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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Sonntag, 8. Mai 1927.

Heute Nussen-Debiit in Genf

Kritische Stunden

Berlin, 7. Man.

Ein Blatt meldet: Die Ausländsdeutschen ha

beim Kabinett unternommen. Es soll von

Warschau gegen Hergt

wunden und die Welt braucht vor einem nnga.

Die übrige Welt aber wird nichts dahinter

*, denn eine politische Bedeutung wird

Weiß bis jetzt doch noch niemand, wem die Krone mit Den hundertundvier Edelsteinen und den dreihundertachtunddreißig Perlen das-

mehr zu ernährende BevSlkerung bei den Signatarmächten des Versailler Vertrages und beim Völkerbund herbeigeführt werden.

Her mit unseren Kolonien!

Peinliche Verlegenheiten wegen Rhein-Räumung au der Themse. Gegen Polens Machthunger im Osten / Ein geheimer Kriegspakt zwischen Brüssel-Paris/Der Reichspräsident bei den Oldenburgern.

Amtliche» Organ der Stadt Kaffel. 17. Jahrgang

Sa »0<braU«b le»»mal naSrnttw».

K d«u Monat X bd frdet Saftenung

^«.®nft6ä.iefLe,Pt »baelwlt 1X0 X. Dur» tne «oft monatli» 2. X eeyLet ®ertd« uut iHeöafrto» E»la»tbofftroht 38'80. ~ ttM- nnnerlanat etnflelandte BettrS« fann die Re.

,-hinn« °«n.IÄ,roatn keinem ftalle übernehmen. Süd-

t>6etInPI0*f wegen ettnaiger nfifit nrhnnn«8m8fti<tet eternna Ui ,n5«-8»fviien $offf»edfonto ftrnnffart am Main Nummer 8380.

Deutschland die Zuteilung von Kolonien für die auf deutschem Grund und Boden nicht

Otto oder Albrecht?

Das Königreich ohne König.

B°kan-tlich ist UugaruS »imnsl6ren verwaist, .i-i, 16 e<Laue- Ma« ist sich jedoch einig geworden, wem die Uönigskrone den"B?Ktr Mitarbeiter i« folgern öe« Betrachtungen fefielnb anseinandersetzt.

anjdWBKWde: «tndetmifche »efchäftAau^tge- Seile20.1. auswärtige Geschäft«, anjetgen Seile 80U. framtlienanj. Seile 20 A. ÄL Stu.an« lkaflel 6. »ort« A. au«w-kl. Sa». Seile 20 A. Reklamen Seile TB A. Cffertgtbühr 20 A «bei flat fltt Offerte« » A. Rechnungsbeträge innert). 5 Lage« zahlbar, ft Br 6. Richtig. k"t «« "ar» Fernsprecher aafgegebeneu «nzeigeu fomre für »ufnadmedateu

«4äbe kann nicht «Jtanttert werden ftBr «njeigen mit besonder« schtme- d«m Sab l00 Pro-eni Aufschlag. .Druckerei: G»la»:do'strafte 38/30. Geschäft», neue: Kölnische strafte 6, gegenüber ter Spohr strafte, fternsvrecher 931 und 953.

Nummer 107. Amtliches Organ der Stadt Kaffel.

Aus Brüssel wird gemeldet: Auf eine An­rage erwiderte der Verteidigungsminister: Die Anwendung des französch-belgischen Desenflv- abkommens für den Fall eines nicht provozier­ten Angriffs steht nickt im Widerspruch mit dem seit Locarno geschlossenen gegenseitigen Garantieverträgen. Die Arrangements ergan- «n sich und können die Friedens- und Sicher­heitsgarantien, die sich auS dem Bölkerbunds- iatut ergeben, nur verstärken. Ein Blatt fügt hinzu, dass die Zusammenarbeit der französi- chen und der belgischen Generalstäbe, die län­gere Zeit unterbrochen gewesen sei, jetzt wieder unter glücklichen Bedingungen aus­genommen worden sei.

Inhalt und Resonanz geben und die Republika- nerscharen, die in ihnen immer nur die Sturm­trupps für völkische Diktatur wittern, über Staatsdogmen und Glaubensschranken hinweg dse Hände »ur Einhei 1Sfront für die deut­sche Freiheit und Weltgeltung reichen.

