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Är. 78.. Fahrgang.

Kasseler fltenefte MachrlrhEen

Dienstag, 30. Wtj 1928.

ZM DerHaustalt des Kaffeler Landkreises

icn B-dur-Sonaie waren die beiden

Letzte Depeschen

t

nen in erster Linie bestrebt, den melodischen Mozartscher Musik in aller Feinheit zum Klin­gen zu bringen. Das G-dur-Trio, dem Herr Bender als bewährter Kammerspiel-Cellist seine Mitwirkung lieh, war dynamisch in allen drei Sätzen schön abscbaltiert und war durch den gu-

abend lautet die Vorhersage: Wolkig, vereinzelt auch unerheblicher Regen, sehr mild, Südwind.

Klavier gespielt; ein frisches Jugendwerk, das in seiner heiteren Gesanglichkeit schön zum Vor- trag kam. In der umfangreicheren und

Gewissermaßen ein Gegenstück zur heutigen Etatberatung im Kasseler Stadtparlament ist die Kreistagssitzung des Landkreises Kassel, die heute vormittag ihren Anfang nahm. Längere interfraktionelle Beratungen gingen voraus. Zu­nächst erstattete Landrat von Pappenheim den Verwaltungsbericht für das Jahr 1925. Die Vorlegung des gedruckten Verwaltungsberichtes kann erst in einigen Wochen erfolgen, weil die abschließenden Zahlen, darunter gerade die wich-

Beginn des Luftverkehrs.

Der Perfonen- und Postluftverkehr auf der Strecke Dortmund-Kaffel-Halle-Breslau einer­seits und Kassel und Frankfurt andererseits wird am 8. April ausgenommen. Flughafen ist Wkeder der Waldauer Flugplatz.

Kreiswo hlfahrtsamt erfordert einen Zuschuß des Kreises zur Deckung des Fehlbetrages in Höhe von 165 000 Reichs­mark. Das Schicksal und die Ergebnisse der Hauszins st euer sind z. Zt. noch nicht ge­nau zu übersehen. Man batte mit einem Kreis- anteil von mindestens 305 000 Reichsmark nach den Auskünften des Katasteramts gerechnet und hiervon einen Betrag von 120 000 Reichsmark als für Zwecke der Wohlfahrtspflege zu ver­wenden angenommen. Es ist dann für die

Förderung des Wohnungsbaues noch verfügbar ein Betrag von 185 000 Reichs­mark; hierzu würden dann noch treten etwaige Ueberweisungen aus den staatlichen Ausgleichs­fonds. Erhöhungen und Mehrerträge der Haus­zinssteuer würden gesetzlich zu den vorgenann­ten Zwecken verwendet werden müssen, könnten also für andere Ausgaben des Kreises nicht in Anspruch genommen werden. Für die Kosten des gemeinsamen Arbeitsamtes und diejenigen für Erwerbslosenfürsorge sind 100 000 Reichs­mark eingesetzt worden. Der Betrag ist knapp bemessen; die tatsächlich erforderlich werdende Summe richtete sich naturgemäß nach der Lage des Arbeitsmarktes :m künftigen Jahre. Be- merkt sei, daß im Jahre 1925 die entsprechenden

DieSchwalbe" in Berlin.

Raab-Katzensteins Sportslugzeug.

Was den Bau der Sportflugzeuge anbetrifft, so nimmt Deutschland darin einen besonderen Platz ein. Wohl in keinem anderen Lande der Welt wird dieser Fluggerätearl so viel Aufmerk­samkeit gewidmet wie bei uns. Und hier wie­derum ist es Kassel Dieser Tage fiihrte das im November v. I. gegrimdete Raab-Katzenstein- Flugzeugwerk in Berlin sein erstes Sportflug­zeug »Schwalbe- vor, das gleichfalls einen aus­gezeichneten Eindruck hinterließ.

Antonius Raab, der alte Routinior des Kunstfluges, zeigte den hübschen Doppeldecker in allen nur möglichen Fluglagen. Besonders konnten seine gut geglückten Rückenslüge ge­fallen, Die Haupidaten dieser sehr guten Ma­schine sind folgende: Spannweite 8309 mm, Län­ge über alles 6500 mm, Höhe über alles 2600 mm Flächeninhalt 18,7 qm Als Triebkraft findet der 82 PS. Siemens Sh. 11 Verwendung.

