Rußland beschlagnahmt den Nordpol
Zusamme
Aber
Peking geräumt.
noch nicht gefallen. — Zwei Präsidenten.
(Eigener Drahtbertch».)
(Durch Rwnftonid).,
Newyork, 16. April.
Ob die Unterkommiffion die Vorlage über die Freigabe des deutschen Eigentums zur Annahme empfehlen wird, entscheidet sich erst in der jetzt einsctzcnden geheimen Beratung. Sehr wahrscheinlich wird die Entscheidung günstig ausfallen. Im Plenum ist mit Sicherheit lebhafte Opposition zu erwarten, die aber schwerlich stark genug sein wird, um die Annahme der Vorlage zu verhindern. Im Senat wird Borah die Vorlage vertreten. Sollte sie nicht bis zu den Sommerferien Anfang Juni dvrchgcbracht werden, so erfolgt Vertagung auf Dezember. Der Schatzsekretär hat bereits ausdrücklich sestgestellt, daß die Regierung hinter der Vorlage steht. Der Treuhänder für das fremde Eigentum, der sich warm für die Vorlage einsetzte, hat das beschlagnahmte deutsckie Privateigentum auf zweihundertachtzehn Millionen Dollar beziffert. Die Ausschutzmehrbeit pfliwtete dem Abg. Mills bei, der mit Energie für jede einzelne Bestimmung der Vorlage im Ausschuß warm cingetreten ist.
Kommt dieDollarmiMarde?
Das Weitze Haus für Freigabe.
Sine Niederlage EooUdge«.
London, 16. April. (Eigener Drahtberickt.) Ein Washingtoner Berichterstatter schreibt, die Niederlage Mac Kinleys eines der Anhänger Eoolidges. bei der Senatswahl in Illinois bat bei den Freunden des Präsidenten fast eine Panik verursacht, da Mac Kinley für den Beitritt Amerikas zum Weltgerichtshof eintrat.
(Sine Mle Freundschaft.
Skrzynskis Schiedsvertrag mit Wien.
(Durch Fum'spruch)
Wien, 16. April.
Gestern abend gab Bundeskanzler Dr. Name k zu Ehren Skrzynskis ein Abendeffen und führte dabei aus: Der Abschluß des Schiedsvertrages verkündet aller Welt, daß Oesterreich und Polen entschloffen sind, mit friedlichen Mitteln Streitigkeiten zu schlichten und gegenseitigen Austausch ihrer geistigen und materiellen Güter zu pflegen. Der heutige Tag wird eine engere Gestaltung unserer Handelsbeziehungen herbeiführen. Der polnische Ministerpräsident erwiderte u. a.: Ich schätze mich glücklich, daß ich im Namen Polens Dokumente unterfertigen konnte, die für eine Politik internationaler Solidarität deutlich Zeugnis und Bürgschaft ablegen. Zu diesen gehören die Vereinbarungen von Locarno, die gegen
Größer und größer.
Wie die Millionenstädte wachsen. 1 Immer mehr Grobstädte. — Mil England nub I Amerika au der Spitze. — Die dritte deutsch« Millionenstadt: Wien. — Das Land der Millionenstädte: Amerika.
