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16. Jahrgang

Sonntaft, 21. März 1926

Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf.

Wird Chamberlain die Krise überstehen?

Ter Dchtflimkentag für Industrie und Eisenbahn gesichert / Nicht für die post

F. K.

müssen.

tiefsten Krieg. Und dann meinte er; nur schnell

fest, lieber den Grimme! ging es nicht wegen

Paris, 20. März.

Das wahre Gesicht.

tum mehr Stimmen ctl

Gine neue Teuerungswelle

Paris, 20. März.

Fleisch macht den Anfang. (Privat-Telegrammi

Berlin, 20. März.

Die Fleischpreise steigen wieder unter leichten Schwankungen seit gestern um 10 Prozent. D'e Bichprcise haben um etwa 810 Prozent ange zogen. Es mutz damit gerechnet werden, datz die Preise in absehbarer Zeit noch eine weitere Er­höhung erfahren werden.

europäischen Kolonialmächte würden als Man­datare in den asiatischen und afrikani- chen Völkerbundsrat eintreten. Sie könnten also in den obersten Rat durch verschie­dene kontinentale Bereinigungen gewählt werden.

Vor dem Kammerausschutz hat Kriegsmini Üet Painleve über die Heeresresorm Vortrag gehalten, die er am Montag einbringen werde. Sie sehe als Ucbergang zur einjährigen Dienst.

Wer soll die Völler lenken?

Ein Oberster Völkerbundrat als Schiedsrichter. lEtgener Drahtbericht.)

zeit eine solche von sechzehn Monaten vor. Die Armee würde sich nach Durchführung der Re­form aus zwanzig Divisionen stellen, darunter befinden sich vier Kolonialdivifionen.

Ueber dieses achte Welträtsel hat bereits ein großes Kopfzerbrechen aller Friedensfreunde an- gc hoben. Aus Paris kommt die erste Lösung die über den Völkerbünden der einzelnen Erd­teile den großen Welt rat als Schiedsrichter türmen will, eine Idee, so gigantisch, wie grotesk. Hat Deutschland sch»n der Studienkom­mission für die Umgestaltung das Leben ge­schenkt, so wird eines Tages auch die Idee eines übernationalen gerechten und . . . gefürchteten Völkerregiments aus seinem Haupte wie Pallas Athene aus dem des Zeus heraus­springen, dem sich der Erdball ehrfurchtsvoll beugen wird. Der erste Schritt für den großen Wurf wäre jedoch, den Begriff der Groß­macht fcstzulegen und den wirtschaftlichen, geistigen und moralischen Kräften gemäß die Stimmen zu verteilen, damit nicht wieder eines Tages die Knliurnationen vor einem Zigeu­ner- oder Ulwaldstaat die Waffen strecken

Nur noch ocht Stunden.

Für Industrie u. Eisenbahn, nicht für die Post.

lEtgener Drahrbertcht.)

London, 20. März.

Ein Blatt schlägt als Ersatz für den heutigen Völkerbundsrat die Schaffung kontinentaler Bölkerbundsräte vor. Ueber den kontinentalen Räten müfle ein oberster Rat stehen, der je­doch nur die Rolle eines Schiedsrichters im Falle eines Konfliktes zwischen verschiede­nen kontinentalen Räten zu spielen haben wer­de. Um Eifersüchteleien vorzubeugen, müsse man die Mitglieder des Obersten Rates durch die kontinentalen Vereinigungen w ä hl e n lassen, von denen jede einzelne das Recht auf eine ge­wisse Zahl von Vertretern haben werde. Die

