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Meier Neueste Nachrichten

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2. Dellag«

Freitag, 1. Juli 1927.

Sckaljapin verstoßen.

Die Sowjctregierung hat beschlossen, den ge­samten Besitz des russischen Länger« Schalja­pin zu konfiszieren, der in der Nähe Moskaus ctu wertvolles Gut besitzt, weil der weltberühm­te Tenor in Pari« zugunsten der zarensreundli- chrn Emigranten gearbeitet und diesen Geldmit­tel zugeführt haben soll. Schaljapin plant setzt, sich dauernd in England niederzulaffen.

Der Mann ohne Gewissen

Belastende Zeugenaussage» im Harburger Sensationsprozetz.

Mr. 15L

Siebenter Jahrgang.

Was die Mode bringt

Einfach und schön.

es jenen andern nachzutun, sich eine richtige Zeiteinteilung zu machen, nicht bald dies, bald das anzufangen, um schließlich gar nichts fertig gebracht zu haben. Der Mann hat unter einer solch verkehrten Wirtschaft am meisten zu leiden. ES sehlt die Ruhe und Ordnung, die Gemür- lichkeit, die er, wenn er müde und abgespannt vom Gefchäft nach Hause kommt, doch gerne haben möchte. Ta ist nichts fertig, die Frau läuft noch in demselben Anzuge herum, wie am frühen Morgen, hat vor lauter Ucbcrgcschäftig-

keit keinen Augenblick Zeit für Mann oder Kinder und aus den leisen Vorwurf deswegen nur die verzweifelte Antwort: ,5a, mein Seit, wenn ich doch eben gar nicht fertig werde . . .*

Da nimmt dann der verärgerte Mann mei­stens seinen Hui wieder vom Nagel und geht inz Wirtshaus. Und die Kinderf Ihnen geht es nicht besser. Denn di« Mutter hat ja nie Zeit für sie. Kommen sie mit irgendeiner Frage, einem Anliegen oder einem Wunsch zu ihr. so erhalten sie gewöhnlich die in gereiztem Tone gegebene Antwort: .Kinder, laßt mich doch um Gotleswillcn in Ruhe! Seht ihr denn nicht, daß ich keine Zeit habe?!" Arme Frau, arme Kinder! Wieviel Zeit hätte sie übrig, wenn sie nur verstünde, sich von vornherein darüber klar zu werden, welche Arbeit zuerst getan werden müßte, welche später, und daß ein« nach dem andern audzusühren ist, statt vieles auf einmal, um schließlich nichts fertig zu haben. Diese Frauen sind selbst daran schuld, wenn sie di- doppelte und dreifache Zeit zu ihrer Hausarbeit brauchen als andere, die ost viel mehr zu tun haben wie sie, und die dennoch noch genug Zeit erübrigen für sich selbst, für ihren Mann und ihre Kinder. A. Stahlt

verstehen sie nur nicht, ihre Zeit richtig einzu- teilen, d. h alles zu seiner Zeit zu tun, und sie iuhlen sich gekränkt, wenn man ihnen erzählt, daß jene andere Frau, die eine viel größere Familie zu versorgen hat, doch stets Zur rechten Zeit fertig werde. Daß sie darum auch noch zu manchem anderen Zeit übrig habe, das ihrem Hauswesen, ihrem Manne, ihren Kindern zu- gut^ommt. Das begreifen aber solche über- geschäftigen Frauen nickt und sie geben sich auch gar keine Mühe, einmal den Versuch zu machen,

Was Strassers Hausarzt sagt.