In Deutschland gibt es jur Zeit sünfund- vierzig Stadtgemeinoen mit mehr als hunderttausend Einwohnern. In diesen fünsundvierjlg Großstädten leben 16,3 Millionen Einwohner
oder 26,19 Prozent der gesamten Bevölkerung Deutschlands. Verglichen mit England ist dec Anteil der Landbevölkerung in Deutschland er« heblich größer. In England gibt es ebenfalls sünfundviekzig Städte mit mehr als hunderttausend Einwohnern, in denen 14,6 Millionen oder nicht weniger als 38,7 Prozent der eng« lischen Bevölkerung ansässig sind. Hinsichtlich der Zusammendrängung seiner Bevölkerung in den Städten steht England über
haupt an der Spitze der volksreichen Staaten der Erde. Selbst in den Vereinigten Staaten wohnen in den achtundsechzig Städten mit Wer hunderttausend Einwohnern immerhin doch nur 25,9 Prozent der gesamten Einwohnerzahl. Noch geringer ist der Anteil der Großstadlbevölkerung an der Bevölkerung des ganzen Staates in Britisch-^Jndien, dessen fünfunddveißig Städte übrr hunderttausend Einwohner 2,6 Prozent der gesamten Bevölkerung enthalten. Die zwanzig Großstädte der russischen Union umfassen auch kcmm vier Prozent oer gesamten Bevölkerung. In der Zahl der großen Städte gleich sind Italien, das sechzehn Städte mit über hunderttausend Einwohnern besitzt, Frankreich mit fünfzehn Großstädten, China ebenfalls mit fünfzehn, Japan mit sechzehn Großstädten. Dabei beträgt der Anteil der Großstädter an der Gesamtbevölkerung in China nur zwei Prozent, in I a p a n schon rund zwölf Prozent und in Frankreich und Italien nahezu fünfzehn Prozent Die bisher erwähnten Länder umsaflen auch den größten Teil der Millionenstädte der Erde. Deutschland verfügt über die beiden Millionenstädte Berlin und Hamburg. Sieben seiner Großstädte — außer den genannten noch Köln, Leipzig, München, Dresden, Breslau — sind über eine halbe Million Einwohner angewachsen. IM deutschen Sprachgebiet ist dann die dritte Millionenstadt noch Wien, während das heutige Oesterreich außer Wien nur noch eine einzige Stadt, Graz, mit über hunderttausend Einwohnern besitzt. Auf dem europäischen Kontinent gibt es an Millionenstädten nur noch Paris — Marseille und Lvon haben über eine halbe Million — ferner Konstantinopel und Moskau, die Hauptstadt der russischen Union, in der Leningrad und Odessa noch Wer 500 000 Einwohner haben. England besitzt in
London die größte Stadt Europas
und die einzige Millionenstadt Englands. Mit über einer Million Einwohnern liegt in England dann nur noch Glasgow, die größte Stadt Schottlands. Birmingham wird aber heute vielleicht schon zu der dritten englischen Millionenstadt gerechnet werden müssen. Liverpool, Manchester, Sheffield haben über 500 000 Einwohner, der Million sehr nahe gerückt sind auf dem europäischen Kontinent Warschau, die Hauptstadt Polens, und Budapest, die Hauptstadt Ungarns. Ueber eine halbe Mill. Ein« wohner haben außerdem noch Prag, die Hauptstadt der Tschechoslowakei, Kopenhagen, die größte Stadt Dänemarks, Brüssel in Belgien, Amsterdam und Rotterdam in den Niederlanden, Madrid und Barcelona in Spanien. Die Hauptstadt Portugals, Lissabon, ist der hcssben Million schon beträchtlich nahe, während Stock. Holm wenig über vierhunderttausend Einwohner hat. Von den übrigen europäischen Haupt- städten Hai Danzig rund zweihunderttausend Einwohner. Basel über hunderttausend, ebenso Belgrad, die Hcntptstadt Jngoftaviens, Kowno, die Hauptstadt Litauens, Riga, Reval, Heising« fors, Oslo, die Hauptstadt Norwegens, Athen, Bukarest, Sofia. Recht beachtlich ist die Zahl der
Millionenstädte Asiens.
Dazu gehören die chinesischen Städte Hankau und Schanghai. Es ist aber sehr wahrscheinlich, daß auck Kanton. Peking, Tientsin und vielleicht auch andere Städte weit über eine Million Einwohner haben. Mit über einer halben Million Einwohner sind für China dann noch zu erwähnen Hanatschau, Futschau, Tschungking und Sutschau. Vermutlich sind aber Lingpo und Nanking weit bevölketter, als das die internationale Statistik erkennen läßt. Javan besitzt die beiden Millionenstädte Tokio und Osaka, während Kobe und Kioto erheblich über einer halben Million liegen Britisch- 5>ndien hat die Millionenstädte Bombay und Kalkutta, während Madras und Hvderebad über eine halbe Million Einwohner haben. In der alten Welt gibt es weiter keine Millionen-
Gaukler der Volitlk.