In der ganzen sauberen Ausführung steht die »Schwalbe- keinem der deutschen Sport- und Schulflugzeuge nach, und das neue Werk kann auf seine Erstkonstritktion mehr als nur stolz fein. An der Spitze der geladenen Gäste erschien als einer der ersten und interessiertesten Mini­sterialrat Brandenburg, der Leiter der Abteilung für Lustfahrtwesen im Reichsverkehrsministe- rturo.

len Anschlag der Pianistin und durch die warme Tongebung der Streicher ausgezeichnet. Maria Engelhardt nennt einen leichten, schönklingenden Sopran dramatischer Veranlagung ihr eigen, der die Arie der Gräfin aus »Figaro- wir­kungsvoll vortrug und in der Arie aus »I! re Pastore- im Zusammenklang von Geige und Flügel große musikalische Sicherheit bewies, x.

Kreisumlage 4- Veranstaltungen am Dienstag. Staats-

bedeutet gegenüber dem Vorjahre eine Erhöhung th/ater: »Wie Pippa tanzt- 7J4 Uhr. von 20 Prozent. Sie ist mit Rücksicht auf diel Kleines Thea ter:. Nur ein Traum 8 Uhr äußerst schlechte Lage der Gemeinden so gering Kaffee Schmoll: Abschiedsabend des Be- toie irgend möglich bemessen worden; eine wei- sstzers Coester und der Kape^ 8 Uhrc. Me­iere Herabsetzung ist aber zur Vermeidung von lropol:Die freudlose Gasse ,Chassalla Fehlbeträgen nicht angängig. Es wird borge- -Charly tm Er, Sie und der Andere .

Wie sich Raffel unterhält

Eine neue Tanzkapelle.

Im Wilhelmschen Saale des Arbeiter-Fort- bildungsvereins war am Sonnabend großer Tanzabend. Der schön zurechtgemachte Saal sah fröhliche Jnngwett im Ballsieber, frei im Tanz, der beim Dielentan; so beengt ist. Und zu Tanze spielte die neueste Kasseler Tanzkapelle aus, ein großes Orchester, geführt von den be­kannten Musikern Hoffmann und Knierim, beide straffe Beherrscher van Rhytbmus und Takt. Wie bei den größten Jazzkapellen, so ist auch hier der Schlagzeugmeister ein Reger . . . wenn auch ein «:gemalter. Jedenfalls sorgt er für die humoristische Rote Der Auftakt war gut, die

tigsten, des Rechnungsjahres 1925 zur Zeit noch nicht vorliegen. Bei der Beschlußfassung über den Haushaltungsvoranschlag für das Jahr 1926 trägt der Landrat die einzelnen Posten vor. Die eingesetzten Beträge entsprechen in Einnahme und Ausgabe im Wesentlichen denen des letzt- jährigen Haushaltes, die geringen Abweichun­gen den tatsächlichen Ergebnissen des lausenden Rechnungsjahres. Beim

Bau- und Verkehrswesen

ist unter den Einnahmen der Betrag an Wege­bauvorausleistungen gegen das Vorjahr nicht unerheblich erhöht; er stellt die voraussichtlichen Einnahmen aus der im Vorjahre vorn Kreistage angenommenen Vorausleistungsordnung dar. In Ausgabe ist unterLandwegekosten- der ur­sprünglich vorgesehene Betrag von rund 28 000 Reichsmark für außerordentliche Pflasterungen pp. nicht ausgenommen worden. Der Kreisaus- schuß beabsichtigt, soweit die Vornahme von Kleinpflasterungen, namentlich in Ortslagen oder an besonders nassen Strecken, erforderlich erscheint, die Mittel hierfür aus dem aufzuneh­menden Darlehen zu entnehmen. Was die wirt­schaftlichen Betriebe betrifft, so ist zum ersten Mate seit einer Reihe von Jahren wieder eine. Ueberweisung aus der Kreissparkasse eingesetzt worden. Dabei wurde bemerkt, daß der Haupt­teil der Ueberschüsse der Sparkassen einer Rück­lage zuzusühren ist. Die Kosten der kulturellen und gemeinnützigen Einrichtungen lassen sich in­folge der neuen Fortbildungsschulsatzung ent­stehenden Kosten, die im Wesentlichen zum ersten Mal im Winter 1926/27 eintreten werden, ge­nau noch nicht übersehen. Der eingesetzte Be­trag ist gegenüber den Ausgaben der letzten Jahre nicht unwesentlich erhöht worden. Das

feinere Entwicklung darf mit Spannung er­wartet werden.

