Einzelbild herunterladen
 

Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Freitag, 29. April 1927

Europa als WittschaftSsamllie

Vie die Firma Himmelsba^M FaU kam. I Ganz China gegen England

Wie

»Spsen, hängen, Pfählen und durchpeitschen

italienische» Provinz verwandeln.

Nach einer Meldung aus Schanghai sind die Verhandlungen zwischen der Nanking-Regierung und Sun-Schuang-Fang fchlgeschlagen, sodaß mit der W i e d e r a u f n a h m e der Feindselig, leiten zu rechnen ist. Tsckmngkaischet ift auch einer Offensive von .tzankau auSgesevt und kann kaum den Widerstand der Nordtruppen brechen, die immer noch Pukau besetzt halten und durch einen Panzerzug Kanton beschießen.

Auch Tschangkeischek sagt den Brite« Todfehde an Schon von «,et^chen bedrängt / Mussolini gidt in Albanien nicht nach. Ein Bild vom ZukunftSkrieg / Coolidge stiftet in Nicaragua Frieden.

Das Kriegsamt macht zurzeit mit einer völlig mechanisierten Truppe Versuche über die Wir­kung der Mechanisierung auf die Organisation und taktische Verwendbarkeit sehr beweglicher Truppenteile. Die Streitmacht besteht aus einem Tankbataillon, einer Panzerwagenkompagnie, ei­ner Feldartilleriebrigade, einer Gebirgsbatterie,

Er faßte die Absicht,sich wiederum aus die südsla- _ .Zische Leite zur werfen, weil er hoffte, auf die- Welt-s skm Wege noch einmal sein Wollen in die Ge- a. die schichte Albaniens einschrctben zu können. Tas

Geiste lösen, ohne die Element« der Eigenliebe und des Prestiges zu berücksichtigen. Offen gesagt, sehe ich nicht recht ein, welche greif­baren und praktischen Ziele Rom in Albanien verfolgt. Dem Völkerbund würden wir lieber Diese schwierige Aufgabe ersparen.

pdowgroshierte Beweise gegen Moskau.

London, 28. April. (Eigene Drahtmeldung.) Ein polttischer Korrespondent schreibt, die in Pe­king beschlagnahmten Dokumente Moskaus wer­den vielleicht als sorgfältig vorbereitete un­freundliche Handlungen Moskaus gegen die bri­tische Regierung im ganzen Lande verbreitet verden und die Forderung nach einer b r i t i» chen Aktion gegen die Sowjetunion verstär- en. Vierzig bis fünfzig der wichtigsten bereits übersetzten Dokumente werden photogra- ihiert und der Presse übergeben werden.

Gin gesundes Europa.

StresemannS Parole für die Weltwirtschaft. (Durch Fun»spruch.)

der Währungsumstellung, in einer Periode auf- teigender, wenn auch langsam aufsteigender Wirtschaftskonjunktur ein Unternehmen mit gesunder Basis und mit zweiselos reeller Ge° s^äftsführung am Ende seiner Kräfte anlangt, ift ein so außerordentliches Ereignis, daß man ihm immerhin energisch auf den Grund gehen sollte.

«nxiaeavrrile: Itmbdmtfd« ®ef<Mft»an«t8tn Sette W 4. auswarnge <Seickäli». anwteen 8eile *1 4. ftamilienaiti. Zeile 20 4, Kl. An,, aas Kalte! d. Wort 4 4. amsw. kl. «nz. Zeile 20 4. Reklamen Zeile 75 4. Offengebühr 20 4 (bei Zuk. «er Ctferten 50 4. Recknnnaebetrage innerb. 5 Tagen zahlbar. ftür d. 'Richtig. tfn. aller durch nerntprecher antgegebenen Änniaea lowie tüi #hnnabme6atcit ttni Piave kann nicht ajr.innert werden, ftür flnwigen mit besonders schtwe- naem Satz a. Prozent Anficklag. Druckerei: Scktacktholftrake Mi. «elckaft». fteKe: Kölnische Strafte 5. gegen über bei Srobrftrafte. fternfpretber 951 und 952.

