1«. yahrgang. — *t. Ä
WenStafl, 13. April 1966.
Sind Jürgens' Akten sauber?
Rr'tQStptei" >m Frieden
Die Menschenfreunde" von Richard Dehmel —I mit Recht Einfachheit im Vorttag an Wenn es „L iv j./ivn ___ . l }hnt npfinnon wirt> fiifi weniger aus sein rlm*
Aufschwung der Kaliindustrie?
Der neue Vertmg von Lugano.
Ehrlichkeit dieses bedeutenden Auges. Oder Bin* cent van Gogh, der die Stationen feinet Um* nachtung mit fanatischer Unbarmherzigkeit in seinen Selbstportraits entdeckt. Und Leonardo, lorinthi Ja. sie alle sind nicht schön Aber eine bedeutende Natur spricht aus ihren unregelmäßi* gen, leidenschaftsgezeichneten und überragenden Zügen und sie bat ihnen die starken und eigen* willigen Formen gegeben, die ihre große und besondere Seele verraten. Aber das sehen Mw- ler und Schulze nicht.
sen und verfällt ost in N e rv e«k risew Beim Verhör bewahrt sie absolutes. Stillschweigen und verbrinot die meiste Zett im Gebet Von Mussolinis Rettung wird noch berichtet: Als
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er häufig aussührt. So war es eine gewohnte typische Bewegung die sein Leben rettete. .
Revision der Staatsgerichtshof-Prozeffe.
Berlin, 12. April.
Eugen Klöpfer.
Ensemblegckstspiel im Statstheater.
ibm gelingen wird, sich weniger aus sein klin* gendes Organ zu verlassen, mimenhafte Unarten in Geste und Pathos zu vermeiden, wird o:e Rezitation noch die Innerlichkeit bekommen, die ihr bis heute fehlt. Es sind unbedingt An «atze zur plastischen Gestaltung da, aber teils noch zu theatralisch, teils in der gedanklichen Vorbereitung verwischt durch das Nur-Versesprechen- Wollen. Darunter leidet die Gestaltung. .An den Mond", .Heidenröslein", „Die Loreley verlangen mehr Herzenskultur, die „Teilung der Erde", Prolog aus „Die Harzreise" usw mehr menschliche Reife. Ueberschäumend und lebendig war „Die Ballade vom lieben Augustin" lCrinzkev), während für die Romanze „Em Weib" (Heine) noch die große Melsterschatt
Prozentsatz von Sehleuten. Geschäfte! wurden da und dort getätigt, allerdings in kleinsten Mengen. Die Einkäufer halten in je-! der Weise zurück, da das Risiko bei der unsicheren und wenig übersichtlichen Wirtschaftslage
Faschisten sorgen sich um sein Leben.
■ ... । Tripolis, 12. April.
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SU*.«-»-«. 6S schwächer bet hauswirtschaftlichen siche Borsichtsmaßnahmen getroffen worden, um. oriu>lu)f u**c uuiuui j« ikhui'.;, ,
... —i-- Nach Verhältnis- „....g ,u gewährleisten. Sämt-l suchen 1. bei der Reichsregierung darauf hinzu- während zweier Jahre nicht miteiner sportlichen
feite der Miisiottms ^uyergeit zu 1 ' _____ I ' s„6 rsttttfiA, Reriabren des Staats- hi» reffentltcbtett treten konn*
Viele Menschen lassen sich malen, wenige aber sind mit dem Resultat zufrieden. Sie finden sich tu alt, zu breit oder zu schmal — kurz: zu unähnlich. Im Grunde finden sie sich nicht schön aenua und sagen nur zarter Weise „unähnlich". Wütend laufen sie zum nächsten Kopisten, der sie für schönes Geld entsprechend malt. Mau ist entzückt, das Portait „leibt und lebt", selbst der tote Stoff, der neue Anzug aus echtem englisck^n Homespun.
Als ob es darauf ankäme. Jedes Gesicht ist der Ausdruck der Seele, jedes gute Porttait gibt im Gesicht den ganzen Menschen, und der ist weder schön noch häßlich, sondern bedeutend oder uninteressant Ein sehr feinsinniger Aufsatz der .Gartenlaube" beschäftigt sich eingehend mit dem Th-ma und bringt zur Erläuterung Selbstpor- tratts von Malern, g-gen die auch die unzufriedenen Müller und Sckulze aus Refpektsgrunden nichts einwenden werden. Z. B. Rembrand' Ein alter, wettender, plumper Kopf, aber der unvergeßliche Kopf eines weisen, überlegenen Greises. Oder Holbein der Jüngere: Ein kalter grausamer Mensch. Man'halte daaeg-n sein Bildnis der Familie mit dem leidenden Dulderkopf seiner Frait und man staunt über die mitleidlose
Kunst und Künstler.