In der Libelle

an der Gießbergstraße wird das Osterprogramm durch Heini Kirsten beherrscht, ein Ansager und guter Humorist, der wirkungsvoll vor Männern zu warnen weiß, die man nicht heiratet, der in einer Bremer Phantasie die Hei­matliebe Predigt, die zurückhält von gefährlicher Auswanderung. Es wird ergänzt durch die stattliche Käthe Waldeck, eine Künstlerin, die über Können verfügt und Stimmung um sich breitet. Diese kleinkünsüerischen Darbietungen, umrahmt von gutem Konzert, finden immer mehr Anklang, umsomehr, als die Evolution des Unternehmens unter der Aera Wiedekopf be- mertenswerte Fortschritte macht. -a-

eofainachrtcbten vom Täte.

--- Ostern unv die Eisenbahn. Die zunächst versuchsweise bis 28. März zugelassene Benutz­ung der Schnellzüge mit Sonntagskarten gegen Zuschlag ist in dem bisherigen Umfange zunächst bis 14. Mai ausgedehnt worden. Die mit In­krafttreten des Sommersahrplans am 15. Mai zu erwartende Regelung wird noch bekanntge­geben werden, lieber Ostern gelten die Sonn­tagskarten bekanntlich am GründonnerstagMit- tag 12 Uhr bis einschließlich Ostermontag. Die Reichsbahndirektion wird zur Bewältigung des Osterverkebrs Eigänzungsrüge fahren lassen, die nach Bedarf eingelegt werden.

-t- 94 Prozent Friedensmiete in Preußen. Wie von zuständiger preußischer Stelle milge­teilt wird, beträgt die gesetzliche Miete vom 1. April d. Js. ab für Preußen bis auf weiteres 94 v. H der reinen Friedensmiete, bezw. 90 v. H. bei Uebernabme derSchönheitsreparaturen durch die Mieter. Und dazu kommen noch die Kasse­ler Zuschläge.

-j- Hohes Alter. Heute begeht die Mutter des Oberpostsekretärs Kettig mit körperlicher und geistiger Frische ihren 85. Geburtstag. Sie ist wohl eine der ältesten Bürgerinnen der Frankfurter Tor-Gemeinde.

-r Bernhard Shaw im Kleine» Theater. Tas 1 Kleine Theater bereitet für Mittwoch 58cmarb I «HawsMajor Barbara- vor. Das Stück wird von Oberspielleiter Willi Chrnelnitzky vorberei- tot und ganz auf den scharsgeschliffenen Dialog i eingestellt. Beschäftigt sind die Tarnen: Engel, i Hoffmann, Holger, Krull, Wedow, Wolff und |

Espenlaub und Dietrich in Hosgeisnmr.

Vor etwa drei- bis vierhundert Zuschauern führte Lestern nachmittag Espenlaub mit der durch Melsungen berühmt gewordenen Flug- maschineEspenlaub 5- am Offenberg bei Hof­geismar in nicht sehr günstigem Gelände drei kleinere Segelflüge aus.

Eine Ueberraschung war das Ansurren eines Motorflugzeugs . . . Richard Dietrich er­schien mit einer seiner Sportmaschinen und zeigte einige sehr schöne Kurvenflüge und Loopings. Seine Ankunft wurde mit viel Beifall begrüßt Dietrich, der mit diesem Flug seinen Geburtstag feierte, führte bann noch einige Loopings über Kassel aus. Die DP. 2a bewährte sich wieder glänzend.

Die Hofgeismarer Maschine konnte aus tech­nischen Gründen nicht geflogen werden. Das Wetter war einigermaßen günstig. Einige Regen­schauern taten keinen Abbruch. Das finanzielle Ergebnis war . . einigermaßen.

Am Sonnabend ist der Espenlaubsche Riesen­segler in bekannttich 24 Meter Spannweite nach dem Dörnberg gebracht worden, wo voraus­sichtlich zu Ostern größere Flüge unternommen werden sollen. *g.