Lein Paneuropa, sondern Zollunion mBerträge (Eigener Trahiberickt.»

Hik «afftKt Äeuettcn Aachnchten erscheinen wöchentlich tecksmat vackmiikaa» Äbonaemcntsvretr beträgt füi den Monat 2. X bei tretet Zu Kelln na Geschäftsstelle abgebolt taat X. Durch die Polt monatlich 2.-^t ftern?^!Ä? t»1"^ **er!ae U"d Redaktion SchlJtbtbolftraüe 8»«i.

bjMnn 01,6 fln8 Ä0,x ""ÄL'1'3.!« ewgelandie Beiträge kann die Sie-

^'»Eferantwormna oder Gewähr tu keinem ftalle übernehmen. Rück- AeingSgeldeS "der Änfoeftcke wegen etmitaer nickt ordntingsmüfttgei - e.ernna ffl auSaetchsoaen Postscheckkonto ftranffnrt am Main Nummer fisao.

Amtliches Organ der Stadt Kaffe». 17. Jahrgang

SolbatengNck.

Das Ende des letzten Kondottirrc.

Der Lebensrowa» und das tab miete Ende eines obantottitoen Abenteurers «eb albaui- fchen Obersten, der als ebocf«ile«et Freund des albanische» Staatsorästdente» ans der Flucht an der serbischen Grenze sei» Lebe» auobanchte, öffnet ,»gleich «ine» Blick i« de» Wetterwiukcl Eurovas, beste» Barometer »och immer auf Sturm ftebt.

Stoifdhen öen Fronten.

Tschangkaischek's bet nkliche Lage.

London, 28. April.

Roch ist es nicht zu spät.

Belgrad für offene Aussprache mit Rom.

(Eigener Drahtbericht.)

PariS, 28. April.

Der jugoslavische Außenminister Marinko- witsch äußerte sich zu einem Pressevertreter: Ich bin davon überzeugt, daß eine offene Aussprache zwischen Belgrad und Rom ei­ne wirklich dauerhafte Entspannung bringen würde. Auf keinen Fall aber kann der ge­genwärtige Zustand andauern. Man mutz die schwebenden Fragen praktisch in realistischem

Managua, 28. April.

Drei aufständisch« Liberale sind auf einem amerikanischen Torpedoboot nach Managua abgereist, um mit der konservativen Gegenpartei in Friedensverhandlungen einzutce- len. Coolidges Sonderdelegicrter, Stimfon, soll folgende Lösung vorgeschlagen haben: 1. Präsident Tiaz bleibt bis Dezember 1928 im Amte. 2. Beide Parteien liefern sofort die Waffen ab. 3. Di« Liberalen werden aufgefordert, an der Regierung teilzu- nehmen. 4. Im Jahre 1928 finden unter Amerikas Aufsicht unbeeinflußte Wahlen statt.

Wer wagt den Krieg?

Richt gegen Menschen, sondern Maschinen.

(Eigene Drahtmeldung.)

London, 28. April.

Nummer 99. Amtliches Organ der Stadl Kaffe».

Berlin, 28. April. Bei Eröffnung der Ma schinenbauanstalten-Tagung betonte Außenmi- nifter Dr. Strefemann die Notwendigkeit der Erkenntnis, daß nur in der gegenseitigen Ver­pflichtung des Staatenverkehrs und des Waren­austausches der Nutzen Mer Volkswirtschaften gefunden werden könne. Wollten wir eie in­neren Märkte durch Einfuhrverbote und Zoll­schranken vollkommen abschließen, so worden sich die europäischen Länder bald in den tiefsten und engherzigsten Protektionismus verstricken. Die Weltwirtschaft ift ein einheitliches Ganzes und beherrscht von dem Gesetz, daß ein :cdcS Gedeihen an dem volkswirtschaftlichen Gedeihen des Anderen ein Jntereffe und Anteil hat. Seiber scheinen eine ganze Reihe insbesonvers junger Staaten durch hohe Zolltarife ihren Markt abschließen zu wollen, um neue Jndu ttrien groß zu ziehen, zu denen ihnen die Grundlagen kehlen. Dr. Strefemann hofft, daß man de« Ziel der internationalen Ver­pflichtungen und Arbeitsteilung durch die Welt firtschaflSkonferenz ein gut Teil näher kommt "in diesem Gedanke« deS internationalen Mci- iinngs^ustausches der hervorragendsten Wirt-

