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Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Dienstag, 19. Januar 1926
Einzelnummer 10 Pf., Sonntags 15 Pf. 16. Jahrgang
Nummer 15. Einzelnummer 10 Pf, Sonntags 15 Pf.
2ta»etaeru>Teife: ®tnbetmitoe @efd)äftäaryeigen 3etleäM#f(U auswärtige Geschäfts, aiueigen Äeile M Pfa.. stamttteaanj-tgea Zette M Pfg, »lerne «nzetaen da» Wort 4 »ra. Reklamen di« Zeile 76 Pfg. Offertgebühr 30 vsg. «bei Zusenda. der Offerten 80Psg.« Rechnunasbeträae finö innerhalb 5 Lagen ,u berablen. iWr die Richtigkeit aller durch Kernfprecher auigegebenen Anzeigen, sowie fttr Aufnahmedaten und Plätze kann nicht garantiert werden. Kür Anzeigen mit besonderem schwierige« Satz 100 Pro,en, Aufschlag. Druckerei: ScklachihosstraKe -38/30. Geschäftsstelle: Kölnische Strotz« K, aegenilber der Svobrstratze Fernsprecher 951 und 952.
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S“.“Sg4MKKa.&li?( laMnnfl °b«r r in keinem ffalle übernehmen. Rück-
Heute Abend Ernennung der neuen Minister.
Frage der Stärke der
Wie wird Vas Kabinett aussehen?
Das gebrochene Wort
Wann und wie treten wir in den Völkerbund? (Von Staatssekretär z. D. Frhr. v. Rheinbaben.)
nisterium ein sicherer Republikaner gebracht werden müsse, wehrte sich die Deutsche Volksvartei gerade gegen eine solch« einseitig orientierte Lösung des Problems. Die Deutsche Bolkspartel gab aber schließlich ihren Widerstand auf, sodaß der Posten des Innenministers für einen Demokraten offen stand. Es gilt als sicher, daß Abgeordneter Koch betraut wird.
unglücklichen Rückwirkungen dieses Beschluffes dargelegt. Der Berichterstatter erfährt, daß Berlin äußerste Unzufriedenheit mit der Antwort der Alliierten zeigt. Der Korrespondent versucht, die deutschen Einwände zu entkräften. Andererseits werde in London ein beträchtliches Maß von Sympathie für die deutsche Ansicht ausgedrückt, daß der Locarnovertrag viel mehr zu einer „unsichtbaren" Besetzung hätte führen müssen, als zu einer größeren Dichte der Truppen in irgendeiner Gegend. England habe ver-
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tensystems, die in Aussicht gestellte weitgehende Verminderung der Gendarmerie und viele andere Erleichterungen ebenso anerkannt seien,
_ - - Foch und Clemenceau betriebenen Rheinlandpolitik würdigen. Man könne
Geßler Reichswehr- und Koch Innenminister? (Eigene D»ahtmeldung.)
Belogen und betrogen.
England gegen die Besatzungsschmach machtlos.
«Eigene Lrabnnelduna.)
Der Mut zur Tat.
Ltresemann gegen Pessimisten und Besserwisser« Gegen nationales Pharisäertum. — Ans den Krücken des DaweSvlaas. — Kein Grund zum Pcistmismus. — Locarno als Schild und Waffe. Hinaus aus de« Rbeiulaudl — Macht es beflet!
London, 18. Januar. Ein diplomatischer Berichterstatter schreibt, deutsche Botschafter habe im englischen auswärtigen Amt eine wichtige Mitteilung gemacht Demarche habe in Paris und Brussel stattgefunden. Ihr Zweck fei in erster 2inte gewesen, die künftige Befanungs- tarke nach der Räumung der ersten (Kölner) 'E zu erfahren. Gegen den Beschluß der Botschaftcrkonferenz, daß diese noch fünfundfieb- zigtausend Mann (sechzigtausend Franzosen, achttausend Engländer und siebentausend Belgier) betragen soll, hat Stresemann einen en er-
® i”* 2 0 ™ 0 Paktes UN »er- den Elsenbahnarbeitern, die ihr Geld nicht Cr= an3tetunfl der Neubauwohnungen sicherstellen
mitnLrnf x\^em butschen Botschafter wurde bereiten Schwierigkeiten Fungnuhsiang! * ' ' '
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Mag sein, daß bei den dauernden französischen Kabinettskrisen und der durch sie hervorgerufenen relativen Schwäche der Politiker im Verhältnis zu den Herren Generalen aus anderen weitreichenden Gründen auf dem Felde kommender neuer wirtschaftlicher und finanzieller ^«Ersetzungen die französische Politik jetzt absichtlich ihre Stellung Deutschlands gegen» über wieder versteift, um für sie dann später «vtl. zu machenden Konzessionen eine möglichst gute Ausgangsposition zu haben! Mö- gen andere uns unbekannte und vielleicht aus der ausschließlich inneren französischen Politik heraus zu erklärenden Gründe vorliegen — aus jeden Fall ist wieder ein ernster'Augenblick gekommen, in dem eine möglichst einmütige und den Parteienstreit überragende Haltung der Gesamtnation uns vor neuer Unbill schützen muß. Auch die nahe bevorstehende R e- gierungserklärung wird gerade auf diesen Punkt besonders einzugeben haben, denn nur im Falle der Nichtverwirk- H ch u n g der scheinbar augenblicklich sich wieder vorwagenden französischen Militärpläne könnte
-;W a n n* des Eintritts Deutschlands in den Völkerbund sich programmäßig ab- spielen. Und daß die Reduzierung der frem- deu Besatzung auf das deutsche Friedensmaß nur die Vorstufe sein kann zu einer v o r, e i t i- gen völligen Räumung auch dieser Gebiete ist vom deutschen Standpunkt aus so selbst- verständlich, daß eS kaum jedes Mal noch einmal besonders betont zu werden braucht.
