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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Sonntag, 2V. März 1927

MWMer am Baifan und im Offen

ÄS SMS KommtesamBaUanzumKmg? Rönnen m Ma»,

'aßf "uch die Mädchen gründlich ausbilden. '

klagen zur Demission gezwunge dert und mit der Ehren-L

ÄtlZliFI auf Sprung, i

Mussolinis Säbelrasseln gegen Jugoslawien.

(Eigener Berubt.) ,

zusammen mit

qualifizierten Krätte int Vorteil.

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fett all et durch sternlvrecher

Plätze kann ntchi gar,mtiert ngem Satz iflo Proien, Au fteOe: Kölnische »trabe 5.

Ueber Nackt haben sich nun schwere Wetter- oelüste Italiens in Albanien lassen nichts Gu- wolken über dem blauen Friedenshimmel Eu- tes ahnen: Vielleicht gelingt eS aber auch hier ropa, tufammenaewflcn, denn die D>uvve»'"n den Weltmächten die schwelenden Brände au«. ? PttTTeSi i ah aaaam OUahh* Hwk VI - <YTX Fl - . . . 1.. - 1 - . , . . M ... uw

die Vertrauensfrage gegen sie stellte worauf die Kammer sie in der Abstimmung ebenfalls verwarf. Poincarö gab eine Reihe von Maßnahmen bekannt, um daS Kapital der Sparer gegen jede Spekulation zu schützen.

neu Franken. Cachin (Ramm.) brachte Folg, vor: Die Zerstürkelung Jndochinas beginne; man könne dort mit zehntausend Franken M i l- lionengeschäste ausziehen. Der soeben verhaftete Finanzschwindler Röchelte habe nichts anderes getan als alle diese Leute. (Beifall der ganzen Kammer.)

* * * Voinearö ist stärker.

Er bezwingt die Kammrr. Sparerschutz.

Nummer 67. Amtliches Organ öer Stadt Kastel.

Skandalöse Geschäfte.

Wie Frankreich Fndochina auSsaugt.

lEigener Trahtberickt.)

Paris, 19. März.

An der Kammerdebattr über den Kolonial- flandal in Fndochina führte ein Demokrat aus, daß ein Kokonialbeamter, trotzdem er we-

Sdlnesen gegen Engländer.

Bewahrt John Bull kaltes Blut?

«Durch Funkspruch.»

Nicht einmal durch den radikalen Umbau der deutschen Staatsmafchine könnte man ---_______ ... _.

diesen Blutzins einsparen, wenn es bet einem jugoslawischen Generalstab ....... '

total verarmten Lande auch groteSk wirkt, daß französischen Elementen hervorgerufen es sich siebzig StaalSminister, 2300 Parlamenta- worden. Durch Frankreichs Vermittlung wür-

Amtliches Organ der Stadt Kastel. 17. Jahrgang

klagen zur Demission gezwungen wurde, beför­dert und mit der Ehren-Legion ausge­zeichnet worden ist. Einer Land-Gesellschaft sei eine Konzession aus 8000 Hektar Land zu Spott­preisen erteilt worden. Diese Gesellschaft be­sitze heute ein Kapital von 175 Millio-

Rewyork, 19. März.

«us Schanghai wird gemeldet, daß gestern englische Soldaten von chinesischen Arbeitern angegriffen worden seien. Zwei Soldaten wurden leicht verletzt. Die chinesischen Solda- ten hoben außerdem einen Engländer in einem Hause überfallen, ihn an den Beinen hoch gehängt und in dieser Position ge­zwungen, einen Scheck auf 1250 Pfund Ster­ling zu unterzeichnen. Er wurde aus feiner Lage erst befreit, alS der Scheck eingelöst war.

Ein Blatt schreibtnach reiflicher Uebcrle- gung": Hinter den Intrigen Jugoslawiens ge­gen Italien stehe stets Frankreich; sogar der jüngste Aufstand in Skutari sei durch den

den jetzt inbelgischenWafsenfabriken Maschinengewehre für Jugoslawien hergestellt. Italien sei wegen dieser Vorgänge nicht be­sorgt, weil es sich stark fühle.

_ _ Berlin, 19. März.

