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Nr. 124

Montag, den 30. Mai 1904.

13. Jahrgang.

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WeimemmWteit: in Gießen, ab«eh»lt monatlich 60 Pfg., Vs H«uS gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel- jShrÄch Mk. 1.60.

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Ars Blatt erscheint an Mm Werktagen nachmittags,

Gießener

Neueste

«Siebener Hageösatt)

Flnaßhängige Hugeszertuug

AmsertioASpreiS: Die einspaltige Petitzeile für ganz Ob«* Hessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3269.

Redaktion und Expedition: Gießen, Seltersweg SS. Aernfprechmtschluß Nr. 362.

richten

(Oietzeirer Reifung)

für Oberhefsm und die Kreise Marburg und WeUar; Lökalameiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der GroHH. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen

6m neues Gefecht mit den berero hat, wie aus einer nachträglichen Meldung des Gouverneurs Lenkwein hervorgehk, am 24. Mai bei Otjomaso statt- gesunden. Beteiligt Waren die Kolonne Estorfs auf Ler einen und die Herero des Häuptlings Tjetjo aus der anderen Seite. Die Depesche Leutweins meldet:

Am 24. Mai, vormittags 5 Uhr, stieß Major V. E st o r s f, auf die Nachricht vom Abmarsch der Tjetjo- Leute vom Osten zum Omurambasluß von Oka- matangara auf Otjomaso vor und fand letzteres be- letzt. Der überraschte Feind verteidigte sich tapfer. In dichtesten Gebüsch griffen die 1., 2. und 6. Kompagnie an. Der Feind w i ch nach allen Seiten auseinander und hinterließ 6 Tote, darunter

einen Großmann; außerdem wurden Tote und Verwun­dete weggeschleppt, der Verlust Tjetjos ist also jedenfalls größer.

Diesseitiger Verlust: Von der 1. Feld- kompagnie gefallen: Reiter Lucier aus Paris und Kriegsfreiwilliger Richard Spindler aus Leubckls,

IMNgnssi in ' ^eis Wohlau. Es wurden 115 Stück Kleinvieh erbeutet.

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, bestehend in 938,80 M 411,40 , 405,90 1800,00 eben werden., che, atë and ziehen ÜM

Major V. Estorff verfolgte den fliehenden Feind, und

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kehrte dann auf seine Marschroute QkamatangaraOmu- rambafluß zurück.

Die Meldung bestätigt die Richtigkeit des dieser Tage don Leutwein mitgeteilten Gerüchts, daß Samuel Maharero die nach Osten zu ausgewichenen Herero nach dem Water­berg zusammenziehe. Durch das Treffen bei Otjomaso ist nun die Schar des Häuptlings Tjetjo am Weitermarsch zum Waterberg gehindert worden.

Aus nachträglich eingegangenen Gefechtsberichten von Angehörigen des Expeditionskorps geben wir noch einige interessante Stellen wieder. So teilt ein Einjahrig-Frei­williger vom 1. Seebataillon er ruht jetzt im heißen Sande Südwestafrikas aus dem

Gefecht bei Oviumbo,

. . in dem 800 Deutsche 10 000 Herero gegenüberstanden, einige eit liegen im: interessante Episoden mit. Er schreibt:

'Um 6 Uhr, es ist schon dunkel, hören wir plötzlich laute Kommandorufe vor unserer Front. Wir sind erst der Mei­nung, _ es sind unsere Witboys, wir bekommen jetzt aber heftiges Feuer aus 200 Meter Entfernung und unter lautem Hurrarufen Hurra, hurra rufen sie kom­men die Kaffern auf uns los; sie wagen tatsächlich einen Sturmangriff, ca. 1000 Mann gegen uns 50. Nun heißt es aber, aus den Büchsen, was das 3eng halten kann. Das Seitengelvehr wird aufgepflanzt, und Salve auf Salve wird den Schwarzen entgegengejagt. Aber vergeblich, unser Feuer vermag die Kerle nicht zurückzudrängen, die Schüsse blitzen schon aus 50 Meter Entfernung und die Hurrarufe kommen immer näher. Ein Zurück unsererseits g a b ' s natürlich nicht. Wir sahen dem Tode mutig

9, Zimmer!

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Der Krieg in Ostasien.

Die Erstürmung des Forts Kintschau und der südlich dahinter gelegenen von den Russen stark befestigten Höhen durch die Japaner bedeutet für diese einen großen strate- Ilschen Erfolg ,hat sie aber ungeheuere Opfer gekostet.

