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Är. 119. 16. Jahrgang.

Kasseler Neueste Nachrichten

Tonnlag, 23. Mat 1926.

fast wolkenloses Wetter Westen fall und regnerisch

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sikalische Leitung: Dr. Reinhold Mette». <$ht Kam- rnerorchester.

55cS nag der Psingstmoatag bringt.

GlaLiatoren", Marsch. OperRay-

2luf der Wetterwarte.

Erhebliche Erwärmung in Aussicht.

Die vergangene Woche brachte in ihrer ersten Hälfte dem westlichen und mittleren Deutschland einen neuen erheblichen Kälterückfall. Am Mon­tagmorgen zum Beispiel hatte Aachen nur noch zwei Grad über Null! Der Kälterücksall war wieder mit Schnee- und Regenfällen verbunden, die an der Nordseeküste und im Rheingebiet sehr beträchtlich waren. Ostdeutschland blieb von den Kälteeinbrüchen diesmal fast völlig verschont, so hatte zum Beispiel zum gleichen Zeitpunkt, in dem Aachen nur zwei Grad fest­stellte, Grünberg in Schlesien 21 Grad und auch Memel 19 Grad Wärme. Regen fiel aber auch dort, allerdings in geringeren Mengen. Fast regenlos blieb nur die Mark, die schon mehrere Wochen lang reckt spärlich bedacht wurde, sodaß dort die Trockenheit bereits anfängt, sich unan­genehm bemerkbar zu machen. Von der Wo- chenmitte begann auch in Westdeutschland die Erwärmung sich wieder durchzusetzen, sodaß spä­ter um Mittag 20 Grad allgemein überschritten wurden.

Der Sport der Feiertage.

1 Ei» magerer Programm ist für die Piingstfeiettag« vorgesehen. Früher versuchten die Vereine gerate zu Psingsten noch einmal durch groß« Spiele taS Inter­esse am Fußballspott wachzurusen. «Ar di« Not der Zeit, der Mangel an Geld, zwingt die Berein«. der­artige Spiel« tm allerbescheidensten Matze durch,u- suhren. Wir wollen deshalb froh sein, üatz der Hes­sische Meister Ballsvielklub Spott Kassel un? am Sonnabend schon mit einer auswärtigen Mannschaft bekannt macht, die in den Meisterschaftskämpfen In Mitteldeutschland «In« immerhin beachtenswerte Rolle aesvtelt hat: Preutzen-Langensalza. Sportverein Hessen 1909 hat am zweiten Feiertag ein Wettspiel mit 6er 1. Mannschaft des Sportklubs 1905 Göttin­gen abgeschlossen. Das Spiel sindtt ans dem Spott- vlatz in Kirchditmold statt und wird an den lebten Leistungen der Göttinger Elf gemessen einen spannen­den Verlauf nehmen, da beide Mannschaften ungefähr die gleich« Spielstarke besitzen. Die Klubmannschait aus Göttingen hat in der letzten Zeit gegen beste Klasse aus Hannover und Braunschweig recht gute Resultate erzielt und sollte es nicht wunder nehmen, wenn in diesem Treffen Hellen 1909 das Nachsehen baden würbe. Bor diesem Kampfe treffen llch die 1. Mannschaft des Svottklubs Wilbelmshöhe und die 2. Mannschaft des PlabvereinS. Nach dem Spiel der 1. Mannschaft spielen die beiden 1. Fugendmannschaften von Hellen 1909 und Sportklub Göttingen 1905. Am Mittwoch nach Pfingsten findet ebenfalls auf dem Svottvlab in Kirchditmold «in

Handballspiel

statt und zwar treffen K urbessen-Polizei und Lvortverei» Hessen 1909 mit den 1. Mannschaften aufeinander.

