Nr. 95
Erstes Blatt
Samstag, den 23. April 1904.
13, Jahrgang.
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OmmewesWtett : in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., M H««- gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel
jährlich Mk. 1.50.
WWMGheNgtze» : Oberhefstfche Familie«zeit»«g (täglich)
«rd die Gieße«er Geife«blase« (wöchentlich).
GX Blatt erscheint an a»e« Werktagen nachmittags.
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Deuche Dachrichten
für Overhefsen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lotalanzeiger für Gietze« und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen her lAwßh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.
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Der platz an der Sonne,
l Politische Wochenschau, ü
Die letzten Verhandlungen im Reichstage wiesen insgesamt die Tendenz auf, für die einzelnen Berufskategorien einen Platz an der Sonne zu erobern. Zunächst beschäftigte sich das Haus mit der sogenannten Mittelstandsfrage, deren Lösung immer noch nicht gefunden ist, weil in der jetzigen, nach der Kräftekonzentration im Erwerbsleben strebenden ! Zeit gerade die mittleren Schichten dem wirtschaftlichen Niedergänge näher gebracht werden, ohne daß es einen eigentlichen Ausweg gegen diese Gefahr gibt. Das einzige Mittel, ; das sich zum Schutze des Mittelstandes anwenden läßt, ist : eine progressiv abgestufte Gewerbesteuer, die aber nicht zu der Kompetenz des Reichstags, sondern der Bundesregierungen gehört. Die Warenhaussteuer, die augenblicklich noch i den Charakter eines Sondergesetzes aufzeigt, ist ihrer Natur ; nach nichts anderes, als die erste Stufe zur Entwickelung einer allgemeinen Gewerbesteuerreform auf progressiver ; Grundlage.
Neben dieser Frage befaßte sich das Haus weiterhin mit ! dem Militärpensionsgesetz und der Beihilfe für Kriegs- j teilnehm er. Es kann nicht geleugnet werden, daß die Verzögerung, die bei dem Militärpensionsgesetz im Bundesrat eingetreten ist, in den weitesten Kreisen der Bevölkerung : recht mißliebig bemerkt worden ist. Noch mehr *aber erregt die sparsame Politik bei der Bewilligung von Beihilfen ; an ehemalige Krieger steigende Verwunderung. Es muß ! tatsächlich befremden, daß das Reich seine Ehrenpflicht ver- I nachlässigst den Lebensabend der Kriegsteilnehmer, auch wenn noch nicht absolute Erwerbsunfähigkeit vorliegt, durch die Verhütung von Mangel und Entbehrungen nach Möglichkeit zu verschönern. Aehnlich mutet der Beschluß der Reichs- tagskommission an, den geschädigten Ansiedlern in Südwestafrika nur in soweit ein Darlehen zu gewähren, als Not und Bedürftigkeit nachgewiesen ist. Wir hoffen und wünschen, daß dieser Beschluß von dem Plenum des Hauses nicht angenommen wird, denn er müßte für die künftige Besiedelung die rmheilvollsten Folgen haben. Die Ansiedler in unseren Kalanialgebieten sind zugleich Kulturpioniere und erfüllen eine nationale Mission. Es muß genügen, wenn sie in ihrer Kolo nisationstätigkeit ihre Haut zu Markte tragen, und es ist nicht hochherzig gedacht, wenn das Reich ihnen für die Dermögensverluste keine Deckung gewähren will. Die Kenntnis von der Gefahr für Leib und Leben, die durch Die jetzigen Unruhen in weite Volkskreise gedrungen ist, wird ohnehin schon das Interesse für eine Auswanderung nach den Kolonien dämpfen. Hierzu hätte es gam gewiß nicht des recht engherzigen Kommissionsbeschlusses bedurft. Er- I jreulicherweise aber besteben Aussichten, daß das Plemrm einen anderen Beschluß faßt. Es sind hierüber unter Den einzelnen Parteien Verhandlungen im Gange. Außerdem tat auch die Reichspartei einen Antrag eingebracht, worin He unterschiedslose Gewährung von Darlehen an alle gc= , -schädigten Ansiedler gefordert wird.
