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Schwere Lohnkrawalle in Varis

Schwere Lovnlumulte der 33?G.«..n.

Paris, 15. April. (Eigener Drahtvericht.) Im Verlaufe der gestrigen kommunistischen Beoim- ten-Kimdgebimgen wurden im ganzen 423 Verhaftungen vorgenommen, von denen jedoch nur drei aufrechterhalten wurden. Zwölf Polizeibeamtc sind bei den Zusammenstößen ver­letzt worden. Sechs ziemlich schwer.

Gs ist noch nicht soweit.

Kein Neutralitätsvcrtrag mit Rußland.

(Eigener Informationsdienst.)

Paris, 15. April.

Zwei in Nizza verhaftete Franzosen sollen gestanden haben, daß sie einer Frankreich be­nachbarten Mittelmeermacht Auskünfte über die französische Marine im Mittelmrer

gegenüber der Paktpolitik von Locarno stattge­funden. Dabei ist von deutscher Seite immer wieder betont worden, daß die Locarno-Bcr- bandlungen die

deutsch-russischen Beziehungen nicht ändern da der Locarno Vertrag für Deutschland keine Option für den Westen gegen den Osten be­deute. Genau so wie Deutschland Rußland über Ziele und Inhalt der Locarno-Abmachun­gen unterrichtet hat, so sind auch die West­mächte stets über die dentschen Beziehungen zu Rußland informiert worden. Ob und wann evtl, diese Besprechungen eine konkrete Form an- nehmrn, steht bis heute noch dahin.

Eine Londoner Meldung behauptet, es stände der Abschluß eines RückversicherungS- ve r t r a g e S zwischen Deutschland und Rußland bevor, der mit dem Loearno-Bertrag nicht im Widerspruch stehen würde. Wie wir dazu erfah­ren, haben bisher nur Erwägungen über die Präzisierung des deutsch russischen Verhältnisses

a t i o n. Weitere 83er

Sn Italiens Gold?

Faschistische Spionagenetze über Frankreich. (Eigener Drahtbericht.)

Der DS kerdund paßt auf

Wie sich Marianne mit dem Fall abfindet.

(Eigene Drahtmeldung.)

Paris, 15. April.

Ein Blatt schreibt zu dem dcutsch rusiischcn Bcrtragsgerücht: Der erste Rapallover­trog mußte Europa in Erregung versehen, denn er konnte Geheimklanscln, die für den Westen Europas gefährlich waren, enthalten. Ter zweite Vertrag kann, wenn er abgeschlossen wird, etwas derartiges nickt enthalten, denn Deutschland ist, wenn es die Vertrage von Lo­carno nicht hinfällig macken will, verpflichtet, in den Völkerbund einzutrctcn, also alle seine Verträge beim Völkerbund registrie­ren, was nur geschehen kann, wenn sic nicht gegen die friedlichen Bestimmungen des Statuts des Völkerbundes verstoßen.

GummlknUvvel unv Gäbel in Amsterdam.

Amsterdam, 15. April. (Durch Funkspruch.) Als nach einer Versammlung ein großer Trupp von Arbeitslosen trotz Verbots zu demonstrieren versuchte, kam eS zu Zusammenstößen mit der Polizei, der es jedoch bald gelang, den Zug auf­zulösen. Kurze Zeit später rottete sich abermals ein größerer Trupp Arbeitsloser im Zentrum der Stadt zusammen und warf Pflaster­steine in dre Schaufenster. Die Polizei fchritt mit Gummiknüppel und Säbel ein.

Die Frau als Führer.

Tas Ergebnis einer Umfrage.

Wir Hobe» siiireode Parlaweutarieriom«. aller

ausschuß mit B aldwin eine nahezu einstün- dige Konferenz, nach welcher er sich mit den Ver­tretern der Bergleute beriet. Die Arbeiterführer wollen mit dem internationalen Bergarbeiter­verband in B r ü s s e l wegen Unterstülmng durch die festländischen Organisationen im Falle eines Ausstandes am 1. Mai verhandeln, haben ihre Reise jedoch vorläufig aufgeschoben. In den Wandelgängen des Parlaments wurde darauf hingewiesen, daß das Bergwerksamt leicht her­ausfinden müsse, welche Bergwerke sich bezahlt machen und daß eS möglich sein werde, den übrigen eine Subvention zu zahlen.