Gestern wurde als erster Zeuge der Haus­arzt der Familie Strasser, ASbek. vernommen. Er wurde am 28. Februar in die Wohnung des Straffer gerufen. Hier faud er die Frau bereits tot vor. In der Herzgegend war ein Einschuß mit deutlich erkennbarer Versengung deS Hem­des. Der Ehemann Straffer war faffungslos, zeigte aber keine Zeichen von Trauer. Er gab an, daß er vor etwa drei Jahren eine Parabel- lum-Pistole gekauft habe und 25 Patronen, die er dem Zeugen damals unaufgefordert zeigte. Er habe geglaubt, die Waffe fei ungeladen und bat sie auch des öfteren den Kindern zum Spie­len in die Hände gegeben. Der Zeuge hat Straffer damals sofort erklärt, er sei verpflich­tet, hie Kriminalpolizei zu rufen, denn eS könne uch um einen Unglücksfall oder einen Mord handeln. Borsitzender: Was hatten Sie von der ganzen Sache für einen Eindruck? Zeuge: Ich hielt eS für einen Selbstmord oder für einen Mord. Die Kugel wurde später in einem Bett gesunde». Auf die Frage eines Geschworenen, ob an der Einfchußstelle irgendwelche besonderen Merkmale vorgefunden wurden, erklärte der Zeuge er habe an einer Dakckr in der die

Der Eindruck des ersten Verhandlungstages im Harburger Prozeß läßt sich kurz dahin zu- sammenfaffen, daß der Angeklagte Strasser er geradezu meisterhaft versteht, verfänglichen Fra­gen aus dem Wege zu gehen. Sobald erhebliches Belastungsmaterial au« der Voruntersuchung angefabren wird, weicht Strasser geschickt aus oder gibt Antworten, die im ersten Augenblick verblüffen. Wenn von Widersprüchen in seinen Angaben gesprochen wird, pariert er sofort da­mit, daß Mißverständnisse vorliegen.

Pistole gesteckt hat, noch Pulverschleim gefunden. Wir kamen dann zu der Ueberzeugung, daß die Waffe direkt auf die Herzgegend ausgesetzt wor­den sei. Bei der Sezierung der Leiche standen wir unter dem Eindruck, daß eS sich u m e i n e n Mord gehandelt habe. Der nächste Zeuge, ein Bruder der Frau Strasser, erklärt:Straffer ist ein Mensch, der nicht gern arbeitet.

Ich mußte das Arbeitstier für ihn sein. Meiner Schwester ging es pekuniär niemals gut. Ich habe sie achtzehn Jahre miternähren müssen, mit beiden Kindern, wenn Strasser dies auch heute in Abrede stellt. Ich habe nach dem Tode meiner Schwester Strasser ins Gesicht gesagt: Du mußt der Mörder gewesen fein.* Straffer hat dazu gar nichts bemerkt. Vorsitzender: Es ist doch sehr auffällig, wenn ein Mann so ruhig Mei6t, wenn man ihm den Tod seiner Frau offen vorwirft. Zeuge: Strasser benahm sich so, Wie «in Mensch, der kein Gewissen mehr hat. Ich halte ihn für einen Theatersvieler ersten RangeS. Vorsitzender: Was hielten Sie im allgemeinen von dem Charakter Ihre- Schwa­gers. Zeuge: Meine Mutter hat immer ge­sagt. Straffer ist ein Hochstapler und hat auch meine Tochter ermordet. Kein anderer könne es gewesen sein. Sodann wird der andere Prüder der getöteten Frau Straffer, der Kaufmann Morrel Lazar, vernommen. Er hatte seinen Schwager erst nach her Heirat mit seiner Schwester kennen gelernt. Wiederholt hat er Strasser mit kleinen Beträgen auSgeholsen. Im Januar 1SB war er in Hamburg zu Besuch und gelvann den Eindruck, daß die Verhältnisse Strasser« sehr schlecht waren, daß sogar nicht einmal genügend zu Essen da war. Morrel Lazar hat Strasser am Beerdigungslage einen Scheck von lOfifi Mark zur Verfügung gestellt.

