Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
Aesstsche Abendzeitung
Mittwoch, 6. April 1927
Nummer 81. Amtliches Organ der Stadt Raffel.
Amtliches Organ der Stadt Raffel. 17. Jahrgang
enwt«nprofe: etnbetmtfcfie <9d»mantetMn Heilern 4. aueroänte* (Deftbäftt.
Seilt ÜJ A. rtJinilieniini. Beile 20 4. Kl. Anz. aus Koiiel d. Wort t 4, auSiv. kl. «tti. Seile 20 4. Reklamen Set le 75 4. Cfreriaebüfcr 20 4 (bei Zul. oer ütferten 50 4. ReLnungsbeträse innerb. 5 Tagen zahlbar, ftür d. Rtchtig. h-x 6u,rd) «ernforertter auiaeacbenen anwioen toroie iüi fliiiitabmebaten “•m”»8.' ,r,5.nB> ;,n werden, (tüt «n,eigen mit besonder» sch wie-
®ob uni Prozent «utttblaa. Druckerei: schiatbtbvtltrabe -.’s-so. Ocftbnfti. (teile. KülnilLe Strafte 5. «enenüber der Spobrltnifte Äernfgretfier 951 und 952.
»tfleln Renette» Rachrttdten etftbe nen roöcbentli* tech.mat nadtrntttag». D" flbonnementevrete beträgt für den Monat S.— X bet freiet Zustellung n* ®el*äit»ftene abgebolt t.so X. Dur» 6te Hott monatlid) i.— X
ruefdibekli» Zustellung»,ebübt «erlag und biedaktion SäLidnboHlrafte 2S'3l). 2*1"’meibet *51 und »52. ftüi an netto nm etngelandte «etträge kann die Sie- »rftioti etne Berantmonnng oder Aetväbr in keinem (tolle übernehmen. Rück- MQinng de» «e,u,»ge!de» oder «ntorüibe wegen etwaiger nt»t ordnungSmäftiger v’efernnn »ff an»aetck>soüen Postscheckkonto ftwnflurt am Main Nummer R3«l.
WiNH gegen die Abeüstungsschmach.
r ‘» wwi trvp oer impncgett
nanzlage die Bewilligung empfehlen zu sollen«
Pari«, 5. April.
Ein Korrespondent in Bukarest berichtet, der liberale Führer Station« hat endgültig das Vertrauen in die Loyalität des Generals Ave-
Stirbt Ferdinand?
Am Krankenbett des letzten Hohenzollernkönigs.
Anff» oaJJretr 9at)Te 1925 an zwei Linien: ^°^5^el-Dvrtmund und Kassel-Frankfurt a. M. beteiligt. Für das kommende Jahr ist es gelungen, Kasse! in wesentlich günstigerer b,e? Luftverkehr anzuschließen. Kassel «halt direkte Verbindungen mit dem Osten nach Halle und Leipzig mir Anschluß nach «L i besten nach Dortmund mit dem Anschluß nach Amsterdam und London, mit dem L-uden nach Frankfurt, mit dem Norden nach ■yrTm°*ei OT1 & Anschluß nach Hamburg und Bremen Außerdem wird Kassel auf der Groß, linie Berlin-Köln, die Verbindung mit Krefeld und französischen Städten ermöglicht, angeflo- len. Endlich ist noch eine Verbindung mit Er- kurt geschaffen worden, die direkte Anschlüsse nach Stuttgart und München bringt. Kassel wird dadurch zu einem wichtigen Knotenpunkt de» mitteleuropätschen Luftverkehrs. Die Kosten der Linien werden einer Abmachung zufolge zwischen Stadt und Bezirksverband geteilt: au- >stdem hat sich auch das Reich und der Preu- ”1 c ®wat an der Finanzierung nicht unerheb- sich beteiligt: trotzdem erreichen die Kosten noch immer eine sehr beträchtliche Höhe. Die Stadt-
Sine zweite Absage.
Auch Japan gegen Gewalt. Nur Schadenersatz.
London, 5. April.
AuS Tokio wird gemeldet, daß die japanische oaieirtlwA Sm ____ , U - ' ' J
Ihrer Delagerungszustanv,
DaS Fieber in der Hauptstadt wächst.
