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Kasseler Neuche Naihrichtm

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Nummer 78.

Amtliches Organ der Stad« Kassel.

Sonnabend, 2. April 1927.

Neichswehfmlnistei' Geßler amtsmüde?

L Was werden bh^Lc^ten bringen? Englands Ultimatum an China

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Berlin, 1. April.

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*

dezernat für Entblößungen in Varietees zeige.

Verschenkte Millionen

Blockade aller Häfen, die von den Kantonesen besetzt sind. Alles hänge allerdings von den Antworten ab die Washington und Tokio in der Angelegenheit erteilen werden.

(Don unserem Wiener Mitarbeiter.) Wien, 31. März.

erwiesen werde. Washington sei offenbar be­müht, jeden Anschein eines Ultimatums zu vermeiden. Es wird vermutet, daß Staats­sekretär Kellogg sich aus einen formalen Protest beschränken werde.

antwortung übernehmen. China befände sich in einer Revolution und solche Zwischenfälle seien unvermeidlich. I» Haulau sei die Lage durch Streikposten der Arbeiterverbände der - schärft, die nicht ganz unter Kontrolle stehen.

Greifen die Mächte ein? / Drohende Haltung Englands und Japans. Amerika halt sich zurück, Kanton kann sich nicht für den Schutz der Aus­länder verbürgen / Ein sterbender König / Wieder um 125 Millionen ärmer.

Was der Reparationsagent heute einstreicht. (Privat-Telegramm.)

Geht «Keßler doch?

Rücktrltt-gerüchte und ... Rachfolger.

(Eigener Informationsdienst.)

Berlin, 1. April.

4 Krieg lostet Seid.

Schanghai, 1. April. (Durch Funsspruch.) Der nationalistische Finanzminister Soong versucht, eine in fünf Monaten rückzahlbare Anleihe von fünf Millionen Dol-

Sanze Arbeit tm sisteichstag.

.[ Berlin, 1. April. Im Reichstag wird heute über den Finanzausgleich ab gestimmt. Man will

UnerträgllOe Daweslasten.

Ter Finanzministrr gegen die Steuersabotage.

Berlin, 1. April.

Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrgang

Gewinn vo-n 15 Mandaten 83 S^tze im Natio­nalrate unv damit die Majorität bei einer Gesamtzahl von 165 Abgeordneten zu erreichen. Ihre Wahlanstrengungen entsprechen diesem

Moskau stiftet iooooo Rubel.

Moskau, 1. April. (Eigene Drahtmeldung.) Der Allrussische Zentralgewerkschaftsrat über­wies hunderttausend Rubel zugunsten der Opfer der Beschießung von Nanking.

Allerdings stehen diesen Anstrengungen ver- stärkte Konzentrationsbestrebungen der bürgerlichen Parteien gegenüber, die mit einem geläufigen, allerdings nicht ganz zutreffenden Schlagworte als antimarxistrsche Einheitsfront bezeichnet werden. Die christlich- soziale Partei und die Großdeutsche Volks­partei sind zu einem Wahlabkommen gelangt. Wahrscheinlich dürsten in dieses Wahlabkom­men auch noch zwei liberale Gruppen, die bür-

£*» Haftete! Steudten «a<6ru6ten erftbemen wöchentlich fed>6mat na»mtttaei Sa flbonnemtnteprei» bettäai fät Öen üton-it 1. x tte< tretet SnfteUttna « «MM. In bet 0ef<MftMette -baedoli 1J0 X. Durch öte ft monatfr» 2,- Jr tus,chl!kbltch «ntttesuitasaebübr Verla« »ich Redaktion Schlachtboiftrahe S8M. verntorechet »51 nnd Ml. »fit ennerlaaer emaeiandte veitrüse kann die Re- daknon eine «erarnworntim oder ®eroäbt te feinem »alle übernehmen. Rück- .'1: -1 ? U«ÖO... ... an ..FItttttlrn CttötttRet ntrdr ordnnnaSmähign

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DoS Fast vstne Boden. Iber Erbschafts- und Vermögenssteuer. Er wet-

London, 1. April. . (Eigene Drahtmeldung.) I tcr,c bor allem gegen die .Steuersabotage^ der Schatzkanzler Churchill erklärte gestern im Un- Landwirtschaft. Dietrichs (Dem.) empfahl terhause, daß England bisher von Deutschland em vereinfachtes System der landwirtschaftlichen fünfundsiebzig Millionen Pfund für Besät- Besteuerung und die Einsührun des drcijähri- zungsausgaben nnd dreiunddreißig Millionen gen Durchschnitts für die Veranlagung der Pfund für Reparationen erhalten habe. I Einkommensteuer. Die Redner der Regie-

-ungsparteien bezeichneten die Finanzämter als Ion der polnischen Westgrenze ähnlich wie ?m überlastet. Eine Beamtenvermchrung sei Osten durch Abteilungen des militärischen notwendig. Das Wort von derSteuersabo- ^Grenzschutzes zu ersetzen und deren Kopf-nage" wurde von den Rednern der Rechten stärke dabei zu verdoppeln. Ischarf zurückgewiesen. Dr. Schelt (Ztr.)

wünschte Vereinfachung der Steuerformulare und Dr. Cremer (Vp.) eine Zentralisierung der Reichsbauverwaltung. Spät abends bet»

London, 1. April.