Braunkohlengassernversorgung, die schon vor der Steinkohle de» Gedanken »er Ausnutzung der Kohle durch Ent- und Ver­gasung der Braunkohle zum Zwecke der Gas­fernversorgung in die Tat umgesetzt und auch schon beachtenswerte Erfolge errungen habe. Zwar fei das bisher erzeugte Gak von vor- schiebener Beschaffenheit, doch lasse sich bei ein­heitlicher Regelung und straffer Organisation sehr wohl ein brauchbares GaS von hohem Heizwert Herstellen. ES liegt im Sinne deS Wettbewerbs mit andern Energieträgern, dass der fortschrittliche Gaswerksleiter jedes tech­nische Mittel und jeden Weg benutzt, um seinen WeEbetrieb zu verbessern und die Gestehungs­kosten des erzeugten Gases nach Möglichkeit herabzusetzen. Dazu gehört auch daß er, wie

im Falle Kassel, die örtlich günstige Verwendungsmöglichkeit hochwertiger Braunkohle prüft und ihre Verar­beitung zur Gaserzeugung ernsthaft in Er­wägung zieht. Die Braunkohlenverarbeitung kann dazu dienen, nicht nur den Gaswerksbe­trieb als solchen auf örtlich naher Brennstoss­grundlage wirtschaftlicher zu gestalten, sondern auch den allgemeinwirtschastlicheu Belangen der Stadt und deS Bezirks, des

Kasseler Braunkohlenbergbaus zu dienen und ihr weiteres Gedeihen zu fördern.

Mit der technischen Möglichkeit der Braun­kohlengaserzeugung für Ferngasbelieserung ist ein gangbarer Weg ,u gedeihlichen Zusammen­arbeit von Gaswerken mit dem Braunkohlen­bergbau gegeben.

Es wird nüchterner Wirtschastlichkeitsbereck- ming Vorbehalten sein, auf Grund von Be­triebserfahrungen zu erweisen, daß und in wie, weit die Braunkohle jur Gasbereitung in schon bestehenden Gasanstalten herangezogeu werben kam:.

In einer kurzen Erwiderung nahm Direktor Seippel dann noch Stellung zu dem zroßaiiae- Iegten Vortrag von Generaldirektor Müller über die GaSfernversörgung aus der Tagung der Gas- und Wassersachmänner. Verschiedene Punkte im Vortrag Müllers, die die ablehnende Haltung der Gas- und Wassersachmänner wesentlich beeinflußt hätten, seien inzwischen überholt und in Wegfall gekommen. General­direktor Müller habe aus diesem Grunde auch in der Sitzung des technischen Ausschusses des Stätetages eine ganz andere Einstellung zu der gesamten Frage eingenommen, als Wie sie in seinem Kasseler Vortrag zum Ausdruck kam.

An die Vorträge schloß sick eine interne Be­sprechung des Arbeitsausschusses. erha.

Ausgleichende Gerechtigkeit.

Wann sind häßliche Frauen schön?

ES gibt eine Gerechtigkeit, auch auf dem Ge­biete von Schön und Häßlich. ES ist ein Aus­gleich vorhanden: Die Schöne ist oft langweilig sie hat ihre Erfolge und glaubt sich nicht mehr mühen zu brauchen. Die weniger Begnadete kann durch Raffe, Temperament, Geistigkeit, reiches Innenleben anziehender wirken, als [ene, kann Dauererfolge haben, wo jene sich mit Eintagssiegen begnügen muß. Pikanterie und Charme kann trotz Häßlichkeit vorhanden sein, kann die gegenseitige Anziehung der Ge­schlechter ist ein Naturgesetz und, das zu bezeich­nen, stehe das Wort hier erotisch wirken, während jene nur ästhetisch wirkt.

Vorbedingung ist natürlich, daß die weniger Schöne, ihre Mängel bewußt, ihre Vorzüae zu entwickeln strebt, das Reizvolle und Wert­volle ihrer Erscheinung pflegt und das an. der« irgendwie deckt. Ihre Pflicht ist eS und ihre Aufgabe, an sich zu arbeiten. Die großen Frauen, die auch auf dem Gebiet der Liebe die iroßen Erfolge hatten, waren fast alle nicht , chön, aber voller Reize. An solchen Frauen sieht man die Häßlichkeit nicht, die durch andere Vorzüge verdeckt, verdunkelt wird.

