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Meler Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

rtfftm i

Kelle:

Mittwoch, 9. März 1927

Amtliches Organ der Stadt Kaffel.

Nummer 57.

Zm Kamps um den Achtstundentag

EinLocamoimOsten? W Zukunft gehört Deutschland

Das Hauptthema in Gens. Berlin aus der Wacht.

Weise Worte des Tschechenprafidente» / Durch die Niederlage zum Sieg.

Frankreich und Eng-

V ertrag

Zwietracht in berArbeitSzeit

dem

Keine Zuraazietzung des Gesetzes.

In Osaka wuri verwundet. Del und die Stadt

(Eigener Informationsdienst.)

Berlin, 8. März.

Die Vollmachten, die Außenminister Dr. Stresemann für Genf erhalten hat, find be­schränkt. In der deutsch-polnischen Angelegen­heit sind Entscheidungen von so großer Entschei­dung zu Hessen, daß Dr. Stresemann die Ver­antwortung nicht allein tragen kann und das Kabinett in seiner Gesamtheit die Be-

r Marinestützpunkt in Maisuru

________Myazucho stehen in Flam­

men, während die Dörser Yamada, Kayacho und andere zerstört wurden.

London, Sf März^ (Eigener Drohtberichi. Nach einer drahtlosen Depesche aus Tokio ist ein infolge des Erdbebens in Osaka auSgrbro- ckenes Feuer eingedämmt, dagegen steht die Stadt Kekori mit 32000 Einwohnern völ- liginFlammen. (SieheAus aller Wett.")

Wenn Mauern und »fetter wanken.

Allen zu Diensten.

Die Riesenkundschast der Reichspost. 1

Berlin, 8. März. |

Amtliches Organ der Stadt Kaffel. 17. Iahrg

Erbbebenschrecken In Japan

Neber hundert Tote Brennende Städte.

London, 8. März.

Prag, 8. März. In einem Interview tritt der Tschechcnprästdent Mas ar yk für tschechisch­polnische Zusammenarbeit ein. Die Minderhei­ten dürften nicht unterdrückt werden und es sei ihnen die Möglichkeit kultureller Entwicklung zu geben. Die deutschen Minister in der Re- gierung würden in der Außenpolitik keine Aen- verung herbeisühren. Mr sind bestrebt, sagte Masaryk, eine Politik der Verständigung, des Friedens und der Zusammenarbeit zu be­treiben. Man habe damit gerechnet, daß die große deutsche Nation mit aller Kraft bestrebt sein würde, sich von ihrer Niederlage zu erho­len. In der Niederlage der Deutschen liegt die Möglichkeit ihres Sieges in der Zukunft. Der Besiegt nimmt eine Gewissensabrechnung

Kein Defizit - Sparsame Wirtschaft.

Das Gesamtpersonal der Reichspost wird am 31. März 1927 auf 261 300 sinken. Die Ueber- führungen von Beamten in höhere Gruppen (90556) kommen in erster Linie den unteren Laufbahnen zugte. Dr« Zahl der höheren B« amten nimmt fortwährend ab, die Stellen tow

Ein Blatt meldet auS Tokio: Bei dem gest­rigen Erdbeben haben über hundert Menschen den Tod gefunden. Kobe und Osaka sind ohne Beleuchtung und alle Verbindungen sind unter­brochen, aber die in beiden Städten ausgebro chenen Brände sind eingrdämmt. Tohocka, Yonago, Tottori und Nagoya wurden schwer geschädigt. Dort dauern die Brände noch an. * onen getötet und 92

/ durch den Berliner

Der General Ist machtlos.

Die Kantotmrmee als Kommurristen-Werkzeug.

London, 8. März.

Ein Blatt meldet au« Schanghai: General Tschangkaifchek ist bestürzt über die zunehmende Macht der Arbeiterverbände, dre offen seine Autorität verhöhnten. Ausländische Beobachter schreiben ihm den Wunsch zu, sich mit Marschall Tschangtschungtschang zu vereini­gen, bezweifeln aber, oh er dies wird zustande- bringen können, da die Kommunisten die A r m e e f c st in der Hand haben und nicht zo- gern würden, seine Ermordung zu versuchen, wenn er sich von ihnen trennen wollte.

