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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Mittwoch, 22. Juni 1927

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Amtliches Organ der Stadt Kaste». 17. Ia^raang

Nummer 143 Amtliches Organ der Stadt Kastel.

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Auch Slresemann holl zum Schlage aus.

Er schafft uns Bwt

(Funkdiensts

Volkswohrsahrt treiben heißt.

Die Gedu d ist zu Ende.

Peinliche Neberraschnng und Gegenstoß. (Eigener JnformationsdieuL.)

Rom 21. Juni.

Wie ein Blatt aus Newyork meldet, ge denkt Kommandant Burd bei günstiger Witte rung heule morgen 6 Uhr von Newyork abzu fahren um Paris am Donnerstag Morgen er reichen zu können. Als vierter Passagier fliegt der norwegische Leutnant Balchen mit.

Kampf der erste Preis in der Gesamtwertung und in der Klaffe znerkannt. Lusser errang mit seinem Flugzeug den Königs-Pokal, sowie den Hokal des Acro-Klubs und gewann den ausge­setzten PrciS von 10 000 Franks.

Zeöem ein Dach.

Es wird noch zu wenig gebaut.

Der Reichstag wird sich noch vor den Ferien mit der Frage des Mieterschutzes zu beschäftigen haben. Das ablaufende Mieterschutzgesetz muß verlängert werden und mit dem neuen Ent-

schmerzliches Zu.

Das Reichskavinett kann in Genf nichts ändern.

Fcflel fallen, die heute die Mieterschutzgesetz-sLösung der sozialen Frage weitergekom- men. Wer wollte bezweifeln, daß das wirkliche

Legenden um Otungeffer.

Paris, 21. Juni. (Eigene Drahtmeldung.) Nach einem Telegramm aus Quebec hat das vor acht Tagen am St. Johns-See beobachtete Licht nach der internationalen Zeichencode den Buch­staben N bedeutet. Es sei gelb gewesen und habe zwei Minuten gedauert. Flugzeuge fanden nichts

Die Deuts^en fließen am besten.

Lusser erringt Belgiens Königspokal.

Berlin, 21. Juni.

Bei den internationalen Flngwettbewerben wurde dem Klemm-Daimler Flugzeug L. 20 mit dem Diplomingenieur Lusser nach härtestenl

Berlin, 21. Juni.

Wie ein Bolksparteiblatt meint, hat das Kabinett gestern in allen wesentlichen Punkten das Verhalten der Delegation in Genf gebilligt. Ans der amtlichen Mitteilung geht hervor, daß das Kabinett von vornherein die Berantwor- tung für die Erklärungen mit übernimmt, die der Reichsaußenminifirr im Reichstag aügebcn wird. Das Kabinett beschäftigte sich noch mit innerpolitischen Angelegenheiten. Reichskanzler Dr. Marx legte gestern dem Reichspräsidenten die innerpoltische Lage dar.

Byrd ssegt heute nach Varls Nur bei gutem Wetter / Zum erirenmal mit vier Paffagieren. Ein Deutscher erst egt den belgischen Königspokal.

seren Bauernpolitik und darum Staatspolitik und Sozialpolitik zugleich, er möchte sagen, fri- derizianische Politik. Die Agrarzölle seien kein . Benesitztum für die Landwirtschaft, sondern ein unentbehrliches Mittel zur Sicherung der Volksernährung, die durch die immer ernster werdende Entwicklung unserer Hand-ls- - brlanz und Zahlungsbilanz schwer gefährdet 1 werde. Zölle seien nicht Selbstzweck, sondern sollten der Produktionskraft der Nation die notwendige Sicherheit geben. Wir würden nur dann unsere politische und finanzielle Freiheit und Unabhängigkeit wieder Herstellen, wenn wir sie planmäßig untermauerten durch mög­lichst große Nahrung s Unabhängig­keit. Zur Durchführung der Melioratioen seien nahmhafte Betröge bereit gestellt. In Vor­bereitung sei auch ein Gesetz für Erleichterung der Darlehnsbeschaffung.

* * * Mehr LanS

Acht Millionen Hektar noch unbebaut.

Frhr. v. Fleming betonte in seinem Pro­gramm: Meliorationsarbeiten seien auch Arbei­ten im Sinne der produktivel, Erwerbslosen­fürsorge. Von den acht Millionen Hek­tar de s der Aufbesseruna bedürftigen Kultur­bodens in Deutschland müßte mindestens die Hälfte melioratisiert werden. Aus der neuge­wonnenen Fläche könnte dann ein großer Teil der jetzt ans dem Auslande bezogenen Le­bensmittel selbst erzeugt werden. Um die Ar­beiten durchführen zu können, könne man sogar die Ausnahme einer Ausländsanleihe in Erwägung ziehen. Jnsbesonder aber müßten alle verfügbaren inländischen Mittel herange­zogen werden, zumal dieienigen, die für weni­ger produktive Arbeiten, wie kür Kanalbginen, vorgesehen seien. Freiherr von Gayl führte aus: Aus der Erwägung heraus, daß grund­sätzlich jede Siedlung ihre eiaenen Unkosten dek. fen soll, müssen organ isierte Siede-

Fcflel fallen, die heute die Mieterschutzgesetz-1 gcbung noch für den Hausbesitz bedeutet.