Die Verluste in der Schlacht Don Kintschau merben nach Meldungen von japanischer Seite folaender- matzen dargestellt:

... $ic ^ usse « verloren im Verlauf des Kampfes fünfzig Geschütze verschiedenen Kalibers und vierhundert Tot e. Die Japaner hatten einen Verlust von dreitausend Mann.

In Tokio hat man diese schweren Verluste äußerst ge­faßt aufgenommen. Es war von vornherein anzunehmen, daß es ohne große Opfer bei dem Sturm gegen die, wie Ichon berichtet, mit Stacheldrahtzäunen und Laufgräben ver­stärkte und mit Geschützen gespickte russische Höhenposition nicht abgehen würde.

. Trotz dieses scheinbaren Mißverhältnisses in den Verlust. Ziffern des Siegers imb Besiegten bedeutet die Eroberung Kintschaus doch für die Japaner einen starken Erfolg.

Die Bedeutung Kintschaus

ist sowobl für den Angriff wie die Verteidigung Port Arthurs ausschlaggebend Ettva fünfzig Kilometer nordöstlich von Port Arthur schneiden zwei große Meeresbuchten, die Bai von Talienwan und die Kintschau-Bai, tief ins Land ein, so daß die Kwantunghalbinsel dort nur durch einen zwei bis drei Kilometer breiten Hals mit der Liaurunghalbinsel zu- sammenhängl. Diese schmale Landenge bot eine gute Vertei­digungsstellung, Front nach ^erbosten, und konnte daher von Gruppen in dem Falle leicht gegen einen über Kintschau von Nordosten her fommeuben Singreifer verteidigt werden, wenn letzterer nicht gleichzeitig zur See gegen Flanke und Nucken der Stellung vorzugehen vermochte. Da die Meeres­beherrschung aber gegenwärtig auf den Angreifer überge- gangen war, so mußte es diesem gelingen, den russischen Verteidiger dieser Landeiige durch Flanken- und Rücken- Angriffe mit Schiffen vom Meere aus zu vertreiben. Sind die Japaner jetzt einmal zu Beherrschern der Landenge ge- worden, so dürften alle russischen, lediglich zu Lande unter­nommenen Entsatzversuche aussichtslos und vergeblich sein. Port Arthur imrd bis tief in den Hochsommer, eventuell bis in den Herbst hinein auf sich angewiesen bleiben. Fällt es vor diesem Zeitpunkte, so ist auch die etwa eintreffende rus­sische Entsatzflotte infolge des Mangels guter Stützpunkte großen Gefahren ausgesetzt.

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3 4 Uhr ab:

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ins Auge, ich hatte schon im Geiste Abschied von dieser Welt

genommen, und so ging es allen von uns. Wir schossen noch immer, was wir konnten. Da, in der allerhöchsten Gefahr, | kommt zuerst die Kompagnie Franke und dann noch andere

Kompagnien mit Geschützen uns zur Hilfe. Nun geht's aber los:Achtung, Schnellfeuer!"Legt an",Feuer!", Lâden", usw. Dazwischen krachen die Geschütze. Einem

Die Politik,

Noch immer macht die Leipziger Ortskrankenkasse den unnützen Versuch, sich gegen die Entscheidrmg der Aufsichts­behörde aufzulehnen. Die Generalversammlung der Orts­krankenkasse hatendgültig" Vie Wiedereinführung der freien ärztlichen Behandlung der Familienglieder abgelehnt und gegen die Aufhebung des Distriktsarztsystems durch den Kreishauptmann protestiert. Welchen Zweck diese Proteste haben sollen, ist unerfindlich. Sie können höchstens dazu dienen, die Aufsichtsbehörde zu noch schärferem Einschreiten gegen die Kasse zu veranlassen, zumal da ihr das gesetzliche Recht zur Seite steht.

Oefterretch-nngam,

cf Auch in der Presse der ^Donaumonarchie werden scharfe Beschwerden gegen die Politik des Vatikans laut. Den An­laß dazu gibt die Verleihung päpstlicher Orden an zwei Mit. glieder der Jlrnsbrlrckter katholischcm Stildentenverbrndung Austria", die wegen Verweigening des Zweikampfes fürs lieb ihre Reserveoffizierseigenschaft verloren. Marl sieht iir dieser Ordensverleihung eine absichtlickle Demonstration des Vaftkans gegen Kaiser Franz Josef. Der persönlich streng katholische Käfter hält in seiner Armee unbedingt an der In- stitution der bewaffneten Austragung von Ehrenhändeln der Offiziere fest, da die Zusanunenwtzung des Heeres aus so verschiedenen nationalen Elementen diese Auskunft in Ehrelr- Händeln ihm unentbehrlich scheinen läßt. Man schreibt iibri- gens die Ordensverleihung nicht sowohl der persönlichen Entschließung des Papstes als seinem Kardinalstaatssekretär Merry del Val zu und kennzeichnet helfen Politik als unklug und unvorsichtig.

