Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
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Nummer 107 Amtliches Organ der Stadt Kassel
Sonnabend 8. Mat 1926
Amtliches O gan der Stadt Kaffel 16. IahrAaUg
©trefemann beschwört den Flaggensturm.
Zustimmung, bie auch Ebert
Brötkett Orr (Streif ob>-
seit
sslied, das schon dem alten Bundesrat angehört
Rein <Senermftre;f für Europa.
Paris, 7. Mai. Man bestätigt in gutunter-
So» Zentrum am Scheideweg
Berlin, 7. Mai. (Privattelegramm.) In der Zentrumsfraktion wird die Aussprache über die Flaggenfrage erst nach der Stellungnahme des Reichsvorstandes fortgesetzt wetbcn.i
Im Reichstag erwartete man gestern eine Rede des Reichskanzlers Dr. Luther zur Frage der Fürstenabfindung. Man erhoffte von einer solchen Kanzlerrede eine gewiste Klärung der Lage, aber die Sensation blieb aus, der Platz des Kanzlers blieb leer und nur Herr Külz machte sich eifrig Notizen, ohne jedoch in die Debatte einzugreifen. So blieb das einzig Bemerkenswerte dieser Sitzung die Rede Scheidemanns zur Frage der Fürstenab-
Mitteilung gemacht, über daS Verständnis un die prinzipielle
Allein die Teilnahme an den verschiedenen Reichsratsausschüssen, in denen dock jedes große Land selbständig vertreten sein will, zwingt die ! größeren Bundesstaaten, außer dem Gesandten noch andere höhere Beamte in Berlin bereit zu haben. Sv besteht die Bayrische Gesandtschaft aus drei Staatsräten, zwei Ministerialräten und einem Wirklichen L?gationsrat, die sächsische Gesandtschaft aus drei Ministerialdirektoren, einem Ministerialrat und zwei
müssen, wie die jetzige, sodaß die ganze Krise weniger eine Regierungskrise als eine Lüth e r k r i s e wäre Doch wie gesagt, bis zur Erörterung dieser Fragen im Plenum vergehen noch einige Tage, die Ueberraschungen bringen können.
Mit der Neubesetzung des badischen Gesandtenpostens in Berlin findet ein fast einjähriges Provisorium sein Ende. Denn so lange ungefähr ist es her, daß der langjährige badische Gesandte Dr. Nieser, wegen Erreichung der Al-
Verbindungsoffizier zwischen Berlin und dem Land, das er vertritt, ist.
zwanzig Stunden und zu namhaften materiellen A^A^keit der deutsch.n Gesand-
Untcrstützunaen bereitkinden tenpostcn in Berlm liegt natürlich nicht auf
unrerputzungen verettsmven. Idiplomatiichem oder repräsentativem Gebiet,
beruht vielmehr auf dem Einfluß, den der betreffend? Gesandte als stimmsührender Bevollmächtigter zum Reichsrat auf die Reichsgesetzgebung ausüben kann. Auch liegen ihm wichtige Aufgaben in allen Finanz- und Wirtschaftsfragen ob, in denen er gewifl:rmaßen
Lkbekflüssiaer Luxus?
Tas Heer der deutschen Gesandten in Berlin.
Sn d« kürzlich in einem längeren Artikel von uns behandelten Tatsache, Satz in Berlin anch eine stattliche Reihe von dentschen Gesandten Ihres Amtes walten, gibt einer unserer Mitarbeiter anfschlntzreiche Erlänternngen.
Ob Luther fällt?
Tage der Ueberraschungen.
»4. ___ - „ i -u muvc uu öitue. vticyr roen von
rUöfd!?a ?“bder bayerischen Gesandtschaft liegt die sächsi- Mgebrochen. Man hat in amtlichen Kreisen den Ische Gesandtschaft an d"ren Sviste der w^-'Äf M wa'^lassen^rr§.^Är^ifav Were sächsische Ministerpräsident Grad- g^tbnrte «fertonTrUärt^l^$refRDertireteH "nf “ 7 'der nach seinem Rücktritt 1921 einige $8ir können keinen einzigen Gefangenen zurück-I^.^"^,^t^-^7^.des Innern war, steht, geben. Die Freien des Rifgebietes würden uns die Augen ausstechen. Was die anderen Bc- oingungen betrifft, so konnten wir keine davon annehmen. Wir ziehen es vor kämpfend für unsere Freiheit zu sterben.
