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San Remo als Waffenschmiede für Genf

für

weil sie gelegentlich der Gemeindcwahlen die deutsche Sette Partei ergriffen hätten.

Paris, 1. März.

In einem Interview des Kriegsministers P a i n l e v t über die in Frankreich beabsichtig­ten Bauten an der deutschen Grenze erklärte dieser, daß die Borkriegsfeftungen nicht mehr genügten. Datz die neue Verteidigungslinie bis jetzt noch nicht errichtet wurde, sei finanziellen Gründen zuzuschreiben, nicht etwa dem Plan Frankreichs, endgültig im Rheinland zu bleiben. Der Oberste Kriegsrat habe den Plan bereits gut geheitzen. Zwei Theorien seien vereinigt worden. Eine forderte eine ununterbrochene be­tonierte

Schutzgrenzlinie von Dünkirchen bis Belfort, die andere die Schaffung stark befestigter Plätze. Der endgültig gebilligte Plan stellt eine Ver­teilung dieser beiden Theorien dar. Die Ar­beiten werden schon im Juli dieses Jah­res begonnen werden und zwar auf brei­ter Grundlage und werden ohne Unterbrechung fortgesetzt. Ihre Dauer würde sich auf meh­rere Jahre erstrecken. Dig Kosten würden sich jedenfalls f e h r h o ch stellen.

London, 1. März.

Die Debatte über die englische Politik ge­genüber Rußland wird im Parlament voraus­

sichtlich am Donnerstag stattfinden. Sir Ro­bert Harne, der seinerzeit mit den Ruffen den Handelsvertrag abgeschloffen hat, sagte in Glas­gow, datz Chamberlain einen Abbruch der Beziehungen deswegen nicht befürworte, weil ein Bruch zwischen England und Rußland eine.» solchen Druck seitens Rußland aus Deutschland und Polen Hervorrufen müßte, datz neue Schwierigkeiten in Europa zu erwar­ten seien, die man vermeiden müffe.

voiacar«S erste Schuldenrate.

Washington, 1. März. (Durch Funkspruch.) Vom Schatzamt wurde mitgeteilt, datz das amt­liche Französische Angebot, zehn Millionen Dol­lar als Abschlagszahlung für die Kriegs­schulden als zufriedenstellend angesehen wird.

Wie stark ist Amerika in Schanghai r

Washington, 1. März. (Durch Funkspruch.) Brigadegeneral Butler vom Marinekorps er­hielt heute Weisung, nach Schanghai zu gehen, um den Befehl über die 2500 amerika­nischen Seesoldaten zu übernehmen. Ge­heimverträge mit anderen auswärtigen Mächten über gemeinschaftliche Verwendung mi­litärischer Streitkräfte in China bestehen nicht.

llnterMoskau« Kommando.

Eine Kraftprobe in der Kantonesen-Partri.

(Eigener Drahtbericht.)

London, 1. März.

Am 1. März wird in Nantichang (Provinz Kiangsi) die Partei-Konferenz der Kuomintang l.Kantonesen-Partei) eröffnet werden. Angeblick! soll es dabei zu einer Kraftprobe zwischen dem gemäßigten und dein extremistischen bolsche­wistischen Flügel wegen deS überwiegenden Einflusses russischer Bolschewisten in allen Maßnahmen der Partei kommen.

Wirrwarr ohne <£n&e.

Wenn England mit Moskau bricht. (Eigener Drahtbericht.)

Berlin, 1 März.

Die Answeisunsg des Generaldirektors Schulz wurde dahin berichtigt, datz dieser sei­nen Wohnsitz in Ostoberschlesien noch ein halbes Jahr bribehält und ftf ost et will nach Ostober- schlesicn fahren kann, um dort sein Amt auszu- übcn. Der Ausweisungsbefehl war erfolgt, weil an den Gräflich Henkelschcn Werken An­schläge erschienen waren, datz die fälligen Löhne der Arbeiter nicht ausgezahlt werden könnten, weil das Geld von der Steuerbehörde beschlag­nahmt worden sei. Gegen die für den AuShang verantwortlichen Direktoren der Henkelschen Werke wurde ein Strafverfahren eingelcitet.

Auf gütlichem Wege.

Polen zieht einen Ausweisungsbefehl zurück. (Funktelegramm)

Heiße Tage in Gan Remo.

Harte Diplomatenarbeit für Stresemann.

(Privat-Telegramm.)

San Remo, 1. März.

Der deutsche Botschafter in Rom Freiherr von Neurath ist hier eingetroffen. Staatssekre­tär v. Schubert wird aus Berlin erwartet.

