Mittwoch, 25. Mai 1927.
Raffelet Neueste Nachrichten
17. Jahrgang. — Nr. 1A.
Sin heikler Beruf.
100 000 Mark für eine Anstandsdame.
Der Posten einer Anstandsdame, die eine „Tefrütantin* aus dem Auslande in das vor- nchme englische Leben einführt, ist sehr gesüch: und jetzt, da in London die Saison wieder beginnt, bewerben sich Damen der besten Gesellschaft, sogar Herzoginnen, um solche SteUen. Wie ein Londoner Blatt verrät, werden einer solchen Anstandsdame für die wenigen Monate die die Saison dauert, Summen bis zu 100000 Mark gezahlt. Aber so angenehm und leicht ein solches Amt zunächst erscheinen mag, so viele Schwierigkeiten birgt cs.
Es werden hohe Anforderungen an eine solche .Garde-Dame" gestellt. Sie muß aus bester Familie sein und über weitreichende Beziehungen in den guten Kreisen verfügen, denn sie hat nicht nur die Pflicht, ihren Schützling zu behüten und zu bewachen, sondern auch gut zu verheiraten. Wenn die ihr anvertraute junge Dame nicht wenigstens eine Anzahl von Heirclsanträgen erhält, dann wird sie entlassen, und eine andere Persönlichkeit wird gewonnen, die über noch bessere Beziehungen verfügt und der Dollarprinzessin die genügende Menge von Freiern zuführt. Natürlich sind mit diesem Berus auch sehr große Ausgaben verbunden für den Besuch von Theatern und Festen, aber diese Auslagen werden alle ersetzt.
In diesem Jahre zahlen besonders spanische Eltern sehr hohe Summen an Damen, die ihre Töchter in die englische Gesellschaft einsühren, denn durch den kürzlichen Besuch des Prinzen von Wales in Spanien ist in vielen reichen Familien der Wunsch ausgetaucht, die Töchter an Engländer zu verheiraten. Die Anstandsdame atmet meistens erleichtert aus, wenn die Saison vorüber ist, denn sie muß ihren Schützling jeden Abend mindestens zu einer, ost aber zu. mehreren Veranstaltungen begleiten und auf diese lebenslustigen und unerfahrenen jungen Damen scharf aufpaffen, damit sie keine Dummheiten machen. Es gehört also sehr viel Lebenserfahrung und Takt dazu, um diesen Berus gut und erfolgreich auszusüllen.
Aus der Heimat.
Sranfenbergtr «retsurchentag.
Unter Vorsitz des Krcispsarrers Fischer fand in Frankenberg ein Kreiskirchentag statt. Zunächst berichtete Kreispsarrer Fischer über das kirchliche Leben im Kreise. Erfreulich sei es, daß sich der Kirchenbesuch in allen Gemeinden gut entwickelt habe. Dagegen sei es bedauerlich, daß man in allen Gemeinden über mangelnde Zucht der Jugend klage, sodaß in diesem Punkte der Kirche eine dringende Aufgabe verbleibe, lieber die Einführung des zweijährigen Konfirmandenunterrichts referierte sodann Pfarrer Koele, nach dessen Ausführungen der Kirchentag folgenden Beschluß faßte: »Der Kreiskirchentag hält es für erstreb:nswrt, jur den Konfirmandenunterricht einen zweijährigen Kursus einzusühren dergestalt, daß für das erste Jahr eint, für das zweite Jahr zwei Wochenstunden angesetzt werden.
*
Ziegenhainer Kreistag.
In seiner Frühjahrstagung beriet der Kreistag von Ziegenhain den Kreishaushalts, plan für 1927. Betreffs der Höheren Schule soll ein Zweckverband zwischen dem Kreis und der Stadt Treysa geschlossen werden, an dem der Kreis bis 20000 Mark sich beteiligen soll. In der Wandevhaushaltsschule werden drei Freistellen errichtet. Der Bau der Straße von Oberaula nach Raboldshausen wurde genehmigt. Zum Bau eines Wohnhauses findet ein Grundstücks-Austausch zwischen Kreis und Dr. Diebold statt. Für den Lehrer Ludolph-Treysa der sein Mandat niedergelegt hat, wird Straßenwärter Schwalm 1 in Breitenbach a. H. ein- gefiihrt. Für die Kraftpost Treysa-Schwarzenborn übernimmt der Kreis 50 Prozr.it des Fehlbetrages.