Und nun noch wenige Worte über das ,W i c" des deutschen Eintritts in den Völkerbund. Das eine dürste doch wohl allen, die für diese Dinge Interesse haben, klar geworden sein: Die rich- «tge Auswahl sowohl der deutschen Beam-
geblich versucht, die jetzige Lage abzuwenden. England habe es für selbstverständlich angesehen, daß die Alliierten ebensoviel Truppen von selbst zu-
Münihen, 18. Januar.
Bei der Reichsgründungsfeier der Deutschen Volkspartei griff Außenminister Stresemann auf die Ausführungen des bayrischen Staats- rales Dr. Schmelzte, der Bismarcks Mäßigung und Klugheit in der Behandlung der Bundes-
In Locarno wurden zunächst unverbindliche Zusicherungen darüber gegeben, daß die Besat- zungSstärken in den vorläufig noch besetzt ge- halten«» Zonen 2 und 3 erheblich tebu- werden müssen, um dem sogenannten "Geist von Locarno" praktischen und sichtbaren Ausdruck zu geben. In einem weiteren Stadium der Verhandlungen hat die Botschasterkon- serenz am 14. November eine „erhebliche Derminderung" der Besatzungstruppen in den Zonen 2 und 3 amtlich der deutschen Regie- rung angekündigt. Die deutsche Regierung hat ihrerseits diese Mitteilung vereinbartermaßen so auSgelegt, daß mit „erheblicher Verminderung" eine der Friedensstärke der früheren deutschen Garnisonen entsprechende Belegung gemeint sei. Das wäre eine Besatzungs- stärke von etwa fünfundvierzig, bis fünfzigtausend Mann. Es liegt somit auf der Hand, daß, wenn die französische Regie- rung sich jetzt wiederum auf die beträchtlich hö- Here Zahl versteifen sollte, ein Festhalten bezw. eine wirkliche und endgültige Durchführung einer solchen Maßnahme in Deutschland geradezu wie ein Hohn auf die früheren Verhandlungen und Zusicherungen wirken müßte. Was nutzt uns alles Gerede, alle Phrasen, alle Beteuerungen eines neues Geistes, wenn in der Praxis ein solches Vorgehen tatsächlich möglich sein sollte.
ten in der Völkerbundorganisation selbst, wie nachher der Spezialvertreter Deutschlands auf der Sitzung des Rates und der Vollkonferenz wird für das erste schwere Stadium von gar nicht abzuschätzender Tragweite für Deutschland sein. Und es wäre zu wünschen, daß der beschämende Eindruck, den die öffentliche Diskussion in Deutschland über diese Dinge bisher auch im Ausland hervorgerufen hat, durch neue Vereinbarungen mit dem Völkerbundsekretär nach Möglichkeit wieder verwischt wird. Die Notwendigkeit tätiger und aktiver Mitwirkung der deutschen, ebenso wie natürlich jeder anderen Regierung an der Personenauswahl der wich-iu»r «uwiicn tucnjuvici suppen ud« iciuti zu-> r«.——d tigeren Völkerbundsbeamten ist über jeden rückziehen würden. Im Hinblick auf den Da-! zurück und sagte: Bis-
Zweifel erhaben und je w e ni g e r Parteien und weSplan dürfe keine Gelegenheit für eine bal- "rn . ett?em zufriedenen
Parteiinstanzen vor und hinter den Kulissen sich dige Verminderung der militärischen Ausgaben | liegt mir mehr, als an
in diese Dinge hineinmischen werden, umso versäumt werde». Nach der Räumung einer so Gegenwart Die^Nnk^s!- ^?.ie
besser wird eS für die deutsche Sach- sein. Zu- wichtigen Zone wie der Kölner müßte der frü- Deutschland Jei' ’U
fammrafaffenb läßt sich also feststellen, daß in Here Höchstbetrag von 240 Millionen sehr we- Volk m i^nb-it
Anbetracht gewisser von französischen Militär- sentlich herabgesetzt werden können. Erreichuna es für die
kreisen geiragener Bestrebungen das „Wann" des _____ 3" ,, deutschen Zukunft
deutschen Eintritts in den Völkerbund heute noch beitHd^ n ari »'« '8mgehört eine ein.
