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Hessische Abendzeitung

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Nummer 108. Amtliches Organ der Stadt Kaffel

Sonntag, 9. Mai 1926

Amtliches Organ der Stadt Kaffel 16. Jahrgang

Abbruch des Generalstreiks in Sicht?

Leichte Entspannung in der Regierungs- und Flaggenkrise.

Der

Sonne und

in frostbeklommenen

London, 8. Mai.

Düsseldorf, 8. Mai.

deut-

Don recht« nach link« Kabincttswirrwarr in Warschau. (Eigener Drahtbericht.)

Sin Pyrrhussieg des Kabinett«.

Vor der Abstimmung über das kommu­nistische Misstrauensvotum bezüglich

muuistischcn Misstrauensantrag a b l e h n e n. Letzterer hob hervor, dir Demokraten würden bei anderer Gelegenheit ihre Stellung zur Regierung bekunden. Abg. Graefe (Völk.) stimmt für feint Partei dem kommunistischen Antrag zu. Ter kommunistische Mitztrauensantrag wird hierauf gegen Komm. u. Völk, abgelehnt.

Man will Oie Jt ßterung austzungern.

London, « Mai. (Eig ne Drahtmeldung.) Das Negierungsolatt melott heute: Die Lage wird gespannter und der Höhepunkt ist noch nicht erreicht. Die Führer haben Befehl erlas­en, das Aeußerste zu tun, um die Versorgung mit Lebensmitteln usw. zu lähmen. Ein- 'chüchtenrungsversuche uns Ausschreitungen der Menge wurde unterdrückt. Die Zahl der b-io.i deren Schutzleute wird aus fünfzig! nis.-nd er­höht. Andere wichtige Maßnahmen stehen bevor.

Gesundheit ist pflicht.

Luther als Künder deutscher Freiheit. (Eigene Drahtmeldung.)

samkeit in den Dienst der MenschlM stellen können. Mit einer Kulturtat, wie es die Aus­stellung ist, verwirklicht Deutschland daS tiefe Gehehrtenwort: Das Grösste, w«s dem Men­schen begegnen kann, ist cs wohl, in der eig e- nen Sache die Allgemeinheit zu verteidigen.

Warschau, 8. Mai.

Der Kabinettsauftrag des Abg. Witowe ist im letzten Augenblick gescheitert an der Weige­rung des Grasen Skrzynskl in seinem Kabinett, gegen das die gesamte polnische Linke in schärfster Opposition steht, das Portefeuille deS Aussenministers zu übernehmen. Gegenwärtig besteht die Absicht, es mit der Bildung einer linksgerichteten Regierung zu versuchen, an deren Spitze wahrscheinlich der Sozialdemo­kratische Abgeordnete Marek stehen soll.

London im Dunkeln.

London, 8. Mai. (Eigener Drahtbericht.) Verschiedene Baumwollfabriken im Bezirk von Prestin haben geschloffen. Die Angestellten der Elektrizitätswerke von London haben gestern die Arbeit niedergelegt. Die ge­samte Stromversorgung ist eingestellt.

Keine Hand rührt sich für England.

Rewyork, 8. Mai. (Durch Funkspruch.) Ein Aufruf der Kommunistischen Partei fordert die Hafenarbeiter auf, die Beladung und Löschung der nach England bestimmten Schiffe zu verweigern. Die Transportarbeiterzen­trale in Antwerpen hat beschlossen, alle ein- treffenden Güter gleichviel welcher Art, die in normalen Zeiten nicht für Antwerpen bestimmt gewesen wären, nicht ausladen zu laffen.

scheu Menschen. Heute, hier in Düffeldorf, inmitten des Gebiets, das vor einem Jahr noch von fremden Druck besetzt war ergänze ich meine Berliner und Darmstädter Reden mit dem grossen Leitmotiv: Der deutsche Mensch! Aus dem Leben des putschen Menschen hat die

Ein schüchterner Win?.