Anerkennung als Lesirgärtnereien.
Auf Vorschlag der Anerkennungkommission für Lehrgärtnereien wurden nachstehende gärtnerische Betriebe durch die Landwirtschasts- kammer als Lehrwirtschaften anerkannt: I. Kreis Kassel-Stadt, Heinrich Krafft, Gärtnereibesitzer, Kassel. Zugebilligte Lehrlinge: 1. Kulturen: Gemüsebau, Frühbeetanlagen und Jean Röse, Gärtnereibesitzer, Kassel, Arndstr. I4. Zugebilligte Lehrlinge: 1. Kulturen: Gemüsebau, Frühbeelanlagen.
Aus dem hessischen Forsthaus.
Uobertragen wurde dem Förster Schmidt zu Lenterode, Obersörsterei Wallenstein, die Försterstelle Caldern, Obersörsterei Elnhausen, den überzähligen Förstern Eggert, O.-F. Schwedt a. O-, die Försterstelle Jesberg, gl O.-F., Gelch,
wäre.
zeln zu wecken.
G. B.
Dr. Thomps6iis\
M
S
Ueberführung in das Landkrankenhaus an. Hier ist der Schwerverletzte infolge des starken Blut- Verlustes noch am Vormittag verstorben.
* Marburg, 24. Mai. /Karl Strauss •?.) Hier verschied der Seniorchef des Bankhauses Baruch Strauß in Marburg und Frankfurt am Main, Karl Strauß. An dem großen Trauer, aefolae beteiligten sich Oberbürgermeister Mül- (er, Stadtverordneten-Vorsteher Rohde, zahlreiche Mitglieder des Magistrats, der Kurator der Universität, viele Professoren, Vertreter und Fahnenabordnunaen des Turnvereins 1860 und der Schützenqesellsckaft. die ganze jüdischss Gemeinde und viele Geschäftsfreunde und Bekannte. An seinem Grabe sprachen Vrovinzial- rabbiner Dr. Cohn, Geheimrat Elster, Dr. Bergel-Frankfnrt und viele ander«.
Rein. Kävt'n, es war nichts mit Ihrem moraenstündlichem Optimismus und doch . . _• ist schon, wenn's regnet, diese Landschaft an der Weser ein Paradies, wie erst bei Sonnenlicht und Maienwänne wie einst, da nicht allein Dingelstädt singen konnte:
Hier hab Ich so manches liebe Mal
Mit meiner Laute gesessen ...
SEIFENPULVER
gebraucht man seih 50 Jahren. Man wurde ■ es heute nicht mehr per. wenn es nicht das (Beste für die
Kasseler Dies und Das,
Frühlingskonzert im Frauenheim-Ost.
Am Freitag abend veranstaltete Lehrer Hollstein zum Besten des Kindergartens von Fräulein Klepper im Evangelischen Frauenheim einen wohlgelungenen Abend, der den Frühling in Gesang und Wort feiern sollte. Eine große Gemeinde füllte den Saal. Den musikalischen Teil bestritt der Kahse'sche Mädchenchor. Im Gedenken an das Unglück auf Wilhelmshöhc leitete Kahse mit zwei sakralen Gesängen: „Hymne an die Nacht" von Beethoven und' „Salvum" ein. Und dann ließ er das seine Blühen seiner Lieder durch den Raum weben und baute einen mailich Hellen Frühling auf. Immer wieder nimmt die erprobte, hochstehende Gesangskultur seines Mädchenchores gefangen. Lebhaften Anklang fanden auch Kahses eigene Vertonungen mit ihrem ursprünglichen und schlichtnatürlichen Humor. Lehrer Hollstein feierte in seiner poetisch-feinsinnigen Weise die Gnaden des Frühlings und die Siegsriedschöne reiner Jugend. Von althessischem Humor wußte er vergnüglich zu plaudern und zuletzt unter dem Thema: „Humor aus der Schule" unter seinen Zuhörern verständnisinniges Sckmnn-
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Talfahrt auf der Oberweser / Die Loreley des Weserstroms Meyers schwimmendes Weserhotel / Wo Karl der Große residierte.