mit keinerlei Grad von Sicherheit vorausgesagt 'CMp TXflrUUn Kimmen 1112 w«
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cer Form, mit zäher und im besten Sinne des Berlin, 18. Januar. ® » n »urüdfüh«1 8 8 '
^I/Es nationaler Energie und Klugheit und in Für Montan nachmittag 6 Ubr ist eine neue wußt die oefcbidnli*« Knrwt<es>.na
ger schwer verletzt geborgen. Ein zweieinhalb- jahriges Kind wird noch vermißt. Feuerwehr,s. . -.....- -----------
und Rettungsaint find fieberhast mit den - bcutsche Regierung keinen Zweifel
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!^!^^ten, da der Einsturz eines wei- Besatz.,ngsiruppen in der angegebenen Stärke
_ ------ teren Teiles des Hauses droht. Die Explo- nicht annehmen
Berlin, 18. Januar. (Privattelegramm.) "on erfolgte mit einer furchtbaren Detonation, könne. Wir werden, so schloß Dr. Stresemann Gestern abend wurde im Reichstag folgende äne Fensterscheiben ringsum zersprangen. I Leiter kämpfen müssen Tag für Tag, Schritt für Ministerliste als wahrscheinlich genannt: Reichs- L, * * « Schritt aber ein Recht, diese Punkte zu kritisie.
kanzler Dr. Luther, Aeußercs Dr. @ t re f e - 6,eben iEotf* ~ Verwüstung unö Schrecken. b« andere Wege zu weisen der-
mann (Dvp.f Inneres Koch (Dem.) Wirtschaft »^"ErMn^Äawo ^n°r Drahtbericht.) ^würde un^e Äußenpoli',^-?"p2ssi! ?Url6z»8\$tÖInJ3tr-)’ binanzen Se in. »Ä verurteilen, die Bismarck mit
hold (Dem.), Arbeit Brauns (Ztr.), Land- Verletzte gezählt, ein gegenüber brat ßffi 11 °Abar fiil ein Land in
wirtschaft Hepp (Dvp.) Verkehr Krohne Halterches Droschkenauw ^wurde umgew^rfen »»^'?^ schon zu besseren Zeiten er- <Dvp.), Justiz und besetzte Gebiete Marx (Z.), LK vol»ommen zerstört. Die Schuttmassen I V ____
Post <31 in gl (B. BP.), Reichswehr Gebier bon Ul-. Meter. In einem - . -
— ÄMLdi-s-!-. »on tag ,u tag schlecht.
je««!»6 aa" 2L SeT,i”' «rtelUUS.
die, Fensterkreuze herausgeriffen. Ein Berlin, 18. Januar.
I --erfenhandler liegt noch unter den Trümmern. Auf dem Berliner Arbeitsmarkt hat sich die ~Zahl der Arbeitslosen auf 189 000 erhöht, mithin
Alle gegen Alle. um achtzehntaufend gegen die Bor. ------
(Eigene Drahtmeldung.) «ang. In der Metallindustrie ist sogar noch
London, 18. Januar, "rit weiteren Entlassungen zu rechnen. Jeder
Blatt bringt aus Peking die Nachricht, A Berliner Einwohner ist erwerbsws. Jeder
Si&yKäRÄÄ , .^?*wraTO >°» b™™-
Stellung in der Provinz TschNi und in Peking I Relchswge ersucht ein Zentrumsantrag, selbst bedrohen, ermutigten den Präsidenten treffen, die die Wiederaufnahme
Tumitschijui, im Amte zu bleiben. -Fast die ge- Bautatigkett mit Eintritt der günstigen Jah-
sautte amtliche Tätigkeit ncht, und die Regie- in vollem Umfange ermöglichen und
richtiaer Uusroabl "r tn Montag nachmittag 6 Uhr ist eine neue wußt die geschichtliche Entwicklung Wenn die
lu^bDMetoi5* 61 b m,ttoir,enben Personen Besprechung des Reichskanzlers mit den Fräk- frühere Willkür der von Deutschland erzwung^ ’ ' _______ I tionsvorsitzenden vereinbart, in der die Zustim- uni Reparationen aufrechterhalten wäre, hätten
esrvr» r nm. . mung zu der Ministerliste formell erteilt werden wahrscheinlich diesen
x>euie raut oas letzte Wort soll. Unmittelbar darauf wird Dr. Luther sich Winter überhaupt nicht überstanden.
