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sche Farbe gibt Diesen Umstand nutzten auch während des Krieges Simulanten aus, um Gelbsucht vorzutäuschen, indem sie Pikrinsäure einnahmen, wodurch die Haut tatsächlich stark gelb gefärbt wird übrigens ein lebensgefähr­liches Experiment. Auch andere äußere Einflüs-

Leide schon 15 Jahre an rheumatischen Schmerzen im Arm, Rücken, sowie in den Beinen. Habe schon allerlei Mittel ver­sucht, aber nichts half es. Au f Anraten meiner Frau versuchte ich auch einmal Ihre Gichtostnt-Tabletten, und die Wunder­wirkung blieb nicht aus. Ich spüre keine Schmerzen mehr- Bei meinen 66 Jahren kann ich wieder gut laufen und meine Arbeit verrichten.

Diese Anekdote deutet bereits darauf hin, daß es f»"----r

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s'Nden. Dies Spiel hilft nicht nur die Zeit z«l vertreiben, sondern ist außerdem noch sehr lehrreich.*

ihre besondere Farbe. Eine ganz eigentümliche perlmutterweiße Haut haben ost die Rothaari­gen, die den Uebergang zu den Albinos bilden, zu jenen bereits annormalen Menschen, bei de­nen das Pigment nur in geringer Menge vor-

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armen und unter den .Gelben* dir Leberkran­ke« gemeint.

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Notnagel, der berühmte Kliniker wurde einst während seiner Sprechstunde zu einem sehr dringenden Krankenbesuch gerufen. Da aber das Wartezimmer noch immer voll von Patienten war, sagte er ihnen:Meine Herr­schaften, ich habe leider heute keine Zeit mehr, ich gebe ihnen daher folgenden Rai: Die Roten von ihnen mögen nach Marienbad, die Weißen nach Franzensbad und die Gelben nach Karls­bad zur Kur gehen." Unter denRoten" waren die Vollblütigen, unter denWeißen" die Blnt-

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Zeit, so wird man stets das gleiche Bild städte- baukünstlerischer Raumgliederung sowie Raum­au f- bezw. eintetlung finden. Der Stadtteil um den Friedrichsplatz bildet also daS

Spiegelbild einer klassischen fr an Milchen Stadtanlage.

Wie konnte daS auch anders sein in einer Zeit, in der die schon genannten, berühmten du Rys in Kassel bauten, die sich natürlich an den St-.I ihrer Zeit anlehnten. Zu diesem Stil gehört nun unbedingt die Grünanlage des Platzes, wie sie einst gewesen ist. Die Stadtbaukunst steh! heutzutags auf dem Standpunkt, dem Alten möglichst auch den Charakter des Alten und Ehr­würdigen zu lassen oder diesen den vernachläs­sigten Stadtteilen wieder zurückzugeben, damit der Geist gewahrt bleibe. Alte süddeutsche Städte geben hierin das beste Beispiel. In Kas­sel ist oft dagegen verstoßen worden, und diese Verstöße geschehen noch immer. Mit der Um­gestaltung des Friedrichsplatzes, die somit auch als Folge einer einheitlichen Stilsuche ange­sehen werden kann, sollte auch darin endlich ein Wandel eintreten. Durch die Umwandlung des Friedrichsplatzes wird zweifelsohne ein fester Schritt zur Stilgestaltung gemacht werden. Hatte doch schon Simon Louis du Ry vor, den Raum daurch geschlossen zu machen, daß er aie Ecke vom Museum bis zur Elisabethkirche durch Kolonaden umgrenzen wollte, damit auf diese Weise die unerfreuliche Ecke nach dem Zwehrrn- turnt verdeckt würde, du Ry hatte also den Sinn für die richtige Platzgestaltung: der Fol­gezeit ist er nach der Umwandlung in den Sand­platz vollständig verloren gegangen. Damals wurde er nach der Aue noch durch daS Frie- drichstor abgeschlossen, wodurch die alte franzö­sische Anlage noch stärker betont wurde. Was den Friedrichsplatz nun anbetrifft, so ist eine vollständige Wiederherstellung der Anlage nach den alten Plänen weder erwünscht, noch mög­lich. Die enge Begrenztheit Kassels würde da­durch nur noch erhöht, der sich langsam anbah­nende Verkehr würde empfindlich gehemmt; allerlei andere Nachteile wsjrden sich außerdem bald ergeben. Wenn auch der Stadt Kassel ein großer Platz für öffentliche Veranstaltungen ge­nommen wird, so ist eben gerade deswegen die Umgestaltung des Platzes in ein seinem frühe­ren Gewand gleichendes neues auch vom städte­baulichen und künstlerischem Standpunkt nicht von der Hand zu weisen. Erfahrungen über das Praktische dieser Umgestaltung können erst später gemacht werden, um Lehren zu geben. Finanzielle Gründe und solche der Zweckmäßig­keit werden hier mit Absicht nicht angeschnitten; nur Fragen der Stadtbaukunst sollen hier maß­gebend sein. Die moderne Stadtbaukunst hat den Drang und den Sinn für