Von Rudolf Heynemann.
I Rasiermesser die Kehle. Stark blutend schleppte er sich dann die Kellertreppe hinauf und brach im Hausflur zusammen, wo er nach kurzer Zeit in hoffnungslosem Zustand aufgefunden wurde. Ein sofort herbeigerusener Arzt ordnete feine
bei Roisieville und bei St. Quentin mit. Fer- ner nahm er teil an den Belagerungen oer Festungen Metz, Thionville, MeZieres und Peronne. Ein Bruder von ihm, Ludwig Pasche, fand bei Gravelotte beit Heldentod.
* Hedemünden, 24. Mai. (Allerlei!) Vom Herzschlag getroffen wurde das 74jährige Fräulein Frieda Meißner, Tochter des verstorbenen Superintendent Meißner, als sie hörte, daß eine Bekannte, die 60jährige Landwirtstochter Fräulein Caroline Siemers der Lugenentzüi- dung erlegen sei. — Freiwillig aus oem Leben geschieden ist der iast 90 Jahre alte Rentenempfänger Fritz Osterhorn. — Um möglichst jede Verkehrsstörung zu unterbinden bat man die Höherlegung der Landstraße beim Werra-Kraft-
O.-F. Hammerstein die Försterstelle Klein-Rop- Perhauien, O.-F. Immichenhain, Janetzke, O.-F. Falkenwalde, die Försterstelle Oedc-lSheim, gl. O.-F., Kaupisch, O.-F. Niederbeisheim, die För- sterstelle Burghaun, gl. O.-F. und Püsch-l, O.-F. Schöneiche die Förfterstell« Theerhüite Oberförsterei Wölkersdorf.
* Spangenberg, 24. Mai. (Der 80. Geburtstag.) Einer der wenigen noch lebenden Spangenberger Kriegsveteranen aus 1870/71, Friedrich Pasche, vollendete in voller körperlicher und geistiger Frische fein 80 Lebensjahr. Der alte Soldat diente bei Ausbruch des Krieges beim 1 Hess. Jnf.-Regt. 81 in Mainz und machte sechs Gefechte und die heißen Schlachten
werk im Längsschnitt halbseitig vorgcnommcn. Nachdem die Walzarbeiten beendigt sind, wird unverzüglich die andere Hälfte in Bau genommen.
* Wahlhausen, 24. Mai. (Ein rätselhafter Fund.) Ein temwohner von Lindewerra fischte ein Bündel Kleidungsstücke aus der Werra. ES waren Tamenkleider, an denen etn Zettel mit
Zum besten deS Kindersolbades.
im Reuthof und der Babnmission wird am 1. Juni Rev. Bertbold von Schenk im Evangelischen Vereinshause über Erlebnisse eines Deutsch-Amerikanischen Pfarrers in und nach dem Kriege reden. Redner ist ein Reffe des Konsistorialvrästdenten Freiherrn von Schenk und entstammt einer alten hessischen Adelsfamilie Seit dem Kriege ist er in Hoboken bei Newyork als Pfarrer angestellt und kennt als geborener Amerikaner seine Heimat und dir Not der Ausländsdeutschen. Ter lutherische Kirchenchor unter Leitung von Herrn Stndienrat Lehmann hat seine Mitwirkung zugesagt. Man kann wohl annehmen, daß der Abend äußerst anregend und genußreich verläuft.
