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Meier Neueste Nachrichten

Der Verstorbene hinterläßt eine Frau und acht

Die schönste Frau Sranlreftv«.

Befriedigung seiner Spielleidenschaft verwandt. Land gefahren, um dort ein Halteseil zu befesti- Schisse mit den ^^gglern entkamen. Das Verbraten des Angeklagten sei würdelos gen. Bei der Rückkehr wurde der Kahn infolge Ausnichme emeS Verwundeten

und gewissenlos. Daher das horte Urteil.

sich selbst.

Und an Magnus Wangelin denkt sie den gu- lEn trciten JVreunb, q(3 ob et ihr gelten Jonne. Vielleicht wäre alles gut. wenn er da wäre wenn sie zu ihm flüchten könnte Er hat sie lied und diese Liebe dar, sie annehmen, in dieser

sen Verlauf zweihundert Schüsse abgegeben wur­den. In dem sich entspinnenden aufregenden Kampfe wurden viele Personen verwundet. Die --------- mit

übergeführt worden. , m

* Tod durch Steinschlag. Ein schwere? Berg­werksunglück ereignete sich infolge Einstürzen der Gestcinsmassen auf den Haselfeldstollen in der Nähe des Dorses Süß bei Bebra Zwei Betgleute wurden von den Gesteinsmaflen er- schlagen. Vier wettere Arbeiter erlitten zum Teil schwere Verletzungen.

* Bootsunglück auf der Seine. Ein Boots­unglück, bei dem fünf Personen den Tod fan­den, hat sich in Morsang in der Seme ereignet Der Kapitän eines Baggerdampfers war mit I fünf Mann seiner Besatzung in einem Kahn an

Heute nun ist Eugenie allein gekommen. Baron von Redern hat sie vom Pferdestall aus bemerkt, konnte sie aber aus dem Hof nicht be­grüßen. Sein Reitpferd hatte Kolik das Prachttier. Er überwachte selbst die Einreibung die Einwicklung des Bauches, stellte selbst die

Nr. 119.

Sechzehnter Jahrgang.

Aus aller Well

Aus ctm Trümmerfeld von Hasloch.

Ueber das furchtbare Explostonsunglück in 'Hasloch am Main werden noch folgende Ein­zelheiten bekannt: Bei dem fürchterlichen Un­glück war noch Glück insofern, als die Pulver­magazine, die sich fünfzig Meter vom Explost- onsherd befanden, durch die Stichflammen nicht entzündet wurden. Wären auch noch diese Ma­gazine in die Lust gegangen, dann wäre zweifel­los das ganze enge Tal in Rauch und Flam­men versunken und kein Mensch mehr lebend daraus hervorgekommen. Wie die Explosion wirste, das zeigt auch ein Blick in die nahen Waldungen, die die Fabrik umgeben; über den Wiesengrund hinaus bis zu dem Hochwald schlu­gen die Stichflammen und verwandelten die Wiesenfläche in eine braune Oede und den Wald in einen ausgedörrten Reisighaufen. Me­ierstarke Eichen und Buchen, die von der Unfall­stelle einige Meter entfernt standen, wurden durch die Gewalt des Luftdruckes und durch Steinscklag wie Streichhölzer gemäht und zer­stört. Das ganze Tal war minutenlang in eine gelbrote riesige Wolke gehüllt, die jeden Ausblick! in die nächste Umgebung unmöglich machte. Von dem zerstörten Fabrikgebäude ist ein ein Zent­ner schwerer Eisenblock fast sechshundert Meter geschleudert worden und schlug neben einer Gruppe von Arbeitern ein. Eine andere Eisens schiene mit Zentnergewicht fand sich nach der Explosion weit droben im Walde wieder vor. Außer dem Direstionsgebäude und dem Wohn­haus des Kommerzienrats Schmidt ist alles in einen Trümmerhaufen verwandelt.

Das Unmögliche.

Ich kenne einen Maler, der malt so natur­getreu, daß man glaubt, es sei alles Wirklich­keit, was er malt. Einmal hat er ein Spinn­gewebe an die Decke gemalt, da bat das Dienst­mädchen sich stundenlang bemüht, es wegzu­wischen' .Das glaube ich nicht, sowas gibt es nicht.' .Wcsbolb nickt, meinst du solch« Maler aäbe es nicht mehr?' .Rein, aber solche Dienstmädchen gibts nicht mehr.'