Wien, 5. April. Ein Blatt meldet aus Bukarest: Den Parteiführern wurde beute eröffnet, daß d«m Minssterprästdenten Vollmacht zur Verlängerung deS Belagerungszustandes vom Gesamtkabinett erteilt wurde. Die Unruhe in Bukarest wächst. Die Konsulate find mit Anträgen auf Auslandspässe überlastet.
Albion schärft die Waffen.
Alarmnachrichien der Mißtrauischen.
(Eigene Drahtmeldung.)
Das gestern in erster Lesung erledigte Gewerkschaftsgesetz erklärt alle Streiks für ungesetzlich, die einen Zwang auf die Regierung auSüben oder die Allgemeinheit einflWchtern wollen, ferner jeden Streik, der sich nicht auf einen Streit innerhalb des betreffen- den Industriezweiges bezieht. Mr Zu widerhkandlungen sind Geld- und Gefängnis- strafen vorgesehen. Das Streikpostenstehen bei der Arbeitsstätte wird verboten, wenn die Streikposten so zahlreich find, daß fie einschüch- ternd auf Arbeitswillige wirken können.
noch erweitert werden. Günstige Eisenbahnver- b'ndungen sind für die Stadt von größter wirt- schallsicher und kultureller Bedeutung. Fragen K".b‘e der nunmehr in günstigem Sinne ent- Siebenen Verlegung des Oberlandesgerichts von Kassel hätten niemals eine so aktuelle Be- deutung annehmen können, wenn die Verkehrs-
ber Bezirkshauptstadt und den südlichen Teilen des Bezirks nicht in der Nachkriegszeit durch die Reichsbahn uner- traglich verschlechtert worden wären. An dem Projekt der
Autostraße Hamburg-Kassel-Bafel
bis nach Mailand hat die Stadt tätigen Äntrl genommen. Der Straßenbahnbetrieb erfuhr me einschneidende Veränderung durch die Ver- chmelzung der Herkulesbahn mit der Großen
-fraßenbahn. Im Interesse der Sied- lungspolitik hat sich die Straßenbahngesellschaft Lu f‘ner. "‘JT unerheblichen Ermäßigung der b.n. LtlUT d" weiteren Strecken bereit gefun. dfu- leider mußte dafür die 10 Pfg.^Strecke, die
"°5f’8°»; wenigen Großstädten Deutsch, lands besteht, Wegfällen. Im
Luftverkehr
das Land mit beispielloser Niederlracht aus. beuten, zu zügeln. Wenn die heute am Ruder stehende Regierung AvereScu wenigstens zum Teil vernünftigere Wege eingeschla-
SoolidgkS Schlappe in Varls.
Paris, 5. April. (Eigene Drahtmeldung.) Dir französische Antwort auf die amerikanische Einladung zur SeeabrüstungSkonferenz bleibt bei der Ansicht, daß eine positive Teilnahme Frankreichs an der mit England und Japan geplanten Konferenz nicht in Frage kommen kann und daß Frankreich keinen Beobachter zur Konferenz entsenden könne.
Sie dürfen nicht streiken.
Englands jüngstes Gewerkschaftsgesetz.
(Eigene Drahtmeldung.)
London, 6. April.
Situationen seinen Mam, gestellt hat. Was dem Thron eine- be u H cb f e b f i *, n » e11ütft,eere Wege eingeschla-
konnte dieser Herrscher, der, wohl weniger dem Landes nicht bossnunasloS “ut^ Berständtgungsmoglichkeiten mit
eigenen Triebe, als vielmehr dem Drängen der! weiterhin könnte er nu^seine aeiamie Ma»t 1° xVa.s 6a8 »er.
a.m! 1 es n 3 o (1 e r n folgend, vas!in die Wagschale werfen wenn es aalt v?n seit“ innlr/? ?*rimsn’ ^?^en Königs, der für nut )t?t poyj. Die Stadt
erbe semes Oheims Carol antrat, auf einem'Uebermut der Bratianus' und Konsorten, ?ie den ebenen haü"^ Q“4 ^&er t^itzch«? mißNch^ M
Kassel im Verkehr.
Aus Oberbürgermeister Stadlers Etat-Rede.
