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Sonnabend, 1. Mai 1926.

Kasseler Neueste Nachrichten

16. Jahrgang. Nr. 101.

Waschraum m riurm Sporthause der hrflrnkampsdahn

lei

Bein, wodurch ein fditoerer Bruch entstand. Im Auto wurde das Kind seinen Eltern nach

Momberg überbracht.

Turnen, Sport. Spiet

sie

t

Der Rundsun

kunst zugunsten bleiben sollte.

Mar nach Schlüchtern, Puschmann von Schlüch­tern nach Wiesbaden; Steuerinspektor Samfberi von Frankenberg "nach Kassel; Obersteuerinspek

des Kasseler Bergbaues unter-

5 Kasseler Braunkohle zählt

tor Bauer von Fulda nach Hünfeld. Bauer ist vom gleichen Tage ab zum Steueramtmann er­nannt und mit der Wahrnehmung der Vor- stehergeschäste beim Finanzamt in Hünfeld be­auftragt worden. Steueramtmann Görgens von Hünfeld nach Wolfhagen als Vorsteher des Fi­nanzamtes.

nicht allein für Zwecke 6er Leibesübungen, sondern für die Volksgesundheit tat allgemeinen und deshalb sei beute der Ruf an die Stadt Kassel gerichtet:

Gebt uns das Hallenschwimmbad, um das seit Jahrzehnten gekämvft wird, das schon soundsooiele Male versprochen wurde, dessen Fehlen Staffel hinter kleine Städte zurückftellt.

Durch eine Anzeige in der Leitung guter Tageskasien-Rapport!

Dhne eine Anzeige in der Zeitung schlechter Tageskafsen-Rapport!

bekanntlich zu den hochwertigsten, sie ist als Rohbraunkohle sowohl als auch in Form von Briketts ein vorzügliches Brennmaterial. Ein weiterer Vorteil bei der Verfeuerung einhei­mischer Brennstoffe liegt in der Billigkeit in­folge der frachtgünstigen Lage. Jeder, der im Kohlenhandel steht, weiß, wie verschieden die Urteile in Verbrailcherkreisen über die vielen einzelnen Brikettmarken sind. Jede der vielen Marken hat sowohl ihre Anhänger, als auch ihre Gegner. Trügen alle Briketts eine einzige Markenbezeichnung, so wäre mit einem Schlage jedes Vorurteil beseitigt. Jedenfalls sollte man das hessische Brikett, ein Produkt aus der hoch­wertigen hesiilschen Kohle, im Interesse der en - geren Heimat

anderen auswärtigen Marken vorziehen.

In dieser Zeit finden die Brennstossvergebun­gen ver Behörden statt und an sie ergeht die Mahnung, bei Vergebung ihrer Aufträge zu prüfen, ob nicht zur Steuerung der Arbeitslo­sigkeit und im Jnteresie des notleidenden Berg­baues des Kasseler Reviers nur in der engeren Heimat gewonnene Brennstoffe getauft wer­den können. Die moderne Feuerungstechnik zeigt Mittel und Wege genug, dies zu ermög­lichen. Helfe daher jeder im Sinne der Be­kanntmachung des Vorsitzenden des Kreisar- beitsnachweiscs mit, der Arbeitslosigkeit und der großen Notlage des einheimischen Berg­baues mit allen Kräften zu steuern.

Was fehlt noch?

Ein Dringlichkeitsworrsch am Weibetage.

So herrlich die Hesfentampfbahn, so stolz nur ans sinb. einer Ergänzung ist sie noch bedürftig und

Aus öcr Heimat.

Kaust hesfische «ohien!

Eine Kundgebung des notleidenden Bergbaus.

Der hessische Bergbau liegt zurzeit sehr dar­nieder. Seine Beschäftigung ist noch niedriger als die in anderen Bergbaubezirken. Erst vor kurzem haben, nachdem vorher umfangreiche Feierschichten eingelegt worden sind, etwa zwei­hundert Arbeiter von der Gewerkschaft Frielen­dorf entlassen werden müssen. Der Vorsitzende des Kreisarbeitsnachweises Homberg, Bezirk Kassel, hat am 14. April eine amtliche Be­kanntmachung an alle Arbeitgeber im Kreise er­lassen, in der die Arbeitgeber darus hingewie­sen werden, daß alles versucht werden muß, um der bestehenden großen Arbeitslosigkeit zu steu­ern. Diese Mahnung darf sich aber nicht nur an die Kreise der Arbeitgeber richten, sondern auch an alle Verbraucher von Brennstoffen, (Behörden, Haushalt, Industrie). Der Grund­satz, daß beim Brennstoffbezuge in erster Linie der heimische Bergbau zu berücksichtigen ist, muß sich, wie allerorts, auch hier Geltung ver­schaffen. Im Interesse der Arbeitslosigkeit und der Rotlage des hessischen Bergbaues kann nicht ausdrücklich genug betont werden, daß der Bezug von Brennstokseu anderer Her-

Personalveränderungen.