Dringt die Junglehrer unter!

Lehrerhilsle. Aufschwung der Begabten. Bildung

Berlin, 15. April.

Im LandiaqsauSschub erstattete beim Kultur­etat Abg. Simon (Soz.) den Bericht zur Iunglehrersiage. Es ist die Erhöhung der ein­maligen Ausgaben, um 3,8 aus fünf Millionen für die Junglehrer Vorgeschlagen worden, fer­ner angeregt, daß die Schulverbände Fori- bildungszuschüsse zur Milderung der Not der Junglehrer und zur Gewinnung eines leistungsfähigen Lehrernachwuchses einstellen. Unter Rückgriss auf verschiedene Fonds soll die Ueberlcitung stellungsloser Junglehrer in geeignete Berufe unverzüglich vorgenommen werden. Die Anträge wurden darauf einstim­mig angenommen, desgleichen einige An'räge, die den Volksschullehrern zugute kommen sol­len, insbesondere durch Ausdehnung der Härte- bestimmungen ufw. Alle Junglehrer und Jung- lehrcrinnen sollen angestellt werden, die sieben Jahre und länger im öffentlichen Schuldienst " stehen. In der Schulgeldfraqe haben die Koa- lirionsparteien folgenden Antrag voraelegt: .Das Staatsminifterium wird ersucht, von den, Schulgeldauskommen für höhere Schulen bis zu dreißig Prozent für Freistellen und Schul-

sind zum Teil verbraucht und neue können in Rußland, mit Ausnahme der gewöhnlichsten, nicht gebaut werden. Es müssen daber sowohl Fabrikate als auch Maschinen im Ausland ge- karrst werden. Wegen Rohstoff- und wegen Moschinenmangel werden Fabriken stillgelegt, und zwar in wachsender Zahl. Hier liegen wie gesagt die Gründe für die politische Nieder­lage der Moskauer Regierung in China. Das Flnairchommission will 'daher in diesem Jihr die Steuerrückstände von den Bauern .restlos" eintreiben. Auch dies ist ein Finger­zeig für di« schwierige Finanzlage. In Eng­land verbirgt man die Genugtuung darüber nicht. In Deutschland, wo eben eine große Finanztransaktion mit Rußland abgeschlossen ist und neue Verträge sich anbahnen, wird man aber auch auf die Dinge achten müssen.

Englands schwarzer Tag.

Streik oder Friede am 1. Mai?

lEtgener Drahtdertcht.)

London, 15. April.

Die Kohlenkrise wurde heute vormittag in einer Kabinettssitzung eingehend erörtert. Der Vollzugsausschuß der Bergleute hat beschlossen, daß keine örtlichen Verbände über örtliche Lohn­vereinbarungen verhandeln sollen, bevor eine allgemeine Lohnvereinbarung ge- sichert ist. Nach einer Konferenz mit dem Ar- üeitsminifter erklärten die Zecheubesttzer, sie wür­den mtt den örtlichen Verbänden der Bergleute die Arbeitsbedingungen nach dem 30. April er­wägen. Die Beendigung der bestehenden Kon­trakte bedeute aber nicht den Abbruch der

Ärrngroblem bet Geselllckästskvllnr lebhaft er­örterte» Tagestbema Stell»»« 1» nehme» »ab werbe« die uns zwgegangeue« Streiflichter »nb ««fichten in kurzen Unterbrechungen nu bietet Stelle veröffentliche».

