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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung «a» Hessische Abendzeitung

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Nummer 52. Amtliches Organ der Stadl Kassel. Donnerstag, 3. März 1927. Amtliches Organ der Stadt Kastel. 17. Jahrgang

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Minister-Aufmarsch für Genf.

Dunsttge Gicht.

Zwischen San Remo - Gens. Kuliffensieber.

Die sonnigen Tage von San Remo^haben dem erschöpften deutschen Champi on S t r e« semann nicht allzulange gelächelt, wie über­haupt der Wolken- und wetenrübe Rivierahim­mel dem Außenminister nicht die erwünschte volle Erholung gebracht haben dürfte. Außer­dem haben ja auch die Aufregpngen mit Polen und das englisch-russische Box-Match dafür ge­sorgt, daß mancherlei Berichte von der Wu- helmstraße an die Riviera gewandert stnd, die in den Genesungswein manche bittere Pille gestreut und der Aufmarsch,in Genf wird ihn manche sorgenvolle Stunde bereitet haben. Der Staatssekretär v. Schubert, der schon jetzt zur Aussprache bei ihm weilt, wird den Außen­minister von San Remo nach Genf begleiten und man wird dort mit der übrigen deutschen Delegation zusammentrefscn, die am Freitag vonBerlin abfährt.

Schon die Leitung der Verhandlungenbe­kanntlich führt diesmal Deutschland tyif der Ratstagung den Vorsttz wird bei der vor­liegenden Tagesordnung außerordentlich viel Takt und Geschick erfordern. Von den zahlreichen Fragen, die zu erledigen stnd, ist Deutschland In erster Linie an der Saar- frage, dem oberschlesischen Problem und schließlich auch an den Fragen interessiert, die Danzig betreffen. In der Saarfrage handelt es sich nicht nur darum, den Prastden- tensttz in der Regierungskommisston, der durch den Rücktritt des Kanadiers Stephens frei geworden ist, wieder zu besetzen, sondern auch um die wiederholt vertagte Frage der französischen Truppen im Saarland. Bekanntlich haben die Franzosen einen Aus­weg ersonnen, um sich der wiederholt erhobe­nen Forderung auf Zurückziehung ihrer Trup­pen zu entziehen. Aber der vorgeschlagene Bahnschutz von achthundert Mann ist eine für das kleine Saargebiet bei weitem zu hoch ge­griffene Zahl und so wird sich der Widerstand einmal gegen eine derartige Bemessung zu rich­ten haben und man wird ferner dafür Sorge tragen müssen, daß durch die Einquartie­rung dieses Bahnschutzes nicht eine neue Be­lastung für das Saargebiet entsteht. Auch die oberschlestschen Fragen werden sich nicht ganz einfach regeln lassen, da das Recht nach freier Wahl in die deutsche Schule zu schicken von den Polen bekanntlich angefochten wird.

Wichtiger aber als die Fragen, die auf der Tagesordnung stehen, werden auch bei der dies­maligen Genfer Tagung wieder die Verhand­lungen hinter den Kulissen sein. Das gilt nicht nur hinsichtlich der Besprechungen, die Dr. Stresemann mit dem polnischen Außenmi­nister Z a l e s k i haben wird und durch die für die Frage der polnischen Ausweisungs­praxis eine Regelung erzielt werden soll, die auch eine Wiederaufnahme der deutsch-voln:- schen Handelsvertragsverhandlungen ermög - licht, sondern eS gilt nicht minder auch für die Besprechungen mit Briand und Stresemann. Aber, wenn Dr. Stresemann an der Riviera sich an einen trüben Himmel gewöhnt hat, so dürfte diese ttübe WoLrnlandschaft auch leider das Charakteristikum des politisch^ Himmels in Gens sein. In Frankreich machen sich immer wieder außerordentlich starte Widerstände ge­gen eine vorzeitige Rheinlandräumung bemerk­bar. Widerstände, die Briand erst unlängst ver­anlaßten, seine Politik gegenüber allen Kriti­kern zu verteidigen und den NmAveis zu füh­ren, was Frankreich alles erreicht hat, während auf der anderen Seite England durch die chine­sische Frage und durch den Konflikt mit Ruß­land voll in Anspruch genommen ist. Gerade der Gegensatz zu Rußland wird Eng- land nicht geneigt machen, die Frage der Rheinlandräumung irgendwie zu fördern uno da auch Briand angesichts der politischen Lage in Frankreich keinerlei Gelüste zeigen dürfte, in dieser Frage Deutschland entgegen zu kommen, so wird man Von den Verhandlungen hinter den Kulissen nicht allzu viel erwarten dürfen

