Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
Die Haftetet Steudten äiadjntbten edd>ehten roOäentlid) techSmal nachmtnoaS. Der aSottnementoprei» beträgt für 6en Mono« 2.— X bet tretet Zustelluna ins HauS, tu bet Tetchäftettelle abaebolt 1.80 X. Durch bte Voft monattob 1.— X ausfchltetzltch 8«fttflutt<tb(tebütn Verla« nnb «Hebafttea Schlack, «bofftratz« 28/80. .^ernfmeeber »61 nnb 952. Mi nnuerlangt etntttfanbte BettrS« kann bte Re» »aktimr ehte ®enantmtrrntno oder Seivllbr te keinem Wolle Mterrtt taten. Rück» «aMnnn des Re-tnaSaelX-S ober Nnfprücku «eenen eheifner nicht nrtntmbmMtteet 9’eternn« fff »naotfmfoffen Poffscheckkonto Wtonffttrf am Main fffttwnrer «WAO.
Hessische Abendzeitung
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Nummer 121. Amtliches Organ der Stadt Kaffe».Mittwoch, 25. Mai 1927.Amtliche« Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrgang
Zwischen London nnd Moskau wird es ernst.
Finstere Wolken über... Locarno.
Da« erste große Raumnngs-Fiasko / Völkerbund ko ntrolle über dem Oste«. Ein Weißbuch gegen Moe kau / London zerreißtheute die Fäden / Gefährlicher Kriegsrummel an der Themse.
Rur ein Gtrohfeuer.
f Zur V'ierungsosfensive in Preußen.
DaS KoalitonSpriMem wird bei unS weder in Krisen- noch in Ruhezeiten schlafen und ist aus Beteiligung an der preußischen Regierung auf Beteiligung an der preustischen Regierung wieder frisch angeschnitten worden. In den Kreisen der letzteren hält man «S für untragbar, daß im Reich und in Preußen verschiedene Koalitionen bestehen, daß in Preußen noch heute die Sozialdemokratie in der Regierung vertreten ist, während ste tat Reich in der Op- pofition steht und daß andererseits die Deutsch- nattonalen, die im Reiche in der Regierung sitzen, in Preußen tat Kabinett nicht vertreten sind. Nun hat allerdings daS Zentrum wiederholt durchblicken lassen, daß es an dem bestehenden Zustande nichts zu ändern wünsche, daß man vielmehr gerade die Tatsache, d a ß in Preußen die Sozialdemokratie in der Regierung vertreten sei, als e r f r e ul i ch bezeichnen müsse, da durch die verschiedenartige Zusammensetzung der beiden Regierungen erreicht wird, daß sowohl die Deutschnationalen wie die So- zialldemokraton an der Regierung teilnchmen und keine der Parteien eine hemmungslose Opposition zu treiben vermag. Man berate in Zentrumskreisen darüber hinaus, daß die Linksrogierung in Preußen ein durchaus roünsche^.LwerteS Gegengewicht gegen die Rechtsregierüng im Reich sei und man ließ wie, verholt durchblicken, daß man unter allen Umständen entschlossen sei, an den gegenwärtigen Derhältnissen f e st z u h a l t e n. Der soeben abgeschlossene Zentrums-Parteitag hat gezeigt, daß auch in der Zwischenzeit sich an dem Standpunkt deS Zentrums nichtSgeänder^ bat, mit anderen Worten, daß das Zentrum in Preußen ebenso entschlossen in der Weimarer Koalition, also an dem Zusammengehen mit den Deutschnationalen fefihält, wie es tat Reiche an dem Zusammenarbeiten mit den Deutschnationalen festzuhalten entschlossen ist. Eine Gleichstellung der RegierungSkoalt- ttonen in Preußen und Reich fei für das Zentrum undtskutabel.