Stunde der Landwittschaftskammer Kaffel: Bor- trag von Gartemnsvcktor Beckel von der Obstbau- lebranstalt der Landwittschaftskammer Raffel in g6erä»eortn, über: .Zuliurarbeiten im Obst- u. Gemüsebau und die Berwettun« von Frühge-

. ... «Use, Beeren- und Steinobst'.

l'*15--7,15: ...Der Luftverkehr', Vortrag von Sch^lach von der Südwestieutschen LuftverkehrS-A.- G. <$> 7,157,80: Englische Literaturvroben, vorgetra- M von Paul Olbrich, Studienrat an der Muster- ichul^ <H> 7^908: Englischer Sprachunterricht, erteilt von Paul Olbrich, Studienrat an der Musterschule. <$>

Steppe und im Tiergatte»' (anläßlich des Eintreffens einer Giraffe im Frankfur. «,300), Bottrag von Direktor Privmel. <$> 8,15 b!S 10.1V: Buffo-Duette. 1. Ouvertüre Ov.Die ver. kaufte Braut', Smetana: 2 Duett Hans und Kezal a.Die verkauft« Braut', Smetana: 8. Fantast« g. d- OverZar und Zimmermann', Lorbing: 4. Duett Iwanoff und van Bett ausZar und Zimmermann', Lortzing: 5. Ouv. OverMaurer und Schlosser'. Jusenö Duett Battiste uni Roger a. .Maurer und schloss««'. Ruber: 7. Fant. a. d. Ov.Alessand:

2°oro: 1 Banditenduett a.MtM;.

Sttadella.Motow: 9. Ouv. OperDer schwarze Sommo , Auber Ausführende: Hermann Schramm (Tenor) und Richard v. Schenk (Bah), beide vom Frankfurter Opernhaus. Mitwirkung: Das Haus- onhefter. Musikalisch« Leitung und am Flügel: Dr. Reinhold Metten.

89: Morgenseier, veranstaltet von der Evang.- Littb. Mattbäusgemeind« Fvankfutt a. M. 1. Sonate v. Willem de Fesch, 1. Satz f. Cello und Klavier, ge- spielt von Fris Lejeune und Dr. Leieune: 2. Lied: ^Schmücket da» Fest mit Maien", gesungen von Frl. Preuhel (Cboral): 3. Melodie von Rubinstein, für Geige und Klavier, gespielt von Fr. Baurat Wuldow und Frl. von Schenk: 4. Pkingstansvrache, gehalten von Pfarrer Lang«: 5. tsonate von Willem de Fesch, 3. Satz für Cello und Klavier, gespielt von Fritz Se­ien ne und Dr. ßeieune: 6. Lied:Geist des Lebens' (Cboräl), gesungen von Frl. Preuhel: 7. Andante aus d. 8. Sonate v. Mozatt, für Geige und Klavier, ge- spielt von Fr. Baurat Wuldow und Frl. von Schenk. 4> 121: Moniert des Hausorcheüers: Schubert 1. £n«. .».Rosamunde": 2. Drei Lieder: a) Gott im Frühling, b) An die Nachtigall, c) Die Forelle: 8. Thema und Variationen a. d.Forell«n"-Quintett ov. 114: 4.Der Hitt auf dem Felsen", Lieb für Sopran mit Begleitung von Klarinette und Klavier: 5. An­dante con moto a. i. Sinfonie in C-Dur. Mitivir- kend«: Frl. Alke Baehr (Sopran) und Herr Englett (Klarinette). Musikalische Leitung: Dr. Reinhold Metten. * 4ff: Ucbettragung des KontzettS von der Gerbermuhl«. 1.Abschied der Gladiatoren", Marsch. H. L. Blankenburg: 2. Ouvettüre zur OverRay­mond", «. Thomas: 8.Künstlerleben". Walzer, Joh. s-trauh; 4. Faust-Fanmffe, CH. Gounod: 5.Der Ros« Hochzettszug", Charakterstück, I. Fessel: ff. Pilgerchor und Lied an den «bendstern auSTannhäuser", R. Wagner: 7. Potpourri aus der OperetteDer Bogel- Händler", C. Zeller: 8.Der alte Bener*, Marsch, I. Lchmettng. 6-6,30: Di« Lesestunde (Die Novelle): ,Der schuß von der Kanzel" von Konrad Ferdinand Meyer. Sprecher: O. W. Studtmanu. & 7,30-8: Stund« der yranksutter Bereinigung für Heimatkun- de. 88,30:Der Wäldchestag im alten Frankfutt a. M. , Bottrag von August Kruhm. <$> 8,30: Sinfo- nle-Konzett. 1. Sinfonie Nr. 1 ov. 21 in C-Dur. Beethoven. Adagio molto, Allegro con brio Andan- te cantabile eon moto Meuuetto: Allegro molto e vivace Adagio, Allegro molto « vivace: 2. Zwei Walzer für Streichorchester ov. 54. Dvorak: 8. Symvü. Nr. 8 in H-Moll ov. 74 ivathöttaue), Tschai- kowiky. (Adagio, Allegro non trvvvo Allegro cött srajia AllMro molto vivace Finale: Adagio lamentofo). Musikalische Leitung: Dr. Ludwig Rot» teitfftta. Erster Kapellmeister des yranksutter Lvettt- Hauses. Ausführung: Das Frankfutt« OvernhauS- orchester.

