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Meier Nemste Mrichtm

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

Donnerstag, 13. Januar 1927

Amtliches Organ der Stadl Kassel

Nummer 10.

Bnanökrise um Mein und Osten

Aus falscher Fährte? Nkchlsregiemng unmöglich? ,.WerA Mahraun?

rt- a.1-«SM < t . z«. - a Pj V. x. XdF __ - . w . ODU «iw««

ngeschichte.

Dr. CurtiuN .. . Kolumbusci.

Berlin, 12. Januar.

Zwischen Varifrr Hyänen

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nen Programms in Gang tom:nen .o«.

London, 12. Januar.

Berlin, 12. Januar.

Den Beschluß des Zentrumsvorstandes, der in dem Kabinettsvorschlag schwere außen- und innenpolitische Gefahren steht, aber erst die Frak-

Der Arbeiterführer Henderson sagte gestern in einer Rede, die Zeit sei gekommen, wo die Regierung ein befferes Verhältnis zwischen Ar­beitgebern und Arbeitern anüahnen sollte. In einer Konferenz, zu der Vertreter repräsenttti- oer Körperschaften der Gewerkschaften, der Ar­beiterpartei und der nationalen Arbeitgeber- Verbünde eingeladen werde» sollten müßte die ganze industrielle Lage erörtert und auch Die Frage gtrpüft werden, ob die Zeit gekommen ei, für eine ständige nationale Körperschaft einen Wirtschaftsrat oder ein industrielles Parlament

Pawels für ein Entwaffnungs-Schiedsgericht. Paris, 12. Januar.

Laut Pressenotiz hat die polnische Regie-

mer Regierungsrat

Hans Mahraun, Kassel

gunge» schiedsgerichtlich behandelt werden würde. B r i a n d sei einem derartigen Verfah­ren nicht abgeneigt, aber P o i n c a r e und an­dere Minister seien sehr dagegen. Der franzö­sische Delegierte in der Botschafterkonferenz, Ju­les Cambon, soll übrigens auch für ein schieds­gerichtliches Verfahren sein. Auch andere Blät­ter halten eine Verständigung mit den deutschen Delegierten für unwahrscheinlich. Diese seien entschlossen, den Alliierten feine Vorteile in den beiden Streitpunkten der Entwaffnungs­frage zuzuertennen. Sie wollten scheinbar eine Meinungsverschiedenheit über die Interpretie­rung des Textes des Friedensvertrages in die Erscheinung treten lassen, um ein Schiedsge­richtsverfahren herbeizuführen.

hintereinander drei starke Erdstöße verspürt. Menschenleben sind nicht zu beklagen. Mehrere Häuser wurden beschädigt.

Der Yankee nistet sich ein.

Drei neue Kontrollzonen. Chiles Protest. (Funkdienst)

Rewyork, 12. Januar.

Die amerikanischen Flottenstreilkräfte haben in Riearngua drei neue Kontrollzonen an der Ostküste eingerichtet. In Chile wurde in der Kammer die Regierung ausgesordert, wegen der amerikanischen Intervention in Nicaragua stu protestieren. Die Latein-Amerikanischen Län- der müßten den Latein-Amerikanern gehören.

(Privat-Telegramm.)

London, 12. Januar.

rung bei der 58ott--,..,--------- , ,

stellungen dahin erhoben, daß die deutschen Ost- sestungen die Sicherheit Polens bedrohten. Ern Stillstand in den Verhandlungen des Ge­nerals von Pawels mit der Botschafterkoufe-enz sei vorauszufehen, sodaß die Frage der Besesti-

Entscheidung des Gesamtzentrums erst heute abend 'Ansturm der Linkspar­teien / Immer noch unentschloffen / Auch England toiU den Arbeits.rtedei

Auch Filme werden... gefunkt.

SUS to. ®« -auch-»»- T-°p°uvulI°u / Das Mngft- Am-ri!»wu»d°- Sr. -Ul-r-»d«s°u«

Auch in Raffel nickt unbekannt. -..Mit einem Schutz blaue« Bluts. Aus dem Geschleckt von Jagemann. Bon Königsberg «*6.

lieber,eugte Republikaner. Wre der Baier I» der Sohu.

zialdemokratie und Demokraten, den Anschluß an die äußerste Linke aufzunehmen.

Wer macht den Anfang?

Mel Lärm um nichts.

In Sachsen regiert wieder Held.

Dresden, 12. Januar.

