Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
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Mittwoch, 23. März 1927
Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrgang
Nummer 69. Amtliches Organ der Stadt Raffel.
Beruhigt der Balkan sich wieder?
SS Echrellensherrschast in Schanghai
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ter* jubelnd erwarteten, gegen die Kriegsme» Ihoden der Plünderungen und anderer Gewalt-'
Mr die Schaffung eines Rahmengesetzes für btc Gewerbesteuer hält es die Hanbwetkskam- mcr rur unbedingt notwendig, daß damit die Gewerbesteuer zu einer Berufsstener auSgebaut, auf dte schwächeren Betriebe Rücksicht aenom- men. eine Begrenzung ves Zuschlaasrechiz der Gemelnden vorgesehen nnv das AnhörunaS- recht der Berufsvertretungen gesickert bleibt. Dio vom Retchssinanzminister Tr. Köhler an- gekündigten Reformen werden allaemcin für gut gehalten Dies gilt auch für die Darlegung des Retchswtrtschgftsmtnisters Dr Curlius anläßlich der Etatsberatunaen seines Ministeri. ums. Es wird aber erwartet, daß nun diesen Dorten auch die Daten folgen, daß insbefon» dere das Eingreifen der öffentlichen Hand in
Die Truppen der südchinesischen Kantonregie- rung sind nunmehr in Schanghai eingerückt. Sie besetzten das Chinefenviertel, verbarrikadierten sich in der Stadt, anscheinend In der Erwartung, daß neue Kämpfe bevorstehen werden. Und tatsächlich scheinen sich denn auch dte enttäuschten Bürger, die den Einzug der ,Ret-
t ä r a t t a ch L 8 in Belgrad an die serbisch-albanische Grenze, die sich an Ort und Stelle darüber zu unterrichten hätte, ob militärische Vorbereitungen getroffen worden seien oder nicht.
London. 22. März. (Eigener Drahtberickt.) Wie amtlich verlautet, hat der britische Ge. sandte in Belgrad lediglich bei dem fugoslavi- scheu Außenministerium vorgesprochen und der- jugoslavischen Regierung die größte Mäßigung angerate».
alle sehr energisch aufzulehnen. Denn die Straßen hallen vom Gewehrgeknaiter und
wenn einmal die endgültige Einigung des Landes und die Befreiung von den ungleichen und den ungerechten Auslandsverträgen gekommen ist. das chinesische Volk wieder zu einer ruhigeren Betrachtung der politischen Dinge kommen wird. Zu der Ueberzeugung. daß ohne ausländisches Kavitgl und ohne Anlehnung der Ver- wastungsstruktnr des Landes an die ausländische Kapitalwirtschaft der Aufstieg des Chinas nicht möglich sein to|rb.
Wenn die Kugeln pfeifen.
Im Kampf mit Engländern. Waffenstillstand? London, 22. März.
Man schätzt die Zahl der Streikenden in Schanghai auf etwa hunderttausend, darunter sämtliche Eisenbahner, sodaß die Stadt vollständig von der Umwelt ab geschnitten und nur auf die Waflervcrbindungen angewiesen ist. Eine chinesische Polizeistation wurde von der Bevölkerung angegriffen. Vierzig Nordisten, die sich in die Station geflüchtet hatten, wurden niedergemetzelt. Zwanzig wurden Mnd rechtlich erschossen. Nach einem Telegramm sind Schantung-Soldaten in die Konzeffion ein- gendrungen, wo sie sofort zu plündern begannen. Ein englisches Panzer-Auto wurde von ihnen mit heftigem Gewehrfeuer empfangen. Bier Engländer wurden schwer verletzt, desgleichen auch europäische Zivllisten. Mehrere Chinesen wurden getötet. Man rechnet mit einem Waffenstillstand zwischen den Nordisten und den Kantonesen.
Rach dem Einzug der Kantonesen / Bürger gegen Soldaten / Juqoslabiens Abbitte / Chamberlain dämpft den Brand / Italiens Kriegsmanöver an der Grenze / Auch die Türker wird unruhig.
Für alle Fälle bereit.
Italienische Flieger und Grenzbataillone.
Budapest, 22. März.
AuS Agram werden militärische Borbereitungen der Italiener längs der jugoslavischen Grenzen gemeldet. So sei in Pola eine neue Militärflugzeitstat io n angelegt worden und mehrere italienische F l ie g e r patroullierten die füdserbische Küste ab. Das 11. Bersaaglierie-Regiment sei an die Grenze verlegt worden, während die italienischen
erhoben. Die Methode mit den beruhigenden Interventionen (Schiedsspruch usw.) sei die raschere und wirfungsvollere, besonders in einer Angelegenheit, in der der Völkerbund nicht vollkommen freie Hand habe, da Italien zur Verteidigung Albaniens verpflichtet sei. Die beste Lösung werde vielleicht doch eine Auseinandersetzung der Interessierten unter dem Schutz ihrer Vertreter in London und Paris fein. Briand dürfte sich heute dazu äußern.