Die französische Kammer wird von morgen ab die Reformvorlagen beraten, durch die die allaemeine Wehrpflicht auf die äußerste Spitze getrieben, der letzte noch irgendwie waffen­fähige Mann erfaßt wird. Dadurch sollen nach dem Urteil des Generals Girod alle Franzosen ohne Unterschied von Alter und Ge­schlecht im Krieg zur Verteidigung des Landes herangezogen werden. Man iss dabei in Frank­reich sehr bemüht um den Nachweis, daß alle die Reformen zur Voraussetzung eine rein defensiv eingestellte Politik haben und daß die Mobilsieruna nur anqeordnet werden darf, im Falle eines Angriffes. Daß es sich hier um ein Spiel mit Worten handelt, bedarf kaum be­

sonderer Betonung, aber es mutet mehr als seltsam an, daß einige dreißig Unterstände mit einem Fassungsvermögen von je acht Mann an der deutschen Ostgrenze als Angriffswaffen ge­schleift werden müssen,, während die von Pain- levs verteidigte Errichtung einer von ftotfen Festungswerken gestützten Schützengra- benlinie von der Kusse bis zu den Alpen 'ür Frankreich nur ein Werk der Verteidigung :R Alle die Argumente für diese gigantische Rttstitnpsaktion ließen sich sehr viel eher aus Deutschland anwende», alS auf Frankreich, für dessen Sicherheit in den Verträgen von Lo­carno in einer selbst von Briand anerkannten

Abrüstung zum Heil der Wett.

Die Völker wolle» Frieden, aber die Regierungen handeln nicht danach Wer tut den ersten Schritt? / Alles hofft auf Genf / Desertierende und schwankende Generäle i» China / Gewinnt Kanton die Oberhand? / In der Todesgrube von Wales / Polen hebt ein Moskauer Verschwörernejt aus.

Paris, 2. März.

Bei einer Kundgebung der Friedensvepeini- gungen, die auch Locarno und den deutschen Äöltervundbeitri^« feierte«, erklärte deren Vor­sitzender Paul Voncourt, im März werde über das Schicksal der Entwaffnungs- konserenz entschieden. Jede Ration müsse Opfer bringen. Frankreich sei dazu be­reit (?), aber die andern müßten das Gleiche tun. Wenn die Konferenz, wie er hoffe, zu einem Ergebnis gelangen werde, dann werde die Entwaffnungsfrage aus dem nationalen Rahmen herausgehoben in den internationalen, denn von da ah könne kein Staat mehr durch fein Parlament die internationalen Ab­machungen abändern. Einen großen Eindruck machte es, als der britische Unterhaus- Vertreter Bennie Smith zum Ausdruck brachte, welche ungeheure Bedeutung die Politik von Locarno, vor allem ober der Einzug Deutschlands in den Völkerbund für die Pazi­fizierung Europa« habe. Es sprachen außerdem Professor Richet und der serbische Ge­sandte Spalaikowitsch, und im Namen der an­wesenden Parlamentarier Abg. fce Morro- Bkafferie, der in einer überaus leiden­schaftlichen Friedeüsrede für die

Schaffung eines europäischen Parlaments eintrat, das das Werk von Genf krönen könne, endlich der ehemalige portugiesische Gesandte, der einen feierlichen Protest erhob gegen die Absicht seiner neuen Regierung, ohne die verfassungsmäßigen Rechte des Volkes zu wahren, eine Anleihe von zwölf Millio­nen Pfund Sterling in England aufzn- nehmen, um dafür Kriegsmaterial zu kaufen. Niemals würde irgendeine nachfol­gende verfassungsmäßige parlamentarische R:- gierung in Portugal die Verpflichtung dieser Schuld anerkennen.