, orstverwaltungen, bei preußischen, hessischen und bayerischen heraus­stellte. und daß vte um ihre Ehre kämpfende Firma und ihr Verteidiger genötigt waren, dieses Verhalten scharf zu kritisieren.

mprtw hief» t ....Sf Hi uuu viyuiuuciie im äkci.»

iTnhDn.it6n n rfmm lUitu I kriege albanische Landen zugunsten der Mittel -

nierhente rTr an n n6« möchte. Dabei fand er in dem blutjungen

tef nnh Albani»1 Achmed Zogt», der damals gleichfalls als

Ausübuno ibtrr S on BT/äni16tlrertöte Bandenfuhrer zum ersten Male in das Ram- SÄn mh h« r. ®IPciiüdtt bet Balkangeschichte trat, einen ehrgei-

'nnherrn0 @tn«t I Z'gen Nebenbuhler, und Vie Rivalität dieser

se^ne erneut- beiden albanischen Bandcnfühier war für die

seine erneute Erwägung nicht m Frage lommen. I CperatioKen Zentraünächte in Albanien ,w * i außerotveuilich hemmend.

Waffenruhe in Nicaragua

Coolidge spielt den Friedensmittler.

(Funktelegramm)

Hier nun ist der Punkt, wo die Vorge­schichte in den aktuellen Fall deS wirtschaftli­chen Zusammenbruchs der Firma Himmelsback einmündet. Diese behauptet nämlich, daß sic von den Forstverwaltungen au8 einer bürokra­tischen Verstimmung über jene Kritik seithei systematisch boykottiert, von staatlichen Auktionen ferngehalten und so schließlich rui­niert worden sei. Rirma hat dann narb vergeblichen Versöhnunh/versucben (auch Reichskanzler Marr war daran beteiligt) eine Schavenersatzforderung von zwanzig Millionen auf dem Klagewege geltend gemacht, die noch schwebt und die jetzt den Hauptaktivposten in der Bilanz des ruinierten Unternehmens darstellt. DaS öffentliche In­teresse an diesem wirtschaftlichen Einzelsall geh, dahtn, sestzustellen, ob eS richtig ist, daß et» großes deutsches Unternehmen, unter zweifel­haften Motiven in einem Kampf um seine Ehre gehetzt, darüber schließlich zu Fall gebracht wird, daß es in diesem Kamps die Empfind- lichkeit bürokratischer Instanzen verletzen mußte und sie nickt mehr versöhne?- konnte Trifft dies zu, so liegt ein aerancv krasses Beispiel dakür vor, wie die amtliche

Oberst Ghillardi, ein Kroate italie­nischer Abstimmung, der als österreichischer Of­fizier im Jahre 1912 nach Albanien kam, sand im Lande der Blutrache und der phantastischen politischen Möglichkeiten das geeignete Betäti­gungsfeld für seine phantastische Abenteuerna­tur. Eine der militärischen Stützen des Für­sten von Wred, blieb er auch nach dessen Fortgang aus Albanien Parteigänger der österreichischen Sache und organisierte im Welt-

Wtrtschastspolitik, die eine großzügige Förde­rung der Wirtschaft bedeuten soll, sich in den Händen der Bürokratie in eine Geißel der Wirtschaft verwandeln kann. Reichstag und die beteiligten Landesparlamente werden diese Frage ernsthaft zu unterlaßen haben.

