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Kasseler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
Nummer 5. Amtliches Organ der Stadt Kaffel. Freitag' 7. Januar 1927. Amtliches Organ der Stadt Kaffel. 17. Jahr gang
Englands Fiasko in Ehina.
Ein böser Nachbar.
Polens verdächtige Grenzumtriebe.
Während die deutsch-sranzöstschen Beziehungen trotz der frivolen Uebergriffe am Rhein durch den friedlichen Tenor Briands doch we-
Höchste Gefahr in Hankau.
Entwaffnung und Vertreibung der Engländer aus Hankau? / Flucht der Missionare / England lenkt zu spat ein / Verschärfung in Nicaragua..
sentlich entspannt ftnb, legt es die polnische Regierung offenbar gerade darauf an, einen diplomatischen Zwischenfall mit Deutschland herbeizuführen. Neuerdings sucht nämlich Polen zum mindesten nach außen hin den Anschein Ju erwecken, als sei ein militärischer An- griff von deutscher Seite zu erwarten. Jn Wirklichkeit stellt man polnischerseits die Lage nur so dar, um damit eigene Maßnahmen zu verdecken, die einen stark militärisch aggressiven Charakter haben. Veranlaßt durch die erbrüt- kende Wahlniederlage der Polen in Oberschlesien hat dort eine neue deutschfeindliche Politik eingesetzt, die heute schon zahlreiche Deutschenverfolgungen nach sich gezogen hat. Die angebliche Spionageasfäre des deutschen Mitgliedes in der Gemischten Kommission, Dr. L u- k a s ch e k, ist hierfür nur ein Beweis, welch unglaubliche Methoden Polen heute anwenden zu können glaubt, um eine neue deutschfeindliche Hetze in Gang zu bringen.
Vor wenigen Tagen berichtete ein in Allen- stein erscheinendes polnisches Propagandablättchen, daß eine deutsche Stahlhelmabteilung unter Führung des Generals a. D. H e l l bei Neidenburg die Grenze nach Polen überschritten habe, um das Gelände für einen umfassenderen Einsatz zu sondieren. Zu gleicher Zeit legt die Warschauer Presse wie aus Kommando los, man habe jetzt Beweise gefunden dafür, daß Deutschland verdächtige Rüstungen in Osteuropa durchführe. Zwanzig Flugzeugfabriken bauten Militärflugzeuge für Deutschland. Jn Dänemark lasse Deutschland schwere Flugzeuge bauen usw. Diese Schauermärchen sind natürlich zu sinnlos, als daß man annehmen könnte, daß sie irgendwie geglaubt würden. Der Zweck dieses Manövers ist klar und die verschiedensten Nachrichten aus Polen lassen keinen Zweifel mehr darüber, daß sich die amtlichen Kreise Polens in der letzten Zeit mehr denn je mit der Korridorfrage beschäftigen und militärische Vorbereitungen treffen, die auf einen unveränderten Kurs der amtlichen polnischen Kreise schließen lassen. Die polnischen Grenzgebiete an der Ostseeküste erfahren eine stark überhandnehmende Militrisierung. Dort ist in neuer Seeküstenkreis unter der Leitung eines Generals eingerichtet worden, waS ganz neue Wege polnischer Verwaltung darstellt, umso mehr, als in das Grenzgebiet der Ostseeküste polnisches Militär gelegt werden soll. Auch Dirschau soll stärker mit Militär belegt wer- den usw.
Es besteht zweifellos ein innerer Zusammenhang mit den polnischen Presse-Nachrichten über „geheime deutsche Rüstungen" und den Ausführungen, die der polnische Außenminister Za- l e s k i kürzlich im polnischen Landtag machte. Er sprach u. a. über die Sicherheitsfrage, die er als Gesamtproblem aufgefaßt wissen will, wobei zwischen der Befriedung des Ostens und der des Westens kein Unterschied gemacht werden dürfe. Sein weiterer Hinweis auf die Verhandlungen über die Aufhebung der Mili- tärlontrolle in Deutschland läßt gar keinen Zweifel darüber, daß die vorausgegangenen Alarmnachrichten der polnischen Presse über die „deutschen Rüstungen" die allgemein gehaltenen Redewendungen Zaleskis nur verdeutlichen sollten, um eine allgemeine Pressekampagne darauf gegen Deutschland aufzubauen. Zweifellos scheint Polen nicht gewillt, im Geiste der Locarno-Abmachungen und des Völkerbun- des zu einem besseren Verhkältnis zu Deutschland auf der Grundlage des Rechtes und der Gerechtigkeit zu kommen, daß eS vielmehr daran festhält, bie Machientscheidungen über den Kor- ribor, über bk Weichselgrenze, über Oberschlesien als Rechtsbasis anzunehmen. Es wird darin unterstützt durch gewisse französische Kreise, deren Auffassung erst in diesen Tagen durch General W e h g a n d zum Ausdruck gekommen ist. der als Vorsstzender deS deutsch-französischen Verständigungskomitees erklärte: „Polen habe mit seinem Blute den Versailler Vertrag ratisi- ziert und das Blut Polens wäre für die Sicherung des Friedens notwendig." Das ist Scharsmacherei gegen die von Stresemann und Briand erstrebte Befriedung Europas, ist Verhöhnung des Abrüstungsgedankens, ist Versailler Geist. Man darf nicht verkennen wollen, daß die polnischen Ziele ernst Schwierigkeiten hcrvorzurufen in der Lage sind, umfo mehr, als diese Ziele aus „Sichcrungsvorkeh rungen" im Osten durch Parts gestützt werde.
