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Kasseler Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kaffeler Abendzeitung

Donnerstag, 19. Mai 1927

Amtliches Organ der Stadl Kassel

Nummer 116

Dl« Raffel« Äenetten Wad>nd)ten erldx'nen w»«de»'I.-d na4mtttas8

Der flbonnemenieprtil beträgt für ben Monat i. A tretet Sufteunnfl ni Hao«, tn b« tSefdtäftefteüe abaebolt IM A. Durch dt« ^ott monatltck "os'chl eftlt« Softenunfl«aebötn «erlag unb R^akNon Schlachtbolttrafte >ernfor»cher i»1 nnt BS». Wüt nnnerlanat etnaefonS'e «lettra« kann oft Sie» baSon d« «eronnuonuno ob« «ewädr tu feinem W.B» I

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Amtliches Organ der Stadt Kassel, 17. Jahrgang

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ttne: ffölnffcfte Strafte fc acaentlbrr bet Soobrftrafie. fternforedteT am ono «.->3

Moskau stellt London vor die Wahl.

Durchbruch durch Deutschland? «eSÄ?4

Berlin. 18. Mai.

kriege kommt ein« ganz besondere Bedeutung ^r Dowjetl.andelSniederlaffung in London ge> zu! Ist doch durch die Untersuchung der klar« fud)t wurbe angeblich einen englisch-französi- Nachweis erbracht worden, daß der Vorwurf im ' Aufmarschplan gegen Deutschland und ?£&Ä«ei-a ä'«# PS

mieruna stützen sich zum Teil die herab- Deutschland für den Fall einer Abkehr Zeutsch würdigenden Bedingungen, di« Deutsch- lands von Locarno und seines engeren Zusam land m Versailles von de: Entente auserlegl mengehcns mit Rußland dar.

wie r B. 9t ft t n

ab.

18. Mai. eS weiter

Moskau rechnet mit London (Eigene Drahtmeldung.) Moskau,

Rach einem mit Borbehalt wiedergegebcncn diplomat. Gerücht, stellt das Aktenstück, das in

deren Heime zwar

im Übriacn aber teils gemeinsame Bekösttguna. teils Selbstbewirtschaftung in eigener kleinen stücke bieten. Diese gemischte Form bewährt sich überall da, wo das Heim nicht nur den Rent­nern. die wegen Zahlungsschwierigkeiten ihre bisherige Wohnung aufaeben müsten, sondern wo es auch allgemeiner Allersfürsorge dienen soll. Das Nürnberger Rentnerheim beherbergt etwa 150 Personen, von denen 60 in dauernder Unterstüung des Wohlfahrtsam­tes stehen. Voraussetzung für die Aufnahme ist hter in allen Fällen, daß mindestens eine Drei­zimmerwohnung mit Küche dem Wohnungs­amt kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Tie käst durchgängig mit kleiner Küche versehenen Einzelzimmer kosten monätlich seckiS bis zehn Mark Miete und bieten zugleich die gemein- fchaftliche Benutzung von Gesellschaftsräumen, Lesezimmern. Gartenanlagen usw. Auch ist eine Siechenabteilung für Kranke und Gebrech-

Londons verschwundenes Geheimnis / Wie man uns in London abspeist Wann kommen die höhere» BeamLengehalker? /Moderner KSnstlerkrieg

Gegend!

Verletzungen der Genfer Konvention bettel- f«nd die Kranken, und Vcrwundetensurforge durch deutsche amtliche Vorschriften sind in ket- nem Falle nachgewtesen worden.^sm Gegenteil: Es wurde in der betreffenden Resolution de Ausschusses besonders daraus hingewiesen, day es gerade die deutsche Regierung war.' die das Zustandekommen von Verhand­lungen im Interesse der kranken und) »er» Wundeten Kriegsgefangenen herbetgesuhrt hat. In der Frage, ob Verstoße gegen daS Krtegsgefangenenrecht vorgekommen sind war der Ausschuß geteilter Meinung Tte Mehrheit, de alle bürgerlichen Warteten um- labte, hat anerkannt, daß die leitenden Kesichts- vunkte. wie sie in den Verordnungen und Be. kehlen der maßgebenden deutschen stellen zum Ausdruck kamen den Grundsätzen deS Völker­rechts en tsv roch en haben Verletzungen der Abkommen über Hospitalschiff * Deutschlands liegen nur in einem Falle vor, dem iedock die Torvedieruna zweier österreichi­scher und eines türkischen HosvttalschtsseS sei- tens der Entente gegenüber stehen.

