Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
Donnerstaa, 16. Juni 1927
Amtliche« Organ der Stadt Kassel. Vi 17, IahkqNNg
Mummer 138 Amtliches Organ der Stadt Kassel.
Zum letztenmal Kontrolle im Osten!
Moskau und Balkan halten Europa in Atem / Die Ozeanflieger unterwegs.
Tiefere Gründe.
Sie haben noch immer vor uns Angst.
(Von unserem Genfer Sonderberichterstatter.)
Genf, 14. Juni.
Teuer ist mir der Freund, doch auch der Feind kann mir nützen" — das hat, wenn mich meine Schulbankerinnerungen nicht im Stich lasten, Schiller gesagt. Und da man aus der Weisheit, die einem der Freund, in diesem Falle der deutsche Pressechef im Hotel Metropole mit vielen Worten nitteilt, in der Tat nichts Neues und vor allem nichts Zweckdienliches erfährt, so wollen wir es einmal mit dem „Feind" versuchen. Nein, nicht mit dem Feind, sondern mit dem „Gegner". Die Franzosen halten sehr dar-
ja auch auf die eigenttiche Kontrolle verzichtet. Ich verrate Ihnen aber kein Geheimnis, toewn ich Ihnen sage, daß wir sie trotzdem ausüben — unsichtbar."
„Das können wir uns denken."
,Hch glaube", fuhr er fort, „die offene Ron« trolle wäre besser gewesen. Ich bin sogar der Ansicht, daß Deutschland anstatt sich gegen Vie Kontrolle zu wehren, mit seiner lautesten Stimme die allgemeine internationale Kontrolle durch Neutrale für alle Mächte ohne Ausnahme fordern müßte. Das wäre die klügste Politik —vom deutschen Standpunkt aus! Aber le werden sie nicht machen — und damit erweisen sie uns Franzosen einen großen Dienst."
Er lachte, schüttelte mir die Hand und ging Ich bestellte mir einen zweiten Cocktail.
zum Postminister Abg. Kotschitsch, ernannt werden.
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England treibt die Bolschewisten aus.
London, 15. Juni. (Eigener Drahtlbericht.) Rach dem Abbruch der Beziehungen zu Rußland mußten bereits 150 russische Bolschewisten Großbritannien verlassen.
*
Referv stenttawalle tn der Kaserne.
Paris, 15. Juni. (Eigene Drahtmeldung.> In der Kaserne von Bourges verunstalteten 8drserv!sten abermals unter Absingen der In. ternationale eine Stunde lang Umzüge und forderten die Freilassung verschiedener Kameraden, die im Arrest sitzen. Beim Erscheinen des Obersten zerstreuten sich die Mamifeitanten.
auf, nicht als „ennemis" bezeichnet zu werden. „Adversaire" — ja, das ist etwas anderes. Man betont den sachlichen Gegensatz, aber man verkracht sich nicht persönlich. Alons, aus zum Gegner! Ich denke an einen alten, österreichischen Vorkriegsdiplomaten, der mir einmal sagte: „Ich l se nur Ovvositionsdlätter; sie sind die einzigen, aus denen man etwas erfährt." Der Gegner ist in diesem Falle ein alter weltkundiger Bekannter au- Paris und Berlin. Er ist an manchen Bestimmungen deS Vertrages von Versailles nicht unschuldig —das gibt er selbst zu und er macht aus seiner Gegnerschaft gegen alle Bemühungen, diesen Vertrag auch nur in Einzelheiten zu ändern, kein Hehl. Dabei eine Mischung von Liebenswürdigkeit, Sarkasmus Zynismus, wie man sie nur an den Tischchen ge- wiffer Pariser Boulevardkasfees findet. Hoffentlich int er diese Eigenschaften in das Genfer Kaffee mitgebracht, wo ich ihn jetzt nach kräftigem Händeschütteln und der Bestellung eines Cocktails interpelliere.
