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Kasseler Nemste Nachnchtm

Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

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Nummer 24. 'Amtliches Organ der Stadl Kassel. Sonnabend, 29. Januar 1927. Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrgang

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Das Zentrum stellt den Finanzminister.

Sm 6nhtem»f um bas Rechtslabmett

Ministerliste lediglich auf Kombinationen. Dr , Handlungen einen leichten Tchwächeansall erlit- Marx habe gestern abend nach Schluß der Ser-Itcn, von dem er sich bald wieder erholte.

Die Deutschnationalen bestehen aus vier Sitze« / Nächtliche Partei­en eschafte um Verkehrs» und Finanzministerposten / Kanton schiebt England die Kriegsschuld zu / Auch Japan ahnt nichts Gute».

in de» Augen der Chinesen al# den Haupt angreifer China# darstellen.

Wie lange da« e# Warr noch aus?

Berlin, 28. Januar. (Funkdienst.) Laut Pressenotiz beruht die seit gestern umlaufende

Staatopraslbent Köhler löst Neinhold ab.

Berlin, 28. Januar. (Durch Funkspruch.) In parlamentarischen Kreisen verlautet, daß es heute Mittag gelungen ist, in der Frage des Finanzministeriums eine Verständigung zu fin­den und zwar in der Form, daß dieses Ministe» rium dem Zentrum zufällt. In Frage kommt der badische Staatspräsident Köhler. Der Streit geht nunmehr zwischen den Deutschnatio. nalen und der Deutschen Bolkspartei um daS Verkehrsminifterium.

England treibt zum Kriege

Kanton lehnt jede Verantwortung ab. lEtgener Drayrveitcht >

London, 28. Januar.

Solange Stresemann am Jtuder bleibt...

London, 28. Januar. (Eigene Drahtmeldung.) Ein Blatt schreibt zur Regierungsbildung: Stresemann# Ansichten versicherten in willkom­mener Weise, daß die deutsche Außenpolitik in ihrer bisherigen Form erhalten bleiben solle. Auch ein anderes Blatt sieht keinen Grund zu außenpolitischen Sorgen für andere Mächte.

auf die Bretter gebracht. Selbiges gewisserma­ßen auch aus Sparsamkeitsgründen, denn derlei verlangt stofflich ja heutzutage rein nicht#, so, oder so. Vielleicht auch übertönt der Applaus des Erfolges all die Sensationen, die Kröche, die Skandälchen, die unsere Theater sonst noch umkriseln. Seit Monaten, leben wir in diesen Sensationen, die imer größer werden, weil nur immer einer sie dem andrren zutuschelt. Daß der Intendant geht, e# rührt nur wenige, mag er in Berlin st«»i»r>inken.. Pardon rvndfunken

Ter Reue, der kommt, interessiert noch weniger (bekanntlich der jetzige Intendant unseres Kasseler StaatStheaterS. D. Red.), aber alle Augenblicke zieht man neuerdings, ebenso wie zur Wahlurne, zu au?liegenden Listen und un­terschreibt sich, in dem Bestreben, bcliehte Mit- glieder unserer Kunst vor Jntriguen zu retten. Jetzt z. B. handelt es sich um einen Kapellmei- ter. Ob eS glückt, wo doch .höhere Mäch­te" tm Spiel sind? Geselligkeit? Ja, was nennt man heutzutage so? Etwa die ohne jede körperliche Nahrung tagenden Dridgevartien, oder die Teekränzchen im Kurhaus, bei denen wahre Orgien an Schlagsahne und Unterhaltung geleistet werden? Vielleicht auch die Rendezvous im Biersaal ebendaselbst, wo man sparsam und züchtiglich immer die billig­sten Platten zum Abendbrot wählt, oder das Kaffee trinken mit Musik aus dem Nerobergs Oder aber die ganz großen, die üppigen Feste, wo es nicht .drauf ankommt", wo der Sekt trott der schlechten Zeiten in Strömen ließt und das Kleid fedesmal ein paar Zenti­meter kürzer wird? Im Vertrauen gesagt, ich hört neulich, es sei an den Toren Wiesba­den# neuerding# eine Wache stationiert, bte

Mehr kann England nicht.

Selbstentäußerung in China.

(Eigener Drahtbericht.)

London, 28. Januar.

Staatssekretär Amery bestritt gestern in einer Rede, daß die Borrechte der Europäer in China lediglich dem EgotSmuS der Mächte des Westens zugute gekommen sei. England wolle den chinesischen Wünschen soweit al? irgendmög- lich entgegenkommen, so daß eine Ablehnung undenkbar sei. Wenn da# britische Angebot ver, morsen werde, so könne das nur auf den Ein- flutz bolschewistischer Agenten zurückzu­führen sein. England denke nicht an ein Ein­greifen i« den chinesischen Bürgerkrieg, sondern wolle nur seine Bürger schütten. Die weite Ent. sernung nötige dazu, rechtzeitig vor- beugende Maßnahmen zu treffen.

