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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

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Hessische Abendzeitung

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Nummer 272. DmtttcheS Organ der Stadl Kassel Freitag, IS. November 1926 Amtliche-Organ der Stadt Kaffe! 16. Jahrgang

England als AbrWungsfreund.

GrollenöeKommunistenvulkane.Wertrggtnockseöen?

Gesprengte Komplotte auf Sava «nd in Bulgarien / Traurige Bußtagsszenen. ®,u^"bc Schafte. - Ritter des Geistes.

Bon

Dr. Hermans Budzilawski.

London, 18. November. (Durch Funkspruch.)

sein. Der Kommustistenführer Pawlesf hat ein

In Samara»ft ans Java wurde ein neues umfassendes Geständnis abgelegt kommunistisches Komplott entdeckt. Biele hun- M

dert Verhaftungen wurden bereits Vorgenom ... ni,

ter

Wo die Drahfzleher fitzen.

werden.

Paris, 18. November.

richt.) In Lyon ist gestern von Delegierten aus Holland, i

3m Zeichen der Revolution

Ein neuer Umstürzlerverband.

überzeugen, daß eigent- 1 Von Genf notwen

ES soll nicht wahr fein.

Korfanty will die Deutschenwahl umstoßen. (Eigene Drahtmeldung.)

An die durch den In »laute Wiedereiumdrr icltt kuiinst uxftr ivtl Betrachtungen, indem

Wann rüsten die andern ab?

Wie sich England windet. Wir haben erfüllt. (Eigene Drahtmeldung.)

big ist, um mit einem System auszuräumen, das die deutsche Oefentlichkeit mit sonnenklarem Recht als unerträglich bezeichnet. Deutsch­land kann sich bei diesen Berliner Besprechun­gen und mehr noch dann in Genf darauf beru-

gen und ihn davon zu über lich kein offizieller Beschluß

gründet. In diesem Falle würde England ge­meinsam mit Men anderen Ländern e n d g ü l - tigekonkrete Vorschläge zu machen ha­ben. England habe kürzlich die Jndustrie-Län- der zu gemeinsamer Ratifizierung des Abkommens über den Handel mit Was- sen ringeladen. Er bedauere, daß die Antwor­ten bisher nicht sehr ermutigend seien.

Warschau, 18. November.

In einem Preffeartikel macht Konfantq dar- auf aufmerksam, daß die polnische Wahlstatistik den polnischen Listen hinzurechnet die Mieter­liste und die Mittelftandsliste, obgleich erstere rein deutsch und die andere gemischt «ar. Fer­ner sind in den polnische» Listen die Separati- ften und die Kommunisten hinzugerechnet wor- ben. Konfanty bezeichnet die polnische amtliche Wahlergebnisliste als gefälscht.

fen, daß England den deutschen Standpunkt durchaus teilt, tote die gestrige Oberhaus-Te- batte vor aller Welt erwiesen hat. Es gibt jetzt also kein dilatorisches Behandeln mehr, sondern nur noch ein unbedingtes Aufhören.

London, 18. November.

3 Oberhaus betonte Lord P a r m o o r, daß ich Deutschland übe die Entwaffnungs- ungerechtigkeit gegenüber anderen Län- der» beschwere. Die Kontrolle sei nunmehr u n- parteiifch durch den Völkerbund auszuüben. Lord Oxford hob hervor, daß die Entwaff­nung Deutschlands eine vollendete Tatsache fei und trat ebenfalls für allgemeine Abrüstung

0 r & Cecil erwiderte, daß trotz der un­antastbaren Abrüstungs - Verpflichtungen die ' ' »nstig sei,

habe. Die

Die Zett ist reif.

England räumt den Entwasfnuugsschutt fort.

(Eigener Drahtbertcht.)

London, 18. November.

Laut Pressenotiz habe der Botschafter Lord Crewe seinen Einfluß bei Briand dahin geb lend gemacht, daß die französische Regierung sich vor einer Ueberspannung der Forderungen in der Frage der Sportverüände hüten solle. Die Verhandlungen machten gute Fortschritte. Es sei wahrscheinlich, daß man sich in Genf zu- nächst über die zukünftige Tätigkeit der Völker- bundkontrolle klar werden würde. Sollte Deutschland die Absicht haben, beim Haager Schiedsgericht über den Artikel A3 weiiere Auslegungen einzuholen.so würde der Bölker- bundsrat einem solchen Vorgehen znstimmen.

