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Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

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stelle:

Mittwoch, 4. Mai 1927

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' 5 Tagen lablbat. flür d. Richna-

Amtliche- Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrg ang

Nummer 103. Amtliches Organ der Stadt Kassel.

Die Raflelex Neuesten Rachnchien ertoe-nen wöchentlich fe*8mol na*mmafl8. Der ÄbonnemeniSvretS betragt föx den Monat 2. X ixi freier onstellnng :ns Haus, in der Gelchättsltelle itmeboli '-M Dur» dt-do» monatlich auslchltestlt» ZnftellungsaebLdi «erlag Redaktion Schlachtbolftratze 28(80. Fernsprecher Kl und 952. «fix unverlangt dnaelanö« Beiträge kai daktiov eine Berannoortung oder Gewdbr tu keinem iballe Lbeimebt nhluna de» BezngSaeldeS oder Ansprüche wegen etwaiger nicht ordnnngsmästiger ?'eken,na (st anSgeichlosten Postscheckkonto ieranklirrt am Main Nummer 8380

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»er Offenen 50 A. Rechnungsbeträge inner». 5 Tagen ,ablbar. ftür d. Richng. teb aller durch fternfvrecher ausgegebenen «n«tgen sowie füt «ulnabmedaten und Plätze kann nicht garantiert werden. Rür «njetflen mb besonder» lchime- tigern Satz 100 Prozent Aufschlag. Druckerei: Schlachtboistraste » Geschält».

Kölnische Strafte 5. gegenüber der Svobrstraste. Fernsprecher 951 und 952.

Statt

am Rhein.

allerdings geringe Hoffnung, i der nächsten Bölkerbundsta-

-

Doch schon am 1. Zu«?

Die Samten hoffen noch immer.

Ein Christlich-Sozialer verdächtigt die Linkspartei / Kronprinzenschmerzen in Spanien / Mussolini sichert sich Spanien... gegen Frankreich.

gesunken sind, bis zu denen sie überhaupt noch Anteil aus eine Kriegsrente geltend machen

e Lohnbewegung im Staatsbetrieb.

Berlin, 3. Mai. (Privattelegramm.) Die Reichs» und Staatsarbeiter haben die sofor­tige Geltendmachung achtprozentiger Lohnfor­derungen angekündigt.

Berlin» 3. Mai.

In Friedberg hat sich heute Nacht ein Poli­zeiunterwachtmeister in einem Anfall von Schwermut erschossen. In Eisenach brachte sich nachts ein Za h n t e ch n i k e r in selbstmör­derischer Absicht einen Revolverschuß bei. In Badeborn (Anhalt) erhängte sich aus unbekann­te« Gründen ein Arzt. In Bielefeld erschoß sich aus Schulsorgen ein achtzehnjähriger Schüler. Mit einem Desching in den Kopf geschaffen hat sich ein in einem Geschäft in San­gerhausen tätiger junger Mann wegen einer

Verfehlung. Bei Hannover wurde die Leiche ei­nes etwa vierzigjährigen Mannes auS dem Wasser gezogen. An einem Gartenzaun er­hängte sich ein etwa dreißigjähriger unbekannter Mann. In Braunschweig warf sich ein Unbe­kannter vor den Zug und wurde getötet. In Harburg verübten zwei Frauen Selbstmord. Eine Witwe wurde im Schlafzimmer erhängt aufgefunden, eine Ehefrau hat sich mit einem Rasiermesser den Hals durchgeschnittcn. (lieber die Kasseler Selbstmorde s. Lokol. D. Red.)

Paris, 3. Mai. (Eigene Drahtmeldung.) In der z. Zt. hier tagenden Paneuropäischen Union unter Graf Co «den Hove ist Deutschland vertreten durch Prof. Sänger, Oesterreich durch seinen Gesandten in Paris, Dr. Grün­st e r g e r. Es handelt sich um die Vorbereitung des Zweiten Paneuropäischen Kongresses vom 9. bis 11. Oktober in Brüssel.