Sollte das Erperiment freilich zu verschärf­ter VolkSverfeindung und noch unabsehbaren Exzessen führen, dann wäre eS besser, man schö­be diesem politischen Kraftmeiertum ein für alle­mal einen Riegel vor und beschränkte die Macht- gclüste sämtlicher Verbände auf ihre Heimatgren­zen, denn wir haben allen Grund, vor das Fo­rum der Weltgerechtigkeit, sei es jetzt oder spä­ter in Genf, nicht mit den Schwären und alS Krüppel der Zwietracht zu treten, als die man uns seit neun Jahren verlacht, brüskiert oder achtlos beiseite geschoben hat. Mit allen Kün- sten der Dialektik, mit dem Uebereifer deS schlech­ten Gewissens suchen Re jetzt nach einer Zauber­formel für eine Hebung und Vereinheitlichung des Europahandels. Und in alles blitzende GeisteSfeuerwerk werden immer wieder die deutschen Hammersc^äge dröhnen: »Reißt den Gistdaum von Versailles auS dem verdorrten WirifchaftSgarten. Erlöst den an den Dawesfel- sen geschmiedeten PrometheuS-Michel von den Geierbissen der Reparationsmilliarden. Legt btt chinesischen Hochzollmauern gegen den deut­sche« Nachbarn und untereinander nieder! Und Verbrauch wie Produktion werden schneller auf- blüben imb Oual und Verzweiflung der Ar­beitslosen und Hungernden werden ein Ende haben! Richt nur auS der Meisterrede und An­klage des deutschen Jndustrieveteranen v. Sie­mens grollte heimlich der Versailler Völker- fluch, sondern auch der englische WirtschaftSarzt Saht»« schrieb drei feurige Menetekels an die Sand des RefvrmationSsaalS: Zehn Millionen i Menschen ohne Ernährer, elstausend Kilometer i

Niemals ein Ost-Locarno!

Warschau beißt in Berlin auf Granit.

Berlin, 7. Mai.

Vizekanzler Hergt hatte in Beuthen mit dem Tast. Deutschland werde kein Ostlocarno überflüssige Zollgrenzen durch die Wilson'sche Kleinstaaterei und der erstickende Milliardcn- druck für Rüstungen, in dem sich die furcht­samen Schwächlinge ringS um den waffenlosen deutschen Erfülle! wortbrüchig verstrickten. F. R.

Ein peinliches Thema.

Londoner Alpdrücken wegen der Rheinräum-mg. (Eigene Drahtmeldung.)

London, 7. Mai.

Zu der Frage der Rheinlandräumung meint ein diplomatischer Korrespondent, daß diese An­gelegenheit zunächst nur Deutschland und Paris berühre. Die Zurückhaltung der englischen Regierung im gegenwärtigen Augenblick sei auch durch den Besuch deS sranzöstschen Präsiden­ten in London bedingt, f

Keine Protestnote, aber wüster Prefferummel. (Eigener Drahtbertcht.)

Warschau, 7. Mai. Wie das polnische Außenministerium mitteilt, war die Nachricht des Pilsudski-BlatteS, daß die polnische Re- äerung anläßlich der Beuthener Rede des : Vizekanzlers Hergt der Reichsregierung eine fZrotestnote übereichen lassen werde, grundlos.

niffen zu veranlassen. Auf das Befremde polnischen Außenministers über die Hera hat der deutsche Gesandte Herrn Zaleskt erwidern können, daß die Reichsregierunk, der Rede Hergts durchaus keinen Anstoß nehmen könne, umsomehr, als er immer her hie ^eitftöreflternnn i n ^Ull tUlt IVOlIc, UHb CT bdTQUf öOH

könnte sich früher oder später doch noch bereit er- heruntertun^^^Sfmr*1 r 7^en ^latt1cn *am klären, ein Ostlocarno unter Einbeziehung . .rtU"; 'rnIl*. .(autcte auch bie Ant-