Der Rundfunk.

Täglich außer Sonntags wird geboten:

12: Zeitangabe. Nachrichtendienst und WittichastS- Seldungen. 12,561: Nauen« Zeitzeichen. H 8:

irischaftSmeldungen. K 4: Wei'erbettcht der Gieße- »er Wetterbienststelle: Wirtschafismeldungen tSchlacht- viedkurse nur Montag u. Donnerslagi Mannheimer Produktenbörse (nur Donnerstag,. <K 4,15: Nachrich- ttndtenst der Jni^ n. Handelst. Franks»« a. M.- Hanau (DieuStag und ftrcitugi. <K 4.25: WittschasiS- Meldungen. H St Wirtschaftsmeldungen (Häute und Kelle täglich, soweit Aukttonen stattgesundeni. <K 7: Wtttschastsmeldungen lauster Samstag). K 9.80: Nach- ttchtendienst. Wettermeldung. <K 9,85: Beraünstigungs- anzetger und Svätankündigung H 9,45: Sackebetts Svortkunkdienst H 9.55: Zeitvorber. ® 10: Zeitangabe

Was uaS b« Pfingstsonntag bringt.

89: Morgenfeier, veranstaltet vom Wattburgver- «in E. B Frankfutt a. M. 1. Präludium für Har­monium: 2. Kirchenchor:: Schwing dich auf zu deinem Gott. I. Krüger; 3. Rezitation: O Gottes Geist und Christi Geist, E. M. Arndt: 4. Knabenchor: O heili­ger Geist (Volkslied), I. S. Bach: 5. Ansvrache: Pfar­rer Lic. Fresenius von der St. Katharinengemeinde: 6. Knabenchor: Psalm 23, begleittt von Violine, Batth. Helder: 7. Kirchenchor: Komm, heiliger Geist, «ttüll« mich, I. W. Franck: 8. Postludium für Har­monium. Mitwirkens«: Frau Claire Frank (Violi- ne), Dr. Kilzer (Harmonium, Rezitatton und Leitung der Chöre). 121: Volksliederkonzett. 1.Inns­bruck, ich muh dich laffen": 2.Es steht ein Lind m jenem Tal': 3. Lorelei (,Hch weih nicht, was soll es bedeuten'): 4. Elslein von Caub: 5. Liebesklage: 6. Tein gedenk ich': 7. Reiters Morgenlied: 8. Die drei Röslein: 9. Heimatsehnen: 10. Von den zwei Hasen. AuSsührender: Quatteüverein Darmstadt Dittgent: Kammermustker Gz. GimS. 8: Di« Stun­de d« Jugend: Aus dem deutschen Märchenborn. Borget ragen von der Märchentante: 1. Siebenschön: 2. Walbnixchen: 8. Das Kind mit dem goldenen Apsel: 4. Wie die Ziegen nach Hessen kamen. (Für Kinder vorn 4. Jahre ab.) <$> 4: Konzett des Sausorchesters: Berühmte Marsch«. 1. Marsch a.Di« verkaufte Stauf, Smetana: 2. Florentin« Manch, Fucik: 3. Carmen-Marsch, Bizetl 4.Hoch Heidecksburg , Herzer: 5. Marsch des 1. Batl. Garde 1806 (Armee-Marsch Nr. 7); 6. Helenen-Marsch. Lübbett: 7. Rakoczy- Marfch: 8. Banettscher Avancier-Marsch, Scherrer. -H 67: Feierstunde des Rhein-Mainifchen Verbandes für Volksbildung (Dr. Herbert Kran,). <$> 88,30: Stunde der Frankfutt« Zeitung. <$> 8,80: Zwei vfingstkanlaten oon Johann Sebastian Bach. 1. Kon- z«t in E-Dur für Violine und Streichorchester. Alle­gro Abagio Allegro assai: 2. Kantate Nr. 59: Wer mich liebet, der wirb mein Wott halten', Duett (Sovran-Äaß) Rezitativ (Sopran) Cboral (Chor) Arte (Bah): 8. Kantate Nr. 184:Er­wünschtes Freubenlicht", Rezitativ (Tenor) Duett (Sopran-Au) Rezitativ (Tenor) Att« (Tenor) Cboral (Chor) Schlußchor: 4. Brandenburgisches Konzett Nr. 5 iu D-Dur für Klavier, Flöt«, Violine and Streichorchester, Allegro Affetnoso Allegro. Milwirkende: Frau Else Liebhold (Sovran), Frl. Hil­degard v. Buttlar (Alt), Hans Brandt (Tenor) vom Frankiutter Opernhaus, Emil Staudenmey« (Bah) vom Franksurter Opernhaus, Konzenmeister Herrn. Kraus (Violine) vom Krankfutter Opernhaus. Liu-