Tscvangsolin gegen Wuprifu.

Paris, 8. März. (Eigener Drahtbericht.) Nach einer Meldung auS Peking haben in der Provinz Honan die Feindseligkeiten zwischen den Truppen TschangtsolinS und Wu­st e i s u s begonnen. Bisher scheint Tschangtso- lin leicht im Vorteil zu sein. Der Sohn TschangtsolinS verfuchtWupeifu zurückzudran- gen und auf Hankau -»^marschieren.

Gtreikultimatum an die Engländer.

London, 8. März. (Eigener Drahtbericht.) Ein Blatt meldet aus Hongkong, daß die Füh­rer der chinesischen Gewerkschaften den soforti­gen R ü ck z u g der englischen Kanonenboote ge­fordert haben, anderenfalls sie den General­streik erklären würden.

Berlsin, 8. März. (Privattelegramm.) Die Meldung eines MorgenblatteS, die Zurückzie­hung des ArbeitsnotgefetzeS sei wahrscheinlich geworden, ist in dieser Form u n richtig. An . _ _ _________ ______

'Regierungsstelle weist niemand etwas von ei- tlmarute» zusammen.

Dl« Raflelex Weudten «achnchren erscheinen wöchentlich iechSmal nachmtnaaS. Der Sbonnemeniiipreir beträgt für den Mona, X bet freier Safte Qu na tnS Ha. in der Seschäfisftelle abaedolt WZ Dur» die Poft monatlich i.-X auslchliekltch 3ufteUunasaef>übi B erlag und Äedaknon Schlachtlwfftrafte 28/80. Kernfvrecker 861 und »32. ftür unverlangt eingefanöte Beiträge kann die Re- baftten eine Berannvortung oder Gewähr in keinem ftaOe übernehmen. Jiaa« tabluna de« «ezugSgelde» ober «ntvrücke wegen etwaiger nick' srdnnngSmäftiger S'efernng ist -niftgdcklollen Postscheckkonto frranffurt am Main Nummer 63W.

vor und sucht nach Mittel« und Wegen zur Besserung seiner Lage, der Sieger ruht auf den Lorbeeren aus und schläft ein. Der Sieg berei­tet die Niederlage, die Niederlage den Sieg vor. Bon diesem Standpunkt aus verfolge ich die Entwicklung des Nachkriegsdeutschland und sehe, wie auf allen Gebieten die Deutschen intensiv arbeiten. Es ist eine natürliche Erscheinung,, daß eine Annäherung Deutschlands an die West­staaten erfolgt. Die letzte Rede Briands ist das Urteil eines Staatsmannes über die Resorm- üestrebungen Deutschlands. Die Rechtsre­gie r u n g in Deutschland ist eine nur vorüber­gehende politische Probe. Diese Probe wird uns zur Vorsicht veranlassen, jedoch in keiner Weise unsere bisherige außenpolittsche Linie gegenüber Deutschland ändern.

Abrüstung... im Monde.

England wartet auf Rußland / Die Kavallerie im nächsten Krreg / Die Arbeitszeit als Kampfprogramm / Brennende Städte im Erdbebenland.

ner solchen Absicht. Das Zentrum wird sich mit der Stellungnahme der Gewerkschaften gegen den Gesetzentwurf erst am Freitag befassen.

schlüsse fassen wird. Wie Frankreich und Eng­land sich die Lösung des deutsch-polnischen Kon­fliktes denken, ersieht man aus ihrer Presse, die sich z. Zt. fast ausschließlich mit diesem Problem beschäftigt. Aus den Artikeln geht ebenfalls her­vor, daß es sich bei den Besprechungen über die Streitfrage der Schulverhältnisse und der Deut­schenausweisungen auch noch um höchst politische Angelegenheiten handelt, zu denen in erster Reihe die Korridorfrage zu rechnen ist. In England scheint man der Ansicht zu sein, daß die kommunistische Gefahr für Deutschland in gleicher Stärke in Erscheinung tritt, und daß darum das Reichskabinett sich bemühen wird, unter Hintansetzung anderer Wünsche ein Kom­promiß mit Polen zu finden.

