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Nr 18. 16 tUftf-bui-'

Äoffeler Neueste Nachrichten

| Handel und Verkehr

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SALAMAN

KASSEL, Obere Königstraße 51

FUG DIE KALTE JAHRESZEIT M

88.2? 79 - RB.eti

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120 - 65 51' 84.75

91.75

* Die Lianibatiou der Deutsche» Werke. Einer Generalversammlung wird die Liauibation der Gesell­schaft vorgeschlaaen. Das Vermögen der Gesellschaft wird von der Viag lBereinigte Industrie-Unterueb- mungen A. G.s übernommen. Die Einlösung der Aktien der Deutschen Werke erfolgt voraussichtlich zu pari. Jedoch kann die Ausschüttung erst nach Ablauf des sverrjahres, d. h. im Februar 1927, vorgenom­men werden.

naio Eon». Guano Bad. Anilin Dvnami« Nobel Elberfeld. Farbe» Höchster Farbw. Köln Nonweiler Oberschl. KokS I. D. Niebel

Frankfurter Produkteumarkt vo« 21. Januar.

Das Geschäft war heute außerordentlich ruhig und still, da auch die ausländischen Notierungen keine An­regung boten und die Käufer Zurückhaltung übten, blieben die Preis« unverändert. Weizen 2626,25, Roggen 17,75, Sommergerste 2224, Hafer 18,50 bis 21H0, Mais 20,2521, Weizenmehl 4141,25, Rog­genmehl 2626.50, Weizenkleie 11,1011,30, Roggen- klcie 11,2511,50.

Frankfurter Weltmarkt vom 21. Januar.

Der Auftrieb des Nebenmarktes bestand aus zwei Rindern, 920 Kälbern, 703 Schafen. 387 Schweinen. Verglichen mit dem Austrieb des letzten Nebenmarktes waren heute 1 Rind mehr, 247 Kälber, 229 Schafe we­niger angetrieben. Notiert wurden ver Zentner Le- üendgewicht: Kälber: Klaffe b> 7075, c) 6069, 6)

5058, e) 449; Schafe: Klaffe al 4248, 6) 3441. Merzschafe 2333, Schweine im Gewicht von 160 bis 200 Pfund 8082, unter 160 Pfund 7579, von 200 bis 240 Pfund 8082, von 240 bis 300 Pfund 8082 Goldmark. Bei langsamem Handels geräumt. Nord­deutsche Mastkälber wurden über Notiz bezahlt. Großhandelsfleischpreise für Frischfleisch: Ochsen 1. Qual. 7585, Bullen 7580, Kuhfleisch L Qual. 70 bis 80, 2. Qual. 5565, 3. Qual 4050, Kalbfleisch 1. Qual 90100. Hammelfleisch 7580, Schassleisch 6570, Schweinefleisch 1. Qual 90100, Gefrierfleisch, Rindsleisch-Oberviertel 5355, Hintcrviertel 5658. Die Preise lagen gegen den Markt vor acht Tagen un­verändert.

Diskonto-Ges. Dresdner Bank Buderus Eisen Deutsch 8itrcm6uTg Hellenk. Bergw. Harvener Sobenlobe Ille Bergbau Kattowtber Bergw. Glöcknerwerke Lonra Hütte Mannesmanu Obertchl. Ris.-Bed. Oberschi. Eis.-Jud. Phönix Rheinffast

SALAMANDERSCHUHE halten warm, sind schön, gut und preiswert Sie erfreuen sich des­halb allgemeiner Beliebtheit □□□ Reiches Lager in den Preislagen

113 7? 112.50 39 - 84.

88 90

112 50 9.50

104.50

9.50 68.- 34 50 73.50 47.25 43 - 76 60 63 9 82.- 14 60

Warum deutsche« seid verspielen?

Prüft Fortuna im Vaterlande!

