Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
Nummer 15. BmNIch-S Srgan der Stad« «»fiel. Mittwoch, IS. Januar 1927. AmMch-S 0r,a» der Stad« Kassel. 17, Jahrgang
Sine Vansee Entwaffnungsschlappe.
Der Rhein als Slacis?
Frankreichs Soldatenspielerei.
In einer Artikelserie läßt ein Pariser Blatt von Generälen usw. (darunter auch Fach) dar- leaen, daß das Rheinland aus alle Fälle solange besetzt bleiben müsse, bis die französische Armee vollständig neu organisiert und das große Befestigungsstystem an der Ostgrenze, besonders im Norden und Nordosten, 'usge- baut sei. Die vorgefübrten Militär-Autoritäten marschierten sämtlich oie von Foch vorgezeichnete Linie, der von seinem vorjährigen Bua .Fünf Jahre Kommando am Rhein" als äußerst offenherzig bekannte General Mordac, nannte eine vorzeitige Rheinräumung offenen Landesverrat. Alle diese in ihrem Fache zweifellos sehr sachverständigen Militärs sehen cs als ein selbstverständliches Recht Frankreichs an, seine Truppen solange am Rhein belassen zu dürfen, als es der Wunsch der militärischen Räumungsgegner ist. Mit einer fast als Naivität erscheinenden Deutlichkeit wird zum Beispiel das französische Recht auf die Besetzung des Rheinlandes aus rein strategischen Rücksichten gefolgert. Das linke Rheinufer wird hier zum Glacis der französischen Grenzfestungest. Mit Rsonderem Nachdruck wird versichert, daß die drei Gebirgssysteme des Rehinlandes, die Eifel, der Hunsrück und Sic Hardt den ersten Festungswall gegen einen etwaigen deutschen Angriss darstellen, und daß im Falle eines Krieges das Rheinland das Aufmarschgebiet und den Kriegsschauplatz für die französischen Streitkräfte bilde; die Rheinlandbesetzung sei für die Deckung Frankreichs unentbehrlich und könne daher nicht beseitigt werden, ohne daß dem militärischen System Frankreichs ein tödlicher Stoß versetzt werde.
Der französische Gencralstab hat ganz ver- geflen, daß die Zeiten vorbei sind, in denen er die Rheinlandräumung vom militärischen Standpunkt aus betrachten konnte. Der Widerspruch Wilsons und Lloyd Georges haben dem Bemühen des Marschalls Foch, den Rhein zu einer militärischen Barriere zum Schutze Frankreichs zu machen, eine Ende bereitet. Das ganze Friedensdiktat enthält kein einziges Wort darüber, daß das Rheinland das schützende Glacis Frankreichs sein solle. Die Besetzung des linken Rheinufers wird immer nur als ein Pfand bezeichnet, das der Entente zur Beruhigung über die Durchführung des Friedensdiktates überantwortet wird. Nirgends und niemals wird im Versailler Friedensinstrumeni die Räumung von Rücksichten onk die militärische Sicherheit Frankreichs abhängig gemacht. Außerdem hat aber Deutschland alle Sicherheiten gegeben: im Locarno-Abkommen, durch den Eintritt in den Völkerbund und durch die mehrfach als vollzogen anerkannte Entwaffnung. Wenn aber die Rheinlandbesetzung nur als Pfand für die Ausführung des Friedensdiktates zu o-trachten ist, dann hat die Rückgabe dieses Pfandes an Deutschland sofort zu erfolgen, wenn Deutschland vor Ablauf der fünfzehnjährigen Besatzungsperiode alle ihm auferlegten Verpflichtungen erfüllt. Dafür haben sich Wilson, Lloyd George und Clemenccau in einer feierlicken Erklärung am 10. Juni 1919 verbürgt. Es hat ein Jahr gedauert, bis unser stetiger Hinweis auf dieses Wilson-Dokument in Frankreich ein Echo gefunden hat. Weder Foch und der französische Generalstab noch militärische Autoritäten geringerer Klasse können diese Verpflichtungen durch das strategische Verlangen nach einem Rheinglacis beseitigen. Wir baden das Recht und die Moral auf unserer Seite, wenn wir die Wünsche der militärischen Räumungsgegner ignorieren. Wir erstreben für uns nur die Wiederherstellung der durch die tangdauernde Besetzung aef^änbeten Reichs- Souveränität am Rhein durch Befreiung von dem Besatzungsjoch.