Besonderes Interesse erwecken die Feststel­lungen über den U-Boot krieg. Da der gegen uns geführte Seehandelskrteg den Zweck

Falscher Leumund.

Mr gehen rein aus dem Mltkrieg hervor.

Von

Staatssekretär Frhr. v. Rheinbaben. M. d. R.

mengehcns mit Rußland dar. * * *

In der Sowjet-Protestnote heißt Korrespondenz und Chiffre schlüssel der Londoner Handelsvertreter dürfen keinesfalls von Beamten eines anderen Staates ohne Zu­stimmung eingesehen werden. Chamber­lains letzten Beschwerden könne man die ganz unbestreitbare VertragS-Berlctzung und die verletzende Behandlung von Immun,tätS- Personen bei völliger Ignorierung, de» Böller- rechts und der allgemein anerkannten Gebrauche entgegensetzen. Die verstärkte und staatlich ge-

Was Moskau am meisten krankt

Moskau, 18. Mat. (Eigene Drahtmeldung.) In der obigen Sowjetnote heißt esnochi Der Sowjetregierung wurde ttn Handelsvertrag be­sonders volle Immunität und U n v e r letz- lichkeit zugesichert. Dieser von fast allen Län­dern gehaltene Grundsatz in der gröblich sten und beleidioendsten Form verletzt worden.

schäft gefunden, während die Mittelmächte sich dadurch erst gezwungen sahen. Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Das Verhalten Eng- lands läßt sich tn keiner Hinsicht Völker, rechtlich rechtfertigen und steht grundsätzlich im Widerspruch mit der sich allerdings auch nur zögernd durchsetzenden Einstellung Amerikas. Tie Durchführung des sogenannten »Frankti. reurkriegS" in Belaien. in dem einzelne Zivi­listen unseren Truppen meist aus dem Hinter- halt schweren Schaden zugesügt haben, war völkerrechtswidrig.

Ist also der frivole Vorwurf der Entente tn der Mantelnote auf schärfste durch die Ergeb, niste zurückgewiesen so hat der Ausschuß sich darüber hinaus noch das besondere große Verdienst erworben, durch seine Untersuchungen und Anregungen zu einer Ausgestaltung pes RechtSaedankens im Verhältnis der Völker zueinander beizuttagen und hat damit eine beträchtliche Vorarbeit für die Zu­kunft geleistet. Deutschland wird im Völker­bund die Mängel weiter beseitigen können.

förderte unerhört feindselige Hetze, deren Höhepunkt die Arcos-Angelegenhett fet, zwingen die Sowjetregieruug. die britische Re­gierung mit allem Nachdruck zu fragen, ob] ie eine weitere Aufrechterhaltung der Handelsbeziehungen mit Rußland wünscht.

Wenigstens doch etwas!

Friedensstärke, aber keine Räumung am Rhein (Eigene Drahtmeldung.)

Paris, 18. Mai.

Laut Pressenotiz habe Briand im letzten Mimsterrat die Forderungen der deutschen Re­gierung für begründet erklärt, dennman" ;a6e versprochen, dir alliierten Besatzunastrup­pen im Rheinland au, Friedensstärke herabrusetzen. Briand soll die metsten seiner Kollegen Überzug« haben. Er wtrd also Chamberlain in London die gleichen Argumente auseinandersetzen und hinzufügen, daß dte französtsch« Regierung geneigt ist, den deutschen Forderungen nach Herabsetzung der Befatzungs- truppen nachzukommen. Die restlose Räumung werden die beiden Außenminister zur Zeit nicht ernsthaft in« Auge fassen. (Diese letzte .Groß­mut' erwarten wir ohnehin nicht vor... 193a, oder solange Poincarö am Ruder tfl Aber eine Begründung für diesen offenkuno'gcn Bruch des Versailler Pakts fordern wir von der Gegenseite und die unaufhörlichen Pröte-te unserer Staatsleiter vor aller Welt. D. Red.)