Allerdings befürchtet man in Zentrumskrei- sen, daß der Kieler Parteitag der Sozialdemokraten sich den Standpunkt Löhes zu eigen machen könnte und den Beschluß fassen würde, daß die Partei grundsätzlich jede Koa- liton mit den bürgerlichen Parteien ablchnen und in die Oposition geben solle. Aber sowohl Sevcring als auch die Sozialisten-Presse führten sehr bald den Nachweis, daß eine grundsätzliche Verweigerung der sozialdemokratischen Mitarbeit schon aus rein taktischen Gründen unmöglich sei, denn eine Partei, bte sich grundsätzlich abhalte, bis sie für sich allein die Mehrheit habe, würde sich damit den Weg zur Gewinnung der Mehrheit eher erschweren als erleichtern. Die Partei müsse deshalb auch künftig zwischen Koalition und OVVosttion nickt grundsätzlich, sondern nach taktischen Gesicht? punkten von Fall zu Fall entscheiden. Diesen Standpunkt dürfte man sich auch in Kiel zu eigen macken und damit bleibt auch hinsichtlich der Sozialdemokratie alles beim alten.
Selbst wenn in Kiel Anträge angenommen werden, die schärfer klingen, so wird man auch da? nicht zu überschätzen brauchen, denn auck bei der SoyialdemokLatie wird nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Zudem stehen bekanntlich Neuwahlen vor der Tür, spätefieus im kommenden Jahre wird der deutsche Wähler wieder an die Urne treten müssen und solche großen Ereignisse werfen immer schon reichlich lange vorher ihre Schatten voraus. Bei einer ruhigen und vorurteilslosen Betrachtung der Tinge wird man denn zu dem Schluß kommen, daß im Augenblick niemand an den bestehenden Zuständen etwas z« ändern wünscht und daß die deutschnationalen Wünsche hinsichtlich Preußen wohl unerfüllt bleiben werden. Damit ist das Koalitionsproblem zunächst einmal wieder abgetan, bis die nächste Krise, vielleikht aber auch erst die Wahlen, es wieder afut werden lassen.
Wie bte Kriegsgefangenen für sich sorgen
PariS, 2s. Mai. Die internationale Konferenz der Kriegsgefangenen hat sich dieser Tage in Luxemburg mit der Frage der in Sibfteien znrückgebliebenen Kriegsgefangenen und der Schaffung eines internationalen Rechts f ü« die Kriegsgefangenen-Liga des Blauen Kreuzes beschäftigt. Sänttli«he Entschkiestnnen wurden im Geiste der Verständigung und der Pazifizierung gefaßt.
Berlin, 24. Mai. In der Wilhelmstraße rechnet man nicht mehr mit weiteren Räumungsverhandlungen in Paris, sondern nur noch mit der Möglichkeit, daß das gesamte Räumungsproblem nochmals zum Gegenstand eingehender Verhandlungen zwischen Sttefemann, Bri- and und Chamberlain auf der Junitagung des Völkerbundes in Genf gemacht werden wird. Was man mit dieser Verschleppung bezweckt, ist unschwer zu erkennen. Es hat jetzt den Anschein, als ob die Räumungsfrage mit der Kolonialforderung Deutschlands verguickt werden soll. Erschwerend wirkt außerdem die Demarche der Botschafter, die angeregt Haber« sollen, die Streitfrage über eine abschließende Kontrolle der EntfestigungSarbeiten im Osten dem VölkerbundSrat zu überantworten, womit die Jnvestigationskommission des Völkerbundes in Aktion treten würde. Diese kann aber nur dann in Marsch gesetzt werden, wenn ein Antrag eines Mitglieds deS Völkerbundes über einen Verstoß der Entwaffnungsbe- st immun gen durch Deutschland eingebracht und hierüb-" eine Abstimmung im Völkerbundrat vorgenommen wird, die dann eine B e r f' h l u n g feststellen müßte. Man befürchtet daß der Völkerbundrat einfach eine Verseh-- lung feststellen nnd damit Deutschland überstimmen könnte. Solche Vereinbarungen müßten natürlich das größte Befremden erregen.