Neuerdings hat sich nun auch der »pazisi-- sttsche" Kriegsminister P a i n l e v e sehr energisch für eine militärische Jugendausbildung eingesetzt. Er hat in dieser Rede gefordert, daß die körperliche Ausbildung bereits in der Kindheit beginnen muffe, daß sie fortgesetzt werden muffe während der Schulzeit und während des Foribildungsschulunterrichtes, mit dem Ziel, daß jeder, der zum Militär kommt, bereits körperlich dnrchgebildet ist, Märsche ausbalten und sckiesten kann. Bekanntlich sieht nun ein neuer Entwurf eine Herabsetzung der Dienst'-eit von anderthalb auf ein Jabr vor. Das könnte wie eine Abrüstunas- maßnabme ausseben und zu der Ansicht verleiten. daß Frankreich mit der im Vettailler Vertrag vorgesehenen allgemeinen Ab r ü - stung nun endlich beginnen will. ^Tatsächlich liegen die Dinge aber umgekehrt. Schon d«e Die Rede Painieves zeigt, daß man die Vor-
Fort mit öer Kriegöfchulölüge! Line Frcnwenlegion au^Dttttschem Das Ende?
Wann öffnen die andern ihre Archive? / Getzler stellt sich hinter General Rein Hardt / Sn Schanghai spitzt sich die Lage zu / Kommunistenrazzia in Polen.
Berlin, 18. Januar.
Auf einem Empfangsabcnd gelegentlich des Abschluffes der amtlichen Kriegsdokumenten- sammlung im Verlagshause Moeller, an dem u. a. Reichskanzler Dr. Marx, Minister Dr. Bell, Botschafter Dr. Sols sowie führende Vertreter der Politik, Gelehrten- und Preffewclt teilnahmen, wies der Herausgeber des Archives, Dr. Hans R o e s l e r aus die Bedeutung der bereits 130 Bände starken Aktenpublikation, namentlich für die Kriegsschuldfrage hin und sprach die Hoffnung aus, daß, wie bereits in England, auch die anderen Kriegsmächte durch Oeffnung der Archive zur vollkommenen Erforschung der Kriegsurfachen und der ganzen modernen politischen Geschichte beitragen möchten. Bei dem nachfolgenden Diner würdigte Reichskanzler Dr. Marx die großen Verdienste des Verlegers in der Erwartung, daß dem Bei- piel des deutschen Volkes in der übrigen Welt nicht nur Anerkennung gezollt, sondern nachgeeifert werden wird.
Seßler deckt Reinhardt.
In der Reichswehrkontrovcrse Koch-Reinhardt. (Funkdienst)
Berlin, 18. Januar.
Dr. Geßler hat jetzt auf den Brief des demokratischen Parteivorsitzenden Koch geantwortet, in dem Koch dagegen Einspruch erhoben hatte, daß General Reinhardt den pazifistischen und links eingestellten Kreisen die Fähigkeit abgesprochen hatte, für die. Reichswehr geeigneten Ersatz zrr stellen. Dr. Getzler hatte von dem Artikel vor seiner Beröffentlichung Kenntnis.
Richt anders als bei uns.
Arbeitslosenkrawalle auch in Paris.
(Eigener Drahtberichi.)
Paris, 18. Januar.