Der kluge Mann baut vor.
Balkansorgen am Goldenen Horn.
> Rotterdam, 22. März.
Londoner Blätter melden aus Angora: Mit wachsender Spannung verfolgt man zur Zeit die Zuspitzung des jugoslavisch-italienischen Konfliktes. Die Türkei hat schon vor SBorfjen die Verstärkung der Garnisonen und Befestigungen an den Meerengen eingeleitet, da man in Angora einen neuen Balkan- krieg für das Frühjahr erwartet.
Dte Vollversammlung der Handwerkskammer Kassel hat sich in ihrer Sitzung vom 21. Mär, d. I. mit den augenblicklichen wirtschaft- ltchen Fragen beschäftigt und dabei festgestellt, daß die allgemein zu beobachtende Belebung der Wirtschaft leider nicht für das Handwerk zu verzeichnen ist, daß im Gegenteil die ver- chiedensten Faktoren, wie Arbeitslosigkeit, Kapitalknappheit, Borgwesen. Preisunterbietungen und Belastung mit öffentlichen Abgaben die Entwicklung der Handwerkswirtschast - ge- hemmt hat. Es wird deshalb auch weiterhin ür notwendig erachtet, daß diese Hemmungen beseitigt werden, daß insbesondere eine ratsäch- l'cke Entlastung an Stenern und sozialen Abgaben eintritt. Dies gilt besonders für die Rcalsteuern, die auch für das Fahr 1927 von ben Gem.-inden zur Haupteinnahmeauelle gemacht werden.
denpartei uftb besonders das klägliche Versagen der Schantungtruppen zeigen weiterhin, daß die Kraft der Gegner Kantons zu Ende geht Db der endgültige Sieg Kantons China de.i Bolschewismus bringen wird? Es ist natürlich e6r schwer, hier eine Voraussage zu machen Wer das chinesische Volk kennt, seine Religion ------- und seine Weltanschauung, der wird nicht an Mehrheit der chinesischen Bevölkerung gefestigt. > e i n e Bolscheweslernna der Bevölke- Der Uebertritt verschiedener Generale der Muk- rungsmasse» Chinas glauben. Eher daran, daß,
London mußte in Hankau kapitulieren, seine Flagge niederholen und die Verwaltung den Gelben überlassen Man kann sich denken, welche Wirkung diese englische Schlappe auf den Kampfgeist der Kantonregierung ausübte Die Folgen zeigten sich in dem unwide'-stehltchen Vormarsch der Kantontruppen und noch mehr in dem Jubel und in der Begeisterung, mit denen sie überall von der chinesischen Bevölkerung empfangen wurden Die Kantonregieruna bringt China die Befreiung vom ausländischen Jach! Die Gewißheit ist in **» überwiegenden
Kampslärm wieder. Wer in diesem Kamps den Kantontruppen als neuer Gegner gegenüber- treten wird, das lehren die englischen Kanonen und Maschinengewehre, die in den Konzessionen konzentrierten Truppen Großbritanniens Die nächsten Taze dürften Entfckcidmige.i bringen, die die weitere Gestaltung der Krise tn China bestimmen nnb kcstlegen. Cs i’Icibt abzuwarten, wie sich England den siegreichen Truppen Kantons gegenüber in Schanghai Dir» halten wird. Ob es ein Kompromiß suchen will, oder eine bewaffnete Ausernan- dertragu n g.
Mit her Einnahme Schanghais hat die südchinesifche Regierung einen Erfolg errungen, der einen völligen Sieg ihrer Bestrebungen und Ziele nahekommt. Man hat zu beachten, daß nunmehr nahezu zwei Drittel Chinas von Kanton beherrscht wird. Man ersieht hieraus, daß zum mindesten die Einigung des Rc.ches Fortschritte macht. Ein hoher chinesischer Diplomat äußerte sich dieser Tage zu einem Berliner Journalisten über die neuen Ziele: Tie Mukdenpartei hat keine Ideen, sie hat nur Truppen. Diese Antwort des Chinesen greift in das Kernproblem des ganzen chinesischen Haders hinein. Mit dem Sturz der kaiserlichen Mandschudynastie zerbrach das Riesenretch mit einem Schlage. Ehrgeiz, Profitgier und Macht- dunkel trieben bie Gouverneure zum offenen Kampf gegen Peking. Sie etablierten eigene Kabinette und regierten ihre Provinzen nach eigenem Gutdünken,ohne sich um die Anordnungen Pekings zu kümmern. Tie Hauptstavt selbst gab den furchtlosen Kampf bald auf und im Norden Chinas gelang es Tschangso- lin die verschiedenen Gouverneure und Generale unter einen Hut zu bringen. Im Süden des Reiches beugten sich die kriegführenden Generale dem Oberbefehl Kantons Während der Kampf von Mukden aus nur in dem
Aus friedlichem Wege?