Die Beamten dürfen hoffen.

Höher« Gehälter ab 1. Oktober oder früher? sFunktelegramm)

Berlin, 18. Mai.

Der preußische Finanzministrr weist darauf hin, daß er mit dem Reichsfinanzminifter über­zeugt sei, daß eine Beamten-Besoldungsrrform notwendig ist und daß sie die Borbereitun- Sen für die Besoldungsreform in vollem Einvernehmen treffen.

Berlin, 18. Mal. Ein Blatt will wissen, daß de« Reichsfinanzminister beabsichtige, die Vor­lage über die Erhöhung der Bramtengehälter im November mit rückwirkender Kraft vom 1. Oktober ab einzubringen. In Beamten- kretfen wird die Besoldungsreform bereits zum 1. Juli erwartet und tomit gerechnet, daß sie dem Reichstag im Laufe des Monats Juni, spätesten» Anfang Juli, zugeleitet wird.

Unersckwluglicke Miete«. - Lübeck. Yr-«tt«rt. Nürnberg. München als. Vorbilder. - Ei« frldu Ucker Lebensabend. Ma» ioll die Koste» »tckt icbenen. Eine EbrcnvMckt der Gemeinde«.

Sn scharfem Wortwechsel.

Moskau verlangt Genugtuung.

(Eigener Drahtbertcht.)

Moskau, 18. Mai.

Die heute in London überreichte Sowjet- Rote erklärt kategorisch, daß die Handelsbe­ziehungen nur unter Einhaltung deS Abkom­mens und der Garantierung ruhtger, sachgc- mäßer Arbeit der Spwjetorgane möglich ist Die Sowjetregierung könne sich ntcht damrt zu- frieden geben, daß di« Durchführung der Han- delsoperationen im Zusammenhang mit zusal ligen innerparteilichen Kombinationen in Eng­land, Wahlmanövern oder phantastischen Voraussetzungen dieses oder jenes Mi­nisters gebracht wird. Sie verlangt von der großbritannischen Regierung eine klare und un­zweideutige Antwort, aus der man entsprr- chrnde SAußfolgerungen ziehen kann, sonne Genugtuung für verletzte VertragSverpflich

hingen, für die zugefügten Beletdigungen und erlittenen materiellen Schäden.

land in "Versailles von der Entente auserlegt worden sind restlos widerlegt ist, und daß daS bis 1914 bestehende Völkerrecht nicht ausgereichi hat, um überall di« für eine nvensch- liche Kriegführung notwendigen Normen zu schaffen. Schon ein allgemeiner Ueberblick läßt die vielen Mängel erkennen, die in den noch gel­tenden internationalen Abkommen über die Kriegführung bestehen und sich zum Schaden der Menschheit von 1914 bis 1918 häufig genug aus- gewirkt haben. Die durch Sachverständige, Zeu­genaussagen usw. gestützten Ergebnisse gereichen fast durMveg vom deutschen Standpunkt der nationalen und kulturellen Würde Deutsch­land zur höchsten Ehre und werden auch international für die Entwicklung des Völker- rcchtes von größtem Nutzen fein.