Der unbekannte Völkerbund. Kein Neberstaat. Für Patriotismus u?Disziplin (Privat-Telegramm.)

Rom, 28. Januar.

Der Generalsekretär des Bölkerbundes meinte in einem Presseinterview: Ich glaube, daß die Abneigung gegen den Böllerbund vielfach aus Unkenntnis zurückzuführe« ist. Der Böl- kerbund mischt sich nicht in di« innere Politik der einzelne» Länder ein. Er ist einzig und allein ein Verband von Staaten, die ein Abkommen zu einem gemeinsamen Zweck setroffen haben. Sollte er versuchen, ein lleber-

Dle wichtigsten Posten stehen noch aus.

Berlin, 28. Januar. (Privattelegramm.) Die provisorische Ministerliste ist: Reichskanzler, Außenminister, Wirtschaft#-, Arbeit#-, Postmi- nisterium und besetzte Gebiete bleiben unver­ändert. Innenministerium und Justiz die Deutfchnationalen, Finanzministe­rium Deutschnational oder Zentrum, Ver- kehrSministerium deutschnational oder Volks- tiartet, Landwirtschakts - Ministerium Deutschnational oder Zentrum.

Ein Berichterstatter meldet aus Schanghai: Ter kantonesische Außenminister Tschen erklärte, die britischen Truppenzusammenziehungen in Schanghai würden eine Atmosphäre schaffen, die zu einer Kriegserklärung Groß, b r i t a n n i e n s an dir revolutionären Heere führen kann. Großbritannien müsse daher die

Wohin treiben wir?

Wenn das Rechtskabinett an die Arbeit geht.

Wir haben die tieferen Ursachen der nun end­lich mit einer nicht allzuharmomschbn Vernunft, eh- abgeschlossenen Regterungsgrofske >o ost und schonungslos als skruvpelloscn Partel- schacher, engbrüstigen Egoismus, kaltschnäuzige Jnteressenpolitik und ^erantwormngsscheu überhaupt abkonterfeit, daß wir .n iese tieft, losesten aller modernen Parlaments - Odysseen nicht nochmal nachblättern wollen, die die Göt­ter gnädig mit Nacht und Granen bedecken mö­gen. Lassen wir auch die Scherz- und Rätsel- fragen demagogischer Marktschreier auf sich be­ruhen, ob die schiebendenParteigruPPen de# schwarz-blauen Block#" nicht doch von den nn- sichtbaren Drahtziehern der Schwerindustrie, des hohen Klerus und... der Hypnose des Reichspräsidenten gelenkt und geschoben wer­den. Gönnen wir selbst den schmunzelnden schwarz-weiß-roten Regierungskollegen ihre in überlegener Taktik und mit großen Opfern er­kauften Ministersessel und gehen auch an den Kassandrarufen der im Winkel schmollenden Linksparteien vorüber, die den G-stnnungsweck- sel des Reichsbannerapostels Mark aufs schärfste rüge« und dem der Deutschnationalen nicht über den Weg trauen, indem sie sarkastisch von papierenen Zugeständnissen" der neuen Staat#, stützen sprechen, die nicht von beute auf morgen bezüglich der Versöhnungspolitik, der Verfas- sungs- und Flaggentreue umlernen könnten. Lassen wir schließlich auch noch die Milchmäd­chenrechnung der Demokraten gelten, die zur Opposition überschwenkten und sogar ihren hochverdienten Finanzkünstler R«inhold kalt- stellen, um in der ehrgeizigen Kalkulation als Zünglein an der Wage nicht nur ihre Wähler, son­dern auch die ohne sie hilfsbedürftige kurzatmige Rechtskoalition und damit das Staatssteuer fester in die Hand zu bekommen.

Sohn Bull fühlt sich zu schwach.

Ein Hilferuf an bte Machte.

London, 28. Januar.

BlSllermeldungen aus Peking zufolge hat der britisch« Gesandte den fremden Gesandten die Ausstellung eine# gemeinsamen Planes für die Verteidigung der AuSlSndernie- berlnffungen in Schanghai unter Heran­ziehung der Marinetruppen vorgefchla- gen. Die Gesandten haben ihre Regierungen telegraphis'*' um Anweisungen ersucht.

