Nr. d5.
Siebzehnter Jahrgang.
Kasseler Neueste Nachrichten
3. Beilage.
Sonntag, 6. März 192 7.
DieHanbalSVerräter.
Verbrecher, die aus der Haut gehe«.
Schon vor Jahresfrist wurde davon gesprochen: In der internationalen Verbrecherwelt sollte es Mode geworden fein, sich die Haut von ten Fingerspitzen abziehen und durch solch? von den Fußsohlen ersetzen zu lassen. Die „Daktyloskopie- ist beute die wichtigste Wasse der Kriminalistik Wenn ein Verbrecher einmal gefaßt ist. Dann wandert fein Fingerabdruck in vielen tausend Vervielfältigungen an die Polizeibüros der ganzen Welt, und mag er noch so sehr sein . Aeußeres verändern und die Identität mit dem damals Festgenommenen leugnen — man wird ihn bei einer späteren Festnahme erkennen oder nach den am Tatort zurückgelassenen Fingerabdrücken auf feine Perfon schließen können. Eine wundervolle Laune der Natur — oder ist cs die Folgerichtigkeit, aus der die Chiroinan- ten oder Handleser ihre Kunst ableiten — hat die Haut an der Innenfläche der menschlichen Hand fo gestaltet, daß sie bei jedem Jndividium verschieden geartet ist Jeder Mensch hat feine Visitenkarte von Geburt her mitbetommen und war bisher dazu verurteilt sie zu tragen.
Die internationalen Herrschaften glaubten eine große Entdeckung damit gemacht zu haben, als sie sich die Errungenschaften der modernen Kosmetik zunutze machten. Diese neu sprießende Wissenschaft versetzt ganze Hautpartien, repariert Rasen, beseitigt Falten, setzt Augenwimpern ein — ihr war es eine Kleinigkeit, die Haut an den Fingerspitzen durch solche von den Fußsohlen zu ersetzen. Aber die Natur zeigte sich wieder einmal in ihrer ganzen Größe. Sie triumphierte selbst in dieser Belanglosigkeit und ließ sich nichts „am Zeuge sticken.- Die Pariser Kriminalpolizei hatte sofort veranlaßt, das Experiment, von dein sie Kunde erhalten hatte, zu wiederholen. Und es zeigte sich, daß die neue Haut an den Fingerspitzen wohl tadellos nachwuchs, daß aber auch ihre Linien in kürzester Zeit eine Veränderung erfuhren und schließlich genau jenen der alten Haut gleichen. Der Angriff auf die Bestimmungen der Natur und die natürlichen Garantien der Kriminalistik war abgefchlagen.
Die Freude hatte nicht lange gewährt. Auf dem Polizeipräsidium war man ohnedies schon nervös, als die ersten Attacken gegen die Un- schlbarkeit der Daktyloskopie geritten wurden — nun eist man aber aus allen Himmeln gefallen. Anlaß dazu bietet die Entdeckung, daß ein besonders in der Damenwelt sehr bekannter Kpsntetiker ein Verfahren erfunden hat, das die Veränderung der Fingerspitzenhant garantiert. Und damit nicht genug: es wurde weiter bekannt, daß in dem Laboratorium des Arztes bereits über 400 Personen nach dieser Methode behandelt wurden, und die Kriminalisten haben allen Grund, anzunehmen, daß diese Vierhundert durchaus nicht Leute sind, die sich einer solchen Operation aus reinem Vergnügen unterziehen ; sie müssen schon geschäftliche Gründe dazu haben, das heißt, die Fingerfpitzenhaui, die sie jetzt abgestreift haben, muß schon zur Herstellung von Abdrücken gedient haben, die setzt als kostbares Gut in den polizeilichen Archiven ruhen.
Gin Feind öeSIungbleibens.
Wenn zur Körperpflege die Zeit mangelt.
