eenntog, 17. April 1927.
Staffelet Neueste Nachrir' tea
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|tigen Einen einfachen Blumentopf kann man billig in einem Laden kaufen; denselben könnt Ihr dann mit gelber oder grauer Lackfarbe, als Grundfarbe, anmalen, und zwar von innen und außen. Zu empfehlen ist es aber ntrtrt von innen zu bemalen, damit die innere Seite porös bleibt, was für die Blumen besser ist. Wenn der Lack trocken ist, dann zeichnet Ihr das Mu-
Ein bemalter Blumentopf.
Diesen hübschen Blumentopf kann jeder Junge und jedes Mädchen, die mit Pinsel und Farbe etwas umzugehen verstehen, leicht anfer-
Und ruft: „Mein Ehrentag ist heul' fürwahr! Die Annemone führe ich zum Traualtar, Und alle Tiere, alle Blümelein, Die lade ich zum Hochzeitsfcste ein.
Und sieh', schon naht dort oben von der Höh' Der starke Hirsch, das zierlich-schlanke Reh. Der Klapperstorch, der vielgeplagte Mann, Kommt auch dort hinten gravitätisch an.
Und dort Herr Frosch, Frau Kröte, seine Base, Und schaut, dort ist ja auch der Osterhase!
Und all' die vielen Vögel groß und klein, Die stellen jubelnd sich und singend ein. Sogar die Käfer, Mücken, Fliegen, Sieht fröhlich man im Tanz sich wiegen.
ster aus den Tops und malt es mit Oelsarbe aus. Die Blumen könnt Ihr rosa oder blau machen und die Blätter grün. Die Ränder des Blumentopfes werden in derselben Farbe gehalten wie die Blumen.
Dom klugen Osterhasen.
Märchen in Reimen von R. Lüddecke-Kaflel. Bilder von Liselotte Weitzel-Kassel.
Wie man Prinz Krokus retten kann, Und alle kommen überein Der Ostcrhas' soll Retter sein, Weil er ein sehr gescheiter Mann, Der außerdem flink lausen kann. Der Osterhas' sagt: „Meinetwegen! Zwar bin.ich müd' vom Eier legen, Doch will ich keine Mühe scheu'», Ich hol' die Diebe sicher ein. Doch eine Hilfe brauche ich, Komm, Mückchen, komm, begleite mich!' Die Mücke setzt sich in sein Fell, Tann folgen sie den Buben schnell. Tie fitzen froh am Wiesenrand Mit ihren Blumen in der Hand Und freuen sich an ihrem Duft. „Nun, Mückchen, fliege in die 2uft!" So kommandiert der Osterhase „Und dann dem Jungen in die 9lafe!' Tas Mückchen in die Nase fliegt Dem Buben, der am Krokus riecht. Tas kitzelt und er nießt: Hatschi! ^o laut und heftig wie noch nie. Und durch den Luftdruck wird — o seht! Prinz Krokus weit hinweggeweht. Zwar macht er ein entsetzt' Gesicht, Doch schaden tut die Reis' ihm nicht. Schnell trägt das Häslein ihn zurück. Ist das ein Jubel und ein Gluck! Vor Freude schenkt die Anemone Dem Hasen ihre Blumenkrone. Geschwind wird nun das Paar getraut, Dann rufen alle Gäste laut, Daß rings die Wälder Echo geben: „Der kluge Osterhas' soll leben!"
Wer kann das?
Ein Bild zum Zusammensetzen.
Bluuifs Prlvat-Haudelslchule. Aut vielfache Anträgen teilt die Schulleitung mit, dan das Sommer- Halbjahr gleich nach Litern in vollem Umiang« beginnt. Es Nnd Halbjahrs- und Jahres-Kurie eingerichtet zur vollständigen Ausbildung für den kaufmännischen Beruf, sowie Kurie in einzelnen Fächern am Tage und abends. Anmeldung Werbeichrist und jede Auskunft bereitwillig durch das Kontor Hoben» zvllernftrabe 26. an der Lbervoftdirektion '--nruf 1006 nnd fW
ten hatten. Und so vergruben st« ihren Schaß im Walde in einer Höhle. Das Gerücht besagt aber, daß er dort auch verblieben ist bis auf unsere Tage, denn so viele Menschen, die hofften, aus schnelle Weise zu Reichtum und Glück zu kommen, eS auch immer wieder versucht haben — gelungen ist eS bisher keinem, ihn zu entdecken.