Für das laufende Jahr, so führte gestern abend in der Etat-Versammlung der Stadtver- ordneten Oberbürgermeister Stadler aus, sind ; bis jetzt fünfzig Tagungen angemeldet, darunter die Tagung der Vereinigung der deutschen ' Gas- und Wasserfachleute, der zweite deutsche : Naturschutztag und der Reichsjugendtag de» Gewerkschaftsbundes der Angestellten. Im Mai soll die
„Kasseler Maiwoche"
wirtschaftliche und sportliche Veranstaltungen mit Festspielen im Staatstheater und Werbe- veranstaltuiigen des Mitteldeutschen Sängerbundes verbinden und mit dem Herkulesbergrennen, das in diesem Jahre zum fünften Male stattfindet, abgeschlossen werden. Eine alte, fast der Vergessenheit anheimgefallene Kasseler Festlichkeit „Der Zissel" auf der Fulda, wurde im letzten Jahr mit Erfolg zu neuem Leben erweckt. Es ist beabsichtigt, das Fest in biefent Jahre in größerem Umfange zn wiederholen. Leider hat sich
der Eisenbahnverkehr
im letzten Winterhalbjahr infolge einschseiden« der Einschränkungen für unsere Stadt ungünstig gestaltet. Durch dringende persönliche Vorstellungen ist es gelungen, im neuen Fahrplan Verbesserungen insbesondere in den Schnell- zugÄve'binduntzen von und nach Berlin und in den Verbindungen des Bezirks mit Kassel zu erreichen. Da die Stadtverwaltung nicht im Landeseisenbahnrat vertreten ist, ist es zwar in erster Linie Aufgabe der Vertreter Kassels in diesem Beirat, insbesondere des Vertreters de» Handelskammer, auf diesem Gebiet tätig zu fein; aber auch die Stadt wird alle Schritte unternehmen, damit die im Sommerfahrplan einttetenden Verbesserungen dauernd im Fahrplan bleiben und sobald die Wirtschaftslage dies gestattet, besonders durch Gewinnung besserer Anschlüsse nach dem
Süden des Regierungsbezirks
Hochspannung in Rumänien.
Reue Regierung oder Umsturz? / Averesen hält seine Truppen bereit Keine Einheitsfront der Mächte gegen China / Regier»» zskrise auch an der Themse? / England darf nicht streiken 1 Prag gegen die Giasarbeiter.
Erstickte Notschreie.
Generalstreik der tschechischen Industriearbeiter? (Privat-T elegr amm>
Gablonz, 5. April.
Rach den letzten GlaSarbeiterausschreitungen stnd aus Prag Gendarmerieverstärkungen eingetroffen Menschenansammlungen und Zusammenrottungen wurden untersagt. Rach 9 Uhr abends darf sich niemand mehr auf der Strafte aufhalten Bei weiterer Gefährdung von Ruhe und Ordnung soll das Standrecht in Kraft treten. In einer Versammlung von Vertretern oller WirtschastSkreise wurden u. a. von der Regierung eine umfassende Rotstandaktion tmd die Bereitstellung ausreichender Mittel verlangt Arbeiter-Vertreter forderten die Zurückziehung der Ausnahmeverfügung und drohten mit einem Generalstreik der gesamten Glas-, Terttt- und Meiallarbeiterschaft deS Industriegebiete».
gegeben hat, sich nach Schanghai zu begeben. In politischen Kreisen erklärt man, daß die japanische Regierung den englischen Vorschlag aus eine gemeinsame militärische Aktion gegen die Kantonesen abgelehut habe, dagegen dürfte Japan ebenfalls Schadenersatz beanspruchen.
*
England Hal den «ritg.
Rotterdam, 5. April. Ein Blatt meldet aus London: Heute findet ein neuer Kronrat unter dem Vorsitz deS Königs statt. Chamberlain äußerte sich, daß England sich mit den Kantonesen als im Kriegszustand befindlich betrachte.
Gleiches Recht für alle!
Selbst Wirth droht mit Aufrüstung. iFunttelekiramm,
Wien, 5. April.
