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Kasseler Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Jahr gang

Nummer 54. Amtliches Organ der Stadt Kassel. Sonnabend, 5. März 1927

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Londoner parlamenlsschlachten um Moskau.

Volk gegen Volk.

Englands.Konscrvative möchten Moskau stürzen

England scheut den Bruch.

Von Dr Paul Rohrbach.

Für die englische Wirtschaft handelt eS sich bei China wie bei Rußland um ein Aussuhr-

Der Rußlandkonflikt als WirtschaftSgefahr für Europa Kanton will die Schang^aifront überflLzeln

Objekt von je vierhundert Millionen Mark in runder Summe. Angesichts der Tatsache, daß die englische Ausfuhr noch ickt wieder ihre Vorkriegshöhe erreicht hat, und daß daher >ever Verlust doppelt schwer empfunden wird, ist die Sorge begreiflich, mit der in England die ge­genwärtigen Konflikte unter dem handelspoliti­schen Gesichtspunkt betrachtet werden. Im Einfuhrhandel Chinas dominieren die Bau m- wollwaren. Textilstoffe, unter denen die Baumwollwaren weit überwiegen, machen fast die Hälfte der chinesischen Gesamteinfuhr aus; der Rest entfällt aus Lebensmittel, Metalle und Metallwaren, Kohlen etc. Die meisten Textilien für China kommen trotz der japanischen Kon­kurrenz immer noch aus England. Im Handel von England nach Rußland überwiegen dagegen die Metallerzeugnisse, namentlich Maschinen und Verwandtes.

Infolge des B oykotts in China ist der englische Handel dort gegenwärtig aus einen Bruchteil zurückgegangen. Der mit Rußland ist bedroht, sobald ein vollständiger Bruch zwischen bet englischen und der Sowjetregie- rung erfolgt. In der englischen Note an Ruß­land ist daher die wichtigste Stelle die, wo ge­gen den Schluß die Aufhebung des Handelsab­kommens o'fgeb'nbt x rb- Gz ist i/'nne wettr^g klar, daß, wenn England sich entschließt, einen Schritt zu tun, der ibm handelspolitisch so starke Nachteile bringt, andere Schritte folgen werden, die dazu bestimmt sind, die Sowjetregicrung entweder zum Nachgeben zu bringen oder sie überhaupt zu beseitigen. Einen Handelskrieg von unbestimmter Länge gegen Rußland wer­den die Engländer sicher nicht anfangen. Die Russen würden, was sie jetzt in England kau­fen, anderswo kaufe», und auch für das, was sie nach England verkaufen, würden sie andere Abnehmer finden.

Man muß sich also fragen, was die englische Regierung mit der Note an Rußland überhaupt bezweckt. Dazu, um die Sowjetleute einzu- schüchtern, war sie nicht tauglich. Ans der an­deren Seite hat sie Moskau Gelegenheit zu ei­ner sehr geschickten Antwort gegeben. Tatsäch­lich wollen ja auch die Konservativen, wie die großen Parlamentsdebatten zeigen, die gesalze­ne russische Replik keineswegs einstecken, alS ob nichts geschehen sei, wenn sie natürlich auch vor einem Abbruch der Beziehungen vorerst noch zurückschrecken als vor einem Wagnis, das Europa wieder in unabsehbare Wirren verstrik- ken könnte. -Die Eroberung des russischen Mark­tes in großem Stil wäre für England ein Ziel, das sich lohnte vorausgesetzt, daß Rußlands alte Aufnahmefähigkeit wiederhergestellt wäre. Das aber ist unter der Sowjetherrschaft bisher nicht der Fall, und dazu wird es unter ihr auch nicht kommen. Diejenigen englischen Konser­vativen, die besonders scharf gegen Rußland sind man mutz hier im Auge haben, daß die englische Großindustrie und der englische Groß­handel gegenwärtig nicht überwiegend liberal eingestellt sind, sondern überwiegend konservativ verfolgen auch noch heute weitergehende Gedanken als bloß- die Sorge um den englischen Handel in China.

Wenn auch die Aufregung speziell wegen der chinesischen Dinge in England jetzt groß ist, größer noch, alS in der Presse zum Ausdruck kommt, so denken die Wissenden doch weiter. Angenommen, es gelänge, die S o w j e t r e g i e- rung zu stürzen, so würde daS sicher die chinesischen Nationalisten sehr ernüchtern, und auch die englische Stellung in Indien würde ent- lastet werden. Es würden aber auch noch andere Folgen eintreten. Viele Leute, auch in Deutsch­land, glauben, daß die Sowjetregierung militä­risch stark ist. Das ist sie nicht, und zwar aus verschiedenen Gründen. Einer der Hauptgründe ist, daß die Machthaber sich davor fürchten, die Bauern zu bewaffnen. Krieg bedeutet Mobil­machung, und Mobilmachung bedeutet E i n- ziehungderReservisten. Diese sind in Rußland so gut Wie ausschließlich Bauern, und der russische Bauer fühlt sich schon lauge als der dem Sowjetismus überlegene Teil. Das drückt sich deutlich aenug in den fortgesetzten Rückzügen der Kremlgewaltigen vor dem Bauerntum au?. Eine Million bewaffneter Bauernsoldaten ist für sie geradezu ein Schreckbild, wenn sie sich vorftellen, daß diese anfangen könnten, für sich zu handeln.