Die Kasseler Kriminalpolizei berichtet, daß in einem benachbarten Regierungsbezirk An­preisungen eines sogenannten Hydra-Systems einer Firma Broiver u. Co. in Amsterdam ver­breitet werden, die denen aufs Haar gleichen, womit kürzlich eine andere Amsterdamer Firma, F. W. Strapp oder so e hnlich ganz Deutschland überflutete. Die Klassenlotte- rie des Liliputstaats Liechtenstein Hai ebenfalls ihre Lose im ganzen Reiche ausgeboten.

Die Abnahme der von den Amsterdamern ansgegebenen Gutscheine ist nach dem preußi­schen Lotteriegesetz strafbar, ebenso die der Liechtensteiner und aller anderen außerpreußi­schen Lotterien. Abgesehen von der Straffällig­keit ist auch eine weitere Begründung ihrer Warnung durch die Kriminalpolizei beachtens­wert.

Danach muß diesem Loshandel mit allen ge­setzlichen Mitteln entgegengetreten werden, um eine Abwanderung deutschen Geldes ins Ausland zu verhüten . . .1

ORorburyer Kunsthaus

Der Landtag hat zu entscheiden.

Aus einer Zuschrift des Bundes Deutscher Architekten zu der dieser Tage veröffentlichten Erklärung des Arbeitsausschusses für die Jubi- lilunisgabe zur 400 Fahrfeier der Univerütät Marburg geht hervor, daß diesem Beschluß des

Berliner Donnerstag-Börse.

Zuversichtlich und fest.

Humbold-Matchtne» Zellstoff Walbbo» Avt

Die Aufwertung der Reichsanleihen.

Bevorstebeuder Ablaut der Aumeldcfrift.

Die Frist für die Anmeldung zum Umtausch der Relchsanleihen und der vom Reich übernommenen Länderanleihen alten Besitzes und sür die Anträge der Anleihealtbefftzer auf Gewährung der Altbesitz- rechte läuft am 28. Februar d. I. ab. Die Anträge und Anmeldungen sind bei Banken Svarkaffen und Genossenschaften einzureichen. Eine glatte Erledigung der Anmeldungen und Anträge ist nur möglich, wenn die Einreichung nicht auf die letzten Tage der Frist hinausgeschoben wird. Nach Ablauf der Frist werden die nickt angemeldeten Anleihen alten Besitzes wert­los. Anleihealtbesitzer mit einem Einkommen bis zu 1500 Reichsmark, die Altbesttzeranleihen von insgesamt weniger als 1000 Mark haben, erhalten eine Barab- sindung. Eine Frist sür Anträge auf Barabsindung lauft noch nicht. Die näheren Vorschriften über bie Stellung der Anträge auf Barabsindung werden erst in einigen Wochen erlaffen.

Regelmäßiges Warengeschäft.

Kaffee. Kakao und Reis stetig. Weicheube Schmalzvreise

Vom Hamburger Warenmarkt vom 20. Januar wird gemeldet: Kaffee: Im Platz- und Jnlanbs- verkehr nahm das Geschäft regelmäßigen Virlauf und m Haltung und Preisen ließen sich auf diesem Ge- ichaftsgebiet kaum Veränderungen keststellen. K a- k a o: Der Geschäftsverkehr verlief bei fester Haltung n ruhigen Bahnen. Neben Lokoware wurden hauvt- ächlich Abladungswaren gebandelt, wobei Superior Bahia, Januar-Februar-Abladung. der aus erster Hand zu 4849 Kostfracht angeboten war, aus zwei­ter Hand zu 47 sh 6 d gefragt war. Reis: Bei regelmäßigem Geschäft und lebten Preise blieb der Markt stetig. Schmalz: Der Gewinn ließ sich nicht ganz behauvten. Amerikanisches Steamlard ging auf 37,15 Dollar raffinierte^ au! 39.20 Dollar. Gewürze: Bei regem Bedarfsgeschäft zu letzten Preiien blieb der Markt stetig.