„Weshalb ist Briand so eigensinnig? Warum seid ihr so mißtrauisch? Wir Deutschen haben doch alles getan, waS man in der OstfestungS- frage von uns verlangen kann. Glaubt ihr Fra ofen denn dem Frieden zu dienen, indem ihr uns Kontrollen aufzwingt, zu 'denen ihr kein Recht habt?"
„Mein Gott", sagte er „WaS sollen diese Fr.gen? So etwa- habe ich In Ihren Blättern ja schon gelesen."
„Natürlich, da eS die Sache betrifft, die uns Deutschen am meisten angeht und ausregt. Aber wir möcht u einmal eure Gründe erfahren, euere wirklichen Gründe. AuS den juristisch diplomr tischen Tüfteleien, die Herr Briand zum Besten gibt, erfahren wir ja doch nichts."
„Die wirklichen Gründe? Nun, da müssen wir etwaS weit zurückgehen. Ich sage Ihnen also: Frankreich verteidigt sich heute gegen die Politik von Scharnhorst."
Ich machte ein verblüfftes Gesicht. ,Hhr genialer General, fuhr er fort, hat es fertig gebracht, sozusagen unter Napoleons Nase, allen Bestimmungen deS Tilsiter Vertrags und allen Spionen bes Kaisers zum Trotz, ein Vier« oder fünnfmal so großes Heer auszubilden als Preußen gestattet war. Eine bewunderungswürdige Leistung, die von unseren Militärhistorikern aufs höchste anerkannt wird. Kein Wunder, daß Ihr Scharnhorst auch tn allen deutschen Schulbüchern tn allen Reden Ihrer Stahlhelme als das große Vorbild gefeiert wird. Wäre Scharnhorst unser LandSmann, wir Franzosen machten eS nicht anders. Aber — aber — daS müssen Sie mir zugeben: wie soll uns di« deutsche Scharnhorst. Verehrung Vertrauen einflötzen für unseren Versailler Vertrag? Napoleon mißtraute Scharnhorst. ES mag Napoleon bei Leipzig und Waterloo leid getan haben, daß er sich von Scharnhorst so hereinlegen ließ und seine Entfernung auS dem KriegSministerium nicht durchsetzte. Ja, glauben Sie denn, daß daS alles unserem Poin- care und Foch so unbekannt ist — wie eS vielen Ihrer Herrn Landsleute in Deutschland unbekannt zu sein scheint? Wenigstens beim Zivil — denn Ihre Militärs halte ich für verteufelt geschickte Leute."
Ich lächelte.
„Sie überschätzen wohl ihre Geschicklichkeit. Wenn eS gar so weit damit her wäre, würde doch von diesen Dingen nicht so viel die Rede sein. So weit mir bekannt ist. hätte Scharnhorst doch nichts ausrichten können, wenn er sich nicht auss Schweigen verstanden hätte."
„Bemerken Sie", sagte der Franzose, „daß es damalskeine Zeitungen gab. Das war Scharnhorsts großer Vorteil."
„Aber heute gibt es Zeitungen. Und deswegen sind heimliche Rüstungen unmöglich. Unv deswegen ist Ihr ganzes Kontrollsystem überflüssig."
„Mag fein, daß es überflüssig ist. Wir haben
Nie wieder Kontrolle!
Stvesemamn gibt zum letztenmal in Genf nach. ^Eigener Informationsdienst.)