Auch Württemberg bat sein Gesandtschastsge- bäude in der früher so vornehm-stillen, jetzt durch den ununterbrochenen Autoverkehr nach dem Westen laut und häßlich gewordenen Voß- straße. Württembergiscber Gesandte ist Dr. Bosler. Er tritt freilich nicht so hervor wie । . sein Vorgänger Hildenbrand, der als Freund
Der Frank am Ende. des ersten Reichspräsidenten hinter den Ku- Moraans’ 1-^" cJne bedeutsame Rolle spielte. An der
Morgans Tou... -? I Lpitze der hamburairchen Gesandtschaft steht Se-
(Eigener Drahtbericht.) I uator Strandes, während sein hanseatischer Spe-
9,„riP „ m . zialkollege, der lübeckische Gesandte Dr. Luers-
Pans, 7. Mat. fen eine Amt^villa in der Tiergartcnstraße
Kintmzminrster Piret hat gestern mit bei I &at Nur in Etagen und zur Miete wohnen Finanzwelt, die durch das Sinken des Franke, der thüringische, hessische, mecklenburgische, ol- entstandene Lage besprochen und verhandelte Idenburgische und bremische Gesandte. Thürin- sann mit dem Bank-Gouverneur. Ein Blau oen wird schon seit seiner Konstituierung als glaubt, daß die von der Morganbank bereits Freistaat durch den Minister Dr Münze! vertre- oor längerer Zeit zur Verfügung gestellte len, während die hessische Gesandtschaft seit Summe von hundert Millionen Dosso- ,,,r Bess Ianderthalb Jahrzehnten den Freiherrn von Bie- serung des Franken eingesetzt werden solle. Man aeleben zum Eh-f hat. Er ist daher außer Er- ^hipfer67 scheine, zellen, von Boden das einzige Reichsratsmit- daß btefer Augenblick mcht mehr fern sei. «glted, das schon dem alten Bundesrat anaebört
And in acht Tagen?
Noch ist bie Regierung Herr der Lage.
(Eigener Drahtbericht.)
London, 7 Mai.
Abg. Hardy Jones (Arbeiterpartei) erklärte, in acht Tagen würde keine Industrie mehr arbeiten, es fei denn, sie hätte dazu eine besondere Erlaubnis des Gewerkschaftskongresses. Mtt 291 gegen 86 Stimmen wurde ein Abänderungsantrag der Arbeiterpartei zu dem Beschluß ab gelehnt, der der Regie- rung gestattet, die bewaffnete Macht Nir
speziell der Regelung dieser Flaggensrage ent-
te A rSSÄrf Die Regierung zu schwach
Iveisflogge unserer Schiffe neben der Reichs-1 Ein ErnährungSkommiffar mutz weichen, floxge von unseren Missionen geführt würde, -Durch Äunftoru») ’
daß andererseits die Deutschen im Auslände n
diese verfassungsmäßige Flagge anerkennten. , x . 10 run* ‘ •Utct-
Noch vor wenigen Jahren stimmte die demokra- Der „Vorwärts" weiß aus London tische ReichstagSfraktion geschloffen für die Bei ru melden, daß in New-Castle die von behlütung der Geltung der alten Schwarz-wciß der Technischen Nothilfe durchgeführte Le- roten Flagge zur See. Wenn man sich jetzt dar- vensmittelversorgung zusammen- über aufrcgt, daß zwei Flaggen über deutschen! gebrochen sei. Der Zivilkvmmiflar der Re- Gefandtschoiften wehen sollen ,so stelle man sich! ssierung habe bie Gewerkschaften ersucht, doch einmal die Diskrepanz vor, daß die deutsche die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung am Hafen liegende Anstandsvertretung eine an- zu übernehmen, und sich verpflichtet, die Tech- bere Flagge zeigt, als die draußen liegenden I nifdje Rothilfe und Truppen aus den Be-! beutfd?en Schiffe. Innenpolitische Momente! zirken zurückzuziehen.