Dann wären wir auch um ein gutes Stück in der'

nationalistische schikanöse Art hinreißen lassen, die er eben niemals los werde. Anstatt durch eine nuancierte Warnung sich in Deutschland Gehör zu verschaffen, anstatt diplomatisch zu sein, sei seine Rede nichts anderes geworden, als eine beklagenswerte Polemik. Die Blätter der äußersten Rechten halten Poincars die Stange und schreiben: Locarno darf nicht ein Mittel sein, gegen die nach dem Krieg hergestelltc Ordnung zu manövrieren, welcher Versuchung Deutschland zeitweilig unterliegt. Aber gerade das Interesse der Politik von Locarno will, daß wir nicht den Anschein erwecken, als kennten wir diese Tendenzen nicht, damit wir nicht eines Tages uns in der Notwendigkeit befinden, zu brüsk die Bremse anzuziehen, was für den wirk­lichen Fortschritt erst recht tödlich wäre.

Auch Frau JJoilipp« will es wogen

London, 21. Juni. (Eigene Drahtmeldung.) Nach einer Meldung ausNewyork" hat Frau Lub Philipps, Führerin eines Passagierflug­zeugs, die Absicht angekündigt, in nächster Zeit einen Flug Newyork-Rom auszusühren.

Wer zahlt d e Völker.. .

Prag, 21. Juni. (Eigene Drahtmeldung.) Zwct tschechische Fliegcroffiziere wollen im August nach Newyork und zurückfliegen. Es soll sich um einen Preis von 100 000 Dollar handeln, den Morgan ausgesetzt habe.

Paris, 21. Juni.

Aus Warschau verlautet, ein Sonderkurier des Marschalls Pilsudski an den polnischen Ge­sandten in Moskau sei abgegangen, der Litwi- nsto erklären werde, es sei 'zoolen u n m ö g! ich die russischen Forderungen ernst zu nehmen. Po­len habe alles getan, um Rußland Genugtuung zu geben und fordere Rußland jetzt höflich, aber entschlossen auf, Polenin Ruhezulassen. Wenn cs in unzulässiger Weise einen derartigen Zwischenfall ausbeute, werde es allein für die daraus entstehenden Folgen verantwortlich sein.

WtM schüttelt Stete ab

Eine scharfe Abfuhr wegen des Gesandrenmörders.

Der Landwirt in eigener Sache.

SSansenSeitn durch Präsident Dr. Brandes ermsnet. der ,«gleich sei« Programm entrollte

... . . Stettin, 21. Juni.

Wir konnten nur eine Wirtschaftspolitik der ^tttigkett und der langen Hand brauchen. Wieder einmal sei es nicht gelungen, zum 1. Äußuft aus dem Stadium der Ueberganqs- zolle herauszukommen. Siedlungen und Melio­rationen seien Lebensfragen des deutschen Ostens. Nicht die Erzielung ungemcsscn hoher Preise, sondern die Stabilisierung der Prüfe Erlange der Landwirt, das sei der Zweck des

D«r Hebe! fsi anzusetzen bei den orer Millionen Mark, für die wir jetzt Nah- rungs- und Genußmittel entführten. Der Red­ner kritisierte die hohen Dawcslasten und ve- merkte, es sei ihm unbegreiflich, daß die Mäch­te, die jetzt den Bolschewismus in Ruß­land bekämpfen wollten, ihn in Deutschland durch die Lasten und Qualen, die sie unserem Vaterlande auferlegten, geradezu züchteten. Die Zunahme der landwirtschaftlichen

Verschuldung um eine halbe Milliarde spreche eine deutliche Sprache. Der bedrängten Lage Ostpreußens müsse Rechnung getragen werden. Landwirtschaftsminister Schiele führte u. a. aus: Die Landwirtschaft sei durch Reparationen, Zinsen und Steuern so-fchwer belastet, daß die ausländische Konkurrenz sie auf dem Binnenmarkt lähmen und verdrängen muffe, und in diesem Fa»- kardere selbst das Buch von Adam Smith, der Katechismus der Freihandlersckule, einen Ausgleich und S ch u tz- L?.1,1;, 2m Hinblick auf die gegenwärtigen Wirtschastsverhaltnie fühle er sich verpflichtet, aus Sorge um die Gesamtentwickcluna unserer Volkswirtschaft eine teilweiseErhöhung der Agrarzölle zu fordern, Er verstehe durch- aus die Enttäuschung und die Kritik an den tekannt gegebenen Erhöhungen der Zollsätze, es ei aber keine leichte Aufgabe, innerhalb einer Parteiwesens, in welchem die Interessen der tädtischen Konsumenten überwiegen und in­nerhalb einer Regierungskoalition, worin sich dieses Bild wiederhole, die Ziele einer volks- politischen Agrarpolitik durchzusetzen.