Bei der gestrigen Landtagsabstimmung ent­fielen von 94 Stimmen auf den früherene Kul­tusminister Fleisch»er (Soz.) 45 Stimmen, auf den festigen Ministerpräsidenten Held 31, auf den dentkchnationalen Kandidaten Krug von Nidda 14 Stimmen. Da eine absolute Stirn» menmehrheit nicht vorhanden war, wurde erst bei einer zweiten Abstimmung der bishe»

Mischung altadeligen Blutes mit dem Bürgertum Seine Großmutter väterlicherseits war nämlich eine geborene von Jagemann. Durch sie ist der Hochmeister des Jungdeutschen Ordens ein Urenkel des Fridericianischen Generals Friedrich Wilhelm von Götzen, der dem großen König in der Schlacht von Kunersdorf in einem äußerst gefährlichen Augenblick durch Hergabe seines Pferdes das Leben rettete. Tie Mahrauns sind eine alte Königsberger Pa- trizierfamilie, die dort zwei Jahrhunderte hin- durch Tuchhändler, Weinhändler und Brauer stellte, erst Anfang des achtzehnten Jahrhunderts die Stadt verließ, als die g r o tz e P e st, die 1709 Ostpreußen heimsuchte allein in Königsberg fielen ihr achtzehntausend Menschen zum Opfer mit dem Wohlstand der dortigen Kaufmann­schaft auch den ihngen vernichtete. Sie waren dann einige Generationen Prediger, bis sie durch kluge Heiraten Pächter königlicher Do­mänen und Rittergutsbesitzer wurden Vater und Großvater von Artur Mahraun waren Juristen. Sein Großvater starb verhältnis­mäßig früh als Rechtsanwalt in Königsberg, sein Vater war bis zu seiner Verabschiedung jahrelang zuerst als Regierungsrat, später als Geheimer Regierung srat

Mitglied des Landeskulturamts Kassel.

Von ihm scheint der Sohn die scharfe Kritik ge­erbt zu baden, die ihn, wie schon früher seinen Vater, jetzt veraitlaßt hat, mit seinem Orden für die Staatsform in Deutschland einzutre­ten. Der Ppter selbst bekennt sich in dem Buche als Gegner der Monarchie und schreibt zum Schluß:Dem deutschen Volke bleibt nun nichts anderes übrig, als in der republikanischen Staatssorm das Haus seiner Eiaenart entspre­chend auszubauen. Welches aber ist seine Eigen­art? Sie liegt unter Trümmern verschüttet. Erst muß das zerklüftete Volk wieder ein einiges werden, dann wird auch feine Eiaenart wieder zum Vorschein kommen. Dann wird es auch wieder lernen, mit seinem Staate eins zu Wer» den und ru fühlen, in ibm fein Abbild zu sehen." Tas alles könnte auch der Hochmeister des Jung- ; deutschen Ordens geschrieben haben. Väter und ' Söbne. Im Falle Mahraun: Ein Blut, ein Ge­danke'

Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrgang

Ablehnung durch die Gewerkschaften.

Berlin, 11. Januar. (Eigene Drahtmel- dung) Die Berliner Gewerkschaften brachten zum Ausdruck, daß sie fick von einer Reichsre- gierung Curtius keine- Förderung der gewcrk- fchaftlichen Ansprüche versprechen.

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Die ftaflelei «euefteu Rackr-.ck-en erfdietnen roödientlub ie4« «1 »a*mirtao6_ Der Adonnemenlspreis de trägt füi den Monat 2. * bet tret er Hu ftt "nne mS «taue, in der Gelckätisttelle adgedoli 1.») * Dnwd die Poft monatli-d 2.- zt auSicklietzltch .Huftellungdaebüd, «erlag und Rel^kNon Scklacktbotstraffe äernivrecher *51 und 952 ftfli unverlangt eingeiandte VeitrSae kann die Re- daknon eine Verantwortung oder Gewähr in keinem ckalle übernehmen. Rua- iiblnng deS «eiuaSaeldell oder «niorvcke wegen etwaiger ntckt ordnunasmstz^» Uteterung fff an»ae«cklvften PvMcke^konto »ranfnrt im Main Nummer 5.1^

Sie wollen nicht räumen.

Aber Briand drückt auf Entscheidung.

Paris, 12. Januar.

Briand war sehr erregt über die Vertagung der außenpolitischen Debatte. Ich habe Herrn Stresemann weder in Genf noch in Thoiry, so erklärte er, eine bestimmte Räumungszusage gemacht. Ich kann aber-andererseits die Deut­schen nicht hindern, diese Frage aufzurollen, wozu sie unbestreitbar ein Recht haben. Es ist bedauerlich, daß der Ministerrat die außenpoli­tische Kammerdebatte nicht zulaffen will. Ich habe genug von den gegen mich gerichteten An­griffen und wünsche eine Klärung unbedingt herbeizuführen; denn ich fühle sehr gut, daß man mich oordieTür setzen möchte.

Wieder nur eine Notbrücke.