Hinter den Locarnokulissen.
In Genf bereitet man die Tagungen der vorbereitenden Kommissionen vor, welche den schließlichen Einzug der Nichtmitglieder in den Völkerbund bezwecken sollen. Eigentümlich ist die Art, wie man sich auf französischer Seile bemüht, hierin vorbildlich zu wirken. Der Sozialist Boncour, der in Warschau über die französisch-polnischen Bedingungen für die Zustimmung zum Eintritt Deutschlands in den Völkerbund verhandelte, feiert den polnischen Soldaten als den Verteidiger der gesamten europäischen Zivilisation. Höchstdieselbe wird also nicht abzurüsten geru- ben, da Tschitscherin die Einladung zur Teilnahme an der Genfer Abrüstungskonfernz ablehnt und sie als glatten Schwindel bezeichnet. Man mag eS bedaueren daß dadurch der französisch - slawische Widerstand gegen die europäische Abrüstung bestärkt wird r- aber diese ist überhaupt gegenwärtig unmöglich. Polens Rüstungswahnsinn wird von Boncour damit gerechtfertigt, daß die Sicher- heitSgarantien des Locarnopaktes sich bis jetzt auf den Rhein beschränkten; auf Polen seien sie nicht ausgedehnt. Das sei aber gegenüber RußlaW nötig.
Der Locarnopakt droht mit Deutschlands Eintritt in den engeren Rat unseren Einfluß im Osten zu stärk-n: zum Schutze her freien Stadt Danzig, in der der berüchttgte Kommissar von Hamel den noch berüchtigteren Paul Boncour eingeladen hat, unter Ignorierung von Senat und Volk der fteien Stadt Danzig; auf der Westernplatte lädt Polen dauernd Munition ab, die Frankreich zum Schutze der Zivilisation gegen den Pan-Germanismus ge- 'führt hat. Ebenfalls sollen die Ostverttäge die nationalen Minderheiten schützen. Pole! hat In fünf Jahren neunhunderttau- send Deutsche Vertrieben; es enteignet deutsche Grundbesitzer, gleichgültig, ob sie beut« Optanten sind oder die polnische Staatsangehörigkeit angenommen haben. Id Oberschle- sien schließt man deutsche Schulen, vertreibt deutsche Arbeiter, den deutschen Rest tteibt man durch Mordbrennungsgesindel aus dem Lande.
Boncour erfand den Begriff der poten- Hellen Rustungsfähigkeit. Frankreichs Sicherheit ist ein Hauptbestandteil des europäischen Gleichgewichtes und durch Schiedsverträge und Abrüstungspläne nicht garantiert. Zum Schutz des Friedens mußte Frankreich alle nationalen Hilfsquellen an Menschen, Material und Wirtschaftsmitteln auf die größte Leistungsfähigkeit bringen, um gegen einen feindlichen Angriff geschützt zu sein. Dieser schwebt wie ein Damoklesschwert Wer dem menschenarmen und an Wirtschaftsenergie schwachen Lande; Deutschland gegenüber glaWt es nur auf die Zähne bewaffnet gegenüberstehen zu können. Darum sind die drei Heeresgesetze auf die unausgesetzte Stärkung der K r i eg sv o r- bereitschaft zugeschnitten: die Herabsetzung der attiven Dienstzeit auf ein Jahr bestätigt das Vettrauen in die Locarnoverträge und beweist, daß Frankreich niemals als erste Macht die Waffen ergreifen will. Aber bevor Frankreich die aktive Dienstzeit und die Effektivstärke herabsetzt, ist die Widerstandskraft des Landes zu stärken durch konzentrierte, beschleunigte Ausbildung aller aktiven und Reserveformationen und durch Rationalisierung der Mobil- machungsbereitschast. Die an Anzahl herabgesetzten Divisionen setzt man im Frieden