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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

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Hessische Abendzeitung

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Nvmmer 28. Amtliches Organ der Stadt Kassel. Donnerstag, 3. Februar 1927. Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrgang

Deutschland restlos entwaffnet.

Bor der großen Abftimmungsschlacht.

Jede Ausfuhr und Herstellung von Kriegsmaterial verboten / Gefängnis oder Geldstrafen und Zerstörung / Mehr Interesse für das Land! Das Marxkabinett stellt sich dem Reichstag / Der Völkerbund will China nicht reizen / Einheitsfront in China gegen Englands Gewaltstreich.

Die Quittung.

Ist das Pariser Kompromiß ein Erfolg? DieSprengbombe".

Endlich hat nun nach wochenlangem Ringen gegen die zähen Berliner Unterhändler Pawels- Foerster die Pariser Fach, und Botschasterklique bescheinigt, daß Deutschland dir Verpflichtungen des Versailler Vertrages über die Abrüstung bis in alle Einzelheiten erfüllt hat. Ist diese Quittung trotz pünktlichster Zahlungen auch reichlich spät ausgehändigt worden, so beseitigt sie doch einen Vorwand und eine Handhabe, die sich immer als dienlich erwiesen, dem deutschen Volke neue Lasten auszuerlegen, die Verpflich­tungen des Versailler Vertrages, die zu unseren Gunsten sprachen, immer wieder zu sabotieren oder ihre Durchführung auf unabsehbare Zeit hinauszuzögern weil eben Deutschland diese Quittung der Botschasterkonferenz nicht vorwei» sen konnte. Jetzt haben wir sie endlich in Hän­den. Was dem Reich an Wehr und Macht ge­blieben ist, ist so unbedeutend, daß es die tat­sächliche Wehrlosigkeit Deutschlands kaum berührt. Gibt es eine noch bessere und sicherere Garantie für die Entente, als diese inachtpolitische Ohnmacht des zusammengebro­chenen Deutschlands? Man sollte glauben, daß es nicht notwendig wäre, über diese Frage zu diskutieren. Die Hetzreden des polnischen Außenministers und die Tiraden der Pariser chauvinistischen Presie zeigen jedoch leider, daß Selbstverständlichkeiten und Notwendigkeiten nicht überall als selbstverständlich und notwen- big erachtet werden.

Für die Aushändigung der Quittung hat Deutschland neuerdings ein großes Opfer ge­bracht. Das Kompromiß über die Ostsestungen hat zwar nicht sämtliche der rücksichtslosesten Forderungen deS Militärkomitees berücksichtigt, aber doch der deutschen Regierung die Verpflich. tung auferlegt, diese Befestigungen ineinem Stand zu halten", der ihnen jeden militärischen Wert nimmt. Ein Ausbau der Festungswerke selbst darf nicht ersolgen, wohl aber ein« gewisse Modernisierung, die allerdings stark begrenzt ist. Am wenigsten dürfte die Einigung über die seit 1920 errichteten Neubauten befrie­digen. Fast die Hälfte der in den letzten sechs Jahren geschaffenen Befestigungsanlagen muß zerstört werden. Den wertlosen Rest hat man uns gelassen. Nicht viel anders steht es mit dem gegen England durchgefochtenen Kriegsgerätepakt" aus, der uns jede Herstellung, Lagerung und Handel mit diesem Material unterbindet und nur kleine Maschen ossen läßt, durch die unsere Industrie schlüpfen kann, wobei sie allerdings immer mit einem Fuß im G e f S n g n iS steht.

Wenn man dagegen bedenkt, wie unangreif­bar Polen sein waffenstarrendes Festungsnetz aufbaut, die schon heute Ostpreußen aufs schwer­ste bedrohen, wie es z. B. Posen und Thorn mit modernen, weittragenden Geschützen spickt, Grauden; und Kulm als moderne Gürtelfestun­gen erweitert, deren Hauptfront nach Westen zeigt, wobei ihm Franzosen hilfreich zur Hand gehen, so fällt es gewiß schwer, aus diesem Kompromiß etwas Günstiges für uns beraus- zulesen. Aber das darf nicht die Einsicht trü­ben, daß ohne dieses Kompromiß das Deutsche Reich heute nicht die Quittung in Hän­den hätte, die den deutschen Rechtsstandpunkt unerschütterlich macht.

Wohl oder Übel werden sich nun auch die deutschnationalen Minister zu diesem neuen Locarnokompromiß" bekennen müssen, wenn auch jetzt von der rechtsradikalen Presse darüber Lärm geschlagen wird, daß Stresemann in der Ostfestungen- und KriegSgerälefrage die Kabi­nettsmitglieder der Rechten vor vollendete Tatsachen zu stellen versuche, und es wird weiter erklärt, daß die Struktur des Reichska­binettsfür die Selbstberrlichkeit eines Mini­sters aus seinem Arbeitsgebiet keinen Raum hat". Solche Auseinandersetzungen innerhalb der Koalition erscheinen nicht gerade als ein sehr verheißungsvoller Auftakt und es ist kein Wunder, wenn unter solchen Umständen ein ovposttionelles Blatt bereits von derersten Sprengbombe gegen Stresemann" spricht, t»

Coolidge gegen bas Wettrüsten.