(Eigener Drahtbe- m in Anwesenheit von Delegierten aus Holland, Schweden, Portu- e und Deutschland ein revolutionärer Gewerk- iftsverband gegründet worden. Der neue Verband will sich jeder politischen Aktion ent­halten und durch den Generalstreik zur sozialen Revolution gelangen. Er wolle weder mit deqt Sozialismus noch mit dem Kommu­nismus Gemeinschaft haben.

men. In Singapore wurde eine geheime Kommunistenbande aufgehoben, die einen Auf­stand in Riederländisch-Jndien angezettelt hatte

Natürlich werden nicht mehr so viel Orden wie in früheren Zeiten gekauft; aber die Her­stellung und der Vertrieb von Orden bleibt doch nach wie vor ein lohnender Geschäftszweig. Wer Orden kauft? Da sind zunächst Leute, die alte Orden verloren haben, und denen auch die Reichsverfassung heute noch das Tragen ihrer Auszeichnungen erlaubt. Da alle Orden und Ehrenzeichen, die für Verdienste in den Kriegs- jahren verliehen worden sind, weiter gei gen werden dürfen, zählen zu den Kunden de Or- densgesck)äste auch, ausländische Diplr.taten usw. In großen Mengen sind Orden > . ame­rikanische Sammler verkauft worden, die ihrs Ordensfammlungen vervollständigen wollten. Sicherlich wird auch heute noch viel Unfug mit selbstverliehenen Orden getrieben. Man kennt die Geschichte von dem Amerikaner, der in einer Gesellschaft mit einem Halsorden, einem wahren Prachtexemplar, das mit Brillanten übersät war, erschien. Mit ehrfürchtigem Staunen Wei- : beten sich die Gäste an dem Anblick und tausch- ; ten Vermutungen über die Herkunft der Aus- ; Zeichnung und die Verdienste des Ausgezeich- iieten aus, bis sich eine Dame entschloß, das Ge­heimnis zu ergründen. Der Amerikaner aber antwortete auf ihre Frage mit einem vielsagen­den Lächeln und bemerkte stolz:Eigene Er­findung!- Diese Anekdote braucht durchaus nicht um gut erfunden zu fein. Aber trotz der Reichsverfassung werden gewisse Orden amh heule noch verliehen. Es sei hier ganz abgesehen von den Rettungsmedaillen und ähn­lichen Auszeichnungen. Außerdem besteht heute auch noch die

FriedeusNaffe des Pour le meritc für berühmte Gelehrte und Künstler. Der Orden besteht aus dreißig stimmberechtigten deutschen Mitgliedern und einer beliebigen Zahl von Ausländern, die sich durch hervorragende Lei­stungen ausgezeichnet haben. Beim Tode eines seiner Ritter wird auch jetzt noch der Pour le mörite neu verliehen. Nach dem Tode des 1919 verstorbenen Bildhauers Fritz Schaper ist Adolf vonHaruack Kanzler des Ordens geworden. Was der Ordenskanzler zu tun hat? Außer ge­wissen Repräsentationspslichten und einer aus­schlaggebenden Mitwirkung bei der Neuverlei­hung ist mit diesem Aut eine besondere Tätig­keit nie verbunden gewesen. Als Adolf M e n z el Kanzler des Ordens war und Helm Holtz Vizekanzler wurde, fragte ihn dieser nach den Funktionen seines neuen Amtes, worauf ihm Menzel in seiner kurzen und trodtnen Weise erwiderte, er habe weiter nichts zu tun, als zu warten, bis er, der Ordenskanzler, sterbe, um dann sein Nachfolger zu werden. Exzellenz v. Harnacks Ernennung war die letzte, wie mir der Gekehrte in feiner Grunewakdvilla er­zählte. Wird nun ein Sitz in der Ordensver­sammlung frei, so wählen die bisherigen Trä­ger des Pour le merite den neuen Ritter nach ihrem eigenen Ermessen. Es wird dabei daraus geachtet, daß sich unter den dreißig Rittern stets zehn Naturwissenschaftler, zehn Vertreter der Geisteswissenschaft und zehn Künstler und Dich­ter befinden. In der Nachkriegszeit wurden noch ernannti Gerhart Hauptmann, Lieber­mann, Lederer, Richard Strauß und Psitzner. Die letzten Männer, die den Orden erhalten ha­ben, sind Professor Votzler-München,

Professor Hilpert-Göttingen,

Im Reim ekftrM.

Ein fliegendes Korps, Eine entsetzte Stad«. (Privat-Telegramm.)

Batavia, 18. November.

Die Hilfstruppen für die Garnison von La- boeau trafen dort in Automobilen ein. Lavoean ist von der Bevölkerung verlassen. Rach Ab­lösung und Verstärkung der Garnison ist Der Gouverneur nach Batavia zurückgekehrt. Die Aufständischen haben sich vorläufig mit starken Verlusten von Laboeau zurückgezogen. Zahl­reiche Verbindungen find noch unterbrochen.