aus Kriegsfuß. Alle Soldaten werden nur im Waffendienst beschäftigt. Die Militärverwaltungen sind nur Zivilangestellten anvertraul: die Vorbereitung der Mobilmachung ist Ausgabe der altgedienten Militäragenten. Ihre Zahl und die der Kavitulanteu wird von sechzig auf hunderttausend Mann erhöht. Die Polizei wird verstättt, die Gendarmerie militarisiert; die Truppenübungsplätze werden erweitert und vermehrt, es werden Molibmachungszentren eingerichtet. Diese Gesetzentwürfe sind keine Abrüstungsmaßnahmen, sie sind die volle Erfassung der ganzen Kräfte der Nation für den Krieg. Soweit man nickt gezwungen ist. der .Weltöffentlichkeit Komödie vorzuspielen, ist man von der ehernen Notwendigkeit ruck der geistigen Kriegsrüstungl erfüllt. Die kriegerische Ausbildung der Jugend verursacht Kosten, die man in andere Teile des Staatsbaushalts einschmuggeln und somit den Glätt- . bigerstaaten, die .energisch" moralische und , militärische Abrüstung .verlangen". Sand in die Augcn streuen kann. Tun diese es doch selbst. In Frankreich erfolgt die erste Waffenausbildung vom 6. bis 16. Lebensjahr in der ' Schule, von da ab bis zur Einstellung ins Heer ’ auch In Vereinen. Gesellschaften, Ausbildungs । zentren usw., die auf jede erdenkliche Weise be- > Mnstigl werden. Es ist überflüssig, von den!
gleichen Organisationen in England, Amerika und Japan zu sprechen. Die nationale Verhetzung feiert auch nach dem Kriege ihre tollsten Orgien. Sowjetrußland hat, schon aus seiner kommunistischen Einstellung zur Weltrevolution und aus seiner Abwehrstellung gegen die kapitalistisch - imperialistischen Bourgeoisiestaaten" hierin seinen Rivalen nichts nachgegeben.
Einzig Deutschland ist die militärische Ausbildung der Jugend, überhaupt jede militärische Beschäftigung, außer in der streng begrenzten und kontrollierten Reichswehr, streng verboten. Man hatte gute Gründe, diese Verbote durchzuführen. iMit ihrer loyalen und gehorsamen Erfüllung verdient Deutschland die Führer- rolle auf dem Gebiete des Kampfes für das Weltgewissen. Alles Gerede auf der anderen Seite von Weltabrüstung ist Komödie, Schwindel. Hinter ihrer friedfertigen Drapierung verbirgt sich brutale Machtpolitik. Gerade im Zeitalter von Locarno und Genf mutz Deutschland mit unerbittlicher Sachlichkeit für die wirkliche Weltabrüstung und für den Sieg des Weltgewissens über den Machtgeist kämpfen.
Dr. Ludwig Rudloä.
Der Nordpol russisch!
Moskau kommt Amundsen zuvor.
lDurch FunkspruLk
Moskau, 16. April.
Das Sowjet-Präsidium beschloß, alle bereits entdeckten Länder und Inseln sowie Gebiete,, vi" nochentdecktwerden und die z. Zt. keinen durch die Sowjetunion anerkannten Bestandteil eines anderen Staates bilden, als s o w- jetrussisches Gebiet zu erklären. Dieser Beschluß bezieht sich auf Gebiete, die im nördlichen Eismeer nördlich der Küste der Sowjetunion bis zum Nordpol liegen. Man erklärt, daß Großbritannien in den Jahren 1923 und 1924 inbezug auf die anarktische Zone in gleicher Weise vorgegangen sei.
niemand gerichtet find und jede Rückversicherung ausschließen mit Ausnahme einer einzigen, des Völkerbundspaktes.
Lieber Madrid nachLidschda
Italien mischt sich in den Marokkoftieden ein. (Eigener Drahtvc-icht.)
Madrid, 16. April.
