Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
Donnerstag 28. April 1927
Nummer 88
Lmtliches Organ Ser Stadt Kastel.
Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrgang
AbschMelung derDaweö-Nepamtionen?
FrWingS-Katastropften mit Sturm- und Hochwafferovkru.
Kein Gaskrieg mehr?
Ein klägliches Ergebnis in Genf.
Die Genfer Vor-AbrüstungSkonseren; heil nicht nur Den Giftgas- und bakteriologischen Krieg Verbote.., sondern darüber hinaus den deutschen Antrag angenommen, durch den auch schon die Vorbereitung zu einem cherni- sehen Kriege untersagt wird. Man darf anneh. men, daß die Bereitwilligkeit der Abrüstungskonferenz, diesen Anträgen zuzustimmen, hauptsächlich von dem Wunsche diktiert war, die Wellmeinung. die an einem positiven Erfolge der Abrüstungskonferenz mit Recht zweifelt, eine Beruhtgungspille zu geben, ohne damit wirklich den Willen, einen chemischen Krieg wirklich zu verbieten, dokumentieren zu brauchen. DaS geht schon daraus hervor, daß ausdrücklich fefigestellt worden ist. daß die Regierungen, deren Vertreter dem Anträge zuge- stimmt haben, durch die Abstimmung der ersten Lesung in keiner Weise gebunden seien. Die Abrüstungskonferenz hat damit endlich einmal ein Ergebnis gezeitigt, das an sich alle Friedensfreunde erfreuen könnte, wenn es nicht p r o bl e m a t i fche r R a t u r wäre. Wir wissen noch zu gut aus dem Weltkriege, wie während des Krieges das Völkerrecht und alle von Den verschiedenen Staaten zur Herbeiführung einer humanen Kriegführung getroffenen, feierlichen Vereinbarungen mit den Füßen getreten worden sind. Nicht einmal das Rote Kreuz fand immer den ihm gebührenden Respekt.
WaS sollen nun da Konventionen bedeuten, die heute von der vorbereitenden Abrüstungskonferenz angenommen werden, wenn es wirklich einmal wieder — was Gott verhüten möge — zu einem Kriege kommen würde. Mit einem Male wären alle schönen Bestimmungen über den Hausen gerannt und in die Ecke geschoben, wie entweihte Priestergewänder, die man in einem Trödelladen wiederfindet. All das, was man tn ruhigen Zeiten an Konferenztischen aus- brütet, hält dem eisernen Zwange der Notwendigkeit nicht stand. Wir haben das zu unserer bitteren Enttäuschung im Weltkriege gesehen und sind durch die Erfahrungen zu skeptisch geworden, um solche Beschlüfle der Abrüstungskonferenz mit einer jubelnden Ovation zu feiern.
Ganz abgesehen davon haben derlei Verein- barungen sehr wenig Zweck, solange nicht alle Mächte solidarisch sich für die Durchführung einsetzen und ihre Unverletzlichkeit mit stärksten Mitteln garantieren. No chist es aber Ian»- nicht so weit. Noch fehlt beispielsweise Rußland am Konferenztisch. Und was daS heißt, hat uns kürzlich auf dem Rätekongreß Kommissar Woroschiloff angekündigt, der betonte. daß in einem künstigen Kriege die wich- Äe Rolle Die Chemie spiele und daß es Auf-
' der Friedenscbemie in Rußland sein müßte, Di» Verteidigung gegen einen chemischen Krieg zu organisieren, indem man Gegengase bereitstelle, die nicht nur für jeden Soldaten. sondern auch für jeden Arbeiter. Der mit Der Front in Berührung komme, zur Verfügung stehen müßten. Wenn nun schon in einem Kriege, in Dem beispielsweise Rußland verwickelt wäre, Gase als Kriegswassen bereit stehen so würde man sicher auch Dann davon Gebrauch machen, wenn der Kriegspartner. in Einhaltung der Genfer Beschlüsse, die Anwendung Dieser Kriegsmittel sich versagte. Um Dann aber Dem Gegner nicht zu unterliegen würde sich sicher Dieser ebenfalls auf Diesen chemischen Krieg einstellen müssen Es ist also noch etwas sehr Problematisches um Den chemischen Krieg In Gens für tot erklärt, wird er nach wie vor Weilerleben.