Dl. Ferdinand Goetz 100 Jahre alt.

Am 24. Diai wird das Gedenken der deutschen Turn« der Persönlichkeit ihres 1915 verstorbenen wngiaortgen Führers Dr. Ferdinand Goetz gewidmet sein. Geboren in Leipzig, har er auch hier säst sein ganzes Leben hindurch gewirkt, beruflich als Arzt, im übrigen als Bolksmann und Turnerführer bis zu sei­nem r.oüe. Jahrzehnte hindurch war er Geschästsfith- rer der Deutschen Turnerschast nnb hernach ihr Vor- sttzender. Seiner Arbeit verdankt die Deutsche Tur- wre Organisation und, wenn sic beute über 12 000 Vereine mit mehr als 1,8 Millionen Mitglieder in wen Reihen zählt, so gebühtt das Hauvioerdienst daran der treuen, unermüdlichen Arbeit und den glän­zenden Sübrereigenfchaften von Dr. Goes, d« sich ein unverwelklichcs Ruhmesblatt im Kranz« der turne» rtidjen ®rinnerung geschaffen Hai. Ihm zu Ehren fin­den alliahrlich am Himmelfahttstage die Gvetzwande- rungeu der Deutschen Turnerschast statt, an denen Hunoerttausenüe von Turnern und Turn«innen be- sitilgt sind. Sein 100. Geburtstag gibt Veranlaffung zu besonderen Ehrungen. Enthüllen doch die deutschen Turn« in Leipzig sein Denkmal. Nicht nur die Lei­tung der Deuttcheu Turnerschast, auch Fahnenabord- nungen fast all« sächsisch«» Turnverein« und auch viel« B«ein« aus dem Reiche werden vertreten sein.

Deutsche Tennisjunioren-Meisterschasten.

Vom Psingstsonnabenü bis Pfingstmontag finden auf den Platzen des Franksutter Sportklubs von 1880 die deuttcheu Juniorenmeisterschaften statt, an denen Tennisspieler teilnehmen können, di« im Jahre 1908 L- fvck« geboren sind. Zur Austragung gelangen die Meisterschatten m Einzelspiel für Junioren und öunionnncit, an die sich noch Doppelspiele anschlie- «en. Die ersten Meisterschaften wurden 1924 ebenfalls in Frankfurt a. M. ausgnragen, während ff« im ver­gangenen Jahre in Ettutt stattfanden. Den für Ju­nioren «elttfteten Wanderpreis haben bish« je einmal der B«liner Schlittschubklub und der Bremer Ten- niSverein von 1896 gewonnen. Für die Juniorin- nen hat iiefeä Jahr unsere ehemalige deutsch? Meiste­rt« Frau Dr. Fttedleben-Srankfutt a. M. einen Wanderpreis gestiftet.

K, während «S im ,

nd nur selten die Sonne durch die Wolken zu dringen vermag.