Was den Künstlern vor andern auszeichuet, ist nicht vas „vorn Genie blind gesüdrt werden", sondern ein vertieftes, erkennendes Sehen. Deshalb schauert der Künstler ost vor Abgründen im Leben zurück, welche die Kurzsichtigen leicht und ahnungslos überschreiten. Das ist die. •,*£.<•’* bons- und Weltfremdhett" des Künstlers,
wie auch der preußische ... ,
Hirtsiefer, beiwohnen. Auch die Deutsch- nationalen werden vertreten sein. Abg. Ste* gerwald (Ptr.) und Abg. I mb u sch (Ztr.) werden wichtige Probleme behandeln, während Minister Hirtsifer über das Wohnungs- und Siedlungswesen sprechen wird. Einer der An-
kommt es Klöpfer nicht darauf an, ein Problem zur Diskussion zu stellen. Es soll — bei Bahr — weder entschieden werden, ob der Mann mit Recht den Alleinbesitz einer Frau fordern kann, noch — bei Dehmel — ob der Milliouenerbe seine kranke, geizigje Tante, die ihn fast ein halbes Leben lang quälte, in Gedanken oder in Wirklichkeit vergiftete. Klöpfer gibt in „Menschenfreunde" eine psychologische Studie von so düsterer Gewalt, aber auch von so erschütternder Menschlichkeit.'daß wir die für die Bühne ungeeignete Form des Dramas nicht mehr empfinden. Nur die Tragik des Menschen, der in einer in Konventionen erstarrten Umgebung vergeblich nach Ehrlichkeit und Liebe sucht, erleben wir 6e*
Kob des Tanzes.
Ein Beittag zur Psychologie des Tanzes.
Es werden mehr Ehen im Tanzsaal als im Himmel geschlossen. — Man soll nie jemanden heiraten, mit dem man nicht aern tanzt. — Der Tanz ist die natürlichste, älteste, freieste und seinem Wesen nach edelste und gesündeste Form der Körperkultur. — Tanzverboie sind Eingriffe in uien schliche Ur- und Naturrcchte. Der Staat ist keine Gouvernante. — 25er_ am Tanz Aerger* ms nimmt, ärgert sich mehr über sich als über andere. — Der Solotanz sagt: ich; der Gruppew tanz: wir:'der Paartanz: du. — In einem noch fehlenden Buch über die Biologie und Psycho* logie des Tanzes sollte auch dem Nichttänzer ein Kapitel gewidmet sein. Ost zeigt sein Sie* beäkben Abweichungen von der Norm — Den Unterschied zwischen dem unverbesserlichen Pefti* mismus Schovenhauers und dem unverbesserlichen Optimismus Nietzsches kennzeichnet am besten ein Zarathustra-Ausspruch: Verloren sei der Tag, wo nicht einmal getanzt wurde. — Der Tanz ist eine Huldigung der Seele für den Leib und das Leben. Dr. Magnus Hirschfeld.
zu groß ist. I
und Wäsche einigermaßen, .... .
waren Arbeitsschuhe gefragt, auch Reiseandenken wurden in kleineren Posten umgesetzt. Im Swßen Ganzen verlief der erste Messetag tn rankfurt aber so still, wie er begonnen Hatto .....
Und wie die Dinge nmt einmal liegen, ist auch Mussolini das Faschistenlied anstimm:n horte, in den nächsten Tagen mit einer wesentlichen bcn Kovf nach rückwärts, eine Geste, die Belebung des Umsatzes wohl kaum zu rechnen.! <— --
benden Herzens , r ,
Ich wies schon tn meiner Vorbesprechung auf die ausgezeichnete Zusammenstellung des Ensembles und Jubelfths konzentrierende, aus Knappheit und Geschlossenheit hmz,elende Rc- giearbcit hin. Es möge heute genügen, aus der Zahl der Darsteller diejenigen zu nennen, die sich in Kassel besonders hervortaten: die scklanke, feine Irmgard Richter, die drastische Emilia Unda, die leise Lotte Noack. John Gottowt, den wandlungsreichen, den zatten Martin Wolfgang, den beweglichen Manfred Fürst und den herben Hans Brockmann. ,
Wir hoffen, Eugen Klöpfer und seine Ge- treuen bald wieder in Kassel begrüßen zu können. G- M. Vonau.