Schwein- und Kartoffelzölle

scheu Großstädten von bürokratischer Seite so viele Fußangeln legt, da man es begreiflich fin­den kann, wenn den Amerikanern die Lust ver­geht, uns mit Wohnungen man kann das Wort in tatsächlichem Sinne gebrauchen zu beglücken. Sieben Monate liegt der Stadt Ber­lin das amerikanische Bauprojekt vor, das mit vierzehnlausendneuen Wohnungen zu verbältn'smäßig günstigen Bedingungen doch immerhin, wenn es zur Durchführung käme, mehr als einen Tropfen aus den heißen Stein der Berliner Wohnungsnot ausmachen würde. Obwo'' sich der Berliner Stadtrat mit aller Energie für die Ausführung des Bauplanes ein- sctzt, und obwohl in Berlin die Wohnungsnot ungeheuer groß ist, und die Schwierigkeiten, neue Wohnungen zu schaffen, selbst für die Durchfüh­rung des Bauprogramms, das die Stadt Berlin aussü'ren wollte man braucht nur an die Beschaffung der notwendigen Hypotheken zu den­ken, die nicht gelingen will, kaum noch zu über­winden sind, greift man nicht mit vollen Hän­den zu, das amerikanische Projekt durchzufüh­ren. ES dreht sich bei dieser Angelegenheit nicht um eine spezifisch berlinerische Frage. Sie hat eine größere Tragweite, da die Widerstände nicht allein von der Stadt Berlin, sondern von ver

Berlin, 21. Juni. Außenminister Strese- mtmn wird alsbald im Reichstag die hetzeri­schen Darlegungen Poinrarös ganz entschieden zurückweisen. Wenn der französische Minister­präsident z. B- behaupet, die deutsche Polizei sei nicht umorganistert, die militärischen Ver­bände nicht aufgelöst, die Arsenale und Kaser­nen nicht privaten Händen überaeben und schließlich die Ostbefestigungen nicht völlig nirdergelegt, so erfordern diese unwahren Behauptungen eine ganz entschiedene Zurück­weisung. In politischen Kreisen nimmt man an, daß die Reichsregierung außerdem durch die deutsche Botschaft in Paris am Oaui

d'Orsay schärfste Verwahrung gegen diese Ver­leumdungen einlegen wird, umsomehr, als ge rade in den führenden deutschnationalen Krei fen unterstrick)en wird, die Rede PoincarLs be­deute eine unerhörte Erschwerung für die Fort­führung der Locarno-Polittk. Da Poincarö die Nattonalistrn wieder einmal ködern wollte, nimmt Stresemann die Hetzrede nicht allzu tra­gisch. Rückschlüsse auf die ergebnislosen Gen­fer Besprechungen ziehen zu wollen, wäre gleich- falls durchaus verfehlt. Man müsse sich in Deutschland von dem Gedanken freimachen, daß aus Ministerbesprechungen in Genf stetS etwas Günstiges für Deutschland herausspringe.

Selbst Varis rtitft ab.

Nur Faschisten klatschen Poincare Beifall.

(Eigene Drahtmeldung.)

Paris, 21. Juni.

Die Erregung über die gestern mitgeteilte Denkmalsrede PoincarLs ist so groß, daß die Frage:Ist daS Borgehen PoincarkS als eine Offensive gegen Briand aufzufassen?" ernstlich erörtert wird. Auch soll Briand keine Kennt­nis von dem Inhalt gegeben worden sein. Ein Blatt gibt zwar zu. daß PoincarL den Außen­minister über die leitenden Ideen, die er zu ent­wickeln gedenke, unterrichtet habe, aber Poincare fei eben ein aggresiver Charakter, der sich nicht ändere Wieder habe er sich durch seine alte