Winde versuchte, seinen Wagen wieder flott zn bekommen, rutschte die Winde ab und traf den Mann mit voller Wucht gegen die Stirn, wo­durch er eine tief klaffende Wunde erhielt. Ein Schlosserlehrliilg fuhr am Sonnabend in der

Etatberatung des Kreistages: Verkehrs- «nd 9Hnund8toefett. /

re: mußte auf einmal stark bremsen und der Ausgaben 70000 Reichsmark betragen haben, dicht auffolgende Radfahrer fuhr, da die Stra- B-i den rnenbahn ihm nicht ausweichen konnte,

Einnahmen mit voller Wucht gegen den Wagen. Er erlitt

. . , . 2_. , außer zwei stark blutende Kopf- und Gesichts-

wird bemerkt, daß die Mieten etwas erhöht wunden noch eine Verstauchung der linken Hand,

wurden; die Stundnngszinsen wurden ein-1 $n Nacht zum Sonntag fiel ein junger

gehen infolge der notwendig gewordenen Stun- Mann vor feiner Wohnung in der Hohenzollem- du»« emes großen Teils der veranlagten Zu- straße so unglücklich auf das Pflaster, daß er sich Wachssteuern Die Ueberweisung von Reichs- xj^n Bruch des linken Unterarms znzog - nach steuern, die schon m diesem Jahre erheblich Hm7 seiner Wohnung geschafft, wo ein herbeigerufe- ter dem Voranschläge zurückgeblieben seien, fei ner Arzt den Schaden wieder flicken konnte, nur in Hohe von 80 v. H. des öorjo§rtgen _ Durch eine falsche Bewegung des Sozius Voranschlages vorgesehen worden. Die für kam ein Motorradfahrer in der Ml- Grunderwerb- und Zuwachssteuer eingesetzten helmshöher Allee ins Wanken und stürzte schwer Beträge hielten die Mitte zwischen dem vor- mit seinem Mitfahrer auf das Pflaster. Der jährigen Voranschlag und den tatsächlichen Ver- Sozius kam mit leichten Hautabschürfungen da- antagungen für 1925; es müsse auch weiterhin von, während der Fahrer außer einer klaffen- mit einem langsamen Eingehen dieser Steuern den Kopfwunde sich noch einen Bruch des linken gerechnet werden. Die vorgesehene Fußes zuzog

Der Voranschlag des KreiSwohlfahrlS- a m t s ergebe eine Mehrausgabe gegen 1925 von über 40000 Reichsmark, die ab-r durch voraus­sichtliche Mehreingänge aus der Hauszinssteuer i »ommfn warme T.aae

gedeckt werden kann. Die für das _ ,, na!rrae ,

e.,rf..,a zr,ra6fM Berlin, 29. Marz. (Privattelegramm.) Die

. . u 5 , 1 Earlshafen Temperatur erreichte heute früh in Berlin zehn

eingesetzte Pachteinnahme entspreche dem Ver- Grad Wärme. Man rechnet damit, daß heute trag mA dem neuen Pachter, der den Betrieb noch fünfzehn Grad überschritten werden. Im am 1. April eröffnen werde. Es ist in dem Rheingebtet sind die Temperaturen stellenweise, Vertrag eine Neufestsetzung der Pacht int näch- wie in Karlsruhe, schon nahe an zwanzig Grad ten Jahre vorgesehen, um zunächst einmal die gestiegen.

I"!wicklung des Unternehmens abzuwarten Eturmkatastrophen in Sapan

Die Pacht ist zur Zett nach einem Prozentsatz - -- .

des Umsatzes festgesetzt worden. Bei den Bade- -dans, A. Marz. (PrivctttelegrEM.) Bei anlagen selbst könne mit einem weiteren An-1

wachsen der in den letzten Jahren ständig stark ÄA^^te gesunken. Die Lei ten von etwa netfferben ^Wemi der^Gesamtbet^b^in ffaria lrie6en worden. Außerdem fei ein Eiisenbahn- 23en b, Gesarntbetneb in Carls- infolge von starken Schneefällen stecken ge- Aem ^Eoetrag ab schließe, so liege blieben. Fünf Personen seien erfroren.

das einmal an dem hinter den Erwartungen zurückbleibenden bisherigen Ergebnis des Gast- ®er >khSprüftdeni tm Osterajyl. Hausbetriebes, bann aber auch an den immer Braunschweig, 29. März. (Privattelegramm.) noch ganz unnormalen Zinssätzen für das inve- Reichspräsident von Hindenburg ist auf dem stierte Kapital. Mittlerweile hat der Kreis Rittergute des Freiherrn von Marenholtz in Hofgeismar einen größeren, an das Grundstück Groß-Schwülper eingetroffen, wo er die Oster- angrenzenden Garten erworben und beabsichtigt, feiertagc zu verbringen gedenkt.

ini Laufe des Jahres ein Projekt aufstellen zu Feuriger.Empfang in Damaskus. ®en -TiSe?6Ueuffer^ffuffÄl London, 29. März. (Eigener Drahtbericht.) neuen Grundstücks. Die Inangriffnahme soll je ^b^rttmmissars^de^^o u^^n^^n^D a m^?s^ »st LLÄ- E

und unterhielten das Feuer die ganze Nacht.