Etwa zweitausend arbeitslose Kasfeehaus- und Hotelangestellte zogen über die großen Boulevards. Der Zug wurde nach Zusammenstößen von der Polizei aufgelöst, worauf die Demonstranten in der Arbeitsbörse eine Versammlung abhicltcn und schleunige Hilfe für die allein 200 000 Arbeitslosen der Nahrungsmittelbranche forderten. Eine Delegation begab sich zum Präfekten.
Paris, 18. Januar. (Eigene Drahtmeldung.) Auch die Arbeitslosen der Metallindustrie versammelten sich gestern in der Arbeitsbörse. Sie begnügten sich damit, eine Delegation zum Präfekten zu senden.
Solen wird immer dreister.
Brüskierung n. Beschwerde an den Völkerbund.
(Eigener Drahtbericht.)
Berlin, 13. Januar.
Gegen den ablehnenden Bescheid, den die polnische Regierung auf den Einspruch des Präsidenten der Gemischten Kommission C a l on d er in Sachen der Ungültigkeitserklärung von rund siebentausend Anträgen für die deutsche Schule gegeben hat, legte der Deutsche Volksbund Beschwerde beim Völkerbund ein.
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Volk» als DVIkerbund-RebeN.
Die gänzliche Ablehnung des Calondersihcn Schiedsspruchs durch die Polen ist insofern auffällig, als Calonder der vom Völkerbund bestellte unparteiische Schiedsrichter ift, der auch sonst von beiden Parteien anerkannt worden ist. Sollte wirklich die Ablehnung des Schiedsspruchs damit begründet fein, daß der Spruch mit dem Genfer Abkommen nicht übereiustimme, so würde das eine starke
Brüskierung des Schiedsrichters und des von ihm vertretenen Völkerbundes sein. Laut Satzung ist jeder Teil berechtigt, den Völkerbund im Streitfall anzurufen.
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Wie steht das Entwaffnungsduell?
Paris, 18. Januar. (Eigener Drahtbericht.) Rach Prüfung der deutschen Vorschläge fand zwischen den deutschen Vertretern und General Baradier eine neue Besprechung statt, in der General von Pawelsz die erbetenen Aufklärungen über die deutschen Vorschläge gab. Die Verhandlungen verlaufen normal.
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Abgelehnt, aber nichts gescheitert!
Paris, 18 Januar. (Privattelegramm.) Das Interalliierte Militärkomitee lehnte die Vorschläge des Generals Pawelsz ab und ersuchte diesen, die Vorschläge in verschiedenen, genau bestimmten Punkten zu vervollständigen. Die Verhandlungen werden nicht als abgebrochen bezeichnet, sondern sollen fortgesetzt werden, sobald General Pawelsz die ergänzenden Jn- fttuktionrn erhalten haben wird.
Wenn die Chinesen stürmen.
Schanghai braucht viertausend Verteidiger.
(Eigener Draytbericht.)
London, 18. Januar.
Ein Blatt meldet aus Schanghai, die internationale Niederlaffung von Schanghai hat gestern die Mächte ersucht, eine sofort verfügbare Landesstreitmacht von viertausend Mann (Engländer, Japaner, Amerikaner) bereit zu halten, um die Ereignisse von Hankau in Schanghai unmöglich zu machen. Im Falle eine Chinesenangriffs würde nach Ansicht Sachverständiger eine Streitmacht von sünfundzwanzigtausend Mann in voller Kriegsausrüstung notwendig sein.
Treibjagd aus Llmstürzier.
Weitzruffen und Kommunisten in Polens Falle. (Fnnktclegramm)
Warschau, 18. Januar.
Hier wurden etwa 250 Anhänger der weißrussischen Bewegung Hromada verhaftet, die angeblich in Verbindung mit komrnunistis ch- terroristischcn Organisationen durch Moskau finanziert den Umsturz vorberciten wollten. Gestern wurde noch der Abg. M i o t l a verhaftet, sodaß jetzt alle vier dem parlamentarischen Klub der Hromada bildenden Abgeordneten und als fünfter ein Abgeordneter der unabhängigen Bauernpartei festgenommen wurden. Die weiteren Verhaftungen richten sich nicht nur gegen Weißrussen, sondern auch gegen Kommunisten. So wurden gestern in Warschau und Krakau umfangreiche Verhaftungen vorgenommen. Im Gebiet der Wojewodschaft Wilna beläuft sich die Zahl der Verhafteten auf ungefähr fünfhundert Personen.