Vortragsabend Max Loewen-Bertm
Max Loewen, ein Mitglied der „Jungen Generation", verfügt über glänzendes Material. Er bestreitet einen ganzen Abend mühelos, spricht Goethe. Schiller. Heine, Rückert . von den Modernen Zuckmcyer Crinzkey. Sein baritonal gesärbtes Organ klingt sckön, gekrai- tigt und verfügt über eine - te Strmm,ktta. Es konnte sich am besten in btt Schilderung der Zwingerszene aus Schillers „Der Handschuh und Heines „Belsazar" auswirken und in melc« dramatischen Dichtungen Die gesan.glichwDar- bietungen hatten durch ihre Anspruchslosigkeit etwa angenehm Auslösendes. — Loewen strebt
Rom 12 April. Vor der Ankunft Mufloli- Lugano, 12. April. Ims in Tripolis haben auf der Ucberfahrt neue Die Verhandlungen zwischen den Delegation Flottenmanöver mit neu des Deutschen und französischen Kalisyndi-'inter^ckung AZolwi L
»°ts in Lugano haben zu einerVerständgungNb^f^ restloseGelingVu
Ä. ” *$Ä' "SÄ« “ WS Ä Ä Deutschland, der Soeiete Commereiale Frankreich „elf
mit seinen Kolonien usw. wie bisher vorbehal KlN er UNkkrer Orll
ten. Die Lieferungen sind nach Maßgabe des SutlgIer unl) „Spritweber" vor den Richtern. . .....
wachsenden Auslandsabsatzes gere- Berlin 1° April. Frankfurter Konsortium hat mit der Stadr Reigen ein besonderes Gepräge gab. Beacyrtl
gelt. Die wissenschaftliche Tätigkeit und die Ver- r» P s ° r z h e i m eine achtprozentige Goldanlerhe können zeigte dann selbst die ll. ,mge^
kanfsorqanisation wird in allen Ländern nach Am heufgen Montag beginnen in Jwo *üon fünf Millionen Mark abgeschlossen Mannschaft in einem 6er Jugendreigen. Din ier
aemeinsamen Gesichtspunkten ange- zwei Rieseiiskandalprozesse. Kutrsker und Straßenbahnen auf Reparatronskonto. Die! Sunfrfabreit verriet der noch jugendliche Blum
strebt werden. Von der Vereinbarung wird eine SpritwLber sind ihre Haupttrager, Pariser Regierung hat erklärt, daß die Depar-iflUte ^ccbnit und der nachfolgende 6er Damen* günstige Entwickelung der Kaliindustrie erwartet, zwei Namen, die lange Zett täglich m aller I tcment8 für den Bau uiid die Erweiterung bewies, daß die Damen des Vereins am B ' Munde waren, und ein Stuck neuzeitlicher Ge- elekttischen Straßenbahnnetzes Offerten können hinter den männlichen Kameraden nicht
- schichte darstellen. Mindestens zwei Monat« ^r Lieferung von rollendem. Materirtt und „urückstehen wollen. Der 6er Jugendreigen der
>" Zwischen heule Uno morgen ltoirb Schlacht um Kutisker dauern, und bei Stromanlagen bei deutschen Firmen auf Repa-I ’rrten Mannschaft würde nicht nur fehlerfrei ge» Die chriMiche Gewerkschaftsfront in Dortmund. y„ Sprit-Weber-Affäre ist überhaupt. noch kein rationskonto anfordern dürfen. fahren, hier wurden größere Schwierigkeiten
-Dortmund 12 Avril. Ende abzusehen. Es dürsten ungefähr zwei Alte Kameraden der Feldpost. In der 3ehI Z ^^jMjakeit glänzend überwunden. Der noch Für w ««Ich- \l ?,v„* 'AÄ wL?,------ ?,rs .vmms Äfara