So kann diese Hoffnung immer wieder le* bcndig werden und, wie gesagt, auch neuer* dings wieder sing die Legende von dem vergrabenen Schatze an, die Gemüter zu bewegen, und wohl so an die hundert Menschen sind ausgezogen, um die Gegend, in der er angeblich ruhen soll, ganz gründlich zu durchsuchen, um nun aber auch wirklich zum Ziele zu kommen....
Nun wird die Sache feierlich!
Im langen Zuge ordnen sich Das Brautpaar und die Hochzeitsgäste. Nun kommt der Höhepunkt vom Feste: Herr Pfarrer Buchfink will soeben Das junge Paar zusammengeben, Da ruft Frau Maus: „Flieht, flieht geschwind. Dort hinten naht ein Menschenkind!" Und wie der Blitz entflieht die Schar, Die eben noch so fröhlich war, Und jedes Blumenelfelein Schlüpft schnell in feinen Kelch hinein, Ta kommen froh zwei kleine Jungen Den Wiesenpfad entlang gesprungen, Die sich mit großem Eifer bücken.
Um einen Blumenstrauß zu pflücken. Und durch die Wiese gellt ein Schrei: „O weh! Prinz Krokus ist dabei! Der Bräutigam ist uns gestohlen, O helft, man muß ihn wiederholen!" Und auf den Ruf mit Windesschnelle Sind alle Tiere gleich zur Stelle Und eifrig wird beraten dann.
Die Fnihlingsfrism.
Die große Mode: Locken.
Di« Dam« mit bee zwei Rieft«. — Di« Mode- kommiifiou der Haarformer. — Die wiedcrkehre»- d« ..Allonge". — Abkehr vom „Männlichen. All- inmännUchen". — Locke» und Löckchen, dir groß«
Mod«.
Es gibt Männer, Die behaupten, daß „jede Frau ihren Kops für sich hat." Wenn sich hu Mode so weiter eniwickelt, tote es nach den letzten Ansätzen den Anschein hat und rote es auch die führenden Haarkünstler Voraussagen, dann hat bald jede Frau nicht einen, sondern zwei Köpse für sich: einen Tages- und einen Abendkops. Die Ansicht, daß der kurzgeschnit- tene Kops, der das junge Mädchen — oder auch' Frauchen — im hellen Sonnenschein des Gartens, bei sportlicher Betätigung oder zum Rach- mittagstee reizvoll kleidet, zur großen Abend-, Fest- oder Theater-Toilette ganz und gar nicht passen will, bricht sich immer mehr Bahn,
Die Zähigkeit, mit Der man vielfach am „Bubikopf" — der übrigens schon lange keiner mehr ist — festhält, wird immer wieder Banvt begründet, daß er so unendlich praktisch sei. Wann hat aber je das Praktische den Ausschlag gegeben, wenn es galt, Die Schönheit der Frau ins rechte Licht zu stellen? So kam man zu dem Kompromiß: Ter Kurzschnitt für den Tag die Allonge für den Abend.
Seit Beginn der Kurzschntttära schassen unsere deutschen Haarsormer in Bezug aus die Gestattung Der weiblichen Frisur nicht mehr blindlings drauflos. Noch vor etwa drei Jahren betrachtete sich mancher Damenfriseur bet uns einfach als das ausführende Organ, das gegenüber der Kundin den Grundsatz befolgte: „Ich habe nur ein Amt und keine Meinung" Andererseits konnte es der sich nach einem Bubikopf Sehnenden leicht passieren, daß zwei Haarformer ihr erklärten: „Schade um das schöne Haar", während der dritte mit den Worten: „Die Mode verlangt nun einmal das Opfer" die schmerzlose Operation vornahm. Heute haben die deutschen Friseure ihre eigene „Modekommission", die im Ausland, besonders in Paris und Wien, die „kommende Richtung" erlauscht und auch in steter Fühlung mit den anderen Modeindustrien, besonders der Klet-
Lhina und Japan.