daS Grüne innerhalb der Siedlungen

wieder erkannt; sie geht hierin gleiche Schritte mit der Volkshygiene. Dem würde die Neuge­staltung des Friedrichsplatzes auch Rechnung tragen. Und daraus entsteht eine neue nicht minder wichtige Forderung für die Stadt, keine, auch nicht die kleinste, schon jetzt bc stehende Grünanlage umzulegen, zu Zwecken von Stilsuche und aus anderen Gründen. Die Natur fugt sich mit ihrem Grünen von selbst in jeden Stil; sie ist die einzigste und wahrste Stilbildnerin. Somit steht zu hoffen, daß auch der Friedrichsplatz in seinem neuen Gewände zu einem rechten Schmuckstück von Kassel wird. Auch das Staatstheater nach der Aueseite zu wird sich als Rahmen sicherlich gut in das Ge­samtbild einfügen und es zu einigermaßen stil­voller Einheit schließen. Dr. Schleichert.

^ru"remlgt durch zurückgebliebene harnsaure Salze, und diese müssen heraus, sonst nutzt allesEmreiben und Warmhalten nichts Zur Beseitigung der Harnsäure aber dient das Gich t o si.u t.

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auch Menschen näi blassen Gesichter», ine man für blutarm hält, ohne daß sie c« sind. DaS in durchaus genügender Menge vorhandene Blut scheint eben nicht durch die büfe Haut dieser Menschen durch, yebrigens kann man nicht sel­ten scheu an ter Gesichtsfarbe ohne weiteres feftaetten waS kkr Alkohol der Betreffende in

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Sie wissen kein sicheres Mittel gegen diese Plagegeister. Einreibungen, Packungen,Bäder, Salben usw. lindern meistens nur für einige Zeit die Schmerzen, aber sie packen nicht immer das Hebel an der Wurzel.

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Für Bebaungspläne von Städten, für Ver­änderungen in Bebauungspläne« und schon vorhandenen Stadtteilen sind di« gesamten Stadtbewohner zu interessieren. ES ist nur zu bekannt, daß Burnham, der Hersteller deS gewal- igen Bebauungsplanes von Chicago durch junge Leute jeden Abend in vielen Stadtteilen Lichtbildervorträge halten ließ, um in dem brei­testen Publikum Interesse für seine Pläne, In­teresse für jegliche Pläne überhaupt zu erwck- ten. Kritik setzte ein, Begeisterung kam, Burn­ham selbst wurde erst auf dieses und jenes auf­merksam, und heute nach etwa fünfzehn Jahren beginnt sich der Plan in die Wirklichkeit umzu­setzen.

Ist daS Interesse der Einwohner bei lieube- bauungen anzustreben, so ist dies meiner An­sicht nach noch mehr der Fall bei Umbauten und Umänderungen im alten Stadtbild. Eine solche letztere ist auch die Umgestaltung deS Friedrichs- Platzes, die in dem Folgenden einmal kurz von der Seite der neuzeitlichen Stadtbaukunst gegen die in Kassel in früheren Jahren arg verstoßen wurde, und die auch gegenwärtig nicht überall und ständig als ausschlaggebender Faktor natürlich, wie heutzutags alles, immer mit star­kem Nützlichkeitsstandpunkten in Verbindung gebracht in Betracht gezogen wird, und deren Problemstellungen beleuchtet werden sollen. Der Friedrichsplatz entstand mit oder nach der An­lage der oberen Neustadt. Unter Simon Loms du Rys Leitung, während der Regierungszeit Landgraf Friedrichs II. entstand auf den ver­alteten und deshalb geschleiften Festungswerken