Bei der Beurteilung deS deutschen Ruck- zngs aus die Siegfriedstellung usw. 1917 und 1918 kam her Ausschuß zu dem Ergebnis, daß die vorgenommenen Zerstörungen nicht im Widerspruch mit dem Völkerrecht standen; derartige Maßnahmen sind nach geltendem Recht zulässig, wenn ein Heer gefährdet ist! Es wurde ferner klargestellt, daß Deutsch, land ittbezug auf den Gaskri«g bei der Ver- Wendung seiner sogenannten D-Geschoffe tm Sanuar 1915, sowie bei der Verwendung von aSwolken bei Ypern im April 1915 in kei­ner Weise gegen die bestehenden aus dem Gebiet wohl besonders unzulänglichen Vor­schriften des Völkerrechts gehandelt hat. Denn die Berwetchung von Gasgeschossen war gestat­tet, wenn mit der Gift- zugleich eine Spreng- Wirkung erzielt werden sollte, lieber die sonstige Verwendung von Gas bestanden überhaupt «eine völkerrechtlichen Vorschriften. Die fr an. zösische Armee war bei Kriegsausbruch be- reits mit Gaskampfwaffen ausgerüstet, die den bestehenden völkerrechtlichen Vorschriften nicht entsprachen; Frankreich hat auch zuerst tm Jahre 1916 mit Artillerie-Gasgeschossm begon­nen. die gegen das Völkerrecht verstießen. Auch die oft von den früheren Gegnern gegen Deutschland erhobenen Vorwürfe wegen bet Führung deS Krieges au» der Lust sind widerlegt. DaS Haager Bombenabwurf-Verbot war von den meisten Großmächten noch nicht unterzeichnet. Infolgedessen war zulässig, waS die unmittelbare feindliche Kriegführung behin­derte. Da die Luftbombardements aus London dort nachgewiesenermaßen lagernden großen KriegSvorrälen gal^n waren sie statthaft. Die Angriffe auf Parts waren nur zu .berechtigte Vergelt u n gs - maßnahmen gegen die gegen jed, Mensch­lichkeit und selbstverständlich auch gegen das Völkerrecht verstoßenden Angriffe französischer Flieger auf militärisch bedeutungslose und un- verteidigte Orte in der Schwarzwald-

hatie, Deutschland auSzuhungern und mit den dabei angewandten Mitteln «egen das Seekriegsrecht verstieß, war der U-Boot- krieg, sowohl der beschränkte wie der unbe­schrankte. namentlich gegen England eine vol- kerrecht absolut zulässige DergeltungSmaß- nahm« Die wegen der riesigen ArbettSlosigkett tn Belgien vorgenommene ZwanflSdeportation belgischer Arbeiter nach Deutschland bezeichnete der Ausschuß alS Ermessungssrage, in der eine einwandfreie letzte völkerrechtliche Ent- sckeidung nicht gefällt werden kann. An -en nicht geleugneten Härten waren dte belgt- scheu Behörden mitschuldig, weil sie die deut, scheu Maßnahmen zu durchkreuzen trachteten Bei unseren früheren Gegnern hat der AuSschntz gröblichste Verletzung de» Völkerrechts im Bruch der Neutralität Griechenlands '^England bat gegen Zivilisten einen rück- sichtslosen Wirtschaftskrieg au» gegen das feindliche Privateigentum seh*ort und dabei seitens der gesamten Entente Gefolg-

Gin moderner KürMerttieg.

Wien und Prag verbieten sich die Einreise.

(Eigener Drahtbericht )

Wien, 18. Mai.

AuS Anlaß der tschechischen Einreifeverwei- aerung für die österreichische Schauspiele«« Srau Werbezirk zu einem Gastspiel nach Prag wird bekannt, daß bis aus weiteres dte Tschechoslowakei überhaupt für österretchifche Künstler gefperrt ist. ES handelt sich um eine Gegenmatzregel geen daS Wiener Spiel­verbot gegen ein tschechisches Gastspiel, das ober auf gewerkschaftlicher Basis beruhte.