Immer größer werden die Ansprüche des Lebens, immer genauer die Zeiteinteilung nach Minuten. Neben der harten Fron des Tages betont man mehr und mehr die Pflege der Persönlichkeit an Körper und Geist. Die Wechselwirkung soll die Spannung der Nerven lösen, führt aber oft das Gegenteil herbei. Jung und schlank sein ist nicht allein Modefache, es sind vielmehr Wirtschastsfoktoren, die uns im Kamps um den Lebensunterhalt wirksam unterstützen. Schwerfälligkeit, Müdigkeit, Arbeitsunlust vermehren die Sorgen und schaffen Launen beim Gatten oder beim Chef. Darum sind Turnen, Sport Gymnastik bei der heutigen Frau unerläßlich, wenn — hier sitzt der Stachel — es sich mit der Freizeit vereinbaren läßt. Da kommt die Bürobeamtin, geistig ermüdet und abgespannt, um 6 ober 7 Uhr heim. Jetzt ist vielleicht noch eine Hausarbeit zu erledigen, ein Brief zu schreiben, ein Theater zu besuchen und, ehe sie es versieht, ist die Schlafensstunde überschritten, und sie wirft sich erschlafft und ermüdet, aber nicht nach körperlicher Ruhe verlangend, zu Bett. Oder die Hausfrau, die abends noch Flick- und Stovsarbeiten erwarten,
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Pola Sregri
spielt die Hauptrolle in dem Film des Kasseler Ufa-Theaters „Hotel Stadt Lemberg".
(Zn nebenstehendem Artikel.)
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Der neue Sckatterraum der Kasseler Hauptpost.
Das erste Bild des umgestalteten Postamtes am KSnigsplatz.
Vor Wochen konnten wir bereits im Rahmen unserer Sonntags-Bilderbogen anläßlich des beginnenden Umbaues der Schalterhalle unseres Hauptpostamtes am KönigS- platz ein Photo des ersten bankmäßig umgestalteten deutschen Postamtes (des Potsdamer Postamtes) veröffentlichen. Am gestrigen Tage nun wurde eine Hälfte der um- aebattten Schalterhalle unseres Kasseler Haupt- Postamtes dem öffentlichen Verkehr übergeben und bereits heute zeigen wir unseren Lesern das neue Gesicht des wohl jedem vertrauten alten Raumes. Verschwunden sind die verschnörkelten alten Schalter, verschwunden der verschlungene Zierrat von Decken und Wänden und verschwunden auch die kleinen zierlich-dün
nen Säulen: breit ausladend nimmt der göße licht-rosenfarbige Raum den „Kunden- der Reichspost auf. Die bisher verdeckten großen Fenster der Halle verleihen ihr in Verbindung mit dem eingezogenen ruhigen Glasdach etwas ungemein freundliches, die glückliche Wahl von Rofa und Creme, die in der Ausmalung vor- herrfchen, läßt wirklich Beamte und Publikum in „rosigem" Licht erstrahlen. Bemerkenswert ist, daß die Leitung der Ausmalung in Händen des Kafleler Kunstmalers Schliephacke lag. Nach der Fertigstellung dieser ersten Hälfte verschwinden nunmehr auch die auf der anderen Seite befindlichen Schalter und in einigen Wochen wird der letzte Schalter der neuen „bankmäßigen Gestaltung- gewichen fein. =schk.
Neues aus den Kasseler Kinos.
Von den Filmen dieser Woche.
Hotel Stadt Lemberg.
Pola Regri-Film im Usa-Theater.
Etwas Filmpolittsches zuvor: Erich Pommer, einst Produktionsleiter der Ufa in Berlin, ging nach Amerika zur Paramount, weil die Ufa ihn aus Sparfanlkeitsgründen „entfernte" Zu einer Zeit da die Ufa noch von Pommers Produktion zehrt (Nibelungen, Faust. Metropolis etc), läßt Pommer drüben in Kalifornien von dem unvergleichlichen schwedischen Regisseur Stiller mit der für den Film geborenen Pola Regri aus Galizien einen k. u k. österreichischen Kriegsstlm drehen, der — in Berlin uraufgeführt wird. Wohin düs zielt? Amerika arbeitet mit europäischen Künstlern für europäischen Geschmack und läßt seine Filme durch seine deutschen „Geschäftsfreunde", denen es die schärfste Konkurrenz macht, dem deutschen Publikum präsentieren. Dies nur zur Orientierung ...