Berlin, 1. März. Aus Grund der Informa­tionen des Warschauer Gesandten Rauscher wird Dr. Stresemann sich für die bevorstehende Zusammenkunft mit dem polnischen Außen­minister Zaleski gründlich vorbereiten. Auch der polnische Außenminister hat sich an Ort und Stelle über die Ausweisungs­taktik der polnischen Behörden unterrichtet. Auch der Handelsvertrag mit Frankreich steht zur Debatte, denn da der Inhalt des französi­schen Zolltarifes den deutsck)en Wünschen in kei­ner Weise entspricht, ist selbst bei beiderseitigem gutem Willen zu einem Ausgleich mit langwie­rigen Verhandlungen und dem Auftreten grö­ßerer Schwierigkeiten zu rechnen. Namentlich in der zollfreien Einfuhr französischer Weine dürste ein scharfer Kampf entbrennen, wobei jedenfalls nicht damit zu rechnen ist, daß der neue und endgültige Handelsvertrag mit Frankreich auf der Grundlage der Weinkonzes- sionen aufgebaut werden wird. Arn heutigen Dienstag findet in Paris zwischen Botschafter v. H o e s ch, der von San Remo wieder in sein Amt zurückgekehrt ist, und dem DelegaftonSleiter Dr. Posse eine Aussprache statt. Auch der S a a r- angelegenheit gilt die besondere Aufmerk­samkeit Dr. Stresemanns, der den ruhigen Teil seines Riviera-AufenthalteS jetzt durch die Vor­bereitungen für die Völkerbundtagung ablöst.

Frankreich baut sich gegen uns ein.

Ein Riesen-Schützengraben aus Beton von Dünkirchen bis Belfort. / Polen lenkt beizeiten ein / Nur kein Bruch mit Moskau / Englands Schanghai­truppen schieben ihre Linien vor. / Friedensschalmeien in Nikaragua.

Wie es England paßt.

Borrücken über die Schanghailinie (Eigene Drahtmeldung.)

London, 1. März.

Im Unterhaus teilte Finanzsekreiär Mc. Neill mit. daß seit Anfang Januar etwa 1,5 Millionen unigemünztes Gold nach Rußland ausgeführt worden sind. Chamberlain teilte mit» der Generalstreik in Schanghai sei zusam­mengebrochen und die Lage sei ruhig. Auf eine Anfrage, ob nicht die britischen Truppen antzer- halb der Konzession vorgerückt seien, gab Cham­berlain dies zu und beantwortete eine weitere Anifrage, ob dies nicht chinesisches Gebiet sei, mitJawohl"; Zur Ratifizierung derWashing- toner Konvention über die Arbeitszeit konnte der Arbeitsminister vorläufig noch keine endgül- tige Erklärung abgeben.

Luckners Sendung.

Lieblina des Pankers. Die Deutschen find stolz

Der Seeadler luakt SnMch. Svortvarabiele der Rette« Welt. Bcaettteruuaöftürmt nm Ltukner. Wie er de« Amerikanern ,« Herze« sprach. Lorbeeren für den Friede«svio«ier.

Lnckner neben ... Joch.

Newhork, im Februar.

Zu den dielen schönen Erinnerungen, die ich hier in Amerika sammeln konnte, gehört un- streitig das Zusammentreffen mit Gras Luck- ner. Wenn jemals einer geboren wurde im lie­ben, alten Vaterlande, der feine Heimat drau­ßen in der Welt richtig Vertreten konnte, dann ist er es. Einen mächtigen Eindruck hat eS aus mich gemacht, als ich zum ersten Male den Gra- feit englisch über seine Abenteuer reden hörte? eine solche Begeisterung hätte ich nicht für mög­lich gehalten. Es war unbestritten für Luckner eine große Ehre, als er von der Universität Princeton, der Universität Wilson's, ausgesordert wurde, dort einen Vortrag in eng­lischer Sprache zu halten. Das ist keine einfache Aufgabe, auch für den Grasen nicht, der ja wohl englisch sprechen kann, aber doch nur das S e c- mannsenglisch. Mit dem reinen Eng- lisch hat das ja wenig zu tun. Diese Aufgabe muß ihn aber doch sehr gelockt haben, denn er hat dann zugesagt und hat auch gesprochen. Junge, ich bedauere, daß du nicht dabei gewe­sen bist. Doch ich will dir genau berichten. Al? wir mit dem Zuge dort ankamen, wurden wir von einer Unmasse von Leuten schon am Bahn­hof begrüßt und dann nach Princeton geleitet. Die Anlagen dieser Anstalt find eine richtige Wett für sich. Die Studenten wohnen in klei­nen Landhäusern, immer acht zusammen. Jeder hat sein

Wohn-, Schlaf- und Badezimmer.

