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Meler Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kaffeler Abendzeitung

Sonnabend, 1t. Zuni 1927

Nummer 134. amfUcbe« Organ bet Stadl Stoffel.

Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrgang

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£te Rafielei Heue ft en Nachrichten etlArnen «SchentltA ,e*»«al nachmittags Der adonnementspret» beträgt für bett Monat 3. 4 bet freier Sattel!«»« a» ban». t« bet iSefchaftsftelle «bot holt Ltui A. Dor* bte »oft monatlich 3<- tabfchl'ebltch Sultellungsaedübi Verla« onb Rebaktton SAlaArbofftrobe 2S>St. Aernfaretbet Kl uttb «2 Äöt nnoerlangt eingefanbte Nrrrfiee kann H St- baktioo eine Bernnftnonnn« ober ®erp8br ht keinem Halle übernehmen Rüa- iihfnna be» «e,no*nelbe» ober flnlprOAe töntet, etrnnaer «** nr*«wna«ma*t<rn Peferttna >0 inaaet*faften Vnflf*e<ffentti WrnttRnn am Wtfn vnmmer OS«

Die Gegenrevolution erstickt im Blut.

Gteesemann verschiebt die Räumungs-Offensive auf spätere Seiten.

Ein englisches Gibraltär in der Ostsee?

Parte hält Moskau int Saum.

Sin neues BoifHewiflen-Bluttegtmenl <

Sine Dusche für Varis

zungstruppe« erreicht werde«.

Ist Moskau zufrieden?

(Von unserem Kieler H. N.-Mitarbeiter.

Riel, 10. Juni.

Kopenhagen, 10. Juni. (Eigene Drahimel- vung.) Ein Matt meldet auS Leningrad: Htei -------- -------------

hat der Sowjet an achthundert Vcrhastungen «Ile militärischen Sachverständigen seien über in den früheren bürgerlichen Kreisen vorn oh- zeugt, dast der Sowfetregierung das Werk men lasten. Radek forderte unmittelbar «acklzeug fehle, einen Krieg zu führen dem Bomiben-Attentat die Statuierung eine?' Krempels durch eine Massenerschießung von Gegenrevolutionären.

Paris, 10. Juni. (Eigene Drahttnekdung.) Laut Preffenotiz hat der englische Botschafter Lord Crewe mit Briand gestern auch die rus­sischen Angelegenheiten besprochen. Paris rate den Sowjets Mäßigung an und bemühe sich, sie von übertriebenen Forderungen an Pole« ab- zuhaktrn. Die vorsichtige Haltung Polens werde in Paris rückhaltlos gebilligt.

In britischen Kreisen bezeichnet man laut Preffenotiz Litwinows heftige Beschuldigungen Großbritanniens die eben soviel Belustigung wie Erstaunen erregten als kindisch. Litwi­nows Drohungen gegen Warschau und den Berichten über bolschewistische militärische Zu­sammenziehungen an der polnischen Grenze lege man keine übertriebene Bedeutung bei.

Nicht alles auf einmal Erst Besatzungsabbau, dann Räumung. (Fuuktelegramm)

Warschau, 10. Juni. |

In der gestern in Moskau überreichten Rote! »rückt die poluifche Regierung ihr tiefstes Bedauern über die Ermordung des Ge­sandten Woskow aus und gedenkt in warmen Worten seiner Verdienste. Der Täter sei jedoch

Washington wünscht ferne« Antikricgsvertrag «Eigene Drahtmeldung.) Newpork, 10. Juni.

Leningrad obgesverN

Rotterdam, 10. Juni. (Privattelegramm.) Ein Blatt meldet aus Helstngfors: Leningrad -st völlig von roten Truvpcn^u mz i»ge lt. Seine Einwohner können die Stadt nicht ver- laffen. bis die Untersuchung abgeschlossen ist. Bei dem zweiten Bombeuattentat in Kron­stadt wurden vierundvierzig Personen verletzt und sechs getötet.

Auf di? teilte Achtel.

London verlacht und unterschätzt den Gegner.

London, 10. Juni.