Aber immer noch über 400 000 Krüvvel nni> 200 000 Geisteskranke. Watbiende «rirasbelcka- Mgiewiffettt. Fünftausend «linde und achiuad- dreitzigtauiend Taubstumme.

Selstmord-Epidemie zur Maienzeit

Die im Frühling am Lebe« verzweifel«.

Rotterdam, 3. Mai.

Ein Blatt meldet auS London: In feiner Zeitung findet sich eine Befürchtung über eine neue Kriegsgefahr aus dem Balkan. Alles Interesse der Großmächte liege in Dftafcn. Dort komme es zu dem unabwendbaren Ent- scheidungSkampfe zwischen den Mächten und dem russischen Bolschewismus.

Berlin, 3. Mai.

Entgegen der Ministererklärungen rechnen die Beamtenorganisationen schon mit dem 1. Juli als frühesten aber auch spätesten Ter­min der Besoldungsreform, da sie der Auflas­sung sind, daß die Beamtenschaft lange ge­nug mit Versprechungen seitens der Finanz­minister Hingehalten worden sei. Nach den Mitteilungen eines Blattes soll der preußische Minister eine Erhöhung von 1015 Prozent für tragbar halten, waS nur eine An­gleichung an die gestiegenen Lebenshaltungs­kosten bedeuten würde. Für die Länder ist die Belastung sehr viel höher. Preußen allein würde vermutlich zwischen 250300 Millionen Mark im Falle einer zehn- bis fünfzehnpro­zentigen Besoldungserhöhung aufwenden müs­sen. Ihre Gesamtkosten für Reich, Länder und

Man sieht, daß einige Fragen zur Debatte stehen werden, die für die Koalition eine nicht unbeträchtliche Belastung bedeuten. Es wird deshosib auch damit zu rechnen sein, daß sehr bald wieder Gerüchte über Unstimmigkeiten in der Koalition austauchen, wie sie ja noch stets zu verzeichnen waren, wenn Themen zur Er­örterung standen, bei denen sich die Anschau­ungen der Regierungsparteien nicht von vorn­herein auf eine einheitliche Linie bringen ließen. Munkelt man doch jetzt auch schon wieder von Unstimmigkeiten in der Stresemannrede gegen­über den Ansichten des Ernährungsminitters Dr. Schiele und hat das als nicht eben sehr CstigeS Vorzeichen für die weitere Behand- der verschiedenen Handelsvertragsverhand­lungen bezeichnen zu müssen geglaubt. Man unterschätzt dabei doch stark die taktischen Fähigkeiten dieser Zwangskoalitton, die sich schon äug sehr viel fataleren Lagen immer wieder glänzend herausmanövriert hat. Tatsächlich hat auch die Opposition sich durchaus mit einem längeren Bestand der jetzigen Regie- rungSkoalition abgefunden und die Erkenntnis, daß Deutschland nieht besser gedient werden kann, als durch stabile Regierungen, wird auch die verschiedenen Koalitionsparteien davon abhalten, ihre Forderungen zu überspannen. Denn man ist sich wohl nirgends im Unklaren darüber, daß biS zu den Neuwahlen des Jah­res 1928 ein ernsteres Regierungschaos kaum wünschens- und erstrebenswert sein dürfte, zu­mal die Oppofitton auS den Sünden der jetzigen Machthaber doch ihr Waflenarsenol für tMi großen nächsten Wahlseldzug schmieden möchte. et*