Mauritz Stiller hat nach dem seichten Kriegs-Kriminal-Liebesroman von Biro einen Film gedreht, der ein Stück Wirklichkeit mit nie gesehener Lebenswahrheit wieder gibt: Jeder Moment hat eine gar nicht nennbare Spannung, Konzentration und Plastik. Unter Stil- lers Regie gibt Pola Regri eine LMtung, die erst die unerhörten Spielmöglichkeiten dieser Schauspielerin aufdeckt. Wie sie alle leben: der rufsifche General, der österreichische Leutnant, der in dem Tarnower Hotel als Kellner der Gefangennahme durch die vorrückenden Russen entgeht. Der nächtliche Straßcnkampf, der Einzug der Oesterreicher in Tarnow (letzterer von hinreißender Bildmusik) — das haben wir nie stärker im Film gesehen.
Die musikalische Begleitung durch das Ufa- Orchester war wie immer ein Genuß und bewies wieder einmal die Berechtigung einer ansgewählten Kinomusik. (Hier ist Svarsam- feit Geschäftsuntüchtigkeit) — Das Beiprogramm, Lustspiel und Wochenschau, rundeten ein endlich mal wieder erfreuliches Programm befriedigend <nb. * V.
„Die lachende Grille" im Chaffalla.
Noch ganz befangen vom Karnevalgeist, bestrickt auch der Kostümzauber, der im „Chchsalla" der weißen Wand entrinnt, das großväterlich, geschwungene und blankpolierte Milien der Menschen um 1630 herum, die eine Revolution machen, um bann wieder ganz fein spießbürger- lich zu werden, besonders dann, wenn Künstler auftreten, deren Werke uns allen bekannt sind: Cbopin, der Komponist des berühmten Trauer- marfches mit dem untergeschobenen Text „jetzt trinkt er keinen Kognak mehr", seine Frau, die fruchtbare Dichterin George Sand, die erste Kämpferin für die Hose, bte Frau, die mit Rofstni flirtet . . . Heinrich Heine, der Träumer, der feine Poet, die Spottdrossel im deutschen Dichterwald, ist auch dabei! Und in diesen Zauber tritt ein urwüchsiges Kind vom Lande, ein Lumpenpriuzesserl. eine Art Schwartwaldmädel, gewinnt die Fürsorge des berühmten „Mammoniten" Baron Rothschild, wird Friedensmittlerin im Hause Chopin, bringt ihr Heiimttdörschen zu Ebren, indem es. was allen mißlang, die erste Eisenbahn dorthin ermöglicht . .. Und das Bild der ersten Eisenbahn ist schon ein Loblied wert! Schließlich findet sich Tors ;it Dors und alles atmet, nachdem man sich lange genug herzlich gefreut hat über schöne
Bilder und drollige operettivk Szenen, angesichts der fröhlichsten Entspannung auf . . .
Lya Mara ist reizend, fiiß sogar, Klöpfer ein Bauer, wie er prachtvoller nicht gezeichnet werden kann und Abel, v. Twardowski und sonstige Größen tragen das frische Spiel zum Siege. Die Musik geht tapfer mit, spielt auch Chopin und Rossini. Wer bei dem großen Ansturm warten muß, freut sich des Neuesten, des Warteraums, hübsch und bequem ausgestattet und in Verbindung mit der hell und freudig erneuerten „Bären kammer". Gunther, der einst den Bahnhof-Automat führte, waltet hier erfolgreich feines Amtes — übrigens der Name „Grille" . . . das kleine Dorfmädel — wird daheim so genannt — la fabelte! H.
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Pat und Patachon im Kino des Westens.