Verhandlungsbereitschaft der Gewerkschaften.

(Eigener Drahtbericht.)

London, 8. Mai.

Das StreikblattDer Arbeiter" stellt nach­drücklich in Abrede, dass einzelne Arbeitervertre­ter oder der Generalrat zwecks Verhandlung an die Regierung herangetreten seien, betont se- doch, dass der Generalrat bereit sei, jeden Au­genblick inprälminarc Erörterungen bezüglich der Zurückziehung der Aussper­rungsankündigung undbezüglich der Beendigung des Generalstreiks einzutreten, wenn die Wiederaufnahme der Verhandlungen eine ehrenhafte Regelung des Streiks sichert.

Der Erzbischof zwischen den Fron en.

London, 8. Mai. (Eigene Drahtmeldung.) In einer Erklärung des Erzbischofs von Can­terbury heisst cs, die Parteien in dem gegen­wärtigen Konflikt sollten sich bereit erfrören, die Verhandlungen wieder auszuneh- m e n. Eine Regelung der Schwierigkeiten durch Kampf sei nicht erreichbar.

klmrg: Gesundheitspflege, Soziale Fürsorge und Leibesübungen. In öffentlichen Gesundheitospflcge erblicke ich eine der herrlichsten Grosstaten menschlichen GeiPLs. Auf keinem anderen Gebiete (trotz der wel»umwälzenden Leistungen der Technik) hat der Mensch mit seinem Geiste so entscheidend in den Ablauf der Kultur eingegriffen. So dient die Ausstellung in ihren drei Richtungen dem einen ZieleDer Pflege des deutschen Men­schen". Der deutsche Mensch hat die Prüfungen und Nöte der Kriegszeit und Nachkriegszeit überstanden. Er wird seinen Wegnachoben sorffetzen, dessen Ziel nur die Wiedergewin- uunfi eines willensfreicn Vaterlandes fein kann. Nur ein solches freies Deutschland, wird über ocn eigenen Nutzen hinaus seine grossen kultu­rellen und sck-affeuden Kräfte mit voller Wirk-

Toter Glanz.

Schwärende Wilden im Blütenmai.

Neigen sich nicht über Wegen, Zäunen, Mauern blaßblaue, lilarötliche, schneeweiße Fliederblütenkronen zu dir nieder? Gleiten nicht unsere grübelnden Sinne, hungrig nach

In Hüll mußte gestern nachmittag hie Polizei mit Knüppeln gegen streikende Arbeiter vor- gchen. Streikposten zeigten sich gegenüber Freiwilligen feindselig. Berittene Polizei mutzte eingreisen und die tausendköpfige Menge zer­streuen. Sieben Personen wurden verletzt. Ver­stärkungen säuberten den Platz. Marineleute wurden für den Schutz von Freiwilligen, die Lebensmittel löschten, aufgestellt. Andere Ma- trofenabteilungen wurden zum Schutz anderer Schiffe entsandt. Die Industrien in Hüll sind so gut wie stillgclcgt. Die Bevölkerung ist ruhig. In Lincoln arbeiten die Fabriken. In Derby dagegen sind die bekannten Automobil- werke geschloffen. Man erwartet, dass auch noch andere Werke schliessen müssen. In Sheffield streiken 50 000 Arbeiter, sodaß auch weitere In­dustriezweige in Mitleidenschaft gezogen werden.

stützung beschränken zu wollen. Die Macht­haber jenseits des Kanals wissen in beiden La­gern genau wie wir, daß ein solcher Riesenftrrik sich sehr rasch totlausen oder, beim Einsatz der letzten Reserven zur Katastrophe führen muß, wobei das Gespenst der Revolution und des Bolschewismus aus der Ferne grinst. Wie ein Ausgleich höherer Gerechtigkeit aber mutet es uns an, daß auf England jetzt der vergiftete Pfeil der Hungerblockade zurückprallt, den es einst in teuflischer Bosheit auf unsere Frauen und Kinder abschoß. Nur daß eben die Erdrosselung des Wirtschaftsverkehrs, die Ab­schnürung von der Lebensmittelzusuhr und die furchtbare Güterzerstörung, die auf täglich fünf­zehn Millionen Pfund geschätzt wird, daß also letzten Endes der k n u r r e nd e Magen die Kampshähne sehr bald zur Vernunft bringen wird. Wobei dann freilich eine gerechte Lösung wieder die deutsche Kohlen- und die Weltwirtschaft überhaupt aufs stärkste beein­flussen dürfte.