Gewiß verfügt die mühsam zusammengekit­tete Regierungselite (Deutschnationale, deutsche und bayer. Volkspartei und Zentrum) nur über 249 Stimmen von 493, denn die Wirtschaftspar­tei hat sich die Hände freigehalten und kann mit den Demokraten und den äußersten linken Flü­geln dem .Bürgerblock* jeden Tag das Grab schaufeln. Gewiß müssen und werden sich Erup­tionen, elektrische Blitze zwischen den beiden Polen Wirch-Westarp bei den kommenden Kir­chen-, Schul- und Arbeitsgesetzen entfaben. Richt ohne heimliche Sorge sehen sich die liberalen Volksparteikreise um Stresemann und mit ihnen weite Schichten schaffender Hand- und Kopfar­beiter «ingespannt in eine erdrückende Partei­umarmung, in der die Werte und Interessen de# Liberalismus sehr leicht wie zwischen Mühl­steinen zerrieben werden könnten. Nicht um­sonst hat man aber auch tage« fast wochenlang an den aufs feinste verzahnten und ausgeklügel­ten .Richtlinien" gefeilt und gebastelt, die als Kompaß und Talisman das neu gezimmerte Schifflein durch alle Fährnisse leiten sollen.

Und sollte man in der Tat diesem giganti­schen Konzern fast unüberbrückbarer Welt- und Staatsinteressen nicht eher Bewunderung oder abwartende Gerechtigkeit als Haß, Spott und Nichtachtung zollen, solange man ihn noch nicht an feinen Früchten erkannt hat? Sollte die# ent­sagungsvolle Beispiel nicht vielmehr alle ewigen Verneiner und Darteidogmatiker für kom­mende Fälle zur Nacheiferung inspornen, wie man praktischen Dienst am Volkswohl allen sche­menhaften Menschenbeglückerträumen voranzu­stellen kann? Muß denn eine Partei ihre Heilig­tümer hinter sich verbrennen und vor fremden Götzen knien, um ein Stück Weges mit ihren Blutsbrüdern zusammenzugehen Sind wir so bar aller Duldsamkeit und Großmut, so durch Dunst und Geschwätz von Parteivarolen verblö­det, daß wir, noch mit der eisenhaltigen Schüt­zengrabentreue im Blut, nicht mehr au# einem Regierungsnapf essen können? Gehört nicht tau­sendmal soviel .Zivilkonrage" dazu, heute in der Flutnacht des Arbeitslosen- und Wirt- schaftselend# auf sturmumtoster Kommando- drücke zu stehen, als unten in der wohligen Kajüte über den schlingernden Rur# und ange- brannte Parteisüppchen zu räsonNieren? Roch immer wiegt eine schlichte, ehrliche Mannestat mehr als Millionen großsprecherischer Worte Die radikalen Flügelparteien sind uns noch im­mer die Proben auf ihre Rechenei empel schuldig Jetzt ist einem der Unzufriedenen Gelegenheit geboten, seine Aktivposten in das deutsche Haus­haltsbuch einzutragen. F. R

Zwilche« Engländer« nnb Franzoien. Sie sind Immer noch da. Leere Hotels und Tbeater. «leine und grobe Snlillengedeintniffe. Bon Hagemanu tu Belker. Billige Platten und ...

strömender Sekt. Tolle ttarueoalslanrren.

Wiesbaden, Ende Januar.

WaS soll man von einem Winter sagen, bet eigentlich gar kein Winter ist, der zu ganz un­normalen Zeiten kühne Hoffnungen auf frische Gartenerdbeeren und Spargeln in einem weckt, diese dann vorübergehend mit spitzem Eisfin­ger zerstört, um gleich hinterher wieder in da# monotone Raltbraun der Natur zu verfallen. Dies Kaktbraun, dem sich die Uniformen der enlischen Besatzung so glücklich anpaffen, daß man in optimistischen Momenten glauben könn­te. sie wären gar nicht mehr da, und sich dann mit doppelter Wut auf die schmierigen, hellblau vortäufchenden Mäntel der Franzosen stürzt, die die Straßen mehr denn je ver­schandeln. Denn die Fran;»sen sind auch noch hier, trotz aller tröstlichen Räumungsphantasten, die ja wohl das unbe­setzte Gebiet über un# tm treuen Freundes­busen trägt Man siebt hier wirklich noch Vieles, was man eigentlich gar nicht mehr nötig hat zu s^hn. Andererseits sieht man dann aber wieder das Nötigste gar nicht Ich will hierbei nicht an das Geld erinnern, dies Manko ist schon zu abgedroschen, aber z. B. auch hk Badegäste sind nicht da, die doch unsere Schul­den bezahlen sollen, und was anderes ist auch nicht mehr da, nämlich die schönen Platanen in der oberu Wilhelmstraße. In einem Anfall von Selb st Verstümmelung hat der Magistrat sie ratzekahl umbringen las­sen. Also mit dem Fehlen dieser beiden Punkte, der Gäste wie der Bäume sieht unsere schönste Straße nun wirklich wie einunbeschriebenes Blatt" aus, und ihre erschrecklich kahle Oede ärgert nervösen Menschen die Platzkrankhcit an den Hals. Trotz der in den f a b e l ha f - testen Inventurausverkäufen lok- tenben Schaufenstern, und trotz der Spiegelschei­ben, hinter denen man gut beseidenstrurnpfte, übereiuaildergeschlagene Beine ab libitum be­wundern kann.