17; bis A. Apnl d. I. 'n Dortmund, auf berl|M ^^“»^ermann Weber erscheint vor- Delegierte aus dem ganzen Reiche teünehmen ren besitztVe?«in eine Kraft,
Witt?chaf? und der Arbeit gefällt werden soll, läufig nur als Angeklagte-an dr G ter S t e^l- werden. und... keine Wohnung. Die die sicherschoninKürzebei Verbands*
wie auch der preußische Wohlsahrtsministei Dr. Albert Cantrop sowie drei andere Vorträge über die Finanzierung des in der Mannschaft Manns-Blum zwei Fahrer, ------- Kaufleute. Die riesige Summe von rund ^ahnungsbaZes, dft Unterbringung Obdach- die nach weitem ernsttn Traimnk.deni „Alten
2 500 000 Liter Sprit wurde seinerzeit (ofer und Räumungspflichtiger. Fürsorge für etwas vormachen werden. Neben einem 6er verschoben, kinderreicke Familien usw. Kunstteigen und einem 4er Quartett, die vewe
und um dies bewerkstelligen zu können, sollen Polftik und... Karriere. Auf eine kleine tadellos gefahren wurden.iwartete,dann deeVer- die^ angeklagten Beamten von den übrigen Be-'Anfrage (Völk.) erklätt der Preußische Jasti,-' em mtt einem 6er gemischten KunstteigenG^a-
Tie Ziele, die Eugen Klöpfer mit seiner er- : sten großangelegten Gastspielreise durch Deutschland versolgt, liegen abseits von der Heerstraße. Er will nicht moderne Literatur in die Provinz , tragen, er will nicht als „Star" glänzen, dem — wie wir das bei Wegener bedaueriid feststeüten — die Belanglosigkeit seiner Begleiter als Folie für ein staunenswertes Virtuosentum dienen soll... Klöpfer kommt als ein ernster, großer Menschengestalter in Rollen, die die schwache und Stärke des menschlichen Herzens »inzigartig spiegeln. Er spielt nicht Bahr, Dehmel, Hauptmann, Pirandello... sondeni holt aus ihren Werken die Menschen, die durch ihre starke Persönlichkeit aus bürgerlicher Umwelt, aus „Konvention und Tradition heraussallen, Jhaitner, die trotz der gegenteiligen Ansicht ihrer Mitmenschen das Herz am rechten Fleck haben. Daß gerade diese Menschen am stärksten gegen sich und das Leben zu kämpfen haben, weiß feder, und das Wie dieses Kampfes zu schildern, reizt den Schauspieler Klöpfer, der uns also tonte theatralischen Schaustücke vermittelt, sondern erschütternd echtes Menschentum.
Zum ersten Mal ist hier in e.ner Zeit stärkster Krise in der Welt des Dramas abseits von literarischen Zielen ein Plan folgerichtig durchge- sührt, der auf jeden Fall furchtbarer und menschlich wertvoller ist als das lärmende Tlskut.eren uugeklätter Probleme auf der Bühne oder die Schaustellung äußerlichen Virtuosentums.
Es erübrigt sich, auf den Inhalt der zwei hier ünsgesührten Stücke näher emzugehen. An dem ersten, Hellen, wienerisch sprühenden Abend — in Hermann Bahrs Komödie „Der Meister war Klopfet oer heitere, selbstsichere, großzügige Mensch, der die bürgerliche Welt so wenig enist nimmt, der fein Gefühl so sehr hinter ironischer Geste verbirgt, daß seine liebsten Memchen an der Wärme seines Gefühls zweifeln und tbn ullein lassen. Unvergeßlich wie Klopfer das iahe Hervorbrechen des Gefühls erlebt.