1. Beilage.

Sonntag, 23. Mai 1926.

macken.' ___ . _ _

Sie erschrickt, aber abschlagen kann sie es ^Gewiß,' antwortet fie ein klein bißchen von oben herab,wohin wollen Sie denn?'

Zum Mummelsee, ich will mir di« alt: Fischerhütte mal ansehen, sie soll sehr ausbesse- ürnasbedürstig sein.'

Nun ja. da haben wir ungefähr den gleichen ^Wenn man doch erst wieder hinaus könnte!' klagte Helene. _. ,

Die Zett wird schon kommen, Liebste,' trö­stet Eugenie.Ein paar Tage noch, dann hole ich Sie zu einer Heinen Spazierfahrt ab.'

'it-prif,-Fnno folgt.)

ckung einer Tropffkeinnöhle. In

SS ÄÄÄÄ

her Als sie an die Pfarr- kamen, reichten sie ich die Hände, und Sennefeld sagte:

Wir wollen es Gott überlassen, lieber

ihre Seele zerreißen. Wenn sie ihm damals ge­folgt wäre! Nun läßt er sie allein Stewtll ihm schreiben Unsinn. Was denn? Was soll sie ihm schreiben? Ganz müde wird sie vom Denken und Grübeln und lehnt den Kopf zu­rück Der Frühling kommt zu ihr ins Fenster, ein linder Hauch geht über ihr Antlitz, heim- iches Klingen und Raunen ist um sie her. das kommt wie aus weiter Fern«. Die Sterne sind ausgegangen, und etwas Zärtliches, Lockendes liegt in der weichen Lust. Frühlingszeit und Frühlingsnacht!

Inspektor Fink wundert sich, daß die Herrin so selten nur noch aufs Feld kommt; unlustig cheint sie zu allem, was sonst ihres Lebens Inhalt und Freude gewesen, und kommt er am Sonnabend, mit den Wochenzetteln und Abrech­nungen, ist sie zerstreut und hat kaum acht auf das, was es zu besprechen und zu verhandeln aibt Der alte Graubart schüttelt den Kopf und

sehr nahe.

Sie wird doch nicht?' sagt er einmal zum Pastor Senneseld, als sie sich nach Feierabend treffen und die Dorfstraße zusammen entlanq- gehen.Herr Pastor, sie wird doch nicht?'

Sie meinen, ihm einen Korb gegeben ha­ben? Ja. lieber Fink, wer kann's wissen, Aber leid sollt' es mir tun, sehr leid, denn Herr von Wangelin wäre der rechte Nachfolger für unfern Baion.^

Das wär' er, ein prächtiger Herr. Hm. hm! Was könnte denn da bloß der Grund fein. Herr

beiden treuen Menschen sahen sich in die Augen mit einer ernsten Frage, aber sie sagen mchtS weiter, stumm gingen sie nebeneinander

24) Jteman von B. v. o. Lanken.

So spielt er oft jetzt, so wunderschön,' sagte Helene,er ist hier ein Künstler geworden. Die Einsamkeit hat ihn dazu gemacht.'

Diese Worte ft eien ihr wieder ein, und sie schauderte und zitterte. Ahnte Helene nichts? Begriff sie denn gar nicht! Alles in ihr fliegt. Das heiße Blut regt sich, sie ist noch jung, sie will ihr Herz bändigen, ihre Wunsche und ihr Verlangen, das heimlich sich zu ihr hm- tastet, sie will sich in fester Hand halten. Sttt er von ihr gegangen, feit dem Tage, da er ty: Haus verlassen, ist sie sehend geworden, fett dem Tage hat sie klar erkannt, wie es um sie lieh., feit dem Tage kämpft und leidet sie, wie er. Unausgesprmhen zwischen ihnen schwingen dre Gefühle, so stark und unverbraucht, tote das nur möglich ist zwischen Menschen, die nie mit Ge­fühlen gespielt, die ihrer Herzen Reichtum nicht vergeudet haben. Und ste denkt ihr Leben zu­rück, dies glückliche Leben neben dem Verstorbe­nen, an die Stunden ihrer Liebe an alles, was sie verloren und an das Neue, das nun so heimlich über sie gekommen ist und ste zwin­gen will, so stark sie sich auch dagegen wehrt Ja, sie wehrt sich, ste muß und will den Weg zu ihrer Sicherheit wieder finden. Ja. ja wie ein Kind ist sie durchs Leben gegangen ahnungslos, und nun erst tritt der Ernst des Lebens an sw heran, von dem sie so ost gehört, den sie zu kennen glaubte nein sie hat >hn nicht gekannt, nun erst ist er für sie da steht an ollen Ecken und Enden, drückt ihr den Stachel des Schmerzes in die Seele zerwühlt >hr das Herz, ruft all ihre Straft zum Kampf gegen

MinkM <

-Sa, Herr Pastor, das müssen wir ja in allen Dingen. Er mag alles zum besten führen.'