Italiens Scheu vor dem Völkerbund.
(Amtliche Drahtmeldiing.»
Paris, 22. März.
Halbamtlich verlautet zu den gestrigen Verhandlungen zwecks freundschaftlicher Beilegung des italienisch-serbischen Konflikts: Die englische Regierung habe ihren Standpunkt noch mcht mitgeteilt. Jtalienischerseits scheine man der Verweisung der Angelegenheit an ben Völkerbund nickt allzu schnell zustimmen zu wollen. Es blieben übrigens noch andere Vermittlungswege» so die Absendung einer Abordnung der alliierten Milt-
Heimisches Handwerk.
Der neue Regierungspräsident bei der Kasseler Handwerkskammer.
. Wie wir schon in unserer gestrigen Ausgabe belichteten, wurde gestern die diesjährige Frühjahrs-Vollversammlung der Handwerkskammer eröffnet. Die Kammermitglieder waren voll- zähltg versammelt, als Vorsitzender Zimmermann in feinen Begrußungsworten insbesondere den neuen Regierungspräsidenten Dr. Friedensbuig willkommen hieß, der erstmalig an einer Versammlung der Handwerkskammer teilnahm. Neben dem Regierungspräsidenten
' wohnte Regierungsrat Gicsler als Vertreter der Regierung der Vollversammlung bei Ter : Vorsitzende gedachte des verstorbenen Rammet- Mitglieds Schuhmachermeister Schmand, Velk- , Marsen, zu dessen Ehren sich bie Mitglieder . von ihren Plätzen erhoben. Vorsitzender Zimmermann streifte in feinen Begrüßungswonen ’ die augenblickliche Lage des Handwerks im Be- . ztrk und sagt, daß sich diese in den letzten Mo« . uaten nicht gebessert habe. Schars geißelte er die Konkurrenz der Behörden und wandte sich gegen die in voller Blüte stehende Preistreiberei. Die Großindustrie beachte in keiner Beziehung die Belange des Handwerks. Mit allen Mitteln müsse dieses Gebahren bekämpf werden. Entgegenstemmen müsse man sich auch den zahlreichen Auswanderungen guter Arbeitskräfte. Trotz alledem wolle das Handwerk nickt verzagen, sondern mit aller Energie Weiterkämpfen Regierungspräsident Dr. FriedenSburg
stempelte in feiner Ansprache das Handwerk zu einem Machtfaktor in unserem Be- müsse. Er dürfe sagen, daß er nicht ohne wirt- swaftliche Vorbildungsein neues Amt angetreten habe. Seine Sporen auf wirtschaftspolitischem Gebiet habe er sich im Bergfach verdient, wodurch er stets in engster Fühlung mit dem Handwerk gestanden habe. Regierunaspräfl- bent Dr. Friedensburg unterstrich die Worte des Vorsitzenden und
warnte vor der Amerikanisierung der deutschen Wirtschaft.
Hierdurch würden sich Wirtschaft und Handwerk ihr eigenes Grab schaufeln. Im Geaenteil. es müsse angestrebt werden die deutsche Eigenart nicht nur zu erhalten, sondern sie noch ivei- ter wie bisher zu berücksichtigen. Insbesondere müsse dem persönlichen Geschmack Rechnung getragen werden Regierungspräsident Dr. "Frie- densburg anerkennt die besondere Pflege, die man dem Nachwuchs angebeiben lasse, dieser sei die unsere Zukunft. Er versicherte den München des Handwerks unter Abwägung aller Umstände stets Rechnung zu triften. Die Worte des Regierungspräsidenten fanden ben lebhaftesten Beifall bei ben Kammermitgliedern. Hierauf erstattete Synd.kus Dr. Hartmann ben Tätigkeitsbericht, über ben wir besonbers berichten.
In längeren Ausführungen nahm Dr. Hartmann zu den schwebenden Winschaitsfragen Stellung Seine Worte fanden tu folgender Entschließung ihren Wiederklang:
Entschließung:
Aufgelöste Parteien.
Ein Berfaffungsbruch in Polen.
Warschau, 22. März.