Laut Pressenotiz beschloß gestern abend in einer dringenden Sitzung das Kabinett, der kantonesischen Regierung eine Art Ultima­tum zuzustellen, in dem Genugtuung für die Ermordung britischer Staatsangehöriger verlangt wird. Ein Blatt meldet, in der Frage der Genugtuung für die Nankingverbrechcn wird eine baldige Entscheidung erwar­tet. Die Gesandte« in Peking haben sich über endgültige Schritte geeinigt nnd in London wird eine deutliche Mitteilung über die Haltung Washingtons und Tokios erwartet. Energische Maßnahmen seien notwendig.

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Don Lag zu Lag ernster.

Die Weißen im Chinesenkessel.

(Eigener Drahtbericht.)

London, 1. April.

Das Rcuterbüro berichtet aus Schanghai: In Tschangtscha wächst die Feindlichkeit der Chinesen gegen die Amerikaner. Konsul und Vizekonsul gingen an Bord eines Kguo- nenbootes. Die amerikanischen Firmen fi.iir-.? die Arbeit eingestellt und die Amerika­ner find in der Nähe der Wafferfront zusam- mengczogen worden. Die Fahne wurde vom Konsulat heruntergerisfen. In Nanking haben die Kantontrnppen Artillerie aus dem Hügel in Stellung gebracht, der den Fluß beherrscht. In Schanghai werde« die Verteidigungsanla­gen gegenüber der französischen Konzession von den Kantontruppen bedeutend verstärkt.

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Umschwung auch in Japan.

Für eine bewaffnete Intervention.

London, 1. April.

Nach englischen Meldungen aus Tokio setzen ich jetzt einzelne Zeitungen für eine bewaff­nete Intervention in China ein. Des­gleichen werden zum ersten Male in der japani- chcn Presse schärfere Kritiken gegen die Politik . des Außenministers Schidchara laut.

fttrach dann Reichsfinanzminister Dr. Köh­ler Eintreibung der beanstandeten Steuer- Rückstände, die er auf mehr als eine halbe _ . , . . _ -.1 Milliarde schätzt. Die .Zahl der Steuerämter

In parlamentarischen Kreisen erhalten fich will er vermindern, die Vorwürfe im einzelnen hartnäckig RücktrittS-Gerüchte nm Reichswehr, prüfen. Gegen allgemeine Vorwürfe verwahrte Minister Dr. Geßler. Der Mn,fier soll auch W aber ganz entschieden. Er habe in den ^i?eS fetzten Sohnes am iS-letzen Tagen tatsächlich verschiedene -Straf» JVasF n tr59e wegen Steuersabotage stellen müsse«.

noch etiugc liberale Reformen tu ver RenHs«l «ehr. Und erst danach dürfte sein Rücktritt zu erwarten sein. AIS Nachfolger werden u. a. Abg. Gras Schulenburg (Dtl.) und Abg. Brünnlnghau» (vp.) genannt.__I

Schwüle Lust.

Erregte Szenen wegen der Parteikrawalle.

Grzegnski ntafim tut Rübe. __ n\,r

Stahlbelmta». Saake gegen Hoffmann. Ge­schwungene Sanfte.

Im Reichstag haben die Dauersitzungen be­gonnen. Vormittags wurde gestern der sog - t Whrf, i Kriegslastenetat verabschiedet, wobei mit Aus- oet«n, i. «piu. nähme der Kommunisten alle Fraktionsredner Die Bank für Deutsche Jnduftrieobligationen eine Revision des Dawesabko mm e n s hat heute den Betrag von hundert fünf- energisch forderten. Die Einmütigkeit der Par­undzwanzig Millionen Goldmark teien gipfelte in der Erklärung, daß Deittsch- auf Grund des Fndustrlebelastungsgesetzes als land nicht zahle, weil es sich kriegsschvi­ertle Halbjahresrate der Jahreszinsleistung von dig fühle, sondern weil es den Krieg verlo- fünf Prozent auf die fünf Milliarden ren habe. Beim Finanzhaushalt verlangte Belastung der deutschen Industrie fnstge- nachmittags Simon (So;.) Abschaffung bet mätz dem Reparatwnsagenten überwiese«. Zuckersteuer, Erfassung der Lvekulationsaewin.