* Speele, 21. Januar. (Allerlei.) In der letzten Gemeindevertretersitzung wurde beschlos­sen, für das elektrische Licht nicht mehr wie bis­her 35 Pfennig für die Kilowattstunde zu berech­nen, sondern die Gebühren nach der Anzahl der erleuchteten Zimmer oder Brennstellen zu er­heben. Für jede Brennstelle sind monatlich 35 Pfennig zu zahlen, dazu tritt der Stromver­brauch mit 12 Pfennig pro Kilowattstunde. Diese Neuregelung ergibt für die Sommermo­nate wohl recht teures, dafür aber für die lange Brennperiode im Winter umso billigeres Licht. Tie Ausbesserung und Trockenlegung der vom Bahnhof nachWaldfried" führenden Straße soll erfolgen, sobald die Witterungsverhältniffe die Erdarbeiten gestalten. Die Einrichtung eines regelmäßigen Fährbetriebes amWald­fried" wird endlich die langersehnte Verbindung des linken Fuldaufers mit dem rechten Herstel­len, was sich täglich umso dringender erweist, als die neue Autostraße Kassel-Münden ihrer Vollendung entgegengeht.

* Hesstsch-Lichtenau, 21. Januar. (Theater­abend.) Am Sonntag wurden die hiesigen Ein­wohner nach längerer Zeit wieder einmal durch eine Aufführung des Lichtenauer Theatervereins erfreut. Diesmal ging das bekannte Suder- mannsche SchauspielHeimat" über die Bühne. Die Rollen waren auch diesmal ausgezeichnet besetzt; man konnte ersehen, daß die Spiellei­tung es ganz besonders verstanden hatte, durch Besetzung der Hauptrolle den wirklichen Leitge­danken des Autors jedem Besucher leicht ver­ständlich zu machen. Frl. Schröder gab die Martha in einer besonders hervorragenden Weise. Es war ein tiefernstes Selbsterlebcn. Einen würdigen Partner fand sie in Herrn Ziegler als Pfarrer. Herr Schäfer als Oberst­leutnant a. D. Schwartze gab sich viel Mühe. Alle anderen Spieler setzten ihr Bestes ein.

* Volkmarsen, 21. Januar. (Kurzschrift.) Der BezirkFulda-Werra mit Waldeck" im Mitteldeutschen Stenographenbunde Stolze- Schrey hatte durch persönliche Einladungen alle in Frage kommenden Kreise zu einer Be- sprechung im Hotel Bielefeld eingeladen. Wei­tere Einladungen ergingen durch Bekannt­machung in ortsüblicher Form. Der Bezirks- Vorsitzende hielt ein Referat überEinheits­oder Einigungssystem Stolze-Schrey?" Der Zweck dieser Besprechung wurde voll und ganz erreicht. Es meldeten sich für den in aller Kürze beginnenden Anfänger-Unterricht 15 und für einen Fortbildungsunterricht sieben Personen.

* Fritzlar, 21. Januar. (Im goldenen Kranz.) Der städtische Arbeiter Peter F a u p e l und leine Ehekrau Aloysia, geb. Kuhley, begingen gestern in bester Gesundheit und Lebenskraft das Fest der goldenen Hochzeit. Neunzehn Enkel und Enkelinnen umgeben am heutigen Tage das Jubelpaar. Arbeitgeberin und Arbeitskol- tegen überreichten dem Paare ein passendes Hochzeitsgefchenk.

* Sondbeim, 21. Januar. (Kriegerverein. Jagdverpachtung.) Unser Kriegerverein hielt letzter Tage im Gasthaus von Stiebeling seine erste, stark besuchte Generalversammlung ab. Nack Erledigung der Kassengeschäfte schritt man zur Wahl des Vorsitzenden, welche einstimmig auf den bisherigen Vorstand Paul Wicke fiel, welcher die Wahl dankend annahm. In den Nachbar­orten Waßmutshausen und Allmuts. Hausen wurde die Neuverpachtung der Feld- und Waldjagd vorgenommen. In letztgenann- tom Orte blieb die Jagdgenossenschaft Homberg Hochstbretender mit 613 Mark, der auch der Zu­schlag erteilt wurde. In Allmutshausen blieb ein Herr aus Westfalen Höchstbietender, dem auch der Zuschlag erteilt wurde. Zu beiden Verpachtungen hatte sich eine größere Anzahl Jagdliebhaber eingefunden.