Berlin, 15. Juni. Wie gestern Reichskanzler Marx den Parteiführern mitteilte, hat Str^se- mann in Gens der Nachkontrolle der Ostfestun- gen zugestimt. Der Kontrollbesuch müßte jedoch nunmehr endgültig der letzte 'ein, und nicht eines TageS die Forderung erhoben werden dürfen, auch eine Besteigung der deutschen Polizei oder aber der vom Reich verkaufen Kasernen vorzunehmen. In diplomatischen Kreisen geht das Gerücht, die Sow etregierung habe die Absicht, der Frage des Eintrits in den Völkerbund wieder näher zu treten, mit dem Ziele, Unruhe in dieses Gremium zu bringen. Der britische Außenminister wolle deshalb jetzt in Genf dahin wirken, eine geschlossene Front des Völkerbundes gegen die Moskauer Regierung herbeizuführen, d. h also, zunächst einmal eine Vereinbarung mit dem Völkerbund zu erreichen, einen etwaigen Aufnahmeantrag Moskaus abzulehnen. Es ist selbstverständlich, daß die deutsche Außenpolitik sich hier unter keinen Umständen festlegen kann, würde doch durch eine derartige Vereinbarung innerhalb deS Völkerbundes Deutschland automatisch in die antiruflische Front Englands hinübergezogen werden. X
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Werden sie in Senf den Aufschrei vvren?
Berlin, 15. Juni. (Privattelegramm.) Sechs große Rheinische Verbände fordern in einer Entschließung im Interesse des Verstän- digungsgedamkenS die sofortige Räumung des gesamten besetzten GebwteS.
Aöe, BaZen-Brrden!
Festliche Tage für die Ozeanflieger.
(Prtvat-Telegramm.)
Baden-Baden, 15. Juni. Bei einem Ehren dankett für die Ozeanflieger überreichte ihnen der Oberbürgermeister prachtvolle Geschenke. Die Glückwünsche der badischen Regierung überbrachte Minister Leers. Chamber- iin dankte für Ehrungen und Empfang mit den Worten, daß sie sich in Baden-Baden und dem schönen Schwarzwald trotz des Ansturms ter Autogrammsammler vorzüglich erholt hätten. Die Flieger gehen heute über Stuttgart nach Frankfurt. Sie bedauern, die Einladungen der Städte Mannheim, Wiesbaden und Hamburg ablehnen zu müssen.
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2kurft Moskau w'N sie sehen.
Baden-Baden, 15. Juni. Der hier sehr gefeierten Ozeanslieger haben auch eine telegraphische Einladung nach Moskau, verbunden mit herzlichen Glückwünschen, erhalten. Jrn Badischen Automobilklub wurde ste Ehrenmitglieder.
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Don Karlsruhe zur Zeppelin werft.
Karlsruhe, 15. Juni. (Ptrivattelogramm.) Chamberlin und Levine wurden heute aus dem Flugplatz von zahlreichem Publikum lebhaft begrüßt. Die Gattinnen des Staatspräsidenten und des Oberbürgermeisters überreichten ihnen Blumensttäuße. Unter stürmischen Zurufen deS Publikums startete bann ein Flugzeug mit den beiden Ozeanfliegern an Bord zum Fluge nach Friedrichshafen.
12 Lahre im blauen Rock
Zwei brodelnde Vulkane.
Moskau und Balkan gefährden den Weltfrieden (Eigene Drahtmeldung.)
Berlin, 15. Juni.
Die internationale Spannung wird heute früh durch zwei Senfationsmeldungen der Mor genblälter beleuchtet. Und zwar soll eine dritte Ruffen-Rvte in Borbereitung fein, die ein Ultimatum darstellen soll. Und auS Belgrad wird gemeldet, daß Jugoslavien mobilisiert.
Die Flinten gehen los.
Unheimliche Balkangrenzen. — Albanierrache.
(Eigene Drahtmeldung.)
Belgrad, 1&. Juni. An der flovenisch-ita- lienischen Grenze wurden auf eine jugoflavische Grenztruppe etwa dreißig Gewehrschüsse abgegeben, durch die aber niemand verletzt wurde. Die Schüsse sollen von der f a s ch i st i - sch en Miliz abgegeben worden fein.
Belgrad, 15. Juni. (Eigene Drahtmeldung.) Die Bevölkerung der nordalbanischen Ortschaft Puki soll vier italienisch Ingenieure, die die dortigen Straßenbauarbeiten leiteten, e r m o r de t haben. Es handelt stch anscheinend um eine Bewegung gegen italienfreundliche Polittk des Präsidenten Zöger.