„Morgen Käpt'n Amecke! Mießcr Tag heute, die Füchse brauen Kaffee: Es dampft im Holze des Reinhardswaldes, es raucht aus dem Bramwalde I"
Und dennoch ist der „Graf Moltke" der Oberweser-Dampfschiffahns-Gesellschaft F. W. Meyer in Hameln gut besetzt. Göttingen faubte sogar eine ganze Verbindung mit iungsrischem Damenflor. Aber dieser Himmel . i Der Käpt'n und die Besatzung sind zwar beruis- mäßig der Meinung, daß der Tag dock noch sonnig wird, wir aber hoffen es nur!
Münden liegt im schönsten grünen Berg- .rmize. Der schlanke Turm der Tillyschanze lächelt herab, die grauen Mauern der Stadt der malerischen FachweManten, die zum Teil noch das Blutbad erlebten, das Tilly vor 301 Jahren hier als Generalprobe für Magdeburg anricktete und die rostigen Schrottugeltürme reden von altbewegten Zeiten. Und dazu hat die große Kastanie über dem Weserstein an der Spitze des von Fulda und Werra umspülten Tanzwerders sich besonders hübsch gemacht. Sie setzte ihre weißen Kronen auf:
Wo Werra sich und Fulda küssen
Sie ihre Namen büßen müssen
Und hier entsteht durch diesen Kuß Deutsch bis zum Meer der Weserfluß.
So steht es auf dem Stein zu lesen und mit diesem Wort im Herzen geht es weserabwärts..
*
Der schlanke Dampfer hat flottes Tempo. Hei, wie die Wellen, die seine Schaufeln auf- wirbeln, an den grünen Ufern auf- und nieder- klettern und nirgends Halt finden! Der Ginster blüht allerorten und mischt gelbe Töne in vie grüne Weise ringsum.
Wenn's nicht gerade regnet, und das kommt tatsächlich vor, winken die Dörfler an den Landungsstellen und der Fährmann von Hilwartshausen schickt wie immer seine Grüße herüber.
Diese Landschaft hat Charakter, dort besonders, wo vas Niemetal seine lieblichen Wiesen zeigt, von Bergrändern geschützt, in denen Lickt und Schatten der Laub- und Nadelwälder in -tüchtiger Melodie verklingen. Ein roter Turm löst sich aus dem Grün eines schroffen Kegels unter der Bramwalds Höhe . . .
Die Bramburg. •
Das ist der Weser Lorelev, ES final auch sic ein Lied To süß, so Iierb, den Wanderer Es ins Verderben zieht.
Frau Brama warb mit heißem Blick Um iunses Blut und Herz,
■ Der jjünalina, den ihr Zauber fing, Lag bald in kaltem Erz.
Zur Wefel«, der Schwester, sie Ten Aermsteu bringen ließ: Dem Sklave sei er oder wirf Hinab ihn ins Serlie6!
Die Weier schimmert silberhell Im gold'nen Sonnenlicht
Und lacht und lockt — o Jüngling hör' Aus Bramas Singen nicht.
Frau Brama beißt die schöne Frau ,lm roten Lockenhaar,
Die Mutter auf der Krikckenburg Vom Stamm der Riesen war. Die stolzen Schwestern Trendel« llnd Giesela entflob'n
Mit ihr und bauten eig'ne Burg Und übten harte Fron.
So kam's, daß Giefeliverder und Auch Trendelburg entstand, Die Bramburg aber ward der Schreck, Der Weser Schimpf und Schänd.
Noch heute wird, wer hier verliebt. Zu ero’ger Haft verdammt: 3 m Schloß zu Gieselwerder ist. Merk auf, das ... Standesamt!
Als ich einst diese Mär mit alter Sage verband, hatten wir ebenfalls eines Weser- dampsers .Weinkeller" inspiziert, der so reichhaltig wie der des Obersteewards Hille hier auf »Gras Molcke". Roch einmal taucht Frau
der Adresse befestigt war. Rach den bisherigen Ermittelungen gehören die betreffenden Klei, der der Hauslehrerin Fürstenberg, die in Wahlhausen in Stellung war. Weitere Ermitte- hingen sind eingeloitet.