Auch dem flüchtigen Zeitungsleser ist es be­kannt, daß die Firma Himmelsbach seit mehre­ren Jahren in oer Oesfentlichkeit und vor Ge­richt in einen schweren Kampf um ihre kauf­männische und mehr noch um ihre natio­nale Reputation verwickelt ist. Der Ur­sprung geht zurück auf das Spätjahr 1923, als Deutschland genötigt war, die passive Resistenz gegen die Besetzung des Ruhrgebiets einzustel- le» und Frankreich zur Befriedigung seiner Reparationssorderungen, die das Reich zu lei­sten außerstande war, mit der rheinisch-westfä­lischen Industrie die sogenannten M i c u m- ertrage schloß, auf Grund deren die Lie­ferungen sozusagen als Priv alle istun- g e n erfolgten. Niemals ist es jemand einge­fallen, Jene deutschen Industriellen, unter denen sich glanzende Namen befanden, unnationaler Handlungsweise ober gar bes Landesverrats zu bezichtigen. Ungefähr das Gleiche aber ta­ten damals deutsche Holzfirmen unter Führung von Himmelsbach, at8 sie mit der französischen Verwaltung Verträge über Ab­bolzung von Wäldern im besetzten Gebiet ab- schloffen, um wenigstens zu verhindern, daß diese Geschäfte von den Franzosen allein und mit größter Rücksichtslosigkeit besorgt wurde. Auf Grund dieses Tatbestandes wurde in der Fachpresse gegen Die Firma Himmelsbach eint scharfe Kampagne mit dem Vorwurf des Lan­desverrats und der profitgierigen Verwüstung deutsche» Waldbesitzes tm Auftrage des Fein­des erhoben, was zunächst zu einer Privat­klage gegen de» verantwortlichen Redakteur F er n b ach und später zu einem Zivilverfah­ren gegen denselben führte. Das Wesentliche und Folgenschwere für die angegriffene Firma 1 war in diesen Prozessen nicht nur Der Umstand, daß im Strafprozeß der Angeklagte freigespro­chen. im Zivilprozeß dagegen die Haltlo- ftgfeit Der Beschuldigungen klar festgestellt ! wurde, sondern die Tatsache, daß sich in beiden i Prozessen eine noch nicht geklärte Haltung bei ; beteiligten staatlichen Forstverwaltungen, bet

London, 28. April.

Aus Schanghai wird gemeldet: General Tschangkaischek erklärt in einem Manifest, der britische Gesandte in Peking bereite Pläne vor, um große Gebietsteile Chinas bei Nanking und Schanghai im Falle der Ablehnung der Mächte-Roten zu besetzen. Das Manifes fordert das chinesische Volk auf, nicht nur die Militaristen, sondern auch die Jmperiali- ftenzustürzen, von denen die Engländer die schlimmsten seien. Wegen des 1. M a i hat Tschangkaischek zwei weitere Regimenter nach Schanghai gesandt, um die Ordnung aufrecht zu erhalten.

Mufftllnl läß! fich auf nichts ein«

Hände weg vom Tiranavertrag!

London, 28. August.

In der jetzt hier eingetroflenen Antwort Mussolinis in der albanischen Frage heißt es u. a.: Wenn der jugoslavische Gesandte in Rom irgend eine Mitteilung zu machen wünsche.

I Als jedoch der Krieg gegen die Mittelmächte entschieden war, legte sich Ghillardi zuerst auf die italienische, dann aber auf die südslawische Seite und wurde die vermittelnde Persönlich­keit in den Verhandlungen zwischen der Bel­grader Regierung und seinem ehemaligen Geg­ner Achmeo Zogu. Er hat sich bann, zumal er nur auf diesem Wege die Möglichkeit sah, in her albanischen Geschichte weiter eine Rolle zu spielen, zum getreuen Schildknappen dcs Präsidenten der albanischen Re­publik gemalt, der ihn zum Inspektor der gesamten albanischen Armee ernannte. Dieser tapfere Landsknecht, der nach eigener Aussaat achtzehnmal die Italiener, neunmal die Ser- ben schlug, der an 2000 albanische Gegner

M Paris. 28. April.