Lohnerdvvung in zwei Stoppen.
Gleiwitz, 24. Mai. (Privattelegramm.) Der Schiedsspruch für die obcrschlefischen Eisenhütten, der von Arbeitergeberseite ab gelehnt worden war, wurde vom ReichsarbeitSministe- rium für verbindlich erklärt. Er fleht ti a eine Lohnerhöhung ab 1. Mai und eine weitere ab 1. Oktober vor.
Das Sostwtrtegefetz kommt
Berlin, 24. Mai. DaS Schankstättengesetz wird im Reichstag gleich nach dem Wiederzu-
Horta (Azoren), 24. Mai.
De Pinedo war gestern spät abendS noch nicht eingetroffen. Ein portugiesisches Kanonenboot und Privatmotorboote suchten die Küste ab. Es herrsch« regnerisches Wetter bei ruhiger See. Das deutschen Linienschiff „Elsaß" läßt andauernd seinen Scheinwerfer spielen, um als Signalfeuer zu vierten Sein Flugzeug wurde 360 Meilen nordöstlich von der Bucht von Fayal gesichtet.
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Lindbergh schwimmt im Glück.
Sein neuer Weltrekord, -r Lockende Millionen.
Rewqork. 24. Mai.
Rach amtlicher Berechnung hat Lindbergh auf seinem Fluge nach Paris 3610 englische Meilen -urückgelegt und bomit den bisher von den Franzosen gehaltenen Rekord i« Fliegen ohne Zwischenlandung überboten.
Paris, 24. Mai. Unten den Millionenange- boten an Lindbergh ist ein Filmengagement mit eine« garantterten Einkommen o»n drei- hunderttausend Dollar. Lindbergh eigt indes wenig Reigirng für dieses Angebot. Er äußette die Absicht, zunächst einige Flüge zu unternehmen, um Europa kennen zu lernen. (Siehe auch Kasten Innenseite.)
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Absturz eines Lenklufttchlffs.
San Antonio (Texas), 24. Mai. (Kabcltele- gramm.) Gestern stürzte ein Armeelenkluftschiff ob und wurde vollständig zertrümmert. Menschenleben sind nicht zu beklagen.
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Die historische Maschine noch intakt.
Pari-, 24 Mai (Eigener Drahtbericht.) Lindbergh besichtigte gestern auf dem Flugplatz Le Bourget ein Flugzeug und zeigte sich über die von ErrnnerungSliebhaberei
jammen tritt des Plenums beraten werden, und seine Annahme ist nicht mehr zweifelhaft.
Abbruch mit Moskau sicher.
Ein Weißbuch soll die Umtriebe enthüllen.
London, 24. Mai.
Man rechnet damit, daß heute aus die Un- terhauSanfrage Premierminister Baldwin mitteilen werde, die Regierung habe beschlossen, das englisch-russische Handelsabkommen aufzuheben und die diplomatischen Beziehungen zu lösen. Zur Rechtfertigung wird die Regierung ein Weißbuch veröffentlichen, das einen großen Teil der Informationen enthält, die in ihren Besitz gelangt find, nicht nur infolge der Arcos-Razzia, sondern auch a«S anderen Quellen. Laut Pressenotiz hat die Handelsdelegation in England eine heimliche u m - ftürzlerische Tätig leit entfaltet.
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3m Ton von 1914.
Wie die Presse mit Moskau umspringt.
London, 24. Mai.
Zum bevorstehenden Abbruch mit Sowjet» rußland verfällt ein Blatt in Ausdrücke, die an die Zeit des großen Krieges erinnern. Es nennt die Russen Parias, ein Ausdruck, der in gewissen englischen Kreisen selbst dem Feinde gegenüber als für nicht mehr an- gebracht gehalten wird. DaS Blatt weift daraus hin, daß der englisihe Handel mit Rußland sehr minimal sei.