Es war sicherlich ein guter Einfall des bekannten Regisseurs Lau Lauritzen, Cervantes Roman „Don Quichote" zu verfilmen.Und wer anders als Pat und Patachon die vorzüglichen Komiker konnten die Rollen der beiden grotesk-ernsthaften Gestalten verkörpern? Die Geschichte des spanischen Ritters und seinen Knappen Sancho Pansa ist bekannt: Cervantes schrieb seinen Roman, um das entartete spanische Rittertum ins Lächerliche zu ziehen, und damit unschädlich zu machen. Die Leistung der beiden dänischen Komiker ist schlechthin überragend. Der lange Pat als Ritter, fein Kampf gegen die Windmühlen, eine Schafherde sieht er als ein Heer an, ein Abenteuer nach dem anderen geht schlecht aus. Und der kleine Patachon als Knappe Sancho Pansa auf seinem Esel . . . der Höhepunkt des Lächerlichen: Sancho als Statthalter: essen darf er nicht, schlafen auch nicht, alles ist Komödie ... da wird es dem Kleinen zu bunt und er kehrt zu seinem „Herren" zurück. Von neuem beginnen die Abenteuer, aber Don Quichote wird besiegt und alles ist aus . . . Ein Film, der unbedingt als Erfolg zu werten ist. Im Beiprogramm laufen neben der Emelka-Woche zwei Lustspiele „Ei! Ei! und „Romeo und Julia'. Sp.
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Palasttheater: „Dagfin, der Schneeschuhläuser".
Werner Scheffs Roman von dem Schnee- fchuhläufer Dagfin, der in der Einsamkeit der Berge die Geliebte findet, der in echter großer Liebe zu ihr einen Mord, den er von ihr begangen glaubt, auf sich nimmt und dann in die Welt hinaus fliehen muß, fand durch die Phoe. bus-Filmgefellschaft eine eindrucksvolle Verfilmung, die das Palasttheater in dieser Woche zeigt. Die starke Wirkung des Filmdramas, das in äußerst glücklicher Weise landschaftliche Schönheiten und packende technische Bilder vereinigt, verdankt es jedoch nicht zuletzt einer hervorragenden Darstellung der Hauptrollen durch Paul Wegener und Paul Richter. Wegener bringt für die Rolle des Türken, der feiner Heimat entfliehen mußte und nun den Frieden auf der Flucht vergeblich fucht, alle Vorbedingungen mit, um dieser Figur ganz großes Format zu geben. Sein Gegenspieler ist der blonde Dagfin des Paul Richter, knapp in den Gesten, aber umso wirkungsvoller. Die weiblichen Rollen sind bei Marcella Albani und Mary Jobnson recht gut aufgehoben. Die technische Ausführung des Films ist vorbildlich, besondere Erwähnung verdient eine grandios aufgewgene Gewitternacht, in der sich das Drama vollendet, «schk.
sucht mit müden Füßen spät ihr Lager auf; die Stunde Gymnastik war nicht mehr herauszuschlagen. ,
Worin besteht das Altern? Dte unverbrauchten Stoffe des Körpers setzen sich in den Arterien fest, der Stoffwechsel verlangsamt sich. Das Blut, eingeengt, fließt träger und hat nicht mehr die Kraft, die Abfallstoffe mit sich zu reißen und zur Verdauung zu bringen. Es setzt sich Fett an, die Haut wird blaß, und schlaff, die Muskeltätigkeit läßt nach, das Welken beginnt. Was also müssen wir zur Verhinderung tun? Das Blut zum starken Kreisen bringen. Das gelingt durch Bewegung und Atmung. Sehen wir das Kind. Es wird dir niemals einen Gegenstand aus entferntem Zimmer ruhigen Gangs herüberbringen. Es läuft und springt, und ist rasch wieder da. Du me.inft, das kannst du nicht mehr? Warum? Der kurze Rock gibt dir das Privileg dazu: Ruhe ist die Würde des Alters, aber auch das Zeichen des Alterns. Bei allem, was du tust, bemüh? dich, es schnell und scharf zu tun. Du kannst zehn- unb zwanzigmal den Arm vom Küchentisch zum Wandbrett heben mit schließlicher Abspannung der Muskeln, und du kannst ihn nur dreimal scharf und rasch aufwärts führen und fühlst die Durchblutung bis zum kribbelnden ßftfühl in den Fingerspitzen. Ein Feind des Sungblet, bens ist die Bequemlichkeit.