Hier wie in dem Drama des zweiten Abends
'_______________________Koffer« SteweffP «achricht—______________________________________________
fcit köstliche Silberwaren, Gold* und Platin* träge fordert, daß die Gewerkschaftler al» ^"l^Egten bestochen worden s^n. Di« An* I Minister.^ Sozialdemokraten^^ höherer RiA sch muck fachen zu Markt bringen. Ob aber die lamentarier das Gewerkschaftsinteresse vor geklagten wollen sich nicht scheuen, tief in d * anders behandelt als polittsch
******^*!*S**^_ÖTi!!15äIÄ'WäSS?®* nur mit ein paar kleinen Objekten vertreten' sind. Die Nachfrage der Interessenten ist! suchten gestern von kommunmiftyen Agnaroren, äußerst gering, von einem Geschäft tonnte am aufgehetzte bemonftnerettbe Erwerb-lose utthr- erften und zweiten Meßtag — die technische mals das Wojewndschaftsgebaude zu stürmen Messe begann schon Samstag — keine Rede Berittene Polizei stellte die Ordnung wieder her. fein. Auffallend gut ist das unftgeto erb e Wegen zwanzig Personen wurden verhaftet, vertreten, ein Zeichen des hoffnungsfrohen .... * „
Geistes, der hier die Aussteller, die meist auch Ein t»ewerkfck»aftsprooramm am iöaifan gleichzeitig Fabrikanten sind, beseelt. Wun- Sofia, 12. April. Die Balkan-Gewerkschafts- dervolle Dinge liegen da vor den Augen dis . grenz' hat gestern abend ihre Verhandlun- Beschauers. Prächtige Kissen, farbenfrohe Tu- t'eenbet t,rei Entschließungen wird der cher und feine Gobelins hubsche Vasen und aug6au ber Arbeiter- und sozialen Gesetzgebung Glasmalereien, entzückende Teepuppchen und n.rfrtnnt noch so mancherlei, was eine Wohnung gemut- »‘ *
lich macht. Dabei sind die Preise keineswegs <g|n (gnalänßer al« Saft
übertrieben. Ganz ähnliche Dmge bringt auch . - uarmaliae Par-
KtUu iffiem m« .«?« »« «SJÄ. den Russen ziemlich rege, zumal ste ihren Kau. dessen Kongreß In Dortmund angenommen, fern als tüchtige Geschäftsleute soweit wie orfri«n
irgend möglich entgcgenkommen. In allen an- JuUffOlfnl DfiHii -UTrlta. deren Branchen, die einzeln aufzuführen zu weit führen würde, ist durchschnittlich ein fünf*
fehlt.
Der Maler und fein Modell.
Bekenntnisse im Portrait.
Kein Tag ohne ÄrbeitSivsenkraWaNe tiäler am Sonnabend untersuchten, kamen über« ^B^ige S^anMunfl von christlichen und wiekten vertreten! Warschau, 12. April. In Lemberg ver- einstimmend zu dem Ergebnis, daß KutrskerIj'übifd)en Beamten finde nicht statt Interessenten ist suchten gestern von kommuniMschcn Agitatoren, selbst nicht verhandlungsfahrg ist. Duelle bei der Reichswehr. Die Duellvorlag« - -— - ■ ' ' •——«*-1--—»».*-< ■ I ist in dem Sinne geändert worden, daß ote
W'nn »le «n°'p n »rirten. »fgg fg
Ein verpufftes Revolutiönchen. I sind, in eine Kannvorschrift umgewan* Paris, 12. April, delt wurde. Der Reichstag wird sich gleich «--l,-».«, I.» I- -<»MKULf mit ch-
neuer Aufstandsversuch Mißlungen sein. Die 1 ,eu;eS Reiseland. Den Blättern zufolg« Aufständischen wollten die Festung «an clnc zwanzigprozentige Erhöhung der I 0 s i im Sturm nehmen und die republikanische tschechischen Eisenbahntarife bevor. „ Garde in der Kaserne von Cameolid inter- Regierungskrise in Württemberg? Zwifchen yw“»JÄSSmUÄ! »A WÄ
Polizei angeordnet. Der Mimsterprastdent und spricht von einem Rücktritt Bazilles. der Kriegsminister hatten die foforttgeM(nn 10,1 ___________
Schließung der CafLs und Klubs und die /Ä
genaue Durchsuchung der Fahrzeuge ange- öDOrl V VlH.
ordnet. Seit 3 Uhr früh herrsche wieder Ruhe. fCUl 16*11/ W W« » V
Stahl-Radsportfest Roihendimold.
