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Raffelet Neueste Nachrichten

DienÄag, 5. Juli 1927.

17. Jahrgang. Nr. IM.

übrigen Gefangenen-Zeitungen sind wen!

völlig unvorbereitet ins Leben tritt.

Fehlen einer solchen Verbindung zwischen Ge-

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Er ist elastisch, schnell und haltbar.

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und Sport, Allerlei. Arbeitsmarkt, Schach Rätsel, außerdem verschiedenartige Auf- belehrender und unterhaltender Art. Wie sieht, ein ganz mannigfacher Stoff!

nen und sähe man Die

fängnir und Außenwelt ist früher so mancher entlassene Strafgefangene gescheitert. Ehe er sich zurecht gesunden hatte, war er bereits vbn neuem gestrauchelt. Der Gedanke ist umso glücklicher in einer so schnell Vorwärtsschreiten­den Zeit, die oftmals nach Jahren bereits ein völlig veränderte- Bild des wirtschaftlichen und kulturellen Zustande- bietet.

Im großen und ganzen bieten die Gefange- nen-Zeitungen das, was Zeitungen überhaupt bieten. Natürlich unterscheiden sie sich in einem Punkte grundsätzlich und sehr wesentlich. Par­teipolitik ist ausgeschlossen, ebenso übrigens auch Kriminalistik und verwandte Gebiete. Beides wird man ohne weiteres billigen kön­nen. Das Niveau ist auf die ja immerhin ziemlich niedrige Durchschnittsbildung deS Ge­fangenen eingestellt. Doch versucht man auch, Artikel zu bringen, die geistig etwas höhere Anforderungen stellen und zum Nachdenken an­regen.Der Leuchtturm' bringt in seinen ein­zelnen Slbschnitten folgendes: Die Ereignisse in Deutschland, im Ausland, Kunst. Wissenschaft, Technik, eine Erzählung in Fortsetzungen, Tur-

svlle bei ihm durch den Inhalt der Zeitung eine Art moralischer Bemutterung erreicht wer­den. Er muß aber überzeugt sein, hier als Staatsbürger, der er doch immer ist und bleibt, eine Art von Recht aus Grund seiner Arbeits­leistung zu genießen und freiwillig sich seinen Bildungsstoff zu verschaffen.

So wird denn auchDer Leuchtturm', die verbreitetste Gefangenenzeitung, gegen eine monatliche Gebühr von 10 Pfennig abgegeben. Sie besteht jetzt seit 254 Jahren und hat sich aus kleinsten Anfängen zu einem viel gelesenen Blatt emporgearbeitet. Sie wird in der Straf­anstalt Wohlau, wo auch die Redaktion in Ge­stalt eines Inspektionsbeamten sich befindet, von den Gefangenen selbst hergestellt, und zwar im Handsatz und mittels Schnelldruckprefle. Sie erscheint wöchentlich im Umfange von vier Seiten in einer Auflage von zur Zeit 20000 Stück und gelangt in fast allen deutschen Län­dern zur Verteilung. Nur Baden, Württem­berg, Sachsen und Hessen haben besondere Zeitungen. Nach der Absicht der Herausgeber verfolgt die Zeitung zwei verschiedene Zwecke. Erstens soll sie bilden und belehren und damit dem Erziehungs- und Besscrungsgedankcn die­nen. Und dann ist es ihre Absicht, den Ge­fangenen mit der Außenwelt in Verbindung zu halten, damit er nicht nach seiner Entlassung

Mustek für einen Knabenanzug.