Versetzt smd mit Wirkung ab 1. Mai: Steuerassistenten Wienessen von Kassel nach Hofgeismar und Muesser von Melsungen nach Limburg; Steuerpraktikanten Eggert von Hachen­burg nach Limburg, Lippert von Limburg nach Hachenburg, Volker von Limburg nach Fran- kenberg: Obcrstcuersekretäre Schier von Hofgeis-

* Oberzwehren, 30. April. (Ein Unglück kommt selten allein.) Der fünfzehn Jahre alte Lehrling B., von hier, der bei einer Kasseler Firma in der Lehre steht, fiel gestern von einem Gerüst und zog sich schwere innere und äußere Verletzungen zu. Er wurde ins Landkranken­haus eingeliesert. Der Unfall ist umso mehr zu bedauern, als der Junge erst in der vorigen Woche seinen Vater durch den Tod verlor. Der vom Schicksal so schwer heimgesuchten Fa- :nilie wird allgemeine Teilnahme entgegenge- rächt.

* Niederkaufungen, 30. April. (Radsport und Arbeiter-Sanitäts-Uebung.) Am Sonntag herrschte hier reges Leben. Gegen 9 Uhr mor­gens passierten unseren Ort eine größere Menge Radfahrer, Motorradfahrer und Kraftwagen von allen Gruppen der Kasseler Radfahrsport­vereine, die in ihren malerischen Kostümen ein recht farbenreiches Bild boten. Dann rückten die freien Arbeiter-Sanitätsgruppen aus allen Ortschaften um Kassel herum bis hinauf nach Lichtenau mit ihren Transportgeräten und Verbandszeug zu einer gemeinsamen Uebung heran. Derselben lag die Idee zu Grunde, daß sich an der Bahnüberführung in der Haferbach ein großes Eisenbahnunglück und unterhalb des Dorfes ein schweres Autounglück zugetragen habe. Die markierten Verwundeten wurden in kurzer Zeit sachgemäß verbunden und sofort zur Sammelstelle in den Saal der Gastwirtschaft von Endlich gebracht, woselbst der leitende Arzt Dr. Schulz von Oberkaufungen in anerkennenden Worten über sachgemäße Behandlung der Ver­unglückten an die einzelnen Sanitätsgruppen seine volle Zufriedenheit aussprach.

* Speele, 30. April. (Kein Gold! Erd­flöheplage!) Am Dienstag sollte im Gasthaus zur Lutterberger Höhe" ein Brennholzverkauf der Städtischen Oberförsterei Hann.-Münden stattfinden. Die große Geldknappheit ließ aus den benachbarten Ortschaften nur wenig Kauf­lustige zum Holztermin erscheinen. Die Forst­taxpreise galten aber als viel zu hoch, nur etwa für die halben Preise der Forsttaxe bestand einige Kauflust. Darum wurde der Verkaufs- termin geschlossen, ohne daß irgend etwas Holz geräumt werden konnte. Die Forstverwaltung will nun dasselbe Holz nochmals in Speele zum Verkauf ausbieten, wo sie zahlreichere Beteili­gung und infolgedessen auch höhere Preise zu erzielen gedenkt. Durch die anhaltende Dürre der vergangenen Wochen waren in den Gärten die jungen Gemüsepflänzchen in ihrer Entwick­lung ziemlich beeinträchtigt worden. Die zahl­reich austretenden Erdflöhe haben an vielen Stellen diese jungen Pflänzchen völlig vernich­tet, ohne daß man sich durch irgend ein wirksa­mes Mittel ihrer erwehren konnte. Man hofft jetzt, daß nach dem letzten Regen die Pflanzen sich schnell so kräftig entwickeln werden, daß ihnen die kleinen Schmarotzer nicht mehr allzu­sehr schaden können.