Leer ist'# in Wiesbaden, leer in be>*. Hotels und Pensionen, leer auch in den Theatern. Schauderhaft leer. Die Abonnenten, jeglichen Pflichtgefühls bat, weigern sich, weiter für Stücke und Vorstellun­gen haftbar gemacht zu werden, in denen sie sich totlangweilen, ober sonstigen Anstoß nehmen. Sie haben ben Offenbarungseid ge­leistet und die leeren Taschen gezeigt. Trotz aller Energie ist nichts mehr aus ihnen raus­zuholen. Weise Männer haben sich darauf zu­sammen getan und was anderes erfunden, um sie zu locken, und haben nun eine Revue

Berlin, 28. Januar.

Obwohl gestern die Kabinettsbildung unbe­dingt beendet werden sollt«, da bei der Reichs- tagsDcrtagung die Fraktionen nur schwer voll­zählig beisammen zu halten sind, traten in de« späten Sbenbftunben erneut Schwierigkeiten auf. Sachlich war man sich völlig einig, doch stieß die Berteilung tzer Sitze auf Wider- stände. Die Deutschnattonalen beanspruchten z». nächst als vierten Sitz bas Verkehr#, Ministerium, wogegen sich bte Deutsche Volkspartei wandte, ba sie bann nur über zwei Ministerposten verfügen würbe. Dafür bean- fpruchten bie Deutschnationalen bann daS F i - nanzministerium. Mit biefer Regelung war jedoch das Zentrum nicht einverstanden, da bas Finanzministerium einem Zentrum#' mann übertragen werden müßte. Nach 10 IW abends versuchte noch einmal eine deutschnatio- nale Kommission mit Dr. Marx diese Streitfra­gen au# der Welt zu schaffen, wobei sie jedoch an vier Ministerposten festhielt. Wegen der vor­gerückten Stunde vertagte man bann die weiteren Verhandlungen auf Freitag vormittag Um 11 Uhr begannen die interfraktionellen Verhandlungen. Vorher beraten Deutschnatio­nale und Volkspartei, während das Zentrum um 12 Uhr zufammentritt.

Zuerst der Nheirr,

Strefemann# Genfer Frühjahrsoffensive.

(Eigener Drahtbericht.)

Berlin, 28. Januar.

Die ersten Handlungen de# neuen Kabinett# werden der Wiescrausnahme der feit Wochen ruhenden SondSrv erhandln »gen mit Frankreich zu gelten haben. Außenminister Stresemann will für bte Märztagung de# Böl- kerbundes, bie ihn wieder mit Briand und Chamberlain zufammensühren werbe, bestimmte Anträge in bet BesattungSf rage vorberei­ten, die die organisch« Fortentwicklung der Lo- earno- und Thoiry-Politik bringen werben.

Ministerliste heute abend. Mit (Keßler?

Berkin, 28. Januar. (Privattelegramm.) Rach dem Verzicht der Demokraten auf die Re- sierungsbeteiligung dürste das Kabinett heute cheinbar zustande kommen. Der Kanzler will heute Abend 7 Uhr dem Reichspräsidenten die M in ister liste borfegen. Der Demokrat Geßler bleibt nach allgemeiner Auffassung al# Reichswehrminister im Amt.

Das rote Tuch für Ehlna.

Japan gegen England# Säbelgerassel. (Eigener Trahtvericht)

London, 28- Januar.

Der japanische Außenminister äußerte zu dem englischen Botschafter in Tokio, Japan fti deshalb mit Großbritannien nicht mitgegan- gen, weil eS die Entsendung von Truppen für verfrüht halte. ®te glaube noch nicht an eine Bedrohung Schanghais und befürchte, daß die Entsendung von Truppen die chinesischen Gefühle verletzten könnte. In ähnlicher Weise äußert sich die japanische Presse.

taat zu werden, so wäre fein Schicksal besiegelt; er würbe daburch Selbstmord begehen. Es ist auch falsch, daß Patriotismus und Disziplin v ------ ------------ den Grundsätzen des Bölkerbundes nicht «ni-

Verantwortung für alle Zwischenfälle in sprechen, wenn er auch den Abschluß von der Zukunft übernehmen. Der Berichterstatter SchiebsgerichtS-Berträgen fordert. Drumond meldet, daß Japan und Amerika Großbritannien I dankte schließlich Mussolini für das Wohlwollen