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Meter Neueste Nachrichten

Nr. 47.

Siebzehnter Jahrgang.

2. Beklage.

Freitag, 25. Februar 1927.

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WW

Wenn der Winter im Riesengebirge regiert.

Unser Bild zeigt baS 2e*en anb Treiben ain vollkommen verschneiten Schlesier-HauS. I« Hintergrund Vie Schneekoppe mit Observatorium.

Zagdabenteuer im Indischen Archipel.

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eSvdgena auf Neuguinea

Königin Schönheit.

Tic Geheimniffe der griechischen Frau.

So scbr auch heute noch Schönheit begehrt ist, io spielt die Harmonie des Körpers bei uns doch nicht mehr die entscheidende Rolle wie bei den alten Griechen. Dieses künstlerisch am höchsten begabte Volk der Weltgeschichte huldigte einer Religion der Schönheit, und besonders schöne Frauen wurden geradezu wie Göttinnen verehrt. D-as weibliche Schönheitsideal der Antike läßt sich aus den Werken ihrer Plastik erkennen. Hoher Wuchs, leuchtendes reiches Haar, schmale Stirn und Glan; der großen Augen werden auch von den Schriftstellern als die "Hauptmerkmale körperlicher Wohlgeschaffen, heit bezeichnet. Bei dieser Anbetung der Kör- pcrschonheit mühte man sich natürlich auch, die fehlende echte Schönheit durch eine künstliche zu ersetzen, und diese Selbstverschönerung galt als eine Pflicht gegen die Gesellschaft.

Iw Schönheitssalon der Antike sah es nicht viel anders aus als in dem von heute, denn fast alle Geheimniffe moderner Verschönerungs- kunst waren den Griechen bereits bekannt. Puder, Schminke. Schönheitspflästerchen waren der Dame wie dem kleinen Mädel wohl ver­traut. Ueber die beste Art, sich zu schminken, gab es eine Literatur. Eine gute Schminke mußte, so seltsam es klingt, mit menschlichem Speichel bereitet sein. Die Zofe, der die Her­stellung übertragen war, hatte deshalb durch eine bestimmte Diät und den Strauch wohl­riechender Essenzen dafür zu sorgen, daß ihr Mundiichalt rein sei unb angenehm dufte. Manche besonders kostbaren Schminken enthiel­ten Wohnliches kennt auch die Gegenwart zerstoßenen Krokodilmist. Zusammengewachsene Augenbrauen galten als Verheißung glutvollen Temperaments: durch eine Art körniger Farbe ersetzte oder betonte man diese Eigentümlichkeit. Parfüms gab es in so zahllosen, verschiedenen Marken, daß manche fast jeden Tag ein neues wählten. Gewiß allerdings nicht die geschmack­vollsten, nicht jene, die den tiefsten Sinn solcher Düfte erfaßt hatten, die wußten, daß das Par­füm, fast wie eine Klangfarbe der Stimme, in- dividuell, persönlich sein muß.

Parfümiert waren auch die Salben, mit denen Männer wie Frauen zum Schutz gegen Erkäl­tung jeden Tag sich eintieben. Trockene, unge­ölte Haut, trockenes Haar erschienen als Zeichen von Unsauberkeit. Ins Waschwasser schüttele man, um es für die Haut bekömmlicher ;u machen, so wie heute etwas Mandelkleie, da- nials Natron, Soda, Bohnenmehl. Zur Ver­besserung und Erhaltung des Teints halfen Teigmasken, die man in der Nacht auf das Ge­sicht legte, und besonders Bäder in Eselsmilch. Das Emaillieren der Haut ist bis jetzt im alten Griechenland nicht nächgcwiesen. Zahnwaffer, Zahnpulver, falsche Zähne kannte man, Zahn­bürsten dagegen nicht. Hand- und Fußpflege waren sicher verbreiteter als Bei Uns!; letztere schon deshalb, weil man keine Strümpfe trug und die Sandalen den ganzen Vordcrfuß sreilegten. Lukian verrät, daß manche gefeierte Schöne am Morgen vor der Toilette aussehe, wie eine Meerkatze oder ein Pavian, und daß zuweilen ein Mägdlein dank virtuosester Täuschungskunst sogar ihrem Liebhaber als jährig gelte, wäh­rend sic tatsächlich schon 45 Winter gesehen habe.