kamen überhaupt n i ch t für die Roichsregierung in Betracht. Dafür bürgt doch zunächst die
Erst dann stehen endgültige Beschlüsse betreffs, Aufrechterhaltung der öffentlichen Dienstzweiqe des soziaLdemokr. Mtztrauonsantraizs bevor zu verwenden. Tas Regierungsblatt teilt mit: — Handel und Industrie erleiden weiterhin ernst-
o«e*l*«* „Hk lichen Schaden durch den Streik. Die lebcns-
A»UlI)tr UfrO öuCil. wichtigen Betriebe werden aufrechterhalten Bei Stresemann verteidigt die Flaggenvorschrift. Zusammenstüßen mit Polizeikräften versuchten 1 Personen, die Beförderung von Vorräten ,11
(Privat-Telegramm.) behindern. Lebensmittel und Transportmöglich
Berlin, 7. Mai. keilen sind im übrigen in reichem Matze vorhan- Zur Flaggenverordnung Uetz sich Autzenmint- den. Die Zahl der Hilfspolizisten verstärkt sich, fter Dr. Stresemann zu einem Wolffmitarbviler wie folgt aus: Der Streit zwischen den ocm- 'chen Kolonien, die noch bis heute zu neun Zehntel völlig Schwarz-weitz-rot eingestellt fint
findung. Seine schwere Kannonade gegen das und den beutfitjen Vertretern im Ausland hat richteten Kreisen, daß weder die Franzosen, noch! ersgrenz: zurückgetreten ist In den größeren Hohenzollernhaus brachte es zu Wege, daß zu den unliebsamen Vorkommnissen geführt, bie Belgier unb noch weniger die Deutschen Sündern pflegt man den Berliner Gesandtenpo- Ä* emer Rede unter allgemeinem Hallo i« AuSlmidSdeutschen.haben ost die Flagge entschlossen seien, einen „Obe grenz, en! sten an Bedeutsamkeit einem Ministerpor« dte Deutschnationalen, die zuerst man- ihres Gastlandes statt der deutschen! . 8 L" tefeuille gleich zu achten. Demgemäß ist
cke ihnen wenig sympathische Erinnerung an Flagge gezogen. ES besteht die Gefahr ,datz tte®e"ertftrel. $ ,.7 ßa 6 ' .m Neubsrtzunq eine Machtfrage, bie unter bett
ine Haltung beS letzten Kaisers ruhig hatten deutsche Flahge in vielen Landern überhaupt Forderungen der englischen Bergarbeiter zu Koalitiousparteten der betreffenden Länderre- über sich ergehen lassen, den Saal verließen. gezeigt wird. Reichskanzler Dr. Luther unterstützen, werde man sich höchstens zu einem gierung lange erörtert und vor der Entscheidung Nach weiteren scharfen Ausfällen Scheidemanns ^ bm ^r TrEerfeter ftir Ebert auch cme e m o n st r a t i o n s st r e i k von vieruno. sorgsam abgewogen wird. So ging es auch in gegen den Grafen Westarp nahmen dann diel, Mitteilung gemacht, über das Verständnis un-.f 2- .. - ... . .. I Baben. Die gaiehtinfeit s»» k,”h.