« ÜU\L°US ö£mJ.C^en kommen wieder Alarm- Nachrichten. Nachdem sich Polen In den Besitz Bon WUna gesetzt hat, hält man es in den hie- Kreisen nicht für ausgeschlossen, neuC«PmeM *#5 ha Soranb sucht für einen neuen militärischen Handstreich in Li- tauen. Unverbürgten Gerüchten zufolge habe man in Warschau die militärische Besetzung von Kowno für den 19. Wrj, dem Ge- nna6fi*? PilsudskiS, vorgesehen. Es ist durch- Nlchk von der Hand zu weisen, daß im Zu- lEwenhang mit den Bestrebungen des briti- K? »ußenmlmsters, Rußland zu isolie- ren, daS Londoner Kabinett Polen die Zn- w u n g für einen derartigen neuen militä- hJe* i gegenüber Litauen gegeben

ist jedenfalls, daß die Warschauer n£ der polmsch-litauischen Grenze

te< ,r8^e konzentriert hat. Aus neue 9?" in Osteuropa wird man sich lontti lmmerhin gefaßt machen müssen.

Ein Blatt meldet aus Belgrad, daß nach zu­verlässigen Nachrichten der jugoslavische Genc- ralstab unter Führung des Königs mit der Durchführung eines umfangreichen Planes be­schäftigt ist, den man als Mobilisierung mit außerordentlichen Vorbereitungen bezeichnen kann, die den Charakter großer Eile tragen. Alles weist darauf hin, daß Maßnahmen ergrif­fen worden sind, um das Heer s o f ch n e l l wie möglich auf Kriegsfuß zu setzen. Der Berichterstatter erklärt, die Gerüchte Über die Vorbereitungen zu einer Mobilisierung an der albanischen Grenze bestätig en zu kön­nen. Im Arsenal von Kragnjevatz und ln den staatlichen Pulverfabriken werde viel inten­siver gearbeitet als früher. Große Einkäufe von Zelten und Ausrüstungsgegenständen werden vorgenommen. Man führe überall Verhandlun­gen über den Ankauf von Tanks u. Flugzeugen.

Paris, 19. März.

Rach Schluß der Jndochina-Debatke wurde in später Nachtstunde der Regierung bei der Befolgung ihrer Politik einer engeren Zusam­menarbeit mit der ^eingeborenen Bevölkerung das Vertrauen ausgesprochen. Alle anderen vorgebrachten Tagesordnungen zwecks Einlei- veiqtiirt Jücriaiu .lung einer Untersuchung wurden vom Mini-

London, 19 März stcrpräsidenten PoincarS abgelehnt, der - , - - .. , , Ibie »ertrnnenafrnn» n»«n« «- «-tu-

Laut Pressenotiz hat die italienische Regie- rung der britischen und anderen Regierungen mitgeteilt, daß auf jugoslawischem Gebiet Vor­bereitungen in gewaltigem Maßstab für einen Einbruch nach Albanien gemacht wür­den, um die albanische Regierung zu stürzen. Italien könne auf Grund des Vertrages von Tirana gegenüber dem Schicksal dieser Regie­rung nicht gleichgültig bleiben.

Her (Stadtverordnete nicht einbegriffen) mit dem erforderlichen kostspieligen Verwaltungsap­parat leistet. Wenn auch Wiederaufbau u. Wie- deraufstieg nicht an der Vereinheitlichung der Reichsgewalt vorbetkommen werden, nicht zum Schaden von Kultur und Eigenleben der Län- der, wohl aber zu Rutz und Frommen der ganzen Bürgerschaft. Einen starken Antrieb für den WirtsckastSmotor erwartet man auch von den Handelsverträgen mit unseren störrischen Nachbarn, von denen der französische doch all­mählich in sein entscheidendes Stadium getreten ist und dem Abschluß nicht mehr fern fein dürfte, während Warschau unS nur erstmal den kleinen Finger hingehalten hat.