Bolens zum Abschluß zu bringen. Diese Spe-I der ungarischen Nationalversammlung an kulation ist ied.,ch durchaus verfehlt. Auf achten August, an dem man in be.i Grund der Lovarnoverträge hat Deutschland Brennpunkt der öffentlichen Debatte brachte, lediglich die Verpflichtung übernommen, seine vorher nur in Klubs und Zirkeln behan- Ostgrenzen nicht gewaltsam abzuändern. Dar- aelt worden war. Nachdem dann auch die Re- über hinaus wird die Reichsregierung unter etcrung§erflärung festgestellt hatte, daß die Wic- keinem Umständen sich zu einer ausdrück dererrichtung eines nationalen unabhängigen lich neuen Anerkennung der gegenwärtigen Königreichs bereits auch im Friedensver­deutschen Ostgrenzen bewegen lassen. Eine trag von Trianon anerkannt fet Aussprache des Außenministers auf der näch- tauchte Exkaiser Karl im April des daraufsal- sten Bölkerbundstagung über dieses Thema ist genden Jahres unerwartet von den Ufern des mfonotrocnbiger, als Polen das Genfer«Genfer Sees int ungarischen Orte .Steinaman- Schulkompromitz noch immer nicht einhält. her auf, um seine Rechte zu wahren. Bald fe- ------ doch mußte auch er das bittere Abschiedswort, flbrr jnißpnhlirfl ba$ilL3trluI Schnitzlers vielumstrittenem ,Rei- «vtl A/SUrilUUry. gen* die Schauspielerin dem Grafen mit Weh- Wie sie den Reichspräsidenten begrüßen. mut sagt, dem Orte seiner tiefsten Demütigung (Privat-Telegramm) zurufen:Adieu Steinamanger!' Es war

Oldenburg, 7. Mai "tcht vergönnt, von Steinamanger aus sich Die Stadt prangt im Flaggen- und ®ir=|C un0arif4e Ärone »u holen.

landenschmuck. Der Reichspräsident, der be- Nunmehr ist die Thronfolge in ein neue« reit« am frühen Morgen mit Staatssekretär Stadium getreten, nachdem, es anscheinend der Dr. Meißner und Mazor von Hindenburg ein- jetzige ungarische Ministerpräsident erreicht hat, Oen war, wurde um neun Uhr aus dem Herrn Mussolini für eine endliche Lösung eig vom Ministerpräsidenten von Finckh der Königsfrage zu gewinnen. Es dreht sich jetzt ^£t Goerlitz^ usw. be darum, wem von zwei Bewerbern die Krone vaani'e vor"dem"s,abn^k°"»bt<^itt Haupt gegeben werden soll. Auf der einen

K tb6,FsE'L

eine iinb bilbcien 14.1 ...der Vatikan für

eine und Schulen bildet», Spalier. diese Kandidatur schon gewonnen sei. Auf der

Oldenburg, 7. Mai. (Privattelegramm.) anderen Seite aber will die ehrgeizige Erkaise- Im Stantsrntnisterium erfolgte heute die Bor- rin Zita unbedingt ihren erMeborenen Sohn tellung der kettenden Beamten. Vor dem Ge-Iden Erzherzog Otto ats Könia van ii«/ troobe Der^Rrickis^Mrn^ hfun** Bor- gern sehen. Auch auf dieser Seite ist man nickt W?rten^in bemn Sixtus von Parma, der Bruder

an das SHeb- tlrfi fmb ^üa3' weilt augenblicklich in Budapest, um

Dienste am Vaterlande mahnte, sodann be- ch/n^^cr^edock^n^dem"wnnb"n"^ ma* gann der Reichspräsident eine Rundfahrt durch wundervollen Dome

die Stadt und nähere Umgebung. ' des alten Pest vom Patriarchen die Krone auf.

gesetzt erhalten wird, läßt sich aber, wie gesagt, als Ganzes entwickeln oder zusammenbre- "°?wcht übersehen Man möchte beinahe an- chen. Die kleinen Wirtschaftseinheiten "^hmen, daß die größeren Chancen dem in Un- sind bei den modernen Produktionsmethoden I f. Ie,be.n,be" und sich stets in erster Linie alS ein Anachronismus geworden. Angesichts bet suhlenden Erzherzog Albrecht winken. Er von Grund auf neuen Verhältnisse müssen für °at e 1"e it toa8 ber kleine Erzherzog Otto, der die industrielle Entwicklung MitteleuropasI$m0nJ0£^er "3°0en worden ist, nicht neue Pläne aufgestellt werden. Die einzelnenK [J?; Protektion des allmächtigen Reichs. Staaten können ihr wirtschaftliches Gedeihen Herr Horthy ist heute

nicht auf die Dauer aus den Zusammenbntch jwobl dervottUSE^K Mann des Magyaren.