Wer kennt nicht alle die historischen weib­lichen Führer, di« im Großen und im Kleinen Land und Volk durch Gefahren, durch böse und traurige Zeiten geführt haben? Welcher Eigen­schaften bedarf aber eine Frau, umFührer" sein zu können? In erster Linie einer voll ent« wickelten, freien, unabhängigen Persönlichkeit, psychologischem Verständnis für ihre Umwelt, und dazu echter weiblicher Würde, die mit einer großen und tiefen Liebe für die Menschheit ver­bunden ist; denn die Frau kann nur auf der Basis der vereintgendcn, verstehen­den Liebe arbeiten und führen. Ein Mann- tveib wird nie Einfluß ausübcn können, weil sie ein Zerrbild ist, und Karikaturen imponie­ren nicht. DerFührer", der lächerlich wirkt, ist schon erledigt. Die Frau istFührerin" der Familie, wenn sic ihren Pflichten in diesem Kreis in edelster Vollendung nachkommt, Füh­rerin der I u g e n d und mtt zarter Hand weiß sie den Gatten zu leiten, oft ohne direktes Eingreifen in seine Tätigkeit und Meinungen, nur durch das feine Einfühlungsvermö­gen der »rau. Die Frau ist

Führerin in der Gesellschaft.

Noch immer gilt GoethcS Wort:Willst du ge­nau erfahren, was sich ziemt, so frage nur bei edlen Frauen an." Uns fehlen jetzt diese füh­renden Frauenpersönlichkeiten. Die schweren Kriegsjahre, die leidvollen Nachkriegszeiten ha­ben vielen die Flügel gebrochen, die sonst sich emsig geregt hätten, um die Höhe der gesell­schaftlichen Kultur wieder zu erreichen, die uns verloren ist. Hier dürfen die Frauen nicht ver­sagen, von ihrer Führerschaft hängt zu viel ab und ihrer wird die Verantwortung sein, wenn der Aufstieg scheitert. Die Frau soll und kann auch Führerin im politischen Leben sein. Sie soll es, weil sie die Rechte und Pflichten dazu bekommen hat. Sie kann es, weil ihr die Natur die Fähigkeiten verliehen, sich zu opfern. Die Mutter setzt ihr Leben ein für ihr Kind, der politische Führer muß sein ganzes Ich einsetzen für die ibm anvertraute Aufgabe Die Frauen werden aber nieFührer" im öffentlichen Le­ben sein, wenn sie nicht den Mut aufbringen, nur Frau, nur Weib fein zu wollen und die Dinge

mit Frauenaugcn zu sehen.

Aber nickt vom Standpunkt des Frauenrechlcs allein ans gesehen, sondern als Frau, bewußt als Frau für die Volksrechte arbeiten, kämpfen und leben. Die wirtschaftliche und berufliche Unabhängigkeit der politisch tätigen Frau ist jetzt noch ihre beste Eigenschaft, sie muß sie sich zu erhalten suchen, danehen streben nack Er­weiterung und Vertiefung ihrer Kenntnisse, die der Verstand braucht, und nicht vernachlässigen die weiblichen Eigenschaften des Herzens und des Gemütes. Die beste Frau muß Führerin fein, die das Volk und der Staat, die Gesell- sckast und die Familie brauchen, um aus dem Elend der Gegenwart in eine bessere Zukunft zu gelangen. Clara Mcnde, M. d. R. (Dt. Vp.)

Wenn die Beamten murren.

Poststreik und Lohnkrise in Paris.

(Eigener Drahtve'icht.i

Puris, 15. April.

Da die Lohnfrage noch nicht geregelt ist, brach heute attrf der Hauptpost ein Teilstreik aus. Ein umfangreicher Siicherhcitsvienft wurde cin- gerrchtet. Ministerpräsident Briand empfing heute vormittag eine Abordnung der Postbeam­ten. Auch unter den übrigen Staatsbeamten macht sich eine Lohnbewegung bateerfbar. Trotz Verbotes fanden Kundgebungen statt. Die Staatsarbeiter versuchten in geschlossenem Zuge nach dem Opernplatz zu marschieren. Etwa fünfzvg Personen wurden festgenommen.

Der Dv'.kervund ist zäh...

Athen, 15. April. (Eigener Drahtbericht.) Anläßlich eines Empfanges der griechischen Bölkerbundsliga zu Ehren des Völkerbuud- sekretürs Drummond betonte dieser: Eine Einrichtung, wie der Völkerbund der soviel Arbeit in wirtsckastlicker und in humanitärer Hinsicht und in der Lösung schwieriger politi­scher Streitigkeiten auftuweifen habe, werde nicht von einer leichten Krise beeinflußt werden.