Carole Kanton!

Der General schwenkt. Wupeifu-Feng entschlossen.

London, 2. März.

AuS den letzten Chinatelegrammen ist noch nicht ersichtlich, ob Marschall Tschang-Tschung- Tschang den Kampf gegen die Santonefen fort- setzen will oder aber was wahrscheinlicher ist bereits in Unterhandlungen eingetreten ist und sich mit den Kantonesen gemeinsam über die Verteilung der Einnahmen aus China zu einigen. Es wird übereinstimmend ge­meldet, daß der Anschluß Wupeifus an die Kantonesen und auch an General Feng, den Machthaber der Mongolei, schon Tatsache ist.

Die DerteldlgungSatmee wirb ausgewechselt.

Schanghai, 2. März. (Kaveltelegramm.) An­gesichts des Abfalls des Generals Meng- Tschaa-Yueh von Sun soll die ganze Armee Sunschuansangs in Stärke von ungefähr vier- nndzwanziglausend Mann von Sungkiang zu­rückgezogen und durch Schantung- truppen ersetzt werden, die bereits beschleu­nigt herangeschafst werden. General Ts ch a n g. Sun-Tschang ist nunmehr Oberbefehlshaber über die Schanghai-Streitkräfte.

Reißt die Schanghai-Front?

Ein General mit dem Stabe desertiert.

(Durch RunHpnt* 1

Schanghai, 2. März.

Einer der führenden Generale Suntfchuan- sangs ist mit feinem Stabe beferttert, weil er sich weigerte, an der Seite der Schon- tungtruppen zu kämp'en. Er hatte eine Divi­sion befehligt und es ist noch nicht bekannt, wel­

che Haltung die führerlosen Mannschaften ein- nehmen werden. Man fürchtet, daß dieser Ab­fall weitere, ernste Mitzhelligleiten zwischen den verbündeten Truppen der Rordar- mee in Sungkiang erwarten lasse.

Tragödien der Tiefe,

Doch noch 51 Vermißte in der Todesgrube.

Funkdienst.

London, 2. März.

Zu der Bergwerkskatastrophe in Wales wird ergänzend gemeldet: Es wird befürchtet, daß mehr als sechzig Menschen umgekommen sind. Die erste Katastrophe ereignete sich ungefähr um 1 Uhr früh in einer der größten Gruben in Monmonthshire, die normalerweise ungefähr 1700 Bergleute unter Tage beschäftigt. Ungefähr zwölfhunvert Bergleute waren an der Arbeit, als eine Explosion erfolgte. Die Mehrzahl konnte ;fidj an die Oberfläche retten, andere aber waren so tief in der Grube tätig, daß ein Entrin­nen unmöglich war. Tie Toten und Vermißten zählen einundfünfzig. (Siche Aus aller Welt'.)

London, 2. März. (Eigene Drahtmeldung.) Aus der Unglücksgrube konnten noch weitete fünf lebend geborgen werben. In der Grube sollen sich noch fünfunbvierzih Ver­schüttete befinden.

Lieber Wien nach Genf.

Zaleski schon unterwegs. Chamberlain Montag.

Warschau, 2. März.

Minister des Aenßern, Zaleski, tritt heute nachmittag die Reise nach Genf an. Auf feiner Fahrt nach Genf wird sich Zaleski einen Tag in Wien aushalten. Am 4. März fährt ZaleS- ki von dort gemeinsam mit dem ständigen Dele­gierten Polens in Genf, Minister Lokal, weiter.