Das Reich zahlte im letzten Jahre an 736 800 Kriegsbeschädigte Rente. In dem letzten Jahre stieg dabei die Zahl der in ihrer Erwerbstätig­leit bis zu dreißig Prozent miiidestens Be­schränkten um mehr als sünszehntau- send, weil viele Feldzugsteilnehmer in ihrem

schlechter» haben den größten Anteil an Taub- stummen Ostpreußen und Baden. Am niedrigsten ist die Zahl der männlichen Taub­stummen in Westfalen und Hannover; die der weiblichen Taubstummen in West­falen. Die Höchstzifjer bei körperlich gebrech­lichen Männer hat verhälmismätzig Anhalt, der Frauen Niederschlesien. Die weitaus M*ig-Gebrechlichen sinder

wird demnächst in Berlin neue Instruktionen für die Räumungsverhandlungen entgegenneh­men. Trotz Thoiry und Locarno will bekannüich Paris die Rheinlandräumung nur gegen ent­sprechende politische Konzessionen deut­scherseits vornehmen. In Paris hat der deutsche Botschafter jedoch unzweideutig daraus hingewiesen, daß der Versailler Vertrag die Zurückziehung der Besatzungstruppeu vor 1932 fordert, umsomehr, sobald die Verpflichtun­gen erfüllt sind. Die Hartnäckigkeit der Reichsrcgierung hat in Paris überrascht und zur Folge gehabt, daß die französische Regierung jetzt nur ein Teilreduzierung der Besatzungstruppen

von 76000 Wann auf 52000 Mann vornehmen will, welche Zahl dem Vorkriegsstände

fir HM UNS für zahlungskräftig.

'* London, 3. Mai. (Eigene Drahtmeldung.) Ein Blatt meldet, daß der übliche Monatsbe­richt de? Reparationsagenten die wrtschrei- tendr Besserung der deutschen Wirtschaftslage betont, und für die weitere Erfullungsmoglich- kcit des Dawesplanes spreche.

Eie steht noch fest.

> Wird sich die Regierung bis 1928 halten?

DaS in diesen maienhaften Frühlingstagen wieder zusammentretende Kabinett wird sich mit Eifer aus den stark angeschwollenen Ar- beitsstofs stürzen müssen. Da ist einmal die Frage der Verlängerung des R e p u b l i k - schutzgesetzes, das bekanntlich am 23. Juli abläust; und wenn auch einige der wichtigsten Bestimmungen in das neue Strafgesetzbuch übernommen werden sollen, so wird doch bis zur Fertigstellung des Strafgesetzbuches noch eine geraume Zeit vergehen. Es wurde mit­hin ein Vacuum eintreten, das unter allen Um­ständen vermieden werden muß, da die völlige Außerkraftsetzung der Bestimmungen des Repu- blikschutzgesetzes nicht angebracht erscheint. Man rechnet allgemein damit, daß das Republikschutz­gesetz auf ein Jahr verlängert werden wird, aber es werden auch hier umfangreiche Verhandlungen bis zur Einbringung an den Reichstag nötig sein, da naturgemäß in man­chen Kreisen Bedenken gegen eine Verlänge­rung des Republikschutzgesetzes bestehen. Zu den wichtigsten Beratungsgegenständen wird aber auch das Schulgesetz gehören, das noch vor den Sommerferien dem Reichstag zugehen soll, während auf der anderen Seite erst vor wenigen Tagen erklärt wurde, daß bisher nur lose Vorbesprechungen darüber stattgefunden hätten, sodaß man nun also mit Voll­dampf arbeiten müßte, wenn man bis dahin über alle Schwierigkeiten hinweg fein will. Es mag auch daran erinnert fein, daß es sich for­mal zunächst um ein Ausführungsgesetz zur Reichsverfassung handelt, um die Feststel­lung inwieweit die Landesgesetzgebung im ein­zelnen Fall Ausnahmen von der Si­multanschule zulassen kann. Wenn dar­über hinaus in Gerüchten davon die Rede war, daß sehr viel weitergehende Wünsche ihre Erle­digung finden sollen, so ist daraus zu verwei­sen, daß die Voraussetzung hierfür eine Ver- faf sungsänderung wäre, für die aber im jetzigen Reichstag keine Mehrheit vorhan­den ist. Schließlich wird auch die Konkor­datsfrage eine Rolle spielen, wenn auch nicht anzunehmen ist, daß das Reichskabmett in dieser heiklen Frage bereits in der nächsten