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2Me Brücken werden abgebrochen.
Mailand, 24. Mai. (Eigener Drahtbericht.) Rach einem Prefsetelegramm hat der englische Außenminister Chamberlain dem italienischen Botschafter in London, Bordonaw, gestern abend persönlich den Beschluß der englischen Regierung mitgeteilt, nicht nur das HandelSab- kommen mit Sowjetrutzland zu kündigen, sondern auch die diplomatischen Beziehungen mit Moskau abzubrechen.
verursachten Schäden beruhigt, wenn auch ein gehöriger Stuck des Segeltuches ausgeschnitten wurde. Er will über Patts fliegen.
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Nungessers Todesapparat gefunden.
London, 24. Mai. (Eigene Drahtmelduna.) Ein Dmnpftr auf etwa 42 Grad Rordbrette und 33 Grad 39 Minuten wefllicher Länge hat gestern einen Schoner gesichtet, der mit östlichem Kurs lief und ein Flugzeug im Schlepptau hatte. Das Sten« des Flugzeuges trug allem Anschein nach bfe französischen Farben.
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Die Azoren erwarten tdn stündlich.
Rom, 94. Rai. (Eigene Drahtmeldung.) Etzuam Radio-Telegram aus London zufolge erwartet man jeden Augenblick die Nachricht von der Landung de PinedoS in Horta Kurz vor feinem Start hatte de Pinedo beschlossen feilten Radioapparat zu opfern und somit die Ladung um 180 Kg. zu erleichtern.
feine Maske fiel.
Zu HauS Ehrenmann, draußen Verbrecher.
Berlin, 24. Mai.
Der Monteur Schülle aus München genoß bei seiner Firma schon jahrelang daS größte vertrauen und erhielt zahlreiche Aufträge nach auswärts. Diese Reisen benutzte er dazu, in den fremden Städten nächtlich auf Woh- nungSrrub auszugehen, wobei er große Beute machte. Schließlich wurde er in Nürnberg verhaftet. Als man seinem Vorleben nachging, ergab sich, daß er in Nürnberg gewesen war, alS dort ei« bisher unaufgeklärter Mord an einem Dienstmädchen verübt worden war. Er gab die T a t z u.
Wo treibt der zweiteOzeanflieger?
oe Pinedo wird stündlich auf den Azoren erwartet / Licht über Nungesser
Gelbe Gefahr?
Was man von Ehina wissen muß. H Von
Dr. Paul uohrbach.
ssllt. Btlt blickt beute auf Cbina. betten schick- telsbunkle Zukunft unter lanbeo- nnb weit« kunbio» Mitarbeiter durch die folg. Querschuwe -furch Kultur und Wirtschaft -ufmbelleu lucht. Die Volksdlchte in Ehina tst heute schon io hoch gestiegen, daß eine Zunahme kaum noch möglich ist. Aller Boden ist bis zum äußersten ausgeteilt, und die Parzellen, aus denen der chinesische Bauer wirtschaftet, sind so klein, daß man zunächst gar nicht versteht, wie eine Familie von dem Stückchen Land, das sie bebaut, existieren kann. Es geschieht durch eine sorgfältig berechnete, dem Regenfau, den wechselnde«« Temperaturen und der Vegetationsdauer an- gepaßte Folge der kultivierten Gewächse. Ta- durch bringt es der Chinese dahin, daß er im Lauf eines Jahres bis zu sechs Ernten erzielen kann. Die Erträge könnten noch größer sein, wenn künstlicher Dünger bekannt, und wenn, was noch wichtiger ist, der Bauer imstande wäre, ihn zu bezahlen. . Das Land ist ameisenfleißig bebaut, man sieht überhaupt kein Stück, das nicht in Kultur wäre (ausgenommen bie Grabhügel im Acker!), und außerhalb der Ge» birge gibt es kaum einen ^Baum, der nicht der Nutzung wegen gepflanzt märe. Verglichen mit dem, was bei rationeller Düngung geerntet werden könnte, sind die Erträge von der Flä- cheneinheit aber keineswegs hoch.und sie waren noch niedriger, wenn nicht auch menschliche Auswurfstoffe peinlich gesantmelt würden.