' Volkes und ferne Stimme wird infolgedessen die

ihrer Nachbarn ausschlaggebende sein, wenn es gilt, den Kandi-

aufbauen. Alle Versuche zur Verwirklichung 6on I batrer?J,ür den Thron zu nominieren. Und da Gewinnen durch Einschränkung der Produttion I langem schon als König der Ungarn den

werden niemals dauernden Wohlstand begrün- Erzherzog Albrecht auSersehen hat, dürfte eS bett. Europa könne mit dem Fortschritt anderer seiner Kandidatur kommen. So oder Kontingente nur Schritt halten, wenn die Spe- "**' aEtc ^alle werden die Magyaren mit ziaristerung fortsetzt was wiederum nicht nur eine.cm ganzen <-chwunge der Begeisterung, der Vermehrung des internationalen Warenaustau-1 lhuen nmewohnt, bald einem Monarchen ihr fchcs im weitesten Sinne be« Wortes, sondern I stürmischesEljen. Eljen!" zurufen können, "uch eine gesteigerte wirtschaftliche Zusammen- Die übrige Welt aber wird nichts dahinter gehörtgkett und wachsende Zusammenarbeit auf finden, denn eine politische Bedeutung wird viele» Gebieten und tnl viel häherem Ausmaß das Ereignis nicht haben. All die Schwierig, al. in der Vergangenheit bedeutet. Layton, der! keiten, die man solange gegen eine Besetzung Ausführungen drei eindrucksvolle sia- des ungarischen Thrones da und dort in Lon- tisttschc Zahlen Europas nannte, nämlich zehn don und Paris, in Prag und Wien gemacht Millionen Menschen, deren Ernährer heute ar- hat, sind in Wirklichkeit keine Schwierigkeiten bettslos sind, ferner elstausend Kilometer neue gewesen. Sie entsprangen höchstens der sk'trcht Zollgrenzen und drittens zweieinviertel Milliar- vor einer nicht genügenden Konsolidiertheit d?« den jahrltche RüstungSauSgabem erntete lang- eigenen Staatswesens. Das ist aber heute über, anhaltenden, sehr nachhaltigen vetfall. ! wunden und die Welt braucht vor einem nnaa.

6ie fürchten uns zu sehr.

Geheime Generalstabsabkommen am Rhein.

(Eigener Sonder bericht.)

Paris, 7. Mai.

Wohin treibt Rußland?

Genf in gespannter Erwartung.

Genf, 7. Mai.

Das Haupttnteresse der Weltwirtschaftskon­ferenz ist heute Vormittag auf das erste Auftre­ten der russischen Delegierten gerichtet. Als erster Dowjewerteter auf der Tribüne des Re- formationssaales wird Vizepräsident Dokolni- kost die wirtschaftliche Entwicklung der Sowjet Union und die Möglichkeiten einer wirtschaft­lichen Weiterentwicklung Sowjetrußlands in Bezug auf da« Wirtschaftsleben barfegen.

* * *

Europa muß umlernen.

... wenn es Amerika nicht erliegen soll.

Genf, 7. Mai.

Der englische BoNswirttchaftler Layton wandte sich unter Hinweis auf die Reparations­und Schuldenregelung fchars gegen die Zer- siückelung Mitteleuropas, das heute elstausend KUometer Zollschranken mehr habe als 1913. Europas Wirtschaft könne fich nur

Rings um den Stahlhelmsonntag.