Zu Versammlungszwecken haben sie Klubhäu­ser, die mit ganz eigentümlichen Namen be­nannt sind, z. die alte Kanone oder Tier­namen. Die entsprechenden Wappenschilde sind dann an den jeweilgen Häusern angebracht. Diese Klubs entsprechen etwa unseren studen­tischen Korporationen, ihr Hauptzweck ist Sport und Kameradschaft. Im Sport wird sehr viel geleistet und die jeweils siegende Mannschaft eines Klubs darf ihr Wappenschild am Tore der Universität anheften und das ist eben eine große Ehre. Die Anstatt selbst ist einfach fabel­haft eingerichtet. Da könnt Ihr Euch in Deutschland kaum eine Vorstellung machen. Gro- ße, tadettoS helle und lustige Hallen bieten für jeden Sport eine Gelegenheit, wie sie sonst nie zu finden ist. Boxen und Ballsport, Leichtath­letik, wie Laufen, Springen usw. wird fleißig geübt. Eine wundervolle Schwimm« Hallenanlage ist vorhanden, die mich or­dentlich reizte, sofort hineinzuspringen und de­nen zu zeigen, daß wir Deutschen in diesen Sportarten auf der Höhe sind. Was mich als alten Ruderer am meisten intereffierte, war die Ruderanlage, alles aufs beste und technisch vollkommendste ausgerüstet. Es muß eine Lust sein, mit solchem Material zu arbeiten. Aus allem kann man eben sehen, datz hier die Jugend bewußt, ohne Rücksicht auf den Kostenpunkt, sportlich gestählt und herangebildet wird. Ich habe viel Anregungen auf solche Weise erhal­ten, die ich noch anzuwenden hoffe, wenn ich wieder zu Euch komme. Und dann die Anteil­nahme der Bevölkerung bei solchen Wettkämp­fen zwischen den einzelnen Universitäten. DaS mußt Du erleben. Zu schildern ist daS einfach nicht. Nun, wir wurden zum Dinner eingela­den, an welchem die Professoren und die Vor­sitzenden der einzelnen Klubs teilnahmen. Daß dieses Essen sehr gut war, brauche ich wohl nicht besonders zu betonen. Und dann grng'S zum Vorttagssaal. Ich habe schon oft volle Säle gesehen, besonders bei Luckner-Abenden im Kasseler Evangelischen Vereins« Haus oder in der S t a d 1 h a l l e, aber so et­was von Fülle in diesem Saal war noch nicht da. Zweitausend Mann waren zur Stelle, al­le Türen, Treppen, Gänge standen

dicht gedrängt voll, Mann an Mann.

Du hättest die Begeiferung hören sollen, als der Begrüßungskrach losging. DaS hat Luckner ge­fallen. Wenn ich vorher das Gefühl hatte, daß ihm dieser Vortrag Sorge bereitet hatte, da er zum ersten Male nicht in seiner Muttersprache sprechen sollte, so konnte ich jetzt genau empfin­den, datz diese Stimmung ihm gerade gefehlt hatte. Er muß sich vorgekommen sein, Wieda- mals in der Kasseler Stadthalle, als alles jubelnd aufsprang und ihn begrüßte. Wenn ich je stolz darauf war, ein Deutscher zu

Fahnen über Nicaragua.

Kein Protektorat durch Amerika.

(Funkdienst)

Washington, 1. März.

Das Staatsdepartement erNärte offiziell nicht den Abschluß eines Vertrages mit Nicaragua zu beabsichtigen, in welchem das Protekto­rat errichtet werde.

Managua, 1. März. (Kabeltelegramm.) Der Führer der Konservativen Diaz gab die Zu­sage freien Geleits für zwei Anhänger Sara- s a s und einen Neutralen zwecks Verhandlun­gen zur Herbeiführung eines Friedens.

Amerika gibt in Mexiko nach.

Washington, 1. März. Präsident Calles von Mexiko hat dem amerikanischen Senator Bo- rah mitgeteilt, daß 380 Gesellschaften sich dem neuen Petroleum- und ^Landgesetz unterwarfen.

Wann geben fle unsere Millionen herausz

Washington, 1. März. (Durch Funkspruch.) Die Meldung von der A b s e tz n n g des Gesetz­entwurfes über die Freigabe des deutschen Ei­gentums von der Tagesordnung der Denats- feffion ist nicht zutreffend. Eine neue Entscheidung über das Schicksal der Vorlage ist vom Senat nicht getroffen worden.

Hart auf hart.

s Schachfiguren im englisch-russischen Duell.