gerlich-demokratische Partei und die mittelstän­dische Volkspartei einbezogen werden. Ob al­lerdings diese Bestrebungen auch für alle Län­der in Kraft treten werden, ist fraglich, aber von keinem besonderen Interesse, da die Par- teienfchichtungen in den Ländern so liegen, daß schon heute zumindest mit der Ausrechtet- Haltung der dort bestehenden burgerlt- chen Positionen gerechnet werden tonn. Das allgemeine Interesse richte sich auf Ge­meinde und Land Wien. Bei den letzten Wah­len im Jahre 1923 marschierten die einzelnen bürgerlichen Gruppen hier getrennt, ei kamen infolgedessen als Hauptgegner lediglich Christ­lichsoziale und Sozialdemokraten in Betracht, die kleineren bürgerlichen Parteien vermochten für sich nicht die sogenannte Wahlzahl der für die Erringung eines Mandates notwendigen Stimmen aufzubringen, die auf sie entfallenden Stimmen fielen infolgedessen wertlos unter den Tisch, so daß der Wiener Gemeinderat, der zugleich als Landtag fungiert, trotzdem in der Gesamtsumme der bürgerlichen und der sozialdemokratischen Stimmen nur eine geringe Differenz bestand, eine sehr starke s o »i a l d e - mokrattsche Majorität aufweist.

Gelingt c8 nun den Führern der bürgerli­chen Parteien in Wien, die Stimmenzahl, die sie im Jahre 1923 hatten, zu erhalten von einer Vergrößerung, wie sie gewisse optimi- stische Kreise annehmen, soll hier abgesehen werden so wäre damit in der Zusammen­setzung deS Wiener Gemeinderates ein ittcht unbedeutender Wandel geschaffen, de: auch für die Verwaltung der Gemeinde W,rn und ins­besondere für deren Finanzpolitik in Zukunf, nicht ohne Auswirkungen bleiben könnte. De, Hauptkampf wird also unter dem Schlagwort .Für und gegen Breitster' in Wen entbrennen, aber selbst hier, im Zentrum des Kampfes muß man sich b;i objektiver Abschätzung der Stel­lung oer Parteien und der ihnen seit den letz­ten Wahlen nnoch verbliebenen Reserven fra­gen, ob abgesehen von der soeben erwähnten Veränderungsmöglichkeit, überhaupt noch Ver­schiebungen in den Machtpositionen, vor allem der beiden großen Parteien, möglich sind. Die Tatsache, daß die Wählerlisten feit dem Jahre 1923 eine um 100 000 Personen vermehrte Wäh- feranzahl aufweifen, schafft zwar auch hier einen bemerkenswerten Unsicherheitskoeffizlen- ten, doch dürfte in dieser Zahl der neuen Wäh- . let der eigentlich feit Bestand der Republik auftretende Proportionelle Schlüssel zwischen Christlichsozialen und Sozialdemokraten vor. Händen fein. Alles in allem kann man anneh­men, daß die absolute Rich«, mit der beinahe «Le Kresse dem Wahltage entgegensehen, aus i

Revolution ist Revolution.

Kanton für die Ausländer nicht verantwortlich.

(Eigene Drahtmeldung.)

London, 1. April.

Der Kantoubefehlshaber Tschnnkaifchek äußerte sich zu Pressevertretern, daß er bei er­wiesener Schuld Genugtuung für Nanking ge­ben will. Die Beschießung hält er für ungerecht. Er wolle aber keine Gewalt ge­genüber den internationalen Niederlassungen anwenden, um eine Veränderung des Status iitt bewirken; nur friedliche Mittel seien in Aussicht genommen, aber solange ausländi­sche Truppen und Kriegsschiffe es über­nehmen, das Leben und Eigentum der Auslän­der zu schützen und die Chinesen keinen Anteil an ihrem Schutz haben, könne er keine Ver-

einer nicht unbegründeten Ueberzeugung berüoul geht, daß der 24. April für Oesterreich feine Unterbrechung in dem Werke des Wieder-^ aufbaueä bedeuten wird.

Sei der Aussprache über das Polizeiwesen «ehnuht.mA w'es.Sestern Minister Grzestnski die dehauptung zurück, daß die Kriminalbeamten Spltzeldtenste leisteten. Eine erhebliche Besserstellung in der Besoldung der Be- * l"?"bn set dringend erforderlich. Es sei aber

ATamHXsia ba^ noch Gehälter von 90 Mark

Covnoge noch unentschlossen. werden Er denke nicht daran, das Po- Rur ein papicrner Protest? «"^»«"öesetz zurückzuzi ehen. Wer Ruhe tm (gunfbienft) 2otic darin zustimmen, oatz