- die Herren: Braune, Clasen, Kleinau, Kraus- Dedenkitche Zeichen.

bauer, D'arlitz, Sch-ff, Wennen. Hellmuth Schu- Berlin, 29. März. (Privattelegramm.) Aus berl hat die wechselnden Bühnenbilder dpm Paris wird gemeldet: Im Laufe des Sonnabend i Stück entsprechend entworfen. ist es zu den ernsten Teuerungsausschreitungen

Die Bettenhäuser Kirchenbaulotterie Haupt- Sekonnnen. Auf Grund der Frankenenttverluilg gewinne fielen auf Nummer 87 192 Wohnungs-'^l" ff en *>ie großen Kaufhäuser : einrichtiing, 90 982 Kleinauto, 68 136 und 4895 w?" tn der vierten Nachmittagsstunde. Infolge- je ein Motorrad. 92 030 Schlafzimmer, 51473 dessen .kam es zu Ansammlungen der Käufer vor und 1241 je eine komplette Küche, 5472 eine Näh- den Laden, die mehrere Ladenfenster zertrüm- maschine. Je ein Herrenfahrrad entfiel auf bie mertclL

Nummern 16 619, 30 256, 87 256, 46109, 93189, Boykott gegen ZOrgens.

48 528, 14963, 35587, 52865, 94731. je ein Damen1 Berlin, 29. März. (Privattelegramm.) Laut i^rrab auf d,e Nummern 12 664, 67911, 51200 Pressenotiz haben sich die Strafgefangenen in So2o' 3? 976, 63 239, 92 608, 639 und Moabit, die Hilfsdienste leisten, geweigert, dem 99 863. Die Gewmnausgabe erfolgt ab 7. April Oberlandsgerichtsdirektor Jürgens Essen zu- 9-4 W im Vereinssaal, Leipziger- zuteilen, weil sie über sein Verhalten als Un- Itra^e J41. tersuchungsrichter empört seien. Die Gefäng-

tt- Auch ein Liebesabenteuer in der Aue. nis-Leitung mußte Abhilfe schaffen.

Gestern abend wurde in der Affenallee der Aue Blutige Tage tm Orlen«

ein junges Pärchen von einem Schäferhund an- Qnhn x

gefallen, wobei der junge Mann außer einem (Eigene ^rahtmeldung.)

bedeutenden Kleiderschaden noch einen schmerz- ff

basten Biß ins linke Sein erlitt, sodaß er noch iffnnn" ff?

in der Abendstunde ärztliche Hilfe in Anspruch die von den Wahi bi ten

nehmen mußte Trotz eifriaen Suchens mar ber I wurden. Gefechte bei Sibira und

Besitzer S.Hnnils^LI? ermitteln *

-r- Seekrankheit auf der . .. Drahtbrücke! In 19cnücr bie Kampfe dauerten fort.

der Mitte der Drahtbrücke wurde gestern nach-I ®n Teauerzui aus Königen

mittag eine junge Frau regelrecht seekrank. Sie Kopenhagen, 29. März. (Funkdienst.) Gestern wurde mit Hilf- von Passanten zurückgetragen sand unter großer Beteiligung die Beerdigung und ihr Ehemann sah sich genötigt, ein Auto der Königin-Mutter statt. Hinter dem Leicheu- herbeizurufen, um feine Gattin heimfahren zu wagen folgten zu Fuß und im Wagen die lassen. Könige von Dänemark unv Norwegen, Prinz

-T- Die gelbe Gefahr auf der Straße. Ment- Arthur von Coonaught, die drei nordischen halben liegen Apfelsinenschalen auf den Stra-Kronprinzen, die Königinnen von Dänemark und 6en umher und gefährden die Menschheit. So Norwegen usw. Die Leiche wurde im Sonder, rutschte gestern ein junger Mann in der O r-IZ»M nach Roskilde übergeführt.