Und wenn vor dem Schlafengehen die Minuten zum Abendturnen nicht mehr reichen toollten, so reichen sie zu etwas anderem noch ganz gewiß — zur kurzen Massage mit deiner Bürste. Du lächelst? Ja, diese Massage ist äußerst wirksam und kostet keine Neuanschaffung. Fürchte dich nicht, der Körper verliere von seiner Zartheit. Zuerst bürste im Halbkreis um die Brüste herum, den Leib in Kreisbewegungen und zuletzt die Beine von den Hüften abwärts. Das ganze dauert fünf bis sieben Minuten, bis der Körper sich rötet, und du das angenehme Gefühl bewegter Blutzirkulation empfindest. Du siehst, auch mit wenig Zeit und Geld kannst die Verjüngungskuren ausführen, du mußt nur Mut haben, Freude und Willen.
Hessische Denkwürdigkeiten.
(In zwangloser Folge zusammengestellt.)
Von
Gustav Wentzell-Kassel.
Mechttldis, die Nichte Landgraf Philipps war Nonne im Kloster Weißenstein, letzteres nach dem jetzt noch an einem Abhange der hinteren Seite des linken Wilhelmshöher Schloßflügels sichtbaren Steinfelsen benannt, trat aus der dunkel en Klosterzelle, um dem Grafen Tecklenburg angetraut zu werden. —
Am 19. Mai 1801 starb der wilde Revolutionär Karl Constantin, Prinz von Hessen-Rotenburg, der feine Fürstenwürde ablegte und sich von nun ob Charles Hesse nannte. Als Oberst befehligte er ein französisches Kavallerie-Regiment, entging später mit knapper Not der Gouillotine und wurde schließlich infolge einer Verfchwörung auf die Insel Re deportiert.
Die berühmte, in Kassel geborene Sängerin Mara, war außerordentlich liebenswürdig, konnte aber auch, wo es angebracht war eine derbe Sprache führen. So glaubte sie sich einst von einem Kasseler Gasthalter über den Löffel barbiert und machte nun ihrem Unmut Luft, indem sic ihm die Worbe entgegenrief: „Ich wünschte, daß der Kerl an der Cholera krepieren müßte."
Am 6. Dezember 1810 wurde das Grabmal der heiligen Elisabeth durch die Franzosen nach Kassel überführt, bei welcher Gelegenbett 117 wertvolle Edelsteine, Carneen und dergleichen entwendet wurden.
In den Ein- und Ausgabebüchern der Kasseler Schützengilde wurden int Jahre 1666 eigenartige Strafen verhängt. So lautet eine Eintragung: „Von einem Kerlen, weiger Sich Un- - gobürlich Uff dem Schützen Hause gehalten — 3 albus." — „Von einem Tröxler Gesellen, welcher geflucht im Schützenhaus 3 albus 6 Heller."
Am 23. März 1848 verbrannten die Hanauer Turner bezw. die Demokraten das Bildnis des Königs von Preußen auf öffentlichem Marktplatz.
Als das althessische Postwesen noch in voller Blüte stand, wurden auf der Hauptpoststation Dissen zeitweise 70 Pferde zu Beförderungszwecken gehalten. Hier, in Dissen, stieg auch König Jerörne bei feiner zweiten Flucht ab, übernachtete daselbst und reifte am nächsten Tag weiter.
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‘ Lya Mara,
die Hauptdarstellerin in dem Film „Die Grill«- tm. Chassalla Theater.
(Zn nebenstehendem Artikel.)