'zum ReichSpräfidenten begeben, um die Ernen- u. .
nung der nraen Reichsminister vollziehen zu las-! Währung nl^ Kltb^? geweftn Ste ffi wissen will, ist vorgesehen, vestierung fremden Kapitals in Berlin, 18. Januar. I erste Sltzung des neuen Kabinetts, in Deutschland sei bei dem Mangel an Sparkapital »i, oj. as, , B - d^r d>e RegterungSerklärung beraten werden «ine Notwendigkeit, und schaffe im übri-
o „7-,. ? loll, am Donnerstag stattfindet. Am Mittwoch een eine Interessengemeinschaft, die auch der
Denift^n Volksp"atte^^den^De^nok'raten ^und' der Sorftettung ber neuen Regierung im deutschen Politik nützen könne. Weder das BayeriMen Volksvatte^sind m^Ende' »efOhrt Reichstag erfolgen. Geheimrat Dr. Bürger- ^eEommen, noch Locarno seien endgültige wordem Der ReiÄntter bat am Sonntflo 9öIn ist gestern abend wegen Uebernahme des f»r alle Zeiten, aber sie seien wichtige
voratittag bem ^t n ' me ich spräfiden° Wirtschaftsministerinms zur persönliLn Aus S^" C^m Frieden, unttr
ten Bericht erstattet und die B7svrechungen mit kpmch- nach Berlin berufen worden. v 7wärts k°mmen ? nnra° Der°Ä7ssim/s"
Einzelpersönlichkeiten fortgesetzt. Es darf damit ----- mus der u^ftre L^e alS SeSeUrfi* nxx*.
GS ÄÄSÄ'Ä’Ä Diec Stock in die Tiefe.
“Ä! •" »"LI JÄWi ±fe.is
ler noch einmal zur Beibehaltung seines ’ schritte bringen werde, wissen niemand Die
Amtes beretterklärt haben. Die größten Schwie. . Berlm, 18. Januar. Rämnuna der nördlichen Rhein^ndkone müsse
rillten machte aber noch d,e Frage der Besetz- Bei «ner gewaltigen Gasexplosion stürzte man auch vom geschichtlichen Gestchtspunkt^ der “emßhaten3hnrmi?6?#nnh»^Sh m.' sriih Vie ganze ESseite eines vierstöckigen dE erfolgenden Erschütterung und Wendung
Demokraten darauf bestanden,^daß in.dieseS Mt-1Hauses zusammen, die Bewohner mit ihrer g»JLfr von Fach und Clemenceau betriebenen
Blshcr wurden zehn Personen mehr oder wcni- tensystems, die in Aussicht aesiellte weitae^nv.
Es ist in der immer wieder neu auf» Sammenden Diskussion über Vor- und Nachteile eS Vertragswerkes von Locarno sehr oft vergessen worden, daß das ganze Vertragswerk erst mit vollzogenem Eintritt Deutsch, lands in den Völkerbund in Kraft treten wird. Mit anderen Worten: Bisher sind zwar die verschiedenen Verträge rechtskräftig unterschrieben worden. Sie gleichen jedoch dem berühmten „i" ohne Punkt, und erst der Punkt gibt dem Vertragsgebilde die endgültige Gestalt und Bedeutung. Sicher hat man im In- und Auslände damit gerechnet, daß etwa im M ä r z oder April des Jahres Deutschland feierlich alS Mitglied aufgenomen werden soll. Aber gerade jetzt in diesen Tagen scheint sich em neues Hindernis vorzubereiten, das bestimmt in den nächsten Wochen mit in dem Vordergrund unsers außenpolitischen Interesses stehen würde. Wie unserem Botschafter in Lon- don bereits bestätigt wurde, hat die Botschafterkonferenz die künftige Truppenstärke in der 2. und 3. Rheinlandzone ans 75 000 Mann (60 000 Franzosen, 9000 Engländer, 6000 Belgier) festgesetzt. Sollte später etwa die Vollkonferenz der Botschasterversammlung auf diesen Boden treten, bann wäre ber Eintritt Deutschlands in den Völlerbunb zweifelhaft und darüber hin- «l» womöglich bi« Inkraftsetzung beS gesamten Locarno-WerkeS ernstlich gefährdet. Warum?