»
Wie sich Vas Serdenkabineti mausert.
Belgrad, 15. Juni. Jitstizminiftrr Srfch- kitsch hat demissioniert. Die Neuwahlen für die Skupschina sollen am 4. September stumfinden. Morgen soll die Rekonstruktion des Kabinetts durchgesührt werden. Zum Unter- richtsminister wird Peritsch, zum Justizminister der bisherige Gerichts-Präsident Dr. Dubotitsch
Bettln, 15. Juni. Im LandtagsauSschuß fand beim Polizeibeamiengesetz ein Zusatzantrag (Soz.) Annahme, wonach sich fünfzig Prozent der Polizeioffiziere aus dem Wachtmeister stände ergänzen sollen. Die lebens, längliche Anstellung nach zwölf Jahren ist stchergestellt. Beseitigt wurde die Bestimmung, daß die Kündigung aus Mangel an Stellen, ausgesprochen wrden tarnt. Es wurde dafür ein Änttag angenommen, wonach bei einer Ueberzahl von Beamten eine Entlassung auf Antrag deS Beamten ausgesprochen werden kann. Dem Beamten kann alsdann bis zum vollendeten 10. Dienstjahre gekündigt werden, wenn er die nötige Eignung nicht besitzt.
Roch weit zu getrennt
Kapital und Arbeit bekriegen sich in Genf.
(Eigene Drahtmeldung.)
Genf, 16. Juni.
Hebet den die Regierungen gettchteten Fra gebogen zwecks Aufstellung einerKonvention über die gewerbliche Freiheit hatte die Arbeitskonferenz den Bbänderungsantraa der Arbeiter- gruppe für die HandlungSfteiheit der Gewerkschaften abgelehnt. In der Vollsitzung wurde der gesamte Fragebogen mit 54 gegen 42 Stimmen abgelehnt und der Fragebogen nach heftiger Debatte an den zuständigen KonferenzanS- schuß zurückverwiesen. Der Ausschuß lief aber nach kurzer Zeit auseinander, da die Unternehmergruppe, wie die Arbeiteryruppe erklärten, daß rein Grund zur Aeuderung ihres wohl überlegten Standpunktes gegeben fei,
Schacht fährt doch nach MW Tiork.
Newyork, 15. Juni. (Durch Funkspruch. > Der hiesige Bank-Prästdent hat die Präsidenten der Bank von England und der Deutschen Reichsbank zu einer Besprechung anfangs Juli nach Newyork etngeladen.
Zar oder Lenin?
Interview mit einem Sowjetgeneral des Zaren. War«« die Zarenoffiziere Moskau dienen. — Di« Rote Armee erstklassig. — Väter g«—n Söhne. Gneisen«« und Moltke »der Liebknecht und Marr? — Das Gebet »et der Schlacht. — Wie
Der Bürgerkrieg zwischen Roten und Weißen wurde nach der Revolution mit nicht zu überbietender Grausamkeit gesühtt, wie ste auch jetzt wieder im Kampf gegen die Weißgardisten Orgien feiert. Gefangene wurden nicht gemocht. Verwundete wurden verbrannt, gespreßt, von anderen noch fürchterlichen Marterungen nicht zu reden. Keine Partei ließ stch von der anderen darin übertreffen. Waffeukameraden Freunde. Väter und Söhne standen stch im Kamps gegenüber. In diesem schrecklichen Kriege trugen die Roten wider Erwarten den Sieg davon. Die Ueberbleibsel der weißen Armeen zerstreuten stch über die ganze Welt. Ihre Führer hoffen noch heute auf einen künftigen siegreichen Feldzug gegen die'Sowjets und sic zeihen ihre Kameraden, die jetzt in der Roten Armee dienen, des Verrats. Ich bin letzt, so äußerte sich ein jetziger roter Heerführer, der früher als General dem Zaren biente, aus Urlaub im Ausland, habe mich überall in den Kreisen der Emigranten gründlich umgesehen, habe die Stimmung zu ergrnnben versucht, die dort herrscht, und ich kann Ihnen nur eines sagen: Wir bleiben in der Hetmat! Wir haben im Ausland nicht- zu suchen. Wir glauben, es ist eines russischen Ossiziers unwürdig, in Fremdenlegionen zu dienen und sich als Lands- lnecht heruuizuschlagen. Was bleibt? Sollen wir, wie soviele unserer Kameraden in Frankreich, tn bte Fabrik gehen? DaS können wir auch tn Rußland. Und die Zeit mit Philosophieren und Grübeln totschlagen — nein — daS wollen totr lieber denen überlassen, die mehr Zeit haben als wir Wir müssen
unsere alte Armee aufbauen.