Gelänge es, sagen wir mit polnischer, rumä-

London, 4. März. In der großen Rußland­debatte im Unterhaus schlug der Liberale S i n- clair vor, zum Zeichen des Tadels für die russische Politik der Regierung die Kredite für die Zivilbudgets um hundert Pfund Sterling zu reduzieren. Er forderte die Regierung asis, nichts zu überstürzen und kaltes Blut zu bewahren. Der frühere Schatzkanzler, Sir Ro­bert Harne, erklärte dagegen, der Abbruch würde England keinen Schaden zufügen; dagegen dürfte Rußland stark darunter leiden. Die Angelegenheit fei für Eigland eine Pre­stigefrage. Es dürfe in Indien, Aegypten und China nicht durch ein Nachgeben der Ein­druck erweckt werden, als ob R u;' a n d jetzt mächtiger sei als England. England würde auch sein Prestige auf dem europäischen Kontinent verlieren, wenn es der england- feiudlichen Russenpropaganda nicht energisch entgegentreten würde. Eine solche Prestige-Ein büße sei gefährlicher als die Folgen des Abbruchs.

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Chamberlains Geduld erschöpft.

Moskau mußte gewarnt werden.

Alsdann verteidigte C l, a m b e r t a i n die Absendung der Rote mit der ger^-rzu nur- träglichen antienglifchen Propaganda Mos­kaus. Die Regierung werde aber versuchen, ei­nen Abbruch der Beziehungen zu vermeiden, der für ganz Europa schwere Folgen haben müßte. England habe nie von Rußland verlangt, seine inneren Einrichtungen abzuändern, sondern le­diglich, seine Politik den Prinzipien des Völker­bundes anzupassen und sich seinerseits »i ch r in die inneren Angelegenheiten Eng­lands einzumischen mit dem Versuch, in den englischen Kolonien die Revolution zu entfachen. Lloyd George führte u. a. aus: Es liege in Rußlands Interesse, die Beziehungen auf­recht zu erhalten. Dasselbe liege auch im briti­schen Interesse. Der Konservative Locker- Lampson fragte, ob man einen Frieden wolle, der das britische Reich zu einem Fuß­ball modje. Der Arbeitervertreter Snow­den appellierte an Chamberlain, den englisch- russischen Beziehungen neue Wege zu weisen, beide Roten auszulöschen und die Russen einzulaven, von neuem die osfenstehenden Fragen zu erörtern. Zum Schluß wurde ein liberaler Abänderungsantrag, das Gehalt Cham­berlains zum Au.druck des Mißtrauens um hundert Pfund zu kürzen, mit 271 gegen 146 Stimmen vom Unterhaus abgelehnt.

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3apan-3lmerlla an der Schanadai-Aront.

Tokio, 4. März. (Funkdienst.) Zwei weitere japanische Kreuzer mit fünfhundert Matro­sen an Bord erhielten Befehl, als Vorsichts­maßregel nach Schanghai zu fahren.

Schanghai, 4. März. (Funktelegramm.) Tau- send amerikanische Marinesoldaten find heute hier gelandet worden und marschierten durch die Niederlassung. Amerikanische Marinetruppen

vom Kriegsschiff Chaumont werden am Sonnabend einen Umzug verunstalten.

v

Der Eyinefenminister al< Gündenbock

Peking, 4. März. (Kabeltelegramm.) Der chinesische Marineminifter ist wegen der kürzli­chen Beschießung von Schanghai durch die chinesischen Kanonenboote zurückgetreten. Dieser Rücktritt wird als eine Art amtliche Ent­schuldigung für den Zwischenfall angesehen.

Erst wäge, bann wage.

England scheut den Abbruch mit Moskau.

London, 4. März.