Polen wäscht sich rti« und . .. entschädigt. (Eigene Drahtmeldung)

Demonstratives Zusammensein mit dem deut- schen Außenminister, Orakelerteilung an die deutsche Preste bei Sekt und Kaviar in der russi­schen Botschaft, nachdrückliche Belehrung über die Gesichtspunkte, unter denen man in Mos­kau die politische Lage im allgemeinen und das wünschenswerte Verhalten Deutschlands im Be­sonderen aufsaßt. t

Die russische Absicht, Deutschland gerade fetzt «nmittekbar nach dem in London erfolgten Bruch und unmittelbar vor der Ratstagung in Genf, demonstrativ an die russische Seite W ziehen und sich in dieser Pose vor Enaland nn der übrige« Welt ',u zeigen, ist so klar, daß darüber keine Worte verloren zu werden bran- chen Man möchte in Moskau dem Mechanis­mus der Enttäuschung Deutschlands im Westen einen Mechanismus der Fesselung Deutschland? an den Osten ,ur Seite setzen, und man rechnet darauf, daß wenn es gelingt, bte deutsche Poli­tik äußerlich in eine solche Stellung hineinzu-

Warum wir die Amerikaner nicht sanden.

Berlin, 10. Juni.

bloßgestcllt hätte.

Die politische Lage war 1925 genau dieselbe wie sie es heute ist. Die starke Ausbreitung des Bolschewismus nach Osten (China und den Schwarzen) und nicht zuletzt das Wiedererstar­ken der ruffischen Kriegsflotte haben seit lau» gem in England große Beunruhigung hcrvoc- gerufen. Diese beiden Tatsachen muß man mit den bekannten politischen Verwicklungen der letzten Zeit in Einklang bringen, um den wah­re» Anlaß des jetzigen Flottenbesuches in der Ostsee zu kennen. England handelt auf wei­te Sicht. Vou jeher hat cs danach getrachtet, einen militärischen Stützpunkt in der Ostsee zu gewinnen, ohne daß es bisher dieses Ziel er­reicht hat. Erst nachdem ihm durch daS Aus­scheiden unserer starken Flotte in Deutschland kein Gegner mehr gegenüber steht, den es zu fürchten hat, verfolgt es erneut die niemals auf­gegebene Absicht. Dabei hat eS anscheinend sein Hauptaugenmerk auf Reval und die Insel Orsel gerichtet, deren außerordentliche Be­deutung als Flottenstützpunkt nach der Eroberung durch die Deutschen tot Jahre 1917 sich gezeigt hatte. Hinzu kommt, daß seit etwa zwei Jahren englische Gesrllschasten in der Gegend von Reval 80000 Hektar Land ange- kauft haben. Die drohende Gefahr der beab­sichtigten Errichtung eines englischen Gi- b r a l ta r der O st s e e Ist nicht von der Hand zu weifen. Unter diesen Umständen gewinnt der englische Flottenbesuch in der Ostsee für ganz Europa und für Deutschland Im befände- reu erhöhte Bedeutung. Durch den Ausgang des Krieges hat die Ostsee nun einmal aufge- hört einmene clausum", d. h. geschloffenes Meer zu sein, und ist der machtpolitische Tum­melplatz der Völker, wie die letzten Jahre durch die häufigen Flottenbesuche gezeigt haben, ge- worden. Wir selber aber haben in bei Ostsee nichts mehr zu sagen.

äußere! .

Dieser Satz ist tvvisch kur bie englische Aus­lassung der Dinge. In England rechnet man stets mit der öffentlichen Meinung, der etge- ren wie be* fremden als mit dem beachtlichste» politische« Farior. Darum kommt es dem Eng­länder vor allem daraus an, zu ergründen, was wirklich öffentliche Meinung bei uns ist, und wie tief sie sich gründet. Ist die EntlSuschung wegen Locarno in Deutschland so stark und sitzt sie so tief daß die Deutschen daraus Konseguen- zen in ihrem Verhalten zur russischen Frage ziehen werden? Das ist es, was bte Engländer wissen möchten. DerMechanismus , der die deutsche Enttäuschung zustande gebracht hat, ist durchsichtig genug. In Frankreich ist der Poincarismus wieder am Ruder, der mit dem nationalen Block" die Faust an der Kehle Deutschlands behalten will. WaS sie gelcgcm'.tch von ihrer Bereitschaft zu Versöhnung und Aus­gleich sagen, sind Redensarten. England Hal die Ofsensive neuen Sowjetrußland eröffnet und ist in erster Linie hierbei, in zweiter auch in China, abhängig vom Verhalten Frankreichs. Poincarö fordert freie Hand fl ? 6 « n Deutschland, wenn er den Engländern helfen soll Damit verschwinden der Geist von Locarno und daS Frühstück von Thoirv auf so­lange in der Versenkung, wie in dem Mechanis­mus des hierbei in Wirkung besindlichen Appa. rateä die Federn gespannt bleiben.