Der englisch-russische Notenwechsel zeigt, wie bedenklich sich die englisch-rufstschen Beziehun­gen zugespitzt haben. Moskau hat nach dem Prinzip gehandelt: »Auf einen groben Klotz ge­hört ein grober Keil" und so wirkt es fast be­lustigend, wie beide Regierungen dieselben Vor­würfe gegeneinander zu erheben haben, wie eine die andere der feindseligen Gesinnung und der Begünstigung von Jntriguen anklagen und wie beide darin schließlich Recht haben, wett dieser Notenwechsel lediglich ein Ausdruck der bis hart an die Grenze des noch Erträglichen gehenden Spannung zwischen den die Politik der beiden Länder beherrschenden Tendenzen und Stimmungen darstellt. Da England die saftigen Moskauer Kinnhaken aber kaum sanzE mutig einstecken dürfte, spricht man heute auch schon von der Kündigung des Handels­vertrages mit Rußland, aber auch eine solche Maßnahme dürste in England selbst auf Opposition stoßen, besonders in den Kreisen, die auch heute noch am russischen Geschäft gut ver­dienen. Nicht beabsichtigt ist offenbar der Ab­bruch der diplomatischen Beziehungen und so wird der russische Vertreter in London seine Koffer nicht zu packen brauchen, wenn er auch nicht gerade als angenehmer und erwünschter Gast in der englischen Hauptstadt betrachtet wer­den dürfte. t .

Von einer direkten Gefährdung des Frie­dens kann mau mithin im Augenblick kaum sprechen, aber man wird die recht gefährliche Zuspitzung der Lage gerade in Deutschland außerordentlich bedauern. Deutschland hat seine Politik so gestaltet, daß es weder, um ein Wort des früheren Reichskanzlers Dr. Luther zu ge­brauchen, für den Westen noch für den Osten optierte, indem es nach beiden Setten Verträge schloß. Von dieser strikten Neutralität wird sich Berlin auch nicht dadurch abdrängen lassen, daß eine Stellungnahme nach der einen oder der anderen Seite hin vielleicht im Augen­blick gewisse Vorteile bringen würde, da Polittk keine Sache einer vorübergehenden Konjunktur sein kann und darf, sondern da Außenpolitik auf lange Sicht gemacht werden muß. Zwei­fellos versucht jetzt die englische Regierung, wie hier bereits kürzlich Paul Rohrbach sehr überzeugend darlegte, getreu dem Wort« .bereit sein ist aUeä" ihre Position im Osten Europas zu stärken. Ueber die englisch-polnische Annähe­rung und polnisch-litauische Aussöhnung sucht London das Ziel eines baltischen Blocks unter polnischer Führung zu erreichen. Wohl hält Litauen an den Ansprüchen auf Wilna fest, trotzdem gehen aber die Wirtschaftsverhandlun­gen zwischen beiden Ländern weiter besteht doch heute außer einem blühenden Schmuggel keinerlei Verkehr an der litauisch-polnischen Grenze und die Vermutung liegt allzu nahe, daß man auch hier B sagen wird, nachdem man erst einmal A gesagt hat, mit anderen Worten, daß den wirtschaftlichen Verhandlungen auch politische Verhandlungen folgen werden. Welche Gefahren dadurch für Ost­preußen entstehen können, lehrt ein Blick auf die Karte des östlichen Europas.

Aber auch in den anderen baltischen Staa­ten empfindet man bei dieser Entwicklung ein lebhaftes Mißbehagen. Man erkennt ganz klar, wie sehr England bemüht ist, die Randstaaten als Schachfigur in der internationalen Wettpolitik zu benutzen und man ist sich nicht im Unklaren darüber, daß diese Inanspruch­nahme Litauens und Polens als Schachfiguren der englischen Wettpotttik die schwerste Ge­fahr ist, die im Osten entstehen kann. Deshalb fordert auch die Rigasche Rundschau in einem sehr bemerkenswerten Leitartikel, daß die übri­gen balttschen Staaten Lettland, Estland und Finnland in ein derartiges Spiel sich nicht ver­wickeln lassen dürfen, da jede RüiKehr der Bar­rierenpolitik den wirtschaftlichen Ruin und die schwerste politische Gefährdung bedeute. Das Blatt sieht in dem baldigen Abschluß eines NeutralitätsvertrageS mit Ruß­land das beste Gegengewicht gegen derartige englische Bestrebungen. Die Gefahr der Entwick- luna, wie sie sich beute anbahnt, wird also klar erkannt und das läßt di« Hossnung berechtigt erscheinen, daß die Gefahr gebannt werden kann und wird.

V

Die Rote Armee kriegsbereit.

Rotterdam, 1. März. (Eigener Drahtbericht.) Ein Moskauer Blatt schreibt: Wenn es bis zum Abbruch der Beziehungen zu England komme, dann ist für Rußland der Weg frei, aktiv in China eimi«orHfen. ZSkm russische Armeekorps befinden sich bereits auf sibirischem Boden und können in China einmarschieren.

Kasseler Neaeste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

Nummer 51. Amtliches Organ der Stadt Kassel.

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