London, 6. Januar.
Heber die Lage in Hankau verlautet halbamtlich: Die Notwendigkeit, von den Waffen Gebrauch zu machen, wird sich hoffentlich vermeiden lassen. Die Regierung von Kanton scheint die Ordnung aufrecht erhalten zu können. Die Frage, ob der B o l s ch e w i s m u s für bie Gestaltung der Lage in Hankau verantwortlich ist, wird man nicht uneingeschränkt bejahen müssen. Der Ausgangspunkt der Bewegung ist der Wunsch der Chinesen, ihr Land selbst verwalten zu wollen. Die britische Politik hat diesem Wunsch früher als die anderen Mächte entsprochen. England hat nichts getan, was gegen den Geist der Verträge ist.
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Die Arbeiter wollen keinen Krieg.
Für Neutralität und Freundschaft.
London, 6. Januar.
Jn einer Erklärung der englischen Arbeiterpartei heißt es: Unser einziges Ziel können nur Mindestbedingungen sein für die persönliche Sicherheit britischer Untertanen in China und für ehrenhaften Handel zwifchen britischen und chinesischen Kaufleuten. Die britische Regierung muß die strengste Neutra- lität int chinesischen Bürgerkrieg wahren S-e muß sich mit der Kantonregierung freundsch«,» sich stellen und mit anderen Nationen ein absolutes u. wirksames Verbot der Waffe« - e i n f u h r nach China herbeiführen.
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Ultimatum an Hankau?
Entwaffnung oder Generalstreik und Blockade. lEigene Drahtmeldung.)
London, 6. Januar.
Ein Sonderkorrefpondent in Hankau berichtet, die britische Kolonie sei in äußerste- Gefahr. Ihre einzige Stütze feien die chinesifchen Truppen, die nichts gegen den zunehmenden Fanatismus unternommen
hätten. Angesichts der gestern geplante« Landung englischer Marinesolvaten habe der Kan- tonminifier erklärt, wenn ein einziger Schuß abgefeuert werde, würde das britische Viertel angegriffen werden. Die eingeborene Polizei hat sich geweigert, im Fremdenviertel Dienst zu tun. Heute nachmittag soll alle Arbeit eingestellt werden. Die Arbriter- verbände fordern ein Ultimatum an den britischen Konsul, in dem die Entwaffnung der englischen Freiwilligen und der Polizei verlangt wird. Im Fall einer Ableh- nun« soll der Generalstreik proklamiert und das britische Viertel blockiert werde«.
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Verschwinden die Engländer aus Hankau?
London, 6. Januar. (Eigene Trahtmeldung.) Reuter meldet aus Hankau: Infolge ber sehr ernste« Lage sind die britischen Handelshäuser geschlossen worden. Man hält es nicht für ausgeschlossen, daß das Konzessionsgebiet in diesen Tagen geräumt Wirb.
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Alle Weißen In Edina gefährdet?
London, 6. Januar. (Eigene Drahtmeldung.) Laut Pressenotiz hat der amerikanische Generalkonsul in Schanghai Nachrichten aus Hankau erhalten, wonach bie Lage dort sehr ernst ist. Alle Missionare im Inneren Chinas sind aufgefordert worden, im Interesse ihrer Sicherheit unverzüglich zurückzukommen.
Amerika greift zu.
Besetzung der Hauptstadt Nicaraguas? (Funktelegramm)
Berlin, 6. Januar.
Londoner Blätter melden bie Besetzung ber Hauptstadt Nicaraguas durch die Nordamerikaner. Vor Managua sind dreitausend Mann nordamerikanische Truppen eingetrosfen. Der bisherige Präsident ist nach Costarica geflüchtet.