Bei der Rußlanddebatte im Oberhaus be­tonte der Konservative, Lord Rewtow, die Feindseligkeit der Sowjetregierung. Der Li­berale, Lord Reading, sagte, die Regierung habe alles getan, was man von ihr verlangen könne. Lord Salisbury, der für die Re­gierung antwortete, sagte, die Regierung sei zweifellos berechtigt, eine euergifche Aktion zu ergreifen. Die Sowjetregierung könne der bri- Bst Regierung fluchen und britische Staats-

.ei lächerlich machen, was < u.e d i es z u r Sache? Worauf es jetzt ankomme, sei, daß sie nicht die britischen Interessen und die britische Autorität in allen Teilen der Welt schädige. Weitere Schritte in Gestalt einer Annullie­rung des Handelsabkommens oder dergleichen seien zu gegebener Zett zu empfehlen. Lord P a r m ou r (Arbeiterpartei) erklärte, Rußland habe ebensoviel Recht auf seine innere Unab­hängigkeit und darauf, über seine Regierungs­methoden zu entscheiden, wie England. Er trete

für Geduld und Versöhnung

ein. Lord Grey (Liberal) war der Ansicht, daß dem britischen Prestige und dem britischen Ruf besser gedient wäre, wenn man, da man doch nicht handeln wolle, n t ch t 8 g e s a g t hätte, anstatt eine Rote zu senden und im An­schluß daran nicht zu handeln. Der Abbruch der diplomatischen Beziehungen Mit Rußland wür de Zentraleuropa beunruhigen. Deutschland oder eine andere Loearnomacht wür­de den Abbruch sicher für berechtigt halten.

Kantons Sterne steigen.

UmfaffungSversuch gegen die Schantnngtruppen.

Loudon, 4. März.

lieber die militärische Lage in China wird berichtet, daß die Zahl der kantonesischen Truppen andauernd z u n i m m t. Die völlig aufgelöste Armee Sun-Tschang-Fangs ist durch elftausend Mann Schantnngtruppen ersetzt worden. Die Gefechtstätigkeit hat sich nach dem See Tai- h o hingezogen, von wo aus die Kantonefen gegen die Eisenbahnlinie nach Schanghai-Nan­king in der Absicht vorzustoßen suchen, die nörd­liche Verbindung der Schantungtruppen a b z u- schneiden und sich Nankings zu bemächtigen.

Am erst- M unser Sermögcn zurück

Die Freigabeangelegenheil wird im Parlament verschleppt.

Washington, 4. März.

Senator Smith versuchte gestern der Ber­sch leppungStaktik ein Ende zu machen und eine Debatte über die Gesetzesvorlage be­treffend die Freigabe des deutschen Eigen­tums herbeizuführen. Smith befürwortete nach­drücklich die Annahme der vom Senatsau« schutz beschlossenen Abänderungen des vom'Repräsentantenhaus angenommenen Ge- setzeS. Der Redner bemängelte, daß die Re­gierung nichts erhalten soll, bis die privaten Ansprüche befriedigt werden und hob hervor,, daß der Ausschuß des Senats vorgeschlagenha-I

6c, daß die Bereinigten Staaten an den Da­weszahlungen nach 1931 teilhaben sollten.

Deutschland vat da« Nachsehen.

Washington, 4. März. (Durch Funkspruch.) Für die Erledigung der EigentumSbill im Se­nat besteht kaum noch irgendwelche Aussicht. Wie verlautet, soll Coolidge der Anberaumung einer Sonderbertung abge­neigt fein. Der Senat hat sich kur, nach Mit­ternacht bi« heute vertagt. ffJnzweischen soll versucht werden, eine Einigung zwecks Beendi­gung der Obstruktion gegen die Untersuchung des republikanischen Wahlfouds zu erzielen.

nischer und vielleicht noch finnländischer Hilfe, den Sowjetstaat umzuwerfen und ein bürger­liches Rußland wiederherzustellen, so kennte dieses die großen Kredite erhalten, die Moskau jetzt natürlich nicht bekommen kann, weil es sie in einer nicht nur für England, son­dern für ganz Europa gefährlichen Weise ver­wenden würde. Für den wirklichen Wiederauf-

bau des industriellen und deS landwirtschattli- chen Produktionsapparates in Rußland sind Milliarden nötig Milliarden, die, wenn sie einem zukünftigen Rußland als Darlehen zufließen, der englischen Industrie auf lange hinaus gewaltige Erporte nach Rußland sichern würden. Das ist, woran Leute wie Garvin und Lord Birkenhead denken!

Wir werden gesünder.

Ein Querschnitt durch die Großstädte.

Mehr vfteschlietznnsen, aber weniger Gebürte«, ein Sieg über den weihen Tob. - Die schlimmst« Geitzcl ist jetzt der Krebs. Gripve und T»vb,us. Weniger Verkebrsovfer. Hegen sorgt am beste« für ... die Babvs.