Washington, 1. April, ßen mS Zeitigt wcr-

Rach einer langen Beratung des Präsidenten Crmmu ir». ^e-mber dem von den

Co olidge mit dem Staats- und Mn- s elmtag am

rincfefrcctär über neue Schritte gegen , bci Reichs-

Kanton, wird darauf verwiesen, daß die Kan- £c rnlsprechendcn Vorkehrungeu an-

ton-Machthaber die Zwischenfälle in Nanking m .^re Cteit Aussprache über die

bedauert uub Dchadenersatzleistung jugefagt Lnbtetp tu Berlin be­

hüben, falls die Schuld kantonesischer Truppen E ?/ e. (Nat.-Soz.), die Kommunisten - ~ - -- - hatten in Lichterfelde angefaugeu, indem sie et-

nen National-Sozialistett aus einem Eisenbahn- I abteil herauswarfen. Die Erregung steigerte sich ins Gefährliche, als der Kommunist Hoff­mann, der selbst unter den fünfundzwanzig überfallenen Kommunisten sich befand und Lteinwürfe abbekam, die Vorkommnisse bette. Haake bestritt, daß auch nur ein Koni wwlist durch Schüsse verletzt fei. Hoffmann er­klärte demgegenüber, daß feine Parteiqenofftn tn teinem Abteil durch Bafich-, Bein- und l.r f«. <* ®**U *|SÄlÄÄ «Ä &S? Zuschlagszölle dienen sollen. Die An- tionalsoi ali»e>, <

leihe dürfte wahrscheinlich nicht Zustandekommen, ^ei von den K°im!uwsten^besetzten Abteile vierter Klasse geschossen, geworfen und mit

Besetzung und Blockade? Lanzen gestoßen haben/ Auf Haakes Zwi- J , ,, .. . schenruse gingen die Kommunisten g ege »die

Mi- ""n K-nfen zu bändigen gedenkt. Bänke der Völkischen vor. Nur mit Aufwen- (Eigene Drahtmeldung.) bung großer physischer Kraft gelang es eiui-

Sihfnmn.ifrf..r Ortrrnftmnhpn»1' I öcn demokratischen Abgeordneten, eine S ch-

,1«®*, eS g e r e t z u vermeiden. Die deprimierende »anbrin2°nM Stimmun g löste sich etwas durch den Heiter-

Jtanfirtg alS Portvand fut eine vöülge Aoän-1 fcitSerfoIct. den Kasver (Komm \ mit spinfn llnter9 den Vorfckläaen ^werden'a?uannt"d?e Ausführungen über die ,Ver-Kül;ung" der $er-

B.1 Polizei hatte, die sich in einem Sonder- ? fetzungder W u sung - F o r t S un6 äte be$ernat für Entblößunaen in idn»

Schwur auf die Monarchie.

Polens Zukunststraum,

Wien, 1. April.

Ein Blatt meldet auS Lemberg: Die polni­schen Faschiffen und Monarchisten veranstalteten in Lemberg und Krakau gemeinsame große Umzüge, an denen fich zahlreiche höhere Cffijiere beteiligten. Der Kommandeur von Lemberg er- klärte: Unser Ziel ist die polnische Monarchie, die hoffentlich in kurzer Zeit kommen wird.

polens Srenzwost gegen Deusschlond.

Warschau, 1. April. (Eigene Drahtmekdmtg.) Laut Pressenotiz ist beabsichtigt, die Zovstellen

Das Wahlfieber hat Oesterreich bisher noch kaum geschüttelt. Obwohl nur mehr Monats­frist bis zium Tage der Wahlen läuft, bemerkt man von Wahlagitation, von Aufregung sehr wenig. Das Leben, auch politischer Natur, geht seinen ruhigen Gang und es ist n i ch t an- zunehmen, daß sich dieses Bild wesentlich ändern wird. Gelegentliche Aufrogunge! sind natürlich nicht zu vermeiden, ziehen aber niemals weitere Kreise. So wie das Kräfte- Verhältnis in Oesterretch liegt, so wie die Par­teiorganisationen ausgestaltet sind, läßt sich bei­nahe mit Sicherheit heute schon annehmen, daß wesentliche Verschiebungen nicht zu er­warten smd. Die so z i alhem akratische Partei hat allerdings als politisches Ziel die Eroberung der Macht auf legalem Wege, das heißt m.it dem Stimmzettel in der Hand, ver­kündet. Die Verhälttiisse lagen vor einigen Monaten aber für sie wesentlich günstiger wie heute und es ist für die Führer der Opposition etwas schwer, in ihnen »Erlassen- dieser geän­derten Lage ohne weiteres Rechnung zu tra­gen. Es »st astch ganz gut möglich, daß sie heute noch immer der Ansicht sind, daß es ihnen gelingen könnte, so große Teile der bürgerli­chen Wählerschaft abzuspalten, um durch den