Aus Diese Weise kann man einem so furchtbaren Ereignis, wie es hier Der Krieg überhaupt ist, absolut nicht beikommen Es gibt nur einen Ausweg unb Das ist Die vollstänDige Abrüstung. D'e es keinem Staate ermöglicht. Überhaupt einen Krieg zu beginnen. Davon sind Wir aber, wie gerade die Entwicklung in Gent zeiat. weiter entfernt als je. Und Doch ist nichts weniger als Die vollkommene Abrüstung durch,usetzen GeraDe in den letzten Wochen haben wir erfahren, wie leichtfertig auch heute noch mit der Heraufbeschwörung e'nes Krieges gespielt wird Man braucht sich nur an den Konflikt zwischen Italien und Jugoslawien zu erinnern Was im Kleinen möglich ist ist auch im Großen möglich Deutsch land hat nun einmal die Mission, als Land, da? selbst vollständig entwaffnet ist, immer und im
mer wieder hie Kassandrarufe auSzustoße» und nicht zu r ruh en, bis Dem, was eigentlich Recht und sogar in einem so brutalen Vertrage wie Dem Versailler Vertrag stipulierl ist. auch zum Siege verholsen ist. Durch Beschlüsse über ein Verbot des chemischen Krieges Dorf man nicht vergessen, worum es eigentlich gehl.
Erstickt Europa?
Für eine Schmds». und Reparationskonferenz. lEigkner InforMationSDienft.j
Berlin, 27. April. DaS Ergebnis Der bevorstehende» Weltwirtsmafiskonfcrenz Dürste und) Der Auffassung unterrichteter Kreise in der Gründung eines LLeltwirtschastsamtes bestehen, das sich mit den Wirtschaftstrifen in Den einzelnen Ländern zu beschäftigen haben wird. Auch wird die Konferenz als Vorläufer einer internaiianalen Schuldenkonferenz betrachtet Washington will allerdings eine Dawes- re v i s i o n nur erörtern, wenn Frankreich Das Schuldenabkommen ratifiziert. Das gestern veröffentlichte Menetekel des Rewyorker Bankier P a i s h über Die Möglichkeit eines finanziellen Zusammenbruchs Europas, Dürfte in diesem Zusammenhang nicht unbeabsichtigt sein. Der Bau'ier propagiert die Streichung aller Schulden und die Niederschlagung der deutschen Reparationsverpfllchtu-'geti. Eß scheint sich daraufhin eine Aktion der führenden sranzöfischen Finanzkreise vorzubrreiten, das Pariser Kabinett und auch Die Kammer zu bewegen, die Ratifizierung deS französisch- amerikanischen Schuldenvertrages vorzunehmen. Dir deutschen Delegierten werden nun ihre Hauptaufgabe darin zu erblicken haben, das Gc- iände für eine Revision des Dawesabkommens zu sondieren und sich für Die Einberufung einer internationalen Schuldenkonserenz mit allem Nachdruck einzusetzen. In den deutschen Regie, rungskre'sen weist man sehr wohl, daß Die Bus- rollung Der Revision des Dawesplanes eher Erfolg ne spricht, wenn sie im Rahmen Der Beratungen einer internationalen Schuldenkonferenz vorgenommen wird. Diplomatische Besprechungen mit Den in Frage kommenden Regierungen würden doch zu keinem Ergebnis gelangen.
MOenbrödeHeutschland.
Rach Der große» Abrüstungspleite.
Berlin, 27. April.