»et it u. 2t. Januar

Die Aufwärtsbewegung machte heute im Anschluß an Oie Frankfurter Abendbörse weitere Fortschritte. Es,verlautete von größeren Kaufaufträgen für ameri­kanische Rechnung. Am Montanmarkt haften Oie Har­vener Aktien auf DividenLengeriichte die Führung: ue letzten mit einer Erholung von 5% Prozent ein und zogen dann weiter um VA Prozent an. In Rückwir­kung stiegen auch die übrigen Koblenaktien in ähnli­chem Umrange; Hüttenwerke gewannen etwa 1% bis 2 Prozent. Auch die übrigen Industrie werte batten z. T. namhafte Beflernngen zu verzeichnen. Von Elek- r-R:sw;rten gewannen Akkumulatoren und Sie- mens und Halske weiter mehr als 2 Prozent, Felten und Guilleaume 4 Prozent, während ander« Paviel re wie Elektr, Licht und Kraft und Sachsenwerke nach der gestngen starken Erholung infolge Gewinn- sicherung etwas nachgaben. Bon Maschinenfabrik- aktien besserten sich Ludwig Löwe anfangs um 5, svä- sogar um 9 Prozent. Bankaktien hatten gleichfalls kleine Befferungen aufzuweisen. Bank für Elektr. Werte setzte um 5-4 Prozent höher ein. Der Schiff- sahrtsmarkt wies vereinzelt Befferungen bis zu 2 Pro- zent auf. Kanada waren weiter rückgängig auf nüch­terne Beurteilung der Freigabeaussichten. Deut- 1 * « A nleiben waren meist leicht abgeschwächt. Im Verlaufe wurde die Haltung unsicher, 6a die Spe­kulation zu Gewinnsicherungen schritt. Die Grund- stimmung, blieb aber durchaus zuversichrlich. Borkriegs- vfandbriefe vorwiegend leicht abgeschwächt, Goldvsand- briere gut behauptet. Geld flüssig, Zinssätze unver­ändert.

Hamburg. Pakett. 115 -

Nordd. Lloob r e 50

Berl 6anbeI6gef. 144 -

Eomm.u.Prtvatbank 102.50

Darmff.ii.Natt-inalb. -

Deutsche Bank --

88- 71 25 54.

Aus der Heimat.

Der Wehidetder Lycw.srorren

Wie die Alten fungcn, so ..