alS Verbindung zwischen Altstadt und oberer Neustadt,

der nach seinem Schöpfer genannte Friedrichs­platz, dessen Denkmal noch darauf steht, der in der Elisabethkirche am Friedrichsplatz beigesetzt worden ist. Eine Beschreibung des Platzes aus dem Jahre 1778, der Regierung des Landgrafen Friedrich II. von Engelhard muß hier unbe­dingt angeführt werden.Dieser ungemein große Platz, auf dem drei Regimenter nebenein­ander in einer Linie Kriegsübungen machen können, und des Frühjahrs machen, wird nur durch zween Fußwege durchschnitten, welche aus der Frankfurter und der Karlsstraße, auf die fortgesetzten Straßen nach der Altstadt laufen. Wodurch derselbe in dreh gleiche Vierecke ge- theilt wird, welche den drehen alten Quadern der Oberneustadt entgegen stehen." Pläne der Stadt von vor 1800 und 1806 sind noch inter­essant. Sie zeigen Aufteilung der drei Rasen­flächen durch Kreuz- und Diagonalwege sowie Verdoppelung der Alleen an den Seiten des Platzes. Ein Handzeichnungsentwurf aus dem Jahre 1786 zeigt ein ähnliches Bild wie die Er­neuerungsentwürfe es bieten, die vor kurzem an dieser Stelle mehrere Male veröffentlicht wurden. Die Franzosen machten den Platz be­kanntlich zum öden grauen Exerzierplatz ihrer Truppen. Die Gebäude um den Platz herum wurden etwa in den Jahren 17501830, um abgerundete Zahlen zu gebe«, erbaut. Sie gehen in ihrem Stil also aus der Zeit des Ba­rock und Rokoko in die Kultur der klassizistischen Renaissance. Und trotzdem geben sie, getrennt zu verschiedenen Seiten liegend, abgeschlossene Einzelbilder früheren Städtebaues, wie auch insgesamt ein einheitliches Gesamtbild von künstlerischer Raumgliederung im Städtebau der bekannten Baumeisterfamilie du Ry. Die Anlage um den Friedrichsplatz, der ganze Stadt­teil ist ein Spiegelbild von Frankreichs klassi­scher Stadtbaukunst. Vergleicht man Bilder aus dem Paris, Nantes, Orleans, Versailles, Ren­nes und anderen Städteanlagen der damaligen

Nase und den benachbarten Teilen der Wangen. SchpapS färbt das Gesicht stark bläulich rot bis pflaumenbla«. An der Nase finden sich nicht selten blaurote Knollen, die Wangen find manchmÄ" geradezu eingefallen.

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sind oft blaurot rat ga^en "Gesicht und haben ei« fette®, schwammiges, gedunsenes Aussehen. Bei Weinttinkern findet man oft das gewisse, charakteristischeKupferrot" hauptsächlich an der

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Gastav Wentrell-Kass»?.

Zu unabsehbaren blutigen Konflikten toä~i es beinahe in Kassel am 28. Mai 1668 gekom­men, als der gefürchtete General Rabenhaupt mit dem Oberst Motz und Leutnant Scheffer mit gezückten Degen in den Sitzungssaal des Ma­gistrats stürmte, um von dem Bürgermeister Bourdon die Auslieferung einiger Reiter zu erzwingen. Nur durch das Dazwischentreten der Landgräfin Hedwig Sophie wurde ein wü­stes Blutbad verhindert. Von diesem Tage ab wurde den Kasseler Magistratspersouen erlaubt, Degen tragen zu dürfen.

Auf Veranlassung Landgraf Friedrichs kam im Jahre 1775 der Baumeister le Dout von Pa­ris nach Kassel, um über dar am Ende des Friedrichsplatzes befindliche Artetor einen herr­lichen Triumphbogen mit gewaltigen Maßen erstehen zu lassen. Di« Höhe des auszuführen­den Bauwerks betrug nach der Zeichnung 92 Fuß und die für die damalige Zeil sehr hohe Kosten beliefen sich auf 90000 Taler. Leider ist dies« jedenfalls imposant gedachte Bau unter­blieben.

Am $2. Mai.M» vmrde We ©tobt Karls- Hafen gegründet, vör dieser Zett hieß.der" Ort Siburg. -

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s« verändern die Gesichtsfarbe. Durch die Be­strahlung der Sonne (in starken Graden: Son- : Anekdote deutet bereits darauf hin, nenbrand) wird die Haut nicht nur stark rot, für manche Krankheit eine charakteristi- sondern später auch bekanntlich durch Pigment- tbe gibt Diesen Umstand nutzten auch bildung braun. Auch andere Anomalien haben

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Die kommende Kirche.

Ein Bortrag von Dr. Ritter-Marburg.