Was nun den Kolonialkrieg selber anbelangst so ist durch Lie neue Meldung von der Kolonne Glasenapp die beruhi- ,Mde Gewißheit hierhergelangt, daß die Verbindung mit 5er Hauptmacht noch nicht ganz aufgehört hat. Glasenapv Ate sonst nicht den Krankentransport nach Windhuk bewerk- fUsigen können. Inzwischen hat sich die Situation durch die Gilbung von 250 Mann und sechs Geschlißen ganz erheb- M gebessert. Es scheint aber, daß Oberst Leutwein alle (Fliegerischen Operationen so lange einstellen will, bis er die ; neuen Verstärkungen an sich herangezogen hat, um dann mit • Mit einen Stoß gegen die Hereros zu führen. Deren ganze Wechtsart ist auf den Kleinkrieg Zugeschnitten und erfordert bedingt zur völligen Niederwerfung der Truppen ein ftün Wsches Vorgehen, bei dem vielleicht ziemliche Opfer noch Bracht werden müssen. Mit dieser Möglichkeit muß ge= retnet werden. Nur wenn durch kühne Attacken der Feind W paaren getrieben wird, kann er überwunden werden. und Mn erst wird Deutschland in den Kolonien wieder feinen Watz an der Sonne finden.
Ihren Platz an der Sonne scheinen am längsten die aus- ^näischen Studierenden an deutschen Hochschulen einge- iMnimen zu haben. Die technische Hochschule in Darmstadt, 1 tei der das Ausländertum besonders stark vertreten war, hat ! 'He Initiative ergriffen und für die fremden Studierenden b-kskndere Jmmatrikulationstermine angese-tzt, bei denen nur soweit Neuaufnahmen stattfinden, als Plätze vorhanden f&iD. Außerdem sind die Gebühren für Ausländer ent Ipkkchend erhöht worden. Es ist kein Zufall, daß gerade eine • Wische Hochschule als erste diese Maßregel ergriffen hat, da in Diesen Fächern zahlreiche Ausländer hier ihre Brotsstidien betrieben und dann später unseren eigenen Volksgenossen im LemMeben den Platz an der Sonne streitig machen. Wahr- schinüch werden andere Hochschulen diesem Beispiele folgen, Xi eine Verschärfung der Aufnahmebedingungen für Aus- Wöe c nicht bloß allgemein gehegten Wünschen, sondern tat Wichen Notwendigkeiten entspricht. Noch findet der Wett- tot der Nationen in den technischen Fächern statt, und es ' stdalber nur recht und billig, daß Deutschland seine seitherige UeWeaenheit nicht durch einen übertriebenen Idealismus I HeMbf.
NnaLHLtrzige Tageszeitung
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Gin Triumph für die Technik ist, so seltsam es auch klingen mag, der gegenwärtige Eisenbahnerausstand in Ungarn, denn er bringt — allerdings in brutaler Weise — immerhin die Tatsache Zum allgemeinen Bewußtsein, daß auch die Technik ein Kulturfaktor ist, und nicht der unwesentlichste. Sie verändert Zeit und Raum und bringt in ihrem letzten Ende in der kulturellen Nivellierung der einzelnen Völker auch das Ideal des allgemeinen Weltfriedens, dem wir uns. wie der enalisch-französifche Vertrag und neuerdings auch das französisch-italienische Abkommen über sozialpolitische Fragen zeigen, mehr und mehr nähern. Wenn man vor einer Woche noch hoffen durfte, daß vielleicht auch die ostasiatische Frage selbst in ihrem kritischsten Stadium noch durch einen friedlichen Vergleich beseitigt werden könnte, so muß man jetzt diese Hoffnung aufgeben. Die Japaner entfalten eine ungeheure Regsamkeit, sowohl von der Seeseite her, wie auch auf dem Lande. Erreicht haben sie aber noch nicht viel, da die Russen, gewitzigt durch ihr Mißgeschick in letzter Zeit, sehr auf der Hut sind — soviel aber darf man aus der Wiederaufnahme der Kriegsoperationen herauslesen, daß der Kampf so lange ernstlich fortgeführt wird, bis der Kriegsgott einer der beiden Parteien den Platz an der Sonne angewiesen hat.
Die Zukunft Deutsch - Südwestafrikas.