* Kirchhain, 30. April. (Neues Gemeinde­haus.) Mit der Erbauung eines evangelischen Gemeindehauses, das neben einigen Sälen für Kleinkinderschule und Arbeiterverein auch die Wohnungen für unsere evangelischen Schwestern umfassen wird, ist begonnen. Der mächrige Bau, der durch die Firma Wallrah, hier, aus- geführt wird, soll noch in diesem Jahr fertig­gestellt werden.

* Treysa, 30. April. (Aus dem Stckdtparla- ment.) In der letzten Stadwerordnetenver- ämmlung setzte das Collegium den Voranschlag für 1926 auf eine Einnahme und Ausgabe von e 333,118 Mark fest. An Steuern sollen erho­ben werden 240 Prozent Zuschläge zu der Grundvcrmögenssteuer und zur Gewerbesteuer. Von dem Ertrag der Lohnsumme wird der Zuschlag erhoben. Die Steuerzahler werden also in diesem Jahre tief in den Säckel greifen müssen. Eine neue Lebrerstelle an der Stadt­schule soll errichtet werden.

* Neustadt, 30. April. (Beim Spielen ver­unglückt.) Die Kinder der israelitischen Volks­schule spielten währen der Pause neben der Synagoge. Ein 13jähriger Schüler lehnte sich dabei gegen ein eisernes Schiebetor, an oem angrenzenden Gartengrundstück. Das schwere

Ein Hafen für Fahrräder.

Um auch auswättigen Radfahrern die Mög­lichkeit der Teilnahme an der Einweihungsfeier der Hessenkampfbahn zu geben, sind an den Außenseiten der Kampfbahn in der Nähe der beiden Sporthäuser Vorrichtungen zur Abstel­lung von Fahrrädern gegen ein geringes Ent­gelt angebracht. *

Ehrenkarten.

Der Magistrat macht daraus aufmerksam, daß die für den Weibeakt ansgegebenen Ehrenkarten nur für eine Person Gültigkeit haben.

Was «ns bet Montag bringt.

4,305,45: Konzert des Hairsorchesiers: Die Over 6er Woche. 1.Der Freischütz", Ouvertüre, C. M. ». Weber: 2.Der Troubador", Miserere, Verdi: 3.Die Oüirtn". Fantasie, Halßvo: 4.Eine Nacht in Bene- big", Gondellied, Job. Strauß: 5.Martha", Ouver­türe. Flotow: 6.Salome", Fantasie, Rich. Strauß. Musikalische Leitung: Dr. Reinbold Metten. <K 5,45 bis 6,05: Die Lese stunde (Die Novelle!:Der Schutz von der Kanzel" von Konrad Ferdinand Meyer. Spre­cher: O. W. Ttudtmann. <$> 6,156,45:Der Honig, seine Erzeugung und Verwertung", Vortrag von Srudienrar Pros. Dr. Gerlach vom Verband Mittel­deutscher Bienenzüchter. 6.457.15:Mainzer Ori­ginale". Vortrag von Ludwig Fischer-Mainz. <$> 7,15 bis 7.45: Funkhochschule Frankfurt (Abt. Philosophie): Neue Wege der gegenwärtigen Philm'ovbie VI. Der Pluralismus lErfassung der Verschiedenheit des Sei- enbeitl", Vortrag von Privatdozent Dr. Heinemann. <$> 7458,15: Englischer Sprachunterricht, erteilt von Paul Olbrich, Studienrat an der Musterschult. <K 8,1510,15: Zwei Dramen von Hugo von Hoimanns- thal. 1. Der Tor und der Tod. Pettonen: Der Tod: Claudio, ein Edelmann: Sein Kammerdiener: Clau­dios Mutter: Eine Geliebte des Claudio: Ein Ju- gendsreutch: Tote. Ott: Claudios Haus. 2. Der Tod des Tizian (Bruchstück). Dramatis Personae: Der Prolog, ein Page: Filippo Pomponio Beeellio. genannt Tizianello, des Meisters Sohn: Giocondo: Desiderio; Gianino: Batista: Antonio: Pans: Lam- nia. eine Tochter des Meisters; Caffandra: Lisa. Spielt im Jahre 1576. da Tizian neunundneunzig- jäbttg starb. Die Szene ift aus der Terrasse von Tizians Billa, nahe bei Venedig. Aussührende: Mit­glieder Frankfurter Bühnen. Spielleitung: Ober- regiffeur Hilvett vom Frankfurter Schauspielhaus. <$> 10,1511: Neue Schallplatten.