leansstraße auf solcher Schale aus und zog Kronprinz unv Or-n»efsin oiS Derloble - uch eine derart schwere Hinterkopfverletzung zu, Rom, 29 März (Eiaener Drabtbericht l 64» U »Ä

ein ictitett ntitptf. zoctöc nnpntcn|s»r « r * « nn Npkriio

be ["m®ef fioUcr?-K ^oa M weilt, als Vorspiel der Verlobung mit dem Allerlei vom Tage. Zwei junge Leut- K'°"prinrcnbe,rächtet wirb.

nhren auf einem Stoßkarren die steil abfallende . ®n? vrciyr.ikye Ladung Viktoria st raße entlang und rannten gegen Danzig, 29. März (Eigener Drahtbericht.) einen Baum. Einer der jungen Leute erlitt so Bei einer Spritexplosion auf dem schwedischen deftig blutende Kops- und Handverletzungen, daß DampferFrej" erlitten fünf Matrosen erheb­et sich sofort in ärztliche Behandlung begeben liche Verletzungen.

mußte. Ein schwerbeladenes Kohlenkubtwerk

weichten Boden. Ms der Fuhrknecht mit eineMit Miet fiamme! amfoBl 10 Setteo

Aus dem Reiche des Kilms.

Henny Porten im Kino des Westens.

Die Abenteuer der Sybille Brand leben wieder ganz von dem adligen Charme der blonden Filmheroine, deren von Mal zu Mal reifer blühende Kunst, diesmal ein etwas hy­permodern-gruseliges Liebesmotiv in barockem Humor, und nervenkitzelnden dramatischen Spannungen packend abwandelt. Wer kann er­messen, was eines Weibes Leidenschaft vermag. Um ihrem Dichterliebling den Lorbeerkranz ums Haupt zu flechten, stürzt sie sich in die toll­sten Abenteuer, bringt den ahnungslosen Verse- schmied in den Verdacht des... vierfachen Lu st Mörders, nur um fein Drama »Ottegebe* im Rausch der Sensation auf den Brettern aus der Taufe zu heben. In den grotesken Figuren der Karusseldiva und der bebrillten Krankenschwester, die dann (nach dem Verschwinden) als Lustmordopfer ansgeschrieen werden, ist sie bei aller quellenden Frische noch nicht in ihrem Element. Das unvergleichlich beseelte Spiel der Augensterne (saht Ihr je auf der Leinwand heißere Tränen blinden?) der stumme Orgelklang einer Frauenliebe braust erst im Spiel der Ottegeberolle auf, wenn sie ihr Herz dem Messer des Arztes opfert, um den Geliebten vom Aussatz zu heilen, wenn das große Wunder auch ohne den tödlichen Schnitt den Aermsten überkommt und zwei Seelen in fertiger Harmonie ineinanderfließen. DaS hastet als Erlebnis letzter seelischer Ausdruckskunst... im Film... der auch sonst wiede, rein regie- und bildmäßig mit wogen­den Rummelplatzszenen, Premierenfieber und Gefängnisluft Herzen und Sinne in den Bann zwingt. -I-.

schlagen, die Kreisumlage von 308 000 Reichs- ------

mark unterzuverteilen zur Hälfte nach dem Die Wetterlage.

Maßstab der Reichssteuerüberweisungen und <ßom Frankfurter Wetterdienst ei^e«6Vtnter~mela9una gemeldet: Neber Westeuropa liegt eine I furche tiefen Druckes, in deren Bereich es zu I Niederschlägen kommt. Der Einfluß dieser Tief.

runa^nHhrlAt irndruckstönmg wird sich sehr wahrscheinlich auf VoriabreK^ ßrhnhimn Pie Witterung Mitteleuropas ausdehnen, sodaß

Relostuna Äff Erhöhung der ^ch bei uns vereinzelt mit Niederschlägen zu ffff «... , rechnen ist. Bei südlichen Winden bleiben die

Das Rechnungsjahr 1925 schließt, soweit Temperaturen sehr mild.

bisher zu übersehen, mit Ausgleich ab. Es m>° ®{ettSfon

würde sich demzufolge der Erhebung einer > a®

Nachtragsumlage, ebenso die Einsetzung eines Ueberschusses aus dem Vorjahre er­übrigen.