Nack einer zweijährigen Pause trat am gest" rlgen Sonntag der Radfahrer-Klub Rothendit* mold 1899 erstmalig wieder tn einem Gala* t ■ . 1 Saalsportfest an die Oesfeittlichkett. 3n1 emer
. Der Landtagsausschuß hat nunmehr einen Begrüßungsansprache kam der 1. Vorsitzende messe, schwächer bei hauswirtschaftlichenIBorstchtsmaßnahmen getroffen worden, um,Beschluß gefaßt, das Staatsministerium zu «r- otto darauf zu sprechen, weshalb die „99er Artikeln und Parfümerien. Nach Verhältnis- Sicherheit zu gewährleisten. Sämt- suck»en 1. bei der Reichsregierung darauf hinzu- während zweier Jahre nicht mtt einer sportlichen
mäßig stillen Frühmorgenssiunden setzte der I J^Xren Kon- weisen, daß sämtliche Verfahren des Staats- Deranstaltung an die Oessentlichkett treten konn*
Verkehr um die Mittagszeit stärker ein, doch be- ftche Ausländer sind emerbesrnw«^e n ^chtshofes, in denen J ürgens amt tcu: x^e schwere Krise hatte der Verein durchzu-
sanden sich unter den Besuchern etn starker trolle durch faschistische Crganifattor-n untcrftcut gewesen oder als Zeuge bezw. «achver- macken. Ans stolzer Höhe standendamals die Lei*
------------ — ¥ ständiger vernommen worden ist, daraufhin -^n der „99er". Eine bedauerliche Tatsache Miß Sibsvn weint UN" veiei. nachgeprüft werden, ob den Angeklagten ^t nur Mr die Rothenditmolder, sondern für
Rom, 12. April. Die Attentäterin M i.6lein Nachteil irgendwelcher Art entstanden ist und! bcn' fleramtcn Kasseler Radsport war es, daß G ib son wird sckars überwacht, wett man mit 3 nachzuprüfen, wie weit die dienstlichen Hand-1 Durcf) j,,e Neugründung eines wetteren Radsatz* « ——,™,—. einem neuen Selbstmordversuch rechnet. ^ie I fnngen Jürgens' während des Krieges und -„Vereins seiner Zeit die Saal* und Renn* In Textttren ging Sommerware s^wt sich der Schwere Ihrer Tat nicht bewuß< bem Kriege Anlaß zu strafrechtlichen Mannschaft der „99er" stark geschwächt wurde, nlgermaßen. In der Ledermesse ^in. Sie ißt sehr wenig, bleibt Vevschlos-I,^ disziplinarischem Einschreiten geben. $ ' le' Rus aber, den sick Rothenditmold 99 r^"c* 1 Um Bund Deutscher Radfahrer erworben, der
Aus volttik und WtrttchaN. durch die Krise etwas verblaßt ist, ist der Verein Sie waten im Blut. Ein Sowjetgericht hat Mire^in"de? festlich sechsundvierzig Mitglieder der ukrainischen ge- wies g i «e V 1 Rothenditmold, die zetbehörden gekämpft und vierzig Sowietkom- N die a. d e G anzz it ^ Dcnin* miSieSrÄnin Prag. Der Zermta SeS erbra^te ber herein be«
der EMberuMng des tschechischen Parlaments Beweis, daß er während der ^wei Jahre sleiß g wird immer wieder hinausgeschoben, da keine geübt hat und gewillt.ist, für die Folge.nicht Mehrheit vorhanden ist. Einerseits spricht man im Gau-und Landesverband, sondern im Bunde von Neuwahlen, andererseits von einer so- ein ernstes Wort mitzurede» Vefonders beglück- genannten Minderheitsregie rung ohne wünscken darf man den Verelns-^ahrwatt Wttlr die Sozialdemokraten. Kramer, dessen Energie und fachmännischer Lei
Köln-FrankMrt «üs Geldleiher. Die Köl- stung es zu danken ist, daß der Verein eine der ner Stadtverordneten stimmten der Aufnahme artige große Anzahl Saalfahrer Herausstellen einer Inlandsanleihe im Betrage bis zu konnte. Den Beginn des Programms bildete achtundreitzig Millionen Mark zur Ausgestal- ^n 12er Begrüßungsreigen, bet dem die altbe* tung des Straßenbahnnetzes usw. zu. — Em kannte schmucke Vereinskleidung der 99er dem : Konsortium hat mit der Stabil Reigen ein besonderes Gepräge gab. Beachtu* «»».., iP'forzheim eine achtprozentige GoLanleihe Können zeigte dann selbst die II. Jugend*
Am heutigen Montag beginnen in Moabit fii„f Millionen Mark abgeschlossen. |/ -- • --------— --------—
qcmeinfdmen Gesichtspunkten ange- zwei Rieseiiskandalprozesse. st ult Aker und ( strebt werden. Von der $ercinbantng wird eine SpritwLber sind ihre Haupttrager, atw Pariser Regierung hat erklo aünstige Entwickelung der Kaliindustrie erwartet. ,wei Namen, die lange Zett täglich m a“er tementa für ben Bau uiid