London, 2. März. (Eigene Drahtmeldung.) Chamberlain und die übrigen Delegierten für die Völkerubundstagung werben am Mon­tag nach Genf abreifen.

*

Briand hat nur drei Tage Seit

Paris, 2. März. (Eigener Drahtbericht.) Wie verlautet, hat Außenminister Brianb bie Absicht, ber am Montag beginnenben Tagung bcs Völkerbundsrates nicht bis zu ihrem Ende beiwohnen, sondern sich nur drei Tage in Genf aufzuhalten. Paul Boncour wird ihn vertreten.

-Meder ein Kanadier Saarprüssdentr

Paris, 2. März. (Eigene DrahtmeldungZ Laut Pressenotiz würbe Sanaba eS gern (elfen, wenn anstelle des zurücktretenden Präsidenten der Regierungskommission des Saargebietes, Stephens, Wieder ein Kanadier ernannt werden würbe.

Auch Polen greift zu.

Ein berHeibeter Moskauspion und seine Bande. Warschau, 3. März.

Hier wurde eine große zu Gunsten Sowjet- rußlandS arbeitende Spionagebande aufgedeckt, deren Mitglieder zum Teil verhaftet wurden. An ihrer Spitze stand ein ehemaliger Gene- ralstabSoffizier der zaristischen Ar­mee, Daniel Wistrenko, der unter dem Vor­wand, Holzgeschiiste zu betreiben, teilweise auch in Verkleidung das ganze Land bereiste, wo er mit zahlreichen Unter agenten Fühlung hielt. Bei einem Mitglied bet Bande fand man ein Paket Landkarten, Lichtbildern von Panzerwagen, Eisenbahnknotenpunkten, Luftpläsien, Flugzeugttzpen und so weiter.

Weise vorbildlich gesorgt ist. ES ist nicht zu be­zweifeln, daß das französische Parlament diese Gesetzentwürfe schlucken wird und eS charakte­risiert die Lage, daß in einem Augenblick, in dem wieder einmal daS Wort Abrüstung von amerikanischer Seite in die Debatte geworfen und von den Friedenspionieren aller Völker in alle Welt hinauSPosaunt wird, Frankreich be­müht ist, seine Rüstungen in einer Weise zu vervollkommnen, wie sie im Zeitalter tzeS Wett­rüstens vor dem Kriege kaum denkbar war UnierdeS aber werden in Genf die StaarSmöu- ner beienander sitzen und den Weltfrieden in ihren stikvpllen Reden feiern.

Zm Blitzzug ber Lüste.

Mit dem Baedeker in der Kabine.

Wir müfiett «och luftreiten lernen. Man mnft sich «ft daran gewöhne«. Nirgends sicherer als . in de« Lüften. Iss Fliege« uarherrlich n«b Ich»«"? Bergcffe« Sie de» Baedeker nicht.

Was «te« dort oben alles lerne« kamt.

Wer einmal geflogen ist, dem liegt das Donnern der Propeller noch ein paar Tage in den Ohren, er sag 1b »Es war herrlich und schön" und träumt noch ein paar Nächte von möglich» gewesenen Unglüüssällcn und weiß bald gar nicht mehr recht, tote denn das alles eigentlich gewesen ist. Man muß also zwei« mal fliegen, um zu wissen, was denn eigentlich los ist. Wenn man zum dritten und vierten Mal im Flugzeug gesessen hat, weiß man das ganz genau und hat jetzt nicht Schreck­vorstellungen, wenn man ins Flugzeug steigt, sondern wenn man sich damit abfinden muß, doch wieder längere Strecken mit der Eisen­bahn zurückzuleyen. Davor kann einem über die Fliegerei ein wenig unterrichteten Men­schen wirklich schlecht werden. Man fliegt bei­spielsweise einschließlich eines dreiviertelstün­digen Verschnaufens in Hannover von Berlin nach Amsterdam in weniger als vier Flug­stunden. Sieht die