Gin gefährlicher Ehemann.

Ricolas Bcrlangers Verwandlung.

Nicolas Berlanger heißt der Held dieser Ge­schichte, die sich kürzlich in der französischen Stadt Boulogne ereignete. Vor einigen Mo­naten wurde er, nach einem schweren Auto- unfall, trepaniert, erholte sich danach ganz leid­lich nur daß sich plötzlich fein Charakter jäh gewandelt hatte. Während er früher eine Seele von Mensch war, der mit seiner Frau in rüh­rendstem Einverständnis lebte, gebärdete er sich nach der Operation derart eifersüchtig, daß kein Auskommen mehr mit ihm war.

Gelegentlich sah er seinen Zustand auch selbst ein. Dann packte ihn das Mitleid mit seiner Frau, der er das Leben zur Hölle machte. So schlug er ihr eines Tages vor, doch von ihm fortzuziehen und die Scheidung einzureichcn, in die er ohne weiteres willigen werde, um zu verhindern, daß sie noch unglücklicher werde; sie solle in Gottesnamen den Vetter Madimir heiraten, der sei der rechte Mann für sie; er selbst werde sich einsam in die Heimat zurück- ziehen.

Nach einer wüsten Szene wenige Tage später sah die Frau Berlanger ein, daß es das beste für sie sei, dem Vorschlag ihres Gatten zu sol gen. Also suchte sie sich eine eigene Wohnung und reichte die Scheidung ein. Vor einigen Tagen erschien nun der Gatte bei ihr, vollkom­men reisefertig um von ihr Abschied für immer zu nehmen. Anfmigs war er vollkommen ruhig. Bald jedoch brach wieder die krankhafte Wut aus ihm heraus. Jählings zog er ein Rasier­messer ans der Tafche, stürzte sich auf die Fran und schnitt ihr mit dem Ruf:Jetzt werde glücklich mit deinem Vetter Wladimir!" die Nase ab! Der Wahnwitzige wurde ver­haftet. Die Frau liegt zurzeit schwer verletzt und mit einem Nervenschock im Krankenhctus.

Künstlettmgödien.

Wer den indischen Archipel bereist, gelangt erst zuletzt nach Neuguinea. Java hat vorzüg­liche, Sumatra gute, Borneo und Celebes ba­den leidliche Berkehrsverbindungen, Neuguinea aber.. .

Seit einigen Wochen befand ich mich in der Geelvink-Bai im Norden von Holländisch-Neu- guinea. An den Küsten dieser großen Bucht entlang siebt sich ein schmaler, leidlich zivilisier­ter Landstreifen mit Faktoreien zahlreicher, meist chinesischer Händler. Diese Chinesen tret bett mit den Papuas einen gewinnbringenden Handel, wobei die halb zivilisierten Küstcn- stäMme die Zwischenhändler für den Verkehr mit den fchcnctt nttd zugleich wilden Völkern des Innern abgeben. Handelsobjektc für Ein­fuhr sind Waffen und Werkzeuge (ein Beil zu besitzen ist auch hier das erste Streben des Wil- ben) und für die Ausfuhr Pcirabiesvogelfedcrn. Seit einigen Jahren genießen die Paradiesvö­gel den Schutz der niederländisch-indischen Re gierung, freilich mit einer auf den ersten Blick befremdenden Ausnahme. Die Tötung, der Be­sitz, der Transport usw. aller Mitglieder der großen Paradiesvogelfamilic ist tierboten, mit alleiniger Ausnahme des großen (Paradisea Apoda> und des kleinen gelben Paradiesvogels (Paradisea Minor), und zwar weil für diese beiden Arten weitaus die größte Nachfrage besteht. Durch meinen Begleiter, einen nieder­ländischen Kolonialbeamten, der in dem Hasen Waren an der Gcelvink - Bai, im Zusammen­hang mit der geplanten Bezwingung des schttce- bcdccktcu Wilhelmina-Gebirges von Norden aus, einen amtlichen Auftrag auszttsiihren hatte, wurde ich mit Kangst, einem der chinesischen Kaufleute näher bekannt. Dank Kangsis Ent­gegenkommen batte ich bald Gelegenheit, die Fagd auf Paradiesvögel kennen zu lernen. Tie Papuas jagen mcife in kleinen Trupps, selten ganz allein; obwohl auch dies vorkommt. Die Beschaffenheit der Insel urwaldbedecktcr, vielfach morastiger Boden und Sumpfsieber­klima macht die Erbeutung der Tiere außer­ordentlich anstrengend. Immerhin waren die Wege im Küstengebiet in leidlichem Zustand, und dort, wo der Urwald begann, fing auch sehr bald