Die häßliche Fran muß vor allem ein- ha- beit; Kultur, Gepflegtheit. Sie beneide die schöne Frau nicht, besonders jeneschöne* Frau nicht, die nur die eine Sorge hat, ihre Schön- heit zu wahren, und nur die eine Rücksicht kennt, die auf ihre Schöubeit. Ueberall sieht die Schöne Gefahren, fiircktet die Sckädigungen. Luft und Sonne ruinieren ihre Hank, vieles Tanzen macht Ringe um die Augen, Süßigkei­ten essen macht dick, bas Essen ist überhaupt an und für sie ein schwer tragbares Kreuz, vor lauter Kalorienangst fürchtet sie jede speise. Immer Haltung wahren, nie aus der Rolle fal­len, keine brüsken Bewegungen machen, nicht allzu lustig sein, nicht zuviel lachen, waS Fal­ten geben könnte, Immer »ach her Vorschrift leben, essen, schlafen, ist ihre Pflicht und Auf­gabe. Die Rücksicht auf ihreSchönheit* be- >errscht ihr ganzes Tun. So kann die schöne Frau einem Gemälde gleichen, das man ein« mal, auch öfter gern siebt, das aber ans die Dauer leer, langweilig, mchtSsagend wirkt. Die andere aber, der ihr Spiegelbild das Urteil häßlich* spricht, hat keine Ursache zu verzwei­feln: sie arbeite an sich, körperlich und geistig, und wird ihren Platz, auch al» Geschlechtswesen erfüllen. .am.

Am Mittwoch vormittag sand im Sitzungs­saal des Ständehanses unter dem Vorsitz des Landeshauptmanns vonGehren eine Sitzung des Arbeitsausschusses für Gasfernversorgung satt, an der neben den Mitgliedern des Ans­chusses und den Vertretern aller sonstigen in Betracht kommenden Behörden auch Vertreter auS Industrie und Handel teilnahmen. Für di« Stadt Raffel waren Oberbürgermeister Stadler, MagisttatSrat Dr. Thei« und GazwerkSd:rektor Dr. R i ch a r d t erschienen. In etwa einstündigem Vortrag über

die Grundlagen der Gasfernversorgung vw» ihre Organisation trat Direktor Seippel. Men lebhaft für «ine Lösung deS GaSfernver. orgungSproblemS em, wie sie in der bekannten Denkschrift der A. G. für Kohlenverwertung niedergelegt ist. Neben den volkswirtschaftlichen Vorteilen seien eS aber auch kommunalpolitische Interessen, die bei der Gasfernversorgung ge­wahrt werden müßten. Daher sei

da« entscheidende Moment die Preissragef Die von der A. G. für Kohteverwerttmg errech. tuten Grundpreise sind deshalb unter Berück. lchtiMna der kleinen Werke gestaffelt. Die zweckmäßigste und beste Preisbildung wird bei Zugrundelegung einer jährlichen Mindestab­nahme von 38 Kubikmetern mit 2,2 Pfennig Grundpreis erzielt. Dazu käme dann noch der Zuschlag für die FernleitungSkosten, der sich bei einer rund 450 Kilometer langen Fernleitung (Ruhrgebiet bis Berlin) auf 1,7 Pfennig für den Kubikmeter stellen werde.

Dix Gefahr einer Monopolstellung der Ruhr« zechen werde durch Vic vorgesehene Form ber Preisbilbung beseitigt. Die Befürchtung, daß. den einmal angeschloffenen Gaswerken die Koh­lenzufuhr gesperrt würde, sei grundlos. Mit einer solchen Maßnahme würden sich die Zechen elbst schädigen. Die Organisation der GaS- ernversorgung sei in der Form eines gemischt- virtschastlichen Unternehmens anzustreben, das durchaus die Billigung der A. G. für Kohlevcr- Wertung finde. Allerdings sei inc Beteiligung des Reiches urtb des Staates außer Acht zu lassen,

Träger der Organisation

miißten die Stadt- und Landkreise sowie die Provinzen sein. Die A. G. für Kohleverwer­tung ist bet Ansicht, daß in einer solchen Orga­nisation die parallel lausenden Interessen ber Gemeinden und der Wirtschaft auf das innigste zu bereinige« sind und sie ist von der Durch- ührbarkeit ihrer Idee überzeugt.