Sie kommen nicht vorwärts.
Die Demokraten trennen sich von Geßler?
(Funktelegramm)
Berlin, 18. Januar.
Dr. Marx konferierte gestern mit fast allen Parteien. Die Ueberraschung des gestrigen Tages war, daß die Demokraten Getzler fallen lassen wollen. Sie haben sich bereit erklärt, das Reichswebrministeriuw unter Umständen dem Zentrum auszuliefern. Deutsche Volkspartei ist gegen eine Anlehnung nach links. Zunächst sollen die Sozialdemokraten ihre Bedingungen vollständig bekannt geben, was heute Nachmittag geschehen soll.
Ammer wieder 69rt man neuerdings von Falle», dah jetzt i« besetzte« ttttb unbesetzten Gebiet »an Fremdenlegionswerber» ans junge Dentich« Jagd gemacht wird, die mitl Untcneichuung des Berpslichtungsscheius der Menschenlchtuderbölle für fünf Jahre verfallen sind und dann spater vergeblich in entfliehen suchen. Ein Mitarbeiter erlabt deshalb folgende Warnuugsstgnale:
Es besteht jetzt jener Zwitterzustand, daß das offizielle Deutschland das Anwcrben auf Grund des Friedensvertrages gestattet, daß es auf der anderen Seite alles versucht, die Werber zu fassen. Dies ist nach dem Strafgesetzbuch möglich, da das Anwerben Deutscher für die Legion unter Strafe, allerdings nur Gefängnisstrafe von drei Monaten bis zu drei Jahren bestraft. Im Durchschnitt sind leidernur sechs Monate bis zwei Jahre bisher verhängt worden. Am schlimmsten werden augenblicklich die westlichen Gebiete, die Pfalz und die besetzten Rheinlande von den Werbehyänen heimgesucht. Nach nettesten Nachrichten aus der bgdisch- pfälzischen Grenzgegend besitzen die französi- chen Werber eigene Automobile, in die ie ihre Menschenware verstauen und über die Grenze fahren, um sie in die Legion zu pressen. Dieses Gebühren erinnert an die Fangauto- mobile in Mitteldeutschland und Thüringen vor etwa sechs Jahren. Auch in Norddeutschland treiben sich Werber herum. So ist vor einiger Zeit der Sohn angesehener Eltern, ein noch minderjähriger junger Mann aus Lübeck, in die Legion verschleppt worden. Aus Schleswig-Holstein kommt die Meldung, daß auch von dort ein junger Mann in die Legion verschwunden ist. Bedauerlicherweise ist auch festzustellen, daß es eine ganze Anzahl Deutscher gibt, die angeblich „aus Not" gezwungen seien, in die Legion zu gehen. Das sind meist
faule Ausreden von Dummen, die nicht zugeben wollen, wie töricht sie sich beim Anwerben benommen haben oder „Landesverräter", die sich nicht scheuen, dem Feinde um ein paar fauler Pfennige willen zu dienen. Es mag auch den einen oder anderen geben, der in Not gehetzt, den Schritt hat unternehmen müffen, weil ihn Werber-und Automobile ohne Paß über die Grenze geschafft haben. Jenseits der blau-weiß-roten Grenzpfähle sind nach augenblicklich gültigem Recht, die deutschen Behörden diesem Gebühren der Franzosen gegenüber machtlos. Deshalb kann man nur immer wieder und gar nicht oft genug warnen, daß keine Deutschen die Grenzen nach Frankreich, Belgien und Holland überschreiten sollen, die nicht Arbeit unter dem Schutze der deutschen Auslandsvertretung haben! Frankreich braucht Fremdenlegionärsrekruten und sucht den Etatstand der Legion mit allen Mitteln zu erhalten, wenn möglich noch zu erhöhen. Der Etatstand der sieben Fremdenregimenter ist rund achtunddreißigtausend Mann. Mehr als zweiunddreißigtausend Mann zählt die Legion nicht, von denen allerdings leider