Während von Süden her lauer Balsam der Lüfte, brausende Ströme deS Lichts die Früh- lingsbotschaft ins Land tragen, Dir Blut und Sele umwühlen wie der Pflug die Furche, durchs gärende Geäder von Baum und Erde die Säfte treiben, daß sie sich mit grünen Knospen und Blätterflaum, mit Gdem Brautgeschmeide der Primeln, Anemonen, Veilchen umhüllen... Während von allen sonn- und monderhellten, silberweiß verschwimmenden Heimatbergen das Gotteswunder jungen Liebes- und Lebens- glücks, funkelnder Sehnfuchtsträume, heil'gcr Gelöbnisse niederquillt in betend knieende Her­zen; während mit dem Vogeschlag um die Wette jubelhelles Kinderlachen durch die knos­penden Alleen läuft, einen Widerschein der Freude auch auf sorgen, und leidgefurchte Wan­gen zaubert und wissende Greisenaugen verlo­ren ins sinkende Märzlicht starren... Alle diese frühlingsselgen Melodien finden leider zwi­schen den dröhnenden Eisenhämmern der Ta­gespolitik, im grauen Haus sozialer Nöte, im Räderkreischen der Parieihetze kein Echo. Da ist es schwiegend öde, die Schatten liegen weit.

Aber vielleicht lassen sich aus diesen Handels- Seifern dock einmal wenigstens zuerst nach dem eften die Brücken zu einer gerechteren und gründlicheren Verständigung schlagen. Denn einstweilen sind wohi alle Blütenträume für Rhein- und Saarräumung usw. hoffnungslos geknickt. Unterstellen wir selbst Brian d den ehr­lichen Locarnowillen: Seine eigenen Angele­genheiten gehen ihm vorf-ufig vor. denn ein energischer Räumungsvorstoß würde ihm daS Amt, dem Kabinett den Kops und Frankreich Frank und Zukunft kosten. Der französische Wein- und Käsebauer will sein kleines Para­dies erst mit Stacheldraht umzäunt haben, ehe er an Räumung benP Und die Pariser Sckreihälse haben den Kops mit diesen Ber- teidiaungS- und anderen Wahlkämpfen so voll, daß sie an dem windschiefen Bau der Außm-

Mädchen sind 34 gleich 11 Prozent arbeits- los gewesen (Dauer' der Arbeitslosigkeit: 12 Fahre gleich 4 Prozent); von 150 un Geiern« ten Mädchen sind 84 gleich 54 Prozent arbeit«- (o8 gewesen (Dauer der Arbeitslosigkeit: 30 vtobre gleich 20 Prozent). Ebenso kann man Mehen, wie bei den ungelernten Knaben wie Mädchen der Stellenwechsel und der Be­rufswechsel viel häufiger vorkommt als bei den gelernten. Ein ähnliches Bild ergibt eine Zusammenstellung, die von einer Fachab- tetlunfl des Arbeitsnachweises für die Damen­konfektion vorgenommen worden ist. Es tour« ben dort innerhalb eines Jahres neunzehniau- ... Arbeitslose gezählt, davon achttausend ' elb ständige Arbeitskräfte und elftaus-nd Tel- und Zuarbeiter. Letztere waren dabei meist vier bis sichen Monate arbeitslos, wäh­rend die ersteren nur zwei bis vier Monate Jetern mußten. Auch hier waren die besser

fiänb£?^nn ^eraf6»"^bS d.>?U bo6- man- wenn sie die Schule been« ^Oj^ben, eine gewisse Summe Geldes dafür erübrigen muß, daß sie noch etwas Tüchti« ® c 8 Ic rnen, um dann ihren Platz im Be­rufsleben ordentlich auszufüllen. Man nimmt es in Kauf, daß auf diese Weise unter Umftän- ben noch mehrere Jahre vergehen, ehe der Sobrr wnäd>ttCa?.AnflnU Veimbringt. So schwer dies lano- 1! mag man rechnet eben auf e Sicht, in klarer Erkenntnis dessen, «»f sur Atne 8te Vorbildung einen Menschen auf bte Dauer befähigt, gegenüber den vielen Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt sich durch- h»nCntv"!Lfottnen' Inders verhält man sich oft Töchtern gegenüber. Hier gilt es im gro- u"b ganzen noch als selbstverständlich, daß dies« s° rasch tote möglich verdienen £ diel weniger geneigt, viel Geld « X lur die Vorbildung zu opfern. Dies nicht etwa, weil man die Söhne irgendwie bc« ^ttnentoürbe. Nur gilt es stillschweigend als ausgemacht, daß sich das bet den Töchtern nicht rechtlohnt. Man sieht eben die Möglichkeit voraus, daß die Mädchen früher oder