Im zweiten Vortrag berichtete Dr. Faber- Leipzig über die bisherigen Ergebiriffc der

Sie Gasfernversorgung in Hessen

Gitte öffentliche Beratung im Kasseler Ständehaus.

Keine Seit?

»an gefälligen und ungefälligen Dienschen.

Wenn man zu sagen pflegt, daß gerade he -eute di« meiste Zeit haben, die immer so tun, al« wußten sie vor lauter Beschäftigtsein nicht, was zuerst beginnen, so ist das sicher wahr, Denn oft genug verbirgt sich hinter der Ent. schuldtgung, keine Zeit zu haben, wenn Freunde °«r Bekannte mit der Bitt« um irgend eine Gefälligkeit an die Betreffenden herantreten, nur Trägheit oder Ungefälligkeit. Gerade aber diese Art Menschen, die für andere nie Zeit habe» Wollen, sind merkwürdigerweise in Bezug auf sich selbst äußerst anspruchsvoll und nehmen cs sehr übel, wenn man ihnen einmal Gleickes mit Gleichem vergilt! Da verabreden sich zwei, dte Bekanntschaft miteinander gemacht haben, in irgendeinem Orte und bei irgendeiner Gelegenheit, sich zu schreiben und einander Nach­richt zu geben. Der ein«, bet Pünktliche. Ge­wissenhafte, kommt dieser Verabredung auch nach, schreibt schreibt noch einmal, ohne eine ülntwort zu erhalten. Trifft er nun den andern vielleicht ein-mal wieder und erkundigt sich, ob der Betreffend« seinen Bries nicht erhalten und warum er nicht geantwortet habe, so erhält er di« fade Entschuldigung:Ja, gewiß, ich habe Ihren Bries »erhalten aber keine Zeit zur Be­antwortung, keine Zeit!* Der Ungezogenheit seiner Handlungsweise scheint er sich, trotzdem et sich vielleicht etwas auf seinegute Erzie­hung* einbildet, gar »ich, bewußt zu fein. T«nn so viel Zeit, ein paar Zeilen auf eine Rart« zu schreiben, hat wohl auch der beschäf- tigtfte Mensch!

Aber gehen wir weiter und machen mir ein­mal eine praktische Nutzanwendung dort, wo es am nächsten liegt: im Haufe, in der Familie. Da sollte schon bei ber Erziehung ber Kinder daraus gesehen werden, daß dies« sich nicht die bequeme Redensart angewöhnen, keine Zeit zu haben, wenn sie von Geschwistern oder Kame­raden um irgendeine Gefälligkeit gebeten wer­den, die vielleicht ein wenig Mühe oder Arbeit mit sich bringt.

Und nun gar unser« Hausfrauen! ES gibt leider eine recht große Zahl, deren stän- - btge Klage es **, gar nicht fertig werden zu können ünb nie Zeit m haben in Witkl'ckkctt

er N*- 1355 »eigen wir eine hübsche Jacke MMb «men Rock. Letzterer ist auS kartiertem und erstere aus einfarbigem Flanell in Bolero- rerm, garniert mit einem Rand dem ReverS entlang. Die Taschen und Manschetten sind aus demselben Stoff wie der Rock. Dieser ist ziemlich kurz und hat durch drei Quetschfalten an der Vorderseite die nötige Weite. Der dop­pelte Stehkragen und der schmale Gürtel macken das Ganze zu einem riesig netten Kostüm.

.Das andere, unter Nr. 1356 abgebildete SHctb ist ein Straßenkleid aus Flanell ober Woll-Crepe. Es zeichnet sich besonders durch Einfachheit aus und ist trotzdem sehr schick mit feinem großen Umlegkragen, mit dem Selbst­binder, den engen, langen Aermeln und den über die Hand fallenden Manschetten.

Dix Bluse hat da« Jumpermodell und hutb Uber dem Rock getragen. Ter untere Mnd de« JumpcrS ist mit buntem Band rind auf der Seite mi t einer Sathe mit vier Knöpfen besetzt.

Durch die Falten an der Seite erhält bet Rock die nötige Weite.

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Das Blatt für den Hausherrn: Kasseler Neueste Nachrichten! fl