Dieses einfache Muster dient zur Garnie- rung eines Kinderanzugcs und kann sowohl für ein kurzes, als auch ein langes Kleidchen verwendet werden. Man mache ein gerades Kleid und zeichne das Muster aus die Vorder- seit desselben, wie in der Zeichnung angegeben ist. Alle schwarzen Teile werden gestickt. Die Mittelpunkt« der Blumen bleiben offen.

gegebene ZeitungBlick in die Welt'. Sie unterscheidet sich von den anderen sehr wesent­lich dadurch, daß in ihr die Gefangenen oft als solche angeredet und ermahnt werden, ein meines Erachtens nicht zu billigende- Verfah­ren. Mir scheint cs besser, jede auch nur cheinbare Beeinflussung zu vermeiden und der Zeitung ganz das Bild einer Tage-zettung zu geben, wie es daS der Leuchtturm in vorbild­licher Weise tut. In Baden erscheint die Ge- ängenen-ZeitungAus Welt und Heimat', in Württemberg heißt sieWelt und Leben', in Hessen einfachNachrichten'. Alle drei sind kleineren Umfangs, die letztgenannte nur rin Auszug aus einem hessischen Lokalblatt.

Sie Eangertage von Immenhausen

Ein Fest der 28 Gesangvereine / Burgfriede in der Siingerwelt / Reiche Ehrungen für den 5v jährigen Manner-Gesangverein Immenhausen und seinen Dirigenten Rektor Höhmann / Ein imposanter Festzug

An Dorniger umfangreich. Am vielseitigsten ist noch die ch"" G°- in Sachsen in der Waldheimer Anstalt heraus-

Die Zeitung der Sträflinge.

Etwas zum Thema: Moderner Strafvollzug.

Zu dem interessanten KapitelHumane Strafvollstreckung' schreibt uns der Berliner Amtsgerichtsrat Dr. Ueberhorst einen werkvol­len Beitrag. Dr. Ueberhorst ist- gegen reine Bequemlichkeiten und Vergnügen, die nicht besonderen hygienischen und bildenden Zwecken dienen.Zu den bildenden rechne ich insbe­sondere die Gestattung einer Zeitung. Das -alten einer Zeitung ist jetzt in allen deutschen Ländern den Gefangenen gestattet, während es früher allgemein verboten war. Nun sind die meisten Insassen der Gefängnisse aus pekuin- ären Gründen nicht in der Lage, sich eine Zei­tung zu halten, weil selbst die billigste, gcmcs sen am geringen Arbeitsverdienst, immer noch teuer ist. Man ist deshalb mehr und mehr da­zu übergegangen, besondere Gesangenen-Zei- tungen zu gründen, welche entweder kostenlos oder gegen eine kleine Gebühr abgegeben wer­de». Ich möchte cs für richtig hallen, von einem gewissen Abonnementsbelrag nie ganz abzuseben. Es spornt zur Arbeit an, während Ne kostenlose Abgabe leicht den Eindruck her­vorruft, als werde sie aufgedrungen. Beim mißtrauischen Gefangenen kann meines Erach­tens nur zu leicht die Annahme entstehen, als

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für Immenhausen unerhört großer Festzug durch die Stadt. Voran ging eine Kundgebung auf dem Festplatz. Nicht weniger als achtund zwanzig Vereine sah man mit ihren Fahnen, darunter von Kassel Wehlheiden 1862, Hecht 1879, Liederfreund Kirchditmold 1912 und der Silcherchor 1859, ferner Harleshausen, OchShau- sen und Obervellmar, Vaake, Hohenkirchen, Holz­hausen, Mönchehof, Bonaforte, Grebenstein, Mariendorf, Udenhausen, Burguffeln und Wil- helmshausen. Dazu fanden sich sämtliche Jmmen- häuser Vereine, auch die freien Sänger, ein. Bau­unternehmer Gg. Feldmeier, der erste Vorsitzen­de des Jubelvereins, entbot mit begeisterten Worten den Willkommengruß, den der Festver­ein mit dem Sängergruß im Liede betonte. Ehrenvorsitzender Bolle gab einen Abriß der wechselvollen Vereinsgcschichte, ausklingcnd ;m Vaterlandshoch und dem allgemeinen ^Ge­sang des Deutschlandlieds. Frl. A. HirdeS trug einen von Frl. Brandes verfaßten Prolog vor und Rektor Höhmann sprach von der