Nach einer glücklicherweise als Gesundungs­bericht der Großstädte anzusprechenden amtlichen Nachricht aus 46 deutschen Großstädten, also den Bevölkerungsansammlungen über 100 000 Einwohnern, scheiden jährlich durch Tod nicht weniger als 200000 Menschen auS. Wahrend 1925 noch 191000 Menschen in den Großstädten gestorben sind, forderte der Tod im letzten Jahre 174 268. Obwohl im letzten Jahre Me Gelur- tenZiffer etwas gesunken ist, steigerte sich durch die Zurückdrängung des Todes dennoch der Ge­burtenüberschuß. 1925 betrug er bei 249 000 Le- benbgcboreiun insgesamt 58000; im Jahre 1926 steigerte er sich aber bei nur 240 000 Le­bendgeborenen dennoch auf 65000. In diesem Zusammenhang fällt es besonders auf, daß trotz des Rückganges der Sebenbgebor«nen der An­teil der

unehelich Geborenen beträchtlich gestiegen ist. Ter Anteil der Kinder lediger Mütter stieg im letzten Jahre an der Gesinntzisser der Geborenen mit 35 000 ans mehr als vierzehn Prozent. Der Sterblichkeitsruckgang ist ganz besonders den Jahresklassen unter vierzig und den Kleinkindern zugute gekommen. Bei den älteren Jahreßklassen hat sich der gute Zustand erhalten und -Jocgr noch etwM gebessert, der schon in den Votjabren e-slelt worden war. Tie wichtigste Grundlage für den Rückgang der Sterblichkeit ist die

Niederringung der Tuberkulose

die bisher als die furchtbarste Volksseuche gel­ten konnte uird allein in den Großstädten im letzten Jahre noch etwa 17 000 Opfer forderte gegen fast 20 000 Tuberkulosetoten des Vorjah­res. Bei dieser Krankheit ist im Verlaus der letzten Jahre ein so kräftiger Rückgang trotz der furchtbaren Wohnungsnot festzustellen daß wir uns. ihr gegenüber selbst in den am meisten gefährdeten Großstädten als Sieger füh^ len können. Man rechnet mit einer weiteren Verengung dieser tückischen Krankheit. Von anderen Seuchen forderte der Krebs allein 21000 Opfer bei geringem Rückgang gegenüber 1925. Als Todesursache wird er aber noch übertroffen vo!n den Herzkrankheiten, die mit 21700 als Todesursache noch etwas über das Vorjahr hinaus gehen. Ansehnlich zuriickaegangen ist der Tod infolge Lungenent- zimdimg von 14 900 auf 12500. Die Gripve hat 1926 trotz ihres evidemieartiaen Auftretens im Dezember als Todesursache eine weit ge­ringere Rolle gespielt als 1925 und in den andern Vorjahren. Sie ist seit 1922 stän­dig in raschem Rückzüge. Im letzten Jahre

starben 2300 Menschen an Grippe

gegen 2500 im Vorjahre. An Typhus gab es 483 Todesfälle, 150 mehr al» 1925: aber allein 250 Tvphusopser entfallen habet auf Hannover. Zurückgegangen sind auch die Todesfälle durch Masern. Dyphterie und Fehlgeburten. Beson- dcrs bervorzuheben ist auch dec Rückgang der Todesfälle durch Unglück von 6305 auf 5031. In dieser Großstadt-Ziffer tritt sehr wahr­scheinlich schon eine erfreuliche Wirkung bet im letzten Jahre überall so

planmäßig geförderten Verkehrsregelung in Erscheinung. Ein weiteres begrüßenswertes Ergebnis vermehrter Fürsorge für das mensch­liche Leben ist der Rückgang der Säug- lingssterblichkeitz. Sie wurde auf 9,5 auf je 100 Scbenbaeborene heruntergedrnckt ge­gen 10,6 im Vorjahre. Die deutschen Säuglinge erfahren unzweifelhaft gegenwärtig eine Pflege die der der Friedenszeit ganz bedeutend über­legen ist: denn die Säuglingssterblichkeit betrug 1913 noch 15,1. Das Ideal haben wir auf die­sem Gebiete aber doch noch nicht erreicht. Die kleinen nordischen Staaten halten vielmehr die beste Ziffer mit 7 und sogar 6,5. Das beste Er­gebnis in der Bekämpfung der Säuglingssterb­lichkeit erzielten in Deutschland der Freistaat Hessen, Hamburg, Hannover, Bremen

und die Provinz Hessen,

nie sämtlich die besten nordischen Ziffern über­bieten Am größten ist die Säuglingssterblich­keit in Deutschland noch in Mecklenburg. Bayern und Schlesien. Die im allgemeinen günstigen Ergebnisse der Bevölkerungsbewegung im letz­ten Jahre haben auch die Zahl der Eheschlie­ßungen trotz der Wirtschaftskrise auf 8L gegte 8,4 im Vorjvhre gehoben. Besonders die Weih» nachlszeit hat gerade im Vorfahre 1926 zu eiver Höchstziffer von Eheschließungen geführt, wie