Frau von Redern kränkelte noch immer und Eugenie war eines Nachmittags nach Posedorf gegangen, sie zu besuchen. Helene batte eine Ac* verhafte Influenza durchgemacht und mußte sich ehr schonen. Eugenie saß neben ihrem Ruhe­bett, sie hatte viel zu tieften und aufzurichten, lieber ihre Ehe hatte sie seit jenem Weih.iachts- taq nie wieder zu Eugenie gesprochen, aber diese fühlte es, wie die Kluft größer und großer wurde zwischen dem Ehepaar. Immer mimosenhafter zoa Helene sich in sich selbst zurück immer mehr mehr lebte Redern sein eigenes Äeben, und auch zwischen ihm und der Baronin war es nicht mehr wie sonst. Wenn ste zusammen waren, griff oft von feiten Rederns eine Gereiztheit Platz, die die Baronin verstimmte, und ganz allmählich waren in dem nachbarlichen Verkehr kleine Verschiebungen eingetreten, ohne direl, die gegenseitige Freundschaft zu beeinträchtigen Nur anders war es geworden, wie immer, wenn zwischen Menschen Unausgesprochenes herrscht. Redern empfand es mit geheimer Bitterkeit, daß Eugenie ihm auszuweichen schien. War die Sehnsucht nach ihr nun doch das Mächtigste in ilnn? Er sucht danach, fie allein zu sprechen, nur einmal, ein einziges Mal, nichts Unerlaubtes will er ihr sagen. Ja, was denn nur? Und wenn er so weit in ieinen Gedanken gekom­men. dann muß er bekennen, es ist besser. _ fie sprechen sich nicht. Ost späht er vom Felde über die Grenzen, aber fast nie mehr erblickt er sie, und wenn, dann ist der alte Fink in ihrer Nähe oder sie hat eins der Kinder bei sich.

denkt wieder: . ,

Wenn ste nur heiraten mochte, aber er wagt es nicht, chr noch einmal davon zu sprechen Seine Hoffnungen, die er auf den Seltener Herrn gesetzt, scheinen auch nicht in Erfüllung zu aehen. Herr von Wangelin kommt gar so selten nach Rosenhagen, und die Befürchtungen des anhänglichen Mannes kommen der Wahrheit

Mischung des Glaubersalztrunkes zusammen.

Tier wird herumgeführt da erst kommt er ins Haus, zieht sich in feinem Zimmer um, aeht zu feiner Frau hinüber.Wie geht es dem Fuchs?' ist Eugeniens erste Frage.Helene sagte es mir eben. Gott, das ist immer eine Ang»!"

Ich hoffe, die Gefahr ist vorüber. Kann 'ch auch noch eine Tasse haben und em Plätzchen am Tisch?' fragte er. . .

Ein warmer Tag heute, gar nicht wie im Mai, schwül, wie im Juli.'

Heute soll fie ihm nicht entgehen.

Sie find zu Fuß gekommen, Baronin?'

Ja, und will auch zu Fuß zurück, über den rauben Berg', antwortete fie unbefangen.

Daun nehmen Sie mich wohl wieder em Stündchen mit, ich will ungefähr denselben Weg

Metem hat.

Schwere Strafe für Briefmtterschlagung. Dor dem Schöffengericht in Frankfurt batte sich der Postbetriebsassistent Wilhelm Strafe bei zahlreiche Einschreibe- und einfache Briefe et brocken und ihres Inhalts berai^ hatte, we­gen Unterschlagung im Amts »uverantworten Das Gericht stellte sich auf den,Standpunkt deS Reichsgerichts, das bei Briefunterdrückung oder -Vernichtung den erschwerenden Tatbe- stand des § 349 in solchen ställ^ Ar gegeben erachtete und erkannte auf eine Zuchthausstrafe

I von einem Jahr zwei Monaten.