Batavia, 18. November. (Durch Funkspruch.) Die letzte Nacht ist überall ruhig verlaufen. In Dandoeng ist der gesamte indisch-kommunistische Vorstand verhaftet worden. In Welereden sind 46s Personen in Haft genommen worden.

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Noch Immer im .Reboiutiontfkber.

Paris, 18. November. (Eigener Drahtbcricht.s

Telegrammen aus Pondichery (Französisch Indien) haben die Kommunisten auf Java die Städte Padang, Makasar und Ternate zu­rück erobert. Sie haben auch die Insel Bandeang besent, den Sitz der Munitionsvor- räte der Kolonialverwaltung. Die Londoner Morgenblätter bringen Alarmmeldungen aus Batavia, wonach die Hauptstadt von kom­munistischen Trupps neuerdings belagert wird.

2!u(6 Bulgarien unterwühlt.

jüngste Komplott. Maffenverhaftungeit.

(Eigener Drahtbericht.)

Paris, 18. November.

_ 3 ®afi« wurde ein neues kommunistisches Komplott aufgedeckt, an dem mehr als 150 Per- onen in Sofia und mehr als achthundert in An-nvi°N"^Ä,b"igt fein sollen. Eine große Anzahl Verdächtiger sollen verhaftet worden

Der entheiligte Bußtag.

Kein Festtag ohne Großftadtkrawalle.

(Durch Funkspruch.)

Berlin, 18. November.

Gegen Mitternacht wurden im Norden Ber- lins mehrere von einer Versammlung kommende Nationalsozialisten von etwa fünfzig Kommu­nisten überfallen und mißhandelt. Einer wurde mit Gummiknüppeln und Stöcken zu Bo­den geschlagen. Bier Täter wurden verhaftet. Bei Schlägereien in anderen Stadtteilen wurde u, a. ein Nationalsozialist, der einen Kommu­nist mittels eines Schlagringes niederge- fchlagen hatte, festgenommen.

In Moskau und dem Femen Osten. (Eigene Drahtmeldung.)

Haag, 18. November.

Bei ber gestrigen Kammerdebatte wurde auch mehrfach auf den Zusammenhang der Vorgänge auf Java mit der indischen Bewegung iind der bolschewistischen Propaganda hingewiesen. Java stehe im Beginn seiner poli­tischen Entwicklung und Moskau wache den Versuch, hierbei mitzusprechen. Der Einfluß der MoskauerPropaganda könne g e s ä h r- l i ch werden, wenn man nicht mit allen Mitteln entgegenträte. Der Kolonialminister meinte, daß die Triebfeder des Ausstandes in China, überhaupt im Fernen Osten zu suchen sei.

Enttäuscht!

Aber die Entwaffnungsfragen klären sich.

Berlin, 18. November.

Die Tchoirh-Polftik steht noch immer au' dem toten Punkt und es ist vorläufig auch keine Aus­sicht vorhanden, sie wieder in Gang zu bringen, weil das finanzielle Problem, nämlich di» Frage einer Mobilisierung von deutschen Eisenbahn­obligationen im Betrage von etwa zwei Mil­liarden Mark für Rechnung Frankreichs noch immer der Klärung harrt. Inzwischen ist zur bevorstehenden Völkerbundtagung das Kon- trollprobelm in den Brennpunkt der Ta­gespolitik gerückt. Die optimistischen Betrachtun­gen eines Teiles der deutschen Oeffentlichkeit, nach denen die Militärkontrollkommissionen mit dem

Angesichts dieser Unsicherheit wird der Reichs­außenminister es sich noch eingehend überlegen müssen, ob er Deutschland auf der Dezember­tagung des Völkerbundes vertreten wird, oder ob er nötigenfalls den Staatssekretär von Schubert mit der Führung der deur- scheu Delegation beauftragt. Jedenfalls ist die französische Regierung nicht im Unklaren dar­über gelassen, daß neue Schwierigkeiten in der Militärkontrolle und der Investigation s-

der Maler Graf Kalckreuth und der Berli­ner Professor. P e n ck. Andere berühmte Or- densmitglieder sind Max Planck, Nernst, Eduard Meher, Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff. »Wir wollten einen so bewährten alten Orden, zu dem die hervorragendsten Männer gehörten, nicht eingehen lassen," erklärte mir Erzellenz v. Harnack. Nur einmal hat ein Deutscher den Orden abgelhnt: Uh land, der aus demokra­tischem Prinzip sowohl den Pour le rnsrite als auch den bayerischen Marimiliansorden für Kunst und Wissenschaft zurückwies. Dabei mag erwähnt werden, daß das bayerische Staatsministerium noch im vergangenen De­zember Max Planck, Max Liebermann und Mar skevogt zu Rittern des Maximiliansordens erhoben hat.

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KMz' Dank an dl? Beamtenschaft.