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ird kurtius das Zentrum gewinnen?
Die Kanzleraussichten stehen schlecht / Bilanz der Demokraten.
Berlin, 6. Januar.
Ein Stresemann nahestehendes Black rechnet mit der Berufung des bisherigen Reichswirt- fchaftsministers Dr. Curtius zur Regierungsbildung bereits mit dem 10. Januar. Ob der Versuch Dr. Curtius, ein Kabinett auf der Grundlage einer Koalitio « sämtlicher bürgerlicher Parteien zu bilden, gelingen wird, wird von dem Bolksparteiblatt wegen der ablehnende« Haltung des Zentrums stark bezweifelt. Ein Zentrumsblatt spricht sich schon jetzt gegen eine solche Koalition aus. Eine Regierung unter Beteilgiung der Deutsch- nationalen mit volksparteillcher Spitze wäre ei- ne ausgesprochene Rechtsregierung, die auf die Unterstützung des Zentrums und
Laßt de« Staat regieren.
Külz für bie mittlere Linie.
(Durch Fuakfpruch )
Stuttgart, 6. Januar.
Auf einer Demokratentagung bezeichnete Innenminister Dr. Külz die Freiheit des Rheins als eine Lebens- und Ehrenfrage. Der ehrliche beutsck-e Wille, mit Frankreich in einem mit dem Gebot ber nationalen Würde zu »er- einbarenden Einvernehmen zu leben, fei über alle Zweifel erhaben. Noch immer sei eine Konsolidierung des Staatslebens nur durch eine Politik der mittleren Linie zu erreichen. Aus einer solchen Linie müsse das Parlament bie Regierung aber auch wirklich arbeiten lassen. Für uns gelte es, einen Zustand zu erreichen, bet dem die Regierung auch wirllich regieren kann und nicht dauernd int Kampfe ber Parteien zerrieben wird. Die Konfoli- dierung unserer staatlichen Verhältnisse verlange ein Verbundensein der breiten Masse des Volkes mit dem Staate. Deswegen müßten Parolen wie „Niemals mit den Sozialdemokraten" usw. verhängnisvoll wirken.
Ein solches Verbundensein mit dem Staat müsse vor allem von der B c am t e n s ch a s t
। und Reichswehr verlangt werden. Von bie« Ifem Gesichtspunkte aus sei es selbstverständlich, daß die Reichswehr von politischen Einflüssen freigehalten werden müsse, sowohl bei der Einstellung als auch bei der Erziehung brc Mann- schäft durch die Offiziere. Wirtschaftlich fei die Ziffer der Erwerbslosen nach wie vor eine schwere Sorge. Die staatlichen Finanzen seien auf das Aeußerste angespannt. Der endgültige Finanzausgleich werde zwangsläufig das Problem ber Verwaltungsreform in Fluß bringen, hier und da vielleicht auch an der Struktur des deutschen Reiches nicht Halt machen. Liliputtstaaten hätten keinen Anspruch mehr aus eigenes Staatsleben.
Massensterben an berSrippe.
Wie die Epidemie in Frankreich wütet.
(Eigener Drahtbericht.)
Paris, 6. Januar.
Die Grippe-Epidemie in Frankreich dehnt sich immer mehr aus. In Marseille find gestern cinundsechzig Todesfälle zu verzeichnen gewesen. Da die Norm in dieser Jahreszeit zweiunddreitzig nicht überschreitet, wer- den die übrigen Todesfälle der Grippe-Epidemie zugeschrieben. Jn Lyon starben 60 Personen.
Paris, 6. Januar. Der in Montpellier herrschenden Grippeepidemie find in drei Tagen 103 Menschenleben zum Opfer gefallen. Jn mehre- ren Gemeinden war man genötigt, die Toten chne Särge zu bestatten. In den Krankenhäusern sterben täglich 18 biS 20 Personen.
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Auch öle vfalz befallen.
Ludwigshafen, 6. Januar. (Privattelegramm.) Aus verschiedenen Teilen der Pfalz wird starkes Austreten ber Grippe gemeldet. Jn Großniedesheim sind die Erkrankungen schwerer Natur, fo daß die Patienten ins Krankenhaus kamen.
Wie„biMg"wlr leben
Deutschland das billigste Land ber Erde.
ne in aller
ittik als ... Lick.
lmgssoort. — Der Groftbandelsitider an» günttis- tte» in der Welt. — Die Lebenshaltungskosten ge- r,uger als in England und den Verein. Staaten.