DerArbeitskreis zur Erneuerung der ®e» meindelebens" veranstaltet alljährlich in den Wintermonaten eine Reihe von Vorträgen, in denen die Zuhörerschaft aus berufenem Munde mit den Problemen der Erneuerungsbewegung bekannt gemacht wird. Der erste diesjährige Vortrag fand am Dienstag abend im Schulsaal des ehemaligenLesemuseums" am Ständeplatz statt. Dr. Karl Bernhard R it t e r, Pfarrer der Universitätsgemeinde Marburg, sprach über Wege zur kommenden Kirche".

Jede Betrachtung über die kommende Kirche setze den Glauben an die Kirche voraus, die über konfessionellem Streit und zu allen bestehenden Kirchen in einer geschichtlich gewordenen Span­nung steht. DaS Verhältnis der Kirche zur Ge­schichte ist wie das Verhältnis der Wahrheit zur Geschichte. So wie die Wahrheit die Macht ist in der Geschichte, so ist auch die Kirche die Macht unter den konfessionellen Bekenntnissen. Wir haben kein Recht und keine Möglichkeit, au­ßerhalb der Geschichte zu bleiben. Die Wahrheit, die immer Gemeinschaft zeugt, begegnet uns auch immer in der Geschichte, und wir leben in der Geschichte. Es wird sich niemand anmaßen, von einer

Idee der Geschichte

aus die Kirchen zu beurteilen und es wird auch kein Mensch der Meinung fein, daß es möglich sei, die eine wahre Kirche zu bauen. Alles in der Geschichte steht, wir sind immer auf dem Wege und nie am Ziel und immer am Ziel und auf dem Wege. Auch die Kirche ist ein Stück Geschichte und der Sinn alles geschichtlichen Werdens ist der Kampf. Kampf war auch die Reformation und ihre echten Kinder gehen nicht zurück, sondern vorwärts. Was wir aus der Geschichte erfassen, geht uns nur dann etwas an, wenn wir den Mut finden, die Erkenntnis und die Erfahrung vorwärts zu tragen. Die Reformation war eine neue Erfahrung von der Wirklichkeit Gottes. Alle wirklich großen Dinge in der Geschichte sind ganz einfach. Die grund­legende Erfahrung der Reformation ist die Er­kenntnis, daß der Mensch, der wirklich vor dem wirklichen Gott steht, in jeder Lage dem wirk­lichen Gott gegenüber der Sünder ist. Die Re­formation war nichts, als die Wiederentdeckung des wirklichen Gottes, denn eine neue Religion gibt es nicht. Es kann sich darum bei der kom­menden Kirche auch nur darum handeln, daß wir uns wieder ernstlich in die Geschichte hin­einstellen und das Evangelium wieder ernst neh­men. Der Gott der Vergangenheit ist als der gegenwärtige Gott auch der Gott der Zukunft.

Die Erkenntnis der Reformation

die kein konfessionelles Lehrgesetz fein wollte, wurde anstatt der Tür zur Kirche zu einer Maner durch die Kirche, diese in verschiedene Räume trennend. So hat es schließlich dazu ge­führt, daß die Religion als ein Sonder gebiet ans der Kultur ausgeschieden wurde. Es hätte keinen Sinn, von Wegen der kommenden Kirche zu sprechen, wenn nicht die Gewißheit dahinter stünde, daß das Evangelium lebendig ist. Der Glaube an den wirklichen Gott und die Gewiß­heit von dem lebendigen Evangelium sind die Wege der kommenden Kirche". Die lautlose Stille, die dem Vortrag folgte, bekundete wohl besser als der rauschendste Beifall die tiefe Dank­barkeit der Versammlung. Nach kurzer Pause schloß sich eine Aussprache an, in der Dr. Ritter noch verschiedentlich zur Beantwortung von Fragen das Wort ergriff. -ec-

auch die Augen rat Dunkel« rot aufleuchten. Ebenso wie durch die Hitz« wird daS Gesicht durch Aether, Raffe, Tee, aber auch besonders durch Einatmen von Auchknitrit gerötet Bei Atropinvergiftung aber wird der ganze Lörper rot wie bei Scharlach.

Bekannt ist die fatale Rotfärbung der Rase bei Trinkern. Aber auch, mancher sieht rot und gedunsen aus wie ei» Trinker und ist doch bloß ein armer Schlaganfallskandidat, Während um­gekehrt manmer Setfcig trinkt und doch seine blaffe Hautfarbe behält, denn, wenn seine Haut dick ist, so läßt sie eben die Neberfülkmg der

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