Bedeutung deS deutschen LiedrS

für die Gegenwart, von unserem höchsten Kul­turguß das beiträgt zum Wiederaufbau von Volk und Vaterland. Dann ging's zur Weihe der von den Frauen und Jungfrauen gestifteten neuen Fahne. Sie wurde feierlichst zum Symbol der Dankbarkeit und Pflichterfüllung erhoben. Der Festzng selbst setzte eine Idee Höhmanns in die Wirklichkeit um: Die Ent­wicklung des deutschen Liedes! Herolde zogen vorauf, Spielleute ließen die Trommeln wir­beln, die Musikkapelle Philipp spielte und dann sah man in Festgruppen und -Wagen die alten Barden, die Leineweberbrüderschaft, die Minne­sänger (u. a. den Bruderverein des Festvereins, die Jmmenhäuser Liedertafel), den Meistersang aus der Reformationszeit und, wirkungsvoll unterbrochen durch die Kapelle Bürmann, den Freiheitsfang zur Zeit des Turnvaters Jahn, dem der Turn- und Sportverein 1889 Immen­hausen huldigte und über Lützow sSchützen verein Immenhausen!) und den Soldatenge sang, bei dem der Jmyicnhäuscr Kricgcrvcrein marschierte, stieg der Zug empor zum Gesang der Gegenwart. Hier fiel h. sendet 8 ciu schöner .Wagon des Freien Sängerchors Jmmenhau- srn auf . . . prachtvoller konnte der Burgfrieden innerhalb der Jünger des deutschen Liedes nicht dokumcnlicrt werden, als durch diese Einigkeit, dieses Zusammenwirken, diese Vorbildlichkeit nach der von Höhmann ausgegebenen Formel .Gleichberechtigung'.

Auf dem Festplatze

gab es freie- Singen der einzelnen Vereine. Von besonderer Klangschönhett war ein Massen­chor der 28 VereineDas deutsche Lied' von Kalliwoda. Höhmann führte den Stab. Dann drehten sich die KarusselS, die Luftschaukel kam in Betrieb, die Schießbude und in den Festzelten entwickelte sich das bis in den Abend dauernde stöhlichste Volksfest. Da-Fest verschönerten Hoch­leistungen der Jmmenhäuser Turner und Sport­ler. Glänzend wirkte ein Turnen am lebenden Reck.' Ein Fußballspiel nahm spannenden Ver lauf. DaS große Fest geht heute weiter, r. h.

Hessische Denkwürdigkeiten.

In zwangloser Folge zufammengepellt.. '

Von

Gustav Wentzell- Kassel.

Superintendent Dr. Gregorius Schönfeld, der dem Landgrafen Moritz bei Einführung der Verbesserungs-Akte in Marburg zur Seite stand, in der Marburger lutherischen Kirche dem Märtyrertod nahe, unter Pöbelhänden mit den Worten zusammenbrach:Vater vergib ihnen', bestieg am nächsten Sonntag wiederum furcht­los die Kanzel und predigte über den Tert: Liebet eure Feinde, segnet die Euch fluchm, bittet für die, so euch beleidigen.'

Als im Jahre 1391 eine Anzahl Kasseler Bürger die Stadt dem Feinde in die Hände spielen wollte, wurde dieser ruchlose Plan noch rechtzeitig entdeckt und 3 von den Verschwörern aufVeranlassung des Landgrafen Hermanil am 2. Juli 1391 auf dem Marktplatz teils enthauptet, teils gevierteilt und ihre Gebäulichkeiten koittis- ciert, während es den übrigen 23 Helfershelfern gelang, sich außerhalb Kassels in Sicherheit zu bringen.

Eine auf die beabsichtigte Erhebung deS hes­sischen Volkes bezügliche Aufforderung, welche zu der Zeit der französischen Fremdherrschaft am 8. April 1809 an der Kirchcntür zu Witzen­hausen angeschlagen war, lautete:Ein Jeter ist gezwungen, die Rewellion mit anzufangen. Alle die ihr Leben behalten wollen, Kommen Bewabnet. was er hatt, auf den Schützeuhos am ffiten Abril um 4 Uhr des Nachmittags. Oder Es wird alles Verbrand und zu Tod ge­bracht.'