Die Hälfte der Arbeitshände würde ansrei- tljen, um auf dem Lande und in der Stadt alles zu schaffen, was nötig ist. Es wird in unermeßlich viel gearbeitet und es wird sehr viel produziert, aber im Verhältnis zur Größe des Landes und zur Menge der Menschen werden nur wenig Exportwerte geschaffen, mit deren Hilfe Jmpört-Gegenweite ins Land gezogen werden können. Ein Viertel der Ausfuhr (rund fünf Milliarden) entfällt auf Rohseide, ein weiteres Viertel aus Bohnen und Bohnenprodukte. Der Tee spielt nicht mehr dieselbe Rolle wie früher. In Betracht kommen noch rohe Häutk.Metalle. Im ganzen genommen war 1924 der Gesamthandel Chinas, Ausfuhr und Einfuhr zusammengenommen, ziemlich genau so groß, wie der Gesamthandel Argentiniens. China aber zählt 400 Millionen Einwohner, Argentinien nur 10 Millionen. Diese beiden Zahlen muß man sich vorhalten, tun den ttchtigen kritischen Standpunkt gegenüber Redensarten zu gewinnen, wie denen von der drohenden ^asiatischen Gefahr", und dergleichen Von der chinesischen nationalen Arbeit wird ein so unverhältmäßig hoher Prozentsatz für den primitiven Lebensuntenhalt der 400 Millionen verbraucht, daß im Vergleich dazu nur_ minimale Kräfte nach außen frei werden können. Namentlich komm« es auch nur zu einer sehr beschränkten Kapitalbildung, zu einer geringen Entwicklung der Steuerkrast und folglich auch nur zu einer geringen militätischen Leistungsfähigkeit nach außen.
Absolut genommen sind die Werte des chi- nesilchen Handels für die beteiligten Völker wichtig genug Deutschland hat 1904 "für über 130 Millionen Mark Waren nach China ausgeführt und für über 50 Millionen aus Anna bezogen. Dabei sind seine Ziffern im Steigen. Auch unsere moralische Posi- tion bei den Chinesen ist gut. weil wir seit dem Friedensschluß nicht mehr im Besitz der verhaßten Ausländerprivilegien sind. Eine Entwicklung der chinesischen Wirtschaft im gro- «en Stil wäre nur möglich, wenn zweierlei ge- schieht: Aufschließung der mineralischen Bodenschätze und Masseneinfuhr von Kunstdünger. Für da« letztere hätte Deutschland insofern eine Chance. als es die größten bekannten Ka- lilager der Welt besitzt und die größten Mengen von künstlichem Stickstoff erzeugt. Nur müßten erst politisch ruhige Zustande in China '"treten. An Mineralien besitzt China die weifte und b e st e K 0 h l e d e r W e lt. sehr viel Eisen, reichlich Zinn und Ialt und wahrscheinlich auch Petrclemn. Ein großer Teil der Lager befindet fick aber tief int Innern. Außerdem ist der Weltmarkt vorläufig mit Kohle und Eisen schon stark gesättigt. Hauptinferessent für chinesisches Eisen ist Ja van. das aber die Ausbeutung zu seinen Gunsten beherrschen möchte, weil eS selbst an Eisen arm ist. und ebenso auch an Kohle. Die Entwicklung einer «roßen Bergwerkstndusttie in China würde na- türlich auch andere großindustrielle Anlaaen zur Folge haben — und damit die schwerste Erschütterung der aeistia-stiftlichen Grundlagen des chinesischen Lebens. DiefeS wird auf moralifchem Gebiet beherrscht durch