Diebe im Postamt. Bei Nacht drangen Diebe in das in Barkenheide bei Hanckurg gele­gene Postamt, sprengten den Geldschrank und I stahlen zehntausend Mark in bat, für achttau­send Mark Postwertzeichen, sowie vier Rollen Silbermark und verschiedenes Kleingeld.

Die Rache des Betrogenen. In Hermann« stabt nahm ein Ehemann an seiner untreuen Frau und bereit Liebhaber eine eigenartige Ra­che: er ertappte die Frau aus friscker Tat und zwang sie unter Drohung, ihremLiebhäberdie Rase abzuschneiden. Der verstümmelte Lieb- Haber wurde ins Krankenhaus verbracht, der Anstifter dieses Racheaktes verhaftet.

Die Tragödie einer Irren. In Eotbeill, bei Paris erlitt eine Frau, die mit ihren drei Kindern im Aller von zwei, vier und sechs Iah. ren spazieren ging, einen Anfall von Geistesge­störtheit und stürzte sich mit den Kindern unter einen Schnellzug. Die beiden alteren Kinder konnten sich im letzten Moment losreißen, die Frau und das jüngste Kind, das ste auf dem Arme trug, wurden zermalmt.

* Feuergefecht mit Alkoholschmugglern. Bei einem Rekontte zwischen Beamten derPro- hibition' und Alkoholschmugglern kam es auf See vor Newhork zu einem Feuergefecht, in des-

«lebe, darf sie ausruhen von den Stürmen, die Lik ftnstcou m MMM.

hpr fhrrtcH (Ströitiunn bflS Teil Qcitic»! * (&iit fieflcljrtcr Uni eilte In

ernanren. niger aI3 zis Personen beworben.

* Das Wickelkind im Flugzeug. Die Deutsche I'* Riesenkohlenflöze entdeckt. In Nordkorea, Lufthansa konnte dieser Tage einen neuartige«; I Japan gehört, wurden Kohlenflöze ent- Rekord buchen. Auf dem Flughafen in Frank- u*. betcn Ertrag auf sechs Milliarden Ton- furt (Main) traf int Flugzeug von Mannheim varunter fünfhundert Millionen Tonnen kommend eine dreiköpfige Familie, Mama, Pa- Zlnthiazit, geschätzt wird.

pa und Baby ein. Das knapp drei Monate atte * Plattdeutscher Besuch aus Amerika. Mit Wickelkind, dem die Fahrt übrigens ausgezetch-! j)er München' sind etwa sechshundert platt- ret bekam, und das sofort einschlief, nachvem Dtc I ^,eutrcHc Gäste aus Amerika und zwar vom Maschine zur Ruhe gekommen, war der jüngsteI A^nworker Plattdeutschen Volksfestverein in Flug-Passagier, den die, Lufthanfa bisher be- Bremen eingettoffen. Sie wurden in den Warte- fördert hatte. Nach dreistündiger Pause MMlttltmen des Lloyd Bahnhofs offiziell von Ber- die Familie im Flugzeug die Reise nach Han- ttetcnt der Behörden und vom Vorsitzenden oes notier fort. Plattdeutschen Verbandes in Hamburg empfan-

* Rasch tritt der Tod den Menschen an. Ein gen und begrüßt. Die DentfdHltneritaner Wer­bedauer licher Unglücksfall ereignete sich in einer ten an Veranstaltungen des Plattdeutschen Ver- Weiuprobierstube in Hameln. Der seit mehr ewz in Deutschland teilnehmen.

als zwanzig Jahre int Dienste der Stadt * Byrd Plant einen Südpolflug. Der amen« stehende Vollziehungsbeamte Oerk e dürfte|fan{f<jhe Polflieger Oberleutnant Byrd hat be- plötzlich infolge eines Schwlndclanialles me Iannt@egt$en, daß er die Absicht habe, Mitte Kellertreppe hinab und blieb unten mit ;er- September mit zwei Fokker-Flugzeugen nach Tot?E"rs7 am'W "on "m Südpol zu fliegen. Ms Ausgangspunkt : DienstÄdchw, das w den Keller ging, entdeckt.' der Expeditton ist Newyork vorgesehen. .....