der deutschen Garnisonen entspricht. Nachdem die französische Regierung sich bereit erklärt hat- te, mit England in China gemeinsame Sache zu machen, ist auch die deutsche Hoff­nung auf England zunichte geworden. Die Anregungen von Rechts für eine ultimative u , Note nach Paris und London hat das ®intommen weit unter die Mindestsätze zunick- binett abgelehnt mit der Begründung, daß man ------ - - -

sich damit eine glatte Niederlage holen und eine Verschärfung der deutsch-französischen Beziehun­gen herbciführen würde. Das Reichskabmett hat jetzt die allerdings geringe Hoffnung, daß anläßlich der nächsten BölkerbundSta- g u n g eine direkte Aussprache zwischen Strese- mann und Briand doch noch ein befriedi­

gendes Ergebnis zeitigen wird.

SS fiel em Steif...

Berlin, 3. Mai. (Privattelegramm.) Die Handelsvertragsverhandlungen sind wieder auf den toten Punkt angelangt. Auch in den Pra­ger Verhandlungen zeigen sich Schwierigketten.

DieDölker kommen sich näher

Minister begrüßen unsere Eisenbahner.

(Eigene Drahtmeldung.)

London, 3. Mai.

Während beim Diner für die deutsche Eisenbahn-Delegation sich die ersten Redner im Rahmen der aOgemeincn herzlichen Be­grüßung hielten, faßten der englische ArbettS- minister und der englische Transportminister die Zusammenkunft in einem weiteren Sinne eines sich stets mehrenden Zusammenge­hörigkeitsgefühles auf.

Die Van-Europäer tagen.

können. Sehr viele Kriegsbeschädigte haben sich auch mit ihren Rentenansprüchen erneut durch­gesetzt. Hinsichtlich der Neuzugänge der Kriegs­beschädigten fällt besonders auf, daß die schwerste Klaffe, die der hundert­prozentigen Erwerbsunfähigen infolge Kriegsverletzung

allein einen Zugang von 6300

erfahren hat und auf 38800 gekommen ist. Die höchsten Anterlziffern entfallen im übrigen aus die dreißigprozentigen Erwerbstätigen mit 294300; an zweiter Stelle stehen die 130300 mehr als fünfziMrozentigen -Erwerbsbe- schränkten. Sie haben natürlich auch starken Anteil an den Blinden, Taubstum­men, Krüppeln und Geisteskranke». Dennoch ist deren Anteil an der Gesamtbevölke­rung in dauerndem Sinken. Bei allen Formen der Gebrechlichkeit überwiegt die Zahl der Män° ner die der Frauen sehr bedeutend. Heute sind diese Ziffern nur bei den Männern auf 71 ver­schlechtert durch den Zugang der

heute noch lebenden 2700 Kriegsblinden, während die weibliche Blindenziffer sich auf 'echsundvierzig gesenkt hat. Viel durchschlagen­dere Verbesserungen sind aber bei den Taub­stummen und Erlaubten (im Ganzen 37UX>) zu beobachten. Taubheit und Taub- stu-rmheit nehmen glücklicherweise sehr rasch ab int Zusammenhang mit der planmäßigen Be­kämpfung und Verminderung ihrer Ursachen wie Scharlach, Masern, Genickstarre ustv.. Stark zurückgegangen feit 1910 um mehr als zwanzig Prozent ist auch die Zahl der Geistig-Ge­brechlichen. Sie beträgt heute noch 194369, von denen rund 99 000 Männer und 95 000 Frauen sind. Ihre Verminderung hangt aber weniger mit steigender Gesundheit als vielmehr zusammen mit dem

Massensterben der Geistig-Gebrechlichen

weiblichen Schaumburg-Lippe mit ihre Zahl in Westfalen rovinz. Bei beiden Ge»

Berlin, 3. Mai.