Bei einem Bortrag in Lille über die SBelt

f l?aIe . ^Eifcher tenz war. über die das politische Leben Albo- b Gedanke einer Zoll- niens verfügt hat. War Ghillardi doch einer

hnt"h?» l"7.nW!l°nnc1' Handelsvertrages | der wenigen bunten und kraftstrotzenden Kestal- ht,On«UI ?" teil, tm Mechanismus und Bürokratismus des rc h ur^?.rtet' *tek wird notwendig, heutigen Europa, war er doch ein Erbe des Erden fo^rüche niid'^5 jener kühn ; und phantastischen Man- «aififenl,em Set^tum ber Bo-n an- nnterhu-ftd) im Zett >lter der Renaiffanee zu »igten Staate« abzudanke«. chenkel- erhoben oder gar fremde Länder

rfungen onn^<.- r«

ließ, führte nun in der unerträglichen Klein­stadtatmosphäre von Tirana,einerResidenz" von nur etwa 5000 Einwohnern, ein ihn selbst unendlich anödendes Leben auf den five= o'clockäteas der Gesandtschaften und Konsula­te, auf denen er sich als charmanter Plauderer und Frauenschwärmer von troubadourhaflcr Galanterie gab, und abends im italienische» Ristorante bei Chianti und Kartenspiel als ein Erzähler von Kriegstaten und saftigen Geschichten In Tirana eintvesfenden Zei- tungsverttetern pflegte er die herrlichsten Cha- __________________ , rakterbildcr von Achmed Zogu. den er mit

einer Pionierkompagnie, einer Signalabteilung Mussolini und Mustafa Kemal Pascha in und einem Fnfanteriebataillon mit sechSund- einem Atem nannte, zu geben, sowie wahrhaft dreißig Maschinengewehren. Iphantastische Geschichten von den noch ungehv- I denen Bodenschätzen seines Adopiivvatei» fdjiaftSDcrtreter aller Länder liegt ein großer ^"des zu erzählen. Rückte Der Zeiger Der Uhr Fortschritt um die bestehenden Schwierigkeiten ???*..IkSen Mitternacht und spendete der ita- durch ein besseres Verständnis für die gegenfeüItcmfdte Wirt von seinen schwereren Weilte», tigen Röte und Wünsche zu beseitigen. p0 begann Ghillardi mit wundervoll fenorcr Falsche Winfchof.spolml Ursache« ver Krise. B ° l k

sn,-r, oq arh,;r I ksvattscher Sprache zu zitieren, als dessen hetm-

Berlin, W. April. (Funkdienst.) ProfessorIltchen Dichter er sich dann bekannte und als hfjnftn0*»°für w- aS Erste Morgenrot über Tirana aufleuchtete.

malnahmm^in^pn9te der getreueste Diener Achmed Zogus. daß SÄr* o rn Zauchen Vorstellungen über er tn feiner innersten Brieftasche noch ein Be- i tarn«nH1!?A«ToIH1;stallungsschretben von einer anderen in Alba- »rt. tr f « LV l 01V V men mteressierten Persönlichkeit in der Ta'che

.SSffiÄ.f Xf 3*nbl k" »- S

- T _ I bisher als Land der unbegrenzten Möglich-

Europamußzusammenstehen keilen erschienen war, sich in eine

Als vor einigen Wochen die deutsch-russische KonzessionsgesellschaftfDlologa", die sich mit per Abholzung eines großen russischen Wald­komplexes befaßte und die als der wichtigste kmrtschaftliche Erfolg dcs mit Rußland abge­schlossenen Rapallovcrtrages galt, wegen Man­gels liquider Mittel und weil die Reichs- regterung Die erbetene Ausfallgarantie von fünfundzwanzig Millionen ablehnte, sich unter Geschäftsaufsicht stellen ließ, war es in etngeweihten Kreisen kein Geheimnis, daß das Mißgeschick dieses wirtschaftlichen Unter­nehmens auf die Z a h l u n g s u n s ä h i g k e 11 der größten Daran beteiligten deutschen Dolz- sirma. Der Gebrüder HimmelSdac Freiburg in Baden zurückzuführen war. Es t deshalb keine Ueberraschung, daß jetzt Diese Firma, die nicht nur einen deutschen, sondern einen Weltruf besaß, ihre Zahlungsunfähigkeit offiziell angemeldet und die Geschäft s au f- i ch t beantragt hat. Daß aber drei Jahre nach