Tatsächlich befindet sich aber die Kommu­nistische Partei in Deutschland in einer schweren Kris«, und außerdem sind alle Versuche der Kommunisten zur Bildung einer Einheitsfront mit den Sozialdemokraten geschei­tert. Der deutsche Boden hat sich für die kom- i"Uvistischen Ideen als wenig fruchtbar erwie- sen, und die Neubildung des Kapitals hat in einem unerwarteten Maße Fortschritte gemacht, die nicht zuletzt auf die Haltung des größten Teiles der A r b e i t e r s ch a f t mit zurückzufüh- ren sind. Außerdem glaubt die Reichsregierung, " - - genügend

len ein weitgehendes Einverständnis über die Kompromißvorschläge besteht, die Deutschland gemacht werden sollen. DaS Reichskabinett wird, favS keine dringende in­nerpolitischen Anlässe vorltegen, vollzählig in Berlin vertreten bleiben, um jederzeit in der Lage zu sein, über Sttesernanns Genfer Vor- schkäge Beschluß zu fassen. Die Minister sind durchaus von dem Wunsch getragen. die ewigen Streitfragen mit Polen aus der Welt zu schaf­fen, und sie werden sich deshalb einem an. nehmbaren Kompromiß nicht wider­setzen, soweit es sich mit den deutschen Rechts­grundsätzen in Uebereinklang bringen läßt.

©treternannt Stund« noch nicht gekommen.

Berlin, 8. März. (Eigener Drahtbericht.) Wie rin Pariser Blatt meldet, wird die Frage der Räumung deS Rhrinlandes wohl in Genf besprochen, aber noch nicht entschieden werden. Die Zeit zu einer Erörterung der Räumungs­frage im Plenum deS BölkerbundSrateS sei auch nach Stresemann» Auffassung noch nicht da,

Mitte April wird der Sommer Verkehr auf achtzig Linien eröffnet werden. Etwa acht Pro­zent des gesamten Postverkehrs entfallen auf den Ausland »Verkehr. Die Reichspost will ihren Kunden entgegenkommen und ist eif­rig bemüht, die Schalteranlagen selbst zu modernisieren und die Benutzung der Schließ­sachanlagen zu fördern. Die Postzustellung rst weiter verbessert worden. Der

Anbringung von Hausbriefkästen

sollte die Bevölkerung mehr Interesse entgegen bringen. Die Zahl der Fernsprechstellen hat um 3,7 Prozent, die Zahl der Hauptan­schlüsse allein um 5,4 Prozent zugenom­men. Der Sprechverkehr selbst ist nur um 0,14 Prozent auf rund 2,041 Milliarden Ge­spräche angewachsen. Insgesamt werden mehr als hundert Gebührensätze vom 1. Mai an eine zum Teil recht beträchtliche Ermäßi­gung erfahren, und außerdem wird eine Reihe von Verkehrserleichterungen durchgeführt. Für die öffentlichen