rund 22 000 Mann Deutsche sind. Allwöchentlich treffen Rekrutentransporte in Afrika ein, deren Stärke bis zu dreihundert Mann zählt, von denen bis 180 Deutsche sind! Gegen die Legion können wir uns augenblicklich nur durch scharfe Abwehragita- t i o n wehren. Der beste Kämpfer ist da die deutsche Presse, die die Gefahr erkannt hat und immer und immer wieder ihre warnende Stimme erheben muß! Sie darf nicht müde werden, wenn dieses Schreckensthema ihr von den wenigen Einzelkämpfern immer wieder zugemutet wird. Zum Schluß fei darauf hingewiesen, daß letzten Endes es das deutsche Volk alle ine in der Hand hat, ob die Fremdenlegion in Zukunft weiter bestehen wird oder aus Mangel an Zugang aufgelöst werden muß. Letzteres ist im Laufe der fast einhundertjährigen Geschichte wiederholt geschehen. 1931 laufen die zwischen Frankreich und den meisten anderen Staaten der Welt s. Zt. abgeschlossenen Verträge
Minderung der Dienstzeit durch militärische Vorbereitung der Jugend wcttzu- machcn versucht und tatsächlich wird auch in dem französischen Rekrutierungsgesetz, das zur Zeit dem Parlament vorliegt, vorgesehen, daß die Jugend auf den höheren Lchranstalten vor ihrer Militärzeit zu Führern herangebildet werden soll, wo ei bemerkt sein mrg, vaß mit dieser militärischen Ausbildung der Jugend augenblicklich etwa dreihundert Offiziere betraut sind. Jedenfalls wird die agrefsive Schlagkraft des Heeres trotz der Herabsetzung der Dienstzeit wesentlich erhöht, so daß auch der letzte Soldat frontmäßig ausgebildet wird, da im Bürodienst nur noch Zivilbeamte verwandt
werden sollen. Damit wird das Prinzip Der allgemeinen Wehrpflicht auf die äußerste Spitze getrieben. In Deutschland wurde zum Beispiel niemals früher auch nur annähernd die (Gesamtheit der Wehrfähigen zu den Fahnen eingezogen, während in Frankreich tatsächlich ter letzte Mann ersaßt wird. Tagtäglich versucht man Deutschland immer noch mehr zu entwaffnen, um den Anfang einer allgemeinen Beschränkung der Rüstungen aller Rationen zu ermöglichen. Dafür sehen wir aber in Frankreich weitgehende Maßnahmen zur militärischen Ausbildung der Jugend und Pläne, die die azrcs- sive Schlagkraft des Heers so weit nur irgend erreichbar erhöhen sollen.
ab, nach denen es den Franzosen gestattet ist, Rekruten für die Legion in diesen Ländern anzuwerben. Bereits jetzt haben die neuen Staaten, wie Polen, Tscheche!, Raudstaaten etc., verboten, daß die Franzosen Landeskinder dieser Staaten anwerben. Einige neutrale Staates haben sich an den „Völkerbund" mit der Bitt- um Auslösung der Legion gewandt. Leider h<« der Völkerbund dies Ansinnen glatt abgelehnt, ein Zeichen, welche Ohnmacht er Frankreich gegenüber hat. Aber wir fühlen eines aus diesen) Gebühren heraus: kein Land wird mehr mtj Frankreich einen neuen Vertrag abschließen. SS bleibt, da nicht anzunehmen ist, daß es der deut» scheu Staatslunst gelungen sein dürfte, das Ver»