Die Unabhängige Bauernpartei und die Weißrussische „Hromada" wurden für aufgelöst und illegal erklärt. Bei den umfangreichen Haussuchungen leistete ein Abgeordneter pasfi- ven Widerstand, in dem er das BorstandSbüro als seine Privatwohnung bezeichnete. Sämtliche Parteilokale find versiegelt worden. Tie Nachrichten über daS Vorgehen der polnischen Behörden gegen die beiden Parteien haben im Sejm großen Eindruck gemacht. Die Juristen stellen fest, daß man von nichtlegalen Parteien in Polen nicht sprechen könne, da diese einer behördlichen Bestätigung nicht unterliegen. Die Unabhängige Bauernpartei will allen Verboten zum Drop ihre Tätigkeit fortsetzen und gegen den Verfassungöbruch Klage erheben.
Grenzgarnisonen um einige Bataillone verstärkt wurden.
Der belelwgte Gesandte.
Zugoslavien mutz sich bei Italien entschuldigen.
(Eigener Drahtberickt.)
Belgrad, 22. Mär;
Der Abgeordnete Wilder, der in der gestrigen Sitzung der Skupschtiua durch seine Angriffe auf den italienischen Gesandten Bodrero einen Zwischenfall bervorriefMwurde vom Prä. stdenten von Brei Sitzungen ausgeschlossen. Außenminister Peritsch stattete wegen des Zwischenfalls dem Gesandten Bodrero einen Besuch iib. Abg. Wilder hatte dem Gesandten zugeru- ’en: „Hinaus mit ihm aus dem Lande mit seiner ganzen S p i o n e n b a « d e!"
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’Rein Eingreifen Deuifch'andS
Berlin, 22. März. (Funktelegramm.) Wie den Blättern mitgeteilt wird, haben die deutschen Vertreter im Ausland im albanischen Konflikt sich nur nach der Auffassung der Regierungen erkundigt, ohne von sich aus irgendwelche Vorschläge zu machen. Die heutige Rede des deutschen Außenministers im Reichstag wurde auch nicht von diesem selbst, sondern vom Aeltestenrat auf heute verlegt.
Nückkchr zur Vernunft.
Ob sich die Balkanrivalen selbst verständigen?
(Amtliche Drahtmeldung.)
PariS, 22. März.
Ein Blatt glaubt, daß Italien im serbischen Konflikt eine beruhigende Situation herbeiführen wolle. Deshalb habe auch der ita- lienifdje Botschafter gestern bei Briand keinen grundsätzlichen Einspruch gegen eine internationale Enquete an der jugoslavischen Grenze
Willen geführt wurde, die Macht, d. h. die gesamte staatliche Autorität über das Reick sich zu erzwingen, entstand der Südregierung Chinas durch das Auftreten Sunjatsens eine Idee ein Gedanke, der die Massen zündete: Dte Befreiung Chinas von den ungerechten Auslandsverträgen und schließlich die Hebet- tragung der Macht in China an eine ausgesprochene Volksregierung. Diese letztere Forderung näherte sich stark sozialistischen Gedankengängen. In Moskau wurde man aufmerksam: Eine Volksregierung in China? Das ist für die Sowjets keine geeigentere Gelegenheit dem englischen Konkurrenten und Gegner in Asten einen furchtbaren Schlag zu versetzen. Die Kantonregierung erhielt Geld aus Moskau, sie erhielt russische Militärinstrukteure, russische Waffen und Munition und ein ungeheures Propagandamaterial. Allerdings ein Propagandamaterial für die bolschewistische Idee. Russische Provokateure reizten die Massen des chinesischen Proletariats auf. Es kam (man beachte ausgerechnet in den Städten wo sich größere englische Konzessionen befinden) zu ungeheuren Aufständen, Zusammenrottungen, Plünderungen, zu einer Gefahr drohender Bewegung gegen den Handel und die Wirtschaft der ausländischen Konzesstonsinha- ber. Es läßt sich heute nicht beziffern, wie groß der finanzielle Schaben ist, der den britischen Handel durch die zahlreichen Aufstände zugefügt wurde.
Schanghai, 22. März.
In bet Eingeborenenstadt find Straßen- Ikämpfe zwischen Truppen und bewaffneten Zivilisten im Gange. Es wird gemeldet, daß an verschiedenen Punkten Brände aus- gebrochen sind. Die Südtruppen haben jetzt Die Grenze der Attsländerniederlaffungen erreicht.
London, 22. März. (Eigene Drahtmeldung.) Das Reuterbüro meldet au8 Schanghai, die Streikenden und 150 000 Mann der Schantuug- streitkräfte plündern die Chinesenstadt, wo eine vollkommene Schreckensherr- fchaft besteht.
Schanghai, 22. März. (Eigener Drahtbericht.) Die Räumung Don Nanking durch die ausländischen Frauen und Kinder hat heute bei Tagesanbruch begonnen.