Richt Entwicklung, sondern Krists!
Verwundert suhr der Zeitungsleser vor etlichen Monaten auf. Das bloße Wo« Schanghai klang wie Alarmruf! Seitdem gilt ihm der erste Blick in die Zeitungen, denn der letzte Vor. trag des Berliner Universitätslehrers, Professor D. Witte über Weltenwende in China und Japan übte eine noch stärkere Anziehungskraft aus, als die beiden ersten. Nicht Entwicklung, sondern Krisis,
dreifache KristS, das ist die knappste Sinnerfaffiing der aufwüh- lenden Kräfte des brodelnden Chmakeffels. Tie Infektion des gesellschaftlichen und sozia. len Lebens und Ostasien steigt zur Fieberkrisis auf. Das gesamte Leben war do« in der Familie fest »eranlert. Die Farntlienordnung war ein Stück Religion. An der neuen indivi- dualistisch. Lebensauffassung, die von Amerika! und Europa aus die Jugend ergriff, droht das jahrtaufendalte Volksleben zu zerbreckcn. Familienstreit, ja Ausstoßung aus der Familie, in Ostasien noch weit tragischer als in Europa, ist das Ende. Hinein spielt, besonders in Japan, die neu einziehende Industrie mit einer grenzenlosen Ausbeutung der Arbeiter, auch der Frauen und Kinder. Daneben die politische Krists. Die chinesische Revolution von 1912 brachte keine Lösung: Sie brachte aus Europa und Amerika die Wahlrechte. Aber sie brachte sie einem Volke, in dem vielleicht der zwanzigste Teil der Männer und noch viel weniger Frauen lesen können und das nur für einen ebenfo kleinen Teil der Jugend Lehrer und Schulräume hat! Einem Lande, das ganz arm und übervölkert ist! Diese neuen politischen Rechte konnten auch den Stachel der politischen
Bevormundung durch die Westmächte nicht nehmen, die den gesamt. Auslandshandel kontrollieren, die Zölle „vertraglich" sestgelegt, seit Jahrzehnten ihre „Niederlassungen" im Lande haben und den Landesgesetzen nicht unterstehen. Durch das Versprechen, China alS Großmacht anzuerkennen, versttickten die West- machte das Land in den Weltkrieg. Bei de» Versailler Friedensverhandlungen" erkannten die Chinesen, daß sie betrogen waren und zo- gen — wie die Amerikaner — heim, ohne unterschrieben zu haben. Eine Handelskonserenz setzten sie aber endlich 1925 doch durch. Sie wurde abgebrochen, weil die Unruhen ausbrachen. In China aber läuft es von Mund zu Mund, daß die Engländer diese Unruhen nicht angestiftet hätten. Politisch angesehen gleicht das Riesenland einem überhitzten Kejfel. Die dritte Krists ist die religiöse. Es ist klar, daß die zur Vielgötterei ausgeartete buddhistische Volksreligion untergeht.
Das Christentum ist durch das herrische Auftreten der meisten Europäer diskreditiert.
Und doch kann ein Volk in feiner Gesamtheit ohne Religion nicht bestehen. Ein gebildeter Chinese, der doch das Ehristentum noch nicht annahm, schrieb nach dem Kriege: „Wenn ihr das Christentum wegnehmt, was bleibt dann von Europa? Eine Menge von Autos. Kinos, Fabriken und Maschinengewehren, dazu eine Menge gefütterter Raubtiere." Vergessen wir die Bitterkeit des Wortes. Hat es nicht feinen tiefen Sinn? Eine Weltwende zieht überall herauf Aber in Ostasien als Fieberkrisis. Das Ende und die Folge» — auch für Europa —? sind unübersehbar. °r«
Wu^»en (Sie öa« Won?
Wissenswertes auS aller Welt.
Ein Tropfen von wasserreicher Blausäure ist imstande, einen Menschen zu töten.
Eine kräftige Eiche oder Pappel atmet täglich etwa 75 Liter Wasser aus.