Die Abrüstungskonferenz in Gens wurde gestern geschloffen und bis November vertagt. Graf Bernstorfs äußerte sich zu einem Preffever tretet, Daß die Regierungen autzerordentkich wenig Eiset für die Abrüstung gezeigt hätten und daß diese noch in seht wettet Ferne Hege.
Tritt Seipel zurück?
Wenn Der LandbunD nicht will. Seine Nachfolger (Privat-Telegramm.)
Wien, 27. April.
Rach Den Wahlen wird Die Regierung am 17. Mai, Der parlamentarischen Gepflogenheit sol- genD, formell »urüdtreten. Es wirD als sichet angesehen, Daß Die bürgerlichen Parteien Tr. Seipel zum Bundeskanzler wiederwählen werden. Es verlautet schon heute, daß Dr. Seipel den Landbund zur Teilnahme an einer bürgerlichen Regierungskoalition bewegen will, der jedoch u. a. Das Ackerbau- Ministerium beansprucht. Der LanDbunD ist auch in Der Anschlußsrage viel raDikaler als Die Christlichsozialen unD Großdentschen unD ist auch wieDerholt gegen Die klerikale Schulpolitik Der Regierung aufgetreten. Tatsächlich hat Die Re- zienlngsfähigkeit Des Kabinetts Seivel Durch Die Wahlen stark eingebüßt, svDaß Die Oppositions- blätter schon j-ht von feinem Rücktritt und von einem Kampf um fein Amt zwischen Dem ttzigen Finanzminister Tr. Kienböck unD dem Landeshauptmann von Botatlberg, Dr. E»• Der sprechen oder die Bildung eines Koalitionskabinetts wünschen.
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Sie find endlich soweit.
Eine gebrechliche Regierung in TKüringen.
Weimar, 27. April.
Die von den Demokraten, der Volkspattei, dem Landbund und der Wirtschastspartei vereinbarte thüringische Regierungsliste wird ein Minderheitskabinett darstellen, da die künftigen RegierungSvarteien nur über 23 von 56 Abgeordneten verfügen. Zwar werden die
Deutschnationalen die Regierung mitwählen, aber voraussichtlich dürfte sich neben den beiden Nationalsozialisten auch der Vertreter der Sparet bet der Wahl der Stimme enthalten. Diese würde sodann mit 27 gegen 26 Stimmen der Sozialdemokraten und Kommunisten bei drei Stimmenthaltungen erfolgen.
Gegen Marx und Lenin.
Wa- die chinesische Freiheitspartei will.
kCigene Drahtmeldung.)
Paris, 27. April.
Rach dem hiesigen europäischen Kongreß der Kuomintag-Partei erklärt der Vorsitzende P'resse- aertretern: Zwischen den Kommunisten und uns ist nunmehr der Bruch eine vollkommene Tatsache. Er war unvermeidlich. Tschangkai- scheks Sowjet-Experiment ist verhängnisvoll für uns gewesen. Wit kämpfen für die Unabhängigkeit Chinas und die Aufhebung 6er ungleichen veralteten Verträge. Wit wollen keinen Konflikt mit d-n europäischen Mächten. Die Kuomintag-Partei ist national. Die demokratischen Grundsätze Sunyatsens sind nicht die von Karl Marx und Lenin. Wit haben ihnen Treue geschworen und vertrauen cuf Tfchangkaischek.
Vettoleum aus Kohle.
Mllisnenprojekte im hohen Norden.
Oslo, 27. April.
Die Prüfung des auS Spitzbetgenkohle ge wonnenen Oels durch die d-»tsche I. G. Fat- beninDusttie ist außerordentlich zünftig ausgefallen. Infolgedessen sind Plane ausgearbeitet worden übet eine Millionenanlage in KingS bay zur Herstellung fynthetischen Petroleums Die Verwirklichung der Pläne werde wahrscheinlich 2—3 Iahte in Anspruch nehmen.
Wie am Jüngsten Tag.
Neue Msstsflppischtecken. — Und New-Orleans? (Funkdiensts
Memphis (Nordamerika), 27. April.