Die französischen Delegierten für die Konferenz von U d s ch d a sind gestern hier eingc- irvffen. Sie hatten mit General Primo de Rivera und dem französischen Botschafter im Ministerium des Aeußeren eine längere Besprechung. Der italienische Botschafter in Paris hatte eine längere Unterredung mit Briamd über die Marokko Verhandlungen. Italien ist vollständig desinteressiert bezüglich der stanzö- stschcn Zone in Marokko, wünscht aber bei Verhandlung der Tangerfrage gehört zu werden.
(Snßlano-Siaiifn verschlingen Abessinien.
London, 16. April. (Eigener Drahtbericht.) Ein Blatt teilt mit, daß wichtige britisch-italienische Verhandlungen über ihre Interessen in Abessinien stattfinden. Es werde aus dem Kontinent offen angedeutet, daß der Endzweck dieser Verhandlungen die Teilung Abessiniens zwischen Italien und Großbritannien sei. Die Mächte seien zur Aufrechterhaltung der Integrität Abessiniens als Völkerbundstaat verpflichtet. Die Aufmerksamkeit, die die deutsche Presse den italienisch-englischen Besprechungen zuwende, sei ein besonderer Grund, um Klarheit darüber zu erhalten.
*
Wie sie sich prügeln.
Paris, 16 April. (Eigene Drahtmeldung.) In. Straßburg wurde gestern eine Ver- frtmmlung von Faschisten durch Royalisten gestört. Es kam zu einem Handgemenge, bei dem mehrere Teilnehmer verletzt wurden
Zwischen Tripolis und Rom
Tripolis, 16. April. (Kabeltelegramm.) Mussolini hat gestern die Rückreise nach Italien angetreten.
London. 16. April.
Rach der gestrigen Niederlage haben die nationalen Armeen Peking geräumt und der neiiernannte Stadttommandant hat die Tore der Stadt gegen beide feindlichen Parteien schließen lassen. Die Verwaltung der Stadt liegt in den Händen eines neu gewählten Zivil-Komi- tees. Tfangtsolin fordert die Neber gäbe der Stadt. Die Hotels und Gebäude der Ausländer sind mit Flüchtlingen dicht besetzt. Ter vormalige Präsident Tschao Kun, der kürzlich auf Verlangen Wupciftis ans dem Ge fängnis befreit wurde, soll sich in das Gesandtschaftsviertel begeben haben, als er hörte, daß Präsident T u d t i s ch i j u i das Prästdenten- palais bereits wieder bezogen hat.
Nordpolkreuzrr im Nebel.
Verspätet in Leningrad gelandet.
(Eigener Drahtbericht.)
Leningrad, 16. April.
Die Landung der „Norge" ging mit Hilfe von dreihundert Soldaten glatt vor sich. Da die Versuche, eine direkte Funkverbindung mit t>em Luftschiff herzustcllen, vergeblich gewesen waren und die ungünstigen Wett-rverhältniffe die Besorgnis steigerten, flog ein Flugzeuggoe- schwader mehrere Male aus, um das Luftschiff zu suchen. Tie Verspätung wird durch die Expedition daurch erklärt, daß es infolge des dichten Nebels unmöglich war, irgendwelche genauen Beobachtungen anzustellen. Die Expedition wurde im ehe,». Zarenpalais untergebracht.
Wächter der Kultur?
Warum Boncour Polens Armee verherrlicht.
(Eigener Drahtbertckn.)
Berlin, 16. April.
Frankreichs Völkerbundvertreter Paul B o n- cour (Soz.) hatte eine Besprechung mit deutschen Sozialdemokraten über Bölkerbundfrageu. Bezüglich einer Warschauer Acnßerung über die internationale Bedeutung der polnischen Armee sagte Paul Boncour, das europäische Sicherheitssystem, das auf den Locarnoverträ- ?en gegründet sei, höre an der östlichen Grenze solens auf. Der polnische Soldat Ijat eine Mission zum Schutze der europäischen Zivilisation zu erfüllen. Diese Feststellung sei in keiner Weise gegen Deutschland gerichtet.
KaMr Neueste NaMteir
Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Nummer 89. Amtsblatt der Stadt Kaffe!
Sonnabend, 17. April 1926 Amtsblatt der Stadt Kassel 16. Jahrgang
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