Fernsprechstellen können ZehnpsenntgWcke benutzt

werden. In Krankheiten und ähnlichen Fällen können die Teilnehmer Fernsprecheinrichtungen unter erleichterten Bedingungen erhalten. Die Reichspost legt außer auf Verbilligung noch be­sonderen Wert aus die Beschleunigung deS Verkehrs und die Erweiterung der Sprech­gelegenheiten, namentlich in den kleinen Städten und auf dem flachen Lande. Für 1927 wird die Umstellung von mindestens zweihundert Heinen und mittleren Ortsnetzen zum Selbstanschlußbetrieb möglich sein. Das Fernkabelnetz wurde von 5000 aus rund 6800 Kilometer Kabellänge erweitert, weitere rund 1100 Kilometer find tot Bau. Der An­schluß an Frankreich steht bevor. Deutschland unterhält Fernsprechverkehr mit sieb­zehn fremden Ländern. DaS in der Entstehung begriffene alleuropäische Fernsprechnetz verdankt sein Zustandekom- men vornehmlich der deutschen Vor- und Mit­arbeit. Das neue Fernamt in Berlin, dessen Jnbettiebnahme für 1928 in Aussicht genom­men ist, wird 4500 Fernleitungen ausneh- men können. Die Einführung de» Schnell­verkehrs zwischen nahe zusammenliegenden Orten mit lebhaften Geschästsbeziehungen soll erweitert werden. Der Telegraph wird im Jn- landverkehr mehr und mehr durch den Fernspre­cher verdrängt. Er erfordert einen jährlichen Zu­schuß von etwa vierzig Millionen Reichsmark. Die DX-Telegramme, Glückwunsch-Tele­gramme auf einem künstlerischen Formblatt, haben sich gut eingeführt. Das neue Amerika­kabel übertrifft die VorkriegSleistungen um da»

> Sechsfache. Funkverbindungen be- stehen zurzeit mit den Vereinigten Staaten, , Argentinien, China, Japan, Niederländisch-Fn-

London, 8. März. (Eigene Drahtmeldung.) Nach den letzten Meldungen aus Tokio stürzte in Sakai, in der Nähe von Osaka ein« Spin­nerei ein, wodurch neunArbeiter den Tod sanden und 25 verletzt wurden. Bei Kilo brach die große Eisenbahnbrücke über den Fluß

Rach Mitteilungen des PostrninisterS Dr. Schätze! im Haushaltsausschuß hat sich der Briefverkehr bis zum Dezember 1926 um über iebzehn Prozent gesteigert. Im Januar 1927 wurden bei allen Postanstalten zusammen 67,2 Millionen Briefsendungen festgestellt. .Im Januar wurden 20,3 Millionen Pakete ge­genüber 16,8 im Vorjahre ausgegeben. Der Ja- nuar-Geldverkehr stieg gegen das Vorjahr um 13,5 Prozent. Zurzeit betreibt die Reichspost mit siebentausend Kraftfahrzeugen et­wa fünfzehnhundert Linien. 1926 wurden sechsunddreißig Millionen Reifende be­fördert. Abgelegene Gebietsteile sollen weiter erschlossen und für die Beförderung von Arbei­tern gesorgt werden. Der Lustpostver­kehr hat für sich um 105 Prozent zugenommen.

Scharfe Kritik von beiden Seiten. Berlin, 8. März. Der Handwerksverband spricht bezüglich des dem Reichsrat vorliegenden ArbeitSzeit-Notge. setzes von einer zu weitgehenden Einengung, die der Entwurf der Wirtschaft durch die Bindung der ArbeitSzettbestimmungen an den Tarifver­trag drei Moimte nach seiner Kündigung auf­erlegt. Abgelehnt wird grundsätzlich vom .Handwerk eine gesetzliche Festlegung des Lohn- zuschlages für Mehrarbeit. Richt tragbar sei ferner die gänzliche Streichung der freiwilli­gen Mehrarbeit. Auf einer Gewerkschaftskuud- gebung erklärte Dr. S tegerwald, daß dem Deutschen Gewerkschaftsbund das Arbeitszeit- Rotgesetz nicht weit genug gehe. Die Ge­werkschafts-Abgeordneten würden dem Gesetz in der gegenwärtigen Fassung nicht zuMmmen.

kett aller tmrck kerntorecker aufgegebenen An^iaen iow« «ür Aufnabmedaren

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Kölnische Strafte 6, gegenüber der Svobrstraft«. Hernkprecher 051 und 952.

den. Der Vertreter deS Kriegsmntes sührte aus, R u tz l a n d das auf der Konferenz nicht vertre- treten ist, ist eine der nächtigsten Nationen der Welt mit einem stehenden Heer von 65000b Mann und einer organisierten Reserve von nahezu neun Millionen. Die Mitglieder der Arbeiterpartei sollten versuchen, Rußland zu ihren Ansichten über Abrüstung zu bewegen. (Diese doppelzüngige Logik sollten unsere Genfer Vertreter aufs schärfste mit dem Hinweis brand­marken, daß damit der Versailler Vertrag um» gestoßen wird, denn damit würde Deutsch­land bis zum jüngsten Tag... der Prügelknabe Europas bleiben. Die Redaktion.)