\ Gefährliche Geschenke für em

Einiger nicht ungefährlicher Geschenkftucke hat sich das Museum in Uelzen entledigen müssen. Es waren dem Museum drei Granaten gestiftct worden, die sich als noch geladen erNne en itno schleunigst von einem yeuertpemr unter -oe oPachtung aller Sicherheitsmaßnahmen zur Ex- ploston gebracht wurden. Der Rest war allerdings nicht mehr zu gebrrntchen

* Aufdeckung einer Tropfsteinhöhle.

Fräulein CLclle Sorel, die berühmte Schau­spielerin der Pariser ComLdie Francalse und Inhaberin des Ehrentitels derschönsten Frau Frankreichs', hat sich zur allgem-nen Ueberra- schung der Pariser soeben verheiratet. Ihr Gatte ist Gras Guillaume de Segur, der Sproß des b:- rühmten Adelsgeschlechts, der sich auch als Dilet­tant schauspielerisch betätigte und des öfteren mit seiner jetzigen Gattin bei Liebhabervorstel- lungen auftrat. Es ist schon länger als dreißig -rahr her, als CLclle Sorel zum erstenmal auf der Bühne erfchien, auf der sie bald ein Stern ersten Ranges wurde. Sie hat sich auch heute nock ein bemerkenswert jugentltches Reicheres erhalten, das sie, wie ste angibt, in der Haupt-! fache dem regelmäßigen Gebrauch kalter Bader zu verdanken hat. Diese ewige Jugend, die sie auf der Bühne repräsentiert, ist auch der Grund, weshalb sich Paris feit Jahr und Tag den Kops zerbricht, wie alt die schönste Frau Frank­reichs eigentlich fein mag. CLcile Sorel hat es übrigens nicht nur künstlerisch, sondern auch ma­teriell zu etwas gebracht. Sie istBesltzerm ei­nes prächtigen Palais im vornehmsten Viertel i * Hiobspost aus Rußland. In einer Fabrik von Paris und schlaft in einemBett, das aus h wst(JU ereignete sich durch Entzündung von Gold und Elfenbein gearbeitet tft Ihre zahl- > Beuzoldämpfen eine Explosion. Das dreistöckige reichen Verehrer sind gespannt, ob die jetzige I ^brikaebaude wurde zerstört Zwei Arbeiter Frau Gräfin auch ferner noch int Verband ber wurden getötet, vier Arbeiter und ein Feuer- ComLdie Francalse bleiben wird. I wehrmann schwer verletzt.

* * Dos Verfahren gegen das Ehepaar Jür-

Jöpfer der Spielleibenschast. gettS. Landgerichtsdirektor Jürgens und Frau Wegen Unterschlagung amtlicher Gelder in sind nach Beendigung der Voruntersuchung we- Hohe von 28100 Mark und Fälschung der Kon- gen verschiedener ihnen zur Last gelegten Straf- trollisten hatte sich vor dem Schöffengericht in taten in das Stettiner Untersuchungsgefängnis Karlsruhe der 42jährige verheiratete bisherige Fincminspeftor Heinrich Haller zu verant­worten. Der Sing et tagte, Der in vollem Um-I fange geständig ist, und einen Monatsgehalt von 400 Mark bezog, mit dem er nach seinen Angaben sehr gut auskommen konnte, brachte das Geld saft ausschließlich int Spiele durch. Der Staatsanwalt beantragte die geringstzu- lässige Strafe, sechs Monate Gefängnis. Das Gericht ging aber über diesen Antrag weit hin­aus und verurteilte Haller zu zwei Jahren Zuchthaus, den Kosten und fünf Jahren Ehr­verlust. Mildernde Umstände lägen in keiner Weise vor. Er habe das ganze Geld nur zur

Nun will die Seele feiern

Und flüchtet m die Ruh Ls schwebt aus Birkenschleiern

Mir helles Zreuen;u. Ich will ganz stille fein, will warten, nichts a!» warten

Und aus dem Gottesgarten

Erbitten Stab und Schein.

Den Schein, daß er die andern

Und mich umleuchten mag. Geht ab und an dies wandern Durch wolkendunklen Dag;

Den Stab, baß Jahr um Jahr Er mich beim Suchen leite, 23t» ich zur Heimat schreite.

In der ich einstmals war.

Die Btrkenschleier wehen

Lin zartes pfingstgedicht,

Die Rirschenblüten stehen In Licht, in lauter Licht.

Ls ist so wunderstill. Als ob fd-oit heut' der Garten

Den Suchenden erwarten Und nicht mehr lassen will.

firanz Lüdtke.