Im geräumigen Speisesaale der Credeschea Fabrik in Niederzwehren hatte dieser Tag« der Turnverein 1887 einen Volks- und Unter­haltungsabend veranstaltet zu dem Zwecke, den Erlös zum Grundstein einer seit langen benötig­ten Turnhalle zu verwenden. Der etwa 1500 Per­sonen fassende Raum war bis auf das allerletzte Plätzchen gefüllt. In Ermangelung einer Bühne waren Tische zusammengerückt, wie überhaupt die Bühnensrage in einer Weise gelöst war, die hohes Erstaunen und ungeteilte Anerkennung verdient. Aus diesen die Welt bedeutenden Brettern" nun fanden sich int Hause des Abends vier Brautpaare, voran Stine, die Stosfelbäuerin (Lizzi Bernhardt) und der Bach- S(Gerd Wallburg) sowie deren Kinder Lenerl Damm) und Seppl (Rudi Wucherer). Eine Pensionsfreundin der schlanken, blonden Toch­ter, Emilie Steinbach (Heia Haberbeck) fing sich den peinlich korrekten Verwandten Siegfried (Heinz Schüler), während das Schnuller-Fox­trott-Baby der Magd Toni (Emmy Krause) in dem etwas beschränkten, aber dafür umso gutmütigeren Narzi (Hans Dönch) einen ver­späteten Vater fand. So löste sich denn alles in Wohlgefallen auf und das äußerst angeregte Publikum spendete oft bei offener Szene dankbaren Beifall, den sich die Darsteller des Wehlheider Hostheaters" auch durchaus ver­dient haben. Die Leistungen dieser Laien- Schauspieler gingen auch an diesem Abend weit über Dilettantismus hinaus. Man fühlte ordentlich, mit welcher Liebe sie sich in den Dienst der Wohltätigkeit stellten. Auch das Orchester unter der Leitung Karl Struperls war wieder so gut, wie es allgemein bekannt ist und trug so wesentlich zum Gelingen des Abends bei. Auzuerkeuneu ist auch, daß dec Saal kostenlos zur Verfügung gestellt worden war, wie ebenfalls die Kosten der Anlagen u. a. m im Interesse der Sache von der Firma Credö getragen wurden. Die durchaus stilreine Gebirgslandschaft die bei der Tiefe der Bühne imposant wirkte, war nach Entwürfen der Spiel­leitung von der Bühnenwerkstatt Schmidt an­gefertigt, während die stilistisch einwandfreien Kostüme die Firmen Valck und Meister sowie C. Albertini gemeinsam lieferten. So ist denn zu hoffen, daß dieser Unterhaltungsabend den Turnverein 1887 in die Sage versetzt, bald mit dem Bau feiner Turnhalle zu beginnen, wozu ihm das Beste gewünscht wird! Im Namen des Ver­eins sprach Rektor Seipert im Laufe des sich anschließenden gemütlichen Beisammenseins herzlichen Dank aus, dabei versichernd, daß allen dieser Abend unvergeßlich fein würde. Fritz Wegsraß, der Geschäftsführer des W. H., ent­gegnete hierauf, es sei vornehmste Pflicht des Wehlheider Hostheaters, sich jederzeit nach besten Kräften in den Dienst der Wohltätigkeit zu stel­len und es sei den Mitgliedern desselben ein« hohe Befriedigung, nicht umsonst gewirkt zu haben. Tyras.

Raffelet Kurse vom 21. Jauuar.

Im Kaffeier Effektenverkehr von Bank zu Bank Luröen beute ungefähr genannt lohne Gewähr": Banr Hessen 34 Geld (38 Brress. Naumann und ^0 1), Hohenlohe Nährmittel 45 (50), Land- u>ehr und Schultz la (2a), Ad. Wever 40 (50)

s->inn..o»feb,.Mout. Rombacher

Deutsche Kalt A.-G. f. Antlfu

Farben-Jnduftrfe 127'5 4rhri0eman6et y-7-

All«. ElektroG«,. fl6 75

Bergmann Elektro g-> -

Elektr. Licht u. .Kraft,0175 Felten u.Gutffeaume 1I8 Gei. f. elektr.Nntern. psw schlickert 77 50

$'fmen8-«>arSfe 89-

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Rhetn..Metall 90 7-

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E. A. F. Kahkbaum 10.3 - Affarlottenb Waller w D,f». «tk. Telegr. 415p «chnfth.-Potzenb. 41

Deutsche Erdöl Deutsche Petroleum Bochumer Guß». Höfch Stahlwerke @ Marisfelder A.-G.

Jesteregeln Alkali Tb. Goldfchmtdt Daimler

Die Börse bleibt fest.

Schluß bei ueuer Hauffewelle.