tion über die Achtundvierzigstunden­woche auf alle industriellen Unternehmungen beziehen, ausgenommen diejenigen, in denen nur Mitglieder derselben Familie arbeiten. Der Post-, Telegraphen- und Telephon­dienst soll den Bestimmungen des Abkom- nrens nicht unterliegen, dagegen die Jnstand- setzungsarbciten. Die Arbeitsstunde soll die Zeit umfassen, während der die Beschäftigten zur Verfügung des Arbeitgebers stehen. Die Höchst­grenze der U e b e r st u n d e n z a h l soll durch die nationale Gesetzgebung bestimmt werden. Die vorgesehene Mindcstzusatzrate von fünfund­zwanzig Prozent ist obligatorisch. Die achtund­vierzig Arbeitsstunden in jeder Woche auf fünf Tage zu verteilen, oder in zwei Wochen auf elf Tage ist statthaft. Die Eisenbahn­betriebe unterliegen dem Abkommen. Das Abkommen ist in die Gesetzgebung aufzuneh- mcn. Ferner wurden unter Vorbehalt Groß­britanniens die Bestimmungen des Artikels 14 als gültig bezeichnet, die die Außerkraftsetzung der Achtundvierzigstundenwoche regeln, der int Falle einer Krisis anzuwenden ist, die die Existenz des ganzen Volkes bedroht.

BMigung für Luther?

Wenn die Mitztrauensanträge abgelehut werden. Berlin, 20. März.

Bei dem Bericht des Reichskanzlers über die Genfer Vorgänge vor den Parteifüh­rern wiesen letztere auf die Schwierigkei­ten hin, die sich bei der gegenwärtigen parla­mentarischen Konstellation aus der Aufrollung der Vertrauensfrage ergeben könnten. Die von der Opposition angekündigten Mitztrauensanträ- ge würden zweifellos der Ablehnung verfallen, aber cs sei auf der anderen Seite unsicher, ob ein Vertranensvotum die erforderliche Mehr­heit finden würde. Ter interfraktionelle Aus- sitmtz war später der Ansicht, datz die Sozialde­mokratie sehr wohl bereit fein würde, einer Bil- ligungsformrl zuzustimmen, in der die Regie­rung aufgefordert wird, ihre Völkerbnndpolilik im Geiste der Verständigung weiter zu führen, glaubt man auf diesem Wege eine tragbare Lö­sung gefunden zu haben.

O welche Luft...

Frankreich fetzt die Dienstzeit heraib. kEigene Drahtw-kdung.)

92ttttttltCt 68. Einzelnummer IN Pf. Sonntags 15 Pf.

Ade, mein Land Tirol!

Wie ich den Häschern Mussolinis entfloh.

Wir »erließe« ««seren Mitarbeiter in dem Auacublick, wo er sich int grauende« Morgen ans dem Dolomitenhotel schleicht. «« dem Fa- schisteukerker z« entgehen, der ihm wegen einer harmlosen Bemerk««« drohte. Eine ernste Lehre für alle, deren Sehnsucht nach de« Sü­den heute «och nicht abgekühlt sein sollte.

Die Sterne funkelten hell über der Sellagruppe, als wir zu drill die kleine Grödner Talbahn be­stiegen, die in Sausefahrt nach Klausen fährt. Bozen im trüben Nebel, aber in Meran ein »orsrühlingshaftcr Vormittag unter den Pal­men der Promenade. Und dann ganz zufällig in Bozen am Wend ein Telephongespräch nach Wolkenstein. Da sagte man mir, daß die Kri­minalpolizei in großem Aufgebot schon am Morgen dagewesen sei und daß man den

Brenner bereits für mich gesperrt

habe. Und mehr. Tatsächlich suchte man erst und fluchte dann, machte den Hotelwiri verant­wortlich und stellte Verhöre an, wy denn der deutsche Journalist stecke. Der erkundigte sich in­zwischen in Bozen auf der Straße beim ersten besten deutsch-sprechenden Mann nach den Din­gen. Und hatte Gliick! Der Mann war gut in­formiert Bozen avfahren? Ausgeschlossen!! Der Bahnhof wimmelt von Geheimpolizisten. Jeder Zug hat Faschisten, Carabinierie und Soldaten zur Bewachung. Schlimmer als int

Auf s Schlimmste gefaßt.

Wird Chamberlain am Dienstag gestürzt?

lEigene Drahtmeldung.)