* Eschwege, 24. Mai. (Selbst in den Tod.) Ein 46jähriger Lokomotivführer a. D. von hier, der schwer nervenleidend war, machte gestern morgen seinem Leben ein Ende. Er begab sich in den Keller und durckschnitt sich mit einem
Bramas roter Turm auf und . .. eine Stimme reißt mich aus tiefen Sinnen: Da soll doch gleich . . . verfolgt das Kasseler Verkehrsamt überall hin? In Lebensgröße steht Alsdorf da, der .Fremdenverführer" der .Burg" am Kasseler Hauptbahnhos, die man Verkehrshäuschen nennt.
„Die Klosterkirche von Bursselde, deren romantische Türme soeben austauchen, kenn'.» Sic, aber", so triumphiert er »was dann kommt, das zeige ich Ihnen!"
Richtig . . .
Und schon liegt unter Blüten, die sich we.t aufs Wasser neigen, ein seltsam gebautes Schiff. Jst's ein Rilvampfer? Die Bauart läßt beinahe daraus schließen. Ter schmale Schornstein am Heck muß erst gesucht werden.
Der Oberwesergewaltige F. W. Meyer, ist an Bord und labet ein, sein Wohnschiff zu besichtigen, das .schwimmende Hotel Meyer". Elegante Räume in blendendem Elsenbeintoite empfangen den Besucher, vierzehn Betten sind in gefälliger Anordnung an Bord, große Gesellschaftszimmer ... ein Ozeanluxusdampfer in Kleinformat!
.Jetzt", erläutert der Herr dieses .Hotels", .dient es noch meiner Familie. Wir fahren dorthin, wo es schön ist, besonders schön, denn an der Weser ist ja die schöne deutsche Landschaft der herben Nordens und die liebliche der deutschen Mitte harmonisch vereint. Dann legen wir an und nichts stört unseren Frieden!"
Moderne Vaganten . . . eine Regung, die zweifellos neidgelb gefärbt ist, schlüpft durch die Gedankenwelt. Glückliche Menschen!
Im Sommer, wenn die .Wohnschiffsherrschast" vom Dienst in Anspruch genommen wird, soll das schwimmende Hotel verpachtet werden und wer dann mit dem Glücklichen, der zum Herren bestellt wird, auf gutem Fuße steht, kann sich bei ihm als Gast melden!
Das wäre ein ideales Wochenend . . . stirnmt's?!
x
.Graf Molcke" furcht durch die Weser, die Klippen von Karlshafen bauen sich zu der ihr eigenen Romantik auf und alte Sage klingt wieder von Tbusnelda, die dort oben auf der Sieburg von Segest, ihrem Vater gefangen gehalten wurde. Vergebens bestürmte Armin, ihr Gatte, Deutschlands Befreier, -des Schwiegervaters Feste . . . Segest rief Germaniens, den Römer, den Schänder Mattinms im Edder- bogen dicht beim späteren Kassel, zur Hilfe und ... die blonde Thusnelda wurde als Tieaesbeute nach Rom geschleppt. . .
In Herstelle gehen wir an Land und ersteigen eine Plattform, die dort aus dem steilen Felsen springt. Ein uraltes Kreuz erzählt auch hier eine alte Sage. Sie berichtet von Karl dem Großen, der hier Heerschau abbielt, als er Wittekind, den Sachsenherzog bekämpfte und zu Verden edles Blut in Strömen fluten ließ. Das Schloß des Freiherrn von Znydwvck über dem Karlskreuz wurde auf den Grundmauern des Kastells errichtet, in dem Karl der Große nackgewiesenermaßen residierte . . .
Vom Frauenklostcr über Herstelle geleiten gewaltige Treppen der Vorzeit in das Dorf herab, der Dampfer .Fürst Bismarck" entführt nach Karlsbafen, und dort ... es regnet Bindfäden und Blasen ... die Wasserpartie ist zu Ende . . .
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