Wir brauchen tn Rußland Soldaten, Kavallerie» eine Luftflotte und einen chemischen Stab Gottseidank, daß 99 Prozent unserer Generalstäbler auf dem Posten geblieben stndl Wären wir alle geflohen, so wäre Rußland die Beute internattonaler Abenteurer geworden. So aber haben wir heute eine erstklassige Armee im europäischen Sinne. Wir wissen, daß die Emigranten von einem gewissen Idealismus beseelt sind. Ist eS nicht schrecklich für mich, daß auch ich gegen meinen eigenen Sohn gekämpft habe? Er ist ein Invalide der Weißen Armee, ebenso wir mein leiblicher Bruder. Aber wir haben im Grunde ja dasselbe gewollt: die Wiederherstellung der Macht unb Herrlichkeit Rußlands! Die Emigranten dürfen uns daher nicht Verräter nennen! Beide Armeen, die Weiße nicht minder als die Rote, waren ihrem Wesen nach revolutionär. Oder glauben Sie vielleicht, daß die Weißen für eine Restauration um jeden Preis gekämpft haben? Wir haben unter Hunger, Not und unsäglichen Entbehrungen während der ersten Revokutionsiahre aus dem Niclfts eine Armee aufgebaut. Sie brau, chen nicht zu glauben, daß sei leicht gewesen! Schon deshalb nicht, weil wir von fanatftchen Kommunisten bewacht wurden, die in uns die Offiziere haßten unb bennoeb auf uns angewiesen waren. Ich werbe Ihnen eine hübsche Ge- schichte erzählen: Als bie Offensive bes Generals Judenitsch Petersburg bebrohte, unb der Fall ber Stadt nur noch eine Frage von Stunden war, erschien vor der Entscheidungsschlacht ein kommunistischer Agitator, der den Soldaten eine Rede hielt, tn ber er bie bekannten Schlagworte über bte internationale Bourgeoisie mm Besten gab, Marr unb Liebknecht zitterte Inzwischen brangen bie Weißen immer mehr vor. Der politische Kommissar, der mich zu überwachen hatte, fraate mich, ob wir siegen würden. „Wie befehlen Sie, daß ber Kampf gesühtt wirb?" erwiderte ich, „nach Marx unb Liebknecht, ober nach
@nelrenttu unb Moltke?"
Der Kommissar sah mich flehentlich an unb Tagte: .Wie Sie wollen, verhelfen Sie uns bloß zum Sieg." — „Tann soll sich ber Rebner zum Teufel fcheren " Tagte ich Das geschah »enn and), nnb in zwei Stunben geschah das Wunder. Die weiße Armee ergriff die Flucht Unter solchen Umständen haben wir die ganze organisatorische Arbeit geleistet Ich entsinne mich habet noch einer anderen amüsanten Evifode. Der Chef des Generalstabes ber Roten Armee, General Rattel, hatte bi? Gewobnheit, vor jeder Schlacht vor dem Madonnenbild öffentlich zu beten, worüber die Kommunisten sehr ungehalten waren. MS der General vor