das Rcick der bunten Mörchcnvöget an. Ein stumpfer Pfeil war die Waffe, womit die beiden uns auf Kangsis, Anweisung beglei­tenden Papuas den Paradiesvögeln zu Leibe rückten. Nach einigen mühseligen Tagen an­strengenden Marsches durch den Urwald stand ich endlich zum ersten Male in der Räbe eines Balzbaumes. Ein solcher Balzbaum, der von den eingeborenen Jägern mit Sicherheit er­nannt wird, besitzt eine weitverzweia. - .< c

ohne dichtes.Blattgcwirr; hier spielen die Pa­radiesvögel ihr Liebesspiel. Im Dämmer der schnell weichenden Tropennacht wurde unsere Geduld belohnt. In einer Entfernung von un­gefähr fünfzehn bis zwanzig Schritten sah ich das erste Tier im Laube auftauchen. Es war ein Weibchen, einfarbig braun, das dem Auge wenig Reiz bot. Doch im gleichen Augenblick sah und hörte ich das Männchen, ein vorzüg­liches Exemplar des großen Paradiesvogels. Das Spiel der Farben, hier in der freien Na­tur, war bezaubernd und übertraf weitaus die ohnehin hochgeschraubte Erwartung. Körper, Flügel und Schwan; zeigten einen warmen, schokoladenbraunen Ton. der aus der Brust in ein seltsames Purpurbrann überging. Der mit kurzen, dicht gehäuften, strohgelben Federn be­deckte Rücken rief den Eindruck eines Samtklei­des hervor. Die Rackeilfedern waren länger und ebenfalls gelb; an der Kehle lag das Fe­derkleid schuppenartig in smaragdgrüner Farbe. Alles überwältigend war jedoch der Eindruck, der aus den Seiten, unter bett Flügeln, heraus- wachsenden Schmuckscdern, die dem Vogel fei­nen gefährlichen Weltruf cinttugcn. In hell­stem, fast weißem Crangegclb leuchteten sie in einer Länge von einem halben Meter zu dem verborgenen Beschauer hinüber. Unsere Jäger lagen geduldig mit ihrem Bogen int Anschlag, den stumpsen Pfeil auf der Sehne, bis sich wei­tere Vögel dem ersten Paare zugefcllten. Un­vermittelt erklang

das Geräusch furrenber Pfeile.

Tic beiden Papuas hatten abgcdrückt. Mit rauhem Kreischen fliegt die bunte Gesellschaft davon, bis auf zwei der schönsten Hähne, die ich am Boden liegen sehe. Mit den Bewegun­gen gelenkiger Assen waren die Schützen bereits von ihren Anschlagbäumen herabgeglitten und eilten hinzu. Die scheinbar tobe Jagdrnetbode des Schießens mit stumpfen Pfeilen erscheint bei näherer Betrachtung doch zweckmäßig. Durch die stumpfen Pfeile werben die Tiere nicht blu­tend verwundet, sodaß die Federn frisch blct- bcn. Sic fallen betäubt zur Erde und werden ergriffen, worauf sich 'bann ihr Schicksal besie­gelt. In unserem Falle gab es eine Aus­nahme. Die Papuas begleiteten uns zur Küste zurück und transportierten mit großer Sorg­falt bie beiden lebenden Vögel in zwei primiti­ven Käsigen ans geflochtenen Zweigen. An der Küste angelangt, liefe Sangfi uns, mit der sei­ner Rasse eigenen Hösichkeit, seine Unterstützung attgebeiben, wodurch es mir gelang, die beiden Tiere, in Zweckmäßig gebauten Käsigen unter­gebracht. einige Wochen später in Waren aus dem Rcgicrungsbampser einzuso iüen und Su­rabaya auf Java zu erreichen.