Die Ausbringung des MirtzinseS ist für den verarmten Mittelstand geradezu zu einer «.e- benssrage geworden Mehrere Städte treiben nun durch Schaffung von Alt er s he t men . eine vorbildliche Wohnungspolitik mit dem» Zweck, der alleinstebenden Rentnerin und daneben der berufstätigen Frau überhaupt eine entsprechende SSohngelegenheit zu bieten. Von ben Mietern wird z. B. in Lübeck hier ein Baukostenzuschuß, der zwischen 80t) und 1500 M schwankt, verlangt, je nach Gute der betr. Wohnung. Die monatliche Miete beträgt 2530 JL Um den Charakter der Mtets- kaserne zu vermeiden, hat man nur zehn Woh- nun gen unter einem Dache vereinigt. Auch ein zweites Heim ist schon im Bau und etn dritte- in Aussicht genommen. Für das entstehende Frankfurter Wohnheim sind sechsund­dreißig Zweizimmerwohnungen und acht Ein­zimmerwohnungen vorgesehen. DaS Unterneh. men wird durch Darlehen von städtischer sttte und Hauszinssteuerhypothek finanziert Auch Landkreise wie Höchst a. M. haben sich schon zu diesem Unternehmen entschlossen.

(Sitte breitere Basis sehen andere Städte, berg und München vor, als Wohnheime gedacht stnv,

arbeit von einem Untersuchungsausschuß füh­render Juristen und Parlamentarier abge­schlossenem jünfbändtgem Werk über $ er« letzungeu des Völkerrechts im Welt-

London küßt sich Seit

London, 18. Mai. (Eigene Drahtmeldung.) Laut Pressenotiz wird die Protestnote der Sow- jetregierung erst in einigen Tagen beantwortet Sie wird den drohenden Ton energisch zurück- weisen, ihre Anschuldigungen aufrecht erhal­ten und Moskau weitere Entschlüsse überlaßen.

3a ober nein.

liebe anaealiebert.

In München ist die Kostensrage in der Weile gelöst, daß die Stadt München 85% der Baukosten im Rahmen des Wobnungsbaupro- gramms übernahm und der Rest durch Baudar­leben gesichert tottrb/. Ein Gebäude mit 87 Ein­zel- und Doppelzimmern und ein weiteres mit 80 Zimmern bieten mehr als 160 Insossen Wohnung nebst gmeinschofflicher Beköstigung; her monatliche Preis für die Vollpension schwankt zwischen 80 und 100 Mark. Auch hier sind rekchlich GeselltchaftSräume vorhanden.

Dem gegen den Bau von Rentner- und Al­tersheimen oft erhobenen Einwand zu großer Kostspieligkeit ist -ntaegennihalten, daß eS sich hier um Einrichtungen von bleiben­dem Wert handelt, die im Verfolg weitans- lchauender Fürsorge aetrofken sind und die sich auch in Z"kitnft aus die feweiliaen Zustände einstessen lassen so hast es eine dringende Vfsicht he» Staates imh her Kommunen fein dürste da­hingehende Bestrebungen weitgehend zu un« t e r st ü tz e n.

Unerauldlltöe DkdaNen.

Scharfe Rüffel von recht» gegen Braun.

Berlin, 18. Mai.

Dem tm Landtag eingegangenen kommuni­stischen M i ß t r a u en s v o t u m werden die Deutschnationglen. Die der Abg. Steinhofs ausfuhrte, zustimmen, ohne sich aber die Be­gründung tu eigen zu machen, die von einer imperialistischen Politik" der Reichsregierung und von ..Millionengeschenken an die Hohen- - ollem" spricht. Steinhoff meinte, daß der preußische Staat zu neuem Leben erst wieder -rwachen könne, wenn das Kabinett Braun beseitigt ist. Dr. von Richter (Vp.) bekämpft die Form in der Braun »eaenüber dem Reich operiere. Der Finanzminister habe zum Bei- "viel gleichsam in einem gutsitzenden schwarzen Rock, der Ministerpräsident baaeaen in HerndS- irmeln gesprochen. Die Hebern ahme des Min^ Direktors B r c cbt durch Preußen sei ein

Schlag gegen daS Reich.

Auch republikanische Beamte könnten keine Ge­rechtigkeit mehr von einem solchen Staat er­warten, der feine Aufgabe darin erschöpfe, den