Wurf liegt dem Reichsrat auch einer über ein Reichsmietengesetz vor. Der bisherige Zustand wird durch beide Gesetze geändert. Insbesondere soll unter gewissen Voraussetzungen die Klage- vorschrist bei Kündigung außer Kraft gefetzt wer­den. Wie man vorausschen kann, wird diese be­absichtigte Lockerung des Mieterschutzes nicht ohne weiteres in den zuständigen parlamentari­schen Körperschaften auf Annahme rechnen können. Bemerkenswert aber ist, daß man auch an zuständiger Stelle noch die Aufrechterhaltung eines Mieterschutzes sür notwendig hält. Im Gegensatz dazu steht freilich die Tatsache, daß Man zur Förderung des Wohnungsbaues ver­hältnismäßig w e n i g t u t und daß k e i n e Mit­tel und Wege geschaffen werden, die verfügbaren Gelder restlos und schleunigst dem Bau neuer Wohnungen dienstbar zu machen. Im Win­ter hatte es den Anschein, als ob gerade in die­sem Frühjahr und Sommer mit besonderer Energie dafür gesorgt werden sollte, daß mög­lichst vielen Wohnungssuchenden ein Dach über dem Kops geboten werden könnte. Aber so viel sich bis jetzt übersehen läßt, hat sich nur ein Teil dieser Hoffnungen erfüllt. Der Gründe, die daran schuld haben, sind es gar viele. Sie auf­zuzeichnen, heißt aber in diesem Falle leider nicht, das Uebel beseitigen. Man braucht allen in Frage kommenden Stellen durchaus nicht den guten Willen abzusprechen. Sie glauben, nach bestem Wissen und Können an der schwierigen Lösung des schwierigen Problems mitzuarbeiten. Wenn aber die verschiedenen Faktoren gegensei- : tig unüberwindliche Hemungen mit sich bringen, so muß daran auch der beste Willen scheitern. . Wenn es in diesem Schneckentempo und . unter Aufrichtung so vieler Schranken weiter- 1 gehen soll, wird es noch bis ad calendas graecas 1 dauern, bis man endlich einmal konstatieren ' kann, daß unser Wohnungsmarkt normal und Angebot und Nachfrage in einem gesunden Ver- ; hältnis zu einanderstehen. 1

Um so unverständlicher ist es, daß man einem Projekt, wie dem der a m e r i k an i s che n Firma Ehapman in Berlin und in anderen deut-

zuständigen Preußischen Regierungsstelle aus­gehen. Ftzr den Fall, daß Mittel der Hauszins- sieuer zur Verfügung gestellt worden wären, würde die Miete in den neuen Wohnungen nicht höher geworden sein, als sie es vom ersten Ok­tober ab bei allen übrigen Wohnungen sein wird. Die Stadt Berlin hätte lediglich eine Ga­rantie übernehmen müssen daß die neuen Woh­nungen bewohnt und die Miete dreißig Jahre lang pünktlich bezahlt würde. Dann wäre der ganze Komplex Eigentum der Stadt Berlin geworden.

Die Einwände, die der Wohlfahnsminister a-a-n dief-s Projekt vorbrachte. sind 'm Verhält­nis zu dem Nutzen, den es in Wirklichkeit hat, ge­ringfügig und können durchaus nicht überzeu­gend wirken. Wenn es schon bei uns nicht mög­lich ist, aus eigenen Kräften so schnell wie möglich eine Liguidation des Wohnungselendes herbei zuführen, dann sollte man wenigstens die Hilfe von außen, besonders, wenn sie in in großzügiger Form angeboten wird, nicht zurück- weisen. re brinaftth paß d'e-

sem Kapitel einmal mehr Ausmerksamkett ge­schenkt würde. Dann könnte auch umso eher die

lungsträger gefordert werden. Diese Sie- MunaSträaer feien schon in dem Kttmen der Siedelungsoesellfckatt vm-hrndcn Es handele siÄ nur darum, sie lebensfähig zu macken. Da­tu fei notwendig ein K r e b i t 1 nr Landes­beschaffung, die Wiederherstellung des

Wie man die Wunden heilt.

Zweihundert Millionen für die Bolkswohlfahrt.

(Privat-Telegramm.l

Berlin. 21. Juni.

Der Landtagsausschuß bewilligte hundert Millionen zur verstärkten produktiven Er­werbslosen - Fürsorge. Angenommen wurde auch die Vorlage über achtzig Millionen zur verstärkten Förderung des Wohnungsbaues in Ausführung des Landtagsbcschlufles. wonach ein verstärktes Wohnungsbauprogramm auf dem Wege durchgefühtt werden soll daß zweite Hypotheken durch Inanspruchnahme dcd Kapitalmarktes beschafft und die Mittel zur Verzinsung und Tilgung nu8 laufenden Mitteln genommen werden sollen. Die RegierungSvar- teien forderten weiter im Anleihewege Zehn Millionen bereitzustellen, die als staatliche B t beitgeberdarlehen bei Wohnungsbauten kür preußisch« Siaatsbediensiete Verwendung linden sollen Das Minisierium war dagegen. Deutfchnationale und Bolksvattei beantragten, den Betrag aus zwanzig Millionen festzusetzen Der »f!!Sf(fui6 f»pfif-r<i6 achtzehn Millionen.