Aus russischer Seite ist man bemüht, die Enttäuschung Deutschlands zum Vorteil Ruß­lands zu aktivieren. Die russische Post- t i o n i st s o I ch l e ch t, daß jetzt alles auf Bun. desgenossenschasl ankommt. Die Niederlage >n China ist vollkommen. Die industrielle Aus­rüstung ist so heruntergewirtschaftet, daß von einer ersolgreichen Anstrengung, um Kriegs­material herzustellen, keine Rede sein kann. Tie bäuerlichen Reservisten sind für die Verteidi­gung der Sowjetmacht großenteils u n z u ver­lässig. In der Ukraine und in Georgien sind starke Parteien dafür, einen Kriegsausbruch zur Erklärung der staatlichen Unabhängigkeit von MoÄau zu benutzen. Der Glaube an die siegende Kraft der bolschewistischen Idee und des bolschewistischen Staates ist in Rußland selbst und bei den Rrennben Sowjetrußlands im Auslände im Abnebnien. Die an? Ausland ver­gebenen Lieferungen sollen auf Kredit geschehen, und sie sollen vor allen Dingen dazu dienen, um die Fabrikation von Kriegsmaterial in Gang zu bringen, sallS England oder seine Helsers- helfer angreifen. Wer wird da Lust zur Krevit- «rteilung haben? Herr Tschitscherin will jetzt in Berlin fein altes Schema wieder anwenden:

Osten oder Westen?

Bittere Locarnoprllen. Ruffenfirene«.

Von v ü 0 i ti j ilj

Die »Stimmung in Deutschland" ist tm Augenblick ein bevorzugtes etobtenobielt iur bte französische und di« englisch« Presse, erstens wegen der Rhemlandsroge und zweitens wegen Rußland. Ein Londoner Journattst ha, m Ber­lin die »große Einmütigkeit" sestgestelli, bte m Bezug auf das Rheinland »in allen Tellen und in allen Volksschichten" Deutschlands herrscht, denn so schreib, er seinem Blatt: »Die En,- täuschung über bte Politik von Locarno ist ge­waltig. Alle Parteien sind sich darüber einig, und zwar ist Deutschland nicht nur einmal, tun» dem immer wieder enttäuscht wor­den." Ein führender Parlamentarier habe ,hm erklärt, niemals würde seine Partei dem Pakt von Locarno zugestimmt haben, wenn sie hätte voraussehen können, wie Deutschland von Locarno enttäuscht werden würde. Dazu macht der Engländer die Bemerkung, daß ihm die Enttäuschungausrichttg" zu sein scheine, roetl man sich in Deutschlandso ruhtg" darüber

verbergen pflegten

Die Flotten der Randstactten find zu unbe- deutend, als daß fte bei der Machtverteilung eine Rolle spielen könnten. Die drei Rand­staaten Lettland, Estland und Litlland hoben zusammen noch nicht den halben Kampfwert der Deutschen Flotte. Unter dem Eindruck de» englisch-ruffischen Konfliktes und dem noch im­mer in den dänischen Gemütern spukenden Gespenst eines deutschen Einmärsche» nach Jütland sagte vor einiger Zeit der dänische Oberstleutnant Ortved: »Um die Schlüssel zur Ostsee in dem Umfange brauchen zu können, den Dänemarks geographische Lage scrdert, muß Dänemark über eine voll kampf­fähige Flotte und über zum mindesten ebenso kampffähige HeereSteile auf Seeland, Fünen und in Jütland verfügen." Dänemark, dessen Flotte eigentlich nur polizeilichen Zwecken dient, betrachtet sich also al» Schlüssel zur Ostsee! In Dänemark können also bie eng­lischen Sympathien nicht so gewaltig wachsen, denn England würde Dänemark doch frhglo» ven ..Schlüssel zur Ostsee" aus der Hand netz- wen. Außerdem lebt der englische Flotlenb> such von 1925 in Dänemark noch in nicht gerade