Zu einem Pressevertreter äußerte sich Reichs- kanzler a. D. Dr. Wirth, daß infolge der starken Interessengegensätze angesichts der ganzen Lage in Europa viele den Augenblick für eine fruchtbare Besprechung der Abrüstungssrage überhaupt noch nicht für gekommen hielten. Er persönlich sei der Ansicht, daß dir Arbeiten der Konferenz unbedingt fortgesetzt werden müßten. Denn, täuschen wir uns nicht darüber, meinte Dr. Wirth, für den Fall, daß das Werk der Abrüstung mißlingt, steht Europa vor einem neuen RüstungSrumrnel ohne gleichen und dann, wenn die Nachbarn sich weiter bewaffnen, wird man auch vom deutschen Volke nicht mehr verlangen, daß es auf seine Gleichberechtigung verzichtet.
-. u,- ,-—1--- —---'n« habe man nicht weniger als
eigene TaschelA «utomobttkanonen aufgestellt.
Dieses Volk, das nur einen •
^Bauernstand kennt, zu dem die Moskaus Jünger am Werk.
und P-E W 'Äe^&uMrn[^^enLr?erii’Vt.5• MtWattelegra««.) Ein haben, könnte Wohl auch lieben. Aber der ßaftk*Ott "LE Hunderte von rufst- liegt ihm feit Jahrhunderten näher Weir es!^olschewtsten sind in den letzten Tagen im Laufe seiner Geschichte immer nur Bratia. H 'kumSnienin Svf ia eingetroffen. Allge- nur, nie aber Führer und Herrscher eine kommu.
hat, die mit dem Volk gegen bie $a?teWnar" Umfturzbewegung an der
chie regiert haben. Wenn Ferdinand in Ru-1ruman.scheu Grenze vorbereitet.
mäuien nicht geliebt und nicht gehaßt Wird
fo ift das allein schon ein PluS. Das bedeutet:' (Snülflllft fllTpin et hat nicht gegen das Volk regiert „ <eiiyiunv IlVIjl UlltTlII. Hätte er, von der Liebe seines Volkes getra- klmerika will sich in China nicht einmischen, gen, gegen die Clique der Finanzleute, Boja- (Eigener Drahtbericht.)
reu und Demagogen regieren und herrschen Bonbon 5 Wbril
® « ?Ä 'fiLvA te***»." '«*•
müssen. Damit hätte er sich dann wnhr on Mt Kantonbehörden
Liebe d-S Volkes!'«Lr auch den Haß K Gesandten vielfach
Tarnten Auslandes zugezogen. Denn die Kri-!>?.«(" worden. Trotz der «enderung wird tik deS Auslandes erkennt ihm jede eigene $nUHieJR£t£ infcn^!L.roe^nfI tf,cn Punkten mit dem ttative, leben Persönlichkeitswert ab. Aber ba» ?."«?1 ber br^V*!n “nb iranischen Rote über- gleiche Ausland hätte Zeter und Mordio ge'-K^ mmen. Die drei Mächte werden also eine schrien, von blutiger Tyrannei und finsterem übereinstimmende, wenn auch anscheinend nicht Mittelalter gesprochen, Wenn der König aftiti|!!,n6^,n8t gemeinsame Aktion unternehmen, geworden, Ware und mit den einzig möglichen der weiteren und noch wichtigeren Frage von Gewaltmitteln gegen die tatsächlichen Mach,. ^Sanktionen" scheint wenig, wenn über- bafcer durchgegriffen hätte. Ferdinand von Haupt, irgendein Fortschritt erzielt worden zu Rumänien ist seiner Natur nach kein Drauf-jlien. Der Korre'vondent schließt, die Forderun- ganger. D,e zweite Möglichkeit des Regierens gen würden zwecklos sein, wenn fie nicht auf der
f nr TeinIn Charakter von vornherein aus- festen Absicht beruhten, auf ihrer Durchführung m e‘" bcuJfd>eT BürgertypuS, »» bestehen, aber es sei offenbar der Wunsch der
«5 «»'ÄH K '•
ner Urteilskraft, der Treffsicherheit seines Wit- zes, der überragenden Herzensbildung dieses HerncherS konnte sich jeder überzeugen, der mit >hm zusammen War und in diesem Zusammen-!