Die Kölner Kampfspiele.

Man kann heute schon sagen, daß die Stadt Köln nichts versäumt. um den tut Juli dort stattsindenden Deutschen Kampfspielen einen glatten Verlauf zu sichern. Viele hundert Hände regen sich im Kölner Stadtpark, um die lebten Vorarbeiten zu treffen. So ist man jetzt dabei, hinter der großen Kampfbahn der Kölner Stadionanlage einen großen freien Platz zu schaffen, wo die an dem Einzug teilnehmenden Spöttler und Turner Ausstellung nehmen sollen. Zwei -Baracken befinden sich im Bau. Davon ist eine ausschließlich für die Presse bestimmt. Sie verfügt über mehrere Räume und vor allem über 26 Fern­sprechzellen, sodaß die Nachttchtenübermittlung vom Stadion zur Zeitung in einem weit entfernt gelege­nen Otte auf das Einfachste vonftatten gehen kann. Die zweite Baracke wivd den Kampfrichtern ufro. zur Unterkunft dienen. Die Hauotkampfbahn wird außerdem noch mit einer Lichtanlage versehen, damit etwa sich lange hingehende Kämpfe nicht durch die hereinbrechende Dunkelheit geitött werden. Zur Be- wälttgung des Riefenverkehrs ift ein unweit des Stadions gelegener Notbahnhof in Aussicht genom­men, sodaß man zu der Stätte der Kampsfviele ge­langen kann, ohne überhaupt in der e-tadt Köln selbst gewefen zu fein. Die Vorarbeiten zeugen teden- falls von feltener Energie. Hoffen wir. Latz die Kamvffviele selbst den gekeisteten Vorarbeiten ent- sprechen!

* Ihringshausen, 30. April. (Werbelauf.) Aus Anlaß der Reichsgesundheitswoche veran­staltet der Turnverein Ihringshausen 1891 (D. T.) am Sonntag einen Werbelauf durch die Straßen des Ortes. Abends findet im Lokal Wilhelm Eberhardt ein Vortrag des Lehrers Damm statt. Anschließend zeigen die aktiven Turner gymnastische Freiübungen, denen kör­perbildende Hebungen der Schuljugend, beider-

Schnellverkehr zu« Hohen Gras ist insofern erweitert worben, als man in diesem Sommer täglich von 3 Uhr ab Kirchweg auf den Gipfel des Habichtswaldes fahren kann. Um den Bewohnern des Druseltales Gelegenheit zum Mitsah- ren zu geben, halten im Bedattsfalle die Schnellwa­gen auch an der Neuen Drufel und Neu- So lland. Mittwochs und Sonnabends verkehren die Schnellwagen von 2 bis 6 Uhr stündlich: an Sonn- und Festtagen von 7 Uhr früh bis 7 Ubr abends alle volle Stunden. Mit diesem Schnellverkehr werden die 854 Kilometer zum Hoben Gras mit 400 Meter Erhebung fast das siebenfache der St. Mar­tins-Türme in 28 Minuten zurückgelegt. Hoffent­lich wird diese Berkehrseinttchtung so ausgiebig be­nutzt, daß die Herkulesbabn sie dauernd betbehalien oder gar noch weiter ausbauen kann!

Täglich außer Sonntags wird geboren:

12: Zeitangabe. Nachrichtendienst und Wirtschaft». Meldungen. H 12,55I: Nauener Zettze'chcn. K 8: Wittschaffsmeldungen 4: Weuerbettch- der Gieße- ner Wetterdienststelle: Wtnfchaftsmeldungen iSchlacht- viebttirke nur Montag u. Donnerstag» Mannheimer

Produktenbütte (nur Donnerstags. H 4,15: Nachrich­tendienst der Ino.. u. Handelst. Frankfurt a. M.» Hanau lDienstag und Freitag!. ® 4.25: Wtrtschatts- meldungen. 4> 6- WinschaftSmeldnngen (Häute und Felle täglich, soweit Auknonen stattgefundens. H 7: Wirtschaftsmeldungen sautzer Sau-Stag,. K 9.30: Nach­richtendienst. Wettermeldung. <K 9,35: Verguoitigungs- anzeiger und Spätankündigung K 9,45: Hackebeils Svottfunkdienst ® 9.55: Zetworber ® 10: Zeitangabe.