In fast übereinstimmendem Wortlaut, der aus eine off hielte Quelle schließen läßt, lehnen die Berlin, 10. Juni. Blätter Brümds Angebot eines fvamzösisch- Me ein Blatt wissen will, wird Dr. Stre- amerikanischen AutikrieaKvertrags ab. Der zur fernenn den offiziellen Räumungs-Schritt tmI Avit noch lausende Schiedsvertrag enthalte die Juni auf der Völkerbundsratstagung noch g»n Bri-rud gewünschte Aechtung des Krieges nicht unternehmen. Das Reichskabinett fei bereits. Die öffentliche Meinung Amerikas sei sich einig, daß diese Aktion erst «ach der Juni- auch deshalb gegen den Vorschlag, «teil durch aung erfolgen könne Dagegen sei eS sicher,! ihn in, Falle eines sraztzöstfch - amerrkomschen über die Verminderung der Rhetnlandbe- I Krieges den Bereinigten Stauten der Handel satzung verhandelt werbe. Auch dürste! mit England untersagt werde.

es über die Nachkontrolle der «rstörte« -----

tommen uttb0 eine Verminderung bet Besät- Mtt den paar Flugzeugen?

Das zweite englische Kreuzergeschwader und eine Zerstörerflottille sind in diesen Tagen tit Kopenhagen eingelaufen, um . . . na ja, um Stimmung für England in den Oftseeländern zu machen. Noch jedesroal, wenn ihm Schwie­rigkeiten drohten, hat England ein Flottenge- scdwader in die Ostsee gesandt. Zum ersten Male ist das im Weltkriege unmöglich gewesen, da die deutsche Flotte das verhinderte. Doch gleich nach dem deutschen Zusammenbruch er­schien anfangs 1919 eine englische Flottenab­teilung in der Ostsee, die dann aktiv in die Wirren der russischen Randstaaten von der See her eingriff. Ende Juni 1925 erschien dann abermals ein starkes englisches Geschwader in der Ostsee und besuchte unter anderen Städten auch Kopenhagen; schon damals hatte die eng­lische Aktion einen bestimmten Zweck, der eigentlich nur dadurch vereitelt wurde, daß Rußland ganz in der Stille feinen Kriegs- hasen Kronstadt mobilisiert hatte, mrd seine Ostseeslotte in Kriegszustand versetzte, ohne daß Europa zunächst eine Ah­nung hon den Vorgängen hatte, und England, ! das Durch seine Spionage von allem wußte, - war verständig genug, über die russischen- . stungen zu schweigen, da es sich selbst nur

manöverieren, eS um so leichter sein wird, fiel ei« Russe und feint Tat werd« von Regierung Ay..; A

auch innerlich sestzuhatten. Für »ns aber wäre!und Volk aufs fcharf Ne verurteilt. Tncs ÖUjIClCu-VTUUlll

es besser, auf die Enttäuschung nicht mit einer Imsfifchen Emigranten hätten m Polen wohl ctn| 1 ....

deutsch-russischen Promenade Arm in Arm unter Asyl, aber keine Möglichkelten, zrgendwelche po- den Linden zu reagieren, sondern auf eme! litifchctt oder Propagandaakttone« gegen die Weise, die nach einer anderen Seite hin unsere Nachbarstaaten Polens zu cnlfalten^ DieTat wirtschaftSpokitische Aktionssreiheit ves Kowerda se» tem individuell. Polen treffe linterstreicht. Dafür haben sich aus der Genser keinerlei «"atttwottung, ebenso Wirtschaftskonsereu, Anknttpsungsmöglichkeiten wenig wie der polnischen Begterung Borwürfe aesunden. und davon soll bei nächster Gelegen- über eine unzulängliche Vewachung des Ge- »-»tojw» '-'n. ä'®'?.1'."« AW. iSu,.