Washington, 2. Februar. (Funktelegramm.) Trotz des Widerspruchs des Präsidenten Coolidge änderte der Senat die Marinevorlage dahin ab, daß 1200 000 Dollar für den sofor­tigen Bau dreier Kreuzer bewilligt wird. Das Repräsentantenhaus lehnte jedoch einen entsprechenden Berbesserungsantrag aus Rücksicht auf Coolidge ab.

Berlin, 2. Februar.

Die Botschasterkonferenz hat den deutschen Vereinbarungen mit der Militärkontrollkommis- ton über die Ausfuhr und Lagerung von Kriegsgerät zugestimmt. Der entsprechende deutsche Gesetzentwurf gliedert sich, wie wir er­fahren, wie folgt: Im Paragraph 1 wird die Ein- und Ausfuhr von Kriegsgerät jeder Art (Waffen, Munition und sonstiges Gerät) sowie seine Herstellung für die Ausfuhr v e r b o te n. Nach Paragraph 2 darf Kriegsge­rät für das Inland weder hergestellt noch aufbewahrt oder gehandelt werden. Im Para­graph 3 werden in dreiundvierzig Ziffern die betreffenden Waffen und Geräte ausgesührt. Nach Paragraph 4 sind für weitere Erzeugnisse die Aufbewahrung und Lagerung im Jnlande, nicht jedoch die Ausfuhr verboten. Hierun­ter fallen auch Kriegsspezialmaschi­nen. Das Gesetz gilt nicht für die von amtli­chen deutschen Stellen erteilten Jnlandsaufträ- ge. Zuwiderhandlungen werden mit Gefäng­nis bis zu sechs Monaten oder mit Haft oder mit Geldstrafe geahndet. Reben der Strafe kann auf Einziehung und Unbrauchbarmachung der Gegenstände erkannt werden. Für eine Frist von sechs Monaten nach dem Inkrafttreten soll das Gesetz keine Anwendung finden auf Verträ­ge, die sich auf die bisher nicht verbotene Aus­fuhr von Erzeugnissen beziehen. Diese Verträge müssen jedoch vor dem Tage der Veröffentli­chung des Gesetzes abgeschlossen und bereits in Angriff genommen worden sein.

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Äm Osten noch zu stark.

Neubauten verboten. 34 werden zerstört.

Paris, 2. Februar.

Das gestern bereits augekündigte Abkommen über die Ostsestungen besttmmte im wesentlichen 1. In gewissen Grenzsestungen dürfen dem Verfall ausgesetzte Baustoffe durch Beton er­setzt werden. In diesen Grenzgebieten dürfen neue Festungsanlagen nicht erbaut werden. Im übrigen hat Deutschland volle Freiheit. 2. Wich­tige Abschnitte auf dem linken Oderufer zwischen Küstrin und Brieg faßen trotz der Nähe der Festungen Glogau, Küstrin und Breslau nicht unter das Verbot. 3. Von den bestehen den achtundachtzig Unterständen für je acht Mann bleiben erhalten acht in der eigentlichen Festung Glogau, fünf^hn (sämtliche) in der Festungsamlmge Lötzen, einunddreitzig bei Kö­nigsberg. Z e rst ö r t müssen werden sieben aus das rechte Oderufer vorgeschobene Unterstände bei Glogau, fünf bei Küstrin und 22 bei Kö­nigsberg. Von den achtundachtzig bleiben also vierundfünfzig erhalten.

Marx in der Feuertaufe.

Debatten und Abstimmung. Wirth'8 Extratour. (Durch Funkfmuch.)

Berlin, 2. Februar.

Nach der Regierungserklärung von Dr. Marx am Donnerstag, wird der Reichstag für zwei Stunden zu Beratungen unterbrochen wer­den. Die Regierungsparteien werden voraus­sichtlich zunächst eine gemeinsame Erklä­rung abgeben lassen und erst, wenn erforder­lich, weitere Redner vorschicken. Nach einem DolkSparteiblatt wird Tr. Wirth seine von der ZentrumSkraktion abweichende Meinung zum Ausdruck bringen. Die Abstimmung über die von Sozialdemokraten und Kommu­nisten zu erwartenden Mißtrauensvoten wird erst am Sonnabend erfolgen.

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Die Socarnofaat geht auf.

Paris versüßt uns die Entwaffnungspille. (Eigener Drahtbericht.)