Wunden für Moskau.

Zwischen PekingLondonMoskauBerlin. Von Dr. Paul Rohrbach.

Seit dem Regierungsantritt Baldwin- Chamberlains haben sich die Beziehungen zwi­schen London und Moskau immer mehr ver­schärft. Es begann ein großer Bücher- und Aertungsseldzug gegen die Bolschewisten. Die eigentliche Offensive war aber auf Seiten Mos­kaus, und sie erfolgte gegen den schwächsten Punkt bet englischen Weltstellung: Oftafien. Das Hauptziel ist und bleibt natürlich Indien, aber dort bedarf es noch längerer Vorbereitun­gen, dis ein Coup gewagt werden kann. In China dagegen war die Niederlage der Eng­länder zunächst vollständig. Durch einen ge­waltigen Waren- und Schiffsbohkott, der dem englischen Handel große Verluste zufüqte, wur­den die Engländer gezwungen, den chinesischen Hauptforderungen in Bezug auf Zollhoheit und abzuschaffende Ausländervorrechte nachzugeben. Dieser chinesische Erfolg ober war mit Moskauer Hilfe errungen. Moskau hatte Geld und Or­ganisatoren geschickt, und vor allem hatte es verstanden, sich der studierenden chinesischen Ju­gend in der Rolle als Befreier der vergewal­tigten asiatischen Völker vom Joche der euro­päischen Ausbeutung darzustellen. In Pe­king dirigierte der sowjetrussische Gesandte Karachan, der selbst mongolisches Blut in sich hat, die verschiedenen Aktionen, und in (5 anton, von jeher der Sitz des südchinesischen Radikalismus, gelang es sogar, eine richtige Filiale des Moskauer Bolschewismus unter Leitung eines Russen, Borodin, zu errichten. In Nordchina war der sogenannte ckristliche General Fena der Bundesgenosse Moskaus.

Gegen diese große Stellung Sowjetrußlands in Chtna ist nun in den letzten Wochen an den beiden entscheidenden Punkten, in Canton und in Peking, ein Scklag geführt worden. Ohne daß die englische Lenkung und die englischen Mittel erkennbar hervortraten, hat England die Dinge so zu schieben gewußt, daß durch chine- sische Gegenkräfte die Räterepublik in Canton gestürzt, Feng tu die Flucht getrieben und Pe­king denjenigen Machthabern in die Hände ge­spielt worden ist, die bereit sind, es mit Eng­land gegen Moskau zu halten. Militärisch und wohl auch als Charakter ist unter diesen der bedeutendste derMarschall" Wupeifu, der im vorigen Jahre besiegt und weit nach Westen zurückgedrängt war. Es liegt im Cha­rakter dieser inneren chinesischen Kämpfe daß die einzelnen kleinen und großen Erfolge vom Geld abhängig sind, denn die Truppen hängen nicht irgend welchen Prinzipien an, sondern den Machthabern, die sie bezahlen können. Trotz­dem darf man nicht glauben, daß im heutigen China mit Geld alles zu machen fei. Die na­tional-chinesische Bewegung, die vor allen Din­gen Freiheit von den etgennützigen europäischen Vormundschaften verlangt, ist über alle Par­teiverschiedenheiten hinaus durch ihre inneren Kräfte so stark, daß es auch England nicht mehr glücken würde, China als solches zu unterwer­fen. Insofern also können die Chinesen sagen, daß Moskau ihnen auf alle Fälle geholfen hat. Für die Sowjetregierung dagegen bedeutet der Rückschlag in China nicht nur -inen Verlust, sondern eine Niedcrlage, deren Folgen vielleicht noch sehr weit reichen werden. Sie ist in erster Linie hervorgerufen durch den Geldmangel. Hätte man von Moskau so viel Mittel nach dem fernen Osten werden können, wie von London, so wäre man wahrscheinlich erfolgreich geblieben. Die VerhAtnisse in Ruß­land scheinen sich überhaupt wenig günstig für die Sowjetherrschaft zu entwickeln. Der Tscher- wonez (das Wort bedeutet im Russischen ur> sprünglick den Dukatenz fällt! Das Steigen der Preise in Rußland war schon lange ein Hinweis auf den wahren Stand der Dinge Jetzt haben sich die Regierungskassen entschlie­ßen müssen, beit alten russischen Goldimperial, die Zarenmünze (ihr sollte der Tscherwo- nez an Wert gleich Jein), mit 1,2 Tscherwonzen zu bezahlen. In diesem Jahr ist auch die Außenhandelsbilanz ungünstig und bisher mit beinahe sieben Millionen Tscherwonzen (zirka 150 Millionen Mark) passiv. Die Auslands­reisen werben eingeschränkt, fremde Künstler dürfen nicht mehr zu Gastspielen nach Rußland kommen, die Bairken haben Anweisung erhal­ten. keine Devisen und keine Goldmünzen mehr zu verkaufen und den Arbeitern werden Reden gehalten, in denen ihnen Machthaber wie Rylow und Kalinin Vorwürfe wegen ihrer ge­ringen Leistungen machen und ankündigen, die Löhne würden trotz des Sinkens der Währung nicht erhöht weiden.