Bon dem Hochmaffer wurde bei Spirit-Lake eine Eisenbahnbrücke fortgerissen, über Die erst wenige Minuten vorher ein Personenzug gefahren war. 25 Personen, Die ans einem bten- nenDen Hause in den hochgehenden Mississippi sprangen, sind ertrunken — Ter Gouverneur von Lousiana hat angesichts Der Rrw Orleans Durch das Hochwasser deS Mississippi Drohenden Gefahr, um Die Genehmigung ersucht, Die UferDSmme zehn Meilen unterhalb Der StoDt sprengen zu lassen, um Dem Wasser Abzug zu verschaffen. — LanDkeute, Deren AckerlauD Dann überschwemmt würbe, patrouillieren bereit« mit Gewehren bewaffnet die Dämme ab, um etwaige Sprengmannschas- ten mit Gewalt fernzuhalten.
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D k ganze (Stadt odgescha tten.
Rewhork, 27. April. In der Stadt Arkansas sind zweitausend Personen durch da- Hochwasser auf den Deichen eingeschloffen und drei- bis sechstausend weitere Personen tn der Nachbarschaft der Stadt. Der Bürgermeister der Stadt hat sich nach Little Roch geflüchtet.
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Aönlgebera tn der Wafferwllfle
Königsberg, 27. Avril. Der Sturm in Stärke von neun hat Den Pregel für weite Strecken über Die Ufer treten lassen. Drei Personen finb bisher ertrunken. Tas gesamte Gelände »m Königsberg gleicht einem weiten wogenden See. Gegen Abend begann das Wasser zurück zuebben. Mehrere Kähne wurden gerettet.
»
Sturm und Wasser weit und Brett
Göttingen, 27. April. (Vrivatteleqramm.i Der gestrige Sturm hat der Obstblüte sehr ge- fcf’-s'*. -’n vor Rörtc t ist Die Seine aus
Den Ufern getreten unD hat weite Strecken bis nach Kreiensen unter Wafor gesetzt. Auch SaatfelDer si id Davon betroffen.
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Brechen di? Elddämmek
Schwerin, 27. April. (Privattelegramm.l Orkanartiger Sturm trieb Das Wasser aus Der Elbe in Die SuDe, soDaß vier Meter hohe Dämme überströmt wurden. Die über angestrengte Sipo hat fidj gestern abenD von sen Arbeiten zurückgezogen. Die Gefahr einer Zerstörung Der Teiche wächst. Tie Telephon icitungen sind schwer beschädigt
3m grenzenlosen All. Wie De Pinedo Weltmeer und Tropen bezwang.
Aas bem Munde des Cseanftteaerö. — Darck Nackt and (Srauca gegen Brasilien. — Im Tro- verifturm über den Aeanartoi. — Ueb« bem La- byr.nch der Urwälder. — Unbekannte Welten, D*r iliciennogel als Lnitselvenü. — Totes Land.
Francesco de Pinedo, dessen aussehenerregender Flug über zwei Hemisphären durch ben Brand seines Flugzeuges »Santa Maria" unterbrochen wurde, teilte einem Weltreisenden folgende Erlebnisse mit: „Der Schlas ist unser schlimmster Feind," plauderte de Pinedo, „unb hat mir denn auch bei der Ueberquemng des Atlantik einen bösen Streich gespielt. In pechfin- fieret Nackt stiegen wir auf der Insel Santiago auf, im Banne einer Schlaftrunkenheit, bereit wir nur mit Aufgebot unserer ganzen Willenskraft Herr »« werden vermochten. Ich war kaum imstande, das Steuer zu bedienen und ließ die Dinge gehen wie sie wollten. Goitsetdank hatte ich mich gegen Morgen so weit erholt, um die Orientierung wieder zu gewinnen. Im At» lantik herrschte schwerer Sturm; es wollte nickt Tag werden, und das Wasser schimmerte wie violette Tinte. Der ganze Horizont dampfte im Rebel. Als wir uns dann dem Aequalvr näherten, brach einer dieser gefürchteten Tropenstür» auS, der das Ende der Welt, zu künden schein'. Sturzbäche von Regen gingen auf uns nieder. Die schwarzen Wolken strichen sturmgepcitfcht über die hochgehenden Wogen, zwischen denen unaufhörlich augenblcndende
Blitze hin- und herschossen.