Langsam hat sich nun die Tiefdruckstörung ausgeftillt und ostwärts entfernt. An ihrer Stelle breitet sich ein flaches Hoch über Mittel­europa aus, in welchen! die Wolkendecke sich auf­löst «nd sonnt der Sonne die Möglic^eit ge­geben ist. ihr« Macht zu zeigen. Die Wetterlage eröffnet aber noch in anderer Hinsicht für die Pfingstwoch« recht erfreuliche Aussichten, lieber Skandinavien hat sich ein stärkeres Hoch einge­stellt, das sich erfahrungsgemäß dann längere Zeit im Osten behauptet, dann aber langsam südwärts bewegt. Mit ihm steht das Einsetzen trockener östlicher Wnde bevor, die bei ihren verhältnismäßig niedrigen Temperaturen ange­nehm frische Maisonnentage zu schaffen ver­sprechen. Allerdings lagert vor den WesMstcn Europas tiefer Luftdruck. Derselbe ist über zur­zeit noch von geringer Stärke und dringt auch nur sehr langsam vor. Vorerst wird sich feine Wirkung nur darauf beschränken, die nördlichen Kaltluftmaffen von einem neuen Einbruch in Mitteleuropa abzuhalten. Darauf deuten auch die Luftströmungen in größerer Höhe hin. Am Donnerstag früh herrschte z. B. über Berlin bis zu 3000 Meter Nordwind. In dieser Höhe war seine Macht gebrochen, denn darüber, bis über 8 Kilometer Höhe war Südwind von er­heblicher Stärke zu beobachten.

Die Wetterlage zeigte eine ähnliche Entwick­lung, wie sie Ende April, also etwa 3 Wochen vorher beobachtet wurde. Eine Depression, die am Sonnabend noch über dem Mttelmeer ge­lagert batte, überstieg amt Sonntag die Alpen, um dann im Laufe der Woche sich langsam noch weiter nordwärts und später ostwätts zu be­wegen, wobei die sich immer mehr verflache Snd schließlich nur noch als schwacke Tiefdruck- irche in nordsüdlicher Richtung über Mttel- europa zu erkennen war. An solchen langge- streckten Tiesdruckfurchen bilden sich tot Früh­jahr immer zwischen der Ost- und der Westseite starke Temperaturgegensätze aus, wie ja auch die Witterung dieser beiden Seiten insofern von Grund aus verschieden ist, als die Ostseil« war­me». trockenes und fast wolkenloses Wetter

Hockey.

Am ersten Pfingsttage stehen auf hem Sportplatz Hatenbrucke tue ersten Mannschaften V. f. B. Mar- Bur« uni) Sport Staffel im Rückspiel gegen­über, Das erste Treffen könnt« Spott mit 1:0 für sich emschetüen. Heute. liegen Sie Berhältniss« anders. Durch eine etnbalbiabrige unfreiwillige Ruhevaufe ist «vortmannschast noch ntcht wieder auf 6« Höhe fei- L*-"Ädrigen Leistung. Daneben hat SvortSmann- schäft Einbuße.an «liefern «litten. Die Marburg« Mannschaft soll stch tm Sturm verstärkt baden: wenn ine Mannschaft Ersatz antritt, ist ein gutes Spiel äu «warten. Tas nächste Sviel der Kasseler Els tindet am 6. Juni gegen die Hammer Svielvereini- fdjafl Cllte itt Wttilalen sehr geschätzte M«in°

Besichtigung der Heffenkampsbahn.

r. Um »en für Turnen uni Spott interessierten Streu Fen ine Möglichkeit zu geben, die Hessenkampfbahn und Sie Svotthaui« kennen zu lernen, hat das städti- Iche Jugendamt die Besichttgung her Kampfbahn gegen em Entgelt oon 2p Pfennig gestattet. Die Beiichti- gung^eit ist auf Mittwoch, nachmittags von 57 Uhr, ^Sonina«, mittags von 111 Uhr. festgesetzt. Ein- Ü»tSkatten ftni) in der Seffcnkamvfbahn bei dem Lvottwatt Stemhoff zu haben.

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WaS Maß 6« Dienstag Sringt

4,305,45: Konzett des HauSorchesters: Overetten- mnstt 1. Bulgarenmarsch aDer tapfere Soldat", O. Strauß: 2. Walz« a.Zigeunerliebe", Lehar: 8. Potpourri ausDer lachende Ehemann", Evsler: 4. aHeui« Nacht, mein Kind', Marschlieb a.Der fütz« 9 avalier", Fall:5. WalMn: aus ,Muni um die Liebe".

^Dr'.Rein^o-d"Metten/<§^^45

ML!NN. <$> 6,150,45 Uhr:

Uebettrognag voa Kaffel:

Wanderungen zu Pfingsten PfiagftverkeSr der HerkaleSbaba.