Paris, 2. Februar.

Die Presse begrüßt im allgemeinen das Ent- waffnungsergebnis. Ein Blatt spricht von ei­nem neuen Sieg des Locarnogeistes. Mit dieser Regelung sei eines der letzten Hindernisse für die aktive Fortsetzung der Locarnopoli­tik aus dem Wege geräumt. Ein Blatt erkennt die versöhnliche und entgegenkommende Haltung der Sachverständigen an. DeutMand stehe jetzt, militärisch gesprochen, ebenfalls auf dem Fuße

der Gleichberechtigung (?) mit den übrigen Mächten, was für die Zukunft gewisse Rücksich­ten gegenüber Deutschland in sich schließe.

BNndefuhspiei in Thüringen.

Wird die Rechtsregierung sich halten?

Weimar, 2. Februar.

Die Verhandlungen zur Regierungsbildung in Thüringen haben gestern Abend begonnen. Die bisherige Rechtskoalition hasst durch Kon­zessionen an die kleineren Gruppen eine Mehr­heit von zwei bis drei Stimmen im Landtag zil schaffen und damit die bürgerliche Re­gierung zu erhalten. Die Demokraten leh­nen jede Bür^erregierung ab.

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(Strefemann geht aus Reisen.

Berlin, 2. Februar. (Durch Funkspruch.) Die Verschiebung des sechzigjährigen Jubiläums der Nationalliberalen Partei vom 27. Februar auf den Monat März bringt ein Blatt mit einer längeren Auslandsreise in Zusammen­hang, die der Reichsäußenminister Dr. Stre­semann nach der politischen Aussprache im Reichstage zu unternehmen gedenkt.

Das Laad nährt uns alle.

Wie Minister Schiele umsiedeln will.

(Eigener Drahtbericht.)

Berlin, 2. Februar.

In einem Artikel erblickt der neue Reichs­ernährungsminister Schiele das wesentliche Ziel der Gesamtpolitik in der Binnenwirtschaft und in der Förderung der heimischen landwirt- schaftlichen Produktion. Ein Volk, das seinen Ernährungsbedarf im eigenen Lande deckt, also Rahrungsfreiheit besitzt, sei auch Herr über seine Existenz. Der Weg zur Rah- rungsfreiheit sei gleichzeitig der Weg aus der Krise der Landwirtschaft. Wir müssen sie be­seitigen, so führt Schiele fort, indem wir eine Umstellung des Wanderzieles und des Ar­beitszieles unseres Volkes vonWestnachOp, von der übervölkerten Großstadt auf das Land herbeisühren und im Gebiete der heimischen Landwirtschaft bodenständige fruchtbare Arbeitsmöglichkeiten schaffen, dazu be­darf es der Teilnahme des ganzen Volkes.

Der Feind vor den Toren.

Auch Tschangtsolin droht England.

(Eigene Trahtmelvung.)

London, 2. Februar.

Ein Blatt meldet aus Peking: Nach zuver­lässigen Berichten aus Mulden hätten Tschangt- folins Stabsoffiziere erklärt, wenn auch nur ein einziger Chinese in Schanghai ge­tötet werden sollte, so würden sie Tschangt­solin zwingen, sich mit dem kantonesischen Oberbefehlshaber gegen die Engländer in gemeinsamer Front zusammenschließen.

London, 2. Februar. (Eigene Drahtmeldung.) Die Note der chinesischen Nordregierung, welche gegen die Entsendung der britischen Kriegs­schiffe und Truppen nach China Protest erhebt, ist heute vormittag in London eingegangen.

Der Völkerbund ist machtlos.

England will cS mit China nicht ganz verderben.

(Eigener Drahtbericht.)

London, 2. Februar.

Viscount Green trat vor bet Völkerbund­liga für Revision der Chinaverträge ein. Als­dann würden die britischen Konzessionen sowie Leben und Eigentum der britischen Staatsange­hörigen geachtet werden, während der Bürger­krieg weiter geht und schließlich würde eine friedliche Löfung im Einklang mit dem Nation- nakgesühl der Chinesen gefunden werden. Ter Völkerbund kann sich nicht mit einem Bürger­krieg beschäftigen, und folange die Sowjet- rcgterung dem Völkerbund offen feindfelig gegenübersteht, würden es die chinesischen Na­tionalisten und ihre Sowjetratgeber als eine feindliche Haltung und Herausforderung betrachten, wenn man den Völkerbund in diese rein chinesische Frage hineinbrächte.

Auf Vorposten.

Laßt Eure abgesprengten Brüder nicht allein. Ein Märtvrer bet deutsche» Sache im Slaven* meet reiht in folgendem beherzigenswerte» Bei- trag »och manchem schlummernde» Volrsae- »ofic» die Binde vor ri»gs»m drohende» Gc- fehren von de» Augen.