In Deutschland gibt es etwa sechs Millionen Häuser. Vier Millionen hiervon befinden sich auf Dem Laude. Auf dem Lande wohnen in einem Hause durchschnittlich neun Personen, in der Stadt vierzehn.
In Nürnberg befindet sich eine Bleistiftfabrik, die jährlich 90 Millionen Bleistifte herstellt. Zu einem Bleistift aneinander gereiht, ergäbe dies einen Riesenbleistift von 16174 Kilometer Länge. Der Bleistift wäre also um ein Drittel länger als die Erdachse.
„Nur schwarze Figuren! Was stellt denn dies vor?" werdet Ihr sagen. Nun, ich gebe zu, daß dieses Bild aussieht, als wenn da ein Orkan gehaust hätte. Aber wen» Ihr das Ganze auf Karton aufllebt, jedes Stück sauber ausschneidet und bann richtig zusammen setzt, dann wird ein kleines, niedliches Tier zum Vorschein kommen. Dieses Zusammensetzen erfordert aber etwas Geduld und ist nicht so ganz einfach, wie es aussieht. Aber mit etwas gutem Willen geht es schon. Und wenn Ihr es bann gesunden habt — es ist ein Kaninchen, ich will es Euch nur betraten — dann macht es doch viel Spaß. Nun probiert einmal Eure Kunst.
Vergrabene Millionen
Eine Schatzhöhle in Mexiko.
Wenn die Hoffnung nicht wär'... Diese viel zitierten Worte könnte man auch als Motto setzen für die Expeditionen, die sich neuerdings in Meriko aufmachten, um nach einer Million zu suchen, die, einer alten Ueberlieke- rung entsprechend, im Inneren des Landes in einer Höhle vergraben liegen soll.
Die Geschichte, die der Sache zu Grunde liegt, geht auf die Zeit der spanischen amerikanischen Kämpfe um die Mitte des vorigen Jahrhnnde«s zurück. Damals soll in Aran- bas (Mexiko) ein Spanier namens Secundi- no Guzman gelebt haben, der um seines großen Reichtums willen bekannt war. Davon mochten auch einige Abenteurer gehört haben, die von der amerikanischen Armee befertien waren und sich im Lande umhertrieben. Sie überfielen das Haus des Guzman und raubten ihm fein Vermögen in Höhe von zwei Millionen Pesetas (etwa vier Millionen Mark). Dann aber to»»be den Räubern Der Boden doch zu brenneol unter den Füßen, Weil sie Guzman mit einigen Nachbarn verfolgte und sie die amerikanische Armee im Rnk-
der- und Hutindustrie — steht. Das Ergebnis ■ dieser Beratungen und Studienreisen wird ] dann vor Beginn jeder Saison festgelegt und der organisierten deutschen Haarformerschaft ' bekanntgegeben. Nun hat nicht nur der Haar- ! kimstler seine „Richtlinien", er kann auch seiner ; Kundschaft mit beinahe absoluter Sicherheit ' sagen, was „man" tragen wird. 1
„Man" wird also in diesem Jahre zur „Al- < lange" zurückkehren. Wenn auch für die Abendtoilette noch nicht zur Allonge-Perrücke, so doch zur Locken-Allonge. Die Frisur wird int Nallen durch Anbringen von Locken künstlich verhänge«. „Hauchleichte Locken-Arrangements," sagt her Hamburger Delegierte, „am besten auf Haartüll geknüpft, sind, da sie den Kopf nicht unnötig belasten, für die Abendsrifur am besten zu verwenden. Solange die Kleidung keine Teilung durch die Taille, durch Gürtel oder Schleifen ausweist, müssen wir aus jede Teilung de« Mitte der Frisur in Form von Bändern oder Perlen verzichten. Ausgezeichnete Wirkungen lassen sich mit der Umschlag-! welle erzielen, als Uebergang zur lockigen Behandlung des Hinterkopfes."