Aus Kolonialkreisen wird uns geschrieben:
Es hieße Vogelstraußpolitik treiben, wollte man sich verhehlen, daß unsere gesamte südwestafrikanische Kolonie gegenwärtig eine Krise durchmacht, wie sie sie noch nicht erlebt hat. Eine Krise, die leicht, nur zu leicht das Schicksal der Kolonie als Ansiedelungskolonie besiegeln kann. Und nur als Ansiedelungskolonie hat Deutsch-Südwestafrika für das Reich einen Wert. Begründet ist diese Krise vor allem in der gründlichen Erbitterung der Ansiedler gegen die Kolonialregierung, gegen das Kolonialamt sowohl wie noch mehr gegen das Gouvernement. In Ansiedlerkreisen ist man angesichts des langsamen Fortschreitens der Operationen gegen die raub- und mordlustigen Herero im höchsten Maße verstimmt darüber, daß die leitenden Stellen sich nicht entschließen konnten, von vornherein eine so starke Truppen- macht zur Niederwerfung des Aufstandes in die Kolonie zu entsenden, wie der Kaiser das wollte. Wer die politischen Verhältnisse in der Heimat kennt, weiß, daß das Kolonialamt die Forderung des Kaisers, der sofort 6000 Mann unter einem General nach Südwestafrika schicken wollte, sich nur deshalb nicht zu eigen gemacht hat, weil es den heftigen und vielleicht unüberwindlichen Widerstand der Volksvertretung gegen eine so umfassende Expedition fürchtete. Zweifelsohne wäre es dem Kolonialamt auch lieber aewesen, wenn es 6000 Mann nach der Kolonie hätte schicken können. Aber die Rücksicht auf das Parlament schien der Kolonialverwaltung eine solche Forderung unratsam zu machen. Man kann verschiedener Meinung darüber sein, ob diese Rücksichtnahme auf die Parlamentsstimmung die Regierung davon abhalten durfte, die als notwendig auch von ihr anerkannte Forderung des Kaisers zu verfechten. Nachdem es nun aber einmal geschehen ist, ist daran nichts zu ändern. Unb man kann nur die Hoffnung ausdrücken, daß es dem Gouverneur mit den verfügbaren Truppen — die ja jetzt noch Verstärkungen erhalten — gelingen wird, den Aufstand, wenn auch langsam, so doch sicher zu dämpfen.
Die Mißstimmung unter den Ansiedlern über diese behutsame Haltung der Regierung gegenüber der Volksvertretung wäre vielleicht minder groß und würde einer ruhigeren Würdigung der Verhältnisse Platz machen, wenn nicht ein anderer Umstand die Ansiedler in höchste Erregung ber= W„ hätte: die in Aussicht stehende Regelung der Ent- fchadrgungsfrage.
Was über die bisherigen Verhandlungen zwischen der Regierung und Dem Reichstag, insbesondere der Budgetkommission, über diese Frage bekannt geworden ist, hat in den Ansiedlern die schwersten Besorgnisse erweckt. Die Regierung hatte bekanntlich 2 Millionen Mark zu Beihilfen, ohne Verpflichtung zur Rückzahlung, an die geschädigten Ansiedler gefordert. Die Budgetkommission wollte davon nichts wissen, sie hat beschlossen, beim Reichstage zu beantragen, er solle Die zwei Millionen „als Darlehen an Geschädigte und zur Hilfeleistung an Bedürftige" bewilligen. Dadurch, daß hier ein Unterschied zwischen Darlehen und Hilfeleistung ge- inacht wird, erscheint die Hilfeleistung als ein Almosen, und mejemgen, denen solche Hilfeleistung zu teil wird, erscheinen um Darlehnsnehmern gegenüber alsAlniosen empfänaer Das macht unter den Kolonisten sehr viel böses Blut Sie erklären, ein Recht auf Entschädigung für die Verluste, die ihnen der Aufstand gebracht hat, zu haben. Denn der Auf- siand sei eine Folge der falschen Eingeborenenpolitik des Gouvernements. „ Sie verlangen also durchweg die Gewährung von nicht rückzahlbaren Beihilfen zur Wiederherstellung ihrer Wirtschaften an alle Geschädigten.
Weiter herrscht große Erregung in der Kolonie über die Bestimmung der Entschädigungsvorlage, daß nur solchen Ansiedlern mit Darlehen oder Beihilfen beigesprungen werden soll, Die weder selbst ein „Verschulden" an dem Aufstand tragen noch auch eine unfreundliche Haltung gegen das Gouvernement eingenommen haben. Diese Bestimmung läßt die
J«sertto«SpreiS r Die einspaltige PetitMe für gaNt QW hessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst
Reklamen die Petit-eile 30 resp. 40 Pfg.
Postzeitungsliste No. 3269.
Redaktion und Expedition: Gießen, S e Ut*W** M Fer»sprecha«kchl«st Nr. 868.
(Gießener Reifung)
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Ansiedler befürchten, daß einzelne von Der aus Negierungsbeamten und von diesen abhängigen Personen zusammengesetzten Verteilungskommission chikaniert werden könnten. Unfreundlich gegenüber dem Gouvernement ist wohl jeder Ansiedler gewesen, und ein „Verschulden" an dem Aufstande ist auch jedem, der mit seinen Schwarzen nicht gerade auf Du und Du stand, nachzuweisen. Die Ansiedler fürchten, daß dieses Verfahren sie der Willkiir des Gouvernements, das höchst unbeliebt ist, ausliefern würde. Und wenn ihnen wirk, lich eine Unterstützung zu teil würd^ so würden sie, das ist die allgemeine Ueberzeugung, in em unerträgliches Abhängigkeitsverhältnis zu dem Gouvernement geraten.
