^paimngivu nat oer urcannennäf^ufe des Unterlauf e§ oas bömste bisherige MnrinehÄdget in Höbe von 98 Millionen Dollars eingebracht. Außer dem Bau von Schlachtschiffen erfordern die Zunahme des Marinekorps, die Etablierung der Flottenstation Guatanamo sowie die Manöver die stärksten Summen. 98 Millionen Dollars oder 39 2 Millionen Mark als Jahre s ausgabe für die Flotte — wo bleibt da Deutschland!
Obstruktionsminen gegen Eisza.
4« Budapest, 27. Januar.
Von einem grotesken Plan der ungarischen Obstruktion, den ihr Haß gegen Stefan Tisza gebar, dringt jetzt Kunde in die Öffentlichkeit : Durch eine Kundgebung für das Haus Hohenzollern mrd gegen das Haus Habsburg, die als Folge der Politik Tiszas gekennzeichnet werden sollte, gedachte man den verhaßten Ministerpräsidenten beim Kaiser Franz Josef in Ungnade zu bringen und sich seiner so zu entledigen. Ueber diese pikante Geschichte wird folgendes bekannt:
Hier wohnt ein Biedermann, Herr Arpad K a r d h o r d o. Seines Zeichens ein Kaufmann, hat er doch noch die Zeit, sich an allen politischen Demonstrationen zu beteiligen, und er ist auch in der Veranstaltung solcher Kundgebungen sehr versiert. Zu ihm kam im Dezember vorigen Jahres ein Mann, dem er sein Ehrenwort geben mußte, daß er ihn unter keinen Umständen nennen werde. Dieser Mann hatte von einer Seite, die er nicht nennen wollte, den Auftrag erhalten, ^arbborbo 2000 K. zu übergeben mit der Bestimmung, er solle eine dynastiefeindliche Demonstra- tion veranstalten und solle unter die Demonstranten 5 0 0 Kornblumen verteilen. Die Demonstranten sollten in jene Stadtteile ziehen, wo die königliche Burg und das Ministerpräsidium sich befinden, die Fensterscheiben des Ministerpräsidiums einschlagen und antidynastische Rufe und Rufe: „Hoch das Haus Hohenzollern!" ausbringen.
Kardhordo wollte ben Auftrag nicht annehmen, teilte aber sofort dem Führer der Partei, der er an gehört, nämlich Franz Kossuth als Führer der Unabhängigkeitspartei, die Sache mit. Der schwieg still über den Handel, was ihn hier in den Verdacht bringt, daß er selbst es gewesen sei, der diesen Mißbrauch mit dem Namen der Hohen- zollern treiben wollte, um Tisza zu stürzen. Erst jetzt ist die Sache herausgekommen, und zwar durch einen anonymen Brief, der vor kurzem von hier aus dem Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand zuging. In diesem Briefe wurde als der eigentliche Urheber der grotesken Idee ein vornehmer Politiker der Obstruktionsparteien bezeichnet. Der Erzherzog fragte bei Tisza an, was das für eine tolle Geschichte sei,'und der Ministerpräsident hat natürlich jetzt nichts eiligeres zu tun, als eine hochnotpeinliche Untersuchung anzustellen, wer der Urheber des famosen Planes sei. Ihm liegt natürlich daran, den Intriganten ausfindig zu machen, der ihm so hinterrücks den Ministersessel unterm Leibe fortziehen wollte. Alle Welt ist hier darauf gespannt, was bei dieser Fastnachtsgeschichte herauskommen wird. Wir können's schon heute verraten, was dabei herauskommt: Wieder ein paar blamierte Parlamentarier.
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Im Anschluß an diesen Brief unseres Mitarbeiters fei noch mitgeteilt, daß die Obstruktion in Ungarn je länger je mehr an Boden verliert. Das Volk beginnt einzusehen, daß die Verlängerung der militärischen Dienstzeit nicht das Werk der Regierung, sondern das der Obstruktion ist und so macht sich ein Umschwung der Stimmung geltend, der allmählich für die Obstruktion bedrohlich wird. Charakteristisch dafür ist ein dem Präsidenten des ungarischen Abgeordnetenhauses zugegangenes Schreiben folgenden Inhalts:
„Ich erlaube mir mitzuteilen, daß bei den Kavalleriefoldaten, die über drei Jahre dienen, eine Verschwörung angestiftet ist, deren Zweck es ist ein Attentat gegen die oppositionellen Abgeordneten zu begehen, welche die Schuld daran tragen, daß die Soldaten über drei Jahre in den Kasernen ßurüctbe^alten werden. Einer von uns hat sich bereits die SBobnungsIifte der betreffenden oppositionellen Abgeordneten verschafft. Ein Soldat." ___________
Ros und Gesellschaft.