Der Delegierte zieht aus feiner Studienreife das Fazit, daß „in Abkehr von dem all- zumännlichen Kopf die weibliche Linie der Frisur stärker betont werden muß." Die Stimmen der anderen Delegierten weichen nickt nennenswert davon ab. So befchwört ein Vertreter Rheinlands feine Berufsgenossen, sie möchten doch alle mithelsen, um zu verhindern, daß die Haartracht zu kurz wird. Das halblange, vollockige, hinten im Nacken geschnittene §mar ist und bleibt die große Frühjahrsmode. In allen Fällen, in denen es kleidsam ist, soll auch die Nackenpartie lockig behandelt werden."
Noch schärfer bringt ein sächsischer Delegierter die allmähliche Abwanderung vom reinen Kurzschnitt zum Ausdruck. „Die Tendenz der Gegenwart ist," so sagt er, „die Damen zu bestimmen, sich die Haare wieder nachwachsen zu lasten, und langem Haar als schönsten Schmuck der Frau auss neue zur Geltung zu verhelfen. Das Ondiilieren muß mehr in Aufschwung kommen." Sodann richtet er an seine Kollegen den eindringlichen Appell: „Schassen Sie den Damen Konturen, die das Gesicht und den Kops schmeichelnd umrahmen; was wäre da günstiger als Locken und Löckchen?"
So, nun braucht sich keine Schöne mehr den Kops zu zerbrechen, wie sie eben diesen Kopf in her kommenden Frühjahrs- und Sommersaison zu gestalten hat. Für die dabei dringend notwendige „Lockenpracht" des „verlängerten Bubikopfes" Wird freilich der Familien Vater mitunter recht tief in die Tasche greifen müssen. Für ihn ist also die kommende Richtung" nicht gerade sehr „verlockend."
Gesellschaftsspiel.
Kein — ohne.
Ein Taschentuch, das zum Knoten zusammen gebunden worden ist, Wersen die Teilnehmer am Spiel einander zu. Der zuerst wirft, ruft dem, dem er es zugeworfen hat, einen Satz zu, in welchem die oben genannten Wörter Vorkommen, z. B.: „Keine Rose ohne Dorn." Der andere muß nun in gleicher Weise mit einem Reim antworten, ;. B.: „Kein Erzieher ohne Zorn." Oder „Kein Kürbis ohne Ranke." Ant- roott: „Kein Gedicht ohne Gedanke." Und ähnliches mehr. i
ÄötlL- I6V2 MA
billiges Baugeld zu nur 5°/o Zins wurden von her Bausparkasse der Gemeinschaft bee Freunde, Lusikurorl Wüstenrot, in knapp zwei Jahren ae 1022 Bausparer zum Bau von Gigenbetmen und gemeinnützigen Bauten vergeben. Wer nach einem Eigenheim! strebt, verlange alle Unterlagen. Sofortige Darlehen wer* den nicht gegeben. Diesbezügliche Anfragen zwecklos. Di« Gemeinschaft der Freunde ist die erste, älteste, leistungsfähigste und kapitalkräftigste Bausporkaffe Deutschland»,
Zum Mansevalcr sprach die Mutter Maus: „Schnell, Piepserich, schau mal zum Loch hinaus! Rach vielen Mühen ist es mir gelungen, Daß Schnilffelinchen ick in Schlaf gesungen, Ta tönt von draußen Singen, Jubeln, Läuten, Möcht' roisten, was das alles mag bedeuten. Es wispert, lacht und schallt aus allen Ecken, Der Lärm wird noch mein Schnüffelinchen wecken."
Geschwind schlüpft Piepserich aus seinem Loch. Dann ruft er: „Mutter, Mutter, komm du doch Auch schnell heraus, das mutzt du wirklich sehn, Ein großes Wunder ist zur Nacht geschehn. Herr Frühling hat mit seiner Zaubermacht Den ganzen Wiesengrund zum Blühu gebracht!" Und eilig schlüpft aus ihrem Loch Frau Maus. Wie herrlich schauen all' die Blümlein aus, Und aus den Blütenkelchen zart und sein Da lugen süße Elfenkinderlein.
Frau Sonne strahlt so hell vom Himmelszelt, 's ist Ostern^ tönt es jubelnd durch die Welt. Und heller noch als alle Elsen klein Stimmt laut Prinz Krokus in den Jubel ein
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