später doch einmal heiraten, und bann den Beruf auf geben. So toirb dieser bter mehr als ein Provisorium aufgefaßt, toot- ^en den Schluß zieht, daß esVer­schwendung- wäre, viel Geld dafür auszugeben um das junge Mädchen dafür mit Wissen und Können auszurüsten. So entscheidet man sich der großen Mehrheit der Fälle für einen Be- ri?rM°rn O>ch oder sehr bald Geld ein­bringt. Am liebsten läßt man die Töchter el- nA-161 u 1 fu 8 durchmachen, etwas Schreibmaschine und Stenographie ler­nen und dann soll sie versuchen, damit ihr Glück

1 machen. Und hat sie Glück, bann erwischt sie : Ä4 '^Stelle. Und ist sie von Natur besonders tüchtig, bann vermag sie sich wohl auch !aItcn- Att der großen Mehrzahl der Fälle, ist aber gerade in unserer Zeit der starken Konkurrenz das Ergebnis so, daß diese Steh htngfucfc oft lange nicht zu dem erwünschten Erfolg führt, und bei jeder G e schä f t s kri s e muß die schlecht Vorgebildete fürchten, zuerst «nilassen zu werden. Sie weiß sich in dem flonfurrenjfampf nur dadurch zu helfen, daß sie iiir billige« Geld ihre Arbeitskräft an­bietet. So tragt sie dazu bei, die an sich schon

schlechten Löhne noch mehr zu drücken.

Wer mit einigermaßen offenen Augen durchs Leben geht der wird in zahlreichen Einzel­schicksalen bte verhängnisvollen fol­gen einer mangelhaften Berufsvorbil- bung beobachtet haben können. Aus statistischen Erhebungen geht klar hervor, wie sich eine bef- sereBerufsvorbilbung in einer geringe­ren Dauer der Arbeitslosigkeit, im selteneren stellen- und Berufswechsel äußert. Als Bei- spiel sei folgendes mitgeteilt: Von 567 g e I e r n- ten Knaben waren 76 gleich 13 Prozent ar­beitslos gewesen (Dauer der Arbeitslosigkeit 20 Jahre gleich 3,5 Prozent); von 313 unge- l "nten Knaben sind 196 gleich 62 Prozent arbeitslos gewesen (Dauer der Arbeitslosigkeit: 95 Jahre gleich 30 Prozent); von 296 gelern­ten Mädchen sind 34 gleich 11 $ro»rnt nrhoita.

Der gefürchtete Generalstreik.

Wie Warschau die Lodzer Arbeiter bekchren will.

(Eigene Trabimeldung.)

Warschau, 19. März.

Der polnische Ministcrrat beschloß, dir beiden streikenden Parteien von Lodz aufzufordern, die Frage der Erhöhung des Arbeitslohnes der Regierung zur schiedsgerichtlichen Ent- s ch c l d u n g zu überlassen unter der Bedin- gung, daß der Streik in der Textilindustrie so­fort ei n g e st e l l t und die Arbeit in den Fabri- ken wieder ausgenommen wird.

* * *

3u spät!

«lle Räder stehen heute in Lodz M

gähnt doch die toie bisher und

6« abgebolt 1.80 Jt. Durch frte Post monoilich 2.- Jt

4u6fd)l:eMtd> flnfl18unaeaebubi Berta« und -Jieöaftton Lchlach'koistratze 2S/30. .ternforeibtT »51 und »58. i>üt anoerlanrn emgefjnbte «et trägt kann die Re- daktton üne «erannvonun« oder Bewäbr in keinem Halle Ubemebmen. Rück- '»dl»na »eS flein«eaelbe8 ober iflnfpr«d)e wegen eiwaiaer ntrhi orbnnnaSmSstiger t'fefenino fft auSaetchiolien Pofticheckkoniv Äranffurt am Main Nummer 63«)

Warschau, 19. März.