Auch im heiligen römischen Reich deutscher Station hat die Regierung keine glückliche Hand, und die hohe SonnenköNigin hat sich schon lange hinter schwarzen Wolkenschleiern verborgen. Außer den kühlen Mailüfterln der Fürsten- und Aufwertungsvolksentscheide sind nun auch die Hagelschauer des Flaggenwirrsals auf das überraschte Volk herabgestürzt. Und wenn auch tatsächlich der Reichsflagge durch die Nachbarschaft der Handelsflagge noch kein Tort angetan, den Deutschen in Ueber- see aber ein heißer Herzenswunsch erfüllt sein sollte, wie es Stresemanns Hirtenflöte so honig- füß herübersäuselt, so bleibt doch der Augenblick für dieses Risiko schlecht gewählt und die Tatsache bestehen, daß die Regierung sich einen Pfahl ins eigene Fleisch und einen Keil zwi­schen die Parteien getrieben hat, der ihr zum Verhängnis werden dürfte. Wenn sich der Mißtrauensantrag der Linksparteien auch aus­schließlich gegen den Kanzler richtet, so hätte sick doch die Doppelkrise (Fürsten und Flagge) bei größerem politischem Takt und fei­nerem parlamentarischem Instinkt vermeiden laffen, zu einet Zeit, wo Millionen nicht wis­sen, wie sie Frau und Kind ernähren sollen und Wohnungs-, Steuer-, Teuerungs- und Besat­zungsnöte den Einsatz der letzten Energie und geistiger Jnitiattve verlangen, anstatt sich im mörderischen Kampf um politische Symbole zu verzetteln und aufzureiben. F. R.

der Fürstenabfindung, das nicht motiviert ist, erflären Abg. Graf Westarp (.), Abg.

Müller-Franken (Soz.) und Abg. v. Richt- Dem Leben des deutschen Menschen hat die

Hofen (Dem), dass ihre Parteien den lom-1Ausstellung, die heute eröffnet wird, den Trci-

Flaggenerlasses eine Krise von unübersehbaren Folgen heraufzubeschwörcn. Auch das Zentrumsblatt schreibt, eine Erklärung der Regierung, die der Stimmung in den Regierungsparteien entgegen« kommt, könnte vielleicht die Grundlage zu Ver­handlungen bieten, die einen Ausweg aus der Krise zeigen. In der demokratischen Fraktion soll man jedoch den Versöhnungsaktionen sehr skeptisch gegenübersteh en.

Türme der Sehnsucht.

Ein Rheinparadies: Die Gesotei.

400 000 Quadratmeter Aasstelluaas - Gelände. Wunder der Architektur. Die Säuglinge hinter der Glaswand. Wie man länger lebt und früher stirbt. Planetarin« und Planschetari- um. Deutschland erwache! Abend am Rhein.

(Von unserem Sonderberichterstatter.)

Düffeldors, 7. Mai.