Der San Straffer.

Ist der Brand durch eia Feuerzeug entstanden?

Die vierte Nachmittagssitzung im Strasser- prozeß sollte insbesondere Aufklärung über die verschiedenen Versicherungsabschlüsse des Angeklagten und den Brand in seiner Wohnung bringe»«. Es bestand die Möglichkeit, daß der Angeklagte bei Abfassung Der Verträge betreffend die Versicherung der Söhne hat vor­beugen wollen, daß eventuell die Versicherungs­summen mit in die Konkursmasse kämen. Den Vcrflcherungsbeamten ist die Schilderrmg des Angeklagten über den » ad seiner Frau etwas eigenartig erschienen. Er erhielt aber dych die 5000 Dollar, als die Staatsanwaltschaft den Unglücksfall für möglich gehalten hatte.

Sehr unwahrscheinlich ist manchen Zeugen die Angabe des Angeklagten über die Ent- stc^ungsursache des Brandes durch ein Feuer­zeug vorgekommen. T»otz vielen Suchens der Feuerwehrleute ist da« Feuerzeug nicht gesun­den worden. Glatt widerlegt wurde dem An­geklagten, daß er einem Feuerwehrmann: das betreffende Feuerzeu gegeben habe. Ein Nach­bar des Beschuldigten ist der Meinung, daß dieser das Feuer selbst angelegt hat, und zwar infolge der Eigenart des Brandherdes, der sick in einem Bett befand, in dem einer der Söbne schlief. Der Sachverständige, Branddirektor Westphal, hielt die Darstellung des Strasser über die Entstehung des Brandes durch ein Feuerzeug fast für ausgeschlossen.

lieber den Tod des Sohnes Kurt verlautet noch, daß dieser nach seiner Ausnahme im Krankenhause in schwerverletztem Zustande ge­sagt hat, der Revolver sei auf einen Schrank ge­fallen und habe sich entladen. Straffer hat sich im Krankenhaus auffallend ruhig benommen Als eine Gefühlsroheit ist es vom Krankenbaus­personal empfunden worden, daß der Ange­klagte fortgm^. als ihm bereits erklärt worden war, daß in wenigen Minuten mit dem Ableben des Knaben zu rechnen fei. Straffer versucht dies trotz aller dieser Zeugenaussagen abzustrei­ten und war im übrigen in feiner Verteidigung am vierten Verhandlungsiage viel lebhafter als an den Vortagen.

Auch am Sonnabend ergaben sich au- der Erörterung der Zeugen neue Verdachtsmomente, sodaß der Prozeß sich anscheinend ungünstig für dcn Angeklagten gestalten wird. Ter Staats- aiiwaltschastsrat Lappe teilte in feiner Aussage mit, daß das nach denlZwde der Frau Straffer eingeleitete Verfahren hätte niedergeschlagen werden müssen, weil die Untersuchung auch die Möglichkeit eines Ungliicksfalles ergeben habe, zumal damals nicht so viel übet die Angelegen­heit zu erfahren war, wie heute bekannt fei. Der Angeklagt'' er Et von einem Selbstmord

feiner Frau ße,Kroatien, dann ci*t den Tod durch einen Unglücksfall erfPtr<in wollen. Tiefer Widerspruch werde vielleicht dadurch verständ­lich, daß der Angeklagte beim Vorliegen eines Selbstmordes nur die Hälfte der Versicherungs­summe beanspruchen konnte. Eingehend wurde der Zustand des Revolvers besprochen, mit dem die Tat geschehen sein soll Im Widerspruch mit den Angaben des Angeklagten führte ein Schießsachverstänoiger vor, day ote Waffe schon vor der Tat mehrmals gebraucht worden fein muß. Der Sachverständige erklärte auch die Behauptung des Angeklagten für unhaltbar, daß, als die Waffe nach einer Reparatur vom Waffcnhändler zurückgeliefert wurde, darin noch eine Patrone gesteckt haben müsse. Auch Ver­wandte der Frau Strasser fprachen, ohne jedoch bestimmte Gründe angeben zu können, die Ueberzeugung ans, daß der Angeklagte seine Frau und fein Kind umgebracht habe.