Die Lebenshaltungskosten sind in Deutschland nach dem Kriege sehr erheblich gewachsen. Sämtliche Preise liegen — mit Ausnahme der WohnungSmieten — heute noch um mindestens ein Drittel über dem Frie« densniveau. Das ist aber nicht ein Vorgang, ber Deutschland allein getroffen hat, sondern er ist zu einem Unfcgen für bie ganze Welt geworben. Jn fast sämtlichen Staaten ber Erbe hat sich bie Lebenshaltung verglichen mit ber Vorkriegszeit erheblich verteuert oder — was dasselbe ist — auf der ganzen Erde ist
die Kaufkraft des Geldes geringer geworden, sowohl in den Siegerstaaten und den neutralen Gebieten, als auch in den Staaten, die aus dem Kriege als die Unterlegenen her- borgegangen sind und denen man schwerste Kriegslasten aufgebürbet hat wie besonders Deutschland. In allen Kulturstaaten wird diese Erscheinung und ihre Weiterentwicklung auf das genaueste verfolgt, weil die Lebenshal- tungskosten bei ber Lohnbewegung überall bie ausschlaggebende Rolle spielen. Die Jn- dexberechnung ist deshalb in allen Staaten zu einer geradezu sportartigen, vielverzweigten Lieblingsbeschäftigung ber privaten und amt», lichcn Statistik geworden. Aus keinem Gebiete der internationalen Statistik verfügen wir über so ausgezeichnetes Vergleichsmaterial wie für die Indexziffern der Preise. Vergleicht man nun bett Jnbex der Großhandels- preise in Deutschland mit den gleichartigen Bc- rechmmgen in anderen Ländern, bann kommt man zu dem überraschenden Ergebnis, daß
Deutschland über die geringsten
Großhandelspreise bet Erde verfügt. Selbst wenn man die neue Berechnungsart des Statischen Reichsamts unterlegt, die als sehr scharf und wenig beschönigend gelten kann, wird Deutschland hinsichtlich seiner durchschnittlichen Großhandelspreise von keinem großen Kulturlande bet Erde unterboten. Der deutsche Novembetindex im Großhandel war 137; für die Vereinigten Staaten wurde vom dortigen Arbeitsamt gleichzeitig ein Großhandelsindex von 151 festgestellt. Das englische Handelsministerium berechnete für Großbritannien einen Großhandelsindex von 152; für Spanien ist er 178, für bie Schweiz 148, für die Niederlande 147, ebenso hoch für Schwede«, für Norwegen liegt er mit 199 sehr hoch; für Polen und Rußland steht et bei 178, für China ist er amtlich mit 174, für Australien mit 163 und für Britisch-Indien mit 148 errechnet. Deutschland hat also — vielleicht abgesehen von Frankreich, das noch im Jnslationsstadium bet» harrt und dessen Regierung eine geschicktere Preispolitik durchzusetzen versteht als die ehemals rasch wechselnden deutschen Jnslations« regierungen — den
niedrigsten Großhandelsindex bet Erbe.
Aber auch fein Lebenshaltungsindex schneidet bergleichsweise bedeutend günstiger ab, als ber Index anderer volkreicher Länder. Der Index für die Lebenshaltungskosten, also für Ernährung, Wohnung, Kleidung, Heizung usw. lag im Oktober auf 142,5 (Dezember 144,3). Jn Großbritannien hatte er aber zu demselben Zeitpunkt den hohen Satz von 179 erreicht. Während Großbritannien ebenso wie Deutschland die Mieten zwangsweise niedrig zu halten strebt, in dieser Hinsicht also bie gleich günstigen Voraussetzungen für nichtige Lebenshaltungskosten wie Deutschlanb schafft, stie- gen in England gerade in den letzten Monaten die Kosten für Kleidung, Heizung und Beleuchtung außergewöhnlich scharf. Die Vereinig- ten Staaten lassen der Mietsentwicklung freien Sauf, und haben deshalb einen Lebens- baltungsinder von 174 erreicht, aber selbst ber ErnährungSinbex bet Vereinigten Staaten liegt mit 160 noch seht hoch über dem deutschen Ernährungsindex. Teurer als Deutschland find auch noch bie Niederlande, die Schweiz, Spanien, Indien, Kanada. Billiget stellen sich besonders Frankreich mit einem Inder von 101, also genauen Friedenspreise« für die Ernährung, Oesterreich mit einem ErnährungSinbex von 117 unb einem LebenS- haltungsinder (nlebrige Mieten) von sogar nut 103, bie Tschechoslowakei unb Ungarn