Nun liegt der Tag der ersten Besichtigung der großen Düsseldorfer Schau hinter mir. Zwischen hämmernden Arbeitern, malenden Menschen, zwischen der letzten Gestaltung eines riesengroßen Werkes schoben wir dreihundert und mehr deutsche Presseleute uns hindurch. Wenn uns Zahlen imponieren können, so hier: Vierhunderttausend Quadratmeter bei einer Länge von drei Kilometern bedeckt die Ausstel­lung, 120 000 Quadratmeter sind von 171 Bau­ten bedeckt worden. Ein imposantes Gelände am Rhein, auf das die neue Brücke grüßt und von dem der Blick über das Wasser in die ver- schwimmende Baumferne der stillen, niederrhei­nischen Landschaft vetträumen kann. Ein köst­licher Rahmen für dieses Wunder menschlichen Schaffens, wie ihn die Natur gab. Der alte Kunstpalast am Rhein hat eine neue Fassade erhalten. Gebäude, die Prof. Kreis schuf, um­schließen in völlig moderner und außerhalb der Gesolei-Stadt ungewohnter Architektur den Ehrenbof, dessen Anlage eine der schönste-- Städtebauten der neuen Zeit ist. Da flankiert die grüne Maner des Hofgartens den Blick und zum Rhein schließt die Kunsthalle ihn ab. Wuchtig-wachsend, abschlußbildend dann das Planetarium,

jener gigantische Kuppelbau

Die Last der Verantwortung.

Ein Abflauen der Regierungskrise?

(Eigener Drahtbericht.)

Berlin, 8. Mai.

In den gestrigen intersrnktionellen Bcspre- chuntreu zwisL,en den Regierungsparteien, an Denen auch Innenminister Dr. Külz teilnahm, und die noch zu keinem greifbaren Ergebnis geführt haben, wurde jedoch, laut Preffenotiz, betont, daß an dcr gegenwärtigen Rc- gicrungskoalition festgehalten werden müffe. Keine Regierungsfraktion könne die Verantwortung dafür übernehmen, wegen des

Ohne Schrift und Licht.

Aber das Unterhaus tagt weiter.

(Eigene Drahtmeldung.)

London, 8. Mai.

Im Unterhause wurde mitgcteilt, dass die Angestellten des Unterhauses zurückgezogen worden seien. Wenn cs sich als notwendig er­weisen sollte, so wird das Haus ohne D r u k- kerei und ohne elektrische Beleuch­tung weiter tagen. Ein konservatives Mitglied machte für alles Blutvergiessen die Arbeiterorganisationen verantwortlich. Senn» ro.0 r *<5 9 roorf dem Regierungsblatt einsei­tige Berichter st attung vor.

aus Backsteinen, der schon herüberleitet zu dem bodenständigen Material der niederrheinischen Architektur. Und in dieser prachtvollen Einheit­lichkeit präsentiert sich die ganze Ausstellung. Die Rheinterraffe und das Haus der deutschen Bäder, der Tanzpalast, gleich welchen man von den vielen Bauten herausgreift: überall der Wille, ein neues Bauen zu geben, das vielleicht von hier aus seinen Weg in die deutschen Gaue machen wird. Damit aber bekommt die Gesolei das Gesicht, das sie wirklich be­sitzt: eine der kühnsten Weltausstel­lungen zu fein, die unsere Zeit schaffen konn­te. Und da wir Deutschen nun einmal das W e- sentliche bevorzugen, so nahm man den Grundgedanken unserer Tage der Not und der überstandenen schweren Zeit und behandelte das, was uns allen so tief im Herzen wurzelt: den Wiederaufbau der deutschen Volks­gesundheit, die körperliche und sittliche Er­starkung der Volkskraft, die Wiedererweckung des gesunden deutschen Menschen. Nicht wahr, da sieht man die Sonne über weitem Gefild aufgehen und ein herrliches Land öffnet sich uns. Wenn der Werdegang des Menschen Wesentliches sein soll, dann wollen wir zuerst einmal zu dem Vasenol-Kinderheim wandern, das da unter Bäumen zwölf Düsseldorfer Säuglingen sommerlang eine Musterstätte sein wird. Hinter den Glaswänden reifen die Klei­nen heran. Jeder Mutter Herz freut sich an den vorbildlichen Säuglingszimmern. Dann das Kinderschulzimmer, der Kinderhort mit zwanzig Kindern, die bunte, herzliche Welt der Kleinen, die