Wenn auch weiß, rot und gelb unter dem Gluthauch der Maieusonne der Blütenblust über Wipfeln, Wiesen und Beeten aufschäumt, wenn auch minniglich Fliederblütenlippen sich schon scheu erschließen und die königlichen Kastanien­kandelaber heimlich das festliche Kerzengeleucht entzünden; wenn auch in weißem Mittagslicht die grüngoldenen Berge brennen und herbsüßen------------- »»..men Vu-

Frühlingsatem über Straßen und Alleen ver-Ibeu einen Schritt beim Reichspräsidenten und Ichwenderisch aussttömen; wenn auch in blauet ' ---

Märchenabendstunde an famtner Himmelskuppel Sehnsucht und trunkenes Liebesglück die feurige Sternenleiter hinanklimmen oder waidwundes Herzeleid zerfetzte Blütenträume an die Mond­sichel hängt... So hat doch schon die mai- ltchte Himmelsgöttin in nahen und fernen Be- jirten sich zur finsteren Wettergorgo verwandelt und schüttelt aus windgepeitschten Strähnen Blitze, Hagelschloflen, Wasserfluten, während über Millionen ernteschwerer Dollarfluren über verödete Dörfer und Städte sich die unzähmbare Mississippi-Sintflut wälzt.

So prasseln, auch in die heilge Andacht des sonntäglichen Muttertages die Aufmarschsignale der Stahlhelmparade und die schrillen Gegen- sirenen der Roten Frontkämpferscharen, ein Sturmkonzert, zu dem das Nationalsozialisten­verbot in Berlin infolge wüster Krawallszenen einen grellen Auftakt bot. Man wird nicht leugnen tönnen, daß das nervöse Geschrei der Linksradi­kalen den Stahlhelmern zu einer Reklame ver­halfen hat, die sie selbst wohl nie für möglich hielten. Man wird weiter als unparteiischer, unbeteiligter und rechtlich denkender Staats­bürger in der Duldung der Stahlhelm-Revue nur den gerechten Ausgleich zwischen rechts und links erblicken können, zumal das ver­fassungsmäßige R echt a u f d i e S t r a ß e auch den Kommunistenmassen bei der vorjährig-n Pfingstschau rückhalslos zugebilligt und von ihnen ausgenutzt wurde. Polizeipräsident und Innenminister haben denn auch in kluger Beson­nenheit nur alle erdenklichen Sicherungen für die Ruhe der Hauptstadt getroffen und verlas­sen sich im übrigen auf die Garantien und pflichtgemäße Disziplin der Frontsoldaten, die de» überreizten Nerven verbotswidriger Ge­gendemonstranten hoffentlich nicht den traurigen Ruhm eines blutigen Gedenktages für die Welt­revolution verschaffen werden. Da auch Reichs- bannet und sozialistische Verbände sich jeder Provokation enthalten und das erzieheri­sche Beispiel überlegener Ruhe bieten wollen, kann der gefürchtete Tag vielleicht doch noch zur Beruhigung der Leidenschaften beitragen und ein Markstein für die Heilung der.zerkslüf- teten Volksseele werden, wenn die Stahlbehelm­ten ihrem Gelöbnis: »Hinein in den Staat!"

I abschlietzen lediglich die «usfassuno der Reichs- Jrcgierung bestätigt. Die Warschauer Presse hatte

1 daraus eine entschiedene Stellungnahme des -y» "«*yuuueiiuiyiunooretBtg perlen das- ReichSaußenministers oder des ReichskanzlersI "'Stiche Aussehen geben soll. Kurz nach dem gegen die Rede HergtS verlangt. Auch diel ersten März ISA), an welchem Tage der Admiral «eutzerung deS Ministers Schiele in Ham- Horthy mit einem Ehrengehalt von drei bürg, in der er sich gegen landwirtschaftliche Millionen Kronen zum Reichsverweser von Un- Jmportkonzessionen von deustcher Seite aus- gam gewählt worden ist, wurde wieder die Be- sprach, hatte Warschau als Druckmittel auf- zeichnung »Königlich" für alle Behörden einae- gefatzt, um in den schwebenden Handelsvertrags- führt und das Königtum als Staatsform er» Verhandlungen Polen zu größeren Zugeständ- klärt. Der »Streit um den Thron" wurde aber " *" Befremden des lange Zeit nur hinter den Kulissen geführt und

^"lirede erst am achten August 1920 beschäftigte sich die nur| ungarische Nationalversammlung mit Cr^n6*rnft»6 dieser Frage, die, so brennend sie auch war, doch ' f a »ichl die nottge Resonanz zu finden schien. Wie

aefbMtft rn> 3 e n S "^ora" Helmer im dritten Akt nenb na* -fel"e $rau' al§ >'lc '»s Nebenzimmer geht,