Die Herkulesbahn, die ihre» Wagenpark durch Be- fmaffung neuer großer Änhängewagen oermebtt utw durch Einbau stärkerer Motoren in eine Reihe von Triebwagen leistungsfähiger gemacht hat, stellt -tch bei f"n'U»cm Wett« auch bezüglich ihtts Fahrplanes auf stärksten Pfingstnerkehr ein. Sie wird am »weiten Mittag Len Verkehr schon um 6 Uhr aufnebmen urS alle 2p Minuten «um Herkules und »raffelsberg, alle Stunde jum Hohen GraS fahren. Von 8 Uhr ab rotrt 10 Mtnuten-Wagenfolge zum Braffel»berg und SerkuleS eingerichtet. Die Schnellwagen zum Hohen GraS verkehren alle halb« Stunde.

*

Pfiagffea in d« ®36te.

Wer Pfingsten schön« Festtag« verleben will, fa6x lern Omnibus tn die Söhre. Abfahtt .vom FrteittchSvlatz norm 9,15 und nachm. 1.30 nach der Zöhre. Eine Stund« wandern nach der Fulda bis Bergshausen. schöner schattiger Waldweg. Im Gar» d« «obrewlttschast und im Fulbagatten können ,,amilien Kaffee kochen. Abfahtt von Bergshausen 8.30 nachm. und 9 80 nachm^ Sin» und Rückiahtt nur l.HeTif)§mar£. Auch die «-öhrebohn hat sich pfingst­lich eingestellt.

vom Glück verlassen, denn ein verhängt« Elfmeter- ball wurde nicht vettvandelt. und die zahllosen Zu­griffe würben mit Glück für den Gegner abgewebtt.

Alle drei Westdeatscheu Vertret«

wurden fm ersten Anlauf auS dem SRennen geworfen. Den härtesten Kampf ermattete man in Duisburg, wo der Hamburger Svottoerein gegen den Duisbur«!« Svielverein anzntreten hatte. Der H. S. V welcher seit funtr Zett wieder unter der alleinigen Führung seines Ehrenkaritäns Agte steht, scheint vollkommen fertig für die deutschen Meisterschaftsspiele zu fein. Die Elf wird von Harder gesühtt, alle sind besonders gute Freunde und mit Humor geht es an dte schwersten Spiel«. Diesmal muhte Duisburg mit 8:1 sich ge­schlagen bekennen, wobei beide Mannschaften noch als weiteren Gegner einen orkanartigen Sturm mit Ha­gelschauern zu bekämpfen hatten. Für die Jungen von der Wasserkante war Lies Las rechte Weiter unL Lie allen erfahrenen Kämpfer Les H. S. B. ließen den WeftLeutt'chen Altmeister in keiner Weise aufEommen. Wie schlecht das Wetter gewesen fein mutz, geht dar­aus hervor, Latz Duisburg nur 4000 Zuschauer auf die Beine brachte.

Rämofe im Reiche.

In Fürth hatte Spielvereinigung wenig Mühe mit Viktoria Forlt fertig zu werLen. Mit 5:0 blieben Lie Bayern Sieger, nachdem sie bei Halbzeit mit 2:0 be­reits gewonnen hatten. Die Fütther Kleeblätter zeigten ihren Klassefutzball, über Len bekanntlich in Deutschland nichts gebt, und wenn die Läuserreihe und BetteiLigung nicht leichtsinnig spielt. Lann kann vielleicht Fürth in diesem Jahre MeisterschastSehren ernten, zumal so große Gegn« wie Bayern-München, DresLen« Sportklub bereits aus dem Rennen ge­worfen sinL. Mit fast ähnlich« Ueberlegenbeit konnte der Berliner Meister Hertha Berlin gegen B. f. 8. Königsberg gewinnen. 4:0 war hier das Resultat, aber 60 Minuten lang wehrten sich die Ostvreutzen verzweifelt unter Führung ihres ganz erstklassigen Torwattes Gelbtzaar und erst di« letzten 1'5 Minuten brachten in schnell« Reihenfolge 4 Tore. In Kiel batte Holstein als Gegner den Stettiner Svorrklub er­halten. 8:2 für Kiel sagt alles, wenn bei Halbzeit das spiel schon 4:0 gewonnen war. Infolge Unwetters In Köln konnte Las Treffen B. s. R. Köln gegen NorLen-Norb-West Berlin am Sonntag nicht zum Austrag gelangen. Das Sviel wurde am Montag nachmittag Lurchgefühtt uni sah überraschend« Weise Norden-Nord-West Berlin mit 2:1 siegreich über Köln. Den Berlinern hatte man sehr wenig zuge­traut und trotzdem konnten sie Len Westdeutschen Meister, wenn auch knapp, besiegen, sodaß Westdeutsch­land tn den weiteren Kämpfen keine Vertretung mehr hat. D« Bundesspielausschuß hüt