Paris, 12.Januar. (Eigener Drahtbericht.) Das deutsch-französische Handels-Proviforium wurde bis spätestens 30. April verlängert. Tie neuen Verhandlungen beginnen noch in diesem Monat. Die Unterhändler sind bereits ernannt.

int vorigen Jahre im Selbstverlag verösfentlicht hat. Bekanntlich weist ein großer Teck der in den letzten Jahrzehnten militärisch oder politisch besonders hervorgetretenen Deutschen eine Ml- schung von altadeligcm und bürgerlichen Blut auf Moltkes und Roons Mütter waren bür­gerlich. Bismarcks Mutter war eine Menken, Caprivis eine Köpke, Fürst Bülows Mutter stammte aus der alten Hamburger Groukaus- .mannsfamilie Rücker. Umgekehrt waren d,e Mütter des Reichskanttxrs von Bethmann Holl- wea dessen G'mßvaL"v1* nadelt war, und fei­nes bürgerlichen R« ^.».'rs Michaelis Anqevv- lige altadeliger Famu'ien; die Mutter des Grasen Hertling aber kam aus der alten Frankfurter Kaufmannsfamilie Guaita. So finden wir auch lei Artur Mahraun die

Man kann sich zu deur Hochmeister des Jung­deutschen Ordens stellen wie man will, ihn kn- tcklos vergöttern, wie das seine Ordcnsorudk r Englands Arbeiterführer für den Arbeitssrieden ^n,^oder^thm^^die^Rechts^ und xo.

x Persönlichkeit im neuen Deutschland, an der man

weder vorbeisehen noch Vorbeigehen kann. Ge­hört doch der hinter ihm stehende Jungdeutsche Orden, der im Jahre 1919 aus einer Kompagnie von zweihundert Offizieren entstand, zu den größten vaterländischen Organisationen des Reichs So ist es interessant, einmal in der Ge- ichichte der Familie Mahraun zu blättern, die der Vater des vor einigen Tagen sechsunddreißig ge­wordenen Hochmeisters Artur Mahraun Gchet-

lion anhören will, beurteilt man allgemein da­hin, daß er nur der bisherigen Haltung der MitteiParteipreffe entspricht und dabei alle Mög- allzuseVrllich leiten offengehaltenWerden. Das Zen-

projektiert, der ihn selbst in einer angeregten Besprechung mit Freunden darstellt.

66 grollt in Öen Tiefen.

Rom, 12. Januar. (Eigene Drahtmeldung.) l2aut Pressenotiz wurden in Nicosia kurz

haben zu L-.------. .. -- .-----

an einem Kabinett zn beteiligen, eine klare Ant­

wort noch nicht gegeben, da die Fraktionen das, ... _a hrtfi hi.

Wort haben. Man hat allerdings bei, den Ein Blatt meldet aus Rewyork, daß die Demokraten daraus aufmerksam gemacht, daß Uebertragung von kinematographischen Filmen die Einkehr bei den Deutschnationalen ^us drahtlosem Wege eine vollendete Tatsache wabrfcheinlich doch nicht so ernst geweint ist. I $sS 3jjilniieb des Instituts für drayckose

i« D-.

"bat Mißtrauen der republikanischen Par- verson habe mit einem einfachen Apparat auf leien gegen die Deutschnationalen zu beseitigen I drahtlosem Wege einen Film auf die Leinwand

Die Verhandlungen übtD die Regierungs­neubildung sind in ihr erstes kritisches Stadium eingetreten. Der beauftragte Dr. Curtius hat vor der ersten Fühlungnahme mit den Par­teiführern sein Programm veröffentlicht, das sich in allen Punkten mit den politischen Auf­gaben des Kabinette^ Marx deckt und lediglich Wert auf die Feststellung legt, daß es notwendig sei, die bisherige Politik der Mitte zusammen mit den D e u t s ch n a t l o - .....______ _________

nale n durchzuMren. Es hat nicht allzusehr! dürfte am heutigen Mittwoch vor seiner j dn'BZd» i

unurnomnun hat, da nach den Etklatunsendtt gen imt den TorIaldemokeoten und nut , Deutschen Voltspartei nicht mehr damit gerech-hCn Deutschnationalen herbeisuhren, um uet werden konnte, daß sie einem ihrer Führer!festzustellen, ob und inwieweit eine Anaähe- fcie Zustimmung zur Bildung der Großen! zwischen dem Zentrum und seiner bei- Koalition geben wurde. Sowohl Ib«f®*«»siagelparteicn möglld) ift In Zentrums- Problem zerschlagen, ohne zu wissen, was da- bereits eine gewisse Klarheit über die parla- nach kommen soll. Aber man steht den Be- mentarischen Möglichkeiten haben wird, mühungen Dr. Curtius in beiden Parteien * . *

ohne jede Sympathie gegenüber Das " .