Ein Blatt meldet aus Wien: Der christlich soziale Abgeordnete Kunschak habe öffent­lich von Wahlmitzbräuchen der Sozialdemokra­ten gesprochen. Es seien im Namen Verstor­bener Stimmen abgegeben worden, ferner seien Leute zu den Wahlen zugelassen war den, denen das Wahlrecht aberkannt worden sei und bei der Anlegung der Wählerlisten sei ein bewußter Mißbrauch der Amtsge­walt getrieben worden. 4

Kronprinz Don 3uan.

Spanien vor der Wahl des Thronfolgers.

SefälschleWahlen inOestmeich?

Moskau baut vor.

Son Senf nicht« ,n erwarten.

(Eigener Drahtbericht.)

London, 3. Mai.

Zur Abreife der Sowjetdelegation nach Genf meldet ein Blatt aus Riga: Die Bolschmmsten- führer erklärten den Massen, ihre Teilnahme an der Konferenz bedeute kerne Aenderuna der Haltung der Sowjets gegenüber dem BöNer- bund. Die Sowjetregierung sehe den Miß­erfolg der Konferenz voraus und nehme nur daran teil, um jene Gegner zu entwaffnen, die in dem Mißerfolg die fehlende Teilnahme Rutzlamds sehen wollten.

Der Balkan-Blitzableiter.

Aller Augen schauen nach Ostafien.

(Eigener Drahtbertcht.)

(Eigene Drahtmeldung.)

Paris, 3. Mai.

Laut Pressenotiz hat der spanische Minister­rat in Sevilla wegen der Thronfolge das Zu- fammentreten der Cortes erwogen, da bte Be­zeichnung des Thronfolgers von den Vertre­tern des Volkes gebilligt werden muffe. Diese Meinung sei auch vom König geteilt wor­den. Im übrigen sei die Proklamierung des dritten Sohnes Alphons XIII., Don I n a n, zmn Thronfolger schon nach doe letzten Krank- hett des Königs und dem Besuche des Prinzen von Wales ins Auge gefaßt worden, der sich darüber mit dem Königspaar unterhalten habe.

Zn Muffoliniö Retzen.

Schutz- und Trutzbündniffe auch mit Spanien?

Madrid, 3. Mai.

(Eigener Drahtbertcht.)

Laut Pressenotiz hat kürzlich der spanische Arbeitsminister in Rom mit Mussolini dar­über verhandelt, wie die italienisch - spanische Frueundschaft noch enger gestaltet werden könnte, und zwar durch eine wirtschaftliche und politische Aktionsgemeinschaft. Bis zur Ber- wirklichung der vollständigen Aktionsgemein­schast würden beide Länder durch den Umstän­den angepatzte Teilabkommen handeln. Die Arüettsgesetzgebung beider Länder fei bereits von den gleichen Grundsätzen inspiriert, und Spanien und Italien bildeten ein unüberwind­liches Hindernis gegen den Bolschewismus. Mussolini habe durckiblicken lassen, er werde keine Gelegenheit versäumen, um die Bestrebun­gen Spaniens in Marokko zu unterstützen.

Mr ftehen wieder allein.

Keine Räumung, sondern nur Friedensstärke.

(Eigener Informationsdienst.)

Berlin, 3. Mai.

in den Anstalten während der letzten Kriegs- hungerjahre. Infolge deS Krieges sehr ver­mehrt hat flch die Zahl der Körperlich-Gebrech­lichen. Unter hundert Deutschen ist in- . folgedessen mindestens einer mit einem aus­gesprochenen Krüppelleiden behaf­tet. Die Zahl der männlichen Krüppel ist um daS Dreifache höher als die der körperlich ge­brechlichen Frauen. Von den 404665 körperlich Gebrechlichen sind 292625 Männer. Den größten Anteil an männlichen Blinden haben Berlin und Waldeck mit 90 und 101 auf 100000; an e mit 75;

am geringsten ist i und der Rheinp