die zweite Nnude

der noch übttg gebliebenen acht Gegner wie folgt festgesetzt: in Hamburg spielt Hamburger Sportverein gegen Fortuna Leipzig, in Berlin Norden-Nord-West gegen Holstein-Kiel, tn Leipzig Breslau 1908 gegen toptelnereinigung Fürth, in Nürnberg Futzballspott- verein Frankfurt gegen Hcttha Berlin. Man kann eigentlich mit dem Kopf schütteln über Len Ott und die Gegner Les letzten Spieles. Beide Vereine müs­sen weite Reisen mache» und eS wäre so schön ge­wesen, einmal ein solches Spiel nach Staffel «u be­kommen, wo ja jetzt Lie Hessenkampfbahn der geeig­nete Nahmen für ein solches Spiel fein wird. Ueber die Paarung der Gegner kann man nur fegen, Latz ®ptel$ereinigung Fürth und Holstein Kiel wohl die fchwacberen Gegner «hellen hat. Men sollte also ttese beiden Mennschaften elS Sieger wieder sehen. Wie aber das Resuliät der anderen Gegner fein wird, kann vorher nicht bestimmt werden, dazu ist iie Spiel-

6Zr,^t1rein? 3 gleichmäßig. Der Bundesspiel, eusschuß scheint daraut hinzuwirken, Latz von 6er ^rschluhrunde ein Spiel nach Frankfutt kommt, La bekanntlich am Main die größte Begeisterung für der­artige Spiele zu verzeichnen ist. w. E.

| elastisch, I dauerhaft, ! billig im

Gebrauch, | aus bestem

Belohnaagea des Westdeutsche» SpielverbaadeS.

Der Vorstand LeS Westdeutschen SvielverbanLes Lat auS seinen Mitteln eine Summe bereit gestellt, welche Len Vereinen eine Belohnung von je 300 Mark w»r.t®t-Bie durch gute Jugendpflege am Ausbau d« Westdeutsche» Jugendbewegung stch verdient gemacht wBe». AuS dem Bezirk Seffen-Hannover w»rde fol- gcnLen Vereinen eine Belohnung von je 300 M an» gewiesen: 1 Sportverein Rotenburg, als ein Verein, oer trotz kleiner ländlicher Verhältnisse eine beson- °er® öut geleitete Lugenöabteilung aufzuweisen hat: ? 8. f. 8. Hessen-Preußen, der in jahrelanger Arbeit .fine.große uni gut geleitete Jugendabteilung ge- ' B. Gießen, welcher trotz schwie­rigster Derhältniff« am Platze sich besonders für Lie Jugend eingesetzt hat. Anläßlich der

Rdeiaftassel

sviri von allen Setten t« große Opfermut anerkannt, öe» die hiesigen Verein« B. f. L. Hcssen-Pren- 6 en und Sportverein Kurheffen - Polizei aus­gebracht haben, um mit je 30 Säufern die große Sias- ar &

Augen aufgegangen fein, in welch ernster Weise in den Außenbezirken Spott gettteben wird. EL ist nicht auSzudeken, welche Erfolge für Kaffel herausfprän- gen, wenn dte beiden Vereine, die Loch früher eins waren, mit Lern ausgezeichneten Material in Deutsch- la»L auftreten wurden. ES gäbe fein« Staffel, mit StuBnaBwe der 4 x 100 Mei«, di« sicher vor d«r Kaf- leier Mannschaft sein könnte.

*

08 1. Tara 1.