Was es für die in der Fremde lebenden Deutschen bedeutet, zu wissen, daß die Volksge­nossen im Reich Anteil nehmen an ihrem Schick­sal, an ihren Kämpfen für die Erhaltung ihrer deutschen Schulen und ihrer deutschen Sprache, das kann niemand besser bezeugen, als ich, der es selbst mit durchgemacht hat. In der Zeit, wo von den Ungarn die ärgste Hetze gegen mich ge­trieben wurde, weil ich bei ihnen als der geistige Führer der volksbewußten Schwaben des Ba- nats galt, als sie mich wegenVaterlandsver­rats" anklagten, weil ick» die schwäbischen Bau­ern darüber aufklärte, daß sie ein Recht auf ihre Muttersprache besäßen .als ich täglich durch die Post Zuschriften mit unflätigen Beschimp­fungen' ubnd zur E i n sch ü ch t e r u n g bc- ftimmten Drohungen erhielt, damals lernte ich kennen, was es heißt, entrechtet zu sein; damals lernte ich mit heißem Dank emp­finden, wie herzstärkend es ist, zu wissen, daß man im Deutschen Reich an unseren Kämpfen Anteil nahm, das Bewußtsein zu haben:

Wir stehen nicht allein!

Tausende Deutscher fühlen mit uns, ihre ®e- danken begleiten uns. Das aber verdanken wir größtenteils dem Wirken der großen, über­parteilichen Deutschtumsvereinigungen im Reich, unter denen der Verein für das Deutsch­tum imAusland" in erster Linie steht. Er gaf> den volksbewußten Schwaben des Banats, den mannhaften Siebenbürger Sachsen das stol­ze Bewußtsein: Wir, die äußersten Kulturposten des großen deutschen Volkes in Südosteuropa, wir haben einen moralischen Rückhalt an dem Volt, zu dem wir kulturell gehören, wenn wir auch nicht innerhalb der Rcichsgren- zen wohnen. Damals, als die deutsche Intelli­genz der Städte in Ungarn versagte, weil sie unter vierzigjähriger Magyasierungspolitik abgefault war, damals hals uns der VDA., aus jungen Banater Schwaben, denen er das Stu­dium an deutschen Hochschulen ermöglichte, Führer heranzubilden, die ihre geistige Bildung im Mutterland empfangen hatten und vom Geist her großen deutschen Volksgemeinschaft durch­drungen waren. Wenn heute die Banater Schwaben, in den neuen rumänischen und jugo- flavischen Grenzen lebend, stch wieder mannhaft gegen die Entoeutschung zur Wehr setzen, so ist das nicht zuletzt ein Verdienst des VDA. Er hat dazu beigetragen, das latente Deutsch­bewußtsein der Banater Schwaben aufznrüt- teln und wieder lebendig zu machen. Als ich 1903, aus Ungarn geflüchtet, im Deutschen Reich in Vorträgei, ankündigte:Wenn es gelingen sollte, das Deutschtum im Südosten, Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen zu ent» deutschen, wenn es gelingen sollte, das Deutsch­tum Oesterreichs noch mehr zu verdrängen, dann werden "die Wogen fremden Volkstums immer mächtiger an die Grenzen anprallen und wir werden gezwungen fein, innerhalb des deut­schen Reiches den Kampf um Sprache und Art zu führen, den jetzt Teile des deutschen Volkes jenseits der Grenzen führen müssen." Da­mals lächelten viele und hielten mich für einen Schwarzseher. Heute

seufzen Millionen damaliger Reichsdeutfcher unter Fremdherr­schaft, und die Notwendigkeit, das Band deut­scher Kultur- und Blutsgemeinschaft nicht zer­reißen zu lassen, die geistige Verbindung der Tetttschen über alle Grenzen hinweg lebendig zu erhalten, wird jetzt in allen Kreisen des deut­schen Volkes empfunden. Vertausendfacht hat sich die Notwendigkeit des Wirkens für das Deutschtum im Auslande. Darum, deutscher Mann, deutsche Frau, deutscher Jüngling, deut­sches Mädchen, trage dein Teil dazu bei, daß sich auch die Mitgliederzahl des Vereins für das Deutschtum im Auslande vertausendfache, damit er seine heiligen Pflichten gegenüber un­serem Volkstum voll und ganz erfüllen kann! Er ist der Sämann, berufen, künftige Ernten für unser Volkstum vorzubereiten. Ä. Korn.

®er Deutsche will feinen Krieg.

Grzesinski hilft Oberschlefien auf.

Berlin, 2. Februar.

Vor Vertretern aller Stände in Oppeln beklagte Minister G r z e s i n s k i die Zerreißung Oberschlesiens und trat für die Zurückge­winnung Oberschlesiens mit geistigen Waffen