Frankreich.

, £ Was man mit Fug erwarten durfte, ist erfolgt: Der Bruch zwischen dem sranzösischcn Kabinet und dem Vati­kan ist vollzogen. Die Pariser Dernitiertenkanuner hat mit erdrückender Mehrheit, 420 gegen 90 Stimmen, die Ab - berufn ng des französischen Botschafters beim Vatikan, Nisard, gebilligt; auch die der ^etfiming feindlichen Nationalisten stimmten großenteils dafür. Das wichtigste Moment in der Debatte dürste sein, daß der llRinisterpräsi- dent Conrbes sich bereit erklärt hat, auf einen vom Sonder- atisschusse der Kammer ausgearbeiteten Entwurf über die Trennung der Kirche vom Staate und die Kün­digung des Konkordats, die nach dem Entwurf bereits am 1. Januar 1905 in Kwaft treten soll, einzugehen. Wenn das Kabinet noch ein paar Monate am Ruder Me:bt, dürfte in der Tat die Trennung von Kirche und Staat in Frankreich zur Tatsache werben.

Balkan-Staaten,

W Die Serben werden nun doch den Vorzug haben, einen regelrewt gekrönten König zu besitzen. Die Krönung König Peters ist nunmehr endgültig für die erste Augustwoche an­beraumt. Sie wirb in der Belgrader Kathedrale stattfinden.

Hfrika.

O Ein Bürgerkrieg in Abessynien wird zugleich mit her Meldung von dem bevorstehenden Ableben des R e j u s M e n e l i k angekündigt. Nach Meldungen aus A d i s A b e b a ist Menelik so schwer erkrankt, daß die Aerzte ihn bereits aufgegeben haben. Stirbt er, so ist der Ausbruch ^nes Bürgerkriegs, der sich um die Thronfolgefrage drehen wird, so gut wie sicher. Im geheimen sind bereits alle Vor­bereitungen dazu getroffen. Der lachende Dritte bei diesem ganzen .Handel aber wäre dertolle Mullah l"

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solchen Feuer können die Wilden nicht widerstehen, sie ziehen sich zurück, erwidern das Feuer aber noch immer aus 300 Meter Entfernung. Um 8 Uhr kommt der Befehl, daß wir uns still zurückziehen sollen, die Munition für die Geschütze ist ausgegangen, auch haben wir keinen Proviant. Wir haben nichts erreicht."

Sehr bemerkenswert ist auch die Schilderung eines an­deren, inzwischen gefallenen Seesoldaton von der

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Verpflegung der Truppen.

Unterm 26. März schreibt der Mann:

Ich habe bis jetzt noch keine Patrone verschossen, wohl aber schon schwer Hunger leiden müssen, denn eS gibt meistens bloß mittags eine Portion Fleisch mit Neis oder Nudeln, Makaroni oder etwas Mehlspeise, das wir uns selbst zurechtmachen und dann auch halbwegs satt werden. Aber dann geht's auch wieder bis zum nächsten Mittag, abends und morgens ein wenig Kaffee und hin und wieder mal ein Stückchen Brot, wenn wir das Glück hatten, Mehl zu be­kommen, und uns eine Art Brot gebacken haben. Die Märsche sind hier sehr ermüdend, denn es geht meistens durch Sand und Gras, und dann brennt die Sonne, daß mittags immer 4 0 4 6 Grad sind, und auch die Fliegen sind so belästigend, daß es nicht schlimmer sein kann. Mit Wasser können wir uns schon jetzt versehen, da wir drei Feldflaschen haben. Aber des Nachts herrscht eine große Kälte, weshalb auch jetzt unsere leichten Anzüge durch die d-icke Schutztruppenuniform ersetzt werden, die aus Velour- buch ist. Wir bekommen auch noch eine wollene Decke nachts, eine haben wir." .. . . .

. A ^n ^ a s f e I tagte der Landesverein preußischer Lehre, cmnen. In der ersten öffentlichen Versammlung hielt Frön- lern Kuntz-Halle einen Vortrag über:Die gemeinsame Er- Ziehung der Geschlechter". Nach einer lebhaften Drskusstori nahm die Versammlung eine Resolution an, in der die ge­meinsame Erziehung der Geschlechter für alle Schulen ge- fordert wird. Männer und Frauen sei der gleiche Anteil an der Erziehungsarbeit zu sichern.