_ 18- November. Bei einem Beamten-

Wohlfahrtssest betonte Innenminister Dr. Külz,

angelegenheit di« Reichsregierung vor schwerwiegnde Entscheidungen stellen müßte. Zu den jüngsten Enttäuschungen der deutschen Außenpolitik gehört auch die Frage des Rück­kaufs von Eupen und Walmedh. Man war sich in Berlin bald darüber klar, daß man in Brüs­sel nach der Lösung der Währungsfrage wieder weniger Interesse an einer deutschen finanziellen Hilfe hatte, die dergestalt in Erschei­nung treten sollte, als Deutschland die rein deutschen Kreise Eupen und Malmedy von Bel­gien zurückkaufen wollte. Daß weite Kreise in Brüssel nunmehr kein Interesse mehr an die- fem Projekt haben, steht nach den letzten Er­eignissen so gut wie fest. Aus allen Pressegerüch- ten oeht hervor, daß der belgische Außenmini­ster Vandervelde, der der Rückgabe dieser zu fünsundneunzig Prozent deutschen Gebiete an sich nicht unsympathisch gegenübersteht, gegen­wärtig auf keine Mehrheit in der Kammer wird rechnen können. Auf jeden Fall ist die deutsche Außenpolitik damit wieder um eine Ent­täuschung reicher.

Die Kontrollschikanen betrafen vor allem die Festung Königsberg und die sogenannten Wehrverbände. Es ist ja von deutscher Seite immer darauf hingewiesen worden, tote sachlich unbegründet und lächerlich die Befürch­tungen der Franzosen und der von ihnen inspi­rierten Polen in Bezug auf die .Bedrohung- der östlichen Nachbarn Deutschlands durch die Festung Königsberg sind. ES gehört nicht viel militärischer Verstand dazu, um zu erlernten, daß ein paar betonierte Mauern, die sich im Gelände zu verbergen suchen und einige ein­gebaute großkalibrige Geschütze bei dem heuti­gen Stand der Lufttoasse und der sonstigen Kriegstechnik nicht die geringste Bedeutung in einem künftigen Kriege mehr haben. Man weiß, daß bei diesen Schrullen lediglich der Wunsch nach einer möglichst langen Beibehaltung des Kontrollsystems Gevatter stand. Nicht viel an­ders steht es mit den Beanstandungen hinsicht­lich der Wehrverbände. Jedenfalls haben die Militärkreise her ehemaligen Entente auch hier nicht das geringste Recht, ernsthafte Verfehlun­gen der deutschen Regierung zu monieren und etwa gar einen bösen Willen zu konstruieren, der Deutschland vollkommen ferne liegt.

Man möchte nur hoffen, daß bei einer Be­gegnung Stresemanns mit Briands in Genf das Schwergewicht der sachlichen Gründe das Seine dazutut, um auch die letzten psycholo­gischen Hemmnisse aus dem Wege zu räumen. Schon vorher haben ja die Vertreter der Reichs­regierung In Berlin Gelegenheit, dem Vor­sitzenden der Kontrollkommission, dem franzö­sischen General Walch ihren eintoandfteien Standpunkt in aller Ausführlichkeit darzule-

Lngfond geht voran.

Drei Wege zur Abrüstung.

(Eigene Drahtmeldung.)

London, 18. November.

Lord Ceeik erwähnte im Oberhaus drei Vor­bedingungen für die Abrüstung:!. Allen Ländern muß es ernst mit der Sache fein: 2. darf nichts übereilt «erden; 3. in erster Linie müßte jedes Lanv sagen, was es wünscht und dann wird es Sache des Abrüstungs-Ausschusses fein, einen endgültigen Plan zu formulieren, der sich auf die Auffassungen der verfchiednnen Länder

Beginn der nächsten Völkerbundstagung tatsäch­lich verschwunden fein werde, werden in Regierungskreisen neuredings nicht mehr geteilt. Man erklärt hier, falls die gegen­wärtigen Verhandlungen einen günstigen Ver­lauf nehmen sollen und falls die entscheidende Inspektionsreise des Vorsitzenden der Kontroll­kommission, General Walch, nicht wider Erwar­ten eine neue Sage schaffen würde, könne mit der Abberufung der Konttollkommission frühe­stens mit dem Ende des Jahres gerechnet

antastbaren Abrüstungs - Verpfth Atmosphäre dafür nicht sehr g'i wenn auch Locarno viel gebessert Entwaffnung Deutschlands fei jedoch nicht sehr cng mit der »rage der allgemeinen Abrüstung verbunden. (?) DeutMand habe aber auf jeden «all fast völlig erfüllt. Er glaube, daß etwa drei oder vier Fragen in angemessener Zeit er­ledigt sein wurden. Die Abrüstung werde jetzt m einer Weise wie nie in letzter Zeit verhandelt.