Es steht schon heute fest: Wird die Regierungsvorlage nicht wiederhergestellt, so ist die Kolonie als Siedelungs- kolonie verloren. Die meisten Ansiedler werden auswandern; die dort bleiben, sind Bettler. Und vielleicht würde sich aus der Annahme der Kommissionsbeschlüsse noch Aergeres entwickeln. Schreibt doch schon ein Kenner der Stimmung in der Kolonie: „Wenn die Herero medergeworfen sind, machen vielleicht die Ansiedler Rebellion". Unter diesen Umständen ist im Interesse unseres Landes und der Erhaltung dieer zukunftreichen Kolonie, die uns schon so viele Opfer an Gut und Blut gekostet hat, dringend zu wünschen, daß der Reichstag die Regierungsvorlage wiederherstelle. Die Regierung selbst wird dazu viel tun können, wenn sie fest auf ihrer Forderung besteht. ;
Der Kriegs in Ostasien,
. Beglaubigte Nachrichten von neuen Ereignissen auf dem Kriegsschauplatz liegen auch h,eute nicht vor. Sie Gerüchte über Kanonaden bei Port Arthur wollen allerdings ebensowenig verstummen, wie solche über ernstliche Zusammen- stoße am Jalu.
Von amtlicher russischer wie japanischer Seite verlautet darüber nicht das geringste. Dagegen liegt jetzt der
Bericht Alexejews über die letzte Seeschlacht
ini Wortlaut vor, der den bekannten Vorgängen, bei denen -.Pdtropawlowsk" und der Torpedobootzerstörer n^7rafl^nl, stst°?t einige interessante Einzelheiten hinzu, lugt, ^er „Strafchny" begegnete, wie die Matrosen aus- in Fahrt begriffenen japanischen Torpedo- ^ ân «ad hielt sie in der Dunkelheit für russische. Er gab nn und schloß sich ihnen an. ^ci Tagesanbruch ivurde er aber vom Feinde erkannt
dem folgenden Nahkampf , wurden der Kapitän zweiten Ranges ^urassowski, der Midshipnuru Akinfjew, der Mecha- niker Dmltricw und die Mehrzahl der Mannschaft getötet.
Leutnant Ma, eiw fuhr fort, persönlich mit Maschinengewehr den Zeind 5u beschieln, bis das Lchlff sank. ^er Untergang der „Petropawlowsk" wird wre Liekannt gefazilbert. Gerettet mürben nur drei Optiere darunter Großfürst Khrill, und 47 Matrosen.
Hinrichtung japanischer Spione.
. Wie General Kurovatkin dem Kaiser meldet, ließ er Die Offnere StcWvö Jukoka und Teiska Oki, die in der Nähe der (Station Turschicha festgenommen worden waren und Drei Schachteln mit Bickfordscher Zündschnur einen französischen Schrem öewschlüssest Dynamitpa^^on,^, Werkzeuge zur Zerstörung der Bnhn, anderthalb Pud Pyr- ox'ylrn, gute Pläne der Mongolei, der Manschurei sowie Nordkoreas und Notizbücher bei sich hatten, erschießen. Sie waren zum Tode durch den Strang verurteilt worden aber in Rücksicht auf ihre Offizierseigenschaft wurde ihnen Die Kugel gewahrt.
Inzwischen wurden in der Nähe von Wologda aus der Eisenbahn wieder zwei verdächtige Japaner verhaftet, in Deren Besitze Plane von Archangelsk und dem Solowezki- kloster gefunden wurden.
Nußinnds Rüstungen zur See
werden eifrig fortgesetzt. Die russische Regierung kaufte zwei argentinische .Kriegsschiffe an. In Frankreich bestellte sie Unterseeboote, auf deutschen Werften sollen 8 Torpedoboote von Rußland abgenommen worden sein, die mit einem Gehalt von 560 Registertons die größten zur Zeit existierenden sind. Ihre Geschwindigkeit beträgt 28 .Knoten. In Amerika sollen russische Agenten sämtlick^e Werften besuchen, um Kriegsschiffe oder Hilfskreuzer aufzukmlfen.
In Japan sollen sich 500 000 Kriegsfreiwillige in allen Altersstufen vom 14. bis zum 70. Jahre gemeldet haben.
Die Politik.
LÜ Die Budgetkommission des preußischen Llbgeordneten- Hauses hat für das Residcnzschloß in Posen die von der Regierung geforderten 5 350 000 Mark bewilligt.
*
A Der erste Allgemeine deutsche Wohnungskongreß ist für die Tage Dom 16. bis 19. Oktober nach grants u r t a. M. einberufen. Auf Der Tagesordnung steht Die Frage, welche Veränderungen Die Wollnunasverbältnisse bei uns seit 1870
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