2*2 Der Geburtstag des Kaisers wurde am Berliner Hofe diesmal besonders feierlich gestaltet durch die große Menge fremder Fürstlichkeiten. UnUr ihnen, fiel be- -onderâ der Könia der Belaier, eine hohe stattliche Figur mit
Der Wildhirt.
Eine oberhessische Dorfgeschichte von J. Becker.
(Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.)
„Das wohl nit. Aber ich merke doch, daß sie nit gern mit mir umgeh'n und das wurmt m'r."
„Ich will mich wieder ins Dorf machen", meinte jetzt Hangcurt, dem die Stimmung Tiophels nicht behagte. „Ich werd' vor Sonnabend vielleicht schon mal 'n Abend 'rauskommen und seh'n ob m'r wieder was kriegen."
„Na ja, wirst mich ja immer treffen."
Hangcurt machte sich erst noch eine Pfeife Tabak zurecht, zündete sie mittelst Feuerstein und Schwamm an und marschirte dann gemächlich nach dem Dorfe hinüber.
Im Laufe der nächsten Wochen war Hangcurt an jedem dritten oder vierten Abend beim Tiophel draußen in der Wildhütte gewesen, um auf das Wild zu achten und nebenbei etwas zu schießen, was ihm nur in seltenen Fällen gelang. Er hatte dabei jedesmal aus der Schenke eine Flasche Branntwein mi genommen, ohnc dem Elschen, wenn ihm dics einschenkte, zu gestehen, für wen er ihn mitnehme. Dieses aber hatte betreffs des Tuns Hangcurts eine seltsame Ahnung und es wollte um jeden Preis dahinterkommen, wozu er sich den Branntwein kaufte und um dieses auszukundschaften, hatte es sich eine schlaue List ersonnen.
Es war unter den Burschen der Emmel's Heiner einer von denen, der es auch gerne mit dem Elschen zu tun gehabt hätte. Das wußte dieses wohl. Darum ^mierte" es ihm ein wenig und gab jjm .schließlich
wallendem weißen Bart auf, den die Uniform fernes preußischen Dragonerregiments recht martralrsch kleidet, trotzdem er sich beim Gehen auf einen Stock stutzt. Der König von Sachsen trug die Uniform seiner Ulanen. Nach dem üblichen großen Wecken, der Galaauffahrt der Botschafter und Gottesdienst in der Kapelle des Schlosses, fand bie große Gratulationscour im Weißen Saale und spater dre Paroleausgabe im Lustgarten statt. — Jm ganzen ^n- und Auslande wurde der Geburtstag des Kaisers festlich begangen. Von Christiania wurden zahlreiche Gluckwunschdepeschen von Vereinen an den Kaiser abgesandt. Wahrscheinlich wird der Kaiser vom König von Norwegen zum ersten Ritter des neuen norwegischen Fürstenordens vom Löwen ernannt werden.
Beer imd flotte,
Der deutsche Kronprinz Ehrenvorsitzender des preußischen Landeskriegerverbandes. Der Kaiser ernannte an seinem Geburtstag den deutschen Kronprinzen zum Vorsitzenden des preußischen Landeskriegerverbandes. In der bezüglichen Kabinettsordre heißt es: Mit dieser Ernennung habe ich dem preußischen Landeskriegerverbande einen neuen Beweis meiner Anerkenmmg und meines Wohlwollens geben wollen und vertraue, daß dieser Gnadenbeweis allen zum Verbände gehörigen Kriegervereinen, wie jedem einzelnen Mitglieds derselben, ein Ansporn sein wird, allezeit auch im bürgerlichen Leben die im Fahneneide gelobte Treue zu halten, sowie eine vaterländische und kameradschaftliche Gesinnung zu betätigen und zu Pflegen.