Das friedlich- Städtchen Immenhausen, hier beherrscht durch die stolze Bergveste Grebenstein, dort durch die Eichenhöhen des Reinhardswal- des, dessen feste Kirche und starke Türme und Reste einer ehedem machtvollen Stadtmauer von bemerkenswerter Geschichte erzählen, hatte seinen Hauptstraßen Tannenalleen gegeben, die Häuser zierten Guirlanden und Fähnchen and überall flatterten Fahnen . . . Immenhausen hatte ein schmuckes Festkleid angelegt! Und das mit Recht, denn das Fest des fünfzigsten Ge­burtstages des Männergesangverein- Immenhausen 1877 wurde zu einem Dokument dafür, daß das deutsche Lied ein Band ist, das Alle umschlingt, das eint und vereint und alle guten Kräfte zusammenwirken läßt. Rektor Höhmann -Immenhausen war es gelungen, in zäher Vorarbeit den Boden für eine solche Einträchtigkeit, wie sie hier zu Tage trat, vorzu- bcreitcn und die Frucht reifte bereits am Sonn­abend auf dem malerisch aufgezogenen Festplatz, dem hohe Flaggenmasten und ein buntes Messe­treiben ein volksfestliches Gepräge verliehen.

Ein großer Kommers

gab hier dcn Auftakt. Zahlreiche Vereine von der Fulda und der Weser waren bereits einge- troffen. Ehrenvorsitzender W. Bolle stellte in den Vordergrund die Weihe einer Gedenktafel für die bisherigen Dirigenten des Vereins ... in fünfzig Jahren nur drei das steht wohl ein­zig da! Es waren Kantor Wolfram, der ver­storbene Lehrer Schminke und der jetzige, Rektor Höhmann, von dem der deutsche Männergesang noch viel erwartet. ES folgte eine Ehrung der noch lebenden Gründet, Zimmetmeiftet Georg Wenzel und Gastwirt Wilhelm Bolle (aus der Krone' in Kassel). Prachtvolle Ehrengeschenke gab cs für dcn Fcstvetein, von Btudctvcreincn gestiftet, Diplome, Lieder, u. a. ein Bild Beetho­vens bei der Schöpfung der neunten Sinfonie. Das Landratsamt überreichte dem Verein eine ihm vom Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksstiftung gestiftete Plakette. Groß wat die Zahl der Fabnennägel. Die schon erwähnte Di­rigentengedenktafel, ein Werk deS Kasseler Licht- bildnets Heinrich Becker, zeigt u. a. daS gtode Loh, den stimmungsvollen Festplatz vei Immen­hausen, der vor einigen Jahren dem Festverein durch die Stadtverwaltung zur Bctrcunng über geben wurde, im Hintergründe der Reinhards wald. Rektor Höhmann aber fand wohlvcr diente Ehrung durch den Kasftler Silcherchor den er früher dirigierte. Georg Zindel über reichte ihm unter stiirmische.n Beifall die silber ne Silcher-Plakctte! . . iWiMe.lfMtf»

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ft üb war feierlicher Gang zum Friedhof zu ei­ner Feier am Grabe Schminkes. Der Festverein sang Grablieder, das Musikkorps Philipp spielte und Pfarrer Dippel hielt eine eindrucksvolle Ansprache. Noch einmal fangen die Sänget unter Höhmann's Leitung:Stumm schläft der Sänget' undMag auch die Liebe weinen', dann dankte SchminkeS Sohn und mit Fahnen ging es gemeinsam zur Stadtkirche, in der vom Geistlichen auf die Bedeutung de- Tag- hinge- wiesen wurde. Nachmittags bewegte sich ein

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