-Im i t Nt-lvkjtMen entfanvt um hie kninaer»-
gesührtwurde, ist nicht ganz stichhaltig ? en e«tfonöt,uim öie Dunflern«
und die Erklärung der Regierungsparteien im Bevölkerung zu spe.sem Durch Zerstörung Reichstag verdient nicht nur eine eingehende Wafferlettungen mangelt es auch in vielen Kritik, sondern auch eine scharfe Zurückweisung. Orten an Trinkwasser. Heute nachmittag Denn es bedarf keiner tiefgehenden volkswirt- wurden eine große Anzahl Schlammpum- schaftlichen Kenntnisse, um zu wissen und zu er- Pen nach Wesenstein entsandt, um den teil- kennen, daß der Zweck von Zollerhöhungen eben weise in den Häusern vier Meter hoch Prelle der zolltanslich hoher liegenden Schlamm schneller zu beseitigen. ttÄÄÄ* *11** »y*,1 a 1 SSuVettufi16’ W-" e’Ä'tVn 6lne oraufiot Xotenllfle.
der Verbraucher haben diese Zollerhühun- Amtlich schon fünfzig. — Wieviel fehlen noch? gen zu tragen. Diese Belastung der Massen Dresden, 11. Juil.
wiegt umso schwerer, als die breiten Volks- Die ersten von den Gemeindebehörden aufgc- schichten heute schon die schwersten in di-stellten SBerluftliften anIä6ti^^ bet Unwetterfoto« LV «^.Steuern auszubringen haben und st„phe verzeichnen für Lauenstein zehn, die Reparationslasten, die aus dem Sonbonet
Abkommen auf der Basis des Dawes-Planes ^lashuite zwölf, Wesenstein sechs, stammen, auf ihren Schultern ruhen. Das kann R »t t w e r n s d o r f zwölf und G o t t S l e u. nicht ohne Folgen bleiben. b n acht Tote. Dazu kommen noch zahlreiche