Was uns der Sonnabend bringt.

1,151,80: Uebettragttn» von Kassel:

Studienrat Riemann-Kassel spttcht überKampf- bahn".

<K 3,30-4: Die Stunde der Jugend: Ans dem deut­schen Liederkranze, Liedervotträge Frankmtter Schu­len: Weißsrauenschule, 3. Knabenklaff«. Cborletter: A. Lorbeer. Leitgedanke:Frühling überall! 1. Jetzt fängt das schöne Frühjahr an, Volkslied a. d. Rheinland: 2. Ein alter Maientanz: 3. Der Mat ist gekommen, und das ist ja was, Auungelted aus der Schweiz: 4. Der Mai ist gekommen (E. Geibel), Ju­stus W. Lora: 5. Frühlingslied (I. Ä. Graf zu Stol­berg), I. P. A. Schul,: 6. Im Grünen! (Job. Heinr. Botz), I. P. A. Schulz: 7. Wasserrosen: Die Kinder und die Mummeln (Viktor Blüthgen), Eugen Htldach: 8. Gefunden (Goethe!, Volksweife: 9. Der Jäger aus Kurvfalz. Volksweife: 10. Nun ade, du mein heb Heimatland. Volksweise.$> 44,30: Modevlauderet: Seide und ihre Verwendung": Vortrag von Frau Dr. Keil (Fifa"). <$> 4,805,40: Konzert des Haus- orchefters: C. M. Ziehrer (geb. 2. Mai 1843). 1. Wiener Bürger": 2.Natursänger", Walzer: 8.3n lauschiger Nacht" a. d. OperetteDie Landstreicher : 4.Weana Madln": 5.Samt und eetöe a. d. OperetteDer Fremdensührer": 6.Nachtschwärmer". Musikalische Leitung: Dr. Reinhold Metten. Mitwir­kung: Alois Resni (Tenor), <K 5,406: Die Lesestun- de (für die reifere Fugend): Aus dem Roman: Die Regulatoren in Arkansas" von Friedttch Ger- stäcker. Sprecher: O. W. Studtmann. <K> 68,10:

Uebettragung ans Staffel:

Dr. Möhttug I spricht überDer Lebenstag eines Kulturmenschen".

<$> 6,156,45: Der Briefkasten. 7: Uebettragung aus dem Frankfutter Opernhaus:Die Fledermaus" Operette in drei Akten von Johann Strautz. Perfo- nen: Eisenstein, Rentier: Rosalinde, feine Frau: Ge- sängnisdirektor Frank: Prinz Orloffkv: Alfred, des- fen Gesangslehrer: Notar Falke: Advokat Dr. Blind: Adele, Stubenmädchen: Ida, Melanie: Tänzerinnen; Frosch, Gerichtsdiener: Iwan, Kammerdiener: Gäste des Prinzen. Seit: Gegenwart. Ott der Handlung: Badeort in der Nähe einer großen Stadt. <$> 10,15 bis 10,30 Uhr:

Uebettragung von Staffel:

Dr. Wittgenstein spricht überWer soll Kranke behandeln?"

<r> Anschließend bis 12 Uhr: Uebertragung von Ber­lin: Tanzmusik der Berliner Funkkavelle.

Zum Hohen Gras.

Fahrten zu« Mosel des Habichtswaldes.

Die Serkulesbahn veröffentlicht heute ihren für die Breite Oefsenilichkeit fehr beachtenswerten Som- merfahrplan, der am 1. Mai bereits in Straft tritt Aus den veröffentlichten Abfahttszeiten am Kirchweg gebt hervor, daß man von 7,20 vor«, ab all« 20 Minuten

zn« Herkules

sahren kann. Für di« Rücksahtt ab Herkules geht der letzte Wagen 9,20. Der Fahrplan hat also eine er­hebliche Verbesserung erfahren. Der im »origen Jahre eingerichtete

Sahar Metz

Sieger bei der Fahrrao-Harz-Rundsahri 271,2 Kilometer am 25. April 1926.

Geschlechts folgen werden. Die Veranstal-fTor siel um und dem Jungen auf das rechte lung soll beweisen, daß es jedem einzelnen D ' '

möglich ist, Leibesübungen zu treiben. s

Was nns der Sonntag bringt.