Hus dem Gerichts saaL
§ Der Millionenprozes; des Londoner Bankiers Whitaker Wright nahm ein sensationelles Ende. Der Angeklagte, der durch Gründungsschwrndeleien das englische Publikum um etwa 100 Millionen Mark geschädigt hat, mürbe zu 7 Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach der Urteilsverkündung hatte er mit seinem Anwalt eine Unterredung, während deren, er plötzlich vom Stuhl aufsprang und dann tot zu Boden fiel. Ob Whitaker Wright einem Schlaganfall erlegen ist oder Gift genommen hatte, sieht noch nicht fest.
Mb und fern»
□ Der Kötner Aerztestreik beendet. Wie aus Köln gemeldet wird, ist der Streik der dortigen Krankenkassenärzte durch das Einschreiten der Regierung als beendigt anzuseheu. Die Regierung verfügte zur Beseitigung der schweren Mißstände in der ärztlichen Versorgung der Krankenkassenmitglieder die Aufnahme der Kassenpraxis durch die Kölner Aerzte unter Zubilligung der Forderung der freien Arztwahl, der Schiedsgerichte und eines Honorars von 5 Mark pro Kopf und 15 Mark pro Familie, mit einer fünfjährigen Vertragsdauer. Die Aerzte garantieren durch ihre Organisation für die finanzielle Lebensfähigkeit der Kassen. Die auswärtigen Aerzte werden ihrer Stellen enthoben und abgefunden.
=1= Schon wieder eine große Feuersbrunst in Norwegen. Kaum sind die Flammen erloschen, die das blühende Aalesund in Schurr und Äsche gelegt haben, meldet der Telegraph bereits wieder, daß eine norwegische Stadt in Flammen steht. Frydenlund, die 1000 Einwohner zählende Vorstadt von Narvrk, dem Endpunkt der kürzlich eröffneten Ofotenbahn, steht in Brand. Da die Häuser sämtlich aus Holz gebaut sind, so ist eine Rettung der Baulichkeiten so gut wie ausgeschlossen.
In Aalesund sind inzwischen die Organisationsarbeiten zur Herstellung von Baracken und zur Verteilung der Gaben in vollem Gange. Die deutschen Kreuzer und Privatdampfer sind bereits eingetroffen und haben reichliche Lebensmittel, Decken u. s. w. gebracht. Auch aus Norwegen selbst und Dänemark treffen täglich reiche Sendungen ein. Die Baracken, wo bre Einwohner vorläufige Unterkunft finden sollen, wurden bereits in Angriff genommen. Nach den neuesten Feststellungen sind im ganzen 750 Häuser niedergebrannt, 100 stehen noch ziemlich unbeschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 20 Millionen Kronen. Der Gesundheitszustand unter den Einwohnern ist überraschend gut die Kranken haben die Strapazen verhältnismäßig gut überftanbem und nur wenige ernste und vor
auf, doch dem Hangcurt einmal eines Abends auszupassen und h nter ihm herzugehen, um zu sehen, ob er mit dem Branntwein wirklich in seinen Hof ginge oder ob er sonstige verdächtige Nebenwege habe.
Das war nun dem Heiner Wasser auf die Mühle. 3hm würde es eine große Freude gewesen sein, dem Hangcurt etwas am Zeug zu flicken, denn daß der vom Elschen gern gesehen wurde, war ihm schon längst ein schwerer Aerger. Er fand sich darum jeden abend im Wirtshause ein, um darauf zu passen, ob Hangcurt nicht da sei und sich wieder einen Schnaps kaufe.
Die erwünschte Gelegenheit kam auch bald. Hangcurt saß eines abends arglos beim Heiner und schwatzte mit ihm über vielerlei, bis er dann endlich aufstand und sich wieder ein Fläschchen mit Branntwein füllen ließ.
Der Heiner huschte, als er dies sah, hinaus und versteckte sich draußen. Es dauerte nicht lange, so kam der Hangcurt aus der Haustüre, horchte, indem er auf bet Straße stehen blieb, eine kleine Weile und eilte dann zum Dorfe hinaus — Heiner sachte hinter ihm her.
Es konnte dieser nun bei der Verfolgung kaum die Gestalt Hangcurt's erkennen, er folgte vielmehr nur dem Gehör, denn Hangcurt schritt draußen im Felde mit kräftigen Schritten darauf los, während der Heiner ln kurzen, möglichst lautlosen Sätzen ihm nacheilte.