In diesem Chaos von Nebel und Wasser konnte man kaum die Hand vor den Augen erlennen. Wir mußten deshalb bis fünfzig Meter über dem Wasserspiegel heruntergehen, um Halbwegs Sicht zu bekommen. Glücklicherweise dauern diese Tropenunwetier nur wenige Stunden. Das Flugzeug gewann allmählich wieder das Gleichgewicht, und ich hätte auf Die atlantische Küste Brasiliens direkt zusteuern können, wenn sich nicht Ostwind erhoben hätte, auf den ich nickt gefaßt war, da in jenen Breitegraden gewöhnlich die Passa'winde wehen. In der Erkenntnis, daß ich bei dem Kampf gegen den Ostwind meinen Brennstoffvorrat unnütz vergeuden müßte, steuerte ich nach rückwärts und landete in Fernando Noronha. Schwierig und gefährlich gestaltete sich der Flug besonders bei der U eberquerung Brasiliens und der Felsengebirge. „Die dichtesten Wälder Afrikas," e i Härte de Pinedo, „sind noch immer gangbar. Sie haben Lichtungen und natürliche Fußpfade und lassen zwischen der üppigen Vegetation Raum und Luft. Die amerikanischen Urwälder bilden dagegen ein undurchdringliches Gewirr von Riesenbäumen, Unterholz, Rohr, Schlingpflanzen und farbenprächtigen Bromel'.a- zeen, ein verfilztes Gestrüpp von Pflanzen, die bis vierzig Meter in die Höhe reichen und ein dreifaches Gipfeldach aufweifen. Nicht hundert Meter würde man in diesem Gestrüpp vorwärts kommen, und wer hier eine Landung vornehmen wollte, Würde unweigerlich als Gefangener von dem Pflanzennetz in Fesseln verstrickt Werden. Von der Höhe aus gesehen, erschien der Wald wie ein Ozean dunkelorün»» Blätter, über dem wir mit dem Kompaß wie auf dem Meere zu foltern gezwungen Waren. Die Karten leisteten uns keine Hilfe. Ich floa über Täler dahin, die (eine Karte verzeichnet, über riesige Gelände, die noch keines Mensck-n Fuß betreten haben mochte. kurz, ich steuerte in einer unbekannten und unentdeckten Welt ins Ungewisse.
Hier und da reckten sich aus dem Blättermeer gespenstcrhast die Skelette abgestorbener Baumriesen empor, die an Schifiswracks denken liefen. Wir mußten uns nach dem Lauf der Flüsse orientieren, aber auch diele Orientierung war nur zu oft unmöolick. da die Vegetation, die die Flüsse dickt umsäumt, wahre Laubmauern bildet, die sich oben zusammens^Ueßen und die Flüsse hinter einem unbut<*bringli*en Blatt- "cbleicr verstecken. Dreihundert Kilometer weil mußten wir überdies über ein Gelände flieoen, das jeden Wasserl-'ifs entbcbrte, in bifon Nebel einoehüfo, in dem sN' pfomerbaft in der Ferne die dunklen Gipfel der ewigen Be g- 'eftima abzeichneten. So wa eit wir gezwungen, oft bis fünfzig Met»r über die Banrnwipfel her« 'ittterzugehen, die si h wie ein grüner Blat ep- "ick unter un§ a"spreiteten U her diesen Berg- lestunoen ist die Luft un^eW^hulick rein un? hon foifbr’Tnfer vorausgesetzt daß
klarer Himmel ist Keine Spu- von Leben. Nur