Filmschauspieler Mar Linder aus Eifersucht seine Frau und sich erschoffen hat. Auch die Tragödie der Filmschauspielerin Eva May hat ihren Grund in enttäuschter Liebe, wenn sic auch nicht dazu führte, daß der Gegenstand der Eifersucht ermordet wurde. Eva May verübte bekanntlich Selbstmord.

Eine ähnliche Tragödie vernichtete auch vor wenigen Monaten das Leben der berühmten Opernsängerin Sinaida Jurjewskaja, bie be­kanntlich unter geheimnisvollen Umständen plötzlich Berlin verließ und nach der Schweiz reiste, wo sie angeblich Erholung suchte. In Wirklichkeit aber verübte sie hier Selbstmord, der noch dadurch mysteriöser wurde, daß ihre Leiche nicht zu finden war. Erst viele Monate nach der schrecklichen Tat wurde die Leiche ge- funben. Auch in diesem Falle soll die Liebe nicht ganz schuldlos feilt, wenn auch darüber nichts Genaueres bekannt geworden ist.

Eine der seltsamste» Liebcstragödien in Künstlerkreisen erschütterte im vorigen Jahr« hundert bie Öffentlichkeit und erregte bie Teil» nähme der ganzen Welt wegen der eigenartigen Beweggründe, die dieser Tragödie zugrunde lagen. In diesem Falle war es nämlich nicht Eifersucht, die ein Menschenleben forderte, son­dern allzugroßc Liebe einer Frau zu ihrem Manne Es handelt sich um das Schicksal der Charlotte Stieglitz, der Gattin des Dichters Heinrich Stieglitz, eine Tragödie, die viele Dich­ter bereits zur psychologischen Ergründung der Tat angeregt hat. Der Dichter Heinrich Stieg» litz hatte nickt den Erfolg, den et erhofft hatte. Er war darum seinem Schicksal gram und war mit seinem düsteren und unbefriedigten Seelen­leben eine fcwvere Last für feine geistig hochbc- beutenbe Frau Sie hatte die falsche Anschau­ung, daß nur ein großer und nachhaltiger Schmerz ihren Mann zum wahrhaft bedeutenden Dicktet machen könnte. Es kam noch ein großer Irrtum über den Umfang der Begabung ihres Mannes hinzu. Sie entschloß sich nun ans all- zngroßer Liebe zu ihrem Mann, ihm die Mög­lichkeit zu geben, durch einen gewaltigen Schmerz seine Schaffenskraft zu Verliesen und zu vergrößern. Aus diesem Grunde nahm sie sich am 29. Dezember 1834 das Leben, indem sic annahm, daß ihr Tod für ihren Mann der große Schmerz fein würde.

Tatsächlich aber batte dieser seltsame Selbst­mord nicht den geringste,r Einfluß, da Stieg­litz nicht eine Persönlichkeit war, die durck ein starkes Erleben gesteigert werden konnte, -seine Unfruchtbarkeit ist dadurch in keiner Weise be­einflußt worden, wenn er auch noch nach dem Opfcrtodc seiner Gattin allerlei kleinere und unbedeutende Werke verfaßt hat. Weniger tra­gisch verlaufen die Ehezerwütfmffe der moder­nen Filmschauspieler, die sich auch allerlei Un­annehmlichkeiten bereiten, aber meistens mit einer Scheidung und einer Klage auf Entschä­digung zufrieden sind. Nur hin und wieder hört man aus dieser Welt des Scheins eine er- schütternde Nachricht, die von Zerwürfnissen der Liebe und Ehe kündet.