. 1. Pfingstseiertag nachmittags werden sich an

der Tavsgaffe Lie beiden 1. Futzballmannschasten obi­ger Vereine zum Lriften Male innerhalb drei Wochen gegenübersteilen. Da das Spielangebot von Tura ausgehtz darf man dieses Sviel gewiffermaSen als Reoanchekamps betrachten. Die Turaleut« können an­scheinend die beiden knavven Niederlagen gegen 08 Hißt verwinden. Ob ihnen der Wurf diesmal gelin- gen wtri? Man wird auch diesmal den Rothofen L^e größeren. Chancen geben können, zumal sic den Votteil Les eigene» Platzes haben und Lie Mannschaft ohne Ersatz auf L«n Plan treten kann. .»T

2

Die Heffea-Kamvfbah»

in »er Aue siebt am 1. Feiettag« Lern Arbeiter-Turn- unL Svottbund zur Verfügung. Di« Kr6eiterturn«r werden mit einem Städtehandballfviel zwischen H a n- n,° v er-K a ss«l auswatten uni man ist gewannt, wie sich iie Hessen-Kampfbahn bei Lieser Veranstal- ausnebinen wird. Für Hannover ist folgende

Mannschaft aufgestellt:

©eifert

Schlett« Hück« Dolkman» Nolt« Hattmann Rau Nolt« Harns« Blume Kerl.

Um die Deutsch« BuudeSmeist«schaft.

((Eigener Bericht.)

TaS war et» Tag ler Uebervaschunge», alS am Sonntag von len 16 verbliebenen Meistermannschaf­ten nicht weniger als drei Favoriten im geschlagenen Selle «nfreten. Die größte Ueberrafchung war, daß me Mannschaft, von ler man Wunderdinge erzählte, die tn einem beifviellosen Siegeslauf Lie SülLeutfche Netsterschaft «stritt, Bayern-München, aus dem Rennen geworfen wurde. Aus dem Rennen gewor- ten von em« Niannschaft, Lie nicht einmal Landes­meister ist, lonbem den zweiten Platz der Tabelle ein­nahm. Fottuna Leipzig brachte das Kunftftück ftttig, die siegesgewohnten Bayern mit 2:0 nieberzuhalten. Wohl lieferte Re Bavernmannichaft ein großes Spiel, die Stürm« schoffen ans allen Lagen, ober eS gelang Zicht ein einziges Mal, Lie eifenfefle Verteidigung der Zelpzig« zu uberwmien uni Len besten Torwart Mitteldeutschlands Baum zu schlagen. Sogar zwei Elsmeterballe wurden von den Bayern ausgelassen. imL als Fortuna erkannte. Laß Lie berühmte Mann­schaft ans München auch nur Fußball spielen kann, setzte sie Damps aus, erzielte im frisch-fröhliche» Stür» «erspiel etn Tor, ließ bald darauf ein zweites folgen und die schon als Deutscher Meist« gevttesen« Mann- (chnst von Bayern-München mutzt« iie Hoffnungen wc 1926 begraben. In München selbst wurie lie Bekanntgabe der Niederlage als schlecht« Sch«, auf« lefaßt, denn an einem Sieg mit 6:0, ja man orakelte »r,n 8:0, der Bayernmannschaft zweifelte kein München« Einwohner.

Die zweite Uebettaschua«

§ab es in Breslau. Hi« waren als Gegner Svort- lub 1906 Breslau und Dresdener Svottklub Die Dresdener, welche in ihrer Mannschaft len Mittel- läuser Kohler, den besten deutschen Mittelläuser, be- Iben, haben Pech gehabt, sie mutzten auf die Mitwir­kung dieses ausgezeichneten Spielers v«zicht«n, la « an <'.n« 8erle6ung oom Spiel gegen Holland noch «116^ Trotzdem lieferte ite Dresden« Mannschaft ein Spiel, das eine Klaffe besser war, als Laz des Äegn«s. Der Ersatzmittelläuf« soll die gleich-gute Arbeit gelies«t babep, als Köhl«, abu ein nervöser uni energieloser Sturm konnte LaS von Breslau vor- gelMte T« nicht ausbolen und mutzte sich die mittel- deutsche Meistermannschaft mir dem knappste» aller Resultate Ick geschlagen bekennen. Die dritte Ueber- raschung leistete sich der Fußballspottverein Frank- futt, der. allerdings mit viel Glück, Sieger über Ball- ftsielvereln Alleneffen mit 2:1 blieb. Das Spiel der Enener Mannschaft war weit bester als Las der Frankfurt«, ab« wer bei liefen Spielen von allem Gluck d«laffen ist, kommt nicht weit. Alleneffen war