Die russische Industrie ist nicht einmal im­stande, im selben Maßstab wie vor dem Kriege die gewöhnlichsten Massenbedürfnisse an Ter- tilwaren, grobem Eisenzeug usw. zu beftiedi- gen. Es fehlt an Rohstoffen mtb es fehlt an maschineller Ausrüstung. Die alten Maschinen

Mrd sich das Rif beugen?

Abd et Krims Minister verhandelt in Udschda.

«Eigener DrahtberUdt.)

Paris, 15. April.

Der französische General Mougin, der in Udschda die Verbindung mit Abd el Krim auf­recht erhält, erklärte einem Pressevertreter, es würden noch einige Tage bis zum Beginn der Verhandlungen vergehen. Die Fortsetzung des Krieges würde nur geringe Vorteile um den Preis schwerer Opfer bringen. Abd el Krim habe genügend Einfluß, um den ihm anhängen­den Stämmen einen auf den bekannten Fric- densbedingungen basterenden Frieden aufzu­zwingen. Ein späteres Telegramm aus Tan­ger besagt, daß Abd el KrimS Außenmi­nister als Friedeusdelegierter in Udsckda ein­getroffen sei und bereits Besprechungen mit den französischen Delegierten begonnen haben.

Der Volk wühlt in Vraa.

Böse Vorzeichen für den Genfer Herbst.

(Eigene D»ahtme!dung.)

Prag. 15. April.

Im Mittelpunkt der heutigen Prager Kon­ferenzen deS polnischen Außenministers SkrzynS- ki standen Verhandlungen über die Frage der Erweiterung des Völkerbundsrates. Bon tsche­choslowakischer Seite wurde abermals prakttsche Unterstützung der polnischen Bestrebungen zuge­sichert. Die Aussichten der Herbsttagung deS Völkerbundes werden an hiesigen maßgebenden Stellen noch pessimistisch beurteilt.

gegeben hätten. Entsprechende Dokumente fallen bei ihnen gefunden worden fein. Als Entschädi­gung hätten sie monatlich 3000 Francs erhalten. Beide seien Mitschuldige einer ungeheuren Spionageorganis

Haftungen dürften bevorstehen.

Kasseler Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

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Nummer 88. Amtsblatt der Stadt Kafiel

Freitag, 16. April 1926

Amtsblatt der Stadt Kafiel 16. Iahrgasg

mit besonders schütze» ratze 28/30. Geschäfts, rsprecher 651 und 053.

An^tgenvreis«: Einheimische GeschäftSameiaen Selle « anzeigen Zeile 20 A. Samilienanzeigen Seite 20 A. I 4 Reklamen die Seile 75 A. Ossengebühr 20 .? (6 SO 41. Rechnungsbeträge sind innerbaib 5 Tagen ta ! leit oller durch Fernsprecher ousgegebenen Anzeigen, und Plätze kann nicht garantiert werden. Für Anze Tigern Satz 100 Prozent Ausschlag. Druckerei: Schlacht stelle: Lölnlsche Straöe & gegenüber der Svobrstratze.