*

* Einen beachtenswerten Versuch hat eine Halberstädter Firma mit der Einrichtung einer Fortbildungsschule für Ver­käuferinnen gemacht. Die Anstalt soll in keiner Weise mit eigentlichen Handelsschulen konkurrieren, sondern den Schü­lerinnen nur das für sie notwendige Maß kaufmännischen Wissens vermitteln. Als Lehrgegenstände kommen hauptsäch. lich Deutsch und N e ch n c n in Betracht. Der Unterricht im Deutschen umsaßt Rechtschreiben, Aufsatz, Sprachübun­gen, Schön- unb Schnellschreiben. Die Stoffe für Aufsä^e und Diktate sind dem Geschäftsleben angepaßt. Dem Prak tischen Bedürfnis enftprechend lwben die^Mädchen außerderc Formulare, wie Poskpaketadressen, Postanweisungen, Frack» briefe miszuMen, ferner Rechnungen, Quittungen Be­werbungen mit Lebenslauf, Annoncen, Bestellbriefe, Erkun digungs. und Auskunftsbrieie und dergl. anzufertigen. Te> Kurstis .zerfällt in amei Abteiulngen. Die befähigteren Scku (erinnen, die zu der ersten Abteilung gehören, bekonuneii auch erneu Einblick in die einfache Buchführung, werden üb»"- Warenkunde unterrichtet und erhalten Aufschlüsse füvr wichtigsten handelsrechtlichen und volkswirtschaftliche Fra­gen. Der llnterricht wird wöchentlich zweinml je 1 Vj Stunde lang erteilt. Die bisherigen Ergebnisse der Anstalt smä durchaus zufriedenstellend.

Der Ghrentag der Kaiserbrigade.

0 Döberitz, 28. Mai.

Auf seiner Rückkehr von der Einweihung des neuen LinienschiffesM", das in der Taufe auf der Sandiger Werft den NamenLothringen" erhielt, machte der Kaiser auf der Station Döberitz Halt, um auf dem dortigenTrupPen- Übungsplatz die 2. Gardeinfanteriebrigade zu besichtigen. Sonst findet die Vorstellung der Brigade alljährlich am 29. Mai statt, doch wurde sie des Sonntags wegen diesmal auf den 28. verlegt. Der 29. Mai ist ein Gedenktag an Kaiser Friedrich, dem sein Sohn, der jetzige Kaiser, an diesem Tage im Jahre 1888 die 2. Gardeinfanteriebrigade in Parade vorführte. Es war die einzige Parade, die der schon damals Schwerkranke als Kaiser abnahm.

Dre Brigade exerzierte damals gerade unter dem Kom­mando des Generalmajors Kronprinzen Wilhelm bei Tegel, als von Charlottenburg her ein königlicher Diener mit einer Meldung auf den Kommandierenden zugeritten kam. Wenige Minuten später befand sich die Brigade im Eilmarsch nach Charlottenburg und nach kaum dreiviertel Stunden defilierte sie dort im Schloßhof vor dem todkranken Kaiser Friedrich, der vornübergebeugt im Wagen sitzend, die Parade über die braven Truppen abnahm. Nur mit Mühe richtete er sich auf, um den Gruß der Vorbeimarschierenden militärisch zu erwidern. Seine Zufriedenheit über das Gesehene mußte er dem Kronprinzen schriftlich ausdrücken. Er schrieb auf ein Blatt die Worte:Zufrieden und eine große Freude empfun­den". Seither hat Kaiser Wilhelm im treuen Gedenken an den ergreifenden Moment, in dem er dem sterbenden Vater seine Migade vorführte, jedes Jahr am 29. Mai mit dieser exerziert. Die Brigade, die frühereiserne Brigade" hieß, meil sie die einzige des Heeres ist, welche aus drei geschlosse­nen Regimentern besteht, trägt seit jenem Tage den Ehren­namen: Kaiserbrigade.

Auch dieses Jahr wurde sie wieder dem obersten Kriegs­herrn vorgeführt. Der Kaiser traf um 9 Uhr auf Station Priort ein, stieg dort zu Pferde und ritt nach dem Truppen- Uebungsplatz. Dort staub an der Dyrotzer Chaussee die Kaiserbrigade. Der Kaiser ritt die Front ab, übernahm selbst das Kommando und exerzierte dann die Brigade. In­zwischen war die Kaiserin, von Wildparkstation kommend, um 10 Uhr hier eingetroffen, und begab sich im Wagen