MZA Mittel zu einem Zweck sah. Er liebt ------------- «^->oei, van me iapmiische
£ iUnb» '"^besondere die Berge feiner Regierung den Japanern in^ankauBesehI
zweiten Heimat, und die königlichen Jagden -n
h»« ^tten nichts mit verlorenen Posten ausrichten? Den Wahn-
den sonst üblichen Hofjagden zu tun. Er ist sinn ber KriegSerkläru n a an Oester- unb ®äatr’ b<r auL 1® 5.r »,n ' .reich-Ungarn mußte er mitmachen, wollte er
unb Eberfagden oft genug auch in heiklen leine Stellung, die eines Deutschen au,' Sitttattonen feinen Mamt gestellt hat. Was dem Tbron -in.» auf
Bukarest, z. April.
Die neue schwere Grippe-Erkrankung des Königs von Rumänien, die sich zu den Komplikationen des Magenkrebses gesellt, löst nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch in den Kabinetten Europas fiebernde Spannung aus. Wenn Ferdinand stirbt, hat er keinen Nachfolger. Das Verbot, diese Frage zu erörtern, «nuuueu m uic coymnai ocs wcnerais »i»:. ?ws Bestell» emer sogenannten Regentschaft rescu verloren. Er wartet, bis der König tür den fünfjährigen Thronfolger M t h a tl, 1 von seiner Grippe geheilt ist, nm ihm die den Sohn deS ^ndsluchtigen Kronprinzen Bildung einer Regierung der nationalen mafle ©inigting vorzuschlagen. General AvereScu t werde jedoch jedem Versuch, die Regierung zu
sundbeitazusi^ndes^ des^Konias aüs^rich^ stürzen, Widerstand entgegensetzen. Er habe gr-Kch ALr diese Mmsch » b-k önt' bk' den Posten eines G e n e r a l g 0 u v e r n e u r S sttaße und in den Lokalen lebhaft debattieren, Bessarabien, wo der größte Teil der Armee die dem Zeitungsjungen die nassen Blätter aus au’
den Händen reißen und auf jedes offizielle "on Freunde Übertragen. Nachdem er Ge- Bulletin wie auf Erlösung aus langen Qualen "Eral Jonescu die Leitung der Eisenbahn harren, haben nur Jnteresse sÜr das polittL übertragen habe, sei er der Truppen sicher Auch Geschehen, das sich an jedem Tag zu jeder I[,abe er in der Hauptstadt die Kavalleriebriga- Stunide vollziehen kann. Es gibt in ganz Buka- den, die ihm treu seien, zusammengezogen, rest, in ganz Rumänien keinen, dem die Per- *
sönlichkeit des Königs selbst, die Gesundheit " " ~
deS Landesvaters, des obersten Kriegsherren am Herzen läge. Auch im Ausland ist man, auf Ferdinand nicht gut zu sprechen. Und warum? Die Frage läßt sich nicht so leicht beantworten. Inland und Ausland gehen darin getrennte Wege. In Rumänien selbst ist er ia an sich nicht unbeliebt. Man hängt aber auch nich. an ihm. Und zwar ouS dem 'wzigen Grunde, weil man so wenig von ihm hort Ferdinand ist eine stille Natur, er spricht selten und handelt ohne große Pose, er liebt keine Paraden und Hoffestlichkeittu. Er ist m allem das Gegenteil von seiner Gemahlin, der Königin Maria, und wenn sich beide ?5tttt°ch ssut 8u berfteben und zu vertragen Paris, 5. April,
leh MUudkn e ^nn flfln?err*ten L , Ein, Bekgratder Blatt berichtet, in Skutari 1^8 raSfAe 51?» viertausend Mann zusammengesogen. Die
i~2r,y ru^^‘roe„r, r ?a"n ttN allgemeinen Freiwilligen zweier Provinzen hätten Wissen m i al?» lieben._ Es haßt die erhalten. Man lege jetzt Befestigungen ttäe? ‘ nJl“ , Ä^i^."’11 r «uf einem Berge in unmittelbarer Nähe von
baXtt Ä' vttl König Skutmri. In dem nördlichen Teil des Landes
tu? eIe ber Br a- seien drei große Munitionsdepots errichtet wor
ein en e^ «^bnsichllich nur für das den. In Balo na habe man nicht Weniger 41I8 Eissene Ich und die eigene Tafcke 120 Automobilkanonen aufoeft-nt.