Das 'obige Bermittlungsangebot der Regie- rung h« nicht zu einer Absage deS für ijeute im Lodzer Bezirk angetünbigien General Werkes geführt. Letzterer wird sich auf alle Jn- dustneunternehmungen und auch auf fämtliche iebenswiiAigen Betriebe erstrecken. «uSgenoim

«rankerchäuser, Krankenkassen und

Rettungsdienst. Die Antwort der Arbeiter- chaft an die Regierung erfolgt heute Mittag.

Alarm im Osten

Einfall Polens in Litauen?

lDiirw Funksvriild 1

KL

>re»er «afsegebenen «nwigen forok iüi «ufnabmebaten 8Jr''"n,erl werden. Äür Anzeigen mtt besonder» schare. Ausschlag. Druckerei: Lchlachiboistraste 8H/3O, Seichasl».

- - gegenüber der Soobrftrafte. üernforetfier 951 und 952.

Kanonenboote als Kundschafter.

Wien, 19. März. (Privattelegramm.) Wie ein Blatt aus Albanien berichtet, sind zwei ugoslavische Kanonenboote vor Valona ein* getroffen. Dem gleichen Blatte zufolge schreibt ein Belgrader Blatt von der zunehmenden Spannung zwischen Belgrad und Rom.

Varis als Dravtztehe?.

Anklagen aus Rom. Wat-en auS Belgien.

Rom, 19. März.

Zwar ist, um gleich den wundesten Pilnkt zu berühren, die Ärbeitslosenflut um wenige Bruchteile zurückgesunlen. Aber hinter diesem Saison- und Konjunkturaufschwung- (Land­wirtschaft-, Bau- und einige Industriezweige) gleich Herbst- und Winterleere der B e rg b a u kündigt bereits wieder, weil Englands Gruben den Absatz lähmen. Man wird also nicht bloS gegen d > e- en Krebsschaden unseres Volks- und Wirl- chaftslebens auf stärkere Medikameiite bedacht 1 ein müssen, denn von allen Seiten drängen auch >ie anderen Scharen der Enterbten, der Kriegs-, Jnflations» und Steueropfer, der zu niedrig Besoldeten und darbenden Mittelschichten heran Besorgt wiegen denn auch die Staatshüter das kummervolle Haupt, wenn ihr Schatzkästlein von den gebefreudigen Parlamenten von unten nach oben gekehrt wird. Rechnet man doch jetzt schon mit Mehrausgaben von 700900 Millionen (Erwerbslosengelder, Beamtenzu- schstsse, Invalidenversicherung usw.) wenn auch der bedenkliche Plan, durch neue Steuern daS Finanzloch zu verstopfen, fürs erste fallen gelassen wurde. Schade, daß uns der von fern zuschauende Reinhold jetzt nicht den schon vor fünf Monaten versprochenen Steuerabbau vormachen kann, anstatt daß man Wirtschaft und Steuerzahler weiter um den letzten Heller schröpft. Damit wurde man doch nur dem Arbeitslosenheer neue Bataillone äurubren denn im nächsten Jahr läuft zum Ueberfluß auch dieSchonfrist- für den Da­westribut ab, der bann in der vollen Höhe von 2500 Millionen entrichtet werden muß.

polttik möglichst keinen Stein rücken möchten,! -entratlonen geaen Litauen und die Mobilisie- zutreten, die leicht Europa wieder toeVßeer« Mi- ftllA K ' - .... . . -------

ba sie dabei nur verlieren können. rungSaktionm Jugoflaviens gegen Einmarsch, lager verwandeln könnten F gründlichere kaufmännische Bor-

«uuoung my tm Ergebnis vielmals rentiert et*

Iugoslavien mobittfiert heimlich / Bewaffnete Au rührerbanden an Albaniens Grenze / Italien wartet ans das Signal zum Einmarsch. Auch Frai kreich hat die Hand im Spiel / WtU Polen Litauen übet- fallen? / Lodz im Generalstreik / Keine höheren Steuern.

Rom, 19. März, sgen mehrerer Verbrechen und vieler An-