„Ich weiß, wo er hingeht", murmelte letzterer, als er gewahrte, wie jener um die Waldecke bog und nach der Stelle schritt, wo die Waldhütte stand. „Er hat's mit dem Spitzbub, dem Gänsehanneffe Tiophel! Ich möcht' wetten, die Beiden treiben was zusammen, was verbotenes. Wenn ich's nur raus hätt', ich wollt'n jchons ebäücben vertreiben — eben dem frommen
gekommen. Deutsche Baumeister sind etngetroffen und haben sofort Bauplätze in verschiedenen Quartieren der Stadt angewiesen erhalten. Viele der Flüchtlinge sind Zurückgekehrt, eine hoffnungsvollere Stimmung greift Platz. Die Verteilung der Gaven ist sehr gut organisiert.
A Die Geliebte erstochen. Im Rausch erstach der 28jährige Produktenhändler Otto Warnbor zu Berlin seine Geliebte, die 22jährige Grete Senftleben, bei deren Eltern er ein möbliertes Zimmer mietete. Als Warnbor angetrunken heimkehrte, kam es zwischen den Liebesleuten zu einer hef- tigen Szene, zu deren Schluß Warnbor ein Messer zog und das Mädchen niederstach. Der Täter wurde verhaftet.
ö” Das Los der Veteranen. Aus Kreuznach kommt eine erschütternde Nachricht, die wieder einmal zeigt, wie bitter mancher unserer alten Kriegsveteranen mit dem Elend zu kämpfen hat. Der Veteran Sprengeler ertränkte sich, weil er wegen Bettelns eine fünftägige Haftstrafe erlitten hatte. Sprengeler konnte bei einer monatlichen Unterstützung von 10 Mark die Seinen nicht ernähren.
»^ Gestörte Hochzeitsreise. Die Tochter eines Essener Juweliers heiratete dieser Tage einen italienischen Ingenieur. Während das junge Paar sich auf der Hochzeitsreise befand, traf die erste Frau des Ingenieurs mit zwei Kindern in Essen ein und veranlaßte seine Verfolgung wegen Doppelehe.
□ Von dem Grubenunglück bei Pittsburg liegen jetzt nähere Nachrichten vor. Im ganzen sind 185 Mann verschüttet worden, von denen nur wenig Ueberlebende aufgefunden wurden. Der Bergmann Adolf Gonia, welcher auf der Sohle des Einfahrschachtes zur Bedienung des Förderkorbes angestellt war, erzählt, er habe plötzlich eine Flammenwand gesehen, sich umgedreht, sei aber im selben Augenblick ohnmächtig geworden. Frauen und Kinder standen in bitterer Kälte die ganze Nacht an der Schachtmündung, jammernd und wehklagend. Die Zahl der Ueberlebenden wird vermutlich gering sein, da die Gewalt der Explosion sehr groß war und die Grube, weil noch neu, wenig Seitengänge hatte, so daß der Nachschwaden konzentriert blieb. Das Unglück ist teilweise dem Leichtsinn der Bergwerksgesellschaft Zuzuschreiben, da der Bergwerksinspektor schon vor einem Monat viel Gas entdeckte.
T kDie Leibwache des „Kaisers der Sahara"Z Die Leibwache des Kaisers der Sahara soll nach einer Aussage des „Generalgouverneurs" Oberst Gourarud außerordentlich stattlich werden. Das erste Regiment wird aus Bataillonen bestehen, von denen das eine nur von früheren amerikanischen Offizieren geführt wird. Die Offiziere und Unteroffiziere Dieses Bataillons werden der amerikanischen Kavallerie und den bekannten Roughriders des Präsidenten Roosevelt entnommen. Jedem Manne ist nach Verdienst die Aussicht geboten, Offizier zu werden. Bei der Auswahl der Leute rommt ihr Verhalten im spanisch-amerikanischen Kriege, ihre körperliche Brauchbarkeit und ihr persönlicher Charakter in betracht. Die Offiziere und Unteroffiziere des 2. Bataillons sollen ans früheren Angehörigen der besten englischen Regimenter gewühlt werden. Die Amerikaner und Engländer treten nicht als Gemeine in das Heer ein, denn die Gemeinen sollen die eingeborenen Araber des Kaiserreiches der Sahara tiefern, von denen in dem genannten Kaiserreiche 25 Millionen leben sollen. Sämtliche Mannschaften werden mit englischen Vollblutpferden beritten gemacht. Die Bewaffnung ist dieselbe wie die der englischen Kavallerie, unter Hinzufügung der Lanze.