beruht nicht aus einer Abneigung gegen die Per- DQS ZÜNgleM schWaNn. sönlichkeit des bisherigen ResthswUtschafts- unüberwindliche Abneigung gegen rechts? Ministers, sondern vielmehr aus seinen Be- u r

mühungen, die Deutschnationalen zur ,

Ni ilarbeit heranzuziehen. Stresemanns Parteiblatt bezeichnet als bis-

Allerdinas erkennen die beiden Mittelpar-Iheriges Ergebnis, daß die Berhand.ungen auf leien durchaus au, daß aus die Dauer die ^r Grundlage des von Dr. Curtruo entworse- wpposition der Deutschnationalen für jede Re- Programms in Gang kommen der

gierunaspolitik störend wirken muß, und baf; ken. Gin Zentrumsblatt dagegenhaltdie es an der Zeit ist, den Deutschnationalen die im: und außenpolitischen Bedenken der Zen- Umkehr nahe zu legen. Man hätte es aller- ixumspartei angesichts des Verhaltens der dings begrüßt, Wenn Dr. Curtius in diesem ü>Echimtionalen Volkspartei in den letzten Mo- Falle darauf verzichtet hätte, von vornherein ntlten für unü6 erm inb6 nr. Ein Demokra- auf die Teilnahme der Deutschiationalen lM ,Eatt hält es kaum mehr für zweifelhaft, daß Kabinett zu reflektieren, sondern ein Kabinett!-. bei ben heutigen Beratungen der Gesamt- der Mitte mit vorläufiger stil lsch w e ig e n = . nftion bc§ Zentrums der Fraktionsvorstand der Unterstützung derDeutsch-föt bie Ablehnung jeden Anschlusses nach nationalen zu bilden. Jedenfalls halt man-^ entschieden einsetzen werde, es für einen großen Fehler, daß unmittelbar H 8 -----

nach dem BeWutz des Kabinettes Marx am YfnSri ?

Tage vor seinem Sturze den Versuch einer Zu- Kklil Wtg 00(0 HHlv V sammenarbeit mit den Sozialdemokraten zu Curtius schon fast gescheitert,

ünteruebmen Dr Curtius den umgekehr- u . " , '

len Weg einschlägt und anstelle der Sozial- lPrivat-Telegramm.

demokraten die Mehrheitsbildung mit Hilfe der Berlin, 12. Januar.

Deutschnationalen machen will. Von ganz be-I @jne Verständigung zwischen Zentrum Mld sonderem Interesse ist die Mitteilung, daß auch Deutschnationalen scheint unwahrscheinlich. Die der Reichsaußenminister Dr. Stresemann Kommission Curtius wird voraussichtlich heute, sich ausdrücklich mit dem Programm, und den I ipäleftcnd morgen im negativen Sinne er- nächsten Zielen Dr. Curtius einverstanden fein. DerVorwärts" sagt einem Kabl- erklärte, allerdings unter der Bedingung, daß Curtius rücksichtslosen Kamps an. yür

die Sozialdemokraten sich VoMommen auf ben I Gurtiu§ treten ein: Die Deutschnationalen, Boden der jetzigen Außenpolitik und auch auf $otl8tlortei, wirtschaftliche Vereinigung, Zu- den Boden der republikanischen Verfass ung ^ückhaltung zeigt die Bayerische Volkspartei, stellen. Wirkliche Unterstützung findet Dr. Cur- anderen Parteien lehnen Curtius ab. rius vorläufig nur bei seiner eigenen Partei. *

Die Deutschnationalen wollen noch nicht in ben , NeaierungSehrgeiz auch links, sauren Apfel beißen und ihre bisherige Pole-! ~ Januar (Privattelegramm.)

ten die Sozialdemokraten dem Ver-1 P°rtelle.tung auf.^as^ Recyl^ oer

$ariauSfäuftSlur' iVil Ifl u n g an Sei «In TB In! dH Kommunistin.

Regierung der republikanischen Parteien. Berlin, 12. Januar. (Priv-tttelegramm.)

Es heißt in parlamentarischm Kreisen, daß Die Kommunistenblätter vertreten die Bildung die Deutschnationalen nicht bedingungs - einer Linksregierung, die aus Sozialdemokra- los in ein Kabinett Curtius eintreten wollen, ien, Kommunisten und Demokraten bestehen daß sie vielmehr einige Bedingungen hinsichtlich soll. Man sieht darin Einladungen an die Sö­der Fortführung der Außenpolitik gestellt haben, ---------------

über die innerhalb der Deutschen Volkspartei noch ein Beschluß herbeigeführt werden muß. Auch die anderen Parteien, das Zentrum, die Baverische Vollspartei und die Demokraten