* * *

Kavallerie unentbehrlich.

Wie England den nächsten Krieg vorbereitet. London, 8. März.

Im Unterhaus kündigt der Staatssekretär für den Krieg einePerso nalverminderung von 4000 Mann an Zu der Behauptung, daß die Ausgabe der Kavallerie besser durch Flugzeuge und Truppen auf schnellen Tanks und Panzerwagen auSgefiihrt werden könnte, erklärte der Staatssekretär, daß es viele militä­rische Lagen gäbe, wo eine mechanisch bewegte Einheit sehr im Nachteil sein würde. Die beste Lösung sei eine Kombination beider. Für neue mechanische Fahrzeuge seien 238 000 Psmid Sterling vorgesehen. Eine Versuchs­gruppe aus völlig mechanisierten Einheiten werde neue Erfahrungen ausprobteren.

gesichert zu sein, und tatsächlich spricht die bis­herige wirtschaftliche und politische Verbindung mit dem Sowjetstaate für die Richtigkeit dieser Annahme. Hingegen hat die kommunisttsche Propaganda in England vielversprechende Er- folge zu verzeichnen, und es ist nur begreiflich, daß sich die Aufmerksamkeit der englischen Poli­tiker auf die Vorgänge im Osten in verstärktem Maße richtet, und daß Bemühungen um die polnische Freundschaft zum Mittel der Errich­tung eines Bollwerkes gegen den nach We­sten vordringenden Kommunismus benutzt wer­den. Für Deutschland ist es besonders inter­essant, daß stch die amtttch orientierten englischen Blätter gegen die Beseitigung des polnischen Korridors aussprechen und damit politisch einen Standpunkt einnehmen, der zwar Deutschland zu Bedenken Anlaß gibt, in Warschau aber dazu beittagen wird, die Auf- richtigkeit der englischen Freundschaftsversiche­rungen bewiesen zu sehen.

Entgegen den bisherigen Dispositionen wer­den diese Probleme schon aus der dies­maligen Genfer Tagung besprochen werden, da Polen auf Sicherung seiner West grenzen drängt. Tatsächlich hat sich das Reichskabinett, als ihm die Pläne Polens und seiner Verbündeten bekannt wurden sofort mtt ihnen beschäftigt, und ist zu dem Beschluß gekommen, stch mit aller Entschiedenheit gegen die Anerkennung der deutschen Ost­grenzen und gegen die Schasfung eines Ost- Locarnos zu wenden. Dr. Stresemann wird diesen Standpuntt des Gesamtkabinetts, den zu einem Teil auch der Gesandte Rauscher bereits in Warschau dargelegt hat, bei den Unter­redungen mit ZaleSkl vertreten. Es ist bekannt, daß zwischen den Weststaaten und Po-

London, 8. März.

Im Unterhaus wurde der Antrag der Arbei­terpartei, der Genfer ASrüstungskomnnsfion Vorschläge zur HsrbeisjHrnrm eines internatio­nalen Abkommens über die Verminderung der Landstreitkräste zu unterbreiten, mit 222 gegen 108 Stimmen ab gelehnt. John (Arbeiterpartei) erinnerte daran, daß, alS Deutschland die Abrüstung ausgezwungen

Rundfunkteilnehmer betrug am

1. Februar rund 1% Millionen,

d. s. rund 261000 mehr als am 1. April 1926. Zurzeit werden im Ganzen zweiundzwanzig deutsche Rundfunksender betrieben. Von den verschiedenen Bildfunk shstemen scheint daS deutsche das bei weitem leistungs­fähigste vor allen anderen zu sein.