,___ Person stets kategorisch ab gelehnt frtbc.

3WÜÜMQ Tur einen» Woskow habe die Behörden nie von seinen Rei- . s. , h. »».«rnttct Ütt benachrichtigt, auch nicht von der Durchreise

Wrc Moskau die Gegenrevolution auSiottet <ß8(tn sei bereit, den Hinterbliebe-

(Eigene Drahtmeldung.) Len des ermordeten Gesandten «ine Entschä-

MoSkau, 10. Juni, dig >, ng zu gewähren. Man hält mit dic- Angefichts des Weißgardisten. Terrors, dic ker Rote die durch die Note Litwinows hervor- von jenseits der Grenze nach Anweisung und gerufenen Dtffrrenzen für be,gelegt, mit Mitteln deS ausländischen Gecheimdrenstes *

Vorgehen hat das Revoli-tionstribunal zwan 3m UfrKfttoörerlOflfr Brr Gmtg'onkm. zig Personen zum Tode durch Erschießett »er- Warslbou, 10. Juni. (Eigene Draihtmelduna.k urteilt. Dos Urteil ist bereits vollstreckt. Bonimmt hier an. daß der Gesandtenmör- den Todesurteilen sind acht mit Sptonage be ber nac6 Rußland teilen wollte, um Stallin zu gründet, acht mit allgemerner tottteTreöolutto ?rmort,en russische Emigranten wurden

närer Tätigkeit und Zugehörigkeit zu monar I neuerdinas verhaftet. Die Geheim-Oraanisa- chistischen OrganiscÄionen. Drei Fälle werden über reiche Mittel, die sie aus

mit versuchte« »der geplanten Attentaten gegen I Auslande bezog.

Sowfetführer begründet, eines mit illegakew' Eittdringen in bas Sowset-Territorium. Es- baudclt sich um Fürst Paul Dolgorukow. Un­ter den Erschossene« befindet sich auch ein Bank­angestellter und früherer zaristischer Rottfut Jewrinow. Der frühere Kammerherr Mit!« (in wurde erschösse«, weil in feinem Hcmse fick' aus dem Ausland eintteffende Terroristen zu

Schllffe au» dem Hinterhalt.' Zu der anläßlich deS Verfliegens Cham-f ttosibig»:« beschießen einen Frairzosenzug. I uerlins und Lcwins in Deutschland geübten rfflwTrZilt 1 Sritik teilt die Lufthansa u. a. not, daß fie mit

(Etgener Drahtbericht.) ihren 120 Berkehrsflugzcugen unmöglich die

Pari», 10. <$unt. I Kreuzen irbsuchen und die Flieger geleiten Rach einem Telegramm aus Benlimiglla konnte, zumal die privaten Sportflugzcuge wurde auf einen Mtetzug a« der Grenze ge- nicht so zu erfaßen waren, daß sie gleich den schosse n» Das französische BegleApetfonal fra-nzöstschen Empfangsstaffeln ringefrtzt wer- -v«be deutlich safchistiicke MAizsoldaten hemerki, den konnten. Auch mußten die Maschinen stiwt- die sich längs der Geleise zu verberge« suchten, bereit für den Verkehr stehe« Ferner roar bi8 D« beunruhigende Zwischenfall soll gemein-1-um letzten Augenblick nicht bekannt, welches fron untersucht werden. Ziel und welche Flugrichtung Chamberlin nach

----- feiner Ankunft über Irland nehmen wurde.

AlS die Ankunft (mambertin8 in Dortmund gemeldet wurde, hätte« die wenige« stehende« Flugzeuge de« amerikauische« Flieger kaum «och erreiche« könne«. Da nun der amerika- Nische Flieger von Dortmund aus ««ahtfchein (ich scbr bald infolge Rebelbildung an der Porta Westfalica in andere Richtung gedrängt wurde und den Weg nach Berlin vollständii -crfpHle, war es auch dem Dutzend Berliner sk-l,>gre'"'en nicht möotidt. C 'ambcrlin zu fin­den. (Siehe auch Kasten 2. Seite.)