-a „ übrigen Fraktionen zu der ganzen Frage der Fürstenabfindung in der druchaus richtigen Erkenntnis, daß nach den un-ndlich langen Debatten im Ausschuß und nach den Ausführungen, die bei der ersten Lesung im Reichstag gemacht wurden, neues zu diesem Thema nicht mehr zu sagen sei, nicht erneut Stellung. Nach einem letzten Redestrom der Kommunisten und Völkischen schloß die Debatte, wie man es gar nicht anders erwarten konnte, damit, daß der Reichstag das durch Volksbegehren an ihn gelangte Gesetz über die entschädi- gungslose Enteignung der Fürstenhäuser mit den Stimmen der bürgerlichen Parteien gegen die Stimmen der Sozialisten unb Kommunisten ablehnte, wobei es vielfach bemertt wurde, daß einige demokratische Abgeordnete an der Abstimmung nicht teilnahmen. Nach diesem Beschluß des Reichstages hat als „höhere Instanz" das Volk das Wort, der
große ^Mehrheit" sich ^zu ^dem" Etttewnungsge- Einstimmigkeit des Kabinetts I London, 7. Mai. (Eigener Drahtbericht.)! Legationsräten. Württemberg hat außer" sei« danken stellt. pur sozialdemokratischen Interpellation (stehe Gestern abend wurde mitgeleilt, daß heute auf nem Gesandten einen Ministerialrat und zwei
Mebr Fnteresse nta hon No«ssonhf„nn-„ im P «tönte Stresemann: Es ist mir Nicht allen Untergrundbahnlinien Züge laufen wer-pberregierungsräte, Baden einen Ministerialdi- SBIenum! berc^ßraebni^bon bontbere?« ^fcrKrfKu ^eite^ bie $anbeIS ben. In Norwich streiken zwanzigtau end Ar- rektor und einen Ministerialrat in Berlin. Da«
stand wande man im Wattotbaus ber inn«- ^ M^^rot-goldene Gösch geführt beiter. In Durham haben sich viele Strei- «M« begnügen sich die kleineren Länder wie voliMck^n Poo- WaliothauS der inmr- yaiw. Der Minister schloß, diese Verordnung kcnde freiwillig zur Aufrechterhaltung Thuringeil, Hessen, Hamburg, Mecklenburg« erörterte man® febr" eifrig was nt? naÄ S m h^°v^ Ergebnis haben, als jene? wichtiger Dienstzweige gemeldet mit ber Erklä- Schwerin Oldenburg und Braunschweig mit ei« die Fl a^o en der ordn u n a ertoienen Ht Mspräsident bas rung, baß sie nicht wünschen, baß das Land zu »em Lega.-.onsrat reib. OberregicrungSrat der
di- Mißbilligung dieser Verordnung of- Gefühlswerte für den b^utf^n Gegenwarts- gische Gffanbt Ertellen Boden Äser i»
fen bekundet haben, werden würde. Nachdem staat zu retten unb ihm badurch neue Anhänger «e.stand aus Amerika. pJ? b. ' 0 ' uens ■ÖDBen- Dieser ist
bereits der »Vorwärts" den Ruf erhoben hat- zuzuführen. Eine Verletzung ber WrfaffunoL, Newyork, 7. Mai. (Durch Funkspruch.) Der -
te: »Fort mit ber Regierung bet schwarz-weiß- wäre im übrigen einem Manne, wie dem Reiche Gewerkschaftsausschuß hat einstimmig eine Ent- Doyen der deutschen Gesandten in Berlin,
roten Flaggenverordnung!" wird sich nun dem Präsidenten von Hindenburg völlig unmöglich schlietzung angenommen, in der den streikenden da er der bienff ältere von allen ist. Denn bereits vorliegenden Mitztrauenvotum der — englischen Arbeitern die volle Sympothie schon seit beinahe zwanzig Jahren sitzt er als
Kommunisten auch ein solches der Sozialdemo-1x».* . ..» «« , ber Gewerkschaften ausgesprochen wird. Vertreter Braunschweigs im Bundes-bezw.