Die Berliner Mittwoch-Börse hatte in Termin- werten zeitweise lebhaftes Geschäft und feste Tendenz, die aber fast ausschließlich von der Spekulation be­herrscht wurde, deren Hauffeengagements sich vergrö­ßert haben dürsten. Gegen Schluß entstand eine aus­gesprochene Hauffewelle. ausgehend von Schissahrts- aktien. Die gesamten übrigen Termin» und variablen Werte folgten, zumal die weitere Ermäßigung des Privatdiskonts stimulierte. Das Geschäft in Schifs- fahrtsaktien erfuhr eine Verbreitung durch vergrößerte Umsätze in Hansa-Damvsschifsahrt. Feste Saltuna hatten serner Elektroaktien bei lebhaftem Geschäft. Hier erfolgten auch größere Käufe von Streifen außer­halb der Börse. Am Montanmarkt wurde wieder die Rbeinelbeunion bevorzugt. Gelsenkirchen erreichte 87%, Deutfch-Lnx. 82, Bochumer 82'4. Phönix schloffen 74%. Heimische Renten schwächten im Verlaufe stark ab. Dies gilt insbesondere für Schutzgebietsanleihe, in denen sich die spekulative Kurstreiberei nicht fort» fetzte. Nach fester Eröffnung mit 5,60 trat später eine starke Abschwächung auf 5,15 ein. Kriegsanleihe er­öffneten nur wenig höher 0,245, später 0,235.

*

Ruhiges Geschäft.

Die Nachbörse verlief im allgemeinen sehr ruhig. Lebhaftes Geschäft hatten jedoch Schissahrtsaktien. Montanwerte waren meist eine Kleinigkeit schwächer: Gelsenkirchen 87%, Phönix 74%. Von heimischen An­leihen befestigten sich Schutzgebietsanleihe auf 5,30. Kriegsanleihe stellten sich aus 0,238%.

Keine Veränderungen am Devisenmarkt.

Das Pfund bleibt fett. Weitere Ermäßigung des Privatdiskonts.

Die am Berliner Mittwoch-Devisenmarkt weiter feste Haltung des englischen Pfundes wird erklärt durch die in London zu ernielenbe verhältnismäßig hohe Verzinsung und durch die Absicht der englischen Notenbanken, durch Herabsetzung des Pfundkurses einen Goldabsluß zu vermeiden. Die übrigen euro­päischen Devisen waren kaum verändert. Von den sonstigen Valuten lag Japan sehr fest. Die Devisen­anforderungen an die Reichsbank waren eher niedri­ger. Der Geldmarkt ist weiter sehr leicht. Tagesgeld 68 Prozent, Monatsgeld 8%9% Prozent. Die Mark notierte in London 20,42, in Amsterdam 0,5922%, in Zürich 1,231,23%1,2325. Am Privatdiskontmarkt hat die Ermäßigung der Sätze nur in sehr geringem Umfange Material berausgebracht. Jnfolgedeffen schritt man zu einer weiteren Ermäßigung und zwar wieder um % Prozent auf 6% Prozent.

Berliner Devisenkurse

Kurse In Reichsmark für 1 Pfund, 1 Dollar, übri­ges je 100 Einbeite": London 20,40 Geld (20,54 Br.), Newnork 4,195 (4,205), Amsterdam 168.61 (169,03), Brüffel-Antwerven 19,07 (19,11), Oslo 85,32 (85,54), Italien 16,94 (16,98), Kopenhagen 104,17 (104,43), Pa­ris 15,66 (15.70), Schweiz 81,03 (81,23), Spanien 59,37 (59,51), Stockh. 112,28 (112,56), Wien 59,05 (59,19).

Freitag, 22. Januar 1986.

Arbeitsausschusses keinerlei entscheidende Be­deutung zukomme.denn die Frage, wen der Ent­wurf für die Jubiläumsstiftung unserer Provinz schafft, beantworte heute nicht mehr der Arbeits­ausschuß, auch nicht der Finanzminister, sondern der preußische Landtag und zwar in den aller­nächsten Tagen. Der öffne aber denen die Au­gen, die bisher noch nicht sehen wollten, daß die in schwerster Zeit unter größten Opfern von der in schwerster Zeit unter größten Opfern von der Provinz aufgebrachten Mittel nicht dazu die­nen sollen, ausschließlich künstlerisch-kulturellen Zwecken zu dienen, sondern dafür herhalten sollen, unter Preisabgrbe dieser grundsätzlichen Absicht einen überzentralisierten und der Gegen­wart nickt mehr angepaßten Verwaltungsappa­rat aufrecht zu erhalten. Die Abgeordneten de: Provinz werden dann im Plenum des Landtags die richtige Antwort geben.

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