80: Morgenfeier, veranstaltet vom Wattburg- vereiu E. V Frankfurt a. M. 1. Präludium für Harmonium: 2. Andante aus dem Ä-Moll-Konzert für Cello, Goltermann; 3. Chor: Lobe den Herrn, v. Bautznern; 4. Ansprache: Pfarrer Efchenröder von der St. Petersgemeinde: 5. Chor: Die beste Zeit im Jahr ift mein, A. Mendelssohn; 6.Altitalienisches Sieb (für Cello), Padre Martini. Mitwirkenbe: Frl. Alice Zink, Organist -Müller. Chor des Mädchenvereins Treue" (Seherin: Frl. H. Balzer). <$> 10,3011,80: Vortragsstunde Albert Steinrück. <$> 11,3012,80:

Uebertragung ans der Heffenkampsbain, Kassel. Festakt zur Einweihung der Heffenkanrnfbahu.

Festfolge: 1. Jubel-Ouvertüre, Weber, vorgetra­gen von der Orchestervereinigung ehemaliger Mi- lttärmusiker. Musikalische Leitung: Reinhold Liebettou; 2. Uebergabe der Hessenkampfbahn durch Obervräsident Exzellenz Dr. Schwander: 3. Uebernahme des Platzes durch die Stadt Kassel: 4. Auszug der Zünste aus der OverDi« Me«- stersinger von Nürnberg", Wagner.

Z> 23: Die Stunde der Jugend: Aus dem deutschen Märchenborn, vorgettagen von der Märchentante. Volksmärchen: Aus dem Jugendbuch für Stadt und Land: Die Biene und der rote Klee von Heinrich Sohnreo. Wie das Waffer im Meer salzig geworden ist (Verfasser unbekannt!. Schwedisches Volksmärchen von Ernst Moritz Arndt: Der Wolf und die Nachtigal. lFür Kinder vom 4. Jahre ab.) <$> 34: Konzett des Hausorchesters: Anton Dvorak (gest. 1. Mai 19011. 1. Largo a. d. SinfonieAus der neuen Welt": 2. Zwei Lieder: a) Am Bache. 6) Frühling: 3. Poetuchc Suite: a) Präludium, b) Alla Polka, c)Menuett, dl Romanze, e) Finale; 4. Zwei Lieder: a)Laßt mcch allein", b) Besitz und Verlust: 5. Mazurek C». 49. Mitwirkende: Hermann Diettch (Baß). Musikalische Leitung: Dr. Reinhold Sterten. <$> 45,30: Uebertra­gung vom Sportplatz Hannover: Rugby-Meuter- schaslsspiel zwischen Sportverein 1860 Frankfurt a. M. und FußballklubSchwalbe", Hannover. <$>67: Stunde des Rhein-Mainischen Verbandes für Volks­bildung;Wilhelm Raabe", Vortrag und Vorlesung aus seinen Werken von Rektor Bartscher. <$> 77,30: Große Erzieher: Aus denAphorismen zur Lebens­weisheit" von Schopenhauer. Sprecher: Cberregtffeur Hein, Hilvett. <$> 88,30: Stunde der Frankfurter Zeitung. <$> 8,3010,80: Vortragsabend Robert Kop­pel-Berlin. 1. Gesang: 1. Catalona (Harrn Waddaus. Harro Waldau: 2. Blond mutz mein Mädel sei» (Beda), Dol. Dauber: 3. Soinmernacht, blaue Som­mernacht (Stranskv), Irving Berlin: 4. Der lackierte Schneider, Sächs. Volkslied: 5. Ja, wenn man 10 eine Musik hött (Ambergs, Kredo Raymond; 6. Orchester; 7. Schwarz ist dein Auge (Beda). Robett Kätscher; 8. Honolulu-Mädel (Peter Herz), B. A. Whittng; 9. Bilde dir ein, glücklich zu fein <E. Schubert). W» O'Earley: 10. Wenn ich keinen Dalles hält'. Will Rosen: 11. Menichenskind, wo hast du bloh den S« her (Bern.). H. Hirsch: 12. Orch. 2. Rezitation: 13. DE Brief, E. Petsch-Kravv: 14. Das Examen, Erdman» Griefer: 15. Orchester: 16. Der Zölestin, Fritz Mülle» 17. Der Klaviettransvott, Lea Laride. Miiwirkendch Das Sausorchester. Am Flügel: Erich Kohlhöser. G Anschließend bis 12 Uhr: Uebertragung von Berlin: Tanzmusik der Berliner Funkkavelle.

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