traten zugesellen und die Frage ist nun, was OllUltt Otlf Ulf OirOpCnDünn. * Reichsrat. Aeußerst oewandt, liebenswürdig
Zentrum und Demokr^en bei der Abstimmung Schwere Dtreikkrawalle in Glasaow Auch ©OOafrifa in Oer ©treiffron). und sehr gut aussehend erfreut er sich überall
zu tun gedenken. Die Erregung in beiden Par- vn oua^flow. ^nf.rtn„.a(11trn - der größten Beliebtheit. Wie Exzellenz Boden
leien ist nicht eben gering und wenn das Zen- Eigener Drahtbericht.) De? süÄrikanftche Äertf&sÄB fo gehört auch der bayerische Gesandte von
trumsblatt feinen Leitartikel mit den Worten . London, 7. Mai. ^f^cbe‘ »15^J'PT efl rr lu den beft aussehenden Männern
schließt: »Herr Luther kann viel, — er kann Bei Unruhen in Glasgow wurden gestern irgendwelche^^Waren nach^Grossbritannien «e.' Berliner Gesellschaft. Gleich seinem be« auch fallen», und wenn ein demokratisches lechsunbsechzig Personen verhaftet unb mehrere vertieren soll verbinbete werten Die rühmten Vorgänger, dem vor kurzem verstorbe« Blatt davon spricht, daß bie Demokraten ftd) ^erfowri Beriett. In einigen Wirtshäusern ^^eren foll ncn Grafen Lerchenfeld, ber Bayern drei Jahr«
überlegen müßten, ob sie ihre Minister noch im mrb Laden wurde geplündert. Hierbei wurde ^r^LritifXn’äX^ter6 6 ,c&nte lang bis zur Staatsumwälzung in Ber«
Kabinett lassen könnten, so kennzeichnet das bie wi lunger Mann durch eine Fensterscheibe ae- ofl,e bcr bnti.men Arbeiter zu ichadigen. nn vertrat, ist er unverheiratet und macht Lage. Nun wird aber im allgemeinen nichts W6" und sehr schwer verletzt. Auf das Ge- " hin großes Haus in feinem schönen, eleganten
so beiß geaesien, wie es gekocht wird und bis die fUchh d-ch Studenten als freiwillige NothelferI Qiöhör in» nid Ällnkt» Gefandtschaftsgebäube. Daß er nicht die guten
sozialdemokratisch? Interpellation Über die"" Stnitzenbahndepot dte Nacht verbrachten,! ^.lkUkl iv uiV viiuJl. Herrendin'rs aibt, die noch als Erinnerung an
Flaggensrage zur Erörterung gelangt, vergehen etwa fünfhundert B^gleuteeS zu Der Risfriede gescheitert Die Offensive beginnt, die Lerchenfelbsck.e Zeit in ber Reichshaupt«
noch einige Tage, in denen man verhandeln w*Lr„;r„;lÄeL^Ure“tc_,ttrit Gummtlnüppet (Vrivat-Telearamm) ftabt fortleben, nimmt ihm niemand übel. Die
und sich alles noch einmal gründlich überschlafen ^n^Fer- Kleineve GrupPen ^un^t,ltT (Vrivat-Telegramm ) ber 3eit verbietet das und setzt große
kann ' m den @citenflTasen. Bei Anbruch der Rocht Parts, 7. Mai. Bierabende nn ihre sstetr»
E' onieifef heft« r-aen grotzeMenschenmaffen vor bas Depm> ------ l ^r a den b e an ihre Stelle. Nicht weit von
Darüber durfte allerdings kein Zweifel beste- und unternahmen mehree Angriffs Die Polizei hen. baß das Vertrauen ,um Kanzler wurde ständig mit Steinen betoorfeiL Sie bei den Demokraten und beim Zentrum einen machte wiederholt Knüppelangrrffe. Daibei wurde Stoß erlitten hat, wobei hinzugefügt werden eine Anzahl meist junger Burschen verhaftet kann, daß auch daS offizielle Organ der Volks- Rach 11 Uhr abends trat Ruhe ein.
Partei sich recht nachdrücklich gegendiePo- *
‘ r Ueberraschungen wendet, für Denn ein Land streift, freut sich das andere, die die Flaggenftage ein neues Beispiel geliefert m„ria Ä
Hot. Unter solchen Umständen scheint es nicht [nf^atA r 'l”'
ausgeschlossen, baß ein geschickt formulierte? bed ?ngl>scheu ^"teralstreikS sind bte Mißtrauensvotum, das sich gegen den Kanzler ^j^'efurFrnhg.muse und Fruchte in Frank- r-chtet, eine Mehrheit findet. Aber auch „* '?! baufe des gestrigen Tages um fünfzig in diesem Falle würde die kommende Regierung $ro*ent und darüber gesunken.
sich vermutlich auf die gleiche Grundlage stützen 1