auf der Wiese plantschen und sich sonnen. Da faucht aus dem Gebüsch ein kleines Unge­tüm heran: die Liliput-Bahn, die uns rasch zu den Hauptgebäuden der Kunstausstel­lung 1926 und zu den Ausstellungen der So­zialversicherungen, der Krankenkassenverbände, der Versicherungsanstalten der Aerzte, der Ge­werkschaften, des Hamburger Tropenhygieni- chen Instituts usw. bringt Es ist nicht mög- lich, sich in dieses Material zu vettiefen, dem Fachmann ist es Vorbehalten, aber zwischen­durch hemmt man Poch den Fuß. Die Ver- wandlungsbilder in Holzschnitzerarbeit, der Arzt in zweitausend Jahren, das ist so köstlich und auch amüsant, daß man sich ganz dem Zau­ber der Künstlerarbeit hingibt. Das Dresde­ner Hygienemuseum sandte den durchsich­tigen Menschen!Der vorgeschichtliche Mensch", Uebertragbare Krankheiten.Mensch und Natur". Luft und Klima, das alles sind Abteilungen, deren Segen t.ef in das Volk ein- dringen möge. Auch der Völkerbund ist zum ersten Male seit seinem Bestehen auf der Gesolei »ertreten Wenn wir vom Schauen müde sind und sinnend vor dem Bildwerk tehen, aus dem alle zweiundvierzig Sekunden der Tod heraustritt, alle sechsundzwanzig Se-

Retchskanzlcr Luther, der mit mehreren Ministern zur Eröffnung derGesolei" einge­troffen ist, hielt bei dem Festakt folgende Rede: Immer wird man beim Wiederaufbau Deutsch­lands die drei grossen Kräfte nutzbar machen müssen, die uns zur Verfügung stehen: Die deutsche Arbeit mit Kopf und $ Schätze des deutschen Bodens uni

Maientagen auf balsamischen Duftwellen, wie sie brennende Busche, flammende Beete, stäu­bende Wipfel und blumenbesticktc Wiesengründe uns entgegenhauchen, frohen leuchtenden In­seln zu? Schwingen nicht abertausend Weih­rauchkerzen in winddurchbrausten Kastaniendo­men dir zu Füßen ihr mächtigesKyrie eleison" wenn du an den Pfeilern des Mnsentempel- -chens hoch über dem wogenden Wipselgrün der Märchen-Aue lehnst? Noch schauernd unter etfigen Regenböen und nordffch-herben Windes­grüßen breiten weiß und xofa Blütenprächte bunte Teppiche unter deine Sohlen, schluchzen aus blutbetropsten, ober lichtgrünen Laubbal­dachinen Melodien von Liebesleid- und lüft. Aber die schäumende, wogende Blütenfülle, att seliger Jugendüberschwang friert dem Sonnen­glück, der Himmelsglut entgegen, bleibt arm und tot ohne die Zauberkraft des Lichtes. Arm und tot wie die auswärtsdrängende Seele des Vol­kes und der Völker ohne die Heilkraft eines all­mächtigen Glaubens, ohne den vorwärts reißen­den Willen zur schöpferischen Gemeinschaft, ohne die heilige Opserflamme der Bruderliebe, Mensch- u. völkerversöhnender Hilfsbereitschaft.

So stehen sick nun schon eine Wocce die Millionen des Bürger- und Arbeitertums im meeritmgürteten Albion in eisiger Todfeind­schaft gegenüber. Selbst die Flanken des Kon­tinents werden von den Generalstreik­wogen gepeitscht, ohne daß dieses selbst ernst­haft erschüttert werden dürste, denn die euro­päischen Gewerkschaften scheinen sich auf die moralische, finanzielle und passive Unter-

Der Streik tobt Wetter.

Blutige Köpfe in Hüll. Verödete Fabriken.

(Eigene Drahtmeldung.)