schnellsten Züge in wahrem Schneckentempo vorwärts kraxeln. Man bekommt» selbst von den herrlichen Neunzig« Kilometer- Schnellzug- Luxus-Zügen ans dieser Strecke den Eindruck eines mühsam sich vorwärts ringen« den primitiven Apparates und be­trachtet. mit tatsächlicher Angst um seine Mit­menschen das Gewirr von Schienen und. Wei­chen solcher großen Bahnhöfe wie Lehrte bei Hannover und andere. Und die Sicherheit im Flugzeug? Man hört doch auch von FtugtataftropHen! Nun denn, im Jahre 1913 starben allein in Preußen noch 78 Menschen infolge von Uiiglückssällcn mit Flugzeuge». Im Jahre 1924 aber kamen nur noch acht Todesfälle vor trotz des gewaltig gestiegenen Luftverkehrs, und das waren durchweg keine VcrkehrSopfer. Nichts beweist schlagender die vervollkommnete Sicherheit der Flugleistung als diese Gegenüberstellung. Heute stnd wir fast so well, daß im Bereich des normalen Ver­kehrsnetzes, soweit deutsche Flugzeuge in Frage kommen, sich ein schwerer Flugunfall überhaupt nicht mehr ereignen kann, da die Auswahl deS Materials und der Menschen, die bei- den einzigen Gefahrquellen beim Fliegen, einen Grad der Vollkommenheit erreicht hat, der

Zwischenfälle fast gänzlich ausschließt.

Unser Flugverkehr bringt es schon zu sehr er­heblichen Ziffern auf allen Gebieten. Mit der Reichsbahn läßt sich der Verkehr natürlich noch nicht vergleichen. Soviel darf man aber fugen, daß in unferm Luftverkehr sich auch verhält- nismäßig nur ein Bruchteil der Un« glücksfälle ereignet, die die Reichsbahn als unvermeidliche Betriebsvorkommnisse" bezeich­net. Fliegen ist deshalb nicht nur die schnellste sondern die weitaus ungefährlichste VerkehrSmöglichkeit. DaS Gefühl der Unsicherheit bekommt man in den großen Ver­kehrsflugzeugen selbst als Neuling in keinem Augenblick. Wir müssen also luftreifen le r n e n. Das klingt sonderbar, ist aber eine Wahrheit; denn die meisten Menschen verstehen das noch garnicht. Weshalb fliegt beispielsweise nie­mand mit dem Baedeker oder einem anderen bekannten Führer? Man sicht auch heute schon im Flugzeug verbissene BerufSarbeiter ihre Akten mit der gleichen Ruhe erledigen wie früher in der Eisenbahn. Sie haben fogar eine vollkommen ideale Ruhe im Flugzeug. Niemand steigt zu, kein Schaffner erscheint zur Kontrolle. In die Gefahr einer unfreiwilligen Unterhaltung kommen sie schon nicht wegen des PropellcrgeräuscheS. Wer das durch dauern­des Sprechen übertrumpfen will, ist bald heiser. Ihn übrigen stört es sogar weniger als das Donnern des mit höchster Geschwindigkeit fahrenden Eisenbahnzuges, weil eS ein stets gleichbleibendes Geräusch ist. Man kann dabei sogar vortrefflich einnicken und herrlich ausruhen. Aber man hat daS doch nicht nötig,. dürfte sich weder zu dieser übertriebenen Arbeit noch zu der übertriebenen Ruhe hin« reißen lassen, sondern sollte

schauen und immer wieder schauen und genießend anfnchmen. Man ist ja immer auf einemAuSsichtstutM* von mindestens zwerbundert bis fünfhundert Meter Höhe. Man bat im Fluazeuo die Möglichkeit des Weit- imEchau-'ns in jedem Augenblick, die man sich an der Erde klebend durch Ersteigen von Tür­men oder Bergen so mühsam erkämpft. Ein ehrlicher Mensch hat mir einmal nach einer