Buntes Allerlei.

Aus italienischen Witzblättern.

Höre endlich einmal mit Deinem Gelärm auf", rief ein vor seinem Laden stehender Schlächtermeister einem Jungen zu, bet unauf­hörlich pfiff,weshalb pfeifst Tu denn, bit Lüm­mel?"Ich habe meinen Hund verloren", war die Antwort des Jungen.Ja, glaubst du etwa, daß ick ihn genommen habe?" schimpfte der Schlächter weiter.Das weiß ich nicht", er­widerte der Junge.Aber immer wenn ich pfeife, bewegen sich die Würste im Schaufenster. Sie war ihrem Gatten während seiner lan­gen Krankheit die treuste Pflegerin gewesen und keine Nackt von seinem Bett gewichen. Gerührt dankte ihr der Mann, als er wieder genesen war.Marie, ich werde Dir das nie vergessen. Deine Opscrsreudigkeit und Güte ist wie mit goldenen Settern in meinem Gedächtnis einge­schrieben. Warum tatest Du das, Tu Gute?" Er machte verzückt eine Panse ,in der Hoffnung, von seiner Frau das Geständnis zu hören, daß sie das alles nur aus großer Liebe zu ihm ge­tan habe Aber die Frau bereitete ihm eine gro­ße Enttäuschung, als st? ruhig antwortete:Lie­ber Gott, wer heiratet denn heutzutage eine Witwe mit vier Kindern?"Seit wann bist Du beim mit Marie befreundet, Du mochtest sie dock sonst nie leiden!" Oh. neulich, als wir bei Berta eingelabeu waren, haben wir festgestellt, daß uns dieselben Leute unsympa­thisch sind."

Der Liebesgluimeffer.

Ist der elektrische Strom imstande, auch sec- lische Erregungen zu verraten? Im Februar lieft von Pelhagen und Klasings Monatsheften bil­det Dr. Albert Neuburger einen dipparat ab, bei, von einem Amerikaner konstruiert, iiuftanbe ist, gewisse Versilberungen bes Blutdrucks auf elektrischem Wege zu übertragen und aufzuzeich- iien. Der Bräutigam kann der Brant nicht er­zählen, er liebe sie, wenn dies nicht tatsächlich der Fall ist. Der Apparat verrät, daß seine Ge­fühle erheuchelt sind. Die Wahrheit kommt an den Tag. Nichts bleibt verborgen. Sonnen­klar werden unsere innersten Regungen osscn- bart. Phantasten oder nicht wer vermöchte es beute schon zu sagen? Wir leben nur ein einziges Leben, das sich von der Geburt bis zum Tode in ununterbrochener Folge abspiclt. Von den indischen Fakiren behauptet man, daß sie sich eingrabeii lassen. Nach Jahren gräbt man sie wieder aus und sie leben weiter, als ob ihr Dasein nicht unterbrochen gewesen wäre. Bei manchen Tieren, iiisbcfondere bei Fischen, laßt sich durch die Anwendung von Kälte ähnliches erreichen. Man bringt sic zum Frieren. Sie werden fteiubart und lassen sich mit dem Ham­mer zerschlagen wie Glas. Jede Lebenstätfg- keit hört auf Taut man sie aber vorsichtig wieder auf, so leben sic weiter.

Hatz und Liebe in der Welt des Scheins.

Die Ermordung des Tenors Trajan Grosa bescus bind) feine Frau vor seinem Berliner Gastspiel ruft die Erinnerung an ähnliche Tra­gödien wach, bie sich schon häufig unter Künst­lern, besonders aber unter Angehörigen des Theaters und des Films abspielten. Erst vor wenigen Monaten wurde die Oessentlichkcit durch die Nachricht erschüttert, daß der bekannte

Paradiesvogcljägcr.

Balzender Paradicshahn mit Weibchen.

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