London, 20. März.

Chamberlain ist gestern Abend wieder in London eingetrosfen, wo er den Journalisten erklärte:Es scheint, datz ich zum Tode verur­teilt bin und am nächsten Dienstag hingerichtet werde. Ich werde darum mit meinen Erklärun­gen warten, bis ich am Fntze des Schafotts stehen werde." Im Unterhaus wird vermut­lich Llody George einen Antrag auf Verminde­rung des Gehalts für den Staatssekretär des Auswärtigen stellen, was die Bedeutung eines Mißtrauensvotums hat. Als zweiter Redner wird Ramsaiy Macdonald sprechen. Dann wird Chamberlain das Wort ergreifen. Sollte die Opposition eine Abstimmung für wün­schenswert halten, dürste diese noch am selben Abend stattfinden. Am Mittwoch wird Lord Oxford im Oberhaus ebenfalls die Genfer Vorgänge zur Sprache bringen.

Amerika läuft Sturm gegen den Völkerbund.

kDur<b Fmnkspruch.t

Washington, 20. März.

In einer erregten Abrüstungsdebatte im Senat erklärte gestern u. a. Senator Reed: Der Völkerbund ist ein Sammelsurium aller mögli­chen Rationen. Alle Glaubensbekenntnisse der Welt, alle Bildungsstufen sind darin vertreten. In dieser Gesellschaft trifft man unter anderem den Diktator Mussolini, der in seinem Lande alle Freiheiten vernichtet, England, das eifersüchtig an seiner Vorherrschaft zur See festhält, Frankreich, das überall in der Welt um Almosen bettelt, aber gleichwohl die stärkste Armee der Welt unterhält, Japan, das mit seinen Raubtiertrallen riesige Gebiete bereits unterjocht hat, oder in China und Rußland noch zu unterjochen sucht. Alle diese find bis an die Zähne bewaftnet. Sie sprechen aber gleichwohl von Abrüstung rmd Bölkerfrieden.

europäischen Großmächte würden im Ver­hältnis zu ihrer Bevölkerung und ihrem Reich- Halten müssen. Tie

der Lawinengefahr. Der Brenner war gesperrt I Italiener sind in Verfolgungen inkonsequent. Du liebe Zeit . . . Einerlei. Die Nacht war kalt. Ein abgeblendeies Auto konnte gut durch die Vororte fahren. Und hinter Bozen winkte die FreiheitWas machen die Faschisten Wohl mit einem, wenn sie ihn bekommen?"In Briren sitzt ein Schriftsteller schon fünf Monate. Sie quälen sie bis zur Ver­zweiflung."Vielen Dank." Ich wußte Bes­seres. . .. Das Auto fuhr wie der Gottseibeiuns. Die Lauben Neumarkts lagen im Schlaf. Wir müssen Wasser nehmen. Kaum daß wir hielten, treten zwei Carabinierie an den Wa­gen.Bon soir mefliers. Frage an den Chauffeur. Ein Franzose? Passieren. Und dann durch die nächtlichen Dolomiten, deren weiße Gipfel im Schnee leuchten. Verschlafene Ne­ster, ganz im italienischen Stil. Durch? End­lich Trient Dem verschlafenen herbeischlür- fenben Garagewächter öffneten zehn Lire die Augen: Ich machte mirs im Wagen bequem so gut das ging bei der Kälte. Und um fünf Uhr kam ich unauffällig in den Zug. Um neun Uhr dreißig lag das Adriatische Meer vor mir. Noch kam die Grenze! Aber schließlich kann man auch auf der, Flucht vor den Sckwarz- bemden unter Faschisten sich Venedig anfeben. Auch hier der unglaubliche Fanatismus, der sie bis zur Versessenheit verhext hat. -Die Losung des Tages ist:

Haß allen Deutschen

Man fragt sich wirklich, ob es da noch 'Deutsche gibt, die Ältitalien aufsuchen können?! Unsere Fahrt nach Südtirol sollte fa gerade den Brü­dern zeigen, daß wir sie nicht vergessen haben. Ältitalien aber muß gemieden werden, w i s mandiePest meidet. Durch die noch nicht ganz aufgebauten Trümmergebiete ächzt der Pa- ris-Triest-Erpreß seiner Endstation zu. In. der oberitalienischeu Tiefebene blühten auf den ver­fallenen Schützengräben die bunten Erocusse. Auf dem Meer von Miramare dunstete ein fei­ner Nebel in die tiefen Farben des Südens hinein. Dann der Hafen von Triest, dem so rasch italienisch gewordenen. Hier war al­les sicher. Die Grenzkontrolle auf der Strecke nach Villa sollte leichthin gehandhabt werden. Aber dennoch: wenn sie solchen Wert auf mich legten. . . . Sie batten meine Post beschlag­nahmt, meine Artikel konfisziert. Sie batten mich überwachen lassen. Ich war ihnen doch ent­kommen. Wenn also. . . . Aber ich hatte mich doch in der Gründlichkeit der Faschisten ge­täuscht Eine halbe Stunde lang bangte ich in endlosem Warten Draußen stand der

Mond über den Jsonzobergcn

und die Minuten nahmen kein Ende. Dann kam der italienische Kommissar und zwei Ea- rabtnierie, zwei Zollbeamten und drei Soldaten in mein Abteil Und reichten mir wortlos mei­ne» Paß zurück Als der Jugoslave zehn Minu­ten später durch den Zug ging, der in rasender Fahrt den Tauern entgegenfuhr, sank ich nach

Sine versüßte Niederlage.

London, 20. März. lEigene Drahtmeldung.) Laut Pressenotiz wird Chamberlain bei einem großen Bankett in der Guildhall am Mittwoch das Ehrenbürgerrecht von London er­halten. Fast alle Länder, die dem Völkerbund angehören, würden bei der Zeremonie vertreten fein. Es werde erwartet, daß beim Frühstück im Mansion House Chamberlain eine Rede über die Zukunft des Völkerbundes halten werde.

ÄonftroaUbt m Reich Lenin«.

London, 20. März. (Eigener Drahtbericht.) Ein Blatt berichtet, daß vier konservative Par­lamentsmitglieder beabsichtigen etwa cm 20. April mit Billigung der Regierung eine Reise nad) Rußland zu unternehmen, die einen Mo­nat oder länger dauern werde.

Hammer oder Amboß

An den Deutschen soll die Welt genesen.

Zur rechten Zeit ist an dem sternenlosen Nachtgewölk über Europa die Flammenschrist eines der besten Europakenner und seherhaften Beobachters der Weltläufte, des übet Berlin nach London gewechselten Dollar-Botschafters H o u g h t o n, aufgeleuchtet, bei der die in mißtrauischem Prestigewahn und verhängnis­voller Nachkriegspsychose befangenen Diploma- tenkliquen doch erschrocken zusammengefahren fein dürsten. Vernichtender und unverblümter hat niemals ein Herold des Weißen Hauses die mörderische Rivalität der Großmächte, das Verbrechen des Wettrüstens, den krankhaften Verfolgungswahn der Bedrücker, das unselige System der Geheimabkommen, die künstlich ge­nährte Haßatmosphäre, den schrankenlosen Im­perialismus der Emporkömmlinge gebrand- markt, die den Keim einer neuen Weltkata­strophe in sich bergen. Durch den Mund eines zürnenden unbestechlichen Nankeerichters muß­ten die bestürzten Völker auch noch das tiefere Geheimnis des Genfer Satyrspiels erfahren, wenn Houghton die A b r ü st u n g s s ch e u für die Weltkrise verantwortlich macht, gegen die der deutsche St. Georg im Völkerbund anren­nen wollte. Der zum Mai einberufenen Ab- rüstungskommisston traut Amerika nicht über den Weg. Aber das unfehlbarste Gegengift für dieses Rüstungsdeltrium hält der große Medi­zinmann Coolidqe noch bereit: die finan­ziellen Aderlaß durch Kreditsperre, Schul­denzwang, Absperrung vom Welthandel usw.