^- ^Deutsche DattelnZ Der dem Gouvernement in Windhuk, der jetzt von den Hereros bedrohten Hauptstadt unserer südwestafrikanischen Kolonie, beigegebene Forstllximte Dr. Gerber empfiehlt auf Grund seiner Erfahrungen den dortigen deutschen Farmern als Nebenbeschäftigung angelegentlichst den Dattelbau. Die meisten Farmen haben kleine Flußläufe mit Grundwasser. Diese Flußsandflächen sind kein Weideland und liegen zwecklos da, außer daß an der einen ober anderen Stelle Brunnen gemacht werden. Hier sollte, empfiehlt Dr. Gerber, der Farmer die Mühe nicht scheuen, durch Anpflanzen auch nur weniger Exemplare zur Erfüllung einer Kulturaufgabe beizutragen. Als berufen zu Dattelkulturen in größerem Umfange sieht er die Gesellschaften und die Regierung an. Letztere ist bereits mit Anlage einer größeren Dattelkulturstation in Ukuib am Swakop vorgegangen.
cf kCin neues französisches Unterseeboot] ist in aller Heimlichkeit auf der Cherbourger Werft vom Stapel gelaufen. Das neue Tauchfahrzeug soll ganz vorzüglich funktionieren und große Strecken unter Wasser mit beträchtlicher Schnelligkeit durchlaufen können.
Hangcurt, Dem Sanften, dem Gutmütigen. Wte mir sich hinter den Leut' vergucken kann!"
Er blieb stehen, denn weiter traute er sich nicht, weil er vor dem Tiophel heillosen Respekt hatte. Was aber die beiden zusammen in der Hütte trieben, hätte er gar Zu gern ausgekundschaftet. Da vernahm er wieder ein Gehen und es däuchte ihm, als ob zwei Gestalten von der Wildhütte aus drüben nach der anderen Waldspitze gingen, um die sie bogen, woraus jre in der Nacht verschwanden.
„Ich weiß genug", murmelte er wieder. „Wenn die nit wildern, lass' ich mich fressen. Na, Hangcurt, was wird dazu das Elsche sagen!"
, Gr ging langsam seinen Weg zurück, wobei er oft stehen blieb und in die Nacht hinaus horchte.
Da fiel weit^ hinten in den Waldungen ein Schuß, der die lautlose Stille der Nacht kurz und jäh unterorach.
„Seht'r denn? — ahnt ich's nit?" sagte Heiner triurnphlecend. „Wart, das werd' ihr nit lang treiben."
Am andern Morgen frühzeitig ging er durch daZ Dorf und kehrte bei Wirts ein. Elschen hatte ihn kommen sehen und trat ihm schon aus der Haustreppe entgegen.
Es lachte, womit es aber die innere Erregung kaum verbergen konnte, und wünschte dem Heiner einen „guten Morgen."
„Ich hab's raus, was der gute Hangcurt treibt", H^uer eifrig. „Der spaziert noch ins Zuchthaus." Elischen wurde blaß, und es stieg in ihm bei Gedanke auf, daß es unüberlegt gehandelt, als es den kamst beauftragt, den Aufpasser zu spielen. : Was konnte nur aescheben sein? " ®
(Fortsetzung folgt) J
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H. Die -essisc Mgt 2 PÄ. Divsöend kopitals von 4,600,000 ।
Die diejährige A Volksschulehcerini und 25. März statt, ß vorgeschriebenen Zeugniss an die Direktion der Anst
Der Sängers 30. Januar in der Turn Charakter einer Bauern-! geben.
** Gestern Abend Mer des Hauses Neuen! ârand, welcher jedoch a! durch ein erheblicher Schc , * Unf a(L Geste; ^Wents folgte der Foh ,n liehen eine qrohe Sch »ossnenSchacht vchoorgrabens, in welcher Erheblich verletzt? ' . Israel. Reli, erzogtuln Hessen.
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