Ob diese Lektion den Pariser Jakobinern das Gewissen geschärft hat, deren Volk unter dem schweren Eisenkoller sehr ungnädig murrt und seufzt? Einstweilen hat sich wenigstens B r i a n b mit einem kühnen Sprung auf die Tellplatte aus bem sturmumtobten Regierungs­nachen gerettet Auch feinen Genfer Leideusgenos- fen in Lonbon und Berlin dürste fürs erste in der nächsten Woche das gleich: Wagnis glücken, obwohl es sehr fraglich ist, ob sich die gleichen Gesichter im September an den Schweizer Gq- ftaden begegnen werden. Es knistert bedenklich in den Regierungssitzen und dabei hat der fau­chende Frühlingssöhn in den Parlamenten noch nicht eingesetzt. . . . Von allen Regierungskan­zeln wird man den Schwur auf die Londoner Satzungen wiederholen. Briand floß bereits der Honig von den Lippen, Chamberlain wird emphatisch einstimmen. Aber nur der gläubigen Seele Stresemann wird es bitter ernst mit sei­nem Bekenntnis sein. Denn wir können uns nicht gedulden, bis uns im Herbst im Genfer Reformationssaal vielleicht ein anderer Urwald- vagabund den Knüppel unter die Rase hält. Wir haben allen Grund, auf der Auszahlung des Locarnowechfels fof ort zu bestehen, denn der kranke deutsche Wirtschaftsriese ringt unter Reparations- und Besatzungsalp verzweifelt nach Luft. Und unsere Brüder in Südtirol, Polen, Prag und draußen in den Kolonien sol­len nicht umsonst gelitten und . . . geharrt ha­ben. Oder will man sich in holde Frühlings­und Sommernachtsträume einlullen lassen bis zur nächsten Fahrt gen Süden? Bis Mussolini den ausgestoßenen deutschen Lear fest in den Armensunderblcck eingespannt hat? Will man ganz und ausschließlich auf das fromme Genfer Ammenmärchen (bis jetzt ist eS nichts anderes) bauen und nicht auch nach anderen Trümpfen Umschau halten? Will man das in Gens erwor­bene Kapital der Völkersympatbie nickt zu Hin- gendem Gold ausmünzen, nickt Amerikas Gunst und Vertrauen nützen und den Saft der Trau­ben pressen? Gibt es nickt Völker genug, die auch außerhalb des Völkerbundes Halt und Stütze gcaen die übermächtige Expansion der Sieoernationen sucken?

Mit der Katzbalgerei in den Dölkerbundaus- scküssen «Abrüstung, Wirtschaft. Reorganisation, dürfte es allein nicht getan fein, obwohl auch in diesen unterirdischen Schächten hatte Arbeit zu leisten ist. Freiwilliger Ausschluß, nament- lick aus der zulxtzu gewählten Studienkommis­sion zur Erweiterung des Rates wäre sträflicher Hochmut, wollen wir im Herbst nicht Amboß, sondern Hammer fein. Jedenfalls wird Lo­carno auch der Leitstern aller kommenden Regie­rungen. aleickwohl welcker Gestalt und in wel­chem Lande, sein müssen, wenn Europa nicht in Selbstzerfleischnna und völlige Obnmackt bin- abfinken will Wenn wir nun unseren Anspruch auf einen ständigen Ratsfitz 'm Völker­bund aufreckt erhalten werden, so kann es uns natürlick nicht gleickgültia bleiben, wie die Ge­wichte auf der Weltenwage verteilt werden.

Laut Brs<luß Mr «rvtttSzeitkouferen« ft'« mti Bozen, aus Tirol heraus Mein Plan stand sich Attikel 1 der Washingtoner Konven- fest, lieber den Grimmel ging es nicht wegen

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